DE598043C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer FernsprechanlagenInfo
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- DE598043C DE598043C DE1930598043D DE598043DD DE598043C DE 598043 C DE598043 C DE 598043C DE 1930598043 D DE1930598043 D DE 1930598043D DE 598043D D DE598043D D DE 598043DD DE 598043 C DE598043 C DE 598043C
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- 238000004088 simulation Methods 0.000 description 6
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/40—Applications of speech amplifiers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAW
4. JUNI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 598043 KLASSE 21 a 3 GRUPPE 57 so
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlm-Siemensstadt*)
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1930 ab
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, in welchen
Leitungen verschiedener Länge und Charakteristik zusammengeschaltet und in die zusammengeschalteten
Leitungen Verstärker eingeschaltet werden.
Wenn solche Leitungen zusammengeschaltet werden, müssen bei der Einschaltung der
Verstärker auch gleichzeitig die Leitungsnachbildungen mit eingeschaltet werden.
Jede' Fernleitung benötigt nun 'eine ihrer
Charakteristik entsprechende Kunstleitung, die also untereinander nicht einheitlich ausgeführt
sein können, was betriebstechnisch und wirtschaftlich unerwünscht ist.
Dadurch, daß insbesondere die Leitungsnachbildungen den Leitungen zugeordnet sind
und deren Ausschaltung evtl. über mehrere Verbindungseinrichtung-en erfolgt, entstehen
Veränderungen in der Charakteristik, die das Gleichgewicht auf den Leitungen beeinträchtigen
und dadurch Störungen hervorrufen.
In handbetriebenen Anlagen hat man den sich hieraus ergebenden Forderungen dadurch
abzuhelfen versucht, daß man den Verstärkern mehrere wahlweise über Klinke und Stöpsel an den Verstärker anschaltbare Leitungsnachbildungen
verschiedenen Wertes zuordnete. Eine solche Anordnung erfordert an sich einen erheblichen Aufwand an Leitungsnachbildungen durch Vorsehung einer genügenden
Anzahl solcher unterschiedlichen Wertes und ist insbesondere für die automatische
Herstellung von Verbindungen nicht brauchbar.
Die Erfindung strebt nun hierin eine Vereinfachung und Verbesserung an, indem den
zur Verbindung von Gruppen ankommender und abgehender Leitungen dienenden Verstärkern
für jede Gruppe ankommender oder abgehender Leitungen untereinander gleiche,
feste Nachbildungen und den einzelnen Leitungen zusätzliche Ausgleichseinrichtungen zugeordnet
sind.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
beschrieben. Es sind nur die zum Verständnis des Erfindungsgedankens unmittelbar
erforderlichen Einrichtungen dargestellt und beschrieben.
Dem einer Gruppe ankommender Leitungen gemeinschaftlichen Verstärker Vst ist die
Leitungsnachbildung für die ankommende und abgehende Leitung N1 und N2 fest zugeordnet.
Die ankommende Fernleitung VX1 sowie die abgehende Fernleitung VL? sind beide angenommene
Leitungen mit ungleicher Charakteristik, von denen jede eine zusätzliche, ihrer Charakteristik und Dämpfung entsprechende
*) Von dem Patentsweher ist als der Erfinder angegeben worden:
Rudolf Dahms in Berlin-Siemensstadt.
598 04B
Ausgleichseinrichtung benötigt. Die Anschaltung der letzteren erfolgt durch besondere
Schaltmittel, z. B. die Relais A und B1 nach
Durchschaltung der Verbindung über die Kontakte dieser Relais.
Die zusätzlichen Ausgleichseinrichtungen können gegebenenfalls in die Leitungen auch
fest eingebaut werden, in welchem. Falle die die Anschaltung bewirkenden Schaltmittel, die
ίο Relais A und B1 in Fortfall kommen. Hierdurch
wird eine noch größere Vereinfachung der Gesamtanordnung erzielt. Die ierstere Anordnung
wird im allgemeinen dann in Frage kommen, wenn über dieselben Wählereinrich-•5
tungen verstärkungsbedürftige und nichtverstärkungsbedürftige, die letztere dann, wenn
nur verstärkungsbedürftige Leitungen zusammengeschaltet werden.
Die Anordnung im Verbindungsaufbau ist in dem Ausführungsbeispiel so gedacht, daß
die ankommenden Leitungen an Gruppenwähler GW geführt sind, welche einen einer
Gruppe solcher Leitungen gemeinschaftlich zugeordneten freien Verstärker aussuchen.
