DE609252C - Schaltungsanordnung zur Rufuebertragung in Fernmeldeanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Rufuebertragung in Fernmeldeanlagen

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DE609252C
DE609252C DES96439D DES0096439D DE609252C DE 609252 C DE609252 C DE 609252C DE S96439 D DES96439 D DE S96439D DE S0096439 D DES0096439 D DE S0096439D DE 609252 C DE609252 C DE 609252C
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DE
Germany
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call
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Expired
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DES96439D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Von Beckerath
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/444Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
    • H04Q1/446Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using one signalling frequency
    • H04Q1/4465Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using one signalling frequency the same frequency being used for all signalling information, e.g. A.C. nr.9 system

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AW 12. FEBRUAR 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a 3 GRUPPE 57
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*) Schaltungsanordnung zur Rufübertragung in Fernmeldeanlagen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1931 ab
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Rufübertragung für Fernmeldeanlagen, insbesondere für den Durchgangsverkehr in Fernsprechverstärkerämtern.
Bekanntlich werden in der Fernsprechtechnik Rufströme verschiedener Frequenzen verwendet, und zwar in erster Linie untertonf requente Ruf ströme von 25 Hertz und modulierte Tonfrequenzruf ströme von 500/20 Hertz. Der Tonfrequenzruf ist insbesondere dann erforderlich, wenn die Rufübertragung über Verstärker enthaltende Leitungsteile erfolgen soll. Für die wahlweise Herstellung von Durchgangsverbindungen zwischen verschiedenen Leitungen ist es oft erforderlich, für Untertonfrequenzruf eingerichtete Leitungen mit solchen Leitungen zu verbinden, die für den Tonfrequenzruf durchgebildet sind. Es ist üblich, derartige Leitungen mit Rufumsetzungsschaltungen zu versehen, die den über eine Leitung ankommenden Ruf in einen solchen umwandeln, dessen Frequenz der in der anzuschließenden Leitung verwendeten Rufart entspricht. Da ein und dieselbe Leitung mit Leitungen verschiedener Rufart verbunden werden muß, ist es erforderlich, daß bei der Rufumsetzung die Rufart beider Leitungen berücksichtigt wird. Bei handbedienten Anlagen ist es daher notwendig, daß sich die betreffende Beamtin vor der Herstellung der Verbindung Kenntnis über die verschiedenen Ruffrequenzen in den Leitungen verschafft. Handelt es sich um selbsttätig arbeitende Anlagen, so müssen besondere Kennzeichnungen für die verschiedenen Rufarten der einzelnen Leitungen und verhältnismäßig komplizierte Schaltungsanordnungen vorgesehen werden, die in Abhängigkeit von den Kennzeichnungen die richtige Ruf umsetzung vornehmen.
Durch die Erfindung sollen in einer Schaltungsanordnung zur Rufübertragung mit selbsttätiger Umsetzung die erwähnten komplizierten Schalteinrichtungen und die besondere Kennzeichnung der Rufart der einzelnen Leitungen vermieden werden. Gemäß der Erfindung wird daher der Weiterruf mit beiden Rufstromarten vorgenommen, ohne Rücksicht darauf, ob die weiterführende Leitung für tonfrequenten oder untertonfrequenten Ruf eingerichtet ist. Es wird also, wenn beispielsweise in einem Verstärkeramt ein Tonfrequenzruf ankommt, sowohl die Aussendung des untertonfrequenten als auch des tonfrequenten Rufes in die angeschlossene Leitung bewirkt. Diese Ausgestaltung der Rufübertragungsanlage hat zur Folge, daß in jedem Falle der abgehenden Leitung die richtige Ruffrequenz zugeführt wird. Die Tatsache, daß dabei gleichzeitig auch die andere Ruffrequenz auf die Leitung übertra-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Hans von Beckerath in Berlin-Wilmersdorf.
C509252
gen wird, hat keine schädlichen Wirkungen zur Folge, da die Rufempfangseinrichtungen nur auf einen Rufstrom bestimmter Frequenz ansprechen. Außerdem wird der untertonfrequente Ruf durch die in den für Tonfrequenzruf bestimmten Leitungen liegenden Verstärker nicht übertragen. Es ist ferner möglich, durch verhältnismäßig einfache Mittel die Übertragung der unerwünschten Ruffrequenz zu verhindern, beispielsweise durch Anwendung eines selektiven Nebenschlusses, der die Leitung für die nicht zu übertragende Ruffrequenz kurzschließt.
