DE663186C - Hydraulische Bremseinrichtung mit Druckluftantrieb, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge - Google Patents

Hydraulische Bremseinrichtung mit Druckluftantrieb, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge

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DE663186C
DE663186C DEA79701D DEA0079701D DE663186C DE 663186 C DE663186 C DE 663186C DE A79701 D DEA79701 D DE A79701D DE A0079701 D DEA0079701 D DE A0079701D DE 663186 C DE663186 C DE 663186C
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DE
Germany
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compressed air
piston
braking device
rocker
pistons
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Expired
Application number
DEA79701D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saurer AG
Original Assignee
Adolph Saurer AG
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Publication date
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Publication of DE663186C publication Critical patent/DE663186C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic
    • B60T11/24Single initiating means operating on more than one circuit, e.g. dual circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Hydraulische Bremseinrichtung mit Druckluftantrieb, insbesondere für Straßenfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremseinrichtung, insbesondere für Straßenfahrzeuge, bei welcher zwei zur Erzeugung des Flüssigkeitsdruckes dienende Zylinder durch getrennte Leitungen mit je zwei Bremszylindern in Verbindung stehen und die Kolben dieser Zylinder durch eine Schwinge an die Kolbenstange eines durch Druckluft belastbaren Kolbens angelenkt sind, wobei diese Schwinge mit einem Anschlag so zusammenwirkt, daß bei einem Bruch einer Flüssigkeitsleitung nur der zur unversehrten Leitung gehörige Kolben vorgetrieben wird. Beim Bruch der Leitung in einem Bremskreis ist dann das einwandfreie Arbeiten in dem anderen Bremskreis gesichert.
  • Bei bekannten Bremseinrichtungen dieser Art hat man die Kolbenstange des durch die Druckluft belastbaren Kolbens zwischen den beiden Zylindern nach außen hindurchgeführt und dort die Schwinge angelenkt. Diese Anordnung hat einerseits den Nachteil, daß die Baulänge des aus den- zur Erzeugung des Flüssigkeitsdruckes dienenden Zylindern und des durch die Druckluft belastbaren Gliedes bestehenden Gebildes groß wird, anderseits liegt die Schwinge außerhalb des Gehäuses, so daß sie leicht Beschädigungen ausgesetzt ist.
  • Nach der Erfindung sind diese Nachteile dadurch behoben, daß die Schwinge an der Kolbenstange des durch die Druckluft belastbaren Kolbens in einem Raum zwischen diesem und der die Zylinder von diesem Raum trennenden Scheidewand angelenkt ist und die Gelenkstangen der beiden Kolben durch diese Scheidewand flüssigkeitsdicht hindurchgeführt sind. Durch diese Verlegung der Schwinge in das Gehäuse hinein ist einerseits eine erhebliche Verkürzung des aus den Zylindern und Kolben bestehenden Gebildes erzielt, da der Raum zwischen Kolben und Scheidewand, der auch zweckmäßig zur Unterbringung der Rückholfeder dient, zum Teil für den Hub der Schwinge ausgenutzt ist, während anderseits die Schwinge mechanischen Beschädigungen entzogen ist, da sie innerhalb des Gehäuses geschützt liegt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsforte der Bremseinrichtung nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt teilweise im Schnitt die Gesamtansicht der Bremseinrichtung und Fig. 2 einen Teil der Fig. i in größerem Maßstabe im Längsschnitt.
  • Bei der dargestellten Bremseinrichtung wird durch einen Verdichter i mittels der Leitung 2 Druckluft einem Vorratsbehälter 3 zugeführt, der durch eine Leitung q. mit einem Gehäuse 5- verbunden ist. An das Gehäuse 5 ist durch eine Leitung6 das in Fig.2 besonders dargestellte Gehäuse 33 angeschlossen. In dem Gehäuse 5 ist ein nicht weiter dargestelltes Ventil angeordnet, durch das mittels des Gestänges"ä, 9 und des Fußhebels io entweder die Leitung 6 mit dem Druckluftbehälter 3 oder unter Absperrung dieses Behälters mit der Außenluft in Verbindung gesetzt werden kann.
  • Das Gehäuse 33 -hat einen Deckel 14, der zur Befestigung einer Gummimembran i6 dient, die noch mit Verstärkungsplatten 17 versehen ist. Die Membran ist durch eine Stange 15 in der Nabe 13 des Deckels 14 geführt. Durch die Membran 16 sind in dem Gehäuse 33 zwei Räume 2o und 21 voneinander getrennt. In den Raum 2o mündet die Druckluftleitung 6. Der Raumai ist durch eine senkrechte Scheidewand 12 von einem Raum getrennt, der durch eine waagerechte Scheidewand 5, in die .Räume 36 und 37 unterteilt ist.
  • Die Membran 16 ist durch die verlängerte Stange 15 noch in einer Bohrung 46 der Scheidewand i2 geführt. In dem Raum 21 ist die Rückholfeder 23 für die Membran 16 untergebracht.
