DE649740C - Blechabbiegevorrichtung fuer Kurvenscheren mit mechanischem Exzenterantrieb - Google Patents

Blechabbiegevorrichtung fuer Kurvenscheren mit mechanischem Exzenterantrieb

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DE649740C
DE649740C DESCH109288D DESC109288D DE649740C DE 649740 C DE649740 C DE 649740C DE SCH109288 D DESCH109288 D DE SCH109288D DE SC109288 D DESC109288 D DE SC109288D DE 649740 C DE649740 C DE 649740C
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bending device
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sheet
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D33/00Accessories for shearing machines or shearing devices
    • B23D33/02Arrangements for holding, guiding, and/or feeding work during the operation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

Seit einiger Zeit sind Blechscheren bekanntgeworden, bei welchen durch Antrieb mittels biegsamer Welle oder durch Handmotor über einen Exzenter ein Schneidmesser hin und her bewegt wird, dessen Gegenmesser fest.an einem etwa spiralförmig gebogenen Fuß so angebracht ist, daß das Blech nach dem Schnitt' auf der einen Seite unterhalb, auf der anderen Seite oberhalb des Scherenfußes abgeleitet wird. Bei kleinen Blechstärken, bei- - spielsweise bis 1,5 mm, bietet diese Ableitung durch den Scherenfuß keine besondere Schwierigkeit, weil das verhältnismäßig dünne Blech sich leicht nach dem Schnitt auseinanderbiegt.
Bei größeren Blechstärken, beispielsweise 3 mm, liegen die Verhältnisse schon wesent: lieh ungünstiger und in den meisten Fällen müssen die geschnittenen Blechenden von Hand auseinandergedrückt werden, damit ein Schnitt mit dem. Werkzeug noch möglich ist. Hinzu kommt, daß gerade bei diesen Scheren der Scherenfuß möglichst nahe dem Messer sein muß, um zu große Abmessungen des Fußes zu vermeiden. Dadurch wird wiederum der Winkel zwischen den Blechteilen nach dem Schnitt noch vergrößert, so daß die Verhältnisse bezüglich des Abgleitens der geschnittenen Bleche noch schwieriger werden.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die eine Blechhälfte, welche oberhalb des beweglichen Messers an dem Scherenfuß vorbeigleitet, durch eine an dem Scherenfuß angebrachte Vorrichtung so abzubiegen, daß das Blech leicht durch den Scherenfuß hindurchgleitet.
Es sind schon von Hand zu betätigende Blechscheren bekanntgeworden, bei welchen unmittelbar nach dem Schnitt, bevor das bewegliche Messer wieder angehoben wird, eine durch eine Feder betätigte Lasche sich so gegen das abgebogene Blech stellt, daß es nicht zurückgehen kann. Eine solche Vorrichtung ist aber nur bei langsam arbeitenden Handscheren mit großem Hub technisch möglieh.
Des weiteren sind Schereinrichtungen mit besonders geformten Schnei'dmessern bekanntgeworden, bei welchen das Abbiegen des Bleches durch das Schneidmesser selbst erfolgt. Auch diese Einrichtung ist aber nur bei Scheren mit großem Huib anwendbar.
Um bei mechanisch 'angetriebenen, schnell arbeitenden Scheren mit einem kleinen Hub die Bleche ebenfalls auseinanderzubiegen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß eine besondere Abbiegevorrichtung hinter dem beweglichen Messer an dessen Schieber angebracht wird.
Es läßt sich auch die Lösung denken, daß ein zweiter Exzenter, welcher in einem Winkel gegenüber dem Exzenter des beweglichen Messers angebracht ist, das Blech anhebt. Das bewegliche Messer kann in einer geradlinigen Führung hin und her gehen oder schwingend angeordnet sein.
