DE655617C - Schaltungsanordnung zur Verteilung von Sprache und Musik ueber das Leitungsnetz einer Fernsprechanlage an mehrere Teilnehmer - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verteilung von Sprache und Musik ueber das Leitungsnetz einer Fernsprechanlage an mehrere Teilnehmer

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Publication number
DE655617C
DE655617C DES105462D DES0105462D DE655617C DE 655617 C DE655617 C DE 655617C DE S105462 D DES105462 D DE S105462D DE S0105462 D DES0105462 D DE S0105462D DE 655617 C DE655617 C DE 655617C
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DE
Germany
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circuit arrangement
speech
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telephone system
line network
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Expired
Application number
DES105462D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Helmut Haertel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/08Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems specially adapted for optional reception of entertainment or informative matter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Verbindung einer Geberstelle, durch welche Rundfunk oder Rundspruch mehreren Teilnehmern einer Fernsprechanlage übermittelt wird, mit den zu den Teilnehmern führenden Leitungen innerhalb einer Fernsprechvermittlungsstelle. Bei der Ankopplung des zur Aussendung von Rundfunk bzw. Rundspruch bestimmten akustischen Generators an die verschiedenen Teilnehmerleitungen ergeben sich insofern gewisse Schwierigkeiten, als es erforderlich ist, einerseits die den Teilnehmerleitungen zugeordneten Schaltmittel, wie Relais, Widerstände u. dgl., getrennt an die
ig Zentralbatterie anzuschließen und andererseits die einzelnen Teilnehmerleitungen gemeinsam mit dem akustischen Generator zu verbinden. Die bisherigen Lösungen bestanden darin, daß der akustische Generator entweder auf induktivem Wege mit Hilfe von je einem Übertrager oder auf kapazitivem Wege mit Hilfe von je zwei Kapazitäten an jede Teilnehmerleitung angeschlossen wurde. Da, wie ersichtlich, die Kopplungsmittel für jede Teilnehmerleitung vorgesehen werden müssen, ergab sich eine außerordentlich kostspielige Kopplungsanordnung. Die Kopplungskapazitäten mußten verhältnismäßig groß gewählt werden, da beide Kapazitäten in bezug auf die Teilnehmerleitung in Serie geschaltet sind.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die gemeinsame Geberstelle (der akustische Generator) mit der zur Steuerung von jedem Teilnehmer zugeordneten Schaltmitteln vorgesehenen Zentralbatterie in Reihe an die Sammelleitungen angeschlossen ist, an die die einzelnen Teilnehmer jeweils parallel angeschaltet werden. Auf diese Weise ergibt' sich die Möglichkeit, für jede Teilnehmerleitung mit nur einem Ankopplungskondensator auszukommen. Dieser Kondensator kann wesentlich kleiner bemessen werden als bei der bekannten kapazitiven Ankopplungsart, da er in erster Linie dazu dient, den induktiven Widerstand von in den Teilnehmerleitungen liegenden Relais und den Widerstand der Zentralbatterie zu überbrücken.
In Telephonanlagen ist eine ähnliche Zuordnung des für die Erzeugung der Rufströme vorgesehenen Generators und der Zentralbatterie bekanntgeworden wie beim Erfindungsgegenstand. Während bei der bekannten Schaltung die durch das gleichzeitige Anschalten des Rufgenerators an zwei verschiedene Teilnehmer an sich mögliche Querverbindung zwischen diesen Teilnehmern durch Siebmittel verhindert werden kann, liegen beim Erfindungsgegenstand ganz andere Schwierigkeiten vor, da die von dem Drahtfunkgenerator ausgesandten Frequen-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Helmut Haertel in Berlin.
zen die gleichen sind, die auch für die telephonische Verständigung zwischen den Teilnehmern verwendet werden. Auch werden die niedrigen Ruffrequenzen der bekannten Schaltung durch in den Verbindungsleitun^ gen zwischen den Sammelschienen des ak^1 stischen Generators und den Sprechadern Ii gende Relais nicht wesentlich gedämpft. Dagegen bedeuten die Induktivitäten der Relais ίο für die Drahtfunkströme, die wesentlich höhere Frequenzen enthalten, einen erheblichen Widerstand. Es zeigt sich also, daß die bei der bekannten Schaltung vorliegenden Verhältnisse sich in vieler Beziehung grundsätzlich vom Erfindungsgegenstand unterscheiden.
