DE650100C - Vorrichtung zum Aussetzen und Aufnehmen von Wasserflugzeugen mittels eines Kranes - Google Patents

Vorrichtung zum Aussetzen und Aufnehmen von Wasserflugzeugen mittels eines Kranes

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DE650100C
DE650100C DEW92402D DEW0092402D DE650100C DE 650100 C DE650100 C DE 650100C DE W92402 D DEW92402 D DE W92402D DE W0092402 D DEW0092402 D DE W0092402D DE 650100 C DE650100 C DE 650100C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/22Ground or aircraft-carrier-deck installations for handling aircraft
    • B64F1/221Ground or aircraft-carrier-deck installations for handling aircraft for handling seaplanes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aussetzen und Aufnehmen von Wasserflugzeugen mittels eines Kranes Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche das Aussetzen und Einholen von Wasserflugzeugen in schneller Reihenfolge auch bei widrigen Witterungsverhältnissen ermöglicht. Bisher hat man für diesen Zweck entweder Drehkrane benutzt, welche beim Aufholen die Flugzeuge aus dem Wasser anheben und auf das Land absetzen, oder man hat schräg ins Wasser führende Bahnen aus Holz oder Beton verwendet, über welche die Flugzeuge mittels Wagen ein- und ausgefahren werden. Bei Benutzung der Fahrbahnen besteht bei schlechtem Wetter die Gefahr, daß die Flugzeuge an Konstruktionsteile anschlagen und beschädigt `werden. Auch die Drehkrane können kaum eine so große Spannweite haben, daß diese Gefahr beseitigt ist. Beide Vorrichtungen gestatten ferner nur einen verhältnismäßig langsamen Betrieb.
  • Nach der Erfindung wird statt eines Drehkranes ein fester Kran, zweckmäßig ein Portalkran, benutzt, dessen Ausleger auf dem Land eine zum Zwecke des An- und Abfahrens -der Flugzeuge in der Querrichtung zugängliche Plattform und ferner über dem Wasser eine Fläche überquert, die für das Manövrieren der Flugzeuge im Wasser ausreicht, so daß diese auch in der Richtung vom Land her den Lasthaken ansteuern können. Infolge dieser Ausbildung können Lasthaken und Flugzeuge, die sich gegenseitig entgegenkommen können, schnell und unter Vermeidung von Gefahr zusammengebracht werden. Nach dem Anhängen kann das Flugzeug dann sofort unter Anheben zur Plattform am Land verfahren werden, die es alsbald in Querrichtung verläßt, während der Lasthaken das nächste Flugzeug holt. Beim Aussetzen der Flugzeuge können diese von der Seite her zugefahren und daher in schneller Folge für das Ergreifen dixrch den Lasthaken bereitgestellt werden. Man kann sie dann mit schon laufendem Propeller aussetzen, da sie von der Aussetzungsstelle aus in jeder Richtung mit eigener Kraft abfahren können. Das Aussetzen einer Staffel erfordert daher bei dieser Anlage nur verhältnismäßig geringe Zeit.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele einer zur Ausführung des Verfahrens geeigneten Vorrichtung dargestellt. Es zeigen Fig: i eine Vorrichtung mit einer an einem Turm aufgehängten Fahrbahn, Fig. 2 eine Brücke mit Portal und Kabelkran, Fig. 3 und 4 eine Vorrichtung mil Portal und einem auf der Fahrbahn längs und quer verfahrbaren Hebezeug.
  • Bei der Aufholvorrichtung nach Fig. i ist der Ausleger 2 an einem Turm i. aufgehängt. Seine Länge ist so groß, daß er eine Wasserfläche überspannt, auf welcher das Wasserflugzeug auch bei widrigem Wind mit eigener Kraft dem Lasthaken des an der Fahrbahn 5 verfahrbaren Hebezeuges 6 zusteuern kann, während dieses durch seine Bewegung das Zusammentreffen unterstützt. Auch bei niedrigem Wasserstand kann das am Strand bei 4 auflaufende Flugzeug noch von dem Haken erfaßt werden. Das angehobene Flugzeug wird unmittelbar mittels des Hebezeuges 6 landeinwärts zu einem hochwasserfreien Platz 3 gefahren.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. 2 ist der Laufbahnträger 7 in einem als Portal ausgebildeten Pfeiler 8 gelagert, der vor der Ufermauer 9 steht. Auf der Landseite stützt er sich auf ein Widerlager io, dessen Abstand von der Ufermauer 9 mindestens der Flugzeugspannweite entspricht. Die Hebevorrichtung ist hier beispielsweise in an sich bekannter Weise als Kabelkran ii ausgebildet, der ein Verfahren des Flugzeuges von der Spitze 12 des Auslegers durch das Portal 8 bis zum Widerlager io ermöglicht. Diese' Ausbildung des Hebezeuges als Kabelkran oder Schwebelift bietet den Vorteil, daß durch die Nachgiebigkeit der Seile Stöße, wie sie z. B. beim Aufholen von Flugzeugen aus bewegter See auftreten, aufgefangen werden. Die Vorrichtung nach Fig. 3 und q. zeigt ebenfalls eine Laufbahn 13, die auf einem Portal ruht. An der Laufbahn ist ein breiter Kranwagen 14 angeordnet, der ein quer zum Ausleger verfahrbares Hebezeug 15 trägt. Diese Anordnung bietet den besonderen Vorteil, daß der Lasthaken bis zu einem gewissen Grad auch in seitlicher Richtung den Bewegungen des Flugzeuges folgen kann. Zu diesem Zweck kann man auch die ganze Vorrichtung verfahrbar ausführen, ebenso die nach Fig. 2. Der Kranwägen 1q. kann dabei eine starre Laufbahn aufweisen oder auch nach Art eines Kabelkranes ausgeführt sein.
  • Bei allen dargestellten Vorrichtungen besteht die Möglichkeit eines leichten Ansteuerns durch das anrollende Flugzeug, weil die Gefahr eines Anschlagens an Konstruktionsteile vermieden ist. Es ergibt sich dadurch ein müheloses und schnelleres Erfassen, Aufholen und Weiterbefördern des Flugzeuges als bei den bekannten Vorrichtungen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCT3E: _. Vorrichtung zum Aussetzen und Aufnehmen von Wasserflugzeugen mittels eines Kranes, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einet Fahrbahn versehene Ausleger eines festen Kranes, insbesondere Portalkranes, an demLand eine in der Querrichtung zugängliche Plattform für die Aufstellung der Flugzeuge und über dem Wasser einen Raum überquert, der eine Ansteuerung des Lasthakens auch vom Land her gestattet.
  2. 2, Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Kran, dessen Ausleger die Plattform an Land und den Manö-# vrierraum im Wasser frei überragt.
DEW92402D 1933-08-10 1933-08-10 Vorrichtung zum Aussetzen und Aufnehmen von Wasserflugzeugen mittels eines Kranes Expired DE650100C (de)

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DE650100C true DE650100C (de) 1937-09-10

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