DE657266C - Verbindung einer Registriermaschine mit einer Kartenlochmaschine - Google Patents

Verbindung einer Registriermaschine mit einer Kartenlochmaschine

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DE657266C
DE657266C DEI55310D DEI0055310D DE657266C DE 657266 C DE657266 C DE 657266C DE I55310 D DEI55310 D DE I55310D DE I0055310 D DEI0055310 D DE I0055310D DE 657266 C DE657266 C DE 657266C
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    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/08Output mechanisms with punching mechanism

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Description

Im modernen Geschäftsleben sind Maschinen
in Verwendung, welche die Überwachung des Betriebes durch maschinelle Festlegung der einzelnen Geschäftsvorgänge und Aufrechnung ihrer zahlenmäßigen Grundlagen ermöglichen.
InVerkaufsgeschäften dienen diesen Zwecken
die sog. Registrierkassen, welche in ihren höher entwickelten Formen die Möglichkeit bieten, die von den verschiedenen Verkäufern getätigten Verkäufe getrennt festzulegen und aufzurechnen oder Vorgänge nach ihrer sie voneinander unterscheidenden Besonderheit festzuhalten.
Maschinen, welche diese Möglichkeit bieten, sind verhältnismäßig kostspielig, weil sie mit zahlreichen Speicherwerken von Rechenwerkscharakter ausgerüstet sein müssen.
Um mit einfacheren Maschinen auszukommen, hat man bereits Registrierkassen mit Lochwerken ausgerüstet, so daß die einzelnen Geschäftsvorgänge auf Lochkarten oder -streifen festgelegt werden können, die dann ihrerseits nach besonderen Kennzeichen aufgerechnet werden können.
Man hat auch bereits die Lochwerke räumlich getrennt von den Registriermaschinen gehalten, so daß die Lochkarten an einer anderen Stelle des Geschäftsbetriebes zur Verfügung sind als diejenige, an welcher sich die Geschäftsvorgänge selbst abspielen.
Für die Nützlichkeit der Verwendung solcher Maschinenverbindungen ist es von entscheidender Bedeutung, daß die Gewähr gegeben ist, daß die Lochung mit der Registrierung übereinstimmt.
Bei bisher bekannten Maschinenverbindungen dieser Art können vorgekommene Differenzen zwischen den Angaben der Registrier- und denjenigen der Lochmaschine nur bei der Aufrechnung der angefallenen Lochkarten entdeckt werden, wo es bereits zu spät ist, der Ursache des Fehlers nachzugehen.
Es sind bereits Kartenlochmaschinen mit einer Vorrichtung zum Abfühlen der gelochten Karten und einem durch diese Vorrichtung einzustellenden Registrierwerk versehen worden, und es würde nichts im Wege stehen, diese Lochmaschine in der angegebenen Weise mit einer Registriermaschine in Verbindung zu bringen. Indessen würde auch hierbei eine sofort vorzunehmende Kontrolle mit erheblichen Umständen verbunden sein.
Vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Mangel der bekannten Maschinenverbindung zu beheben, und erreicht den Zweck dadurch, daß die Registriervorrichtung der Lochmaschine mit einer Entnahmevorrichtung verbunden ist und die Entnahmevorrichtungen beider Maschinen so zusammengeschaltet sind, daß sie in Abhängigkeit von der Über-
einstimmung oder Abweichung der durch die Registriermaschine bzw. Lochwertabfühleinrichtung gegebenen Einstellung den Betrieb der Registriermaschine überwachen. . |
Zum Zweck der Durchführung dieser Übe*~f wachung wird die Registriermaschine, di$ natürlich nicht nur aus einer Registrierkasse, sondern auch beispielsweise aus einer durch Lochkarten gesteuerten Maschine, z. B. einer ίο Tabelliermaschine, bestehen kann, mit einer Sperrvorrichtung versehen, welche bei Feststellung einer unrichtigen Wertübertragung auf eine gelochte Karte mit Hilfe der Überwachungseinrichtung die Registriermaschine gegen Betätigung sperrt. Wenn z. B·. in der Registriermaschine der Wert 734 eingeführt und auch in der Karte der Wert 734 gelocht ist, dann wird die Registriermaschine für eine neue Benutzung freigegeben; wenn dagegen in der Lochkarte z. B. fälschlicherweise der Wert 733 gelocht wäre, dann würde die Überwachungseinrichtung die Sperrvorrichtung der Registriermaschine so beeinflussen, daß die Registriermaschine nicht eher benutzt werden kann, als bis eine Nachprüfung des Ubertragungsvorgangs stattgefunden hat.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen.
