DE657852C - Einstellvorrichtung fuer Einzelobermesser an Umroll- und Laengsschneidemaschinen fuer Papier o. dgl. - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer Einzelobermesser an Umroll- und Laengsschneidemaschinen fuer Papier o. dgl.

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DE657852C
DE657852C DEW95253D DEW0095253D DE657852C DE 657852 C DE657852 C DE 657852C DE W95253 D DEW95253 D DE W95253D DE W0095253 D DEW0095253 D DE W0095253D DE 657852 C DE657852 C DE 657852C
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knife
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axial
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EUGEN SCHUERMANN DR ING
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EUGEN SCHUERMANN DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/26Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member
    • B26D7/2628Means for adjusting the position of the cutting member
    • B26D7/2635Means for adjusting the position of the cutting member for circular cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

  • Einstellvorrichtung für Einzelobermesser an Umroll- und Längsschneidemaschinen für Papier o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für -die Einzelobermesser an Umroll- und Längsschneidemaschinen für Papier @o. dgl. Diese Emzelobermesser müssen bekanntlich zur Ermöglichung des Einziehens einer Papierbahn in den Längsschneider außer Eingriff mit den zugehörigen Untermessern gebracht und nach Einziehen der Papierbahn wieder jedes für sich einzeln an das Untermesser angestellt werden. Dabei ist zur Erzeugung eines glatten, sauberen und staubfreien Schnittes große Sorgfalt darauf zu verwenden, daß der richtige Schnitrivinkeleingestellt wird. Denn wird der Schnittwinkel nicht richtig eingestellt, dann schneidet das Messer nicht, sondern es reißt in die Papierbabn ein; ,außerdem werden, wenn etwa das Messer zu fest angestellt wird, die beiden Messerscheiben sehr schnell abgenutzt und liefern dann auch einen rissigen Schnitt.
  • Bei den .älteren bekannten Längsschneidern blieb das richtige Einstellen des Obermessers der Bedienungsperson überlassen, und je nach deren Gefühl und Geschicklichkeit fiel die Anstellung des Obermessers an das Untermesser jeweils verschieden aus, so daßeine Gewähr für die Erzielung eines. richtigen Schnittwinkels bei der ohnehin umständlichen und zeitraubenden Einstellung nicht vorhanden war. Man ist deshalb später dazu übergegangen, die Einstellung von der Geschicklichkeit der Bedienungsperson unabhängig zu machen, und hat eine Einrichtung geschaffen, die zwangsläufig gleichzeitig eine axiale und radiale, @also in schräger Richtung zur Achse des Untermessers erfolgende Bewegung des Obermessers gegen das Untermesser herbeiführt. Aber auch diese Einrichtungen haben gewisse Mängel, da sie der Einstellung des richtigen Schnittwinkels nicht Rechnung tragen und bei einer Änderung der Schnittiefe auch gleichzeitig Leine Änderung der axialen Verschiebung eintritt, wbdurch es vorkommen kann, daß sich das Obermesser beim Anstellen auf das Untermesser aufsetzt und eine Beschädigung der Schneidkaxiten eintritt, die einen sauberen Schnitt in Frage stellt oder gar die Messer unbrauchbar macht.
  • Die Erfindung bezweckt nun, eine möglichst :einfache Einstellvorrichtung für das Obermesser zu schaffen, welche die erwähnten Mängel vermeidet und eine leichte, von der Geschicklichkeit der Bedienungsperson unabhängige und immer gleichmäßige Anstellung des Obermessers bei stets gleichem Schnittwinkel gewährleistet. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß im wesentlichen dadurch erreicht, .d@aß dem Obermesser zwangsläufig in zeitlicher Aufeinanderfolge zunächst eine begrenzte radiale Tieferstellung und danach :eine ,axiale Verschiebung unter gleichzeitiger Verschwenkung seiner Drehachse um den Schnittwinkel gegeben wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsferm veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. I eine Seitenansicht der in Betracht kommenden Teile der Einstellvorrichtung bei ausgeschaltetem Obermesser, Abb. i aeinen Grundruß der Messer in eingeschalteter Stellung, Abb. leine zu Abb. i gehörige Vorderabsicht, Abb.3 den oberen Teil der Abb.2 in teilweisem senkrechtem, durch die Achse des Obermessers geführtem Schnitt, Abb. q. einen waagerechten Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 2 in größerem Maßstab bei ausgeschaltetem Obermesser und Abb. 5 einen gleichen Schnitt wie Abb. 4. bei :eingeschaltetem Obermesser.