Aus der Fig. ι ist eine solche Schere ersichtlich, beispielsweise angetrieben durch eine biegsame Welle a, welche eine Welle b antreibt, die an ihrem vorderen Ende einen Exzenter c besitzt, welcher mittels Schieber d ein darin eingesetztes Messer e beispielsweise geradlinig hin und her bewegt. Das feste Messer/ ist mittels des etwa spiralförmig geformten Fußes g mit dem Gehäuse h der ίο Schere \-erbunden. Die Krümmung des Fußes g wird bestimmt durch die Kurven bzw. die Kleinheit der Radien, welche mit der Schere geschnitten werden sollen. Die besondere Form des Fußes spielt hier keine Rolle und kann sich auf alle möglichen Ausführungsarten erstrecken. Hinter dem Messer e in Richtung m des Schnittes befindet sich die Abbiegevorrichtung n.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Einrichtung, aus der auch die Stellung der beiden Messer e und / zueinander sowie die Abbiegevorrichtung η ersichtlich ist.
Aus Fig. 3 erkennt man, daß das Blech i nach dem Schnitt auf der einen Seite k unterhalb des Fußes g abläuft, während die andere Hälfte / sich oberhalb dieses Fußes g befindet. Damit nun die zuletzt genannte Blechhälfte beim Durchgehen durch den Fuß g nicht klemmt und einen großen Druck auf das Blech in Richtung in erfordert, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Schieber d mit einem Fortsatz η (Fig. 3) zu versehen, welcher die Aufgabe hat, die Blechhälfte / nach erfolgtem Schnitt abzubiegen, damit diese besser an dem Fuß g vorbeigleitet.
Der Fortsatz η ist aus Fig. 4 am besten zu ersehen. Er muß mindestens bis in die Verlängerung der schräg gestellten Schneidkante des Messers e heranreichen. Seine besondere Form wird bedingt durch das Schneiden kleinster Kurven, wenn die Blechhälfte / mit ihrer Schnittlinie scharf an diesem Fortsatz η vorbeigleitet.
Wie bereits betont, kann der Fortsatz η auch unabhängig von dem Schieber d durch einen besonderen Exzenter mit Schieber, versetzt um einen gewissen Winkel zu dem Schieber des Messers e, in die Vorrichtung eingesetzt werden. Auch ist erfindungsgemäß die Möglichkeit eingeschlossen, daß das bewegliche Messer e nicht geradlinig hin und her geht, sondern beim Aufundabgehen gleichzeitig eine Schwingung ausführt. Auch ist daran gedacht, daß die Abbiegevorrichtung bzw. der Fortsatz des Schiebers zum Zwecke des Aufbiegens des Bleches in der Höhe verstellbar eingerichtet und daß sein oberes Ende als Rolle ausgebildet ist, um das Durchgleiten des Bleches noch mehr zu erleichtern.
Die Erfindung soll gelten für Schereinrichtungen mit Antrieb durch biegsame Welle oder mit Antrieb durch Handmotor oder stationären Motor oder anderen Antriebsmöglichkeiten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    I. Blechabbiegevorrichtung an einer Kurvenschere mit mechanischem Exzenterantrieb des von einem Schieber geradlinig oder schwingend hin und her bewegten Messers, welches gegen das in einem spiralförmig gebogenen Fuß befindliche feste Messer arbeitet, gekennzeichnet durch einen an dem Schieber (d) unmittelbar oder in kleiner Entfernung hinter dem beweglichen Messer (e) in Richtung (m) des Schnittes angebrachten, mindestens bis an die Verlängerung der schräg gestellten Schneidkante dieses Messers (e) heranreichenden Abbiegefortsatz («).
  2. 2. Blechabbiegevorrichtung an einer Kurvenschere mit mechanischem Exzenterantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Abbiegevorrichtung mit einer Rolle versehen 4st.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH109288D 1936-02-20 1936-02-20 Blechabbiegevorrichtung fuer Kurvenscheren mit mechanischem Exzenterantrieb Expired DE649740C (de)

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