DE655676C - Verfahren zum Auskleiden von insbesondere Eisenrohren mit in das auszukleidende Rohr eingebrachten fluessigen, bituminoesen Stoffen - Google Patents
Verfahren zum Auskleiden von insbesondere Eisenrohren mit in das auszukleidende Rohr eingebrachten fluessigen, bituminoesen StoffenInfo
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- DE655676C DE655676C DED70994D DED0070994D DE655676C DE 655676 C DE655676 C DE 655676C DE D70994 D DED70994 D DE D70994D DE D0070994 D DED0070994 D DE D0070994D DE 655676 C DE655676 C DE 655676C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L58/00—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation
- F16L58/02—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation by means of internal or external coatings
- F16L58/04—Coatings characterised by the materials used
- F16L58/12—Coatings characterised by the materials used by tar or bitumen
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auskleiden von insbesondere Eisenrohren mit
in das auszukleidende Rohr eingebrachten flüssigen, bituminösen Stoffen, welche durch
ein durch das Rohr hindurchgetriebenes Verteilungsorgan für die bituminösen Stoffe auf
die Innenwandungen des Rohres aufgebracht werden.
Verfahren zum Aufbringen von Flüssigkeiten
auf die Rohrinnenwandungen sind an sich bekannt. Hierbei handelt es sich um das Aufbringen
eines Anstrichs von geringer Stärke. Die Verteilungskörper, die für das Aufbringen
des Anstrichs benutzt werden, bestehen bei dem bekannten Verfahren aus Weichgummi
und schließen eng an die Rohrwandungen an. Heißflüssige Massen können nach diesem Verfahren nicht aufgebracht werden,
weil die Verteilungskörper dadurch zerstört würden. Außerdem erleiden die Verteilungskörper Formänderungen, wodurch die Gleichmäßigkeit
der aufzubringenden Schichtstärke leidet. Die Verfahren arbeiten im allgemeinen nach Art eines Wischverfahrens und ermögliehen
es, nur dünne Anstriche aufzubringen. Demgegenüber unterscheidet sich die Erfindung
vorteilhaft dadurch, daß heißflüssige Bitumenmasse zum Innenauskleiden der Rohre
verwendet werden kann und die Auskleidungen eine beliebige Schichtstärke erhalten
können. Als Verteilungsorgan wird erfindungsgemäß ein zylindrischer oder konischer
Körper benutzt, dessen Durchmesser etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des auszukleidenden
Rohres und dessen in der Zugrichtung liegendes Ende gegebenenfalls verjüngt und mit einem Zentrierorgan ausgerüstet
ist, so daß beim Hindurchziehen des Körpers durch das Rohr die Rohrwandung mit einer glatten, gleichmäßig starken Schicht
überzogen und die über das zum Überziehen des Rohres in gewollter Schichtstärke hinausgehende
Masse an bituminösen Stoffen aus dem Rohr entfernt wird. Das Verfahren gemäß der Erfindung ist besonders in seiner
Anwendung auf lange und dünne Rohre von Bedeutung. Der Ersatz der bisher üblichen
Bleirohre bei Hausinstallationen für Gas und Wasser hatte bisher nur wenig befriedigende
Ergebnisse, da es nicht gelang, bei dünnen Rohren eine Isolierschicht von an allen Stellen
ausreichender und gleichmäßiger Stärke herzustellen. Mittels der bisher bekannten Verfahren
war dieser Übelstand nicht zu beseitigen. Erst durch das vorliegende Verfahren wird der Nachteil beseitigt, da es gelingt,
an allen Stellen gleichmäßig und ausreichend starke Isolierschichten herzustellen.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Heinrich Klas in Düsseldorf.
Das Verteilungsorgan wird bei der Ausübung des Verfahrens durch das Rohr hindurchgezogen,
sobald die bituminöse Masse in dem Rohr hinreichend zähflüssig geworden
ist. Die Dimensionierung des Verteilungsorgans ist derart, «daß zwischen seiner Oberfläche und der Rohrwand ein Zwischenraum'
von beliebiger Größe, vorzugsweise von I1Y2
bis 2 mm bestehen bleibt. Das Verteilungsorgan wird durch die bituminöse Masse selbst
innerhalb des Rohres zentriert, da die Masse an der Rohrwand schneller abkühlt als im
Innern, daher an der Rohrwand zähflüssiger ist als im Innern, 'und dem Verteilungsorgan
einen größeren Widerstand nach der Rohrwand zu entgegensetzt. Es kann jedoch erfindungsgemäß
auch vorgesehen werden, daß das Verteilungsorgan z. B. durch eine Führungsstange
besonders zentriert wird.
