DE660578C - Verfahren zur Gewinnung von Goldverbindungen wasserloeslicher Keratinabbauprodukte - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Goldverbindungen wasserloeslicher Keratinabbauprodukte

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DE660578C
DE660578C DEW98703D DEW0098703D DE660578C DE 660578 C DE660578 C DE 660578C DE W98703 D DEW98703 D DE W98703D DE W0098703 D DEW0098703 D DE W0098703D DE 660578 C DE660578 C DE 660578C
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Expired
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DEW98703D
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Dr Richard Fleischmann
Dr Ernst Sturm
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WUELFING J A FA
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WUELFING J A FA
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K38/00Medicinal preparations containing peptides
    • A61K38/01Hydrolysed proteins; Derivatives thereof
    • A61K38/012Hydrolysed proteins; Derivatives thereof from animals
    • A61K38/014Hydrolysed proteins; Derivatives thereof from animals from connective tissue peptides, e.g. gelatin, collagen
    • A61K38/015Hydrolysed proteins; Derivatives thereof from animals from connective tissue peptides, e.g. gelatin, collagen from keratin

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Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Goldverbindungen wasserlöslicher Keratinabbauprodukte Nach dem Patent 659 484 werden chemotherapeutisch wertvolle Schwermetallverbindungen, darunter auch Goldverbindungen, von wasserlöslichen, noch höher molekularen Keratinabbauprodukten, die so gewonnen wer-(len, claß man die Hydrolyse der Keratine eben bis zur mehr oder weniger vollständigen Lösung durchführt, dadurch hergestellt, daß Lösungen der Keratinabbauprodukte, mit Schwermetallsalzen umgesetzt, die Umsetzungsgemische mit Natronlauge neutralisiert und aus den erhaltenen Lösungen die Schwermetallverbindungen mit organischen Lösungsmitteln, wie z. B. Alkohol, gefällt werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß man zu therapeutisch wertvollen Goldverbindungen auch dadurch gelangen kann, daß man von solchen wasserlöslichen Keratinabbauprodukten ausgeht, bei deren Herstellung die Hydrolyse nicht bei dein Punkt, wo eben Lösung eingetreten ist, unterbrochen, sondern mit beliebigen Mitteln noch weitergetrieben wird, jedoch nur so weit, wie das Hydrolysat noch eine deutliche Biuretreaktion gibt. Als ein derartiges wasserlösliches, noch eine positive Biuretreaktion gebendes Abbauprodukt des Keratins ist z. B. das Keratinzypkin zu nennen. Beispiel r 5 g Keratinhydrolysat, das durch Hydrolyse von Haaren mit a5°/oiger Schwefelsäure auf dem Wasserbade "/Q Stunde über den Punkt hinaus, wo Lösung eingetreten ist, Abstumpfen mit Bariumcarbonat bis zur kongoneutralen Reaktion, Eindampfen und Fällen mit Alkohol aus der konzentrierten wässerigen Lösung gewonnen worden ist, werden in 25 ccm Wasser gelöst und dazu r,o g Goldtrichlorid, in 5 ccm Wasser gelöst, in kleinen Anteilen unter Rühren gefügt. Dabei entsteht alsbald eine Ausfällung, die, nachdem alles Goldtrichlorid zugefügt ist, durch Zusatz von :Natronlauge bis zur neutralen Reaktion wieder gelöst wird. Die neutrale bis schwach alkalische Lösung wird filtriert und das goldbraun gefärbte Filtrat in die mehrfache Menge Alkohol eingerührt, wobei ein helles Produkt ausfällt, das abgenutscht, mit Alkohol ausgewaschen und iin Vakuum getrocknet wird Das gelbliche Produkt ist '#.'
    Wasser mit neutraler Reaktion leicht lös10.";@
    Beispiel z 5 g Keratinhydrolysat, das durch Hydrolyse von Haaren mit z5°/aiger Schwefelsäure auf dem Wasserbade z Stunden über den Punkt hinaus, wo gerade Lösung eingetreten ist, Neutralisation mit Bariumcarbonat und Eindampfen der erhaltenen Lösung bis zur Trockene gewonnen worden ist, werden in z5 ccm Wasser gelöst und in die Lösung eine solche von o,85 g Goldtrichlorid in 4,25 ccm Wasser in kleinen Anteilen eingerührt. Dabei erfolgt alsbald eine Ausfällung, die aber bei Zusatz von Natronlauge schon vor dem Neutralpunkt wieder vollständig in Lösung gegangen ist. Es wird so lange Natronlauge zugefügt, bis eine neutrale oder schwach alkalische Reaktion vorhanden ist. Die Lösung wird dann wie in dem vorhergehenden Beispiel aufgearbeitet. Das gelbliche Produkt ist in Wasser mit neutraler Reaktion sehr leicht löslich. Beispiel 3 io g käufliches Keratinzypkin, das durch Hydrolyse von Schafwolle erhalten wird, werden in 5o ccm Wasser gelöst und in die Lösung eine solche von i,6 g Goldtrichlorid in 8 ccm Wasser in kleinen Anteilen eingerührt. Dabei erscheint sofort eine voluminöse, gelbliche Ausfällung, die jedoch bei Zusatz von Natronlauge bis zur neutralen Reaktion wieder in Lösung geht. Die erhaltene Lösung wird unmittelbar in die mehrfache Menge Alkohol eingerührt und wie in den r bergehenden Beispielen aufgearbeitet. Das :Ibliche ' Produkt ist in Wasser mit neutraler Faktion löslich. Beispiel 4 io g des nach Beispiel i zur Verwendung kommenden Keratinhydrolysates werden in 5o ccm Wasser gelöst und in die Lösung a,8 g Kaliumauribromid, in 28 ccm Wasser gelöst, in kleinen Anteilen eingerührt. Dabei entsteht alsbald eine Ausfällung, die, nachdem das gesamte Kaliumauribromid zugefügt ist, sich rasch absetzt. Durch Zusatz von Natronlauge bis zur neutralen Reaktion wird der Niederschlag wieder gelöst und die filtrierte Lösung wie in den vorhergehenden Beispielen aufgearbeitet. Das schwach gelblich gefärbte Produkt ist in Wasser mit neutraler Reaktion leicht löslich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Verfahren zur Gewinnung von Goldverbindungen wasserlöslicher Keratinabbauprodukte, dadurch gekennzeichnet, daß man in Abänderung des Verfahrens des Patents 659484 hier von solchen Keratinabbauprodukten ausgeht, die durch Hydrolyse der Keratine über den. Punkt hinaus, wo gerade Lösung eingetreten, aber nicht weiter, als noch eine deutliche Biuretreaktion des Hydrolysates vorhanden ist, gewonnen werden, daß man das Hydrolysat von überschüssiger Säure befreit und die gewonnenen Keratinabbauprodukte unmittelbar oder nach Fällung mit Alkohol mit Goldsalzen umsetzt.
DEW98703D 1936-05-07 1936-05-07 Verfahren zur Gewinnung von Goldverbindungen wasserloeslicher Keratinabbauprodukte Expired DE660578C (de)

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