DE660279C - Vorrichtung zum Aufschneiden von Konservenbuechsen o. dgl. mittels eines am Buechsenrand entlang gefuehrten keilfoermigen Messers - Google Patents

Vorrichtung zum Aufschneiden von Konservenbuechsen o. dgl. mittels eines am Buechsenrand entlang gefuehrten keilfoermigen Messers

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DE660279C
DE660279C DEZ22236D DEZ0022236D DE660279C DE 660279 C DE660279 C DE 660279C DE Z22236 D DEZ22236 D DE Z22236D DE Z0022236 D DEZ0022236 D DE Z0022236D DE 660279 C DE660279 C DE 660279C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/30Hand-operated cutting devices
    • B67B7/32Hand-operated cutting devices propelled by rotary gears or wheels around periphery of container

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufschneiden von Konservenbüchsen o. dgl. mittels eines am Büchsenrand entlang geführten keilförmigen Messers Es sind bereits Vorrichtungen zum Durchschneiden von Blechbüchsenwandungen bekanntgeworden, deren Bügel mit geraden oder bogenförmigen Leitschlitzen für das Antriebsrädchen oder Zugrad versehen ist. Auch sind derartige Büchsenöffner nicht mehr neu, bei denen das Messer gegenüber dem Bügel verschiebbar angeordnet ist, und auch solche, bei denen das Antriebsrädchen in einem um eine feste Achse drehbaren Lenker gelagert ist.
  • Die erwähnten Vorrichtungen sind insofern nachteilig, als bei ihnen das Schneidmesser infolge der gewählten Form des Leitschlitzes für das Antriebsrädchen oder Zugrad nicht in der günstigsten Richtung zwecks Hervorrufung der Durchstoß- und Schneidkraft bewegt wird, was zur Folge hat, daß die bekannten Vorrichtungen nicht leicht und ruhig arbeiten. Außerdem sind Vorrichtungen mit beweglichen Messern und auch solche, bei denen die Antriebsrädchen auf drehbaren Lenkarmen angeordnet sind, vielteilig, was zur Folge hat, daß dieselben zum I3ausgebrauch ungeeignet sind, für welchen nur ganz einfache Vorrichtungen mit Erfolg verwertbar sind.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Vorrichtung zum Aufschneiden von Konservenbüchsen o. dgl. mittels eines am Büchsenrand entlang geführten keilförmigen Messers, welches durch ein auf der anderen Seite des Büchsenrandes sich abwälzendes Zugrad bewegt wird. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß im Schild des Büchsenöffners -ein geknickter, unterhalb des Messers verlaufender Schlitz. vorgesehen ist, in welchem sich die Drehachse des Zugrades führt, die sich bei der Drehung mittels eines exzentrischen Teiles. Daumens, Zahnrades o. dgl., auf einem Anschlag des Schildes abstützt und sich dadurch in dem Schlitz verlagert.
  • Auf diese Weise wird der Verschiebungsweg des Antriebsrädchens in einer hinsichtlich der Kraftäußerung während des eigentlichen Durchstoßens und Schneidens der Büchsenwand günstigsten Richtung gewährleistet. Infolge der gewählten Anordnung wird ein völlig ruhiges, leichtes und stoßloses Schneiden erzielt, und außerdem ist die Vorrichtung klein, leicht und infolgedessen auch billig.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i stellt eine Ausführungsform von der Seite des Messers, Fig. 2 in der Seitenansicht, Fig. 3 von der Seite des Handgriffs und Fig. d. im Grundriß zu Fig. i dar. In Fig. 5 ist ein Durchschnitt eines Büchsenteils mit der aufgesetzten Vorrichtung in der Schneidlage, in Fig. 6, 6a, 6b der Bügel oder Schild einer Abart der Vorrichtung sowie Einzelteile h.i@rzu und in Fig. 7 eine Seitenansicht dieser AbdH° mit durchgeschnittenem Bügel dargestellt.
  • In Fig. 8, 8 a, 8 b ist ein Bügel sowie die zugehörigen Einzelteile einer anderen Abart, in Fig.9, 9a, 9b der Bügel nebst Einzelteilen einer weiteren Abart und in Fig. io, ioa, iob der Bügel oder Schild nebst Einzelteilen noch einer weiteren Abart der Vorrichtung dargestellt. Schließlich stellt Fig. i i die Vorrichtung gemäß F ig. I bis 5 mit einem Halter in gesicherter Lage diar nach Aufsetzen derselben in der Konservenfabrik auf die im Schnitt dargestellte Blechbüchse.
