DE659580C - Einrichtung zur Fernuebertragung von Zeigerstellungen mit Hilfe des Impulszeitverfahrens - Google Patents

Einrichtung zur Fernuebertragung von Zeigerstellungen mit Hilfe des Impulszeitverfahrens

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DE659580C
DE659580C DED53517D DED0053517D DE659580C DE 659580 C DE659580 C DE 659580C DE D53517 D DED53517 D DE D53517D DE D0053517 D DED0053517 D DE D0053517D DE 659580 C DE659580 C DE 659580C
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DED53517D
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/12Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by pulse characteristics in transmission link

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

Es ist bekannt, Zeigerstellungen mit Hilfe des sog. Impulszeitverfahrens fernz'uübertragen. Als Fernmeßgeber werden bei diesem Verfahren Einrichtungen benutzt, bei welchen S ein Fühler mit dem Zeiger, dessen Stellung übertragen werden soll, zusammenwirkt und in einem der Zeigerstellung entsprechenden Zeitpunkt ein Signal auslöst.
Um mit einem Geber dieser Art und dem zugehörigen Empfänger mehrere Stromkreise in demselben Betriebsabschnitt unabhängig voneinander wechselweise zu kontrollieren, ist es bekannt, mittels eines als Schrittschaltwerk ausgebildeten Schalters selbsttätig die Anschaltung vorzunehmen. Gemäß der Erfindung erfolgt unter Anwendung des Impulszeitverfahrens zur Fernübertragung der Meßwerte auf der Senderseite die Abtastung der Zeigerstellungen periodisch durch einen Fühlerz, während auf der Empfangsseite eine der Zahl der Meßstellungen entsprechende Zahl von "Anzeigevorrichtungen ebenfalls durch ein Schrittschaltwerk wechselweise eingeschaltet wird und die Umschaltung der Schrittschaltwerke sowohl auf der Sende- wie auf der Empfangsseite in Abhängigkeit vom Zeitimpuls erfolgt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
Abb. ι stellt den Geber, Abb. 2 den Empfänger dar.
Das Meßinstrument, welches erfindungsgemäß gemeinsam zur Kontrolle mehrerer Stromkreise dient, ist mit A bezeichnet und beispielsweise als Strommesser gedacht, weleher die in den Wechselstromnetzleitungen N1, N2, N3 fließenden Stromstärken kontrolliert und mittels eines Hochfrequenzsenders HfS über die Leitung La, Lb fernmelden soll. Demgemäß ist das Spulensystem des Meßinstrumentes A durch Leitungen 1,2 an Sekundärwicklungen S1, S2, S3 von Transformatoren T1, T2,T3 wechselweise anschaltbar. Diese Anschaltung wird ausgeführt durch die auf einer gemeinsamen Welle w sitzenden Arme I, II eines Schrittschaltwerkes 5W1, welches durch ein Zahnradr und den Anker ρ eines Elektromagnets MS in der Pfeilrichtung fortgeschaltet wird. Die Kontaktarme I, II sind, um den Weg von einem Kontakt zum nächsten abzukürzen, in bekannter Art sternförmig ausgebildet. Dementsprechend sind die drei Kontakte, an denen die erwähnten Sekundärwicklungen S1, S2, S3 liegen, auf einen Quadranten mit je einem Abstand von 450 verteilt.
Auf der Welle te des SchrittsdhaltwerkesSW^ sind noch drei weitere Arme III, IV, V befestigt, welche den Zweck haben, beim Übergang der Schaltarme I, II von einem Kontakt zum nächsten die sämtlichen Sekundärwicklungen S1, S2, S3 einzeln durch Widerstände W1, W2, W3 kurzzuschließen. Ein sechster auf der Welle w sitzender Arm VI überfährt acht im Kreise angeordnete Kontakte, die untereinander leitend verbunden. sind, und stellt dadurch bei jedem Schritt einen vom Relaiskontakt 3 unabhängigen Stromkreis für den Elektromagnet JMS her, der in der an sich
