DE649249C - Elektrischer Totalisator - Google Patents

Elektrischer Totalisator

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DE649249C
DE649249C DES119825D DES0119825D DE649249C DE 649249 C DE649249 C DE 649249C DE S119825 D DES119825 D DE S119825D DE S0119825 D DES0119825 D DE S0119825D DE 649249 C DE649249 C DE 649249C
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DES119825D
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Ernst Horn
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Siemens and Halske AG
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Description

  • Elektrischer Totalisator Die Erfindung bezieht sich aü@ elektrische Totalisatoren, insbesondere solche, bei denen die an den Wettkassen gekennzeichneten Wettbeträge in der Zentrale durch- jedem Wettbewerber individuell zugeordnete Wähler gesammelt und der Wertigkeit entsprechend den Registriereinrichtungen zugeführtwerden. Für derartige Anlagen ergibt sich der einfachste Aufbau, wenn nur die auf jeden Wettbewerber einzeln gesetzten Summen angezeigt werden. Häufig wird jedoch die Forderung gestellt, auch die Summe aller Einsätze für sämtliche Bewerber (Totalsumme) zwangläufig zu registrieren. Dies bedeutet einen Angriff auf die Betriebsgeschwine digkeit der Anlage und führt insbesondere zu einer wesentlichen Verteuerung der Gesamteinrichtung.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine möglichst einfache Anordnung für die Erfassung der Totalwettsumme zu schaffen, was dadurch erreicht wird, daß zur Erfassung der Totalwettsumme dem zur Übertragung der Wettbeträge auf das Einzelregister dienenden Sammelschalter eines Wettbewerbers für die niedrigste Wetteinheit ein Speicher individuell zugeordnet ist und für Vielfache der-Wetteinheit . mehreren Sammelschaltern gemeinsame Zählschalter zugeordnet sind. " Die erfindungsgemäße Anordnung hat den Vorteil, die Anlagekosten für die Einrichtungen zur Erfassung der Totalsumme unter Innehaltung der für die Betriebsgeschwindigkeit der Anlage gesetzten Grenzen gegenüber den bekannten Anordnungen dieser Art wesentlich herabzusetzen. Die mehreren Sammelschaltern gemeinsam zugeordneten Einrichtungen können außerdem gewisse Funktionen für die Steuerung der Einzelregister mit übernehmen, so daß die in der größten Anzahl vorhandenen Sammelschalter von den hierfür erforderlichen Einrichtungen entlastet und damit erheblich einfacher ausgestaltet werden können.
  • In den Zeichnungen ist -ein Ausführungsbeispiel der Erfindnung dargestellt. Die Fig. r zeigt den prinzipiellen Schaltungsaufbau der Gesamtanlage. In Fig. a sind ein Sammelschalter mit zugeordnetem Speicher für die niedrigste Wetteinheit sowie die zur Speicherung der höheren Wetteinheiten verwendeten, mehreren Sammelschaltern gemeinsamen Zählschalter dargestellt. Die Fig.3 zeigt die Schaltung eines Einzelregisters, von denen j e eines für jeden Wettbewerber vorhanden ist. In Fig. 4. sind die zur Sammlung aller Wetteinsätze dienenden Totalschalter und das Totalregister, welches zur Summierung sämtlicherEinsätzedient, dargestellt.
  • Es sei nun zunächst der prinzipielle Aufbau der Anordnung an Hand der Fig. r kurz erläutert. Die Anlage ist für 22- Wettbewerber gedacht, für welche Wettkarten an 25 Kassen ausgegeben werden können. Für jeden Wettbewerber ist an jeder Kasse eine Wettaste vorhanden. Jede Kasse gibt nur Karten eines bestimmten `Fettbetrages aus. Es seien föl= gende Einheits-,vettbeträge vorgesehen: i,25,. 2,50, 5, 1o, 25 und 5o AJl. Oben links in Fig. i ist ein Sammelschalter S dargestellt, welcher der übersichtlicheren Darstellung halber pro Wettbewerber vorgesehen ist und sämtliche Einsätze dieses Wettbewerbers sammelt. An einer Kontaktbank dieses Sammelwählers sind die zu den Wettkassen führenden 'Meldeleitungen des .betreffenden Bewerbers angeschlossen, und zwar derart, daß an den ersten Kontakten die zu den hassen der niedrigsten Wetteinheit und darauffolgend die zu den Kassen für die 2-, d.-, ä-, 2o-und d.ofachen n'etteinheiten führenden Leitungen liegen.
  • Die Anordnung eines gemeinsamen Sammelschalters bietet ein bestimmtes :Maß von Betriebsgeschwindigeit. Bei Anlagen mit sehr starkem Verkehr können in bekannter Weise getrennte Sammelschalter für die niedrigste Wetteinheit und deren Vielfache Verwendung finden. Die Einrichtungen für die Erfassung der Totalwettsumme bleiben in diesem Fall genau dieselben. Der individuelle Speicher ist dann dem Sammelschalter für die niedrigste Wetteinheit und der gemeinsame Zählschalter mehreren Sammelschaltern für die Vielfache der Wetteinheit zugeordnet.
  • Bei Einstellung des Saininelschalters auf eine Meldeleitung der niedrigsten Wetteinheit wird über einen zweiten Schaltarm der Einerspeicher Sp betätigt, weicher einen einfachen Wettbetrag am Einzelregister ER vermerkt.
  • Läuft der Sammelschalter S dagegen auf eine 'Meldeleitung für ein Vielfaches der Wetteinheit auf, so wird der Abgreifer des für je vier Wettbewerber bzw. Sammelschalter vorgesehenen Zählschalters ZS angelassen und stellt sich auf den Sammelschalter ein. Dem Zählschalter sind Speicherwerke für die einfachen und zehnfachen Wettbeträge zugeordnet. Ein 2-, d.- oder Sfacher Betrag wird in dem Einerspeicher E und ein 2o-bzw. 4ofacher Wettbetrag in dem Zehnerspeicher Z des Zählschalters vermerkt. Gleichzeitig erfolgt über einen besonderen Schaltarm des Sammelschalters S die entsprechende Einstellung des Einzelregisters ER. Die Vervielfachung für die Registrierung des Wettbetrages wird hierbei durch besondere Einrichtungen des Zählschalters bewirkt, welche später an Hand der Fig. 2 beschrieben werden.
  • Der in Fig. i dargestellte weitere Zählschalter ZS, dient zur Aufnahme jedes zehnten am Einerspeicher Sp gesammelten Wettbetrages. Er besitzt zwei Abgreifer, welche dauernd selbsttätig umlaufen und beim Auffinden eines sich gerade in der zehnten Stellung befindenden Einerspeichers stillgesetzt ::werden. Der eine Abgreifer sucht die I?iner-"speicher der Wettbewerber i bis i i, der andere die der Wettbewerber 12 bis 22 ab. Es könnte selbstverständlich auch nur ein Abgreifer mit der doppelten Kontaktzahl Verwendung finden. Die Aufspeicherung einer iofachen Wetteinheit erfolgt in einem dein Zählschälter ZS, zugeordneten Speicher Z,.
  • Zur Sammlung sämtlicher Wetteinsätze für sämtliche Wettbewerber dienen die Totalschalter, von denen der mit 7-.S bezeichnete für die Einer- und Zehnereinsätze und der mit HTS bezeichnete für die ioofachen Wetteinheiten vorgesehen ist. Außerdem ist noch ein besonderer Totalschalter TSi vorhanden, welcher die im Einerspeicher Sp aufgespeicherten Wetteinheiten sammelt. Die Totalschalter bewirken dann entsprechend ihrer Einstellung die Fortschaltung der Registrierwerke des Totalregisters TR, welchem eine Anzeigevorrichtung zugeordnet ist, die dem Wettenden den jeweiligen Stand der Gesamteinsätze des Rennens anzeigt.
  • In den Fig. 2 bis 4. sind nun die einzelnen Stromkreise und Einrichtungen der oben prinzipiell beschriebenen Anlage gezeigt.