Im Rahmen der Erfindung ist ferner vorgesehen, bei der Ankunft eines tonfrequenten Rufes die außer der Aussendung des niederfrequenten Rufes erforderliche Aussendung des tonfrequenten Rufes dadurch zu bewerkstelligen, daß die ankommenden tonfrequenten Rufströme durch den zwischen die Leitungen zu schaltenden Verstärker verstärkt auf die abgehendeLeitung übertragen werden. An sich ist natürlich auch in diesem Falle der Anschluß einer besonderen Rufstromquelle für Tonfrequenz möglich. Die Entscheidung darüber, welches Verfahren vorteilhafter ist, muß von Fall zu Fall unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse getroffen werden. Die Erfindung sieht außerdem Mittel vor, die verhindern, daß die Empfangseinrichtungen ■ der Rufübertragungsanlage auf die von dieser ausgesandten Ruf ströme ansprechen.
Die Durchführung des Erfindungsgedan-
kens hat natürlich das Vorhandensein von zwei Rufstromquellen zur Voraussetzung.
Dies bedeutet jedoch keinen Mehraufwand gegenüber den bekannten Anlagen, bei denen nur die gewünschte Ruffrequenz ausgesandt wird, da bei diesen ebenfalls beide Rufstromquellen zur Verfügung stehen müssen.
Die Anschaltung der untertonfrequenten Rufstromquellen zur Rufumsetzung wird bei ankommendem Tonfrequenzruf abhängig von einem Resonanzrelais oder einer ähnlich wirkenden Anordnung vorgenommen, die vorteilhaft durch den bereits verstärkten Tonfrequenzrufstrom zum Ansprechen gebracht wird. Die Umsetzung des untertonfrequenten Rufstromes durch Anschaltung der Tonfrequenzrufstromquelle wird durch den Eingängen des Rufumsetzers zugeordnete Rufrelais bewirkt.
Im Durchgangsverkehr über Schnurverstärker oder bei Anschaltung beispielsweise einer Nebenleitung über einen Schhurverstärker an ein festes Verstärkerleitungssystem ist es üblich, den Rufumsetzer den einzelnen zu verbindenden Leitungen zuzuordnen. Es wird nun in der Erfindung vorgeschlagen, das Rufumsetzungssystem mit der Verstärkeranordnung zu kombinieren. Dadurch wird außer einer Schaltungs- und Bedienungevereinfachung in dem gleichen Verhältnis an Rufumsetzern gespart, in dem weniger Schnurverstärker als Leitungseinführungen vorgesehen sind.
Die weiteren Einzelheiten der Erfindung werden an Hand des nachfolgend ausführlich beschriebenen Ausführungsbeispiels erläutert. Die gezeichnete Anordnung zeigt ein Ruf umsetzungssystem, das gemäß der Erfindung ohne Richtungsempfindlichkeit arbeitet. Das Rufumsetzungssystem ist in diesem Beispiel mit einer Schnurverstärkeranordnung kombiniert, die beispielsweise eine Nebenleitung mit 25-Hertz-Ruf mit einer Fernsprechverstärkerleitung mit dem Ruf von 500/20 Hertz verbindet.
Die Fig. 1 gibt schematisch eine Übersicht der Vorgänge bei der Ruf umsetzung oderRuf-Übertragung durch den Rufumsetzer. L1 ist die Fernsprechverstärkerleitüttg mit Tonfrequenzruf von 500/20 Hertz. Diese Leitung kann über die mit CZ1 und U2 bezeichneten, vom Fernplatz F1 oder F2 des Fernamtes bedienten Schalter und den Schnurverstärker B in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Rufumsetziungseinrichtung mit der LeitungL2 ziusatnmengeschaltet werden, die mit Rufströmen von 25 Hertz arbeitet. Der über die Leitung!^ ankommendeTonfrequenzruf wird, ebenso wie die Sprachschwingungen, über den Verstärker verstärkt weitergegeben. Gleichzeitig wird beim Eintreffen dieses Rufes durch den Rufumsetzer ein Ruf von 25 Hertz in beiden Richtungen auf die Leitungen L1 und L2 übertragen, wie durch die mit T bezeichnete Anordnung angedeutet werden soll. Beim Eintreffen eines Rufes mit der Frequenz 25 Hertz aus der Leitung L2 wird über die Leitung 1 durch den Relaisumsetzer RU dieser 25-Hertz-Ruf verstärkt auf die Leitung L2 weitergeleitet. Im Rufumsetzer wird dabei gleichzeitig, wie durch die mit 500/20 Hertz bezeichneten Doppelpfeile angedeutet wird, der modulierte Ruf 500/20 Hertz in beiden Verkehrsrichtungen auf die Leitungen L1 und L2 hinausgegeben. Eine störende Beeinflussung durch die gleichzeitig oder nacheinander auf die Leitungen gegebenen verschiedenen Rufarten findet nicht statt, da die jeder Leitung zugeordneten Rufempfänger auf eine bestimmte Rufart abgestimmt sind, so daß ein Rufstrom, auf den sie nicht abgestimmt sind, ohne Einfluß auf sie bleibt. 1153
