DE650167C - Einrichtung zur Fernbedienung von Blockfeldern - Google Patents

Einrichtung zur Fernbedienung von Blockfeldern

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DE650167C
DE650167C DEV32096D DEV0032096D DE650167C DE 650167 C DE650167 C DE 650167C DE V32096 D DEV32096 D DE V32096D DE V0032096 D DEV0032096 D DE V0032096D DE 650167 C DE650167 C DE 650167C
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DE
Germany
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block
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DEV32096D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Carl Lueddecke
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Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

Bei Stellwerken, insbesondere auf größeren Bahnhöfen mit vielen Signalen, Weichen o. dgl., ist man bestrebt, im Stellwerksraum .eine möglichst gute Übersicht über die zu foedienenden Hebel und Schalter, ihre schnelle Bedienung sowie einen möglichst freien Ausblick auf die Gleise des Stellwerksbezirks zu gewinnen. Das ist in neuerer Zeit bei elektrischen Stellwerken besonders durch die Anwendung niedrig gebauter Mehrreihenhebelwerke gelungen. Zu den Sicherungseinrichtungen eines solchen Stellwerksraumes gehören aber auch die Streckenblockapparate, die bisher noch nicht durch neuere, mit dem elektrischen Hebelwerk organisch verbundene Einrichtungen ersetzt sind und deren alte Bauformen den erwähnten Forderungen kaum mehr genügen, sondern den ruhigen Eindruck eines neuzeitlichen Stellwerks etwas beein-
ao trächtigen. Das gleiche gilt für solche Blockapparate, z. B. Befehls- oder Zustimmungsblockfelder, die mit den entsprechenden Blockfeldern in mechanischen Stellwerken zusammenarbeiten, sofern sie nicht durch abgeänderte Blockeinrichtungen (Tasten- und Meldezeichen) ersetzt sind.
Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, die Blockwerke mit den Streckenblockfeldern niedriger und ihre Bedienung einfächer zu gestalten. So sollten die Blockkästen niedriger gebaut und tiefer gesetzt werden, indem man die bisher über den Blockfeldern angeordneten elektrischen Tastensperren unter die Blockfelder setzt und die Blockkästen selbst ohne Rückwand ausführt, außerdem die Rückmelder ο. dgl. an besser sichtbarer Stelle anbringt, den Zustand der Blockfelder durch Lampenmelder anzeigt und den Blockvorgang selbst durch Anwendung eines Motorinduktors an Stelle des Handinduktors vereinfacht. Diese Lösung befriedigt aber immer noch nicht ganz. Sie hat auch den Nachteil, daß die Blockwerke von der normalen Ausführungsform etwas abweichen.
Um die übliche Ausführungsform der Blockwerke beibehalten zu können, ist daher vorgeschlagen worden, die Blockwerke aus dem Stellwerksraum ganz zu entfernen und z. B. in den Zwischenboden der neueren Stellwerksgebäude zu setzen, in den auch der untere Teil der Mehrreihenhebelwerke ragt. In diesem Falle müssen also die Blockfelder vom elektrischen Hebelwerk aus fernbedient werden, was entweder auf mechanischem Wege, ζ. B. durch Gestänge, Drahtzug o. dgl., oder mittels Druckluft oder auch durch elektrische Mittel geschehen kann. Die mechanische Betätigung bereitet wegen der erforderlichen Genauigkeit der Arbeitsweise der Blockfelder erhebliche Schwierigkeiten. Es
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Carl Lüddecke in Berlin-Siemensstadt.
liegt nahe, im Zusammenhang mit dem elektrischen Stellwerk der elektrischen Betätigung den Vorzug zu geben, zumal die Kraftquelle hierfür bereits vorhanden ist. Die zu leistende Arbeit beim Blocken eines Feldes ist jedoch zu groß, als daß einfache Magnete zum Niederdrücken der Druckstange oder Drucktaste eines Blockfeldes ausreichen, insbesondere wenn ein zweites Blockfeld oder ίο eine elektrische Tastensperre mitbedient werden müssen.