  • Auf der Fig. 2 sind links die Wettasten eines bestimmten Bewerbers an sechs Wettkassen dargestellt. Die unterste Taste T1 dient zur Kennzeichnung einer einfachen, die folgende, T2, einer 2fachen, T4 einer .o einer 2ofachen ,fachen, Ts einer 8fachen, T" und T4a einer d.ofachen Wette. Die einzelnen Tasten sind über individuelle _Meldeleitungen mit den Kontakten der vom Schaltarm S1 bestrichenen Kontaktreihe des Sammelschalters S verbunden. An den freien Kontakten dieser Kontaktreibe sind gleichwertige Meldeleitungen anderer Wettkassen angeschlossen, wie dies aus der Fig. i ersichtlich ist. Bei-Einschaltung der Anlage wird ein Stromkreis für das Relais R über den Kontakt ds geschlossen. Dieses erregt mittels seines Kontaktes i r über den Ruhekontakt 2z den Drehinagneten Ds des Sammelschalters S. Es sei nun zunächst angenommen, daß die Taste T, betätigt worden ist und der Sammelschalter sich in der dargestellten Lage befindet. Dann kommt folgender Stromkreis zustande: Batterie, Wicklung des Magneten F, Taste T" Meldeleitung 3, Schaltarm S M, Wicklungen 1 und 1I des Relais Z, Erde. Das Relais Z spricht an, während der Magnet F an der Wettkasse, welcher zur Freigabe der "faste T, dient, zunächst nicht genügend Strom erhält, um seinen Anker anziehen zu können. Das Relais Z schließt an seinem Kontakt .4z über den Schaltarm SII einen Stromkreis für das Relais R, des Einerspeichers Sp. Über den Kontakt 5 7i wird der Antriebsmagnet Dsp des Speichers Sp betätigt, welcher die Schaltarme Sp- I bis Sp V ium:einen Schritt fortschaltet. Über den Schaltarm Sp II wird die Wicklung I des Relais U erregt, welches .seinen Kontakt aus der Stellung 6u in die Stellung 7zt umlegt. Damit wird Erde über Leitung 8 (Fig. 3) an den Schaltarm ER I angelegt und die Lampe i der Anzeigeeinrichtung für den betreffenden Wettbewerber zum Aufleuchten gebracht. Gleichzeitig kommt ein Stromkreis zustande von Erde über Kontakt 9 dsp, Schaltarm Sp I in Stellung 2, Kontakte io r1, i i u, 12 z und über Schaltarm S III zur Verbindung zwischen den Wicklungen I und II des Relais Z. Durch diesen Kurzschluß der hochohmigen Wicklung II des Relais Z wird der über die Meldeleitung 3 zur Wettkasse fließende Strom vderart verstärkt, daß nunmehr der Sperrmagnet F anspricht und die Taste T1 freigibt. Hierdurch wird der Stromkreis des Relais Z unterbrochen, so daß dieses abfällt und an seinem Kontakt 4z das Relais R1 ausschaltet. Am Kontakt 5 Y1 wird der Stromkreis für den Magneten Dsp unterbrochen. Im Sammelschalter S wird beim Abfall des Relais Z dessen Kontakt 2z geschlossen und damit der Antriebsmagnet Ds von neuem betätigt. Die Schaltarme des Sammelschalters laufen nun schrittweise weiter, bis der Schaltarm SI eine weitere, durch Betätigung einer Taste an einer Wettkasse gekennzeichnete Meldeleitung erreicht.
  • Ist inzwischen die Taste T. betätigt worden, so kommt in der zehnten Stellung des Schaltarmes S I folgender Stromkreis für das Relais Z zustande: Erde, Batterie, Sperrmagnet F,, Taste T2, Meldeleitung 13, Schaltarm SI, Wicklungen I und 1I des Relais Z, Erde. Da sich die Schaltarme des Sammelwählers S in der zehnten Stellung befinden, wird jetzt über den Schaltern SIV, Kontakte i 4 z, i 5 s, 16c, 17b, 18a, i 9 dzs die Wicklung I des Relais R3 im Zählschalter ZS erregt. Über den Kontakt 20r3 sowie die Kontakte 21e und 22z1 -#yird der Drehmagnet Dzs des Abgreifers betätigt, welcher die Schaltarme ZS I bis ZS V fortschaltet und gleichzeitig amz Kontakt iD dzs den oben beschriebenen Stromkreis für die Wicklung I des Relais R3 unterbricht. Das Relais R3 fällt ab und öffnet am Kontakt 20r3 den Stromkreis für den Magneten Dzs, so, daß dieser abfällt und durch Schließen seines Kontaktes 19 d'zs das Relais R 3 von neuem einschaltet. Dieses Relais sowie der Drehmagnet Dzs steuern sich nun gegenseitig so lange, bis der Schaltarm ZSII die in der Zeichnung dargestellte Lage erreicht. In diesem Augenblick wird über den Kontakt 4z und den Schaltarm SII des Sammelschalters S, Kontaktsegment 4o, Leitung 41, Schaltarm ZSII, Kontakte 23 s, 24z1 das Relais E erregt, das seinen Kontakt 21 e im Stromkreis des Drehmagneten Dzs .öffnet. Der Abgreifer ist damit stillgesetzt und hat den Einerspeicher ZE des Zählschalters ZS an den Sammelschalter S angeschlossen. Durch Ansprechen des Relais E kommt nun folgender. Stromkreis für den Antriebsmagneten Dze des Einerspeichers zustande: Erde, Kontakte 25 ui, 26 k, 27 t, 28 t, 29e, Wicklung Dze, Batterie, Erde. Die Schaltanne ZR Ibis ZR IV des Einerspeichers werden um einen Schritt fortgeschaltet, während der Magnet Dze folgenden Stromkreis für -den Antriebsmagneten des Einerregisters (Fig.'3) schließt: Erde, Kontakte 30t und 31 dze, Schaltarm ZE I, Kontakt 32 e, Schaltarm ZSIV,-Leitung 33, Wicklung des Drehmagneten Der (Fig. 3). Hierdurch werden die Schaltarme ERI bis ERIV des Einerregisters um einen Schritt fortgeschaltet, so daß nunmehr über den Schaltarm ERI in Stellung 2 die Lampe 3 der Anzeigeeinrichtung eingeschaltet ist. Am Kontakt 34 der wird Erde über den Schaltarm ER III in Stellung 2, Kontakt 35 u2, Leitung 36 (Fig. 2), Kontakt 12z, Schaltarm SIII in Stellung io, Kontaktsegment 38 und Leitung 39 an die Wicklung I des Relais K angelegt. Es spricht an und schließt folgenden Stromkreis für das Relais S: Erde, Kontakt 4z, Schaltarm SII in Stellung io, Kontaktsegment 4o, Leitung 41, Schaltarm ZS II, Kontakt 42 k; Schaltarm ZEII, Schaltarm ZZII, Wicklung des Relais S, Wicklung II des Relais K, Batterie, Erde: Über seinen Kontakt 43s, Schaltarm ZS I und Leitung 44 schließt das Relais S die Wicklung II des Relais Z kurz, so daß der Strom über Meldeleitung 13 für den Magneten F1 an der Wettkasse verstärkt wird und der Magnet .die Taste T2 freigibt. Jetzt fällt im Sammelwähler S das Relais Z ab, schaltet über seinen Kontakt 2z seinen Drehmagneten Ds ein und öffnet seine Kontakte 4z, ig-z und 14z. Dadurch werden im Zählschalter ZS die Relais S und K stromlos; die Relais E und R3 waren bereits beim Ansprechen des Relais S durch öffnung der Kontakte 15 s bzw. 23 s zum Abfall gebracht worden. Nunmehr wird das Relais T des Zählschalters ZS auf folgendem Wege erregt: Erde, Wicklung I des Relais T, Schaltarm ZEIII in Stellung 2, Kontakte 451-" 46e, Wicklung II des Relais T, Batterie, Erde. Das Relais T dient zur Einleitung der Totalregistrierung, die später beschrieben wird.
  • Wie aus vorstehendem ersichtlich ist, erfolgt eine Fortschaltung des Einzelregisters ER (Fig. 3) nur nach Aufnahme zweier W etteinheften. Es sei nun die Vervielfachungseinrichtung des Zählschalters ZS beschrieben, welche mehrere Registrierimpulse zum Einzelregister aussendet, wenn 4.- oder Mache Wetten registriert werden müssen. Zu diesem Zweck wird angenommen, daß die in der Fig. 2 dargestellte Wettaste T4 an einer Kasse für 4fache Wetteinheiten betätigt wurde. Es kommt dann beim Auftreffen des Schaltarmes S1 auf . den 16. Kontakt folgender Stromkreis für das Relais Z zustande: Erde, Batterie, Wicklung des Magneten F., Taste T, an der Wettkasse, Meldeleitung 47, Schaltarm SI, Wicklung I und 1I des Relais Z, Erde. Der Sammelwähler wird wieder, wie oben beschrieben, stillgesetzt und durch Schließen des Kontaktes 14z die Wicklung I des Relais R3 im Zählschalter ZS erregt. Sobald dessen Abgreifer durch Zusammenarbeiten dieses Relais mit dein Antriebsmagneten Dzs die in der Zeichnung dargestellte Stellung der Schaltarme ZS I bis ZS V erreicht hat, wird wieder der oben beschriebene Stromkreis für das Relais E geschlossen. Es betätigt seinen Kontakt 29 e im Stromkreis des Drehmagneten Dze, welcher den Einerspeicher des Zählerschalters um einen Schritt fortschaltet. Gleichze;tig wird über die Kontakte 30 t, 31 dze, Schaltarm ZE I, Kontakt 32 e, Schaltarm ZSIV, Leitung 33 (Fig.3) der Antriebsmagnet Der des Einerregisters betätigt. Dieser bringt die Schaltarine7ERI bis ER IV in die Stellung 3, wodurch über ER I die Lampe 5 eingeschaltet und ain Kontakt 34der folgender Stromkreis geschlossen wird: Erde, Kontakt 34 der, Schaltarm ER III, Kontakt 351i., Leitung 36 (Fig. 2), Kontakt 12z, Schaltarm S III und Kontaktsegment 48, Leitung 49, Kontakt 5o r3, Wicklung l des Relais C, Wicklung 11 des Relais R3, Batterie, Erde. Das Relais C legt seinen Isontalzt 16c in die Lage 5 i c und schließt damit einen Haltestromkreis für sich selbst über seine Wicklung II, welcher über die Wicklung I des Relais LT, verläuft. Am Kontakt 25 i11 wird der Stromkreis für den Magneten Dze unterbrochen, der daraufhin abfällt und an seinem Kontakt 31 d.-,e den über die Leitung 33 verlaufenden Stromkreis für den Drehmagneten Der- des Einerregisters (Fig. 3) öffnet. Durch Öffnen des Kontaktes 34der wird die Erde von der Leitung 36 abgetrennt, so daß das Relais R, im Zählschalter ZS (Fig. 2) abfällt, während das im gleichen Stromkreis liegende Relais C durch seine Wicklung II erregt gehalten wird. jetzt kommt über die Kontakte 52'-" 53111, 261, 274 -28t, .2g e ein neuer Stromkreis für den DrehmagnetenDzezustande, so daß dessen Schaltarme ZE I bis ZE IV einen weiteren Schritt vorwärts geschaltet werden und der über die Leitung 33 v erlabfende Stromkreis zum Drehmagneten Der (Fig. 3) am Kontakt 31 dze wieder geschlossen wird. Das Einerregister macht einen weiteren Schritt, wonach über den Schaltarm ER I die Lampe 7 eingeschaltet ist. Am Kontakt 3411er wird wieder Erde an den über die Leitung 36 verlaufenden Stromkreis angelegt, der jetzt von der Leitung 49 (Fig. 2) über den Ruhekontakt 5-4r3 zur Wicklung I des Relais K verläuft, worauf die weiter oben beschriebenen Schaltvorgänge eingeleitet werden. Erwähnt sei noch, daß das Relais T durch Öffnen des Kontaktes 46e während dieser Schaltvorgänge abgefallen ist und erst nach dem Ansprechen des Relais .S und damit dein Abfall des Relais E wieder zustande kommt.