  • Der das Obermesser samt Einstellvorrichtung tragende Halter i ist als Klemmschelle ausgebildet, die mittels der Klemmschraube 2 mit Handrad 3 auf einer am Maschinengestell parallel zur Welle 14 der Untermesser angebrachten Tragachse festgeklemmt werden kann. Der vordere, im wesentlichen zylindrisch gestaltete Teil des Halters i hat eine senkrechte Bohrung, in der eine an ihrem @obren Ende mit einem Handgriff io versehene Büchse 9 begrenzt axial verschiebbar und drehbar ist. Zur Steuerung und Begrenzung dieser beiden Bewegungen dient eine in der Wandung der Büchse angeordnete rechtwinklige Nut 15, in die eine in die Wandung des Halters eingeschraubte Kopfschraube i i mit ihrem als Führungszapfen ausgebildeten Ende hineinragt. Die Länge des waagerechten Teiles der Nut 15 ist so bemessen, daß die Büchse 9 ,eine Drehung von 9o° ausführen kann, während der senkrechte Teil der Nut die axiale Bewegung der Büchse begrenzt. Die Büchse 9 'hat eine exzentrische axiale Bohrung, in welcher der Tragbolzen 4. drehbar ist. An dem unteren Ende dieses Tragbolzens ist der Lagerzapfen für die Nabe 5 des Obermessers rechtwinklig befestigt. Die Messerscheibe 6 selbst ist mit der Kabe5 nicht starr verbunden, sondern hat ihr gegenüber etwas axiales Spiel; sie steht unter dem Druck einer Ringfeder 16, die in einer durch Kegelflächen an Nabe und Messerscheibe gebildeten Ringnut von keilförmigem Querschnitt liegt und die Messerscheibe von der Naba abzuheben sucht, wodurch beim Anstellen des Obermessers an das Untermesser stets ein gleichmälz')ig.er, sanft federnder Anpressungsdruck :erzielt wird. Das. @obere Ende des Tragh:alze.ns .l ist mit einer Stellschraube 7 drehbar verbunden, die durch eine entsprechende Gewindebohrung in der Stirnwandung der Büchse 9 hindurchgeschraubt ist und durch eine Gegenmutter 8 festgestellt werden kann. Es ist somit mittels der Stellschraube 7 die Höhenlage dies Tragbiolzens 4 in der exzentrischen Bohrung der Büchse 9 zur Erzielung einer genauen Tiefeneinstellung des Obermessers veränderbar, sa daß im Bedarfsfalle sowohl der Abnutzung des Obermessers als auch der Stärke des zu schneidenden Papiers o. dgl. Rechnung getragen werden kann. Am Tragb,olhen q. ist seitlich ein im Querschnitt schwach keilförmig gestalteter Steuerarm 12 rechtwinklig befestigt, der durch entsprechende Durchbrechungen der Wandung der Büchse 9 und des Halters i nach außen ragt und mit seinem freien Ende zwischen Führung splatten i 3, i 3, die an dem Halter angeschraubt sind, so geführt ist, daß er s,owohl sich axial verschieben als auch dabei in waagerechter Ebene schwingen kann. Eine zwischen der Nabe des Handhebels i o und dem Halter i angeordnete' Schraubenfeder 17 ist bestrebt, die Büchse g anzuheben, und ein in dieser Nabe vorgesehener Federriegel 18 dient im Zusammenwirken mit einer entsprechenden Rast in der Stirnfläche des Halters zur Sicherung der Einschaltstellung des Hebels i o.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Bei ausgeschaltetem Obermesser nehm:2n die einzelnen Teile die aus den Abb. i, 2, 3 und q. ersichtliche gegenseitige Lage ein; die Achse der Büchse 9 geht durch den Punkt e und die Achse des Tragbolzens q. durch den Punkt f, und das durch die Büchse 9, den Tragbolzen 4. und den Steuerarm 12 gebildete Exzentergetriebe finit der Exzentrizität e-1 befindet sich in seiner rechten Totpunktlage (s. Abb. 4.). Behufs Einschaltung des Obermessers wird mittels des Handhebels io die Büchse 9 zunächst abwärts gedrückt, wobei der Führungszapfen der Sehraube i i in dem senkrechten Teil der Nut 15 von a nach b wandert (s. Abb.3). An dieser senkrechten Bewegung der Büchse 9 nimmt auch der Tragbolzen q. und mit ihm das Obermesser teil, das infolgedessen in die Nut i g des Untermessers 2o :eintritt. Darauf wird die Büchse g um 9o° im Sinne des Uhrzeigers gedreht, wobei der Führungszapfen den waagerechten Teil der Nut 15 von b nach c durchläuft und beim Auftreffen auf die Wandung am rechten Ende der Nut die Drehbewegung begrenzt. Die Drehung der Büchse 9 hat zur Folge, daß die Achse des Tragbolzens q. sich auf -einem Viertelkreis nach v-o-rn bewegt und der Achs.enpunkt f in die aus Abb. 5 ersichtliche Lage kommt. Dabei erfährt der in der Führung 13, 13 gehaltene Steuerarm 12 eine der Bewegung einer Exzenterstange entsprechende Bewegung, d. h. er schwingt unter gleichzeitiger Läggsverschiebung um den Punkt g :aus um den Winkel h; infolgedessen dreht sich auch der Tragbolzen q. um seine senkrechte Achse uni den gleichen Winkel h, so daß also die durch den Steuerarm gelegte senkrechte Mittelebiene des Tragb,olzeils aus der Lage x-y (Abb. 4) in die Lage x'-y1 (Abb.5 ) übergeht. Da nun aber der Lagerzapfen des Obermessers senkrecht zum Tragbolzen 4 und in starrer Verbindlmg mit ihm steht, so. nimmt ,. er .an der Doppelbewegung des Tragbolzeils; teil und erfährt somit außer einer axialen Verschiebung um die Exzentrizität e-f auch gleichzeitig eine Verschwenkung in waagerechter Ebene tun. den Winkel h. Die gleichen Bewegungen ,erfährt naturgemäß auch das Obermesser, d.11. es kommt zur Anlage 1n dein Untermesser durch übergang aus der Lage nach Abb. 4 in die Lage nach Abb. 5, in der die Sclmeidebene des Obermessers mit derjenigen des Untermessers den dem Wink e1 k gleichen Schnittwinkel einschließt und eine Berührung der Schneidkanten nur in einem einzigen Punkt i stattfindet, wodurch ein sauberer Scherenschnitt gewährleistet ist.