Die Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise an der Verbindung einer Registrierkasse bekannter Art mit einer Lochmaschine veranschaulicht, bei der die Karten in der Richtung der Kartenspalten durch die Maschine geführt werden. Es können jedoch auch andere .Maschinen zur Fernsteuerung der Lochmaschine, wie z. B. Addiermaschinen und Schreiblochmaschinen, Anwendung finden, und die Lochmaschine kann auch anders gebaut sein, sofern nur die Mög-4.0 lichkeit besteht, in ihr die gelochten Werte zu registrieren.
Fig. ι ist ein mittlerer Schnitt durch eine
bekannte Registrierkasse, welche mit einer Zusatzeinrichtung ausgerüstet ist, die einen Bestandteil der die Erfindung ausmachenden Einrichtung bildet.
Fig. ι a ist ein Teilgrundriß zu Fig. 1, welcher eine Getriebeverbindung für den Antrieb einer Zifferscheibe der Maschine darstellt.
Fig. 2 veranschaulicht einen Teil der Tastatur der Registrierkasse in Seitenansicht und zeigt zugleich eine Tastensperreinrichtung, durch die eine angeschlagene Taste während der Betätigung der Kasse in der Tiefstellung gehalten werden kann.
Fig. 3 ist eine Teilendansicht der Registrierkasse und veranschaulicht den Motor für den Antrieb der die Einstellung der Kasse abfüh-" lenden Kontaktbürsten sowie für den xA.ntrieb gewisser Kontaktnocken.
Fig. 4 ist eine Endansicht der Registrierkasse und zeigt im besonderen die Betäti- : gungshandhabe für die Kasse und eine bevortlljgte Ausführungsform einer Sperreinrich-,.iung für die Handkurbel, welche wirksam -vwird, wenn eine fehlerhafte übertragung zum Lochwerk stattgefunden hat.
Fig. S ist ein Längsschnitt durch die von der Registrierkasse gesteuerte Lochmaschine für die entsprechend den in die Registrierkasse eingeführten Werten zu lochenden Karten. Die Figur zeigt zugleich die Einrichtung zur Einstellung der in den Karten gelochten Werte und zur Trennung der richtig gelochten Karten von falsch gelochten Karten.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht der in Fig. 5 dargestellten Lochmaschine und veranschaulicht im besonderen das Getriebe für den Antrieb der verschiedenen zur Lochmaschine gehörigen Teile.
Die Fig. 7 a und 7 b geben zusammen, wenn sie seitlich nebeneinandergelegt werden, ein Arbeitsstromkreissehema für die aus Registrierkasse und Lochmaschine bestehende Maschinenverbindung, und zwar zeigt Fig. 7a das Arbeitsstromkreissehema für die Lochmaschine und Fig. 7b dasjenige für die Registrierkasse.
Fig. 8 ist ein Teilschnitt durch die Lochmaschine und veranschaulicht das Lochwerk und die Wählereinrichtung für die Lochstempel.
Fig. 9 ist ebenfalls ein Teilschnitt durch die Lochmaschine und veranschaulicht das Genfer-Sperrgetriebe für den unterbrechungsweisen Antrieb der verschiedenen Transportwalzen für die zu lochenden Karten.
Fig. 10 und 11 veranschaulichen den zeitlichen Verlauf der Wirksamkeit der verschie- ioo denen Kontakte und Kontaktschließ vorrichtungen, welche in der Lochmaschine bzw. in der Registrierkasse vorgesehen sind.
Die Beschreibung mag mit einer Erläuterung der Einrichtung der Registrierkasse begönnen werden.