Die Erfindung bringt ein einfaches Mittel, mit dem diese Fernbedienung von Blockfeldern durchgeführt werden kann, ohne die vorhandene Bauart des Blockwerks und der Blockfelder ändern zu müssen. Gemäß der Erfindung ist eine durchlaufende Welle vorgesehen, die mit. jeder der vorhandenen Druckstangen durch ein besonderes Kupplungsstück gekuppelt werden kann, wobei das Kupplungsstück durch einen fernbetätigten Kuppelmagneten eingerückt wird und gleichzeitig eine Kupplung des für mehrere Druckstangen gemeinsamen Antriebsorgans mit der durchlaufenden Welle erfolgt. Mehrere Tasten auf einer Welle anzuordnen, ist bereits bei anderen Stellwerksarten bekannt, und zwar handelte es sich da um eine Stoßbetätigung der Tasten, die für einarmige Stellwerkswärter vorgesehen waren.
Es wird nun bei der Erfindung zur Erzielung einer weitgehenden Betriebssicherheit der Motor zum Antrieb der Blocktästenwelle erst dann eingeschaltet, wenn die betreffende Blocktaste oder alle gleichzeitig zu betätigenden Blocktasten gekuppelt sind, indem z, B. der Motor durch Kontakte des Kuppelmagneten oder des Kupplungsgliedes erst bei vollendeter Kupplung seinen Strom erhält. Es wird z. B. durch die Betätigung einer Anschalttäste vom elektrischen Stellwerk oder einem Bedienungstisch aus nur der Kuppelmagnet des zu blockenden Feldes eingeschaltet, während das Niederdrücken der Blocktaste und der Blockvorgang selbst durch den Antriebsmotor und einen Motorinduktor dann vollkommen selbsttätig abläuft. Fehlbedienungen der Anschalttasten z. B. bei bereits geblocktem Feld können durch geeignete Schaltung der Stromkreise der Kuppelmagnete und Hilfsrelais vermieden werden. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich an Hand der folgenden Erläuterungen.
Ein Beispiel für den Gegenstand der Erfindung ist in den Fig. 1 bis 4 dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die Blocktastenwelle mit nur einer Blocktaste und mit. den erforderlichen Kupplungs- und Antriebsorganen in Vorder- und Seitenansicht. Fig. 3 zeigt ein Schaltungsbeispiel für alle Strömkreise unter der Annahme, daß einmal ein Blockfeld allein (Streckenendfeld) und ein anderes Mal zwei Felder gemeinsam (Strek-. kenanfangs- und Wiederholungssperrfeld) geblockt werden sollen. _, .In Fig. ι und 2 ist 1 die Blocktastenwelle, ,'.3.; die Blocktaste,' die mittels der Kupplungs-■· muffe 4 mit der Nase 5 auf der Blockwelle lose sitzt und beim Niederdrücken die Druckstange 2 betätigt. Eine zweite axial verschiebbare Muffe 6 mit der Nase 7 besitzt einen Schlitz 8, in den eitt Stift 9 der Welle eingreift und durch den die Muffe bei Drehung der Welle mitgenommen wird. Durch den Anker 15 des Kuppelmagneten 10 wird die Muffe 6 beim Anziehen des Magneten nach rechts verschoben, so daß die Nase 7 hinter die Nase 5 der Blocktastenmuffe greift. Die Welle ι wird angetrieben durch einen Motor 50, dessen Ritzel 55 in die Zähne 56 des Zahnsegments 57 eingreift, welches mit der Welle fest gekuppelt ist.
Wenn bei angezogenem Kuppelmagneten 10 der Antriebsmotor 50 angeschaltet wird, nimmt die verschobene Muffe 6 die Blocktaste 2 mit und drückt hierdurch in bekannter Weise die Druckstange des Blockfeldes nieder. Der Antriebsmotor 50 ist so durchgebildet, daß er nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen in eine Endlage gelangt, bei der er durch besondere Kontakte zum Stehen kommt und durch einen Kuppelmagneten in ähnlicher Weise wie die bekannten Signaloder Antriebsmotoren festgehalten wird.
