DE699882C - Fliessdruckanlage fuer die Betaetigung von Flugzeugbauteilen - Google Patents

Fliessdruckanlage fuer die Betaetigung von Flugzeugbauteilen

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DE699882C
DE699882C DE1936E0048022 DEE0048022D DE699882C DE 699882 C DE699882 C DE 699882C DE 1936E0048022 DE1936E0048022 DE 1936E0048022 DE E0048022 D DEE0048022 D DE E0048022D DE 699882 C DE699882 C DE 699882C
Authority
DE
Germany
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pressure
line
pump
struts
actuation
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Expired
Application number
DE1936E0048022
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Franz Michael
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mahle GmbH
Original Assignee
Mahle GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/08Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable
    • B64C25/10Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like
    • B64C25/18Operating mechanisms
    • B64C25/22Operating mechanisms fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fließdruckanlage für die Betätigung von Flugzeugbauteilen über Verstellstreben mit unterschiedlichen Druckvolumen, bei welcher das von der Pumpe in die, Strebenzylinder geförderte Druckmittel über eine Förderleitung zum "Vorratsbehälter zurückgelangt, .wobei die Förderleitung Schaltbzw. Steuerorgane enthält oder mit solchen in Verbindung steht.
Fließdruckanlagen dieser Art erfordern Steuerventile von schwieriger baulicher Gestaltung zur Steuerung der für die Verstellstreben unterschiedlichen Druckraumvolumens^ notwendigen Drücke bzw. Fördermengen, wenn man vermeiden will, daß sich ungleiche Bedienungs- oder Verstellzeiten für die einzelnen Streben ergeben. Beispielsweise würden sich bei einem Pumpwerk mit großem Fördervermögen für Ver^tellstreben von geringen
■20 Druckvolumen unzulässige" Schlagwirkungen durch zu kurze Hubzeiten ergeben.
Man könnte nun daran denken, das zumeist bei den hydraulischen Pumpen vorhandene Sicherheitsventil, das ,beim Überschreiten eines bestimmten Druckes den unmittelbaren Rückfluß von der Pumpe durch eine besondere Umgehungsleitung zum Vorratsbehälter freigibt, dazu auszunutzen, eine Gabelung der Strömung zu erzeugen. Dann würde nur ein Teil der Druckflüssigkeit zu der Verstellstrebe mit kleinem Druckvolumen fließen, während der nicht benötigte Teil der Druckflüssigkeit über das Sicherheitsventil der Pumpe und der dazugehörigen Umgehungsleitung- zum Vorratsbehälter zurückströmen würde.
Eine derartige Anordnung hat jedoch den großen Nachteil, daß die Pumpe während der erwünschten Strömungsgabelung gegen einen Druck arbeiten muß, der dem Öffnungsdruck des Sicherheitsventils entspricht und daher noch höher als der höchste Betriebsdruck der gesamten Fließdruckanlage ist.
Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, die dargelegten Nachteile bei Fließdruckanlagen für Verstellstreben unterschiedlichen Druckvolumens durch eine verhältnismäßig einfach und ohne besonderen Kostenaufwand durchzuführende Maßnahme wirksam zu beheben.
Die Erfindung besteht darin, daß die Verstellstreben kleineren Druckvolumens mit ihren zugehörigen Schaltern in einer Umgehungsleitung einer von der Pumpe zum Vorratsbehälter führenden Förderleitung ange-" ordnet sind, wobei in dieser Förderleitung zwischen den Anschlußstellen der Umgehungsleitung ein Drucksteuerorgan vorgesehen ist.
In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Fließdruckanlage beispielsweise dargestellt.
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben- worden:
Dr.-Ing. Franz-Michael in Stuttgart-Bad Cannstatt.
. . Eine Druckpumpe ι saugt aus dem Vorratsbehälter 2 über die Saugleitung 3 das Druckmittel an und fördert es durch die Druckleitung 4 zu einem Verteilerhahn S- Dieser kann so geschaltet werden, daß wahl·} weise das Strebenpaar a, das beispielsweise sehr große Fördermittelmengen erfordert, oder die kleine Verstell'strebe b bewegt werden. -Ist der Verteilerhahn auf das Strebenpaar« geschaltet, so fließt die Druckflüssigkeit durch die Förderleitung 6 zu einem Schalter 7 und von dort z. B. durch die Förderleitung 8 zu den ,-Verstellstreben 9, während das aus den Verstellstreben zu verdrängende Druckmittel durch die Förderleitung χο über den Schalter 7 und die Rücklaufleitung 1 i zum Vorratsbehälter 2 zurückfließt. Das Strebenpaar α ist somit in eine von der Pumpe zum Vorratsbehälter führende Förderleitung unmittelbar eingeschaltet. Die gesamte Fördermenge der Pumpe muß dem Verstellstrebensystem α zugeführt werden.
Wird der Verteilerhahns auf die Strebeb
geschaltet, so fördert zunächst die Pumpe in die Förderleitung 12 und über diese unmittelbar zum Vorratsbehälter 2 zurück, solange der .Schalter 13 die Verstellstrebe & abgeschaltet hat. Wird die Strebe & durch den Schalter 13 eingeschaltet, so geht ein Teil der Fördermittelmenge durch die Umgehungsleitung 14 über den Schalter 13 durch die Förderleitungen-i-5 bzw. 16 zur Verstellstrebe, während die in der Verstellstrebe zu verdrängende Flüssigkeit durch die Förderleitungen 16 bzw. über den Schalter 13 und die Förderleitung 17 in die Rücklauf leitung 12 zum Vorratsbehälter 2 abfließt. Die Verstellstrebe ist also nur mittelbar über die Umgehungsleitung 14, 17 in die von" der Pumpe 1 zum Vorratsbehälter führende Förderleitung eingeschaltet. Zur Einstellung der durch die Strebe b hindurchgehenden Fördermittelmenge ist in der Förderleitung 12 ein D rucksteuer organ 18 angeordnet, das entweder nur einmal fest eingestellt wird oder auch so eingerichtet sein kann, daß es während des Fluges regelbar ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fließdruckanlage für die Betätigung von Flugzeugbauteilen über Verstellstreben mit unterschiedlichen Druckvolumen, bei welcher das von der Pumpe in die Strebenzylinder geförderte Druckmittel über eine Förderleitung zum Vorratsbehälter zurückgelangt, die Schalt- bzw. ■ Steuerorgane enthält, gegebenenfalls mit ihnen in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellstreben kleineren Druckvolumens (&) mit ihren zugehörigen Schaltern (13) in einer Umgehungsleitung (14,17) einer von der Pumpe (1) zum Vorratsbehälter (2)" führenden Förderleitung (12) angeordnet sind, wobei in dieser Förderleitung (12) zwischen den Anschlußstellen der Umgehungsleitung (14,17) ein Drucksteuerorgan (18) vor-' gesehen ist.*
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    . GfcpitüCKT IN- J)EIl -
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