Die Verstärker sind an Leitungswähler LW angeschlossen, welche eine weiterführende
Leitung aussuchen.
Die Erfindung ist auf diese in dem Ausführungsbeispiel dargestellte und beschriebene
Anordnung nicht beschränkt. D er Verbindungsaufbau kann natürlich auch auf andere Weise
erfolgen, ohne daß der prinzipielle Erfindungsgedanke dadurch eine Änderung erfährt.
"Zum besseren Verständnis der Erfindung sei noch im Prinzip beschrieben, wie die Anschaltung
der zusätzlichen Ausgleichseinrichtungen und des Verstärkers mit den Nachbildungen
beim Zustandekommen einer Verbindung zwischen einer über die ankommende
Leitung VZ.1 anrufenden und einer über die
abgehende Leitung VZ.2 erreichbaren gewünschten Sprechstelle erfolgt.
Bei Herstellung einer Verbindung seitens der über die ankommende Leitung VZ.1 anrufenden
Sprechstelle mit 'einer über die abgehende Leitung VZ.2 erreichbaren Sprechstelle
wird erstere bei Aussendung der entsprechenden Nummernstromstöße in bekannter Weise über den Wähler GW und den Leitungswähler
LW zur abgehenden Leitung VZ.2 durchgeschaltet. Mit der erfolgten Durchschaltung
werden in einem über einen besonderen Schaltarm des Gruppenwählers GW und
des Leitungswählers LW verlaufenden Stromkreis über Erde, Wicklung von Relais A1
4. Schaltarm vom GW1 Wicklung des Relais Z1
4. Schaltarm vom LW, Wicklung des Relais B1
Batterie, Erde die Relais A1Z und B erregt.
Relais Z schaltet zunächst in an sich bekannter, hier nicht näher beschriebener Weise
den Verstärker Vst mit den Nachbildungen N1
und JV2 in den Verbindungsweg ein, womit der Sprechweg hergestellt ist. Gleichzeitig
mit Relais Z haben die Relais A und B angesprochen, von denen das Relais A der ankommenden
Leitung VL1, das Relais B der abgehenden
Leitung VZ.2 zugeordnet ist. Relais A schließt seine Kontakte 3°, 4a, ζα, 6α, womit
die zusätzliche Ausgleichseinrichtung Z.V1 in das ankommende Ende der Leitung VZ.1
eingeschaltet wird, während Relais B seine Kontakte Jb, 8&, a&, iob schließt und damit die
Ausgleichseinrichtung Z-V2 in das abgehende Ende der Leitung VZ.2 einschaltet.
Sind die Leitungen VZ.1 und VL2 Leitungen
gleicher oder annähernd gleicher Charakteristik, so sind die zusätzlichen Ausgleichseinrichtungen
Z.V1 und LV2 in die Leitungen fest
eingebaut. Die Relais A und B kommen somit in Fortfall, und nach erfolgter Durchschaltung
wird der Verstärker Vs^ mit den Leitungsnachbildungen iV1 und N2 in an sich
bekannter, für die Einschaltung von Verstärkern üblicher Weise eingeschaltet.
Claims (3)
- Patentansprüche:■i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, in welchen Leitungen verschiedener Länge und Charakteristik zusam-■mengeschaltet und in die zusammengeschalteten Leitungen Verstärker unter gleichzeitiger Anschaltung von Ausgleichsemrichtungen eingeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß den zur Verbindung von Gruppen ankommender und abgehender Leitungen dienenden Verstärkern für jede Gruppe ,ankommender oder abgehender Leitungen untereinander gleiche, feste Nachbildungen und den einzelnen Leitungen zusätzliche Ausgleichseinrichtungen zugeordnet sind.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Ausgleichseinrichtungen in die 0 Fernleitungen fest eingebaut sind.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι für Anlagen mit verstärkungsbedürftigen und nichtverstärkungsbedürftigen Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Ausgleichseinrichtungen nur beim. Zusammenschalten verstärkungsbedürftiger Leitungen in die Leitungen eingeschaltet werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE598043T | 1930-03-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE598043C true DE598043C (de) | 1934-06-04 |
Family
ID=6574141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930598043D Expired DE598043C (de) | 1930-03-30 | 1930-03-30 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE598043C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1271751B (de) * | 1964-06-18 | 1968-07-04 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Einregeln der Einfachstromkreise von Telegrafierstromumsetzern |
-
1930
- 1930-03-30 DE DE1930598043D patent/DE598043C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1271751B (de) * | 1964-06-18 | 1968-07-04 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Einregeln der Einfachstromkreise von Telegrafierstromumsetzern |
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