  • Wird an einer Wettkasse zwecks Registrierung einer 8fachen Wetteinheit die Taste TB gedrückt, so treten die gleichen Schaltvorg iiiige wie vorstehend beschrieben ein. Der Schaltarm S III des Sammelschalters S steht jetzt jedoch auf dein Kontaktsegment 55, so daß nach Fortschaltung des Einerregisters ER der über die Leitung 36 und den Schaltarm SIII verlaufende Stromkreis über Leitung 56, Kontakte 57)-" 5814, 59 b, Wicklung I des Relais A, Wicklung 1I des Relais R, verläuft. Das Relais A legt den über den Schaltarm S I V des Saniinelschalters S und den Kontakt 14z verlaufenden Anlaßstroinkreis des Zählschalters durch Schließen seines Kontaktes Goa auf seine Haltewicklung II uln und erregt damit gleichzeitig die Wicklung I des Relais U, Am Kontakt 2511t wird wieder der Stromkreis für den Magneten Dze unterbrochen, welcher seinen Kontakt 3i dze in dem über Leitung 33 verlaufenden Stromkreis unterbricht und damit den Magneten Der des Einerregisters (Fig.3) zum Abfall bringt. Durch Unterbrechung des Stromkreises über Leitung 36 und 56 fällt das Relais R3 ab und schließt am Kontakt 52 r3 den Stromkreis des Magneten Dze von neuem. Der Einerspeicher des Zählschalters ZS macht einen weiteren Schritt, wobei gleichzeitig über den Kontakt 31 dze und die Leitung 33 der Magnet Der des Einerregisters (Fig. 3) wieder betätigt wird. Am Kontakt 34 der wird Erde an die Leitung 36 und damit über den Schaltarm SIII und Kontaktsegment 55 des Sammelschalters .S an Leitung 56 angelegt, welche über die Kontakte 6 i 11t, 62r3 und 63c die Wicklung I des Relais B und die Wicklung II des Relais Ui erregt. Beim Ansprechen des Relais B wird der Kontakt 1717 in die Lage 641 unigelegt und damit der Anlaßstromkreis des Zählschalters über die Wicklung 1I des Relais B und die Wicklung I des Relais R3 geleitet.
  • Durch Öffnen des Kontaktes 52 r3 wird der Stromkreis des Magneten Dze unterbrochen, welcher seinerseits den Kontakt 3 i dze in dem über Leitung 33 zum Magneten Der des Einerregisters verlaufenden Stromkreis öffnet. Die am Kontakt 34 der (Fig. 3) erfolgende Abschaltung der Erde von .der Leitung 36 hat den Abfall des Relais Ui zur Folge, während das Relais B über- seine Wicklung II erregt bleibt. Am Kontakt 25 zcl wird der ursprüngliche Stromkreis des Drehmagneten Dze von neuem geschlossen, welcher nunmehr den dritten Schritt bei dieser Registrierung zurücklegt und über seinen Kontakt 3 i dze zum drittenmal den Stromkreis über Leitung 33 für den Magneten Der des Einerregisters schließt. Die Schaltarme ERI bis ERIV des Einerregisters stehen damit auf dem siebenten Kontakt. Über den Schaltarm ERI ist die Lampe 3 eingeschaltet.
  • Beim Auftreffen auf den Kontakt 6 wurde über den Schaltarm ER IV die Wicklung I des Relais U2 erregt, welche durch Schließen des Kontaletes 65 u2 einen vom Schaltarm ER IV unabhängigen Haltestromkreis herstellt. Durch Schließen des Kontaktes 66u2 wird über den Schaltarm ZR I des Zehnerregisters, dessen Kontakte in gleicher Weise wie die des Einerregisters mit den Zehneranzeigelampen verbunden sind, die Lampe i eingeschaltet, wodurch die Registrierung von zehn Wetteinheiten angezeigt wird. Da andererseits über den Schaltarm ER I die Lampe 3 der Eineranzeigereihe eingeschaltet ist, beläuft sich die Gesamtsumme der Registrierung für den betreffenden Wettbewerber auf 13.
  • Im folgenden sei nun die Registrierung einer 2o- und 40fachen Wetteinheit erläutert. Ist beispielsweise an einerWettkassedieTaste T., gedrückt worden, so wird über die Meldeleitung 67 der 23. Kontakt der vom Schaltarm S I überlaufenen Kontaktreihe gekennzeichnet. Erreicht der Schaltarm SI diesen Kontakt, so spricht das Relais Z an. Da nunmehr der Schaltarm SII auf dem Kontaktsegment 68 steht, wird beim Schließen des Kontaktes 4z über den Schaltarm ZSIII, Kontakte 69 s, 70 e das Relais Z3 erregt. Es kommt jetzt folgender Stromkreis für den Drehmagneten Dzz des dem Zählschalter ZS zugeordneten Zehnerspeichers zustande: Erde, Kontakte 25 u1, 26 h, 27 t, 7 i -g, Wicklung des Magneten Dzz, Batterie, Erde. Die Schaltarme ZZ I bis ZZ IV des Zehnerspeichers werden um einen Schritt fortgeschaltet. Gleichzeitig wird beim Ansprechen des Magneten Dzz Erde über die Kontakte 304 72d22, Schaltarm ZZI, Kontakt 73z, Schaltarm ZS V, Leitung 74 (Fig. 3) _ an die 'Wicklung des Drehmagneten Dzr des Zehnerregisters angelegt. Die Schaltarme ZR I bis ZR III des Zehnerregisters werden um 1 einen Schritt fortgeschaltet, so daß über den Schaltarm ZRI die Lampe 3 eingeschaltet ist. Durch Schließen des Kontaktes 75 dzr wird über den Schaltarm ZR III, Leitung 36 (Fig. 2), Kontakt i2 z, Schaltarm S III, Kontaktsegment 76, Leitung 39 das Relais K erregt. Dieses unterbricht am Kontakt 26h den Stromkreis des Magneten Dzz und schließt den Kontakt 37 h, über den das Relais S auf dem Wege von Erde am Kontakt 4z, Schaltarm S II, Kontaktsegment 68, Schaltarm ZSIII, Kontakt 37h, Schaltarm ZE III und ZZ II, Wicklung des Relais S, Wicklung II des Relais K erregt wird. Da. die weiteren Schaltvorgänge den bei Beschreibung einer zweifachen Wetteinheit erläuterten entsprechen, kann von einer weiteren Erläuterung abgesehen werden.
