DE401005C - Schaltungsanordnung fuer Stromstossuebertragung - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Stromstossuebertragung

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DE401005C
DE401005C DEW59711D DEW0059711D DE401005C DE 401005 C DE401005 C DE 401005C DE W59711 D DEW59711 D DE W59711D DE W0059711 D DEW0059711 D DE W0059711D DE 401005 C DE401005 C DE 401005C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/32Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using trains of DC pulses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

(W59711
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Stromstoßübertragung und bezieht sich im besonderen auf Anordnungen, bei denen die Stromstöße gleichzeitig auf den Empfangselektromagneten und auf ein Hilfsrelais einwirken, das die Erregung des Empfangselektromagneten sichert. Die Erfindung besteht darin, daß das Hilfsrelais sich in einen Haltestromkreis einschaltet, der von dem Stromstoßempfangsmagneten beherrscht wird.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird erreicht, daß der Stromstoß so lange auf den Empfangselektromagneten einwirkt, bis letzterer seinen Anker angezogen und dadurch die von ihm zu leistende Arbeit ausgeführt hat.
In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung für ein in Selbstanschluß-Fernsprechanlagen zur Verbindung zweier Leitungen gebräuchliches Schrittschaltwerk dargestellt.
Es soll zunächst die Arbeitsweise der Anlage beschrieben werden, wenn die Stromstöße auf das Stromstoßrelais 3 mit richtiger Stärke und Dauer übertragen werden.
Das Schrittschaltwerk 1 soll Stromstöße von der Sendeeinrichtung 2 einer Teilnehmerstation empfangen. Beim Abheben des nicht dargestellten Hörers wird der Leitungsstromkreis geschlossen und das Stromstoßrelais 3 erregt über einen Stromkreis, der von der Batterie über die Wicklung des Relais 3 und die Kontaktfedern 4 und 5 zur Erde verläuft. Durch Anziehen seines Ankers schließt das Relais 3 am Kontakt 21 einen Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Verzögerungsrelais 6 und den Kontakt 21 des Relais 3 zur Erde. Nunmehr dreht der Teilnehmer die Nummernscheibe und ruft dadurch eine Reihe von Stromstößen hervor, wodurch der Stromkreis des Relais 3 entsprechend der Anzahl der Stromstöße unterbrochen wird. Beim ersten Abfall des Ankers des Relais 3 wird der Stromkreis für den Arbeitsmagneten 7 geschlossen von Batterie über die Wicklung des Arbeitsmagneten 7, die Wicklung des zu bekannten Steuerungszwecken dienenden Verzögerungsrelais 8, den Kontakt 13 des Verzögerungsrelais 6 und den Kontakt 15 des Relais 3 zur Erde.
Parallel zu diesem Stromkreis des Arbeitsmagneten 7 liegt das Hilfsrelais 9, das erregt ist in einem Stromkreis von Batterie über die Wicklung des Hilfsrelais 9, die Kontakte 10 und 11 des Arbeitsmagneten, die Wicklung des Relais 8, den! Kontakt 13 des Verzögerungsrelais 6 und den Kontakt 15 des Relais 3 zur Erde. Das Relais 9 wird ge-
maß der Erfindung parallel geschaltet, da dies gegenüber einer Reihenschaltung den Vorteil hat, daß, wie später beschrieben, die Ankerabfallzeit des Hilfsrelais 9 dem Zweck der Erfindung nutzbar gemacht wird. Die Kontakte ι ο und 11 sind geschlossen, bis der Ärbeitsmagnet 7 seine volle Arbeitslage erreicht hat.
Der über den vorher beschriebenen Stromkreis erregte Arbeitsmagnet 7 bleibt erregt, bis das Relais 3 durch Schließen der Kontaktfedern 4 und 5 von neuem erregt wird und damit am Kontakt 15 den Stromkreis des Arbeitsmagneten unterbricht. Der Arbeitsmagnet 7 und das Hilfsrelais 9 fallen dadurch ab. Dieser Vorgang wiederholt sich bis zur Beendigung der Stromstoßserie. Nach Beendigung der Stromstoßreihe bleibt das Relais 3 eine verhältnismäßig lange Zeit erregt und läßt dadurch das Verzögerungsrelais S abfallen. Jede Erregung des Arbeitsmagneten 7 verursacht die Vorwärtsbewegung des Schrittschaltwerkes 1 um einen Schritt.
