DE110080C - - Google Patents

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DE110080C
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knife
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DENDAT110080D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/26Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member
    • B26D7/2628Means for adjusting the position of the cutting member
    • B26D7/2635Means for adjusting the position of the cutting member for circular cutters
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B2200/00Indexing scheme relating to details of oscillators covered by H03B
    • H03B2200/006Functional aspects of oscillators
    • H03B2200/007Generation of oscillations based on harmonic frequencies, e.g. overtone oscillators

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 55: Papierherstellung.
Bei den zum Längsschneiden von Papierbahnen u. dgl. angewendeten Kreismesserpaaren hat man die beim Gebrauch sich ergebende Abnutzung der Schneidkanten der Messer aufser durch Schleifen der Messer auch durch geeignete Nachstellung des oberen Messers unschädlich zu machen gesucht.
Letztere Mafsnahme beruht auf der Erfahrung, dafs sich infolge der Abnutzung neue, die Abnutzungsfläche aufsen begrenzende Kanten bilden, welche bei entsprechender Verstellung des oberen Messers selbst wieder als Schneidkanten benutzt werden können. Um dies zu ermöglichen, ist es nur nöthig, die beiden Messer in solche gegenseitige Stellung zu bringen, dafs_ sie sich nur wieder in einem einzigen Punkte ihrer äufsersten Kanten berühren.
Bisher hat man, um .eine passende Einstellung des oberen, durch Reibung mitgenommenen Messers von Kreisscheeren für Längsschneider u. dgl. zu ermöglichen, das obere Messer derart an einem Gestell angeordnet, dafs man das Messer durch eine Drehung des Trägers um eine zur Schneidebene senkrechte Achse drehen konnte, um den »Kreuzungswinkel« der Messer, nämlich den Winkel, welchen ihre Drehungsebene in der Schneidebene mit einander bilden, verändern zu können. Ferner hat man auch den Lagerzapfen des oberen Messers in senkrechter Ebene drehbar angeordnet, um die »Neigung« der Drehungsebene des oberen Messers zu der des unteren verändern zu können. Endlich ist bei manchen der bisher bekannten derartigen Kreisscheeren eine Einrichtung vorgesehen, mittelst deren die Höhenlage des oberen Messers durch Verstellung in senkrechter Richtung verändert werden kann. Derartige Einrichtungen sind beispielsweise durch die deutschen Patentschriften 52974 und 62841 bezw. durch die schweizerische Patentschrift 9485 druckschriftlich be-^ kannt geworden.
Bei diesen Einrichtungen ist es dem Arbeiter •überlassen, nach eingetretener Abnutzung eines Messerpaares dem oberen Messer eine neue, geeignete Stellung zu geben, indem die verschiedenen Verstellungen unabhängig von einander vorgenommen werden. Da es sich in allen Fällen um sehr geringe Veränderungen der Lage, insbesondere der Winkel handelt, so ist diese Verstellung, wenn sie in wirklich zweckmäfsiger Weise erfolgen soll, eine sehr schwierige und zeitraubende, da die günstigste Stellung des Messers meist nur durch oft wiederholtes Probiren gefunden werden kann. Mit Rücksicht auf den Umstand, dafs beispielsweise bei Längsschneidern bei jeder Einstellung der Messer aus dem angeführten Grunde der ganze Betrieb der Papiermaschine oder dergl. zeitweilig ruhen mufste, veranlafst diese Einstellung erhebliche Zeit- und Arbeitsverluste.
Diese Uebelstände, welche sich aus der bisher üblichen Ausführung der oberen Messerträger solcher Kreisscheeren ergeben, werden durch vorliegende Erfindung vermieden.
Bei genauer Beobachtung des Abnutzungsvorganges erscheint es zweckmäfsig, bei der von Zeit zu Zeit vorzunehmenden Nachstellung der oberen Messer solcher Kreisscheeren, bei
welchen diese durch Reibung von den unteren Messern mitgenommen werden, zugleich eine Vergröfserung des Kreuzungswinkels, des' Neigungswinkels und auch der Höhenlage dieses Messers vorzunehmen. Diese Lagenveränderung hat zweckmäfsig in einem bestimmten Verhältnifs zu einander zu erfolgen.