Die Wirkungsweise des gesamten Block-Vorganges kann an Hand der Schaltung nach Fig. 3 verfolgt werden. Die Schaltung zeigt die Grundstellung sämtlicher Stromkreise, wobei ein Endfeld und ein Anfangsfeld mit Wiederholungssperrfeld angenommen sind. Zunächst sei der Vorgang beim Blocken des Endfeldes erläutert,. Nach der vorhergegangenen Vorblockung von der rückliegenden Zugfolgestelle ist das Endfeld 60 entblockt worden. Bei der Zugeinfahrt ist auch die {nicht dargestellte) elektrische Tastensperre über dem Endfeld 60 ausgelöst worden. Will der Fahrdienstleiter jetzt die Rückblockung vornehmen, so drückt er die entsprechende Taste 101 und schaltet dadurch den Kuppelmagneten 10 für die Endfeldtaste ein. Der Magnet 10 erhält über einen Kontakt 68 der Tastensperre und den Riegelstangenkontakt 61 Strom, rückt die Kupplung in der bereits erläuterten Weise ein und steuert seine Kontakte. 11, 12, 13, 14 um. Durch Schließen des Kontaktes 12 erhält ein Schaltrelais 40 Strom, das durch seinen Kontakt 42 den Antriebsmotor 50 einschaltet* Der Motor 50 läuft und drückt die Blocktaste nieder, bis er in seine Endlage kommt und sich durch Unterbrechen des eigenen Kontaktes 51 seinen Festhalte-
Stromkreis über den Festhaltemagneten 155 einschaltet und dadurch in der Endlage bleibt. Durch Kontakt 52 bereitet er sich für den Rücklauf vor. Durch Kontakt 54 schaltet er über den bereits geschlossenen Kontakt 44 des Schaltrelais^o den Motorinduktor 90, 91 ein, dessen Generator den Induktorstrom über das Endfeld 60, die Leitung 19 und das Anfangsfeld 110 der rückliegenden Zugfolgestelle nach Erde liefert. Den fertigen Blockvorgang erkennt der Fahrdienstleiter an einem nicht dargestellten Lampenmelder, worauf er die Taste 101 wieder loslassen kann. Dadurch fallen der Kuppelmagnet 10 und das Schaltrelais 40 wieder ab, und der Antriebsmotor erhält Strom über Kontakt 43 und läuft in seine Anfangsstellung zurück, wobei seine Kontakte 51 bis 54 die dargestellte Lage wieder einnehmen. Dadurch wird auch der Motorinduktor
an 90, 91 wieder abgeschaltet.
Würde das Endfeld 60 noch geblockt oder die elektrische Tastensperre noch nicht ausgelöst sein, also der Riegelstangenkontakt 61 und der Tastensperrenkontakt 68 unterbrochen sein, so könnte der Kuppelmagnet 10 beim Drücken der Taste 101 nicht erregt werden, und der Antriebsmotor würde gar nicht erst anlaufen können. Damit beim Niederdrücken der Druck- und Riegelstange des Blockfeldes der Kuppel magnet-10 nach dem Anschalten nicht wieder unterbrochen wird, ist sein Selbstschlußkontakt 11 parallel zu den Kontakten 61 und 68 geschaltet. Im Stromkreis des Schaltrelais liegt ein Kontakt 53 des Antriebsmotors, der in seiner Grundstellung geschlossen ist und bald nach dem Anlaufen geöffnet und erst nach vollendetem Rücklauf wieder geschlossen wird. Ein Selbstschlußkontakt 41 des Schaltrelais überbrückt diesen Kontakt 53 bei angezogenem Schaltrelais. Hierdurch wird erreicht, daß im Falle vorzeitiger Stromunterbrechung des Kuppelmagneten 10 durch die Einschalttaste 101 das Schaltrelais abfällt und nicht wieder anziehen kann, bis der Antriebsmotor in seine Anfangsstellung zurückgelaufen ist. Das ist zweckmäßig, damit solche Unterbrechungen des Kuppelmagnetstroms keine Blockstörungen verursachen; denn beim Wiedereinschalten des Kuppelstroms während des Vorwärtslaufens des Antriebsmotors könnte die Kupplung vielleicht nicht mehr einwandfrei erfolgen.
Wenn das Anfangs feld Jo entblockt wer1 den soll, so muß das Wiederholungssperrfeld 80, welches bei der Fahrtstellung des Signals freigeworden war, mitgeblockt werden. Die Einschaltung der entsprechenden Kuppelmagnete 20 und 30 geschieht durch eine gemeinsame Taste 102. Das Schaltrelais wird jedoch erst dann erregt, wenn beide Kuppelmagnete ihre Kontakte 22 und 32 geschlossen haben. Der weitere Vorgang des Einschaltens des Antriebsmotors und des Motorinduktors verläuft in gleicher Weise, wie vorher beschrieben. Diese elektrische Abhängigkeit von beiden Blocktasten ist nicht erforderlich, wenn beide Blockfelder durch eine Gemeinschaftstaste betätigt werden. Sie kann aber in diesem Falle zur Erhöhung der Sicherheit beibehalten werden.