  • Die Vorrichtung nach Fig. i bis 5 besteht aus dem mit dem Leitschlitz 2, 9 versehenen Bügel oder Schild i sowie aus dem Handgriff 3, welcher mit dem Antriebsrädchen oder Zugrad 4, dem Leiträdchen 5 und dem Gegenrädchen 15 zu einem Ganzen vereinigt ist. Am unteren Ende des Bügels i ist der Teil ? seitlich abgebogen, welcher ein längs des Bügels verlaufendes Widerlager bildet, mit welchem die Vorrichtung sich gegen die Oberfläche der Büchsenwandung legt. Das Widerlager 7 besitzt eine gerade, zur Oberfläche des Bügels i parallele Kante, wodurch erzielt wird, daß die Vorrichtung sowohl auf geraden wie auch auf gekrümmten Büchsenwandungen eine gleichmäßige Neigung gegenüber der Büchse beibehält. Der Oberteil des Bügels i ist zweimal umgebogen und bildet ein Messer 8 mit geneigter Schneide. Der Schlitz 2, 9 dient zur Führung des Handgriffs 3 und der auf demselben angeordneten Rädchen 4, 5 und 15. Der obere Teil 9 des Leitschlitzes 2, 9 verläuft geneigt zur Längsrichtung des unteren Schlitzteiles 2, und zwar nach der einen oder der anderen Seite, und dient als Rast oder Lager für das Leiträdchen 5 während des Durchschneidens der Blechbüchse. Die Rädchen 4 und 15 umfassen in dem dargestellten Ausführungsbeispiel beiderseitig den Bügel i, wobei das Leiträdchen 5 sich im Schlitz 2, 9 befindet, was zur Folge hat, daß der Handgriff 3 gedreht und verschoben werden kann.
  • Die Annäherung und Entfernung des Antriebsrädchens 4 an die bzw. von der Messerschneide wird einerseits durch die Zungen oder Daumen 6, 6' bewirkt, die am Hauptgriff 3 durch entsprechendes Einschneiden und Abbiegen gebildet sind, andererseits durch den am Bügel i befestigten Stift io. Bei Drehung des Handgriffs 3 in Richtung der in Fi.g.3 dargestellten Pfeile stößt die Zunge 6 auf den Stift iö, und da das Leiträdchen 5 im Schlitz 2, 9 geführt ist, so wird der Griff mit den daran angeordneten Teilen pgch oben bewegt bzw. der Bügel i mit den '1Jesser 8 nach unten verschoben. Ist dabei die Vorrichtung auf eine Büchse aufgesetzt (Fig. 5), so dringt das Messer allmählich in den .Deckel ein und durchstößt denselben, wobei das gezahnte Antriebsrädchen oder Zugrad 4 mit dem Büchsenfalz in Eingriff gelangt. Gleichzeitig wird das Leiträdchen 5 nach der schrägen Schlitzverlängerung 9 zu gedrängt. Da ein Teil des Messers auf dem noch nicht ganz durchstoßenen Büchsendeckel aufruht, wird das Antriebsrädchen 4 in den Büchsenfalz fest eingedrückt.
  • Der Schlitzteil 9 dient gleichzeitig dazu, um die beiden im gegenseitigen Eingriff befindlichen Teile 6 und io nach dem Hochheben des Handgriffs wieder voneinander zu entfernen, damit eine weitere Drehung des Handgriffs auf keinen Widerstand stößt. Die Weiterdrehung des Handgriffs 3 bewirkt eine Mitnahme der ganzen Vorrichtung längs des Büchsenrandes, wobei der Büchsendeckel durch das Messer 8 vollständig aufgeschnitten wird. Die Zungen 6, 6' brauchen nicht zur Seite gebogen zu sein; sie können auch ebensogut gerade gestaltet sein wie der Handgriff 3.
  • Durch entsprechendes flaches Aufsetzen der Vorrichtung auf den Deckel der Büchse kann auch die Seitenwand der Büchse durchgeschnitten werden.