An Hand der Fig. 2 wind eine in Einzelheiten gehende Ausführurigsform der Erfindung beschrieben. L1 und L2 sind die beiden Fernsprechleitungen, die miteinander über den Schnurverstärker zusammengeschaltet werden. Es ist angenommen, daß die Leitung L1 mit einemRufstrom von 500/20 Hertz,
die Leitung L2 dagegen mit 25 Hertz arbeitet. Der Rufumsetzer muß nun nicht nur den ankommenden Rufstrom weiterleiten, sondern auch den umgesetzten Ruf in beiden Verkehrsrichtungen zur Aussendung bringen, da eine Richtungsempfindlichkeit des Umsetzers nicht vorgesehen ist, also zwischen der ankommenden und abgehenden Verkehrsrichtung nicht unterschieden wird. Die bei der Rufumsetzung sich abspielenden Schaltvorgänge werden nun nachfolgend beschrieben. Der auf der Leitung L1 eintreffende Ruf von 500/20 Hertz wird über den Eingangsübertrager Ue1, den Verstärker V1, den Ausgangsübertrager Ue2 verstärkt auf die Leitung L2 weitergegeben. Das Resonanzrelais RS1 das auf diese Ruffrequenz abgestimmt ist, spricht über die Leiter 1 und 2 auf den verstärkten Rufstrom an. Abhängig von diesem Resonanzrelais werden die den Verstärkerausgängen L1 und L2 zugeordneten Rufstromquellen N1 und N2 angeschaltet, um gleichzeitig bei ankommendem Tonfrequenzruf nach beiden Verkehrsrichtungen den Ruf von 25 Hertz auszusenden. Diese Rufstromquellen werden über die Wechselkontakte W2[, W-2n und Wi1, Win eingeschaltet. Die entsprechenden, als Hilfsrelais bezeichneten Relais W1 und W2 werden über die Kontakte Ci1 bzw. % erregt, sobald das Verzögerungsrelais A durch den Kontakt rs des Resonanzrelais angesprochen hat. Es wird also bei ankommendem Tonfrequenzruf aus den Rufstromquellen N1 und N2 über die Kontakte der Relais W1 und W2 über die Spulenglieder G1 und G2 Rufstrom von 25 Hertz auf die Leitung L1 und L2 gegeben.
Bei der Rufübertragung in umgekehrter Richtung wird durch den 25-Hertz-Ruf der Leitung L2, der als 500/20-Hertz-Ruf auf die LeItUHgL1 weitergegeben werden soll, zu-
„ nächst über die Leiter 1, 2 das Spulenglied G2 und die Wechselkontakte Wi1, W i// das Ruf relais R2 erregt. Durch den Kontakt r2 kommt das Hilfsrelais W2 zum Ansprechen. Weiter spricht über den Kontakt w 2///, Kontakt α das Relais X an. Durch dieses Relais wird die tonfrequente Rufstromquelle Ns eingeschaltet, so daß über die Kontakte Xm, X/V und χγ, Xyj in die beiden Leitungen L1 und L2 tonfrequent gerufen wird. Um durch den abgehenden Tonfrequenzruf ein Ansprechen des Resonanzrelais zu verhindern, sind die beiden Kontakte Xj und Xu, die das Resonanzrelais kurzschließen, vorgesehen. In abgehender Richtung wird gleichzeitig auf die Leitung L1 auch ein 25-Hertz-Ruf weitergegeben, da durch Ansprechen des Relais W2 über die Wechselkontakte W2/ und wzu die Rufstromquelle JV1 eingeschaltet wird.
Damit das Relais X bei einem ankommenden Tonfrequenzruf nicht anspricht, wodurch das Resonanzrelais kurzgeschlossen würde, wird, abhängig vom Verzögerungsrelais A1 vor dem Ansprechen der Hilfsrelais W1 und W2 der Stromkreis des X-Relais durch den Kontakt α aufgetrennt. Die Kontakte J1 bis fiV sind Schaltmitteln zugeordnet, die im Fernamt für die Bedienung zwecks Sperrung der einen oder der anderen Verkehrsrichtung für den Tonfrequenz ruf oder den 25-Hertz-Ruf vorgesehen sind.
Die den Rufrelais R vorgeschalteten Spulenglieder G sind für die Spraclifrequenzen so gut wie undurchlässig und besitzen nur für sehr niedere untertonfrequente Frequenzen eine geringe Dämpfung. Sie bieten den Vorteil, daß trotz Parallelschaltung der niederohmigen, Ruf relais zur Sprechleitung a, b eine Nachbildungsänderung für die Sprechfrequenzen nicht erforderlich wird.
