DE662005C - Einrichtung zur wasserdichten Verbindung der oberen Haltung mit dem Schiffstrog eines nach Art einer Wippe schwenkbaren Schiffshebewerkes, insbesondere fuer Sportsboote - Google Patents
Einrichtung zur wasserdichten Verbindung der oberen Haltung mit dem Schiffstrog eines nach Art einer Wippe schwenkbaren Schiffshebewerkes, insbesondere fuer SportsbooteInfo
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- DE662005C DE662005C DEF80993D DEF0080993D DE662005C DE 662005 C DE662005 C DE 662005C DE F80993 D DEF80993 D DE F80993D DE F0080993 D DEF0080993 D DE F0080993D DE 662005 C DE662005 C DE 662005C
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- E02C—SHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
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Description
- Einrichtung zur wasserdichten Verbindung der oberen Haltung, mit dem Schiffstrog eines nach Art einer Wippe schwenkbaren Schiffshebewerkes, insbesondere für Sportsboote Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur wasserdichten Verbindung der oberen Haltung mit dem Schiffstrog eines nach Art einer Wippe schwenkbaren Schiffshebewerkes, bei welcher an der oberen Haltung lein lotrecht verschiebbares Abschlußtor angeordnet ist und der Schiffstrog ein einwärtsklappendes Klapptor sowie einen Dichtungsrahmen aufweist. Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art kragt der Dichtungsrahmen des Schiffstroges weit aus, und der Abstand zwischen dem Haltungstor und dem Klapptor des Troges ist verhältnismäßig groß. Diese Ausbildung ist für Schiffshebewerke, die vornehmlich zum Übersetzen von Sportsbooben an Gefällsstufen dienen sollen, wenig geeignet.
- Zweck der Erfindung ist, eine einfache und in ihrer Wirkungsweise besonders zuverlässige Ausgestaltung des wasserdichten Anschlusses des Schiffstroges an die obere Haltung zu schaffen, so daß das Ein- und Ausbooten der Sportsboote leicht durchführbar ist. Zu diesem Behufe besteht gemäß der Erfindung das obere Haltungstor aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen, von denen der obere Teil als lotrecht absenkbares Schütz ausgebildet ist und der untere Teil von einer auf der Haltungssohle aufliegenden Schlepptafel gebildet wird. Der Dichtungsrahmen des Schiffstroges legt sich unmittelbar gegen eine an dem lotrechten Schützbeil des oberen Haltungstores befestigte Dichtungsfläche, die sich beim Bewegen des Schützes längs des Dichtungsrahmens des Schiffstroges verschiebt.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt Fig. i einen Schnitt durch einen Teil des in die obere Lage -gehobenen Schiffstroges und durch das obere Abschlußtor, wobei letzteres in der unteren ein Ein- oder Ausbooten gestattenden Lage ünd das drehbare Klapptor des Schiffstroges in der aufgeklappten Lage gezeigt sind.
- Fig.2 ist die von der Oberwasserseite her gesehene Endansicht des Abschlußtores, wobei die Teile in derselben Lage wie in Fig. i gezeigt sind, der Schiffstrog der Deutlichkeit halber jedoch weggelassen ist.
- Fig.3 zeigt in einem größeren Maßstabe Einzelheiten der Dichtungen zwischen Abschlußtor und Schiffstrog .einerseits und zwischen dem Abschlußtor und den Seitenwandungen der oberen Haltung anderseits sowie der seitlichen Führung für das lotrecht verstellbare Schütz.
- Fig. q. ist eine Draufsicht zu Fig. i.
- In den Figuren bezeichnet i den Obergraben und 3 den zur Aufnahme der zu übersetzenden Boote dienenden Trog. Dieser Trog 3 läßt sich durch ein nicht gezeichnetes, nach Art .einer Wippe schwenkbares Schiffshebewerk vom Unterwasser auf die Höhe des Oberwasserkanals und umgekehrt bringen. An das linke Ende des Schiffstroges 3 ist ein Dichtungsrahmen 31 angeschweißt, und die linke Endwand des Troges ist als ein urpeinen Zapfen 12 drehbares Klapptor 13 aus= gebildet, das sich mittels einer von Hand @ti betätigenden Vorrichtung 3o umlegen bzle:; aufklappen läßt. Der wasserdichte Abschluß zwischen dem Klapptor 13 und dem Dichtungsrahmen 31 wird durch .eine an letzterem angebrachte elastische Dichtung 32 herbestellt. An der oberen Haltung ist ein lotrecht verschiebbares Abschlußtor angeordnet, welches aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen 16, 17 besteht, von denen der obere Teil als lotrecht absenkbares Schütz 16 ausgebildet ist, während der untere Teil von einer auf der Haltungssohle aufliegenden Schlepptafel 17 gebildet wird. Der Dichtungsrahmen 31 des Schiffstroges 3 legt sich unmittelbar gegen ,einen an dem lotrechten Schütz 16 befestigten Dichtungskörper 1:l an, der sich beim Bewegen des Schützes 16 längs des Dichtungsrahmens 31 des Schiffstroges 3 bewegt. Das Schütz 16 ist an beiden Seiten mit nach oben reichenden Armen 161 versehen, die mit ihrem Dichtungskörper 14 bei abgesenktem Schütz die Gegenflächen für den Dichtungsrahmen 31 des Schiffstroges bilden. 171, 172, 173 bezeichnen an der Schlepptafel 17 befestigte Lederdichtungen, die in allen Lagen des Schützes 16 dicht gegen die Seitenwände bzw. Sohle der oberen Haltung anliegen. Das untere freie Ende der Schlepptafel 17 ist so ausgebildet, daß .es durch den auf die Tafel 17 wirkenden Wasserdruck in allen Lagen des Schützes 16 flüssigkeitsdicht gegen die Sohle des Obergrabens gedrückt wird. 18 (Fig.3 und ¢) sind Führungen von n-förmigem Querschnitt für das Schütz 16, die so ausgebildet sind, daß sie beim Schwenken des Troges 3 in dessen obere Lage eine Verschiebung des Schützes 16 um einen gewissen Betrag nach links -zulassen. An der Schlepptafel 17 ist eine Zahnstange i9 angelenkt, in die ein Zahnrad 2o eingreift, welches sich mit Hilfe eines von Hand zu betätigenden Triebwerks 21 drehen läßt, um eine Verschiebung des Schützes 16 in lotrechter Richtung zu bewirken. i 91 sind Führungsrollen für die Zahnstange i9, und 22 sind an dem Schütz 16 befestigte Dichtungen,. welche die seitliche Abdichtung zwischen den Seitenwandungen des Obergrabens i und dem Schütz 16 bewirken und auf w=elche Federn 222 (Fig. 3) einwirken.
