DE872557C - Schaltungsanordnung zur Verbindung von verstaerkerlosen Leitungen untereinander im Fernverkehr - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verbindung von verstaerkerlosen Leitungen untereinander im Fernverkehr

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DE872557C
DE872557C DES7618D DES0007618D DE872557C DE 872557 C DE872557 C DE 872557C DE S7618 D DES7618 D DE S7618D DE S0007618 D DES0007618 D DE S0007618D DE 872557 C DE872557 C DE 872557C
Authority
DE
Germany
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lines
circuit arrangement
line
amplifierless
amplifier
Prior art date
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Expired
Application number
DES7618D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dahms
Fritz Dr Pfleiderer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE872557C publication Critical patent/DE872557C/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Verbindung von verstärkerlosen Leitungen untereinander im Fernverkehr Die Erfindung .betrifft eine Schaltungsanordnung zur Verbindung verstärkerloser Leitungen untereinander und mit Verstärkerleitungen im Fernverkehr.
  • Die Herstellung von Fernverbindungen erfolgt bekanntlich sowohl über Vierdraht- als auch über Zweidrahtleitungen. Die ersten sind meist mit Endverstärkern ausgerüstet. Die Zweidrahtleitungen sind im Amt mit Leitungsnachbildungen enthaltenden Gabelschaltungen ausgestattet, mittels der sie bei -der Herstellung von. Verbindungen in, einfacher Weise mit Vierdrahtleitungen zusammengeschaltet werden können.
  • Bei den verstärkerlosen Zweidrahtleitungen handelt es sich meist um kürzere Leitungen, z. B. im Nah-Fernverkehr verwendete, die mit Leitungsverlängerungen ausgerüstet sind. Letztere sind erforderlich, um die an sich verschieden langen Leitungen auf einheitliche Dämpfungswerte zu ergänzen mit Rücksicht auf die Stabilität der Verbindungen bei Zusammenschaltung mit Verstärkerleitungen. Bei den letzteren sind diese zusätzlichen Dämpfungsglieder schaltbar eingerichtet, um sie nach Bedarf ein- oder ausschalten zu können. Bei der verstärkerlosen Leitungen dagegen sind die zusätzlichen Dämpfungsglieder bei den bekannten Schaltungen fest eingebaut.
  • Werden nun zwei solcher verstärkerlosen Leitungen für eine Fernverbindung zusammengeschaltet, so stellen die zusätzlichen Dämpfungsglieder eine unnötige Erhöhung der Gesamtdämpfung der Verbindung dar. Dies führt zu einer Verminderung der' Übertragungsgüte für die Sprechströme.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, unerwünschte Dämpfungserhöhungen bei der Zusammenschaltung verstärkerloser Leitungen untereinander zu vermeiden, was dadurch erreicht wird; daß die den verstärkerlosen Leitungen an ihrem in der Vermittlungsstelle ankommenden Ende zugeordneten, für die Zusammenschaltung mit Verstärkerleitungen erforderlichen zusätzlichen Dämpfungsglieder durch bei der Zusammenschaltung zweier verstärk erloser Leitungen wirksam werdende Schaltmittel ausgeschaltet werden.
  • Der Vorteil -der Erfindung liegt in einer guten Anpassung der erforderlichen Gesamtdämpfung an die Art der jeweiligen Verbindung und besonders in der Vermeidung jeder unnötigen Dämpfungserhöhung bei der Zusammenschaltung zweier verstärkerloser Leitungen,. Hierdurch wird für alle Verbindungen einhoher Grad an Übertragungsgüte erzielt: Der für die Übertragung,der Kennzeichen für die Art der jeweils zusammengeschalteten, Leitungen bisher erforderliche Aufwand an zusätzlichen Steueradern und unter Umständen auch Wählerschaltarmen kann nach einer Weiterbildung der Erfindung dadurch vermieden werden, daß die Kennzeichengabe durch simultan über die Sprechadern der Verbindungseinrichtungen gesteuerte Relais erfolgt. .
  • Nach einem weiteren Merkaval der Erfindung werden die für den oben gedachten Zweck verwendeten Mittel gleichzeitig auch zur Entfrittung der im Zuge der Verbindung liegenden Wähler- und Relaiskontakte verwendet, so daß die hierfür sonst vorgesehenen Mittel in Fortfall kommen.
  • Nachstehend ist die Erfindung an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es sind zwei Fernleitungen, die Fernleitungen i und 2, gezeigt. Die Fernleitung i führt vom Fernamt A zum Ferpamt B und die Fernleitung z vom Fernamt C ebenfalls zum Fernamt B. Beide Fernleitungen können dort für eine Durchgangsverbindung zusammengeschaltet werden, und zwar entweder über Schnur und Stöpsel oder über Wähler. Die letzteren können entweder von einem Fernplatz des Amtes B oder durch Fernwahl vom Fernamt A aus eingestellt werden. Die Fernleitungen sind an ihren Enden im Amt B mit Gabelschaltungen G i bzw. Gz versehen, welche auch Leitungsnachbildüngen enthalten, die den Scheinwiderstand der Leitungen nachbilden. Vermittels der Gabelschaltungen, können die Leitungen gegebenenfalls auch mit nicht dargestellten Vierdrahtleitungen verbunden werden. Ferner besitzen die Fernleitungen noch zusätzliche Dämpfungsmittel, die Dämpfungsglieder Dgi bis Dg4, welche die verschieden langen Fernleitungen auf einen einheitlichen Dämpfungswert ergänzen, was, wie bereits gesagt, mit Rücksicht auf die Stabilität der Verbindungen bei Zusammenschaltung dieser Leitungen mit Vierdrahtleitungen, die in der Regel mit Verstärkern ausgerüstet sind, erforderlich ist.