Bei ungenügenden Stärken oder zu kurzer Dauer der auf das Relais 3 übertragenen Stromstöße ist die Arbeitsweise wie folgt: Die Relais 3 und 6 werden, wie oben beschrieben, erregt, sobald der Leitungsstromkreis das erstemal geschlossen wird. Zunächst sei angenommen, die Nummernscheibe des Teilnehmers rufe zu kurze Unterbrechungen des Leitungsstromkreises hervor, so daß das Relais 3 nicht lange genug stromlos und der Kontakt 15 nicht lange genug geschlossen ist. Nach dem ersten Abfall des Ankers des Relais 3 wird der Arbeitsmagnet 7 zwar erregt. Bevor jedoch der Arbeitsmagnet 7 seine Arbeitslage erreicht hat, wird das Relais 3 schon wieder erregt und der Kontakt 15 geöffnet. Der Arbeitsmagnet würde dann den Hub nicht oder nicht ganz ausführen und der Stromstoß ginge für die Einstellung verloren. Das parallel zum Arbeitsmagneten 7 liegende Hilfsrelais 9, das wesentlich empfindlicher ist als der Arbeitsmagnet, spricht jedoch an, auch wenn die Dauer des Stromstoßes so kurz ist, daß der Arbeitsmagnet noch nicht zur Wirkung kommt. Das Hilfsrelais 9 legt sich sofort in einen Haltestromkreis von Batterie über die Wicklung des Hilfsrelais 9, die Kontakte 10 und 11, die Wicklung des Verzögerungsrelais 8 und den Hilfskontakt 17 des Hilfsrelais 9 zur Erde. Dieser Stromkreis stellt gleichzeitig einen Sicherungsstromkreis für den Arbeitsma-· gneten 7 dar, der unabhängig vom Kontakt 15 1 des Relais 3 nochmals über den Kontakt 17 des Hilfsrelais 9 geerdet wird. Dieser Siehe-· rungsstromkreis geht aus von Batterie über die Wicklung des Arbeitsmagneten 7, die Wicklung des Verzögerungsrelais 8, den Kontakt 17 des Hilfsrelais 9 zur Erde. Sobald der Arbeitsmagnet 7 seine Arbeitslage erreicht hat, öffnet er die Kontakte 10 und 11. Das Hilfsrelais 9 fällt dadurch ab und der Stromkreis für den Arbeitsmagneten 7 wird bei Kontakt 17 geöffnet. Die nächste Unterbrechung des Leitungsstromkreises wiederholt den eben beschriebenen Vorgang. Das Hilfsrelais 9 steuert gleichzeitig auch den Stromkreis des Relais 8, so daß auch das Relais 8 unabhängig von dem Relais 3 sicher arbeitet und seinen Anker während der Dauer der Stromstoßserie hält.
Ein anderer Vorteil dieser Schaltungsanordnung besteht darin, daß ein unregelmäßiges Arbeiten des Arbeitsmagneten 7 auch dann verhindert wird, wenn der Kontakt 21 des Relais 3 nicht lange genug geschlossen, also das Relais 3 zu lange stromlos wäre.
In diesem' Falle fiele das Verzögerungsrelais 6 ab. Dies hätte zur Folge, daß der über den Kontakt 13 des Verzögerungsrelais 6 geführte Erregungsstromkreis des Arbeitsmagneten vorzeitig unterbrochen würde und dadurch wieder das sichere Arbeiten des Schrittschaltwerkes unmöglich wäre. Um nun ein vorzeitiges Abfallen des Relais 6 durch go zu lange öffnung des Kontaktes 21 zu verhindern, legt das Hilfsrelais 9 mit seinem zweiten Kontakt 19 über die Leitung 20 auch das Relais 6 unabhängig von Kontakt 21 zum zweitenmal an Erde.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Stromstoßübertragung, bei welcher die zu übertragenden Stromstöße gleichzeitig auf den Empfangselektromagneten und auf ein Hilfsrelais einwirken, das die Erregung des Magneten sichert, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais sich in einen Haltestromkreis einschaltet, der von dem Stromstoßempfangsmagneten (7) beherrscht wird (z. B. mittels des Kontaktes 10, 11).
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Haltestromkreis des Hilfsrelais auch das in Reihe mit dem Stromstoßempfangsmagneten liegende Steuerrelais (8) eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW59711D 1921-10-23 1921-10-23 Schaltungsanordnung fuer Stromstossuebertragung Expired DE401005C (de)

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DEW59711D DE401005C (de) 1921-10-23 1921-10-23 Schaltungsanordnung fuer Stromstossuebertragung

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DEW59711D DE401005C (de) 1921-10-23 1921-10-23 Schaltungsanordnung fuer Stromstossuebertragung

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DE401005C true DE401005C (de) 1924-08-23

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ID=7605821

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