  • Zwecks Registrierung einer 4ofachen Wetteinheit sei an einer Wettkasse die Taste T40 geschlossen und damit über die Meldeleitung 77 der letzte Kontakt der vom Schaltarm SI bestrichenen Kontaktreihe gekennzeichnet. Läuft der Sammelschalter S auf diesen Kontakt auf, so spricht das Relais Z an und bewirkt zunächst die gleichen Vorgänge wie bei einer 2ofachen Wette. Nach Erregung des Drehmagneten Dzr des Zehnerregisters (Fig. 3) wird jedoch die über Leitung 36 angelegte Erde über den Schaltarm S III und den Kontakt 78 zur Leitung 49 und damit über den Kontakt 5o r3 zur Wicklung I des Relais C geleitet. Das Relais C spricht über diesen Stromweg an, schaltet durch Schließen des Kontaktes 5 1 c den über den Schaltarm SIV des Sammelschalters S verlaufenden Anlaßstromkreis auf seine Haltewicklung II umy und erregt damit gleichzeitig die Wicklung I des Relais U, - Am Kontakt 25U, wird der Stromkreis des Drehmagneten Dzz unterbrochen und darauf eine neue Registrierung für den Magneten Dzr herbeigeführt. Die weiteren Vorgänge sind den weiater oben für die Registrierung einer 4fachen Wetteinheit beschriebenen ähnlich.
  • Gelangt der Schaltarm ZR III des Zehnerregisters (Fig.3) auf den sechsten Kontakt so wird der Drehmagnet Dhr des Hunderterregisters über den Kontakt 75 dzr und Schaltarm ZRIII erregt, welcher die Schaltarme HR I und HR II um einen Schritt fortschaltet. Über den Schaltarm HR I !wird die Lampe i der Hunderteranzeigelampen- eingeschaltet. Beim Erreichen der zehnten Stellung des Schaltarmes HR II wird in ähnlicher Weise der Antriebsmagnet Dtr des Tausenderregisters T R fortgeschaltet. Hat das Einerregistrierwerk einen vollen Umlauf gemacht, so wird über den Schaltarm ER IV die Wicklung II des Relais U, über dessen Kontakt toi u2 erregt. Diese Wicklung ist der Wicklung I entgegengesetzt gerichtet, so daß das Relais U2 abgeworfen wird. Über den Kontakt 2o2 arg, Schaltarm ER III und Kontakt 3.I der wird dei Drehmagnet D--r des Zehnerregisters betätigt Der Schaltarm ZRII macht daher einer Schritt und schaltet über den inzwischen geschlossenen Kontakt 2o3 u2 die nächsthöhere Lampe der Zelinerlampenreilie ein.
  • Nachdem im vorstehenden die Suminierurig der Wettbeträge in den Einzelregistern jedes Wettbewerbers beschrieben worden ist, sei nun die Übertragung sämtlicher Registrierungen auf das Totalregister erläutert. Zur Zählung sämtlicher einfachen Wetteinheiten dient, wie bereits oben kurz angedeutet, der Totalschalter TS,, welcher in Fig. .I unten links dargestellt ist. Für die Zählung der Vielfachen einer Wetteinheit, d. h. für die im Zählschalter ZS summierten Wettbeträge, wird ein Totalschalter TS verwendet, der ebenfalls in der Fig..I, und zwar oben links, dargestellt ist. Außerdem ist noch ein Hundertertotalschalter HT vorhanden, dessen Zweck aus der späteren Beschreibung hervorgehen wird.
  • Um zu vermeiden, daß beim Überlaufen des zehnten Kontaktes des Einzelspeichers Sp eine Zehnerregistrierung verlorengeht, die möglich ist, falls der Abgreifer des Totalschalters TS, während eines Umlaufes des Speichers Sp diesen nicht entleert hat, ist ein besonderer, allen Wettbe-,verbern gemeinsamer Zählschalter ZS, vorgesehen.
  • Es sei nun zunächst die Wirkungsweise des Totalschalters T5', beschrieben. Sobald die Schaltarme TS, I bis TS, IV die in der Zeichnung dargestellte Stellung erreichen, kommt folgender Stromkreis für das Relais P zustande: Erde, Wicklung I des Relais P (Fig. 4), Wicklung 1I des Relais R4, Kontakt 79r4, Schaltarm TS, I, Leitung 8o (Fig. 2), Schaltarm.SPIV, Kontakt 8i r" Widerstand 1-1'"i:, Batterie, Erde. Der Einzelspeicher Sp kann also nur belegt werden, wenn sein Relais R, abgefallen. ist, d. h. wenn er zur Zeit nicht zur Speicherung einer Wette von dem Sammelschalter S belegt gehalten wird. Im Totalschalter TSI (Fig. d.) wird beim Ansprechen des Relais P dessen Kontakt 82 p geöffnet, welcher den über den Kontakt 83 r4 verlaufenden Stromkreis für seinen Antriebsinagneten Dts, geöffnet hält. Am Kontakt 84.p wird ein Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais P geschlossen, welcher über die Wicklung des Relais S, verläuft. Letzteres spricht an und schließt folgenden Stromkreis: Erde, Wicklung I des Relais E" Kontakte 85r4, 86s, Schaltarm TS, 1I, Leitung 87 (Fig. 2), Kontakt 88 r" 89 it, Wicklung II des Relais ZI, Batterie, Erde. Ist das Relais L' gerade abgefallen, so verläuft der Stromkreis von der Leitung 87 über Kontakt 88 r" 205 ir, Schaltarm Sp III zur Batterie. In diesem Stromkreis spricht das Relais El an und erregt den Drehmagneten Dsp des Einzelspeichers über folgenden Weg: Erde, Kontakt 9o dtel, 9 i r4, 92 e" Wicklung II des Relais E, Schaltarm TS, IV, Leitung 93 (Fig. 2), Wicklung des Magneten Dsp, Batterie, Erde. Dsf spricht an und schaltet die Schaltarme Sp l bis Sp V um einen Schritt vorwärts. Gleichzeitig wird der Kontakt 9d.(tsP geschlossen, sc daß Erde über diesen Kontakt, Leitung 95 (Fig. d.), Schaltarm TS, III, Kontakt 96e" 97P, 98s, an den Drehmagneten Dte, des dem Totalschalter TS, zugeordneten Einerspeichers angelegt wird. Am Kontaktgodte, wird der über Leitung 93 verlaufende Stromkreis für den Magneten Dsp unterbrochen, welcher seinen Kontakt 9- cIsp in dem über die Leitung 95 verlaufenden Stromkreis öffnet. Dadurch fällt der Magnet Dte, ab und schließt am Kontakt godte, den Stromkreis des Magneten Dsp von neuem. Diese gegenseitige schrittweise Steuerung der beiden Speicher geht so lange vor sich, bis die Schaltarme des Speichers Sp ihre Ruhelage erreicht haben. Ist dies der Fall, so wird der über die Leitung 8o verlaufende Stromkreis für die Relais P und R4 des Totalschalters TS, am Schaltarm SpIV des Speichers Sp unterbrochen. Das Relais P bleibt über seine Wicklung II in Reihe mit dem Relais S, erregt, während das Relais R4 an den Kontakten gir, und 85r4 die Stromkreise für die beiden Wicklungen des Relais E, unterbricht. Es sei noch erwähnt, daß ein Ansprechen des Relais R, des Speichers Sp während der eben beschriebenen Vorgänge nicht stattfinden kann, da parallel zur Wicklung des Relais R, der über die Leitung 8o und die niedrigohmigen Wicklungen der Relais R4 und P verlaufende Nebenschluß besteht. Über diesen Stromweg wird dem Relais R, so viel Strom entzogen, daß es bei Schließen des Kontaktes d.z über den Schaltarm SII des Sammelschalters S nicht ansprechen kann. War das Relais L' beim Belegen des Speichers Sp durch den Totalschalter TS, erregt, so wird es nach Rückkehr der Schaltarme Sp I bis SpV über Kontakt 2o4dsp, Schaltarm SpV, Kontakt 2o6 u erregt gehalten.
  • Der Speicher TE, des Totalschalters TS, hat also so viel Schritte zurückgelegt, wie der Speicher Sp bis zur Einnahme seiner Ruhestellung benötigte. Es sei nun die übertragung der im Totalschalter TS, gespeicherten Wettbeträge auf das Totalregister TR beschrieben. Beim Abfall des Relais R4 kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakte 9o dte" 99r4, Schaltarm TE, Il, Kontaktsegment ioo, Kontakt toi p, Leitung 102, Wicklungen I und II des Relais L'3, Wicklung des Drehmagneten Dre, Batterie, Erde. Der Magnet Dre ist der Antriebsmagnet des Einertotalregisters und schaltet dessen -Schaltarm TRE um einen Schritt vorwärts. Gleichzeitig-wird über den Kontakt 103 dre Erde an den Schaltarm TRE II und über Kontakt 1o4%, Wicklung III des Relais Us, Leitung 105, Kontakte i o6 e1, 97p, 98s, an den Magneten Dtel des Totalspeichers angelegt. Der Magnet Dtel öffnet seinen Kontakt 9o dtel und unterbricht damit den über die Leitung 102 verlaufenden Stromkreis für den Magneten Dre des Einerregisters. Der Magizet Dre fällt ab und unterbricht den über Leitung 1o5 verlaufenden Stromkreis für den Speichermagneten Dtel, welcher am Kontakt 9o dtel nach seinem Abfall den Stromkreis für den Magneten Dre des Einerregisters von neuem schließt. Diese gegenseitige Steuerung zwischen den beiden Speichermagneten setzt sich so lange fort, bis der Schaltarm Tei II des Totalschalters TSl die Ruhestellung erreicht; dann ist der über die Leitung 1o2 verlaufende Stromkreis für das Totalregister endgültig unterbrochen. War der Speicher TEl des Totalschalters TSl durch den Speicher,Sp auf den dritten Kontakt eingestellt worden, so werden sieben Stromstöße zum Magneten Dre des Totalregisters übertragen, so daß _dessen Einerregister um sieben Schritte fortgeschaltet wird, d. h. um die gleiche Zahl, auf welche der .Speicher Sp eingestellt war. Im Totalschalter TSl wird beim Erreichen der Ruhestellung des Schaltarmes TEiI über den Kontakt 107 r4 die Wicklung II des Relais P kurzgeschlossen, so daß dieses Relais abfällt, am Kontakt 84p den Stromkreis für das Relais S1 unterbricht und am Kontakt 82 p den Stromkreis für den Antriebsmagneten Dtsl des Abgreifers schließt. Der Abgreifer macht einen Schritt, und gleichzeitig wird über den Kontakt io8dtsl die Wicklung I des Relais R4 erregt, welches an seinem Kontakt 83 r4 den Stromkreis für den Magneten Dtsl unterbricht; dieser öffnet seinerseits am Kontakt 1o8 dtsl den Stromkreis für das Relais R4, das durch Schließen des Kontaktes 83 r4 den Magneten Dtsl von neuem einschaltet. Diese gegenseitige Steuerung des Magneten Dtsl und des Relais R4 setzt sich so lange fort, bis der Schaltarm TS1I einen weiteren, gerade nicht benutzten Speicher auffindet und das Relais P erregt,-wird.