  • Die in den Fig. 6, 6 a, 6 b und 7 dargestellte Abart der Vorrichtung unterscheidet sich von der beschriebenen nur dadurch, daß zwischen dem Handgriff 3' und dem Leiträdchen 5 statt des Gegenrädchens 15 ein Hubrädchen 12 angeordnet ist, welches mit zwei diametral gegenüberliegenden Ausbuchtungen i i versehen ist. Die übrigen Bestandteile des in diesem Falle ohne Zungen ausgeführten Handgriffs haben sonst dieselbe Gestalt wie in den Fig. i bis 5. Bei Drehung des Handgriffs 3' stößt die Flanke der Ausbuchtung i i auf den Stift io des Bügels i, was zur Folge liat, daß der Griff mitsamt den Rädchen 4, 5 und 12 nach oben verschoben wird, worauf das Durchschneiden des Büchsendeckels genau so vor sich geht wie im vorher beschriebenen Beispiel.
  • Die in den Fig. 8 bis io b dargestellten Abarten der Vorrichtung beziehen sich auf :@nderungen des Schlitzes 2, 9 der Bügel oder Schilde i', i", i"' sowie auf andere Ausführungen des Leit- und Hubrädchens.
  • Gemäß Fig. 8, 8 a und 8 b ist der Schlitz 2, 9 mit einem Zahn 13 versehen, und das Leiträdchen. 14 spielt gleichzeitig die Rolle eines Hubrädchens, während dieses in diesem Beispiel, genau so wie in der Ausführung nach rig. i bis 5, durch ein rundes Gegenrädchen i5 ersetzt ist, das allein zum Festhalten des Handgriffs im Schlitz 2, 9 dient. Das Leit=. und Hubrädchen 1.4 ist mit einer Ausbuchtung. 13' versehen, welche bei Drehung des Haticl-Griffs auf den Zahn 13 im Schlitz 2, 9 stößt und dabei das Antriebsrädchen gegenüber dem Messer, wie oben beschrieben ist, verschiebt.
  • Die Ausführung nach Fig. 9, 9 a und 9 b unterscheidet sich von der soeben beschriebenen nach Fig. 8, 8 a und 8 b nur dadurch, daß das Leit- und Hubrädchen 16 die Gestalt eines Zahnrades besitzt und der Schlitz 2, 9 des Bügels i" mit einer Zahnung 17 versehen ist. Beim Drehen gelangt das Rädchen 16 in 13ingriff mit der Zahnung 17, wodurch wiederum die schon beschriebene Wirkung zustandekommt.
  • In der Ausführung nach Fig. io, io a und tob ist das Leiträdchen 5 genau so wie gemäß den Fig. i bis 7 ausgeführt. Das Hubrädchen besitzt dagegen die Form eines Zahnrädchens 18. Das Zahnrädchen 18 greift zwischen die am Bügel i"' angeordneten Stifte io nach Art einer Punktverzahnung. Hierdurch wird der Handgriff nach oben verschoben, und die Wirkung beim Durchschneiden ist auch hier die gleiche wie bei der vorhin beschriebenen Ausführung.
  • Um nach Aufsetzen der Vorrichtung in der l,' abrik auf eine Blechbüchse die Vorrichtung selbst vor einer unbeabsichtigten zufälligen Betätigung zu schützen, wird auf den Bügel oder Schild i gemäß Fig. ii ein Halter i9 von entsprechender Widerstandsfähigkeit aufgesetzt, dessen Enden 2o abgebogen sind. Da die abgebogenen Enden sich einerseits auf den Büchsenrand und andererseits um die untere Kante des Bügels i legen, verhindern sie ein Niedersinken des Messers 8 auf den Büchsendeckel: Beim Gebrauch der Vorrichtung werden die Enden 20 infolge der beim Drehen des Handgriffs 3, 3' hervorgerufenen bedeutenden Kraft zurückgebogen, worauf die Vorrichtung in der beschriebenen Weise wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANsrxüciir: i. Vorrichtung zum Aufschneiden von Konservenbüchsen o:dgl. mittels eines am Büchsenrand entlang geführten Messers, das durch ein auf der anderen Seite des Büchsenrandes sich abwälzendes Zugrad bewegt wird, dessen Drehachse sich in einem im Schild des Öffners liegenden Schlitz führt und sich bei der Drehung mittels eines exzentrischen Teils o. dgl. auf einem Anschlag des Schildes abstützend in dem Schlitz verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (2, 9) unterhalb des Messers (8) liegt und eine geknickte Gestalt aufweist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen die Vorrichtung mit der Büchse verbindenden Halter (i9, 20), der ein Eindrücken des Messers (8) in die Büchse verhindert.
DEZ22236D 1934-02-01 1935-01-31 Vorrichtung zum Aufschneiden von Konservenbuechsen o. dgl. mittels eines am Buechsenrand entlang gefuehrten keilfoermigen Messers Expired DE660279C (de)

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