DE342159C - Kreismessermaschine zum Schneiden von Korken - Google Patents

Kreismessermaschine zum Schneiden von Korken

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DE342159C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J5/00Mechanical working of cork

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

  • Kreismessermaschine zum Schneiden von Korken. Die gewöhnlichen Kreismessermaschinen zum Schneiden von Korken haben verschiedene Mängel, die durch die Erfindung beseitigt werden.
  • Bei den gewöhnlichen Maschinen ist die Reibungskupplung zur Patronenwelle auf dieser selbst angebracht, so daß die Welle wegen Fehlens einer Verstellbarkeit der Kupplung nur eine bestimmte Drehungszahl erhalten kann. Bei der neuen Maschine besteht die Reibungskupplung aus dem Kreismesser selbst und einer an einer besonderen Welle angebrachten Reibungsscheibe, die von einer Messerfläche angetrieben wird und achsial verschoben werden kann, so daß sie an dem Kreismesser mehr oder weniger nahe an seiner Mitte angreifen kann. Dadurch wird die Drehzahl der Reibungsscheibe und der Patronenwelle geändert,- was von großer Bedeutung beim Schneiden größerer oder kleinerer Korken ist. Ferner kann die Patronenwelle bei den bekannten Maschinen wegen der Anordnung der Reibungskupplung nicht - fest in den Lagern laufen, da zum Überwinden des Druckes der gewöhnlichen Auslösefeder ein so starker ächsialer Druck angewendet werden muß, daß der zwischen den Patronen sitzende Kork in der Form -verändert wird und nach dem Ausschneiden die bestimmte Form und Größe nicht besitzt. Diesem Übelstande wird gleichfalls durch die Zwischenschaltung einer besonderen Welle zwischen der Patronenwelle und ihrer Antriebswelle abgeholfen.
  • Bei den bekannten Maschinen bildet- der Patronenrahmen eine ebene Fläche von -seinen Drehzapfen bis zur Patronenwelle, und da diese Zapfen in beträchtlicher Entfernung von der senkrechten Ebene des .Kreismessers liegen, so beschreibt der Rahmen bei seiner Bewegung nach, und von dem Messer einen stark steigenden Bogen, was einen unzweckmäßig anfangenden Schnitt bewirkt, indem das Korkstück . gegen das Messer schräg niedergeführt wird. Bei der neuen Maschine dagegen bildet der - Patronenrahmen von seinem Drehzapfen bis zur Patronenwelle einen solchen Winkel, daß die genannte Welle beim Schwingen nach und von dem Messer ihre Höhenlage nicht nennenswert ändert. Endlich hat die Maschine dem Bekannten gegenüber den Vorteil, daß die Höhen- und Winkelverstellung der Patronenwelle zum. Kreismesser voneinander unabhängig ist, wodurch jede der beiden Verstellungen beträchtlich erleichtert wird.
  • In der Zeichnung zeigen Abb. r und 2 die Maschine von der Seite und von vorn, Abb. 3 zeigt in größerem Maßstabe die linke Hälfte der Maschine von oben gesehen, und Abb. q. gleichfalls in größerem Maßstab die Lagerung des Patronenrahmens in senkrechtem Schnitt.
  • z bezeichnet das auf der Vorgelegewelle- 2 sitzende Kreismesser, das-mit seiner vorderen Fläche auf eine Reibungsscheibe 3 wirkt. Diese Scheibe sitzt auf einer in einer Hülse q. drehbar gelagerten Welle 5 und kann auf ihr in ve@-schiedenen Entfernungen von der Mitte des Kreismessers festgestellt werden, wodurch sie eine größere oder geringere Drehgeschwindigkeit erhält.
  • Auf dem entgegengesetzten Ende der Welle 5 sitzt eine Seilscheibe 6, die mit einer am. Ende der Patronenwelle 7 sitzenden Scheibe -8 verbunden ist, so daß diese Welle 7 gedreht wird, wenn genügende Reibung zwischen Messer i und Scheibe 3 vorhanden ist. Wenn der Rahmen 9 mit den auf ihm sitzenden Teilen mittels der gewöhnlichen Handhabe von dem Messer herausgeschwungen wird, nimmt er gleichfalls die Reibungsscheibe 3 mit, so daß die Welle 7 anhält, während ein neues Korkstück statt des fertigen Korkes zwischen den Patronen eingesetzt werden kann.
  • Der die Welle 7 tragende sogenannte Patronenrahmen 9 bildet, wie erwähnt, von seinem Drehzapfen io bis zur Welle 7 einen Winkel, um Platz für die Reibungsscheibe 3 zu erhalten und die Welle 7 ungefähr wagerecht zu dem Kreismesser schwingen zu können.
