DE714276C - Bettschuessel - Google Patents

Bettschuessel

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Publication number
DE714276C
DE714276C DES132558D DES0132558D DE714276C DE 714276 C DE714276 C DE 714276C DE S132558 D DES132558 D DE S132558D DE S0132558 D DES0132558 D DE S0132558D DE 714276 C DE714276 C DE 714276C
Authority
DE
Germany
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bed
bed bowl
bowl
action
spring
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Expired
Application number
DES132558D
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Sagmeister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN SAGMEISTER
Original Assignee
JOHANN SAGMEISTER
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Publication date
Application filed by JOHANN SAGMEISTER filed Critical JOHANN SAGMEISTER
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G9/00Bed-pans, urinals or other sanitary devices for bed-ridden persons; Cleaning devices therefor, e.g. combined with toilet-urinals
    • A61G9/003Bed-pans

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

  • Bettschüssel Die Erfindung betrifft eine Bettschüssel mit einer durch den hohlen Handgriff geführten Flüssigkeitszuleitung und einer an der dem Handgriff gegenüberliegenden Wand angeordneten verschießbaren Auslaßöffnung für die Spülflüssigkeit. Die bekannten Bettschüsseln dieser Art haben den Nachteil, daß die Spülflüssigkeit durch die Sitzöffnung herausspritzen und die die Reinigungsarbeit ausführende Person besudeln und infizieren kann, abgesehen davon, daß auch die Luft des Krankenzimmers durch den üblen Geruch des Inhalts verunreinigt wird, so daß sie zur Ausbreitung ansteckender Krankheiten führen kann. Die Erfindung beseitigt diese Übelstände in der Weise, daß die Beftschüssel während des Spülens mittels eines nach Auslösen einer Sperrvorrichtung durch den Patienten selbsttätig sich sehließenden Deckels abdeckbar ist. Es sind zwar auch schon Bettschüsseln mit z. B. durch Schiebedeckel abschließbarer Sitz öffnung bekanntgeworden, doch können diese nur nach Öffnen des Abschlusses gereinigt werden, so daß eine erhöhte Gefahr mit dem Reinigen der Schüsseln verbunden ist. Im Gegensatz hierzu kann die erfindungsgemäße Bettschüssel unter hermetischem Abschluß unmittelbar nach Gebrauch in geschlossenem Zustand gereinigt werden, so daß sowohl jede Verunreinigung der Luft des Krankenzimmers als ,auch jede Gefährdung der die Schüsseln reinigenden Personen während der Reinigung hintangehalten wird.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindung gegenstandes sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Bettschüssel nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. I die Bettschüssel im Schaubild, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Deckel und Fig. 3 eine Teilansicht von der linken Seite der Fig. 2.
  • Die Bettschüssel I von üblicher Form besteht aus zvFeckmäßig emailliertem oder sonst gut zu reinigendem Metall, ist am oberen Rand 2 nach außen umgebördeTt und weist den üblichen Handgriff 3 auf. Letzterer ist hohl und mit Rifflungen 4 zum Anschluß an einen Schlauch ausgebildet; die Bohrung 5 des Handgriffes 3 endet in einer Brause 6. An der dem Griff gegenüberliegenden Wand ist die Entleerungsöffnung 7 für die Spülflüssigkeit vorgesehen, welche von außen durch eine normalerweise von einer Feder (nicht dargestellt) in Abschlußstellung gehaltene Scharnierklappe S abgeschlossen wird. An der Klappe 8 greift ein Gestänge 9 an, weiches in einem Handgriff 10 endet, der zum Öffnen der Klappe 8 dient. Der die Bettschüssel abschließende Deckel 1 1 ist aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen. Er besitzt eine mittlere Öffnung 12 und zu beiden Seiten derselben umgebördelte Führungsleisten I3 und 14, mit welchen er auf die Längsseitenränder 