DE649404C - Nach dem UEberlagerungsprinzip arbeitende Fernsteueranlage mit auf bestimmte Steuerimpulse ansprechenden Empfangsapparaten - Google Patents

Nach dem UEberlagerungsprinzip arbeitende Fernsteueranlage mit auf bestimmte Steuerimpulse ansprechenden Empfangsapparaten

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DE649404C
DE649404C DES88261D DES0088261D DE649404C DE 649404 C DE649404 C DE 649404C DE S88261 D DES88261 D DE S88261D DE S0088261 D DES0088261 D DE S0088261D DE 649404 C DE649404 C DE 649404C
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DE
Germany
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remote control
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Expired
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DES88261D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Muensterer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • H02J13/13Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network
    • H02J13/1311Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission
    • H02J13/1313Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission using pulsed signals
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y04INFORMATION OR COMMUNICATION TECHNOLOGIES HAVING AN IMPACT ON OTHER TECHNOLOGY AREAS
    • Y04SSYSTEMS INTEGRATING TECHNOLOGIES RELATED TO POWER NETWORK OPERATION, COMMUNICATION OR INFORMATION TECHNOLOGIES FOR IMPROVING THE ELECTRICAL POWER GENERATION, TRANSMISSION, DISTRIBUTION, MANAGEMENT OR USAGE, i.e. SMART GRIDS
    • Y04S40/00Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them
    • Y04S40/12Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment
    • Y04S40/121Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment using the power network as support for the transmission

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Nach dem überlagerungsprinzip arbeitende Fernsteueranlage mit auf bestimmte Steuerimpulse ansprechenden Empfangsapparaten Es sind Fernsteueranlagen bekannt, bei denen an Stelle der die Steuerzentrale mit den einzelnen Empfangsgeräten verbindenden Steuerleitungen die Leiter eines schon vorhandenen Starkstromnetzes benutzt werden. Die Steuerstromimpulse, meist Tonfrequenzimpulse, auf die die ein±elnen Empfangsapparate, sei es elektrisch, sei es mechanisch, abgestimmt sind, werden durch besondere Vorrichtungen dem Starkstromnetz überlagert. Die Überlagerungsströme fließen aber nicht bloß durch die Empfangsapparate, sondern auch durch- sämtliche andere ans Netz angeschlossene Starkstromverbraucher. In der Zeit der Belastungsspitzen liegen die Verhältnisse meist so, daß der von Empfangsapparaten aufgenommene Steuerstrom nur wenige Prozente des gesamten Steuerstromes beträgt. Der Steuergenerator muß deshalb um ein Vielfaches mehr Energip, liefern, als dem Energiebedarf der Empfangsapparate entspricht.
  • Die vorliegende Erfindung weist unter anderem einen Ausweg aus diesen Schwierigkeiten, soll aber außerdem oder statt dessen für derartige Fernsteueranlagen folgende Vorteile gewähren: Bei den oben angegebenen Fernsteueranlagen fällt die Fernsteuerzentrale verhältnismäßig teuer und groß aus, da sie ein Vielfaches der von den Empfangsapparaten benötigten, Steuerenergie aufbringen muß. Würde man eine solche Anlage nur zu einer einzigen Fernsteuerungsart, z. B. nur zum Einschalten von Straßenbeleuchtungen, ausnützen, so wäre die Anlage zweifellos unwirtschaftlich. Sie wird aber um so wirtschaftlicher arbeiten, je zahlreicher die Fernsteuerungen und Fernschaltungen sind, die durch sie ausgeführt werden können. Man wird deshalb danach trachten, beispielsweise außer der Straßenbeleuchtung auch Tarifapparatg. Uhren, Schaufensterbeleuchtungen, Ölschalter usw. fernzusteuern. Die Erhöhung der Fernsteuerarten macht aber gewisse Schwierigkeiten. Da bei derartigen Anlagen für jede Steuerart eine besondere Frequenz bereitgestellt werden muß und im allgemeinen nur ein Frequenzbereich von einer Oktave zur Verfügung steht, ist die Unterbringung diesezahlreichen Frequenzen in dem angegebenen Bereich oft schwer durchführbar, um so mehr, als bestimmte Frequenzen und Teilbereiche, die im Gebiet der höheren Harmonischen des Starkstromnetzes liegen, unbesetzt bleiben müssen. . Ein zu enges Aneinanderrücken der einzelnen Steuerfrequenzen machen die Empfangsapparte unmöglich, da ihre Abstimmung stets, z. B. infolge von Temperatureinflüssen, etwas schwanken wird und ihre Resonanzkurve ini allgemeinen eine nicht unerhebliche Breite hat. Es würde also bei zu dichter setzung des Frequenzbereiches mit Steint='-` frequenten die Gefahr bestehen, daß bei» Senden einer bestimmten Frequenz auch auf \achbarfrequenzen abgestimmte Relais mit ansprechen, ohne daß dies von der Zentrale aus wahrnehmbar ist. Dies inuß unbedingt @-e rmieden werden.
