DE501554C - Verfahren zur Herstellung von aus Fleischfaeden gewebten Wursthuellen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von aus Fleischfaeden gewebten WursthuellenInfo
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- DE501554C DE501554C DEN28925D DEN0028925D DE501554C DE 501554 C DE501554 C DE 501554C DE N28925 D DEN28925 D DE N28925D DE N0028925 D DEN0028925 D DE N0028925D DE 501554 C DE501554 C DE 501554C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
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Description
- Verfahren zur Herstellung von aus Fleischfäden gewebten Wursthüllen Künstliche Wursthüllen werden bisher meistens aus einem Textilgewebe, vorzugsweise einem Seidengewebe, hergestellt, das vorteilhaft mit einem Fleischbrei überzogen oder getränkt wird. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, tierische Sehnen und Fasern aufzulösen, hieraus Fäden zu bilden und aus diesen die Wursthüllen zu weben. Dieses zudem sehr umständliche Verfahren ergibt keine unbedingt gleichmäßige und geschmeidige Hüllen.
- Der Erfindung gemäß werden die Wursthüllen zwar auch aus Fleischfäden gewebt, diese aber nach dem aus der Kunstseidenindustrie bekannten Verfahren durch Auspressen eines Fleischbreies aus Düsen mit feinen Öffnungen erzeugt. Die so erzielten seidenfeinen Fleischfäden werden durch eine Wärmevorrichtung geführt, um sie zu trocknen, und dann in Räucherzellen, in die sie weitergeleitet - werden, geräuchert. Solche Fleischfäden lassen sich in derselben. Weise wie Seidenfäden zu schlauchähnlichen Hüllen verweben, die sich in ganz besonderer Weise zu Wursthüllen eignen. Da sie nämlich aus einer durchaus gleichmäßigen Fleischmasse bestehen, passen sie sich allseitig den Formänderungen an, welchen die umhüllte Wurstmasse bei ihrer Verarbeitung sowie bei der Lagerung unterliegt.
- Der Fleischbrei, der zur Herstellung der Fleischfäden bestimmt ist, kann nach irgendwelchen bekannten Verfahren, erzeugt werden und Zusätze bei der Verarbeitung erhalten. Die Fleischfäden können auch die bei fertigen, mit Fleischbrei überzogenen Wursthüllen bekannte Nachbehandlung erfahren, also z. B. in wasserentziehende Stoffe eingebettet und schließlich mit Fett oder Wachs bestrichen werden.
- Das Gewebe aus Fleischfäden läßt sich so dicht herstellen, daß der Kunstdarm in dieser Form, zumal nach bekannter Nachbehandlung, ohne weiteres verwendbar ist. Man kann aber auch, zumal wenn man das Gewebe aus Fleischfäden verhältnismäßig locker bildet, die Hülle noch mit demselben Fleischbrei überziehen, aus dem die Fleischfäden erzeugt wurden. Die Fleischfäden verbinden sich ausgezeichnet mit der gleichartigen überzugmasse, so daß eine homgene Wursthülle aus Fleischmasse entsteht.
Claims (2)
- PATGNTANSPRÜCHR: i. Verfahren zur Herstellung von aus Fleischfäden gewebten Wursthüllen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden, nach dem aus der Kunstseidenindustrie her bekannten Verfahren durch Auspressen eines Fleischbreies aus Düsen erzeugt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das fertige Fleischgewebe in an sich bekannter Weise mit einem Fleischbrei überzogen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN28925D DE501554C (de) | 1928-02-22 | 1928-06-06 | Verfahren zur Herstellung von aus Fleischfaeden gewebten Wursthuellen |
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE501554C true DE501554C (de) | 1930-07-03 |
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ID=25989043
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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1928
- 1928-06-06 DE DEN28925D patent/DE501554C/de not_active Expired
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