  • Wenn auf der Maschine kegelfermige Korken geschnitten werden sollen, so muß die Patronenwelle bekanntlich in einem dementsprechenden Winkel zum Messer gedreht und gleichfalls gesenkt werden können, nachdem das Messer abgenutzt ist, da die Messerschneide und die Patronenwelle immer in derselben Höhe liegen müssen. Bei den bekannten Maschinen wird hierzu eine gemeinsame Verstellungsvorrichtung verwendet, wodurch die Höhenlage leicht beire Winkelverstellen verändert wird. Beim Erfindungsgegenstand werden diese beiden Verstellungen unabhängig voneinander ausgeführt, was durch die besonders in Abb. q. gezeigte Lagerung des Rahmenständers ix ermöglicht wird. Dieser Ständer ist in einer Büchse- 12 angeordnet und mit Nut iia und entsprechender Feder derart versehen, daß er auf- und abwärts gehoben, aber nicht gedreht werden kann, wenn nicht auch die Büchse mitgedreht wird. Nach seiner Höhenverstellung kann der Ständer ii mittels einer gegen den oberen Stellring 13 geführten Schraube 1q. festgestellt werden: Das senkrechte Verschieben geschieht mittels eines am unteren schraubenförmigen Ende des Ständers sitzenden Handrades 15, dessen Nabe 15' in eine Ausdrehung der Büchse 12 hineinragt und eine umlaufende Nut hat, in die ein am unteren Ende der Büchse festgemachter, aus zwei Hälften bestehender Ring 16 eingreift. Da das Handrad beim Drehen seine Höhenlage nicht verändert, so bewirkt dieses Drehen ein Heben oder Senken des Ständers und damit auch der Patronenwelle. Das Drehen dieser Welle in die richtige Winkellage geschieht von Hand, nachdem eine durch die Büchse 12 geführte Schraube 18 gelockert ist. Der Ständer ii und die Büchse z2 können dann gleichzeitig gedreht werden, ohne daß ihre Höhenrichtung geändert wird, und: wieder durch Anziehen der Schraube festgestellt werden.
  • Die die Welle der Scheibe 3 umgebende Lagerhülse 4. ist mittels einer Stütze 2o mit einer zweiten Hülse 21 verbunden. Diese ist auf einem festen Zapfen 22 gelagert und trägt sowohl die Reibungsscheibe 3 als auch die Scheibe 6 und ein gewöhnliches Einstellorgan i9 für die Einstellung des Patronenrahmens zum Kreismesser. Das Einstellorgan dient gleichzeitig als Anschlag für den Rahmen, wenn dieser vom Messer herausgeschwungen wird, und nimmt dadurch die Reibungsscheibe mit, so daß diese gleichzeitig mit dem Rahmen vom Messer weggeführt wird, da der Schraubenbolzen iga mit der Stütze 20 fest verbunden ist.
  • Der Rahmen 9 wird von seiner gewöhnlichen Feder gegen. das Messer gehalten, während die Reibungsscheibe mittels einer besonderen Feder 23 gegen das Messer gehalten wird, bis der Rahmen sie zurückführt. Für die Wirkung der Teile ist es wichtig, daß der Rahmen und die Reibungsscheibe je durch ihre Feder betätigt werden, so daß jede für sich gegen das Messer geführt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kreismessermaschine zum Schneiden von Korken mit schwingendem Patronenrahmen und Reibungsgetriebe für die Patronenwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsscheibe (3) vom Kreismesser selbst angetrieben wird, ihre Drehung unter Vermittlung des Riementriebes (5, 6, 8, 9) auf die Patronenwelle (7) überträgt und mit dem Patronenrahmen (9) derart verbunden ist, daß sie gleichzeitig mit diesem an das Kreismesser und zurück geführt wird, wobei der Rahmen (9), teils.um für die Reibungsscheibe (3) Platz zu schaffen, teils um in einem sehr schwachen Bogen zu dem Messer geführt zu werden, einen Winkel von seinem Drehzapfen (io) bis zur Patronenwelle (7) bildet.
  2. 2. Ausführungsform der Kreismessermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Patronenrähmen (9) tragende Ständer (ii) in einer im Maschinengestell drehbaren Büchse (i2) senkrecht verschiebbar gelagert ist, so daß die Höhen- und Winkeleinstellung des Patronenrahmens voneinander unabhängig geschehen kann,
DE1920342159D 1920-11-16 1920-11-16 Kreismessermaschine zum Schneiden von Korken Expired DE342159C (de)

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DE1920342159D Expired DE342159C (de) 1920-11-16 1920-11-16 Kreismessermaschine zum Schneiden von Korken

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