DE655602C - Selbstverkaeufer mit einer Reihe von ausziehbaren Schubfaechern - Google Patents

Selbstverkaeufer mit einer Reihe von ausziehbaren Schubfaechern

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DE655602C
DE655602C DEW99162D DEW0099162D DE655602C DE 655602 C DE655602 C DE 655602C DE W99162 D DEW99162 D DE W99162D DE W0099162 D DEW0099162 D DE W0099162D DE 655602 C DE655602 C DE 655602C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/26Interlocks, e.g. for locking the doors of compartments other than that to be used

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

Bei dem Selbstverkäufer nach dem Zusatzpatent 655018 wird dafür gesorgt, daß eine unterhalb der ausziehbaren Schubfächer liegende drehbare Sp err welle, auf der den einzelnen Schubfächern zugeordnete und mit diesen zusammenwirkende Sperrarme befestigt sind, zwangsläufig beim Ein- und Ausschieben eines der Schubfächer entsprechend gedreht wird. Hierdurch sollen betrügerische Handhabungen an dem Selbstverkäufer unterbunden werden.
Die Erfindung bezweckt eine weitere Erschwerung solcher betrügerischer Handhabungen, die trotz der beim Ein- und Ausschieben der Schubfächer zwangsläufig werdenden Kupplung zwischen Sperrarm und Schubfach noch möglich ist, indem das Schubfach nur halb herausgezogen, entleert und: wieder zurückgeschoben wird. Um dies zu verhindem, wird erfindungsgemäß zwischen der die den einzelnen Schubfächern zugeordneten Sperrarme tragenden gemeinsamen Sperrwelle und dem festen Gehäuse eine an sich bekannte, beiderseits wirksame Vollhubsperre eingeschaltet. Zweckmäßig wird dabei die federbelastete Sperrklinke einer solchen Vollhubsperre am festen Gehäuse gelagert und arbeitet mit einem konzentrisch auf der gemeinsamen Sperrwelle sitzenden Zahnbogen zusammen. Vollhubsperren dieser Bauart haben z. B. bei selbstkassierenden Freistempelvorrichtungen bereits Anwendung gefunden. Auch hat man bereits die einzelnen Schubfächer von Selbstverkäufern mit ähnlich wirkenden Einrichtungen ausgestattet. Im vorliegenden Falle wird gemäß der Erfindung die unterhalb einer Reihe von ausziehbaren Schubfächern liegende gemeinsame Sperrwelle in Verbindung mit einer solchen Vollhubsperre gebracht, wodurch bei der gleichzeitig vorhandenen zwangsläufigen Kupplung zwischen Sperrarm und Schubfach durch eine einzige Vollhubsperre sämtliche vorhandenen Schubfächer gegen betrügerisches und teilweises Ausziehen und Wiedereinschieben gesichert werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. ι die Sperrvorrichtung in der einen Endstellung, nämlich bei völlig eingeschobenem Schubfach,
Fig. 2 eine Zwischenstellung bei teilweise herausgezogenem Schubfach,
Fig. 3 die Sperrvorrichtung in der anderen Endstellung, nämlich bei völlig herausgezogenem Schubfach,
Fig. 4 eine Zwischenstellung bei teilweise wieder eingeschobenem Schubfach.
Unterhalb der nebeneinander angeordneten Schubfächer 24 ist eine Welle 23 vorgesehen, die mit der allen Schubfächern gemeinsamen Münzenauslösevorrichtung in Verbindung
steht und die durch. Münzeneinwurf zur Drehung freigegeben wird. Ferner ist Vorsorge getroffen, daß immer nur ein -einziges Schubfach herausgezogen werden kann. . t
Im Bereich der einzelnen Schubfächer %g" sind auf der Welle 23 Sperrarme befestig.' die'bewirken, daß die allen Schubfächern g^-;, meinsame Welle 23 beim Herausziehen eines*1 der Schubfächer in dem einen Sinne und beim Wiedereinschieben des Schubfaches in dem entgegengesetzten Sinne zwangsläufig gedreht wird.
An der Welle 23 sitzt ein Nocken 22, der an seiner zur Drehachse der Welle 23 konzentrischen Außenfläche mit Zähnen ζ versehen ist. Die an den Enden liegenden Zähne des Nockens 22 sind mit Z1 und Z2 bezeichnet. Eine unter dem Einfluß einer Schraubenfeder/ stehende Sperrklinke k ist auf einem ortsfesten Zapfen c drehbar gelagert, und zwar derart, daß ihre NaSeA1, die in den beiden Endstellungen des Schubfaches (vgl. Fig. 1 und 3) mit ihrer Spitze auf die Welle 23 zeigt, etwas nach rechts oder links geschwenkt wird, sobald (Fig. 2) der erste ZaImZ1 oder (Fig. 4) der letzte Zahn Z2 des Nockens 22 auf die Nase kt der Sperrklinke k gestoßen ist.
Wird also das Schubfach 24 herausgezogen,
so ist die Nase A1 der Sperrklinke k entgegen der Wirkung der Feder/ etwas nach rechts geschwenkt (Fig. 2), so daß lediglich eine Fortsetzung der einmal eingeleiteten Bewegung des Schubfaches möglich ist, das Schubfach also nur noch weiter herausgezogen wer-JCJpii kann, da die Klinke k jede Einwärts- -Mivegung sofort sperren würde.
;; Hat jedoch, das Schubfach 24 seine ausgezogene Endstellung erreicht (Fig. 3) und wird es jetzt wieder eingeschoben, so dreht sich die NaSeA1 der Sperrklinke Ii wiederum entgegen der Wirkung der Feder / nach links (Fig. 4), sobald der andere Endzahl! Z2 des Nockens 22 auf die Nase kL trifft. Bei dieser Stellung der Sperrklinke & kann das Schubfach 24" lediglich· eingeschoben werden, da jetzt die NaSeA1 die entgegengesetzte Bewegungsrichtung sperrt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Selbstverkäufer mit einer Reihe von ausziehbaren Schubfächern nach Zusatzpatent 655018, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der die den einzelnen Schubfächern (24) zugeordneten Sperrarme tragenden gemeinsamen Sperr welle (23) und dem festen Gehäuse eine an sich bekannte, beiderseits wirksame Völlhubsperre (k, z) eingeschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW99162D 1936-07-26 1936-07-26 Selbstverkaeufer mit einer Reihe von ausziehbaren Schubfaechern Expired DE655602C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139676B (de) * 1956-08-23 1962-11-15 Tyler Refrigeration Internat G Flaschenausgabekasten fuer selbstkassierende Flaschenspender

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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