Um nun einerseits dies Verhältnifs von vornherein in bestimmter Weise festzulegen und andererseits die Einstellung von der Geschicklichkeit des Arbeiters und von jedem Probiren unabhängig zu machen, ist nach vorliegender Erfindung die Einrichtung des oberen Messerträgers derart getroffen, dafs durch eine einzige Drehbewegung, welche im Verhältnifs zu den jeweilig erforderlichen, äufserst geringen Winkelünd sonstigen Lagenänderungen des zu verstellenden Messers ziemlich grofs und daher leicht richtig zu bemessen ist, die drei angeführten Verstellungen in einem vorher festgelegten gegenseitigen Verhältnifs bewirkt werden.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Lagerzapfen des oberen Messers an einer schräg gelagerten Spindel so angebracht, dafs seine Achse einen gewissen Winkel mit der Achse dieser Spindel einschliefst, derart, dafs bei Drehung dieser Spindel die Achse des Lagerzapfens einen Kegelmantel beschreibt. Durch passende Bemessung des Winkels der beiden genannten Achsen sowie der Neigung der Spindel gegen die Schneidebene und geeignete Anordnung des Messers in gröfserer oder geringerer Ent- - fernung vom Schnittpunkt der beiden genannten Achsen kann man das passende Verhältnifs der drei Verstellungen festlegen, welche durch eine Drehung der genannten Spindel um ihre· Achse jederzeit in geeigneter Weise vorgenommen werden kann.
Fig. ι zeigt diese Einrichtung in Seitenansicht bezw. im Schnitt, Fig. 2, 3 und 4 stellen im Grundrifs bezw. im Aufrifs und Seitenansicht das Achsensystem der Einrichtung und die Lage des oberen Messers in verschiedenen Stellungen schematisch dar.
Die Spindel α der Messerträger wird von einem für alle oberen Messer des Längsschneiders gemeinsamen waagrechten Tragachse b mittelst des Tragstückes c gehalten, welches gabelförmig ausgebildet ist und dessen beide Arme de mit Bohrungen versehen sind, deren gemeinsame Achse y gegen die Papierebene geneigt ist und mit derselben einen Winkel α einschliefst; die Gröfse dieses Winkels α kann beispielsweise etwa 33 ° betragen. In der Bohrung des unteren Armes e ist eine Büchse f drehbar, welche oben mit einem Flantsch g auf dem Rande der Bohrung ruht und durch einen zweiten, am unteren Ende aufgeschraubten Ring h gegen Längsverschiebung gesichert wird-. Diese Büchse f kann mittelst des Handgriffs i gedreht und mittelst der Stellschraube k festgestellt werden. In diese Büchse f ist die Spindel α genau passend eingesetzt und durch die Feder / und eine entsprechende Nuth mit der Büchse so verbunden, dafs sie in der letzteren nicht gedreht, sondern nur längs ihrer Achse verschoben werden kann. Diese Längsverschiebung kann mittelst einer Handstellmutter m bewirkt werden, welche in der Bohrung des Armes d drehbar ist und mittelst Stellschraube n, deren Ende zweckmäfsig in eine Nuth der Mutter eingreift, festgehalten werden kann. In diese Mutter ist das mit entsprechendem Gewinde versehene, obere Ende der Spindel α eingeschraubt.
Das untere Ende der Spindel α trägt mittelst des keilförmig abgeschrägten Kopfstückes 0 den Lagerzapfen ρ des oberen Messers r, welches wie gewöhnlich längs dieser Achse verschiebbar ist und in bekannter Weise durch eine Feder q gegen das untere Messer s gedrückt wird. Der Lagerzapfen ρ ist so angeordnet , dafs seine Achse % mit der Achse y der Spindel α einen Winkel ß, beispielsweise etwa 3o°, einschliefst, während der Schnittpunkt t beider Achsen in einer gewissen Entfernung vom Grunde des Zapfens bezw. von dem Schnittpunkte der durch die Schneidkanten gelegten Ebene mit der Achse \ des Zapfens ρ liegt, welche Entfernung nach Mafsgabe der Gröfsenverhältnisse, der Gestalt der Messer und anderer Verhältnisse von vornherein bemessen bezw. eingestellt wird.
Die durch die Drehung der Spindel α mittelst des Handgriffes i der Büchse f zu er^ zielende Wirkung ist aus den schematischen Fig. 2, 3 und 4 ersichtlich. In diesen Figuren bezeichnet u eine durch den Schnittpunkt t der Achsen parallel zur Schneidebene gelegte, also waagrechte Linie. Die Pfeile in Fig. 4 deuten die Drehungsrichtungen der Achsen bezw. Messer an. Aus dem Aufrifs (Fig. 2) ist der Neigungswinkel γ, aus dem Grundrifs (Fig. 3) der Kreuzungswinkel d des oberen Messers ersichtlich, die übrigen Bezeichnungen entsprechen denen in Fig. 1.