bekannten Weise den vollkommenen Ankeranzug sichert. Jeder der Arme III, IV, V überfährt drei lange Schleifkontakte, die untereinander und mit den Sekundärwicklungen S1, s2) ss der Transformatoren T1, T2, T3 verbunden sind. . ■ .'■' Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Der Schrittschalter 5MZ1 möge sich in der gezeichneten Stellung befinden, in welcher ίο das Spulensystem des Meßinstrumentes A über die Arme I, II mit der Sekundärwicklung S1 des Transformators T1 verbunden ist. Die Einrichtung ist in dieser Stellung bereit, den Strom in der Netzleitung N1 zu kontrollieren und femzumelden. Die Fernmeldung geschieht, indem das um die Achse des Meßinstrumentzeigers 2 durch irgendeinen motorischen Antrieb im Kreise herumgeführte Tast radd in der Richtung des Pfeiles zuerst den am Skalenanfangspun'kt angeordneten Kontakt α beeinflußt und hierauf beim Überfahren des Zeigers ζ diesen auf die Drähte m, η niederdrückt. Bei der Schließung des Kontaktes α durch das Tastrad d wird zunächst ein Strom aus der Batterie B für ein Relais R1 hergestellt, wodurch der Hochfrequenzsendcr HfS eingeschaltet wird. Er entsendet beispielsweise einen kontinuierlichen. Hochfrequenzstrom über die Leitung- La, Lb zum Empfänger (Abb. 2), wo der Strom ein Relais R3 zum Ansprechen bringt. Beim Empfänger ist ebenfalls ein Schrittschaltwerk SW2 angeordnet, welches in diesem Augenblick so steht, daß sein Kontaktarm I1 den Arikerkontakt des Relais R3 mit dem Elektromagnet R1 eines Empfängerinstrumentes Ej und der Kontaktarm i2 den Elektromagnet ME mit dem Ankerkontakt eines zu demselben Empfänger gehörigen Relais R5 verbindet. Beim Ansprechen des Relais Rs spricht auch das Relais R1 an und bewirkt durch Schließung seines Ankerkontaktes 6 die Ingangsetzung eines Triebwerkes, welches den Zeiger Z1 des Empfängers Ei nach rechts auf der Skala verschiebt, sobald es denselben erreicht hat.
Diese Bewegung des Triebwerkes bzw. Verschiebung des Zeigers Z1 erfolgt so lange, bis das Tastrad d des Geberinstrumentes den Zeiger 2 überfährt und dadurch den Kontakt m, η herstellt. In diesem Augenblick fließt >ein Strom aus der Batterie B über m,n und ein Relais R%, welches den inzwischen am Ankerkontakt 2 von R1 geschlossenen Halte-Stromkreis öffnet und dadurch das Abfallen des Ankers des Relais T^1 verursacht. In diesem Augenblick wird am Ankerkontakt 4 des Relais R1 der Hochfrequenzstrom auf der Fernleitung La, Lb Unterbrochen. Hierdurch wird das Relais /?s des Hochfrequenzempfangers (Abb. 2) stromlos und läßt seinen Anker fallen. Das hierdurch stromlos werdende Relais öffnet seinen Ankerkontakt 6 und beendet dadurch durch Ausschaltung des : 'Triebwerkes Ej den Vorschub des Zeigers Z1. /Zugleich wird am Ankerkontakt 7 des . Relais /?4 das Relais R5 eingeschaltet, welches ein rückläufiges Triebwerk einschaltet, welches gegebenenfalls seinerseits den Zeiger Z1 nach links über die Skala verschiebt, jedoch nur so weit, bis es sich mit dem Transportglied des ersterwähnten rechtsverschiebenden Triebwerkes begegnet. Von diesem Zeitpunkt an bleibt der Zeiger stehen, während beide Triebwerke zusammen an den Skalenanfangspunkt laufen. Durch die Kontakte 7,8, 10, 11 der Relais Ri und R5 wird die Rückführung des zweiten Triebwerkes in seine Ruhelage am rechten Ende der Skala und zuletzt die Ruhelage der Relais selbst herbeigeführt.