2 der Brettschüssel aufgelötet wird. In den Führungen 13, 14 sind die beiden Schieber 15 und I6 passend geführt, die durch mit einem Ende 17 bzw. I7' am Deckel ii befestigte und mit dem anderen Ende 18 bzw. IS' am Schieber 16 angreifende Zugfedern 19 bzw. I9' sowie mittels der bei zo bzw. 20' am Schieber 16 angreifenden, über die Rollen 21 bzw. 2I' geführten und am anderen Schieber 15 bei 22 bzw. 22' befestigten Kettchen 31 bzw. 31' gegeneinander in die Abschlußstellung gezogen und in dieser festgehalten werden. Zum dichten Abschluß werden die Kanten 23, 23' mit Gummileisten versehen. In der dargestellten Offenstellung werden die Schieber 15 und I6 durch die Abkröpfung 24 einer Querstange 25 gehalten, die durch die Zugfeder 26 ständig gegen den Schieber 15 gepreßt wird und sich dort vor zwei Anschläge 27, 28 legt. Mit dem einen Ende der Stange 25 ist eine am Deckel 1 1 bei 29 geführte Griffstange 30 gelenkig verbundren, bei deren Bewegung in der Pfeilrichtung die Sicherung ausgelöst wird, wona.ch beide Schieber in die Abschlußstellung schnappen. Die gefüllte Bettschüssel kann nun im geschlossenen Zustand aus der Krankenstube getragen, an eine Wasserleitung angeschlossen und kräftig ausgespült werden.
  • Zu diesem Zweck ist selbstverständlich die Klappe 8 durch Bedienen des Griffes 10 vorher zu öffnen. Die gründliche Reinigung kann nach Entleeren der Schüssel durch die geöffnete Öffnung 12 erfolgen.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Bettschüssel mit einer durch den hohlen Handgriff geführten Flüssigkeitszuleitung und einer an der dem Handgriff gegenüberliegenden Wand angeordneten verschließbaren Auslaßöffnung für die Spülflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet. daß die Bettschüssel (1) während des Spülens mittels eines nach Auslösen einer Sperrvorrichtung durch den Patienten selbsttätig sich schließenden Deckels abdeckbar ist.
  2. 2. Bettschüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Wänden der Bettschüssel (1) lein Deckel (11) mit mittlerer Öffnung (12) fest verbunden ist. der über den Längsseiten der Öffnung (12) Führungen (I3, I4) für zwei unter Federwirkung stehende Verschlußschieber 15.
    16) trägt.
  3. 3. Bettschüssel nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung zum Halten der Schieber (15, 16) in ihrer Offenstellung aus einer sich unter der Wirkung: einer Feder (26) gegen an einem der Schieber angeordnete Anschläge (27, 28) anlegenden Stange (24) besteht, die durch den Patienten über eine am Deckel(II) geführte Stange (25s301 entgegen der Wirkung der Feder (26) von den Anschlägen (27, 28) abhebbar ist.
  4. 4. Bettschüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den hohlen Handgriff (3) durchsetzende Flüssigkeitszuleitung (5) im Innern der Bettschüssel (1) eine Brause (6) trägt.
DES132558D 1938-06-16 1938-06-16 Bettschuessel Expired DE714276C (de)

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DES132558D DE714276C (de) 1938-06-16 1938-06-16 Bettschuessel

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DES132558D DE714276C (de) 1938-06-16 1938-06-16 Bettschuessel

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DE714276C true DE714276C (de) 1941-11-26

Family

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DES132558D Expired DE714276C (de) 1938-06-16 1938-06-16 Bettschuessel

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DE (1) DE714276C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD398075S (en) 1997-08-18 1998-09-08 Book Jeffery G Portable shampoo and scalp treatment unit
USD914204S1 (en) * 2019-09-03 2021-03-23 Ursula Roberts Female urine funnel

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD398075S (en) 1997-08-18 1998-09-08 Book Jeffery G Portable shampoo and scalp treatment unit
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