Durch Drehung der Achse y gelangt die Achse \ in die Lage ^1 und das Messer r in die Lage r1. Dabei geht der Neigungswinkel γ in y1 und der Kreuzungswinkel d in d1 über. Ferner wird, wie' aus Fig. 4 ersichtlich, das obere Messer um eine kleine Strecke ν gehoben.
Diese schematische Darstellung entspricht insofern nicht genau den wirklich eintretenden Vorgängen, weil das Messer auf seiner Achse während der Drehung etwas verschoben wird.. Diese Verschiebung ist jedoch nicht bedeutend und ist daher mit Rücksicht auf die Deutlichkeit davon Abstand genommen, dies in dem Schema zu berücksichtigen.
Die Betrachtung der Fig. 2, 3 und 4 zeigt, dafs der Betrag der Hebung des oberen Messers durch geeignete Wahl des Abstandes der Ebene der Schneide des oberen Messers r von dem Punkte t beliebig bemessen werden kann. Ferner ist aus diesen Figuren ersichtlich, dafs durch eine geeignete Wahl des Neigungswinkels a., der Spindelachse y und des Winkels ß, welchen die Achsen y und ^ einschliefsen, die Vergrößerung des Kreuzungsund des Neigungswinkels und deren Verhältnifs bemessen werden kann. 5
Hieraus ergiebt sich, dafs es durch eine geeignete Wahl der drei angeführten Gröfsenverhältnisse, nach Mafsgabe der durch die Querschnittsform und die Eigenschaften der Messerschneiden bedingten verschiedenen Abnutzungsverhältnisse ermöglicht wird, durch einfache Drehung der Stellspindel des oberen Messers letzteres nach eingetretener Abnutzung sofort wieder in die jeweilig günstigste Lage zu bringen.
Um den Betrag der Drehung der Stellspindel α genau bemessen zu können, kann man etwa am Umfange des Flantsches g eine Wickeltheilung, an dem Arm e einen kleinen Zeiger oder Ablesestrich anbringen, oder auch umgekehrt. Hierdurch wird es ermöglicht, alle Kreisscheeren eines Längsschneiders um den gleichen Betrag nachstellen zu können. Ein sehr wesentlicher Vortheil der neuen Einrichtung ist, dafs man die Nachstellung der Kreisscheeren jederzeit ohne jede Unterbrechung des Betriebes vornehmen kann, was bisher nicht möglich war.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stellvorrichtung für das obere durch Reibung mitgenommene Messer von Kreisscheeren, insbesondere bei Längsschneidern für Papiermaschinen, gekennzeichnet durch eine gegen die Schneid- oder Papierebene geneigt angeordnete Stellspindel (a) und einen von dieser getragenen, mit ihr einen Winkel einschliefsenden Lagerzapfen (pj, auf welchem das zu verstellende Messer fr) derart angeordnet ist, dafs die Ebene der Schneidkanten des Messers (r) die Achse (%) des Stellzapfens (p) aufserhalb des Schnittpunktes (t) dieser Achse (\) mit der Achse (y) der Stellspindel (a) schneidet, zum Zweck, durch eine einzige Drehung der Stellspindel (a) zugleich die Neigung, Kreuzung und Höhenlage des oberen Messers (r) im richtigen Verhältnifs verändern zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973571C (de) * 1936-04-15 1960-03-31 Wilhelm Kraemer Einrichtung zur Herstellung von schmalen Baendern aus geschweisstem Drahtnetz mit in der Netzrichtung verlaufenden Maschen
EP0172319A1 (de) * 1984-08-18 1986-02-26 Ibm Deutschland Gmbh Schneidvorrichtung für Papier- und Folienbahnen, insbesondere für Drucker, Kurvenschreiber, Kopiergeräte und ähnliche Maschinen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE973571C (de) * 1936-04-15 1960-03-31 Wilhelm Kraemer Einrichtung zur Herstellung von schmalen Baendern aus geschweisstem Drahtnetz mit in der Netzrichtung verlaufenden Maschen
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US4665787A (en) * 1984-08-18 1987-05-19 International Business Machines Corporation Cutting device for paper and foil webs, particularly for printers, plotters, copiers and similar machines

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