Zu diesem Zweck kann über die in Reihe liegenden Kontakte 7 und 11 eine im Empfänger Ej angeordnete magnetische Kupplung eingelegt werden, durch welche der Zeiger Z1 mit einem motorischen. Antrieb gekuppelt wird, der den Zeiger nach der Nullstellung hin zurückholt. In der Nullstellung schließt der Zeiger Z1 einen Stromkreis für das Relais R5, durch welches der Kontakt 11 geöffnet wird, so daß die magnetische Kupplung sich löst und alle Bewegungen im Empfänger Ej aufhören.
Inzwischen ist durch den Ankerkontakt 12 des Relais R5 ein Stromkreis für den Antriebsmagnet ME des Schrittschalters SW2 geschlossen worden, wodurch letzteres einen weiteren Schritt in der Pfeilrichtung auf den nächsten Kontakt gemacht hat. In dieser Stellung des Schrittschalters ist der Hochfrequenzstrom auf einen zweiten Empfänger Ejj und der Elektromagnet ME auf den 'Relaiskontakt 12 des letzteren geschaltet, dessen analoge Teile in der Zeichnung angedeutet sind. In einer dritten Stellung des Schrittschalters SW2 wird in gleicher Art ein Empfänger Eju angeschlossen.
Beim Ansprechen des Relais R2 am Geberinstrument (Abb. 1) wurde ferner der Ankerkontakt 3 geschlossen und dadurch der Antriebsmagnet MS des Schrittschalters SW1 eingeschaltet. Auch dieser Schrittschalter macht daher einen Schritt in der Pfeilrichtung, wodurch nunmehr das Spulensystem des Meßinstrumentes A vermittels der Ärmel, II auf die Sekundärwicklung S2 des nächsten Transformators T2 geschaltet wird. Vermittels dieser Verbindung wird beim nächsten Umlauf des Tastrades d der Strom in der Netzleitung /V2 kontrolliert und auf die beschriebene Weise ferngemeldet, indem jetzt der Zeiger Z2 des Empfängers Eu entsprechend der
neuen Lage des Zeigers ζ des Geberinstrumentes A eingestellt wird.
Hiernach geht der Schrittschalter 5W1 in die dritte Stellung, in welcher das Spulensystem des Geberinstrumentes A auf den Transformator T3 geschaltet ist und demzufolge der Strom in der Netzleitung N3 ausgeprüft und die neue Stellung des Zeigers ζ auf den Empfänger Em übertragen wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zur Fernübertragung der Zeigerstellungen eines Meßgerätes, dessen Spulensystem zur Anzeige mehrerer Meßgrößen an die verschiedenen im gleichen Betriebsabschnitt zu kontrollierenden Stromkreise mittels eines als Schrittschaltwerk ausgebildeten Schalters selbstttätig anschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß unter Anwendung des Impuls Zeitverfahrens zur Fernübertragung der Meßwerte auf der Sendeseite die Abtastung der Zeigerstellungen periodisch durch einen Fühler (2) erfolgt, auf der Empfangsseite eine der Zahl der Meßstellen entsprechende Zahl von Anzeigevorrichtungen ebenfalls durch ein Schrittschaltwerk wechselweise eingeschaltet wird und daß die Umschaltung der Schrittschaltwerke sowohl auf der Sende- wie auf der Empfangsseite in Abhängigkeit vom Zeitimpuls erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED53517D 1927-07-15 1927-07-15 Einrichtung zur Fernuebertragung von Zeigerstellungen mit Hilfe des Impulszeitverfahrens Expired DE659580C (de)

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