  • Sollte der Speicher Sp neun Schritte gemacht haben, ohne daß der Totalschalter TSl seine Einstellung auf das Totalregister TR übertragen hat, so tritt bei seiner erneuten Belegung durch den Sammelschalter S der Zahlschalter ZSl (Fig. 2) - in Funktion. Beim Schließen des Stromkreises für das Relais R1 des Einzelspeichers Sp (Fig.2) wird der Kontakt 5 r1 geschlossen und damit der Antriebsmagnet Dsp erregt. Die Schaltarme SP I bis Sp V gelangen in die Ruhestellung. In dieser kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 9 dsp, Schaltarm Sp I, Kontakt iogrl, Leitungen i io, i i i. Kontakt I I2 dz, Wicklung des Relais R5, Batterie, Erde. Das Relais R5 des Zählschalters ZSl spricht an und schließt über seinen Kontakt 113 r, und Tiber den Kontakt 114p1 einen Stromkreis für den Antriebsmagneten Dsi des Abgreifers. Sobald dessen Schaltarm ZI die in der Zeichnung dargestellte Stellung erlangt hat, wird über die Leitung iio und-diesen Schaltarm das Relais P1 erregt. Es unterbricht am-Kontakt 114p1 den Stromkreis für- den Magneten Dsl des Abgreifers, so daß dieser stehenbleibt. Über die Kontakte i 15 p1, i 16 t1 wird der Drehmagnet Dzi des dem Zählschalter ZSl zugeordneten Speichers erregt, welcher die Schaltarme Zj bis ZIIII um einen Schritt fortschaltet. Gleichzeitig kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 1'7t" i i 8 dzl, Schaltarm Z,1, Kontakt i i 9 p1, Schaltarm Z II, Leitung 12o, Kontakt 121 r1, Leitung 33 (Fig. 3), Antriebsmagnet Der des Einerregisters, Batterie, Erde.
  • Das Einerregister wird um einen Schritt fortgeschaltet und gleichzeitig am Kontakt 34der Erde über Schaltarm ERIII, Kontakt 2071t,, Leitung 36 (Fig.2), Kontakt 12z, Schaltarm SIII des Sammelschalters S an die Wicklung II des Relais Z angelegt. Hierdurch erfolgt die; Stromverstärkung für den Sperrmagneten der Wettkasse, so daß die gedrückte Wettaste ausgelöst wird, worauf das. Relais Z abfällt und am Kontakt 4z den Stromkreis für das Relais R1 unterbricht. Dieses öffnet seinen Kontakt 5r1 und bringt damit den Antriebsmagneten Dsp des Einzelspeichers Sp zum Abfall. Durch Öffnendes Kontakts 9 dsp wird der über die Leitung i io verlaufende Stromweg für das Relais P1 unterbrochen, so daß dieses abfällt und am Kontakt i i 5 p1 den Drehmagneten Dz, des Zählspeichers ZSl ausschaltet. Über den Kontakt 12i p1 und den Schaltarm Z1II werden die Wicklungen I und II des Relais T1 erregt. Es sei noch erwähnt, daß'beim Fortschalten des Einzelspeichers Sp aus der neunten in die zehnte Stellung am Schaltarm Sp 1I der Stromkreis für die Wicklung I des Relais U unterbrochen wird und dieses Relais abfällt. Durch Schließen des Kontakts 6 zt wird Erde an die Leitung 2o8 und damit an den Schaltarm ERII des Einerregisters (Fig. 3) angelegt. Je nach Stellung des Armes ERII wird nun die Lampe o, 2, 4, 6 oder 8 aufleuchten.
  • Die Einstellung des Zählschalfers ZSl wird auf den Totalschalter TS (Fig. 4) übertragen. Diesem Totalschalter ist eberifalls ein Abgreifer mit den Schaltarmen TSI bis TSVI zugeordnet, welcher dauernd läuft. Sein Antriebsmagnet Dts xvird bei Einschaltung der Anlage über die Kontakte r22 p2 und 1-2 3 1-s erregt. Er schließt am Kontakt r24dts einen Stromkreis für die Wicklung I des Relais Rs, welcher über die Schaltarme TE I und TZ I verläuft. Das Relais R6 unterbricht bei seinem Ansprechen am Kontakt 123 1-s den Stromkreis für den Antriebsmagneten Pt.s, welcher seinerseits durch Öffnen des Kontakts r24dts das Relais R6 ausschaltet. Durch das Zusarrrrnenwirken dieses Relais mit dem Magneten Dts wird der Abgreifer des Totalschalters TS schrittweise fortgeschaltet, bis sein Schaltarm TS V den letzten Kontakt erreicht. In dieser Stellung wird folgender Stromkreis geschlossen: Batterie, Wicklung I des Relais P_, Wicklung Il des Relais I,s Kontakt 1251. s, Schaltarm TSV, Leitung 126 (Fig. 2), Kontakt 127t" Wicklung I des Relais T,, Erde. Der Kontakt 127 t, ist nur geschlossen, wenn der Ziilrlschalter ZS, von keinem Einzelspeicher Sp belegt ist. Über diesen Weg spricht das Relais P2 an und erregt das Relais Z3 über die Kontakte 1-28p, r29rs, Schaltarrn TS II, Leitung 130 (Fig. -a), Kontakt 131 t" Schaltarrn Z, 111, Kontakt 132 dz" Erde. Über Kontakt 133 z3 (Fig. 4) und Kontakt 13411 wird der Antriebsmagnet Dtz des dem Totalschalter TS zugeordneten Zehnerspeichers erregt. Jetzt kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt. 135 dtz, 136r-", Schaltarm TSIV, Leitung 137 (Fig. 2), Kontakt 138t,, Drehmagnet Dz" Batterie, Erde. Der Magnet Dz, öffnet seinen Kontakt 13-2 dz, und trennt damit Erde von dein über die Leitung 130 verlaufenden Stromkreis für das Relais Z3 ab. Das Relais Z_3 wird ausgeschaltet und unterbricht am Kontakt 133z3 den Stromkreis für den Drehmagneten Dtz. Bei dessen Abfall wird der Kontakt 135dtz unterbrochen und damit auch der Stromkreis für den Magneten Dz, des Zählschalters ZS,. Durch Schließen des Kontakts 132 dz, erfolgt die erneute Schließung des über die Leitung 130 verlaufenden Stromkreises für das Relais Z3, welches den Drehmagneten Dtz des Totalschalters am Kontakt 133z3 wieder einschaltet. Die gegenseitige Steuerung der Magnete Dtz und Dz, setzt sich dann so lange fort, bis der Schaltarm Z,III des Zählschalters ZS, die Ruhelage erreicht, wodurch der Stromkreis für das Relais Z3 endgültig unterbrochen wird. Gleichzeitig erfolgt über den Schaltarm Z,II (Fig. a) die Unterbrechung des Stromkreises für die Wicklungen I und 1I des Relais T" welches ebenfalls abfällt und damit die Einrichtungen des Zählschalters ZS, in den Ruhestand zurückversetzt.