  • Die Räume 36 und 37 sind nach außen hin durch Flansche der in sie hineinragenden Zylinder 34 und 35 abgedichtet. In diesen Zylindern spielen die Kolben 38, 39, die unter der Wirkung von Rückholfedern 30 stehen und sich mit hülsenförmigen Verlängerungen 47 in Bohrungen48 der Scheidewand führen, wobei durch Gummimanschetten 3z eine flüssigkeitsdichte Abdichtung gesichert ist. In diesen hülsenförmigen Verlängerungen 47 befinden sich Druckbolzen 40, 41, die sich gegen die Kolben legen und am anderen Ende mittels Zapfen 42, 43 an die Enden einer Schwinge 44 angelenkt sind. Diese Schwinge ist an der Stange 15 um den mittleren Zapfen 45 drehbar. Die Schwinge 44 liegt also innerhalb des Raumes 2i zwischen der Membran 16 und der Scheidewand 12.
  • Der Zylinder 34 ist durch eine Leitung 49 an den Bremszylinder 27 des einen Hinterrades -bzw. Vorderrades und der Zylinder 35 durch eine getrennte Leitung 5o an den Bremszylinder 27 des anderen Vorderrades bzw. Hinterrades angeschlossen. Die zu diesen Bremszylindern führenden Druckflüssigkeitsleitungen sind also unabhängig voneinander.
  • Die Zylinder 34, 35 stehen noch durch Bohrungen mit den Räumen 36, 37 in Verbindung, in welchen sich die Speicherflüssigkeit befindet.
  • Bei ordnungsmäßigem Betrieb werden die Kolben 38, 39 durch die Membran 16 gleichmäßig vorgetrieben, so daß die Kolben 28 der angeschlossenen Bremszylinder 27 gleichmäßig vorgeschoben werden. Bricht aber eine der Flüssigkeitsleitungen, z. B. die Leitung 49, so dreht sich, wenn die Membran 16 unter Druckluft gesetzt wird, die Schwinge 44 um den Zapfen 43, da lediglich der Kolben 39 einen Widerstand bietet, bis ihr anderes Ende an der Scheidewand 12 zur Anlage kommt, wie mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Bei weiterem Vorrücken der Membran 16 wird der Kolben 39 vorgetrieben und setzt die Flüssigkeit in dem zugehörigen Bremszylinder 27 unter Druck. Die Schwinge 44 wirkt also als ein Ausgleichhebel. Infolge der von den Zylindern 34, 35 zu den Bremszylindern 27 führenden getrennten Bremskreise ist also beim Bruch der Leitung in einem Bremskreis das einwandfreie Arbeiten in dem anderen Bremskreis gesichert. Soll dabei vermieden werden, daß das Fahrzeug aus der Fahrbahn gerissen wird, so kann man diese beiden Bremskreise kreuzweise schalten.
  • Infolge der Verlegung der Schwinge 44 in das Gehäuse 33 hat dieses Gehäuse, welches die beiden zur Erzeugung der Druckflüssigkeit dienenden Kolben und den durch Druckluft belastbaren Kolben enthält, eine sehr kleine Baulänge, so daß es beim Einbau in einen Motorwagen nur einen kleinen Raum in Anspruch nimmt. Da ferner die Räume 36, 37, welche die Zylinder 34,35 umschließen, als Speicherbehälter dienen, wird kein besonderer Raum für die Unterbringung des Speicherbehälters benötigt, und die Betriebssicherheit der Bremseinrichtung ist gegenüber Einrichtungen erhöht, bei denen der Speicherbehälter durch besondere Gestänge und Verbindungsleitungen mit den zur Erzeugung des Flüssigkeitsdruckes dienenden Zylindern verbunden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydraulische Bremseinrichtung mit Druckluftantrieb, insbesondere für Straßenfahrzeuge, bei der sich an das Gehäuse für den durch die Druckluft belastbaren Kolben zwei Zylinder anschließen, die durch getrennte Leitungen mit je zwei Bremszylindern in Verbindung stehen und deren Kolben an die Stange des durch die Druckluft belastbaren Kolbens durch eine Schwinge angelenkt sind, die mit einem Anschlag so zusammenwirkt, daß bei einem Bruch der Flüssigkeitsleitung nur der zur unversehrten Leitung gehörige Kolben vorgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (44) an der Kolbenstange (15) des durch die Druckluft belastbaren Kolbens (16) in einem Raum (21) zwischen diesem und der die Zylinder (34,35) von diesem Raum trennenden Scheidewand (12) angelenkt ist und die Gelenkstangen (40, 41) der. beiden Kolben (38, 39) durch diese Scheidewand flüssigkeitsdicht hindurchgeführt sind.
DEA79701D 1936-06-18 1936-06-19 Hydraulische Bremseinrichtung mit Druckluftantrieb, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge Expired DE663186C (de)

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DEA79701D DE663186C (de) 1936-06-18 1936-06-19 Hydraulische Bremseinrichtung mit Druckluftantrieb, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge

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DE482796X 1936-06-18
DEA79701D DE663186C (de) 1936-06-18 1936-06-19 Hydraulische Bremseinrichtung mit Druckluftantrieb, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge

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DE663186C true DE663186C (de) 1938-07-30

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ID=25944422

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DEA79701D Expired DE663186C (de) 1936-06-18 1936-06-19 Hydraulische Bremseinrichtung mit Druckluftantrieb, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge

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DE (1) DE663186C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1252081B (de) * 1955-06-02 1967-10-12 Roy S Sanford Hydraulische Bremsbetaetigungsanlage, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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