Für das Füllen der Rohre mit der Isoliermasse können die verschiedensten bekannten
Verfahren Anwendung finden, je nachdem,
ob nur eine Innenisolierung oder auch gleichzeitig eine Außenisolierung vorgenommen werden
soll. Im zuerst genannten Falle wird - zweckmäßig die Isoliermasse in das Rohr
eingefüllt, während im zweiten Falle das Rohr in die Masse senkrecht oder waagerecht eingetaucht
wird.
Die Durchziehgeschwindigkeit des Ver ^ teikmgsorgans soll zweckmäßig 1 m/Sek.
nicht überschreiten und bleibt vorteilhaft in der Größenanordnung von 0,1 bis 0,3 m/Sek.
Das Verteilungsorgan ist vorzugsweise schwach konisch mit der größten Breite an
dem der Ziehrichtung entgegengesetztenEn.de
ausgebildet, wobei das glättende Ende nicht zu kurz ist und eine Länge von etwa 10 bis
25 cm besitzt. Die Länge des glättenden Endes ist bis zu einem gewissen Grade von
der Rohrdimension abhängig, 90 hat sich z. B. bei einem 2"-Rohr eine Länge von 20 cm
als geeignet erwiesen.
Ein Ausführungsbeispiel der zur Ausübung des Verfahrens benutzten Vorrichtung ist in
;der Zeichnung dargestellt.
'· "Abb. ι zeigt das Verteilung?organ im Aufriß, Abb. 2 in der Seitenansicht und
'· "Abb. ι zeigt das Verteilung?organ im Aufriß, Abb. 2 in der Seitenansicht und
Abb. 3 im Grundriß im längs geschnittenen Rohr.
Das Verteilungsorgan besteht aus dem konischen Teil i, dem glättenden Ende 2 und dem
Führungsteil 3 mit den Führungsflossen 4. An dem Führungsteil 3 greift eine Zugstange 5
über einen Haken 6 an und zieht das Verteilungsorgan in der aus Abb. 3 ersichtlichen
Pfeilrichtung durch das Rohr. Hierbei wird die in das Rohr 7 eingebrachte überschüssige
Isoliermasse 8 entfernt, wobei die Fuge zwischen Rohrwand und Oberfläche des Verteilungsorgans
die Isolierschichtstärke ergibt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Auskleiden von insbesondere Eisenrohren mit in das auszukleidende Rohr eingebrachten flüssigen, bituminösen Stoffen, welche durch ein durch das Rohr hindurchgetriebenes Verteilungsorgan für die bituminösen Stoffe auf die Innenwandüngen des Rohres aufgebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Verteilungsorgan ein zylindrischer oder konischer Körper (2) benutzt wird, dessen Durchmesser etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des auszukleidenden Rohres, und dessen in der Zugrichtung liegendes Ende gegebenenfalls verjüngt und mit einem Zentrierorgan (4) ausgerüstet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED70994D DE655676C (de) | 1935-08-24 | 1935-08-24 | Verfahren zum Auskleiden von insbesondere Eisenrohren mit in das auszukleidende Rohr eingebrachten fluessigen, bituminoesen Stoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED70994D DE655676C (de) | 1935-08-24 | 1935-08-24 | Verfahren zum Auskleiden von insbesondere Eisenrohren mit in das auszukleidende Rohr eingebrachten fluessigen, bituminoesen Stoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655676C true DE655676C (de) | 1938-01-20 |
Family
ID=7060723
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED70994D Expired DE655676C (de) | 1935-08-24 | 1935-08-24 | Verfahren zum Auskleiden von insbesondere Eisenrohren mit in das auszukleidende Rohr eingebrachten fluessigen, bituminoesen Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655676C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1143633B (de) * | 1956-12-07 | 1963-02-14 | Bendix Corp | Verfahren zum Herstellen eines biegsamen Schlauches mit einer Verstaerkungseinlage aus Drahtgeflecht |
-
1935
- 1935-08-24 DE DED70994D patent/DE655676C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1143633B (de) * | 1956-12-07 | 1963-02-14 | Bendix Corp | Verfahren zum Herstellen eines biegsamen Schlauches mit einer Verstaerkungseinlage aus Drahtgeflecht |
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