DE631340C - Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Musik, Rundfunk, Mitteilungen o. dgl. aus einer mehreren Teilnehmern gemeinsamen Geberstelle ueber das Leitungsnetz einer Fernsprechanlage - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Musik, Rundfunk, Mitteilungen o. dgl. aus einer mehreren Teilnehmern gemeinsamen Geberstelle ueber das Leitungsnetz einer Fernsprechanlage

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Publication number
DE631340C
DE631340C DE1930631340D DE631340DD DE631340C DE 631340 C DE631340 C DE 631340C DE 1930631340 D DE1930631340 D DE 1930631340D DE 631340D D DE631340D D DE 631340DD DE 631340 C DE631340 C DE 631340C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
circuit arrangement
winding
transmitter station
transmission
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Expired
Application number
DE1930631340D
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Hoefert
Kurt Wollack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/65Arrangements characterised by transmission systems for broadcast
    • H04H20/76Wired systems
    • H04H20/77Wired systems using carrier waves
    • H04H20/81Wired systems using carrier waves combined with telephone network over which the broadcast is continuously available

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Übertragung von Musik, Rundfunk, Mitteilungen o. dgl. aus einer mehreren Teilnehmern gemeinsamen Geberstelle über das Leitungsnetz einer Fernsprechanlage. Bei den bekannten Anordnungen dieser Art sind zwecks Übertragung derartiger Darbietungen auf die Teilnehmerleitung jeder solchen Leitung besondere Übertrager oder ein besonderes Schaltrelais zugeordnet, an dessen Kontakten die Teilnehmerleitung unter Zwischenschaltung von Kondensatoren an die gemeinsame Geberstelle angeschlossen wird.
Es ist auch bereits bekannt, eine besondere Wicklung eines nach Wahl einer Geberstelle seitens des Teilnehmers an die Leitung angeschalteten Relais zur Übertragung der Zeichen aus der gemeinsamen Geberstelle zu benutzen. Die vorliegende Erfindung stellt nun eine
ao Vereinfachung dieser Anordnungen dar, indem sie besondere zusätzliche Übertrager oder andere Anschalteinrichtungen in der Vermittlungsstelle vermeidet und den Anschluß einer Teilnehmerleitung an eine gemeinsame Geberstelle zu jeder Zeit ohne nennenswerte Änderung der Einrichtungen an der Teilnehmerleitung ermöglicht. Dieses wird dadurch erreicht, daß eine Wicklung des der anrufenden Leitung zugeordneten, mit mehreren Wicklungen versehenen Anrufrelais mit der gemeinsamen Geberstelle in Verbindung steht, welche die akustischen Zeichen induktiv auf eine an der Teilnehmerleitung liegende Wicklung des Relais überträgt, solange keine Fernsprechverbindung eingeleitet oder hergestellt ist.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar für Anlagen, in denen die Verbindung über Anrufsucher hergestellt wird.
Die Anordnung arbeitet in folgender Weise:
Hebt der Teilnehmer N seinen Hörer ab, so werden die aus der Rundfunkgebestelle GS gesandten Darbietungen, welche induktiv auf die Wicklung III des Relais T übertragen werden, in seinem Hörer vernehmbar.
Wünscht der Teilnehmer dagegen eine Sprechverbindung herzustellen, so betätigt er seine Induktorkurbel und erregt dadurch Relais T über dessen Wicklung III. Relais T, welches als Stufenrelais ausgebildet ist, spricht darauf in erster Stufe an, schließt seinen Kontakt 11 und legt den Kontakt 21 in die Lage 31; dadurch kommt ein Stromkreis für das Anlaßrelais An zustande über: Erde, Relais An, Kontakte 4t, 3 i, Wicklung I
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden: Reinhold Hoefert in Berlin-Charlottenburg und Kurt Wollack in Berlin.
des Relais T, Batterie, Erde. Relais T hält sich in diesem Stromkreise, und Relais An schließt die Kontakte 5 an und 6 an. Dadurch wird das Relais R erregt über: Erde, Batterie/ Relais R, Kontakte 7 ρ, ζ an, Erde. Relais^- schließt den Kontakt 8 r, so daß der Dreft* magnet D anspricht über: Erde, Batterie, Magnet D, Kontakte 8 r, gp, Unterbrecher U, Erde. Der Anrufsucher AS wird dadurch so lange fortgeschaltet, bis seine Schaltarme die anrufende Teilnehmerleitung gefunden haben. In diesem Augenblick spricht das Prüf relais P an und außerdem das Relais T in zweiter Stufe über: Erde, Batterie, Relais T, Wick-
15" lung II des Relais T, Kontakt Ii, c-Arm des Anrufsuchers, Wicklungen I und II des Relais P, Kontakt 6 a», nicht dargestellte Erde an der c-Ader im nachgeordneten Wähler. Relais P schließt den Kontakt 7 p und damit seine hochohmige Wicklung II kurz, so daß die belegte Leitung in bekannter Weise gegen nochmalige Belegung- gesperrt ist. Relais T öffnet bei seinem Ansprechen in zweiter Stufe den Kontakt 41, so daß das Anruf relais An und damit der Drehmagnet abgeschaltet sind und der Anrufsucher in der eingenommenen Lage stehenbleibt. Da außerdem Relais' T bei seiner vollen Erregung auch den Kontakt 81 öffnet und Relais P bei seinem An- sprechen die Kontakte 9 £ und 10 p geschlossen hat, ist damit die Teilnehmerleitung zum nachgeordneten Wähler durchgeschaltet. Die weitere Herstellung der Sprechverbindung erfolgt dann in bekannter Weise.
Legt der Teilnehmer N nach Beendigung des Gespräches seinen Hörer auf, so wird, wie üblich, in der dem Anrufsucher nachgeordneten Verbindungseinrichtung die c-Ader unterbrochen, so daß die Relais P und T abfallen und damit die gezeigte Schaltungsan-Ordnung wieder ihre Ruhelage einnimmt.
Wie aus den oben gemachten Ausführungen !'^sichtlich ist, wird also durch-die erfindungs- ?£§jeänäße Einrichtung erreicht, daß unter Be-ΐ «iftzung eines auch noch für andere Zwecke * notwendigen Relais der Teilnehmer sich eine über die Fernsprechleitungen übertragende Rundfunkdarbietung ohne Belegung von in der Fernsprechvermittlungsstelle angeordneten Schalteinrichtungen zu Gehör bringen kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung zur Übertragung von Musik,. Rundfunk, Mitteilungen o. dgl. aus einer mehreren Teilnehmern gemeinsamen Geberstelle über das Leitungsnetz einer Fernsprechanlage, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wicklung (I) des der anrufenden Leitung zugeordneten, mit mehreren Wicklungen versehenen Anrufrelais (T) mit der gemeinsamen Geberstelle in Verbindung steht, welche die akustischen Zeichen induktiv auf eine an der Teilnehmerleitung liegende Wicklung (III) des Relais (T) überträgt, solange keine Fernsprechverbindung eingeleitet oder hergestellt ist.
  2. 2. Schaltungsanordnungnach Anspruch 1 für Anlagen, in denen das Anrufrelais durch an der anrufenden Stelle erzeugte Wechselströme über eine seiner Wicklungen erregt und über eine andere lokal gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltewicklung (I) gleichzeitig zur induktiven Übertragung" der akustischen Zeichen dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930631340D 1930-04-04 1930-04-04 Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Musik, Rundfunk, Mitteilungen o. dgl. aus einer mehreren Teilnehmern gemeinsamen Geberstelle ueber das Leitungsnetz einer Fernsprechanlage Expired DE631340C (de)

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