Die Kontrollkasse besitzt eine Volltastatur, doch ist von dieser in Fig. 1 nur eine Reihe von Tasten 10 dargestellt. Jede Taste kann entgegen dem Druck einer auf sie wirkenden no Feder 11 angeschlagen werden und bestimmt dann das Ausmaß der Verstellbewegung eines ihr zugeordneten Zähnsegments 12. Der Anschlag irgendeiner Taste 10 in einer Tastenreihe veranlaßt das Hochgehen eines der Tastenreihe zugeordneten Anschlags 13. Die Zahnsegmente 12 sitzen sämtlich lose auf einer Hauptwelle 14 und sind mit verschiebbaren Rastenschieber 15 ausgerüstet. Die Zahnsegmente 12 tragen Klinken 16, welche in Eingriff mit dem einwärts gerichteten Ende jeder angeschlagenen Taste 10 zu treten ver-
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mögen, so daß durch dasselbe eine weitere Bewegung des Zahnsegments verhindert wird. Wenn die Klinke 16 auf eine angeschlagene Taste trifft, dann wird der Rastenschieber 15 auswärts bewegt und tritt iri eine Rast 17 einer Rastenplatte 18 ein, wodurch das Zahnsegment 12 in der Einstellage gesperrt wird. Die Hauptwelle 14 führt bei jeder Betätigung durch einen Kurbelarm 19, der durch einen Lenker 20 mit einem zweiten Kurbelarm 21 verbunden ist, welcher fest auf .einer Triebwelle 22 der Maschine sitzt, eine Schwingbewegung aus. Auf der Welle 14 sitzt fest eine Reihe von Segmenten 23, und zwar je eines für jedes Segment 12, welche zusammen mit an ihnen sitzenden Ansätzen 24 dazu dienen, die Segmente 12 in bekannter Weise in entgegengesetzten Richtungen zu bewegen. Diese Einrichtung, die in den Zeichnungsfiguren nur für eine Tastenreihe dargestellt ist, ist für jede Tastenreihe vorgesehen. Jedes Segment 12 ist mit einer Verzahnung 26 versehen, welche im Falle der Werttasten der Tastenreihen die Einstellung eines Anzeigerades 2j und eines Zählrades 28 eines Summenwerks herbeigeführt.
Die Handkurbel 29 (Fig. 4) der Registrierkasse ist mit einem Zahntrieb 30 verbunden, welcher in Eingriff mit einem Zahnrad 31 steht, das seinerseits sich in Eingriff mit einem Zahnrad 32 befindet, welches letztere am Ende einer Querwelle 33 befestigt ist und über ein Zahnrad 34 die Welle 22 antreibt, auf der das Zahnrad 34 befestigt ist.
Bei Drehung der Welle 22 durch die Handkurbel 29 werden die Segmente 23 zunächst entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers ausgeschwungen, wobei an ihrem Umfang befindliche Stufen 35 in Eingriff mit den Schiebern 15 der Zahnsegmente 12 gelangen. Bei der Rückbewegung der Segmente 23 im Drehsinn des Uhrzeigers werden die Segmente 12 ebenfalls rückwärts bewegt um Strecken, welche durch den Wert der angeschlagenen Taste bestimmt werden, indem die an den Zahnsegmenten 12 sitzenden Klinken 16 von den Enden derjenigen Tasten, die angeschlagen worden sind, und damit die betreffenden Zahnsegmente 12 festgehalten werden.- Die Stufe 35 gleitet dabei unter dem Rastenschieber 15 hinweg und drückt ihn dabei auswärts in eine Rast der Rastenplatte 18. Die Segmente 12 werden bei der am Beginn jedes Betriebsvorgangs der Maschine erfolgenden Drehung der Welle 14 entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers in ihre Grundstellungen durch die Ansätze 24 zurückgeführt, welche die Segmente 12 erfassen und diese dadurch in ihre Grundstellung bringen. Die Wirkung des Druckwerks der dargestellten Kontrollkasse braucht hier nur kurz erläutert zu werden, da sie wohlbekannt ist.
