DE650425C - Gaerverfahren zur Herstellung von Alkohol - Google Patents

Gaerverfahren zur Herstellung von Alkohol

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DE650425C
DE650425C DEU13282D DEU0013282D DE650425C DE 650425 C DE650425 C DE 650425C DE U13282 D DEU13282 D DE U13282D DE U0013282 D DEU0013282 D DE U0013282D DE 650425 C DE650425 C DE 650425C
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DEU13282D
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Merck KGaA
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P7/00Preparation of oxygen-containing organic compounds
    • C12P7/02Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a hydroxy group
    • C12P7/04Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a hydroxy group acyclic
    • C12P7/06Ethanol, i.e. non-beverage
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Description

  • Gärverfahren zur Herstellung von Alkohol Zusatz zum Zusatzpatent 641 988 In dem Patent 6q.1988 ist ein Gärverfahren zur Herstellung von Alkohol nach dem Hauptpatent 630 193 beschrieben, das darin besteht, daß der spezifische aellulärie Sättigungsgrad der Hefe vorzugsweise bei einer Hefemenge fixiert wird, die 1 o kg 75 0/0 Wasser enthaltender Hefe in loool Zuckerlösung nicht übersteigt.
  • In dem Patent 641 988 sind mehrere Ausführungsformen dieses Verfahrens beschrieben. Dieses Verfahren ist gleichermaßen auf alle zuckerhaltigen Lösungen anwendbar, insbesondere auch auf Rübenzuckerlösungen, bei deren Herstellung Säure im Übierschuß zugesetzt wird.
  • Seit einigen Jahren unterwirft man nun gleichfalls den Zuckerrübensaft aus den Diffuseuren der Zuckerfabrikation der alkoholischen Gärung. Zur Ausführung dieser Verarbeitungsart sind den Zuckerfabriken Destillationsanlagen ,angeschlossen worden. Die Diffuseure geben den Zuckersaft sowohl an die Stationen zur Gewinnung von Zucker als auch an die Anlage zur Herstellung von Alkohol weiter.
  • Naturgemäß muß man bei dieser Entwicklung der Verwertung des Zpckerrübiensaftes den Zusatz von Säure in der Extraktionsanlage fortlassen, um die Invertierung der Sacharose in dem zur Gewinnung von Zucker benutzten Teil des Saftes zu vermeiden, welche den Saft zur Erzielung einer guten Ausbeute an kristallisiertem Zucker ungeeignet machen würde. Der fehlende Zusatz von Säure bei der Extraktion hat nun zur Folge, daß der für die- Destillationsanlage bestimmte Teil des Saftes mit Bakterien infiziert wird, welche die alkoholische Gärung stören. In derartigen Lösungen bildet sich bei der Gärung Schaum in großer Menge; dies ist besonders der Fall, wenn man nach dem Verfahren des Hauptpatents ,arbeitet, bei dem die Gärung möglichst lebhaft verläuft; das Überfließen der Gärlösung infolge der starken Schaumbildung macht sich hierbei besonders unangenehm bemerkbar. Mitunter säuert man das Gärgut zu Beginn der Gärung an, jedoch werden hierdurch die genannten Nachteile nicht beseitigt.
  • Es wurde nun gefunden, daß das Verfahren des Patents 6q.1988 mit den an sich bekannten Mitteln der Pasteurisation und Sterilisation vorteilhaft vereinigt werden kann. Die erwähnten Mittel bestehen darin, daß die Gärflüssigkeiten vor der Vergärung wenigstens etwa io Minuten und höchstens etwa i Stunde, je nach dem vorliegenden Einzelfall, auf hohe Temperaturen gebracht und dabei belassen werden.
  • Die hohe Temperatur hat bei dem Verfahren vorliegender Erfindung nicht nur den Zweck, die Maischen zu pasteurisieren oder zu sterilisieren, sondern bezweckt auch, undzwar vornehmlich, eine -Änderung der Zusammensetzung der Maischen, so daß diese sich für die .alkoholische Gärung durch Verhinderung der Schaumbildung und Abtötung der Bakterien wieder ,als geeignet Verweisen. Bei der mikroskopischen Prüfung beobachtet man in der Tat eine Veränderung in der Zusammensetzung des Gutes, die sich durch. eine bemerkenswerte Ausflockung verschiedener Substanzen und praktisch vollständige Abwesenheit von Bakterien bemerkbar macht.
  • Die Wirkung der beschriebenen Behandlung der Maische zu dem .angegebenen Zweck kann durch wechselnde Temperaturen, z. B. Tempergturen zwischen 8o und 140', sowie durch wechselnde Zusätze von Säuren geregelt werden.
  • Unter den zur Herbeiführung der gewünschten Wirkung-geeigneten Säuren sind beispielsweise , c ef lsäüre, Salzsäure, Essigsäure, Trichlor@sure zu nennen. Der Säurezusatz erfolgt#t#eckmäßig vor dem Erwärmen der Zuckerlösung. Die angewandte Säuremenge kann beispielsweise i bis 59 je Liter betragen, wobei die zusätzliche Säure `später durch Alkali teilweise neutralisiert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gärverfahren zur Herstellung vonAlkohol nach Patent 641 988, dadurch gekennzeichnet, daß die Maische, z, B. eine Zukkerlösung, vor- der Vergärung, gegebenenfalls nach vorheriger.Ansäuerung, auf hohe Temperatur gebracht und bei dieser einige Zeit .gehalten wird.
DEU13282D 1935-03-30 1936-02-09 Gaerverfahren zur Herstellung von Alkohol Expired DE650425C (de)

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