AT150122B - Verfahren zur Herstellung kreppähnlicher Stoffe aller Art. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kreppähnlicher Stoffe aller Art.

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AT150122B
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  Verfahren zur Herstellung   kreppähnlicher   Stoffe aller Art. 



   Für die Anfertigung von Kreppgeweben verwendet man bisher sehr hoch gedrallte Garne mit
2000 und mehr Touren pro Meter. Die Herstellung dieser hoch gedrallten Fäden ist nur auf Spezial- maschinen und unter Aufwendung erheblicher Arbeitszeit möglich, weshalb derartige Kreppgarne verhältnismässig hoch im Preise stehen. 



  Es wurde nun gefunden, dass man Stoffe mit kreppähnlieher Narbung auch dadurch erhalten kann, dass man Gewebe oder Gewirke aus normal gedrallten oder sogar ungedrallten Kunstharzfäden herstellt und diese Stoffe nach der Fertigstellung über den Erweichungspunkt des betreffenden Kunst- harzes nass oder trocken erwärmt. Vorzugsweise verwendet man Kunstharzfäden   oder-bändchen,   die durch Streckspinnen hergestellt oder nach dem Spinnen einer starken Nachstreckung unterworfen wurden. Keineswegs ist es dabei erforderlich, dass jeder Kett-bzw. Schussfaden des Gewebes aus Kunst- harz besteht, sondern es genügt bereits, wenn sich einzelne derartige Fäden in gewissen Abständen wiederholen. Die übrigen Fäden des Gewebes können dabei aus beliebigem Material bestehen.

   Zur
Erzielung besonderer Effekte ist es auch möglich, die Kunstharzfäden vorher mit einem Faden aus anderm Material zu umspinnen oder zu verspinnen und diese Mischzwirne zu verweben bzw. zu erwirken. 



   Beispiel : Man verzwirnt einen nach dem österr. Patent Nr. 141471 hergestellten Kunstharz- faden von 120 Den. mit einem Aeetatfaden von 120 Den. und verwebt dieses Mischgarn unter den üblichen Bedingungen auf einer Acetatseidenkette. Das fertige Gewebe, das sich äusserlich von normaler
Ware kaum unterscheidet, wird in ein Wasserbad eingebracht und darin   allmählich   auf etwa   75-80  C   erwärmt. Der Stoff schrumpft hiebei um etwa   30-40% in   der Breite und man erhält ein Gewebe mit ausgesprochenem Kreppcharakter, das sich zur Herstellung von Polsterbezügen, Wandbespannungen u. dgl. sehr gut eignet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung   kreppähnlicher   Stoffe aller Art, dadurch gekennzeichnet, dass
Stoffe, die aus Kunstharzfäden bestehen oder solche enthalten, nach der Fertigstellung über den
Erweichungspunkt des betreffenden Kunstharzfadens erwärmt werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kunstharzfäden verwendet werden, die nach dem Streckspinnverfahren hergestellt oder nach der Herstellung gestreckt worden sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT150122D 1935-09-19 1936-08-18 Verfahren zur Herstellung kreppähnlicher Stoffe aller Art. AT150122B (de)

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