  • Im Totalschalter TS wird jetzt die Wicklung II des Relais R" stromlos, so daß dieses Relais abfallt und an seinem Kontakt 139r, folgenden Stromkreis schließt: Erde, Kontakte 1391-s, 14o dte, Schaltarm TE III in der Ruhestellung, Kontakt 141 dtz, Schaltarm TZ III, Kontaktsegment 142, Kontakte 143h, r_1.Izß, Leitung 145, Kontakt r46it" Antriebsrnagnet Drz des Zehnerspeichers TRZ des Totalregisters TR, Batterie, Erde. Der Magnet Drz schaltet die Schaltarrne TRZ des Zehnerregisters um einen Schritt fort und schließt folgenden Stromkreis: Erde, Kontakt 1.I7 drz, Schaltarrn T RZ II, Kontakt r.15 iir, Leitung 1_r9, Schaltarm T.S VI, Kontakt 152, Wicklung 11 des Relais Z3, Batterie, Erde. Über diesen Stromweg wird das Relais Z3 erregt und schließt seinen Kontakt 133z3 im Stromkreis des Magneten Dtz. Dieser öffnet seinen Kontakt 141 dtz und unterbricht damit den oben beschriebenen Stromkreis für den Drehmagneten Drz des Zehnertotalregisters. Durch den Abfall des Magneten Drz wird der Kontakt 147 drz geöilnet und damit auch der über die Leitung 1.19 verlaufende Stromkreis für das Relais Zg, welches abfällt und am Kontakt 133z3 den Drehmagneten Dtz äusschaltet. Die Speichernragnete Dtz und Drz steuern sich nun so lange gegenseitig, bis der Schaltarm TZ III die in der Zeichnung dargestellte Ruhelage erreicht hat. Auf das Zelrnertotalregister sind dann so viel Stromstöße übertragen worden, wie der Zehnerspeicher des Totalschalters TS Schritte bis zur Erreichung seiner Ruhelage gemacht hat. Diese Schrittzahl entspricht der ursprünglichen Einstellung des dem Zählschalter ZS, (Fig. 2) zugeordneten Speichers Z,.
  • Der Totalschalter TS dient gleichzeitig auch zur Übertragung der im Zählschalter ZS (Fig.2) gespeicherten Wettbeträge. Solange dieser mit keinem Sammelschalter gekuppelt ist, sind die Relais E und Z, abgefallen und damit das Relais T erregt. Trifft nun der Schaltarrn TS V des Totalschalters TS auf den mit der Leitung 153 verbundenen Kontakt, so wird über Erde, Wicklung I des Relais T (Fig. 2), Kontakt 154t, Leitung 153 (Fig.4), Schaltarm T.SV, Kontakt 125r" Wicklung II des Relais R6, Wicklung l des Relais P2 nach Batterie das Relais P2 erregt. Es unterbricht am Kontakt 122p; den Stromkreis des Magneten Dis des Abgreifers und bereitet am Kontakt 155p.= einen Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais P2 vor.
  • Es sei nun zunächst angenommen, daß Wettbeträge in dem Einerspeicher des Zählschalters ZS aufgespeichert sind. Dann wird das Relais E3 über die Kontakte 156p2, 1571-s, Schaltarm TSI, Leitung 158 (Fig. 2), Kontakt 159t" Schaltarm ZEIV, Kontakt 16odze nach Erde erregt. Es schließt über seinen Kontakt 161 e3 und den Kontakt 162 n einen Stromkreis für den Drehmagneten Dte des dem Totalschalter TS zugeordneten Einer-Speichers. Beim Ansprechen dieses Magneten wird über die Kontakte 163 dte und 164r, sowie über Schaltarm TS III Erde an die Leitung 165 und damit an den Drehmagneten Dze des dem Zählschalter ZS zugeordneten Einer-Speichers angelegt. Der Magnet D.ze öffnet seinen Kontakt 16o dze und unterbricht damit den über Leitung 158 verlaufenden Stromkreis für das Relais E3 des Totalschalters TS. Dieses öffnet seinen Kontakt 161 e3 und schaltet damit den Antriebsmagneten Dte aus, welcher durch Öffnen seines Kontakts 163 dte die Erde von dem über die Leitung 165 verlaufenden Stromkreis abtrennt. Dadurch fällt auch der Magnet Dze des Zählschalters ZS wieder ab und schließt seinen Kontakt 16o dze von neuem. Die Speichermagnete Dte und Dze steuern sich nun so lange gegenseitig, bis der Schaltarm ZEIV des Zählschalters ZS seine Ruhestellung erreicht, in welcher der über die Leitung 158 verlaufende Strbmkreis unterbrochen ist. Damit fällt das Relais E3 endgültig ab. Gleichzeitig wird aber auch im Zählschalter der Stromkreis für die Wicklungen I und II des Relais T am Schaltarm ZEIII und damit der Stromkreis 153 am Kontakt 154t unterbrochen. Von den in diesem Stromkreis liegenden Relais fällt das Relais I2, (Fig. 4) ab, während das Relais P. über die Schaltarme TZ I und TE I sowie über den Kontakt 155P, und die Wicklung des Magneten Dts erregt bleibt. In diesem Haltestromkreis kann der Magnet Dts nicht betätigt werden, da er über die vorgeschaltete hochohmige Wicklung II des Relais P2 nicht genügend Strom erhält.
  • Beim Abfall des Relais R, kommt nun folgender Stromkreis für den Antriebsmagneten des Einertotalregisters zustande: Erde, Kontakt 13gra, 14odte, Schaltarm TEIII, Kontakte 166p2, 167e3, Leitung 185, Kontakt 168 u3, Wicklung des Magneten Dre, Batterie, Erde. Die Schaltarme TRE des Einertotalregisters werden um einen Schritt fortgeschaltet, während der Magnet Dre durch Schließen seines Kontakts to3dre folgenden Stromkreis schließt: Erde, 1o3 dre, Schaltarm TREII, Kontakt 1692c3, Leitung 149# Schaltarm TS VI, Kontakte 15o e3, 151z3, Wicklung I des Relais M, Batterie, Erde. Über den Kontakt 17o m wird ein über die Wicklung I des Relais N verlaufender Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais 31 geschlossen. Das Relais N schließt seinen Kontakt i 71 it und damit einen über seine Wicklung II den Schaltarm TE II und die Wicklung II des Relais Es verlaufenden Haltestromkreis, in welchem auch das Re- j lais E3 erregt wird. Dieses öffnet seinen Kontakt 167e3 im Stromkreis über die Leitung 185 und bringt damit den Drehmagneten Dre des E:inertotalregisters zum Abfall, da der Kontakt 172m in dessen Stromkreis zur Zeit ebenfalls offen ist. Jetzt wird der Kontakt 103 dre geöffnet und damit Erde von der Leitung 149 abgeschaltet, so daß das Relais. IM abfällt. Damit wird der Kontakt 172M geschlossen, so daß nunmehr der Stromkreis für den Drehmagneten D're über die Kontakte 172m und 173e3 verläuft. Der Magnet Dre schließt wieder seinen Kontakt 1o3 dre, wodurch jetzt über die Kontakte 169 2c3, Leitung 149, Schaltarm TS VI, Kontakte 174 e3, 175 m, Schaltarm TE II, Kontakt l7l n die Wicklung II des Relais N kurzgeschlossen wird und dieses Relais abfällt. Über die Kontakte 162n und 161 e3 wird der Antriebsmagnet Dte eingeschaltet, welcher am Kontakt 14o dte den Stromkreis für den Magneten Dre des Totalregisters unterbricht. Der dem Totalschalter TS zugeordnete Einerspeicher TE wurde also um einen Schritt fortgeschaltet, während das Einertotalregister zwei Schritte zurücklegte. Diese gegenseitige Steuerung setzt sich nun so lange fort, bis der Schaltarm TEIII im Totalschalter TS seine Ruhestellung erreicht und damit den Stromkreis für den Antriebsmagneten Dre des Totalregisters endgültig unterbricht.