Der tonfrequente Fernrufstrom wird zweckmäßig in den HF- (HF1, HF2) Punkten der Gabelschaltung auf die Fernleitung gegeben. Man erreicht dadurch, daß der Scheinwiderstand der angeschlossenen Rufeinrichtung ohne Einfluß auf die Nachbildung bleibt.
Durch eine widerstandslose Verbindung der beiden HF-Fa&re würde weiter die Echodämpfung für den Verstärker negativ ausfallen. Um dies zu verhindern, wird die Rufstromquelle N5 nicht direkt, sondern über eine Gabelschaltung oder einen anderen geeigneten Vierpol angeschaltet.

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Ruf Übertragung in Fernmeldeanlagen, insbesondere für den Durchgangsverkehr in Fern-Sprechverstärkeranlagen, mit selbsttätiger Umsetzung eines untertonfrequenten (25 Hertz) in einen modulierten tonfrequenten Ruf (500/20 Hertz) oder umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß der Weiterruf mit beiden Rufstromarten erfolgt, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob die weiterführende Leitung mit Empfaogsmitteln für den modulierten tonfrequenten oder den untertonfrequenten Ruf eingerichtet ist. no
2. Schaltungsanordnung zur Rufübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der ankommenden Rufart nicht entsprechende zusätzliche Rufstromquelle unter Aufrechterhaltung der bestehenden Fernmeldeverbindung parallel zu dieser Verbindung oder an neutrale Punkte dieser Verbindung angeschaltet ist.
3. Schaltungsanordnung zur Ruf übertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Rufumsetzung
der Weiterruf in beiden zur Verwendung kommenden Rufstromarten nacheinander auf die abgehende Leitung gegeben wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein ankommender modulierter Tonfrequeozruf in an sich bekannter Weise durch den Sprechstromverstärker (V1, V2) ohne Zuhilfenahme einer besonderen Rufstromquelle verstärkt weitergegeben wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens fein Resonanzrelais (RS) vorgesehen ist, das, durch den verstärkten Tonfrequenzrufstrom zum Ansprechen gebracht, mittelbar oder unmittelbar die Aussendung des umgesetzten (untertonfrequenten) Rufes in beiden Richtungen bewirkt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rufübertragungsanlage Rufrelais (R1, R2) zugeordnet sind, die durch den ankommenden untertonfrequenten Rufstrom zum Ansprechen kommen und außer der verstärkten Weitergabe dieses Rufes bewirken, daß über zusätzliche Schaltmittel, z. B. Relais X, modulierter tonfrequenter Rufstrom in beiden Verkehrsrichtungen auf die Verbindung gegeben wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Verzögerungsrelais · (A), über welches gegebenenfalls im Zusammenwirken ■ mit weiteren Hilfsrelais (W1, W2) vom ankommenden modulierten Tonfrequenzrufstrom in Abhängigkeit vom Resonanzrelais die Anschaltung der untertonfrequenten Rufstromquelle (2V1, JV3) bewirkt wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der ankommende untertonfrequente Rufstrom Schaltmittel betätigt, welche ein Ansprechen des Resonanzrelais (RS) auf den abgehenden modulierten Tonfrequenzrufstrom verhindern.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Anschaltung der tonfrequenten Rufstromquelle bei ankommendem untertonfrequientem Ruf dienende Relais (X)1 welches unter dem Einfluß der Hdlfs-relais oder der Rufrelais steht, zugleich ein Ansprechen des Resonanzrelais auf den abgehenden modulierten Tonfrequenzruf,
z. B. durch Kurzschlußkontakte X1, Xn, verhindert.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem parallel zur Verbindung liegenden Rufrelais (R1, R2) und den untertonfrequenten Rufstromquellen (2V1, 2V2) Siebmittel (Spulenglieder G1, G2) vorgeschaltet sind.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, abhängig von einer Bedienungsmaßnahme, z. B. seitens der . Fernplatzbedienung, Schaltmittel zur Wirkung kommen, die den selbsttätig in beiden Verkehrsrichtungen abgehenden Rufstrom einer oder beider ■Rufstromquellen für eine bestimmte Verkehrsriohtung sperren.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die tonfrequente Rufstromquelle über eine Gabelschaltung oder einen anderen geeigneten Vierpol an die Leitungen angeschaltet ist. . ■
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadureh gekennzeichnet, daß der Rufumsetzer mit einem Verstärker, z. B. Schnurverstärker, kombiniert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES96439D 1931-01-29 1931-01-29 Schaltungsanordnung zur Rufuebertragung in Fernmeldeanlagen Expired DE609252C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931242C (de) * 1952-07-25 1955-08-04 Standard Elek Zitaets Ges Ag Schaltungsanordnung fuer tonfrequente Signalgabe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE931242C (de) * 1952-07-25 1955-08-04 Standard Elek Zitaets Ges Ag Schaltungsanordnung fuer tonfrequente Signalgabe

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