- Zur Schonung des Antriebsmotors wird zweckmäßigerweise eine Rutschkupplung 58 eingebaut.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Form und Schaltung beschränkt. An Stelle der Kupplungsmuffe können andere an sich bekannte Kupplungselemente treten, z. B. Kniegelenke o. dgl., oder die Blocktaste selbst kann durch den Kuppelmagneten seitlich verschoben und dadurch mit der Welle gekuppelt werden. Der Antriebsmotor kann auch beispielsweise so geschaltet werden, daß er nicht in die Anfangsstellung zurücklaufen muß, wenn der Blockvorgang beendet ist, sondern sich selbst abschaltet. In diesem Falle könnte die Blocktaste durch Federkraft oder Gewicht nach dem Ausklinken oder Ausschalten der. Kupplung in die Grundstellung zurückgeholt werden. In der Schaltung kann unter Umständen das Schaltrelais gespart werden, besonders dann, wenn nur wenig Blockfelder AOrhanden sind, wobei dann die entsprechenden Kontakte 12, 22, 32 der Kuppelmagnete unmittelbar in den Stromkreis des Antriebsmotors 50 gelegt werden. Der Zwang, daß der Motorinduktor 90, 91 erst anläuft, wenn die Blocktaste vollständig niedergedrückt ist, was in der dargestellten Schaltung durch einen Motorkontakt 54 erreicht wird, kann auch durch Druck- oder Riegelstangenkontakte der Blockfelder, erzielt werden. Statt dessen kann auch der Motorinduktor 90, 91 gleichzeitig mit dem Antriebsmotor 50 anlaufen, jedoch darf dann der Blockstrom erst eingeschaltet werden, z. B. durch die. Kontakte 441 und 541, wenn die Blocktasten vollständig niedergedrückt sind. In diesem Fall kann der Motorinduktor sogar zugleich als Antriebsmotor ausgebildet werden. Der Motorinduktor kann auch durch einen Handinduktor ersetzt oder ergänzt werden, um im Falle von Stromstörungen die Blockung von Hand vornehmen zu können.
Eine größere Sicherheit gegen Störungen durch vorzeitiges Loslassen der Einschalttaste wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Einschalttaste die Anschaltung des Kuppelmagneten und der übrigen Stromkreise nur einleitet, aber nicht selbst aufrechterhält, so daß diese Taste also sofort wieder losgelassen werden kann. Hierbei müssen die Kupp-
lung und der Lauf der Motore durch geeignete Selbstschlußkontakte so lange erhalten bleiben, bis der Blockvorgang beendet ist und dann alle Stromkreise selbsttätig abgeschaltet werden. Das Drücken- einer zweiten Einschalttaste darf erst dann wirksam sein, wenn die Grundstellung wiederhergestellt ist. Solche Abhängigkeiten sind schaltungsmäßig leicht zu verwirklichen, gegebenenfalls unter Anwendung weiterer Schaltrelais. Sie können auch gemäß der Erfindung durch eine etwas abweichende Anordnung der Kupplungs- und Antriebsorgane in einfacher \Veise erzielt werden.
• 15 Zu diesem Zwecke macht die vom Antriebsmotor angetriebene Welle bei jedem Blockvorgang gerade eine volle Umdrehung, nach welcher der Motor durch Kontakte, die von dieser Welle gesteuert werden, selbsttätig wieder abgeschaltet wird, so daß er einen neuen Anlauf beginnen kann. Die einzelnen. Blocktasten werden, wie in Fig. 4 dargestellt, z. B. durch Nocken 16 dieser Antriebswelle 17 bei einem bestimmten Drehwinkel niedergedrückt, Avenn sie durch ein entsprechendes Kupplungsglied 6 angeschlossen sind. Dann wird während eines weiteren Drehwinkels der Motorinduktor durch einen Wellenkontakt 542 angeschaltet bzw. sein Blockstromkreis geschlossen. Schließlich wird der Motorinduktor wieder abgeschaltet, und die Nocken 16 geben auf dem letzten Drehweg die gedrückten Blocktasten "wieder frei, die Kuppelmagnete werden stromlos, und der Antriebsmotor wird nach einer vollen Umdrehung der Welle 17 stillgesetzt. Diese Anordnung hat den \^orteil einer großen Sicherheit infolge weitgehender Zwangsläufigkeit. Sie gestattet auch, die Kupplung weiterer Blocktasten während eines begonnenen Umlaufs der Wellen elektrisch oder mechanisch in einfachster Weise zu verhindern. Auch bei dieser Anordnung kann der Motorinduktor zugleich als Antriebsmotor für die Blocktastenbetätigung dienen..