  • Die Übertragung der in dem Zehnerspeicher des Zählschalters ZS gesammelten Wettbeträge auf den Totalschalter TS erfolgt in ähnlicher Weise, wie vorher für den Einerspeicher beschrieben. An Stelle des Relais E3 wird jedoch das Relais Z3 des Totalschalters TS über folgenden Weg erregt: Erde, Kontakt 176dzz (Fig.2), Schaltarm ZZIV, Kontakt 177 ti, Lbitung 178 (Fig. 4), Schaltarm TS' II, Kontakte 129 ra, 128 p2, Wicklung I des Relais Z3, Batterie, Erde. Am Kontakt 133 z3 wird der Antriebsmagnet Dtz des dem Totalschalter TS zugeordneten Zehnerspeichers erregt, welcher seinen Kontakt 135 dtz schließt und damit über den Kontakt 136r, Schaltarm TS IV, Leitung 179 (Fig. 2) den Drehmagneten Dz-- des dem Zählschalter ZS zugeordneten Zehnerspeichers erregt. Der Kontakt 176 dzz wird daraufhin geöffnet und das Relais Z3 zum Abfall gebracht. Auf diese Weise steuern sich die Speichermagnete Dtz und D'zz gegenseitig so lange, bis der Schaltarm ZZIV des Zählschalters ZS seine Ruhestellung erreicht. Damit wird der über die Leitung 178 verlaufende Stromkreis für das Relais Z3 unterbrochen, so daß dieses abfällt. Jetzt kommt folgender Stromkreis für den Zehnertotalspeicher zustande: Erde, Kontakte 139m, i4odte, Schaltarm TEIII, Kontakt i4i dtz, Schaltarm TZIII, Kontaktsegment 142, Kontakte 143p2, 1.143, Leitung z43, Kontakt 1461(" Wicklung des Drehmagnetes Drz, Batterie, Erde. Die Schaltarme TRZ des Zehnertotalregisters werden um einen Schritt fortgeschaltet, während am Kontakt 147 dr.,-folgender Stromkreis geschlossen wird: Erde, Kontakt 147 drz, Schaltarm TRZII, Kontakt 148u, Leitung 49, Schaltann TSVI, Kontakte 15o e3, 151 Z3, Wicklung 1 des Relais M. Das Relais 11 schließt seinen Kontakt 17011a und damit einen über die Wicklung I des Relais Il' verlaufenden Haltestromkreis für seine Wicklung 1I. Über Erde, Wicklung II des Relais lN, Kontakt 171 st, Schaltarm TE II, Schaltarm TZ II wird die Wicklung 1I des Relais Zg betätigt. Dieses Relais öffnet seinen Kontakt 144z3 und unterbricht, da auch der Kontakt i8orst geöffnet ist, den Stromkreis des Drehmagneten Drz im Totalregister. Durch Öffnen des Kontaktes 147 drz wird Erde von der Leitung 149 abgetrennt, so daß das Relais 01 abfällt, welches seinen Kontakt i8otia schließt und damit über den Kontakt i8iz3 einen neuen Stromkreis für den Magneten Drz des Zelinertotalregisters schließt. Dieser schaltet die Schaltarme TRZ um einen Schritt weiter und legt über seinen Kontakt 147 dr-z wieder Erde an die Leitung i49, wodurch über den Schaltann TS VI und die Kontakte i5oc3, 182z3, 184111 die Wicklung Il des Relais Nkurzgeschlossen wird. Das Relais X fällt ab und schließt an seinem Kontakt 13411, den Stromkreis des Drehmagneten I)tz. Durch Öffnen des Kontaktes 141 dtz wird der oben beschriebene Stromkreis für den Magneten Drz des Totalregisters unterbrochen, der wiederum seinen Kontakt 1.17 drz öffnet. Dadurch wird das Relais Z3 zum Abfall gebracht, 'das am Kontakt 133z3 den Stromkreis für den Antriebsmagneten Dtz unterbricht. Die gegenseitige Steuerung zwischen den :Magneten Dtz und Drz setzt sich so lange fort, bis der Schaltarm TZIII des Totalschalters TS seine Ruhestellung erreicht und durch Verlassen des Kontaktsegmentes 1.12 den Stromkreis des Magneten Drz endgültig unterbricht. Auf diese Weise werden für jeden Schritt des dein Totalschalter TS zugeordneten Zehnerregisters TZ zwei Stromstöße auf den Antriebsmagneten D-rz des Zehriertotalregisters übertragen, so daß dieses die doppelte Schrittzahl zurücklegt, welche der Einstellung des dein Zählschalter ZS zugeordneten Zehnerspeichers entspricht.
  • Sind beim Auftreffen der Schaltarme TSI bis TS V des Totalschalters TS auf einen Zählschalter ZS beide diesem zugeordneten Speicher, nämlich der Zehner- und Einerspeicher, aus der Ruhelage heraus bewegt, so werden über die Leitungen 158 bzw. 178 beide Relais E3 und Z3 erregt. Die gegenseitige Steuerung der Magnete Dte und Dze bzw. Dtz und Dzz geht gleichzeitig vor sich, ohne daß sich diese Vorgänge gegenseitig stören, da sie über getrennte Leitungen vorgenommen werden. Nach Einstellung beider Speicher des Totalschalters TS fällt das Relais RB ab und überträgt zunächst durch Schließen seines Kontaktes 139r8 die Einstellung des dem Totalschglter TS zugeordneten Einerspeichers über dessen Schaltarm TE III. Ist diese Übertragung beendet, so gelangt der Schaltarm TE III in seine Ruhestellung, so daß nunmehr die Übertragung der Einstellung des dem Totalschalter TS zugeordneten Zehnerspeichers über den Schaltarm 7'7_ III vorgenommen werden kann. Der Abgreifer des Totalschalters TS kann erst weitergeschaltet werden, nachdem beide Speicher ihre Ruhestellung erreicht haben, in welcher der Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais P2 an den Schaltarmen TEI und TZI unterbrochen ist.
  • Während des Betriebes kann es nun vorkommen, daß gleichzeitig vom Totalschalter TS und vom Totalschalter TS I Übertragungen auf den Antriebsmagneten Dre des Einertotalregisters vorgenommen werden müssen. Es sind dann gleichzeitig die über die Leitungen 1o2 und 185 verlaufenden Zweige des Antriebsstromkreises geschlossen. In dem Zweig der Leitung 102 liegen die Wicklungen I und 1I des Relais U3. Wird dieser Stromkreis kurz nach dem Schließen des Zweiges über die Leitung 185 geschlossen, so kann das Relais L% nicht ansprechen, da es über die Leitung 185 und den Kontakt 168u3 kurzgeschlossen ist. Sobald jedoch der in diesem Stromkreis liegende Kontakt 167 es geöffnet und damit der Zweig der Leitung 185 unterbrochen wird, spricht das Relais U3 an und schließt über seinen Kontakt 186u3 seine hochohmige Wicklung II kurz. Es sei noch erwähnt, daß' der Antriebsmagnet Dre über diese Wicklung nicht genügend Strom erhält, uni ansprechen oder sich erregt halten zu können. Bei Kurzschluß der hochohmigen Wicklung 1I des Relais U3 jedoch wird der über den Leitungszweig 1o2 fließende Strom derart verstärkt, daß der Magnet Dre ansprechen kann und durch Schließen seines Kontaktes 103dre über den Kontakt 104u3, Wicklung III des Relais U3, Leitung 1o5, Kontakte i o6 er, 97P, 98s, den Speichermagneten Dtei des Totalschalters TSi erregt. Durch Öffnen des Kontaktes godtel wird Erde von der Ader 102 abgetrennt und damit der Antriebsmagnet Dre zum Abfall gebracht. Das Relais U3 ist bis zur Öffnung des Kontaktes 103 die noch über seine Wicklung III erregt und fällt erst nach dem Abfall des :Magneten Dre ab. Jetzt ist der Kontakt 168 u3 wieder geschlossen, so daß über die Ader 185 die neuerliche Erregung des Magneten Dre vom Totalschalter- TS aus erfolgen kann. Hieraus ist also ersichtlich, daß bei gleichzeitiger Übertragung der _ Speichereinstellungen der Totalschalter TS und TSl von diesen abwechselnd ein Stromstoß für den Drehmagneten Dre gegeben wird, bis die Speichereinrichtungen der Totalschalter in die Ruhestellung gelangt sind. Eine Unterdrückung von Stromstößen für den Magneten Dre ist daher ausgeschlossen.
  • Gelangt der Schaltarm TREII des Einertotalregisters während dessen Einstellung in die Ruhelage, so wird.ein Stromstoß zu dem Antriebsmagneten Drz des Zehnertotalregisters übertragen, und zwar auf folgendem Wege: Erde, Kontakt 1o3 dre, Schaltarm TREII in der Ruhestellung, Wicklungen I und II des Relais U4, Antriebsmagnet DRZ, Batterie, Erde. Über diesen Stromkreis wird zunächst nur das Relais Ü4 erregt, falls nicht gleichzeitig über die Leitung 145 vom Totalsehalter TS ein Stromstoß für den Magneten Drz übertragen werden sollte. Das Relais U4 schließt dann seinen Kontakt 187.1z4 und verhindert durch Öffnen des Kontaktes 1461t4 eine gleichzeitige Erregung des Magneten Drz über die Leitung 45. Durch den Kurzschluß seiner hochohmigen Wicklung II wird der in dem vorher beschriebenen Stromkreis für den Magneten Drz fließende Strom derartig verstärkt, daß dieser Magnet anspricht und das Zehnertotalregister um einen Schritt fortschaltet. Die zum Totalschalter TS führende Leitung 149 wird in diesem Falle über den Kontakt 147 drz, Schaltarm TRZ II, Kontakt 188 u4, Wicklung III des Relais U4, Kon--takt 169 u3 geerdet. -Die von den Schaltarmen TREI des Einer-, TRZ I des Zehner-, TRH I des Hunderter-, TRT I des Tausender- und TRZT I des Zehntausenderregisters bestrichenen Kontakte sind mit den Anzeigeeinrichtungen für die Totalwettsumme in bekannter Weise verbunden.