  • Die Ausschaltung des Obermessers vollzieht sich in umgekehrter Reihenfolge und Richtung der Bewegungsvorgänge durch Rückführung der Büchse 9 bzw. des Handhebels to in die Ausgangsstellung, wobei die axiale Aufwärtsbewegung selbsttätig durch die Feder 17 bewirkt wird.
  • Die beschriebene, die Erfindung verkörpernde Einstellvorrichtung bietet den großen Vorteil, d,aß in voller Unabhängigkeit von der Geschicklichkeit der Bedienungsperson durch die zwangsläufig herbeigeführte scharfe Trennung der radialen Tieferstellung von der axialen Verschiebung des Obermessers ein Aufsetzen dies letzteren auf das Untermesser unter allen Umständen mit Sicherheit vermieden wird und daß ferner ein stets gleichmäßiges Anstellen unter dem immer gleichen Schnittwinkel gewährleistet ist, wobei die richtige Größe dieses Schnittwiuikels von vornherein durch die Bemessung der Exzentrizität e-f sowie der wirksamen Länge des Steuerarmes 12 festgelegt ist.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRÜCFIE: i. Einstellvorrichtung für Einzelobermes.ser an Umroll- und Längsschneidemaschinen für Papier @o,. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß für die in radialer und axialer Richtung erfolgende Einstellbiewegung des Obermessers Steuerungsglieder (9, 11, 15) vergesehen sind, die zwangsläufig in zeitlicher Aufeinanderfolge zunächst eine begrenzte radiale Tieferstellung und danach mittels. eines Exzentergetriebes (4, 9, 12, 13) eine axiale Verschiebung des Obermessers unter gleichzeitiger Verschwenkung seiner Drehachse um den Schnittwinkel herbeizuführen vermögen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen des Obermessers (6) rechtwinklig an einem Tragbalzen (4) befestigt ist, der in einer exzentrischen axialen Bohrung einer zylindrischen Büchse (9) drehbar ist, die ihrerseits in einer Bohrung des Halters (i) begrenzt ,axial verschiebbar und drehbar ist, und daß mit dem Tragbio1zen (4) ein seitlicher Steuerarm (12) starr verbunden ist, dessen freies Ende in einer feststehenden Führung (I3, 13) verschieb- und schwingbar ist. -3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß die axiale Verschiebung und die Drehung der Büchse (9) im dem Halter (i) durch eine auf ihrem Umfang angeordnete rechtwinklige Nut (I5) und einen in diese eingreifenden, im Halter (I) befestigten Führungszapfen (i I ) begrenzt werden. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d:aß die Höhenlage des Tragbiolz:ens (4) in der ex7entrischen Bohrung der Büchse (9) durch eine mit ihm drehbar verbundene Stellschraube einstellbar ist.
DEW95253D 1934-10-26 1934-10-26 Einstellvorrichtung fuer Einzelobermesser an Umroll- und Laengsschneidemaschinen fuer Papier o. dgl. Expired DE657852C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2821957A1 (de) * 1978-05-19 1979-11-22 Will E C H Gmbh & Co Messerhalter fuer laengsschnittstationen an papierverarbeitungsmaschinen
DE3047980A1 (de) * 1980-12-19 1982-07-01 Dienes Werke für Maschinenteile GmbH & Co KG, 5063 Overath Druckmittelbetaetigter messerhalter
DE3645252C2 (de) * 1986-04-28 1995-02-09 Windmoeller & Hoelscher Vorrichtung zum Wickeln von mehreren durch Längsschneiden einer breiten Materialbahn gebildeten schmalen Materialbahnen zu Vorratsrollen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2821957A1 (de) * 1978-05-19 1979-11-22 Will E C H Gmbh & Co Messerhalter fuer laengsschnittstationen an papierverarbeitungsmaschinen
DE3047980A1 (de) * 1980-12-19 1982-07-01 Dienes Werke für Maschinenteile GmbH & Co KG, 5063 Overath Druckmittelbetaetigter messerhalter
DE3645252C2 (de) * 1986-04-28 1995-02-09 Windmoeller & Hoelscher Vorrichtung zum Wickeln von mehreren durch Längsschneiden einer breiten Materialbahn gebildeten schmalen Materialbahnen zu Vorratsrollen

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