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Luftpumpe.
Es sind Luftpumpen mit auf dem gleichen Lagergestell angeordneten Druckwindkessel bekannt, bei welchen die Pumpe die angesaugte Luft stets in den Windkessel drückt. Bei dieser bekannten Einrichtung sind Luftpumpe und Druckwindkessel am Gestell in komplizierter Art gemeinsam gelenkig gelagert und der Druckwindkessel ist von der Luftpumpe nicht abschaltbar, so dass die Luftpumpe nur über den Druckwindkessel Luft fördern kann.
Es sind ferner Luftpumpen bekannt, die samt einem Saug-und Druckwindkessel auf einem gemein-
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ist, so dass die Luftpumpe auch ohne diesen Kessel Luft fördern kann.
Demgegenüber ist Gegenstand der Erfindung eine solche Anordnung der Luftpumpe und eines Druckwindkessels auf einem gemeinsamen Gestell, dass die Luftpumpe gelenkig und der abschaltbare Druckwindkessel fest auf dem Gestell gelagert ist.
Diese Anordnung ermöglicht eine vorteilhafte schwingende, nämlich mittels Fuss-oder Handhebels leicht auszuführende Pumpenbetätigung, vereinfacht aber zugleich durch feste Lagerung eines einfachen und abschaltbaren Druckwindkessels die Konstruktion und Handhabung der gesamten Luftpumpe für den Zweck der Luftförderung mit oder ohne Einschaltung des Druckwindkessels wesentlich. Bei Einschaltung des Druckwindkessels kann die Luftpumpe insbesondere zum Zerstäuben von Flüssigkeiten, Farben, Lacken od. dgl. dienen, in welchem Falle der Druckwindkessel die Erzeugung eines
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kann die Luftpumpe in gewöhnlicher Weise zum Aufpumpen von Luftreifen oder solchen andern Zwecken dienen, bei welchen Luftstösse auftreten können.
In einer Ausführungsform der Erfindung wird die Anordnung noch dadurch vereinfacht, dass die Abschaltung des Druckwindkessels von der Luftpumpe mittels einer lösbaren Verbindungsleitung erfolgt, wodurch Ventile und Leitungen erspart werden und zugleich die Möglichkeit gegeben ist, im Falle einer Beschädigung der Luftpumpe durch Ankupplung irgendeiner andern Pumpe Luft in den Druckwindkessel einzupumpen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Luftpumpe gemäss der Erfindung, u. zw. als eine durch Fusstritt zu betätigende Luftpumpe dar. Fig. 1 zeigt einen lotrechten Längsschnitt und Fig. 2 eine Draufsicht. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.
Auf einem Gestell 1 ist ein Pumpenzylinder 2 um 3 verschwenkbar gelagert. Die Kolbenstange 4 dieser Pumpe ist mit einem zweckmässig rahmenartigen Lenker 5 bei 6 gelenkig verbunden, der selbst wieder am Gestell 1 bei 7 angelenkt ist. Am Ende dieses Lenkers ist ein Tritt, zweckmässig in Form einer gewölbten Trittplatte 8 angeordnet, deren Ösen 8'z. B. auf die Gelenkachse 6 aufgefädelt sind. Der Lenker 5 steht unter der Wirkung einer Feder 9, die ihn in die mit vollen Linien gezeigte Lage zu bringen sucht.
Auf dem Gestell 1 ist über dem Pumpenzylinder 2 ein Druckwindkessel ; M fest gelagert, z. B. mit Hilfe von zwei seitlichen Stützen oder Wänden 11, die den Pumpenzylinder 2 auf eine gewisse Länge von zwei Seiten umschliessen und dadurch schützen. Dieser Druckwindkessel ist mit einem bei Innendruck schliessenden Rückschlagventil 12 versehen, an das eine biegsame Verbindungsleitung 13 angesetzt ist,
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gebildet ist. Der Windkessel besitzt ferner einen Stutzen 16 für den Anschluss der biegsamen Druckleitung 17 ; letztere ist zweckmässig mit zwei Anschlusssteckern 18 und 19 versehen, von denen der eine 18 in der Achsrichtung der Leitung liegt und der zweite 19 senkrecht hiezu steht.
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