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Fernbedienung von Blockfeldern, wobei wahlweise eines der Blockfelder durch Niederdrücken der zugehörigen Druckstange betätigt wird und gleichzeitig eine Stromgabe zu einem benachbarten Blockfeld -erfolgt und wobei für die Betätigung mehrerer Druckstangen eine gemeinsame durchlaufende Welle vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein für die Kupplung jeder Druckstange (2) mit der durchlaufenden Welle (Y) vorgesehenes Kuppkingsstück (6) durch den Anker (15) eines fernbetätigten Kuppelmagneten (10) eingerückt wird, wobei gleichzeitig eine Kupplung des für mehrere Druckstangen (2) gemeinsamen Antriebs (50) mit der durchlaufenden Welle (1) erfolgt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Betätigen einer Einschalttaste (101, 102) der Antrieb (50) erst dann in Gang gesetzt wird, wenn die Kupplung der Blocktaste oder der Tastengruppe für alle gleichzeitig zu . blockenden Felder eingetreten ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb "5 durch Kontakte der Kuppelmagnete (10, 20, 30) oder Kupplungselemente (6) bei eingetretener Kupplung unmittelbar oder mit Hilfe von Schaltrelais eingeschaltet wird. .
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Blocken erst dann ermöglicht oder bewirkt wird, wenn der Antrieb die Druckstangen der Blockfelder so weit niedergedrückt hat, daß' jedes beteiligte Blockfeld ordnungsmäßig gedrückt werden kann.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlaufstromkreis eines Motorinduktors (90, 91) durch Kontakte (54) des Blockfeldes oder des Antriebs (50) nur in der Endlage der gedrückten Blocktasten geschlossen ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb zur Betätigung der Blocktaste ein Motor für Vor- und Rücklauf verwendet wird, der sich in beiden Endlagen selbsttätig abschaltet und die Tasten nach dem Vorwärtslauf in gedrückter Stellung so lange festhält, bis sie bei seinem Rücklauf in die Ruhestellung wieder freigegeben werden.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücklauf des Antriebsmotors in die Ruhestellung io,s entweder von Hand durch Loslassen der Einschalttaste (101, 102) und Abschalten der Kuppelmagnete (10, 20, 30) bewirkt wird oder selbsttätig nach vollendetem Blockvorgang mit Hilfe besonderer Relais geschieht.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb zur Betätigung der Blocktaste ein Motor nur für Vorwärtslauf verwendet wird, der sich nach einem bestimmten Drehwinkel der Antriebswelle oder der Blocktasten selbsttätig abschaltet und erst wieder eingeschaltet werden kann, nachdem die Blocktasten, die bei erregten Kuppelmagneten in der gedrückten Stellung festgehalten werden, durch Abschalten der
    Kuppelmagnete unter Wirkung einer Federkraft oder eines Gewichtes in ihre Ruhestellung zurückgesprungen si'nd.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb zur Betätigung der Blocktasten ein Motor nur für Vorwärtslauf verwendet wird, der sich nach einer vollen Umdrehung der Antriebswelle selbsttätig abschaltet, und daß diese Antriebswelle mittels Nocken o. dgl. nacheinander erst die gekuppelten Blocktasten niederdrückt, dann den Induktorstrom einschaltet und zuletzt die Blocktasten und ihre Kupplungen wieder freigibt.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppeln von Blocktasten während eines Umlaufs der Antriebswellen mechanisch oder elektrisch verhindert wird.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorinduktor zugleich als Antrieb für die Betätigung der Blocktasten dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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