DE663667C - Verfahren zur Herstellung kreppaehnlicher Stoffe aller Art - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kreppaehnlicher Stoffe aller Art

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DE663667C
DE663667C DEI53241D DEI0053241D DE663667C DE 663667 C DE663667 C DE 663667C DE I53241 D DEI53241 D DE I53241D DE I0053241 D DEI0053241 D DE I0053241D DE 663667 C DE663667 C DE 663667C
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DE
Germany
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crepe
threads
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fabrics
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DEI53241D
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English (en)
Inventor
Dr Emil Hubert
Dr Herbert Rein
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C23/00Making patterns or designs on fabrics
    • D06C23/04Making patterns or designs on fabrics by shrinking, embossing, moiréing, or crêping

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung kreppähnlicher Stoffe aller Art Für die Anfertigung von Kreppgeweben wurden bisher hauptsächlich Garne aus Baumwolle oder Cellulosehydrat mit hohem Drall, z. B. mit 2ooo und mehr Touren pro Meter, verwendet. Diese Garne wurden teils links, teils rechts überdreht und im Wechsel nebeneinander als Schuß- oder Kettgarneverwendet. Durch eine nachfolgende Naßbehandlung der Gewebe wurde dann ein gleichmäßiger Krepp-oder Kreponeffekt erzielt.
  • Auch aus überdrehten Aoetylcellulos,efäden, denen in der Spinnflüssigkeit oder in Wasser leicht lösliche Stoffe einverleibt waren, wurden schon kreppähnliche Stoffe dadurch hergestellt, daß diese Fäden in Gewebe n als Schußfäden verwendet wurden und daß das fertige Gewebe dann finit Flüssigkeiten, insbesondere mit wässerigen Bädern, bei erhöhter Temperatur behandelt wurde, welche die leicht löslichen Stoffe herauslösen.
  • Schließlich wurden schon Gewebe mit relief- oder frisdartigem Effekt dadurch hergestellt, daß ein Teil der Kettfäden im nassen Zustand gedehnt, hierauf getrocknet und mit unge.dehnten K ettfäden aus beliebigeni Material im Wechsel verwebt wurden. Eine nachfolgende Naßbehandlung der fertigen Gewebe ruft eine Verkürzung der überdehnten Fäden hervor, wodurch eine reliefartige Musterung der Stoffe entsteht.
  • Es wurde nun gefunden, daß man Stoffe mit kreppähnlicher Narbung auch dadurch erhalten kann, daß man normal gedrehte oder sogar ungedrehtc Kunstharzfäden im Wechsel mit ,anderen Textilfäden aus beliebigem Material in Schuß oder Kette oder in beiden zu Gewebe verarbeitet und diese Gewebe, die also Kunstharzfäden neben Fasern oder Fäden aus anderen Spinnstoffen enthalten, über den Erweichungspunkt des betreffenden Kunstharzes erwärmt. Die Erwärmung der Gewebe kann trocken in der Hänge oder in heißen Flüssigkeiten erfolgen. Vorzugsweise verwendet man Kunstharzfäden oder -bänden, die unter Streckung hergestellt sind oder die nach der Herstellung eine Streckung erfahren haben. Zur Erzielung besonderer Effekte ist es .auch möglich, die Kunstharzfäden vorher mit einem Faden von anderem Material zu umspinnen oder damit zu verspinnen und diese Mischz«virne zu verweben oder zu verwirken. Die .neuen Kreppgewebe haben eine sehr gute und beständige Kreppnarbe, die auch durch kräftigen Zug nicht aufgehoben wird. Sie sind besonders geeignet zu Dekorationszwecken, wie Wandbekleidungen, Möbelbezügen u. dgl. . Beispiel Man verzwirnt einen nach dem österreichischen Patent i ¢ 147 i hergestellten Kunstharzfaden von i 2o Den. mit einem Acetatfaden von i2oDen. und verwebt dieses Mischgarn unter den üblichen Bedingungen auf einer Acetatseidenkette. Das fertige Gewebe, das sich äußerlich von normaler Ware kaum unterscheidet, wird in ein Wasserbad ein.gebracht und darin allmählich auf etwa 75 bis 8o° C erwärmt. Der Stoff schrumpft hierbei um etwa 3o bis 40 oYo in der Breite, und man erhält ein Gewehe mit ausgesprochenem Kreppcharakter, das sich zur Herstellung von Polsterbezügen, Wandbespannungen u. d-1. sehr gut eignet.

Claims (1)

  1. . PATLNTANSPRUCFI: Verfahren zur Herstellung kreppähnlicher Stoffe aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß Stoffe, die Kunstharzfäden neben"l'asern und Fäden anderer Spinnstoffe "enthalten, nach der Fertigstellung über den Erweichungspunkt des betreffenden Kunstharzfadens erwärmt werden.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896486C (de) * 1944-07-08 1953-11-12 Cassella Farbwerke Mainkur Ag Verfahren zur Herstellung von Polgeweben
DE1114770B (de) * 1952-06-20 1961-10-12 Bleachers Ass Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Ornamentieren von Bahnen flachen, stauchfaehigen Werkstoffs
DE1136975B (de) * 1956-12-05 1962-09-27 Joseph Kagan Verbundgewebe
DE1253663B (de) * 1955-05-11 1967-11-09 Toyo Rayon Co Ltd Verfahren zur Herstellung von Kreppgeweben aus vollsynthetischen Faeden

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DE896486C (de) * 1944-07-08 1953-11-12 Cassella Farbwerke Mainkur Ag Verfahren zur Herstellung von Polgeweben
DE1114770B (de) * 1952-06-20 1961-10-12 Bleachers Ass Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Ornamentieren von Bahnen flachen, stauchfaehigen Werkstoffs
DE1253663B (de) * 1955-05-11 1967-11-09 Toyo Rayon Co Ltd Verfahren zur Herstellung von Kreppgeweben aus vollsynthetischen Faeden
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