  • Auch hier zeigt die Erfindung einen besonders vorteilhaften Ausweg. Erfindungsgeinälist ein Teil der Empfangsgeräte für gewisse Steuerfrequenzen finit einem selbständigen Zeitwerk ausgerüstet, das in bekannter Weise durch den überlagerten Steuerimpuls zum Gehen gebracht wird und nach einer bestimmten Zeit den gewünschten Fernsteuerv urgang herbeiführt. Auf dies Weise ist es möglich, mit ein und derselben Steuerfrequenz zeitlich auseinanderliegende Schaltvorgänge durchzuführen, zu deren Betätigung sonst zwei oder mehrere Steuerfrequenzen erforderlich wären.
  • Empfangsrelais für Fernsteueranlagen mit Zeitwerlk sind an sich bekannt, wurden aber nur dazu verwendet, um zti verhüten, daß der Schaltvorgang, der durch den Einpfangsappar at ausgeführt wird, irgendwie störend auf den Fernsteuerimptils einwirkt. Der Schaltvorgang sollte zu diesem Zweck erst mit einer geringen -zeitlichen Verzögerung dein Fernsteuerimpuls folgen. Bei derartigen bekannten Anlagen waren deshalb sämtliche auf eine gewisse Steuerfrequenz abgestinimteApparate mit derartigen Verzögerungseinrichtungen ausgerüstet, und die Anlage mußte deshalb so wirken, daß bei Aussendung eines gewissen Fernsteuerimpulses finit einer bestimmten Verzögerung etwa gleichzeitig die Schaltvorgiinge der sämtlichen Relais folgten. Eine erhöhte Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Frequenzbereiches der Fernsteuerzentrale war bei diesen Anlagen genau so wetng möglich wie bei Anlagen, bei denen der Fernstetierimpuls unmittelbar, also ohne Verzögerung, den Schaltvorgang herbeiführte.
  • Das Wesen der Erfindung und ihr Unterschied gegenüber diesen bekannten Anlagen hestelit darin, daß nicht alle auf die gleiche Frequenz abgestimmten Empfangsapparate, sondern nur ein Teil derselben finit Zeitwerken ausgerüstet ist bzw. daß die Laufzeiten der einzelnen Zeitwerke so weit voneinander abweichen, daß auch zeitlich weit auseinanderliegende Schaltvorgänge durch einen einzigen. Fernsteuerimpuls betätigt werden können.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes soll an Hand der Zeichnung erläutert werden. An die Leiter i, 2 eines Starkstromnetzes, dem von einer Steuerzentrale aus Stromiiiiptilse überlagert «-erden, ist unter Zwi-4enschaltung des Blockkondensators 3 ein ,e(Itienzrelais finit dem Elektromagneten :Wid der abgestimmten Zunge 5 angeschlossen. Die Zunge wird nur dann in Schwingung \-ersetzt, wenn die Frequenz des überlagerten Steuerstromes mit der Eigensch-,vingungszahl der Zunge übereinstimmt.
  • In den Schwingungsbereich der Zunge 5 ragt der bei 6 drehbar gelagerte Hammer -, der durch den Anschlag 8 vor der Berührung der ruhenden Zunge zurückgehalten wird. In den Hubweg des Hammers; ragt dieKlinke9, die bei io drehbar gelagert ist und mittels der Rast i t die Zeitscheibe 1,2 normalerweise sperrt. Die Zeitscheibe 12 ist über (las Schneckengetriebe 13 mit dem Anker 14 eines Ferrarismotors i 5 gc-uppelt, dessen Wicklung dauernd an die Netzleiter i, 2 angeschlossen ist. Einstellbar auf der Zeitscheibe 12 sind die Arme i(-l. i j finit den Steuerfingern 18, ic) angebracht. Die Steuerfinger 18, i 9 arbeiten mit der Wippe 2o des Schnappschalters 21 zusammen. Der Schnappschalter bestellt aus den Hebeln 22, 23, die bei 2.1, 25 drehbar gelagert und durch die Feder 26 miteinander verbunden sind.
