AT143841B - Verfahren zum Schlichten von Kunstseide. - Google Patents

Verfahren zum Schlichten von Kunstseide.

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AT143841B
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Italiana Della Viscosa Soc Gen
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum   Schlichten   von Kunstseide. 



   Um Kunstseidefäden in der Textilindustrie weiter verarbeiten zu   können,   z. B. als   Kettenfaden,   müssen die aus mehreren Einzelfasern bestehenden Fäden vor allen Dingen einen guten   Zusammen-     schluss   erhalten, da sie sonst während der verschiedenen Behandlungen   aufgehen   oder zerfasern. 



   Dieser Zweck wird im allgemeinen durch Zwirnen erreicht, und um die stark faserigen Kunstseidefäden zusammenzuhalten, ist man daher oft gezwungen, einen im Interesse des Seideneffektes nicht erwünschten hohen Drall anzuwenden. Bekannt ist es auch, die   Kunstseidefäden   durch   Schlichten   derselben zusammenzuhalten. Dadurch lässt sich zwar das Zwirnen eventuell vermeiden, man muss aber dabei in Kauf nehmen, dass der Faden durch die Schlichte bei der Verarbeitung oft nicht genügend geschmeidig ist, und dass man anderseits oft gezwungen ist,   umständliche   Behandlungen in heissen Bädern vorzunehmen, um die für das Aussehen der   Kunstseidegewebe nicht förderlichen,   wegen ihres Gehaltes an Fetten, Harz oder Wachs meist zäh haftenden Schlichtemittel nachträglich wieder zu entfernen. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich Kunstseidefäden besonders vorteilhaft zusammenhalten lassen, ohne ihre Geschmeidigkeit zu verlieren und dass sie einen ausserordentlich guten   Sehlupf   erhalten, wenn 
 EMI1.1 
 Fäden bleiben nach Verdunsten des Alkohols vollkommen appretiert und können direkt als Kette und zu Krepp verwebt werden, ohne zu zerfasern. Wünscht man die Schlichte aus den Geweben wieder zu entfernen, so genügt hiezu ein Bad in lauwarmen Wasser. 



   Bisher war nur die Verwendung stark verdünnter Seifenlösungen zum Geschmeidigmachen von Kunstseide in Strangform bekannt und es war bekannt, Seife als Zusatz zu anderen Schlichtungsmitteln für Einzelfäden zu verwenden. Demgegenüber besteht das Verfahren gemäss der   Erfindung darin, dass   eine etwa   70% ige alkoholische Seifenlosung   als einziges   Schlichtemittel   für Kunstseidefäden verwendet wird, wodurch der Vorteil erzielt wird, dass die Schlichte überaus leicht wieder zu entfernen ist. 



   Zur Durchführung des Verfahrens lässt man beispielsweise den von der Spinnspule   abgexngc-ncn   Kunstseidefaden über eine Rolle laufen, welche durch Auftropfen einer 70%igen alkolholischen Lösung einer Seife folgender Zusammensetzung benetzt wird : 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> Lanolin <SEP> ......................... <SEP> 15 <SEP> Teile
<tb> Sojaöl <SEP> ........................... <SEP> 40 <SEP> #
<tb> Kokosöl <SEP> ......................... <SEP> 432 <SEP> #
<tb> Sodalösung <SEP> 28  <SEP> Bé <SEP> ............... <SEP> 288 <SEP> #
<tb> Wasser <SEP> .......................... <SEP> 156 <SEP> #
<tb> Glyzerin <SEP> ......................... <SEP> 100 <SEP> #
<tb> 
 
 EMI1.3 
 Wachs, Harz zugesetzt werden.

   Auf dem Wege zur Aufwickelspule verdunstet der Alkohol zum grössten Teil, so dass der Faden zu sofortiger Weiterverarbeitung bereit ist, was eine bedeutende   Ersparnis an Ein-   richtungen und Zeit mit sich bringt. 



   Die auf die angegebene Weise geschlichteten Kunstseidegarne unterscheiden sich von den in iib- 
 EMI1.4 
 durch Eintauchen in lauwarmes Wasser wieder abgeht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Schlichten von Kunstseide, dadurch gekennzeichnet, dass die   gezwirnten   oder ungezwirnten Fäden mit einer konzentrierten alkoholischen etwa 70%igen Seifenlösung imprägniert werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Gezwirntes oder ungezwirntes Kunstseidegarn, das mittels einer konzentrierten alkoholischen Seifenlösung geschlichtet ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT143841D 1931-07-27 1932-06-27 Verfahren zum Schlichten von Kunstseide. AT143841B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009151B (de) * 1951-11-13 1957-05-29 Ciba Geigy Mittel und Verfahren zum Gleitend- und Geschmeidigmachen von Textilfasern und Garnenauf der Wirkmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009151B (de) * 1951-11-13 1957-05-29 Ciba Geigy Mittel und Verfahren zum Gleitend- und Geschmeidigmachen von Textilfasern und Garnenauf der Wirkmaschine

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