DE5404C - Neuerungen an Schraubenschneidemaschinen - Google Patents

Neuerungen an Schraubenschneidemaschinen

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DE5404C
DE5404C DENDAT5404D DE5404DA DE5404C DE 5404 C DE5404 C DE 5404C DE NDAT5404 D DENDAT5404 D DE NDAT5404D DE 5404D A DE5404D A DE 5404DA DE 5404 C DE5404 C DE 5404C
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DE
Germany
Prior art keywords
shaft
cutting tool
main gear
brake
screw
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Active
Application number
DENDAT5404D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. D. ROGERS in Rhode-Island
Publication of DE5404C publication Critical patent/DE5404C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/04Machines with one working-spindle
    • B23G1/06Machines with one working-spindle specially adapted for making conical screws, e.g. wood-screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

1878.
Klasse 49.
CHARLES DAKE ROGERS in RHODE ISLAND. Neuerungen an S c h r a u b e η s c h η e i d e m a s c h i η e n.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. November 1878 ab.
Die Neuerungen beziehen sich auf solche Schraubenschneidemaschinen, bei welchen das Schneidwerkzeug mehrere male längs der Schraube hingeht, um das Gewinde aufzuschneiden. Gegenstand derselben ist die Verbindung und gegenseitige Justirung der Schraubenhalterwelle und der Excenterwelle, welche das Schneidwerkzeug bewegt, in der Weise, dafs unnöthige Drehungen dieser Schraubenhalterwelle vermieden werden.
Bei früheren Maschinen der besagten Art wurde die Vorwärtsbewegung des Schneidwerkzeuges längs der Schraube durch eine Vorrichtung mit Schraube und Mutter bewirkt, und das Anhalten des Schneidwerkzeuges hing von dem Einfallen einer Hemmung in Einschnitte einer Scheibe ab. Diese Einschnitte waren von V-Form und das Einfallen und Austreten der Hemmung in und aus den Einschnitten nahm immerhin einige Zeit in Anspruch, während welcher das Schneidwerkzeug nicht auf die Schraube einwirkte, was alsdann eine unnöthige Drehung der Schraubenhalterwelle zur Folge hatte.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine obere Ansicht der Schraubenschneidemaschine ;
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie x-x in Fig. ι; und
Fig. 3 und 4 sind Constructionsdetails.
Die verschiedenen Wellen sind in dem Gestell A gelagert. B ist die Schraubenhalterwelle, C die Führungswelle und D die Hauptexcenterwelle, auf welcher die Klauenkupplung und das lose Zahnrad F aufsitzen. Die Welle B erhält ihre Bewegung von irgend einer Kraftmaschine und theilt dieselbe durch Vermittelung der Zahnräder abcd der Welle D mit. Die Klauenkupplung^1, mit Hülfe deren die Führungswelle C bewegt und angehalten wird, erhält ihre Bewegung durch einen auf der Welle D sitzenden Finger G, welcher während der Umdrehung der Welle D in ein Sternrad H eingreift. Dieses Sternrad sitzt auf der Welle J, welche das Excenter K trägt. Das Excenter K bewegt die Klauenkupplung E mit Hülfe des Bügels L. Wenn die Klaue nach dem Rade F hingeschoben wird, legt sie sich in die an der Nebenscheibe /, Fig. 3, des Rades F angebrachten Vorsprünge ein und dreht das Rad F mit sich herum. Das Rad F dreht durch Vermittlung der Räder g h die Führungswelle C. Der Werkzeughalter M sitzt auf der Welle MK Diese trägt einen Arm N, welcher durch die Feder m, Fig. 1, gegen die Fläche eines auf der Welle C sitzenden Excenters O angedrückt wird derart, dafs dieses Excenter beim Drehen der Welle C die Welle M und mit ihr das an ihr befestigte Werkzeug M2 dreht.
Der so weit beschriebene Mechanismus würde für sich allein schon hinreichen, um das Werkzeug im gegebenen Augenblicke anzuhalten, wenn nicht noch das Beharrungsvermögen der Welle C zu berücksichtigen wäre. Wegen des letzteren mufs eine besondere Vorrichtung angebracht werden, um die Welle und ihre Excenter genau in dem gewünschten Augenblicke zum Stehen zu bringen.