Für die Ankopplung der Geberstelle an die Leitungen ist bereits vorgeschlagen worden, zur Herabsetzung des Nebensprechens, das bei gleichzeitigem Fließen der die gleichen akustischen Zeichen übertragenden Ströme auf mehreren parallelen Leitungen außerordentlich groß sein kann, die Anschlüsse der Geberstelle an die Teilnehmerleitungen bei jeder zweiten Leitung zu kreuzen. Dabei ergibt sich dann gleichzeitig eine Aufhebung der Wirkung der über die zentrale Stromquelle abfließenden Geberströme, so daß Kopplungen über die Speisedrosseln der zentralen Stromquelle mit bestehenden gewöhnlichen Fernsprechverbindungen bzw. Störungen dieser Verbindungen vermieden werden. Die Anwendung dieses Verfahrens bei der vorliegenden Erfindung hat ebenfalls eine Kompensation der Geberströme in dem gemeinsamen, über die zentrale Stromquelle führenden Stromkreis zur Folge. Sollte die Kompensation jedoch nicht ausreichend sein, oder wird auf die Kreuzung der Anschlüsse der Geberstromquelle, wie oben angegeben, aus anderen Gründen verzichtet, so ist es gemäß weiterer Erfindung vorteilhaft, die akustischen Zeichenströme der Geberstelle von der zentralen Stromquelle durch zwischen akustischem Generator und Zentralbatterie vorgesehene an sich bekannte Mittel (Drosselspule) fernzuhalten.
Die Erfindung ist nicht auf Vermittlungsstellen der hier dargestellten Art beschränkt, sondern kann auch bei andersgearteter selbsttätiger Verbindungsherstellung zwischen den Teilnehmern oder bei Vermittlungsstellen mit Handbetrieb sinngemäß Anwendung finden.
Im nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens an Hand der Abbildungen erläutert.
Die Figur zeigt links die Schaltungsanordnung einer Teilnehmerstelle, rechts die einer Vermittlungsstelle für Selbstanschlußbetrieb, soweit sie für die Erfindung von Bedeutung ist. Bei Herstellung einer normalen Sprecliverbindung durch den Teilnehmer wird nach Abheben des Hörers der Doppelkontakt U ^geschlossen, wobei das dem Teilnehmer zu- 65'
frdnete Relais R1 in der Vermittlungsstelle, ehe den Vorwähler zum Anlaufen bringt, "■auf folgendem Wege erregt wird: Umschalterv kontakt U, im'-Kontakt, Anschlußklemme 1, Leitungsader L01, Kontakt P11, Relais R1, Zentralbatterie ZB, Sekundärwicklung des an den Generator G angeschlossenen Übertragers, Widerstand W1, Kontakt p12, Leitungsader L61, Anschlußklemme 3, Mikrophon M. Der Vorwähler schaltet nach Belegen eines freien Wählers die Teilnehmerleitung Lal, L61 über die Kontakte pn, p12 nach diesem Wähler durch. Will der Teilnehmer die akustischen Zeichen der Geberstelle G aufnehmen, so schließt er über den Schalter S den Laut-Sprecher L an die Anschlußklemmen 2, 3 bzw. über den Spr&hstellenkondensator K3 an die Teilnehmerleitung an. Da infolge des geöffneten [/-Kontaktes und «ja-Kontaktes kein Gleichstrom über die Leitung fließen kann, wird das Relais R1 nicht erregt, und die Kontakte pn, p12 bleiben in der gezeichneten Lage. Die Sekundärwicklung des an den Generator G angeschlossenen Transformators liegt in Reihe mit der Zentralbatterie ZB an den Sammelleitungen O1, a2, an die die zu den · Teilnehmern führenden Leitungen jeweils parallel angeschlossen sind. Um zu vermeiden, daß die von dem Generator G ausgehenden Ströme durch den induktiven Widerstand der Relaiswicklungen R1 und R2 verzerrt werden, sind die Kondensatoren K1 und K2 vorgesehen, die gemeinsam an den Arbeitspunkt O1 zwischen Generator und Zentralbatterie angeschlossen sind. Im Bedarfsfalle kann zwisehen der Zentralbatterie ZB und dem Anschlußpunkt b\ eine Drosselspule eingeschaltet werden.
In der gleichen Weise können weitere Teilnehmerleitungen, wie. es beispielsweise für die Teilnehmerleitung L02, L62 dargestellt ist und wobei entsprechende Zeichen für die entsprechenden Schaltelemente verwendet sind, angeschlossen sein. An Stelle des Schutzwiderstandes W kann auch eine Induktivität, z. B. eine zweite Relaiswicklung des Relais R, vorhanden sein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung zur Verteilung von Sprache und Musik über das Leitungsnetz einer Fernsprechanlage an mehrere Teilnehmer, die gleichzeitig an eine gemeinsame Geberstelle angeschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Geberstelle (der akustische
    Generator G) mit der zur Steuerung von jedem Teilnehmer zugeordneten Schaltmitteln (R1, R2) vorgesehenen Zentralbatterie (ZB) in Reihe an die SammeK leitungen (au a2) angeschlossen ist, an die die einzelnen Teilnehmer jeweils parallel angeschaltet werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die akustischen Zeichenströme der Geberstelle von der zentralen StiOmquelle durch zwischen akustischem Generator und Zentralbatterie vorgesehene Mittel (Drosselspule) ferngehalten werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Teilnehmern zugeordneten Schaltmittel und die Zentralbatterie für die von dem akustischen Generator ausgehenden Zeichenströme kapazitiv überbrückt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES105462D 1932-07-16 1932-07-16 Schaltungsanordnung zur Verteilung von Sprache und Musik ueber das Leitungsnetz einer Fernsprechanlage an mehrere Teilnehmer Expired DE655617C (de)

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