- Wird der Trog 3 . mittels des nicht gezeigten schwenkbaren Schiffshebewerkes in die in Fig. i gezeigte obere Lage geschwenkt, in welcher sich der Flüssigkeitsspiegel ini Obergraben und im Trog 3 auf gleicher Höhe befinden, so wird das Schütz 16, das bis jetzt in allen seinen Höhenlagen zufolge der gelenkigen Verbindung zwischen den Teilen 16, 17 und 17, 19 gegen die Dichtungsfläche 181 (Fig. 3) der Führungen 18 anlag, bei dieser S&hwenkbewegung durch den Trog 3 entgegen der Wirkung des Wasserdruckes von der Fläche 181 entfernt. Dabei bewirkt der Flüssigkeitsdruck ein weiteres dichtes Anliegen der Dichtung 14 am Schütz 16 gegen den Dichtungsrahmen 31 des Troges 3. Unter Wahrung dieser dichten Verbindung wird dann vorerst das Schütz 16 mittels des Triebwerks 21 in die in Fig. i gezeigte Lage gesenkt und hierauf das Klapptor 13 des Troges 3 niedergeklappt, so daß jetzt z. B. das Einbooten eines in der oberen Haltung befindlichen Bootes in den Trog 3 erfolgen kann. Ist dies geschehen, so wird zuerst das Klapptor 13 wieder aufgeklappt, dann das Schütz 16 in seine oberste Lage gebracht und anschließend der Trog 3 samt dem darin befindlichen Boot so weit ins Unterwasser abgeschwenkt, daß das Boot aus dem Trog 3 ins Unterwasser gleiten kann.
- Bei der beschriebenen Einrichtung läßt sich ohne Zwischenkonstruktionen ein dichtes Anliegen des Dichtungsrahmens des Schiffstroges unmittelbar gegen den lotrechten Teil des Schützes erreichen, was besonders vorteilhaft ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur wasserdichten Verbindung der oberen Haltung mit dem Schiffstrog eines nach Art einer Wippe schwenkbaren Schiffshebewerks, insbesondere für Sportsboote, bei welcher an der öberg#n Haltung ein lotrecht verschiebbares Abschlußtor angeordnet ist und der Schiffstrog ein einwärts klappendes Klapptor sowie einen Dichtungsrahmen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Haltungstor aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, von denen der obere Teil als lotrecht absenkbares Schütz (16) ausgebildet ist und der untere Teil von einer auf der Haltungssohle aufliegenden Schlepptafel (17) gebildet wird. Der Dichtungsrahmen (31) des Schiffstroges (3) legt sich unmittelbar gegen eine an dem lotrechten Schütz (16) des oberen Haltungstores befestigte Dichtungsfläche (14), die sich beim Bewegen des Schützes (16) längs des Dichtungsrahmens (31) des Schiffstroges verschiebt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die Schlepptafel (r7) eine lotrecht geführte Zahnstange (i9) angelenkt ist, an welcher eine Vorrichtung (--i, 2o) zum Heben und Senken des oberen Haltungstores angreift.
- 3. Einrichtung nach Anspruch r und a, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Führungen (18) für das Schütz (16) [l-förmigen Querschnitt haben und das Schütz (16) zufolge der gelenkigen Verbindung zwischen demselben und der Schlepptafel (i;) und zwischen letzterer und der Antriebszahnstange (i9) in allen seinen Höhenlagen an der Dichtungsfläche (181) anliegt, beim Einschwenken des Schiffstroges (3) in die oberste Lage jedoch von derselben abgehoben wird, wobei dann der Flüssigkeitsdruck ein weiteres dichtes Anliegen des Schützes (16) gegen den Dichtungsrahmen (31) des Troges (3) gewährleistet.
Priority Applications (1)
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| DE662005C true DE662005C (de) | 1938-07-02 |
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| DEF80993D Expired DE662005C (de) | 1934-06-02 | 1934-06-02 | Einrichtung zur wasserdichten Verbindung der oberen Haltung mit dem Schiffstrog eines nach Art einer Wippe schwenkbaren Schiffshebewerkes, insbesondere fuer Sportsboote |
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1934
- 1934-06-02 DE DEF80993D patent/DE662005C/de not_active Expired
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