Zu diesem Zwecke ist eine Frictionsbremse, Fig. ι und 3, angebracht, welche , die Nebenscheibe / des Zahnrades F umschliefst und dieselbe im gegebenen Augenblicke festklemmt, was ein augenblickliches Anhalten des Rades F und infolge dessen auch des Excenters O bewirkt. Diese Bremse besteht aus einem flachen, an einer Stelle durchgeschnittenen Ringe P, welcher die Nebenscheibe f umschliefst und mit seinem einen Ende an einem festsitzenden Arm Q befestigt ist, während das andere frei und im rechten Winkel umgebogen ist. Das umgebogene Ende lehnt gegen eine Spiralfeder Ji, welche sich mit ihrem anderen Ende gegen eine Regulirschraube i?1 stützt. Doch kann auch der Ring selbst eine Feder von hinlänglicher Kraft bilden.
Diese Bremse wird durch die Klaue in und aufser Bewegung gesetzt. Zu diesem Zwecke ist der Arm L mit dem in Fig. 4 im einzelnen dargestellten Riegel S versehen. Dieser Riegel ist vorn schmäler wie hinten und der eine Rand desselben ist mit der schiefen Ebene s versehen. Wenn die Klaue von dem Rade F weggezogen wird und der Ring P in Thätigkeit treten soll, so wird der Riegel ί nach aufsen gezogen. Sein schmales Ende liegt alsdann zwischen den Enden des Ringes P, welcher nunmehr mit seiner ganzen Kraft die Nebenscheibe f einklemmen kann. Wird aber die Klaue E gegen das Rad F hin bewegt und mit demselben in Verbindung gebracht, so schiebt sich auch der Riegel S gegen das Rad E hin
und treibt mit seinem breiteren Theile den Ring aus einander. Dieser läfst die Nebenscheibe f frei, so dafs sich die Theile unbehindert drehen können.
Das Excenter K, welches die Klaue E und deren Arm S mit dem Rade F und dem Ringe P in und aufser Berührung bringt, ist so eingerichtet, dafs es die Theile in dem Augenblicke ausschaltet, wo das Schneidwerkzeug M1 das Gewinde auf die Schraube aufgeschnitten hat.
Der Gang der Maschine ist nun folgender. Wenn die Maschine in Bewegung, die Klauen E mit dem Zahnrade F in Verbindung und die Wellen B, C und D sich drehen, so wird das Schneidwerkzeug längs der Schraube hingeführt und schneidet die Schraubengänge auf dieselbe auf. Bei jeder Drehung der Welle D kommt der Finger G derselben mit dem Sternrade H in'Berührung und läfst das Excenter K einen Theil einer Umdrehung machen. Wenn alsdann das Schneidwerkzeug den letzten Schnitt gemacht hat und durch die Feder m zurückgezogen wird, so befindet sich der Finger G mit einem Arm des Sternrades H in Berührung und bewegt das Excenter K. Letzteres löst durch den Hebel L die Klaue aus und zieht den Riegel S zurück, so dafs das Rad E von dem Bremsringe P mit voller Kraft angehalten wird, was alsdann auch ein augenblickliches Anhalten des Excenters O zur Folge hat. Eine neue Schraube wird nunmehr eingesetzt, während die Wellen B und D in fortwährender Bewegung bleiben. Die Welle D macht eine Umdrehung, bringt den Finger G mit dem Sternrade H in Berührung und dreht durch dieses das Excenter K, welches seinerseits die Klaue E und mit ihr den Riegel S verschiebt. Auf diese Weise wird die Wirkung des Bremsringes P auf das Rad F aufgehoben und dieses durch die Klaue E wieder gedreht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Verbindung des Hauptzahnrades, von welchem die Leitungswelle für das Schneidwerkzeug seine Bewegung erhält, mit einer Frictionsbremse, welche das Hauptzahnrad und das mit diesem verbundene Zahhgetriebe anhält, sobald das Hauptzahnrad aufser Verbindung mit der Triebwelle gekommen ist, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
2. Die das Haupttriebrad tragende Welle mit der Leitungswelle, welche das^hin- und hergehende Schneidwerkzeug in Belegung setzt, die Schraubenhalterwelle und di'e Zahnräder, mit Hülfe deren sie mit der Häuptzahnradwelle verbunden ist, in Verbindung mit dem Bremsmechanismus, \^ie für den angegebenen Zweck beschrieben und dargestellt.
3. Das Hauptzahnrad, Reiches, wenn es mit seiner Welle in drehender Bewegung ist, die Welle, welche das Schneidwerkzeug bewegt, umdreht, in Verbindung mit der Bremse und dem Riegel S, welcher die Bremse zur gegebenen Zeit in und aufser
. Bewegung setzt, wie beschrieben und dargestellt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT5404D Neuerungen an Schraubenschneidemaschinen Active DE5404C (de)

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