  • Der Hubweg des Armes 22 ist durch die Anschläge 27, 28, der Hubweg des Armes 23 über die Anschläge 29 und den Kontakt 30 begrenzt. Der Kontakt 30 ist an den Leiter 2 angeschlossen, der andere Kontakt 31 des Schnappschalters ist mit der Lichtleitung 32 verbünden. Zwischen die Leitung 32 und der an den Leiter i angeschlossenen Leitung 33 sind die Lampen 34 einer Beleuchtungsanlage angeschlossen.
  • Die Einrichtung arbeitet auf folgende "'eise.
  • Es wird kurz vor (lein Auftreten der Belastungsspitzen, welcher Zeitpunkt kalendermäßig bekannt ist, z. B. in den späteren \Tachinittagsstunden, ein Steuerstrom zwischen den Leitern i, 2 aufgedrückt, der die Zunge 5 zu Schtvingungen anregt. Sobald der Ausschlag . der Zunge eine bestimmte Größe überschreitet, wird der Hammer j fortgeschleudert und schlägt die Klinke 9 nach oben. In diesem Augenblick beginnt die Scheibe 12 unter der Antriebskraft des Ferrarismotors 15 zu laufen. Hat sie sich so weit gedreht, daß der Finger i8 auf die Wippe 2o trifft, so wird in der bei Schaltuhren bekannten Weise die Wippe samt dem Schnappschalter 21 in die gestrichelte Stellung gebracht, und die Lampen 3.4 werden eingeschaltet.
  • Dieser Zustand ändert sich erst dann, wenn nunmehr auch der Finger i9 in den Bereich der Wippe 2o kommt. Dann wird (liese Wippe samt dem Schalter 2I in bekannter Weise wieder in die Ausgangsstellung gebracht, .die Lampen 34 erlöschen. Die Zeitscheibe il läuft hierauf noch ein Stück weiter, bis die Nase i i an der Klinke 9 anstößt; dann ist die Scheibe an einer Weiterdrehung gehindert, bis durch einen neuen Sendeimpuls die Klinke 9 wieder ausgerückt wird.
  • Damit der Ferrarismotor 15 nicht dauernd Strom verbraucht, kann die Einrichtung auch so ausgeführt werden, daß beim Ansprechen des Freqüenzrelais der normalerweise stromlose Kleinmotor ans Netz angeschlossen wird und sich nach Ausführung des Schaltvorganges oder der Schaltvorgänge selbsttätig wieder abschaltet. Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird das Zeitwert. des Empfangsapparates durch ein Spannwerk angetrieben, das beim Eintreffen-des Steuerimpulses geladen wird und bei dem darauf folgenden Ablauf den gewünschten Schaltvorgang herbeiführt. Die zur Ladung des Spannwerkes erforderliche Arbeit kann von dem Frequenzrelais selbst aufgebracht werden. Zweckmäßiger ist es jedoch, diese Arbeit durch einen Elektromagneten leisten zu lassen, der beim Eintreffen des Steuerimpulses vorübergehend oder in kurzen Zeitabständen nacheinander ans Netz angeschlossen wird und mit seinem unter der Einwirkung einer Rückzugskraft stehenden Anker die Ladevorrichtung des Spannwerkes antreibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: _: Nach dem Überlagerungsprinzip arbeitende Fernsteueranlage mit auf bestimmte Steuerimpulse ansprechenden Empfangsapparaten, ,die zur verzögerten Auslösung von Schaltvorgängen dienende Zeitwerke in Gang setzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der auf einen gemeinsamen Steuerimpuls ansprechenden Empfangsapparate mit Zeitwerken ausgerüstet ist, deren Laufzeit uilabhängig von der Dauer des Steuerimpulses ist und derart eingestellt ist, daß die zu Zeiten geringer Netzbelastung angesteuerten Empfangsapparate zeitlich auseinanderliegende, zu Zeiten erhöhter Netzbelastung erfolgende Schaltvorgänge auslösen.
DES88261D 1928-11-02 1928-11-02 Nach dem UEberlagerungsprinzip arbeitende Fernsteueranlage mit auf bestimmte Steuerimpulse ansprechenden Empfangsapparaten Expired DE649404C (de)

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