  • Zum Schluß sei noch kurz auf. die Wirkungsweise des Hundertertotalschalters FIT, welcher unten rechts in Fig. 4 dargestellt ist, eingegangen. Er dient zur Sammlung aller zehn in den Zählschaltern ZS bzw. ZS I gespeicherten iofachen Wetteinheiten, falls diese Zählschalter nach einem .vollen Umlauf nicht von ihrem Totalschalter T#' bzw. TS, entleert worden sind. Gelangt beispielsweise der dem Zählschalter ZS zugeordnete Zehnerspeicher, während er mit einem Sammelschalter gekuppelt ist, in die Ruhelage, so wird beim Ansprechen des Antriebsmagneten Dzz über dessen Kontakt 72 dzz folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakte 30,t, 72 dzz, Schaltarm ZZ I in der Ruhelage, Leitung 189 (Fig. 4), Schaltarm HT I, Wicklung II des Relais R,, Kontakt igor,, Leitung igi, Kontakt 192u5, Wicklung des Antriebsmagneten Drh des Hundertertotalregisters, Batterie,. Erde. Am Kontakt 193 drh wird folgender Stromkreis für den Antriebsmagneten Dzr des Zehnereinzelregisters geschlossen: Erde, Kontakt 193 drh, Schaltarm TRHII, Kontakt 194u5, Leitung 195, Schaltarm HT II, Leitung i96 (Fig. z), Schaltarm ZSV des Zählschalters ZS, Leitung 74 (Fig. 3), Wicklung von Dzr, Batterie, Erde. Dzr schließt seinen Kontakt 75 dzr und betätigt damit, wie oben beschrieben, über die Leitung 36 die Relais K, A oder C des Zählschalters ZS, wodurch der Stromkreis des Magneten dzz unterbrochen wird und durch Öffnen des Kontaktes 72 dzz auch der Stromkreis für das Relais R, des-Totalschalters HT und für den Antriebsmagneten Drh des Hundertertotalregisters. Dieses öffnet seinen Kontakt 193 drh und bewirkt damit den Abfall des Drehmagneten Dzr des Zehnereinzelregisters (Fig. 3). Dieser öffnet seinen Kontakt 75 dzr und schaltet damit die Erde von der Leitung 36 ab, wodurch die weiter oben beschriebenen Vorgänge für die weitere Betätigung des Zählschalters ZS ausgelöst werden. Im Hundertertotalschalter HT wird der Kontakt 197i-, geschlossen und damit der Drehmagnet. Dht . eingeschaltet. Dieser bewegt die Schaltarme HT I und HT II um einen Schritt vorwärts und schließt an seinem Kontakt 198dht einen Stromkreis für die Wicklung I des Relais R,, welches an seinem Kontakt 197r, den vorher beschriebenen Stromkreis für den Drehmagneten Dht unterbricht. Diese gegenseitige Steuerung zwischen dem Magneten Dh.t und dem Relais R7 wird so lange fortgesetzt, bis i der Schaltarm HT I auf einen durch Erde gekennzeichneten Kontakt aufläuft.
  • Es sei nun angenommen, daß der Zählschalter ZSl während seiner Anschaltuug an den EinzelspeicherSp in die Ruhelage gelangt; dann wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakte 117 t1 (Fig. 2), 118 dz, Schaltarm Z, I in der Ruhestellung, Leitung i99 (Fig. 4), Schaltarm HT I, Wicklung II des Relais H,, Kontakt Igor,,, Leitung 191, Kon- j takt 192 u5, Wicklung des Drehmagneten Drh des Hundertertotalregisters, Batterie, Erde, sobald der Schaltarm HT den mit der Leitung igg verbundenen Kontakt erreicht. Das Relais R, öffnet an seinem Kontakt 197r, den Stromkreis des Antriebsmagneten Dht des Totalschalters HT, während der -Magnet Drh des Hundertertotalregistei#s dessen Schaltarm um einen Schritt fortschaltet und gleichzeitig folgenden Stromkreis schließt: Erde, 1 Kontakt 193 drh, Schaltarm TRH II, Kontakt 1942-t5, Leitung 195., Schaltarm HT 1I, Leitung 200 (Fig. 2), Kontakt i igp,, Schaltarm ZII, Leitung i2o, Kontakt i21 r,, Leitung 33 (Fig. 3), Antriebsmagnet Der des Einereintelregisters, Batterie, Erde. Über den Kontakt 34 der wird Erde an die Ader 36 angelegt, wodurch, wie weiter oben bei der Beschreibung der Registrierung einer einfachen Wetteinheit beschrieben, die Auslösung der an der Wettkasse gedrückten Taste erfolgt. Darauf wird das Relais R, des Speichers Sp zum Abfall gebracht und öffnet seinen Kontakt iogr, im Stromkreis des Relais P, des Zählschalters ZSl. Am Kontakt i 15 p, wird der Stromkreis des Speichermagneten Dz, unterbrochen, welcher den über die Leitung i 99 verlaufenden Stromkreis für das Relais R, des Hundertertotalschalters HT und den Antriebsmagneten Drla am Kontakt ii8dz, unterbricht. Das Relais R? schließt bei seinem Abfall den Kontakt 197r7 und schaltet damit den Drehmagneten des Totalschalters HT wieder ein, so daß dieser seinen Umlauf fortsetzt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Totalisator, dadurch gekennzeichnet. daß zur Erfassung der Totalwettsumme dem zur Übertragung der Wettbeträge auf das Einzelregister dienenden Sammelschalter (S) eines Wettbewerbers für die niedrigste Wetteinheit ein Speicher (Sp) individuell zugeordnet ist und für Vielfache der Wetteinheit mehreren Sammelschaltern gemeinsame Zählschalter (ZS) zugeordnet sind.
  2. 2. Elektrischer Totalisator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der individuelle Speicher (Sp) die von ihm aufgenommenen Wettbeträge unmittelbar auf das dem Wettbewerber zugeordnete Einzelregister (ER) überträgt.
  3. 3. Elektrischer Totalisator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Zählschaltern (ZS) aufgenommenen Wettbeträge einerseits auf das dem Bewerber zugeordnete Einzelregister (ER) und andererseits auf einen zur Einstellung des Totalregisters (TR) dienenden Totalschalter (TS) übertragen werden. .
  4. 4. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Totalschalter (TS) ein dauernd umlaufender Abgreifer zugeordnet ist, welcher nur auf einen gerade nicht mit dem Sammelschalter (S) gekuppelten Zählschalter (ZS) stillgesetzt werden kann.
  5. 5. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede zehnte von dem individuellen Speicher (Sp) aufgenommene Wetteinheit auf einen mehreren oder allen Speichern gemeinsamen Zählschalter (ZS,) übertragen wird, welcher die Registrierung einer iofachen Wetteinheit im Totalregister veranlaßt.
  6. 6. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gleiche Totalschalter (TS) zur Sammlung der von den Zählschaltern (ZS) unmittelbar aufgenommenen und der von den besonderen Zählschaltern (ZS,) für die iofachen Wetteinheiten gesammelten Wettbeträge dient.
  7. 7. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den individuellen Speichern (Sp) gesammelten Wettbeträge von einem mehreren oder allen Speichern gemeinsamen Totalschalter (TS,) nacheinander gesammelt und auf das Totalregister (TR) übertragen werden. B. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Totalschalter (TS,) einen dauernd umlaufenden Abgreifer besitzt, welcher das dem Totalschalter zugeordnete Register (TE,) nur bei Auftreffen auf einen gerade nicht in Betrieb befindlichen Speicher (Sp) anschaltet. 9. Elektrischer Totalisator nach Anspruch q. oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (E, Z bzw. Sp) bei Belegung durch den Totalschalter (TS bzw. TS,) schrittweise in die Ruhestellung gebracht wird und bei jedem Schritt eine Fortschaltung des dem Totalschalter zugeordneten Speichers (TE, TZ bzw. TE,) bewirkt. io. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß beim Rückstellen des Speichers (TE, TZ i bzw. TE,) in die Ruhelage so viel Stromstöße zu dem Antriebsmagneten (Dre bzw. Drz) des Totalregisters (TR) gegeben werden, wie der Speicher des Totalschalters (TS bzw. TS,) Schritte bis zu 1 seiner Ruhestellung ausführen muß, i i. Elektrischer Totalisator nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Antriebsmagnete (Dre, Drz) des Totalregisters (TR) und des Totalschalters (TS, TS,) derart gegenseitig steuern, daß der eine den Stromkreis des anderen schließt und dieser den Stromkreis des ersteren unterbricht. 12. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 2; dadurch gekennzeichnet, daß dem Speicher (Sp) Schaltmittel (Sp I, U) zugeordnet sind, welche bei Registrierung einer Wetteinheit eine Umschaltung von dem einen (ER I) auf einen anderen Schaltarm (ER 1I) des Einereinzelregisters und bei Registrierung jeder zweiten Wetteinheit eine Fortschältung der Schaltarme herbeiführen. 13. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 1a, dadurch gekennzeichnet, daß über den einen Schaltarm (ER II) des Einzelregisters die geraden und über den anderen (ER I) die ungeraden Zahlen der Anzeigeeinrichtung gekennzeichnet werden. 14. Elektrischer Totalisator nach Anspruch zo, dadurch gekennzeichnet, daß dem Totalschalter (TS) Hilfsschaltmittel (M, N) zugeordnet sind, welche bei jedem Schritt des dem Totalschalter zugeordneten Speichers (TE bzw. TZ) zwei Stromstöße auf den Antriebsmagneten (DYe bzw. Drz) des Totalregisters (TR) übertragen.
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