  • Bei der Zusammenschaltung der beidenLeitungen im Fernamt B kommt in dem oberen Sprechzweig der Leitungen ein Stromkreüs zustande, der 'simultan über Erde, Drosselspule Ar i, Arme i und 2 des, Wählers, Drosselspule Dr2, Relais EKi nach Minus verläuft, und im unteren Sprechzweig :ein anderer Stromkreis, der über Erde, Drosselspule Dr4, Arme 3 und q. des Wählers., Drosselspule Dr3 und. Relais EKa nach Minus verläuft. Die Relais EIC i und EK2 sprechen an und schalten die Dämpfungsglieder Dgi bis D94 aus, indem sie mit ihren Kontakten 7 ek i bis 12 eh i die DämpfungsgliederDg3 und Dgq. und an .den Kontakten, i ek 2 biss 6 ek 2, die Dämpfungsglieder Dg i und Dg2 überbrücken. Die Einsrichtung ist hierbei so getroffen, daB, wenn z. B. die Leitung i eine Vierdrahtleitung wäre, die Leitung 2 dagegen wie dargestellt eine Zweidrahtleitung, das Relais EK i nicht zum Ansprechen kerne, weil bei einer Vierdrahtleitung die Erde an oder Drossel Dr i nicht direkt, sondern über einen hochohm:igen Widerstand angeschaltet ist. Die Dämpfungsglieder Dg3 und Dg q. würden in diesem Fall eingeschaltet bleiben.
  • Die Steuerung der Relais EK z und EK a simultan über die Sprechadern bringt außer der Ersparnis von zwei zusätzlichen Adern für die Übertragung der Kennzeichen zur Betätigung der Relais EK i und EK2 noch den Vorteil mit sich, d aß an den Schaltstellen, z. B. an den Wählerkontakten; bei Auftreten von Übergangswiderständen .durch den Gleichstromflüß eine Reduzierung .der Widerstände stattfindet. Dieser Vorgang wird in der Fernsprechtechnik allgemein als Kontaktfrittung bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Schaltungsanordnung zur Verbindung verstärkerloser Leitungen untereinander und mit Verstärlcerleitungen im Fernverkehr, dadurch gekennzeichnet, daß die den verstärkerlosen Leitungen an ihrem in der Vermittlungsstelle ankommenden Ende zugeordneten, für die Zusammemchaltung mit Verstärkerleitungen erforderlichen zusätzlichen Dämpfungsglieder (Dg i bis Dgq.) durch bei der Zusammenschaltung zweier verstärkerloser Leitungen wirksam werdende - Schaltmittel (EK z, EKZ) ausgeschaltet werden. o. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Schaltmittel (EK i, EK 2) bei- -der Zusammenschaltung zweier verstärkerloser Leitungen über die Verbindungsenurichtungen(i biss ¢) betätigt werden und die Ausschaltung der zusätzlichen Dämpfungsglidder (Dgi bis Dgq.) beider Leitungen, herbeiführen. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Zusammenschaltung einer verstärkerlosen Leitung mit einer Verstärkerleitung über die Verbindungseinrichtungen nur ein der Verstärkerleitung zugeordnetes Schaltmittel (EK2) zwecks Ausschaltung der zusätzlichen. Dämpfungsgl.ie.der (Dg i, Dg2) dieser Leitung betätigt wird, während die zusätzlichen Dämpfungsglieder (D; 3, D.-4) der verstärkerlosen Leitung eingeschaltet bleiben.. 4.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Zusammenschaltung zweier mit Endverstärkern ausgerüsteter Leitungen eine Betätigung der die Abschaltung der zusätzlichenDämpfungsglie,der (Dg i bis D-4) bewirkenden Schalteinrichtungen (EK i, EK 2) verhindert wird. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Kennzeichen für die Art der jeweils zusammengeschalteten Leitungen durch simultan über die Sprechadern der Verbindungseinrichtungen gesteuerte Relais (EK i, EK 2) erfolgt. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Erdpotential bei einer verstärkerlosen Leitung unmittelbar, bei einer mit Endverstärkern ausgerüsteten Leitung dagegen über einen hohen Widerstand an dem Simultankreis angeschaltet ist. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, da-,durch gekennzeichnet, daß die zur Kennzeichengabe dienenden Ströme auch gleichzeitig zur Frittung der im Leitungszuge liegenden Wähler-oderRelaiskontakte ausgenutzt werden.
DES7618D 1942-02-24 1942-02-24 Schaltungsanordnung zur Verbindung von verstaerkerlosen Leitungen untereinander im Fernverkehr Expired DE872557C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955434C (de) * 1953-11-24 1957-01-03 Deutsche Bundespost Verfahren zur Vermeidung des Leerlaufzustandes an den Gabeln von vierdraehtig gefuehrten Waehlfernleitungen mit Verstaerkern
DE960474C (de) * 1953-11-11 1957-03-21 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Fernsprechverbindungen ueber mit Verstaerkern ausgeruesteteund stark entdaempfte Vierdrahtleitungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960474C (de) * 1953-11-11 1957-03-21 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Fernsprechverbindungen ueber mit Verstaerkern ausgeruesteteund stark entdaempfte Vierdrahtleitungen
DE955434C (de) * 1953-11-24 1957-01-03 Deutsche Bundespost Verfahren zur Vermeidung des Leerlaufzustandes an den Gabeln von vierdraehtig gefuehrten Waehlfernleitungen mit Verstaerkern

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