DE659987C - Verfahren zur Herstellung von Geweben aus Kautschukfaeden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Geweben aus Kautschukfaeden

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DE659987C
DE659987C DES120164D DES0120164D DE659987C DE 659987 C DE659987 C DE 659987C DE S120164 D DES120164 D DE S120164D DE S0120164 D DES0120164 D DE S0120164D DE 659987 C DE659987 C DE 659987C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • B29D99/0078Producing filamentary materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
    • B29L2031/731Filamentary material, i.e. comprised of a single element, e.g. filaments, strands, threads, fibres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Geweben aus Kautschukfäden-Die Erfindung bezieht sich auf die Her-Stellung elastischer Kautschukfäden oder Garne, die später zur Herstellung von Geweben, Kleidungsstücken, Spitzen u. dgl. oder Teilen davon oder auch für Bekleidungs-. gegenstände aller Art verwendet werden sollen.
  • Wenn Kautschukfäden in einen Webstuhl oder in eine Strickmaschine reingeführt werden, um zu einem Gewebe verarbeitet zu werden, ist die Kontrolle dieser Kautschukfäden oft sehr schwierig wegen der starken und veränderlichen Dehnung; und aus dieser Eigenschaft des Fadens folgt, daß das fertige Gewebe keine gleichmäßige Oberfläche zeigt oder .ein Kräuseln oder andere Nachteile im fertigen Erzeugnis verursacht.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird ein Kautschukfaden geschaffen, der während des Webens oder Strickens zu einem Fertiggewebe nicht dehnbar ist, der dann aber im Fertiggewebe selbst mechanisch behandelt wird, um seine Elastizität wiederherzustellen.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, zur Erzielung dieser Wirkung Kernfäden aus durch Kautschuk nicht absorbierbaren Natur-oder Kunstfasern mit Kautschuk zu überziehen, zu vulkanisieren und dann die Kernfäden innerhalb der so erhaltenen Kautschukfäden durch chemische Einwirkung aufzulösen oder in ihrem Gefüge zu zerstören. Eine solche chemische Behandlung ist nicht nur umständlich, sondern schließt auch die Gefahr in sich, daß der Kautschukfaden in Berührung mit den chemischen Reagenzien beschädigt oder sogar zerstört werden kann.
  • Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß der Kautschukfaden dadurch gebildet wird, daß man Kautschuk auf einen als Kern dienenden Träger aus einem anorganischen Werkstoff aufbringt, der lediglich durch mechanische Behandlung ohne Verwendung von chemisch einwirkenden Stoffen zerstört werden kann und der nach der Verarbeitung der Kautschukfäden zu Gewebe dann auf rein mechanischem Wege derart behandelt wird, daß der Zusammenhang des Kerns der Kautschukfäden zerstört wird.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand der Zeichnungen in Beispielen beschrieben werden. Es zeigt Fig. i einen Schnitt eines Fadens, bei dem der Kern zerstörbar ist und eine Umhüllung aus Kautschuk aufweist,, und Fig. 2 die schematische Darstellung -einer Vorrichtung, um den Kernfaden mit--einem Überzug zu versehen.
  • Der Kautschukfaden g nimmt eine Rohrform um einen Kern h herum an, der . aus einem anorganischen Werkstoff besteht, der den hohlen Kautschukfaden g während des Einführens in den Webstuhl und während seiner Verarbeitung zu einem Gewebe starr hält. Während der darauffolgenden Fertigbehändhing des Gewebes wird der Kern lt in den verschiedenen Fäden gebrochen, wodurch sein Zusammenhang aufgehoben wird. Auf diese Weise erhält das Gewebe die ihm für seinen Fertigzustand angemessene Dehnung.
  • Wie Fig.2 zeigt, wird der Kern aus Glas oder einem anderen anorganischen Werkstoff durch .ein Bad gezogen, das aus einer gegebenenfalls schwefelhaltigen Kautschuklösung oder .einer wäßrigen natürlichen oder künstlichen Kautschukdispersion besteht. Der fertige Faden wird dann aus dem Bad c herausgezogen und zum darauffolgenden Trocknen und Vulkanisieren, das in an sich bekannter Weise vorgenommen wird, fortgeleitet. Der Fäden kann auch nochmals durch das Bad gezogen werden, um seine Dicke zu erhöhen.
  • Es sei bemerkt, daß der Starrheitsgrad, der dem endgültigen Faden erteilt werden soll; je nach Erfordernis durch entsprechende Abänderung des Werkstoffes verändert werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Geweben aus Kautschukfäden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kautschukfaden durch Aufbringen von Kautschuk auf einen als Kern dienenden Träger aus einem anorganischen Werkstoff, der lediglich durch mechanische Behandlung ohne Anwendung von chemisch einwirkenden Stoffen zerstört werden kann, gebildet wird, dann die Kautschukfäden zu einem Gewebe verarbeitet werden und dieses auf rein mechanischem Wege derart behandelt wird, daß der Zusammenhang des Kerns der Kautschukfäden zerstört wird.
  2. 2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern aus Glas besteht.
DES120164D 1934-04-06 1935-03-16 Verfahren zur Herstellung von Geweben aus Kautschukfaeden Expired DE659987C (de)

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