Nachdem ein Zahnsegment 26 aus der ihm zuvor gegebenen Einstellage heraus in seine Grundstellung zurückgeführt worden ist, wird es im Drehsinn des Uhrzeigers gedreht entsprechend dem Wert einer angeschlagenen Taste. Diese Drehung des Zahnsegments 26 dient dazu, ein Postenrad auf den Wert, welcher der angeschlagenen Taste entspricht, einzustellen. Für jede Zahlenstelle ist eine solche Einrichtung vorgesehen. Es genügt aber, eine Beschreibung für eine einzige Zahlenstelle zu geben.
In dauerndem Eingriff mit dem Segment 26 befindet sich ein Zahnrad 36, welches in Eingriff mit einem Zahnrad 37 steht, das lose auf einer Stange 38 sitzt. Mit dem Zahnrad 37 ist ein Zahntrieb 39 (Fig. ia) fest verbunden, neben dem sich ein Zahnrad 40 befindet. Das Zahnrad 40 ist durch eine Hülse 42, welche lose auf der Welle 38 sitzt, mit einem Zahnrad 41 verbunden. Das Zahnrad 41 steht seinerseits in Eingriff mit einem Zahnrad 43, welches fest mit einem Zählrad 44 verbunden ist. Den Zahnrädern 39 und 40 liegt ein breiter Zahntrieb 45 gegenüber, welcher gleichzeitig in die Verzahnungen der beiden Zahnräder 39 und 40 einzugreifen vermag und der die Drehung des Zahnrades 39 im Drehsinn des Uhrzeigers auf das Zahnrad 40 und durch dieses über die Zahnräder 41, 43 auf das Zählrad 44 überträgt, so daß in diesem der einer gedrückten Taste entsprechende Wert eingestellt wird.
Die Zahnräder 45 sitzen auf einer Stange 46, welche in Schwingarmen 47 ruht, die auf einer Welle 48 sitzen. Auf der Welle 48 sitzt auch ein Arm 49, welcher durch einen Lenker mit einem Winkelhebel 51 verbunden ist, der an eine Schubstange 52 angreift. Ein Nokken S3, welcher fest auf der Welle 22 sitzt, wirkt auf eine Rolle 54, die an der Seite der Schubstange 52 angeordnet ist. Bei der Drehung der Welle 22 werden durch den Nocken 53 die Zahntriebe 45 in Eingriff mit den Zahnradpaaren 39 und 40 gebracht, um die Bewegung der Zahnräder 36 entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers auf die Zählräder 44 zu übertragen. Nachdem die Segmente 26 ihre Einstellung erhalten haben, bringt der Nocken 53 die Zahn triebe 55 wieder außer Eingriff mit den Zahnradpaaren 39, 40^, worauf die Zahntriebe 45 während der Rückstellbewegungen der Zahnsegmente 26 beim nächsten Arbeitsgang der Maschine ausgerückt bleiben. Im Eingriff mit dem Zahnrad 43 befindet sich auch ein Zahnrad 55 (Fig. 1), welches gleichzeitig auch in Eingriff mit einem Zahnrad 56 steht, mit dem ein Bürstenkörper 57 verbunden ist, so daß der Bürstenkörper entsprechend der Einstellung, die dem Zählrad 44 erteilt wird, ebenfalls eingestellt wird.
Der Bürstenkörper trägt zwei Bürsten, von welchen die eine bei der Verstellung des Bürstenkörpers ' Kontaktstücke 58 überschleift, während die andere in Eingriff mit einem Kontaktsegment 59 bleibt, welches eine solche Winkelausdehnung besitzt, da jedesmal, wenn eine Bürste 57 über die Kontaktstücke 58 hinweggeht, die andere Bürste sich in Anlage mit dem Kontaktsegment 59 befindet. Diese Vorrichtung stellt eine übliche Entnahmevorrichtung für einen in einem Zählwerk eingestellten Wert dar. Nach jedesmaliger Betätigung ,der Registrierkasse nehmen die Bürsten 57 verschiedene Einstellagen ein je nach den Tasten, welche angeschlagen wurden.
Es mag daran erinnert werden, daß die Maschine dazu bestimmt ist, an einem Ort Verwendung zu finden, an welchem Verkäufe in einem Geschäftsraum getätigt werden, während die Lochmaschine an einer von diesem Ort entfernten Stelle aufgestellt ist, vorzugsweise in der Buchhaltung des Betriebes, so daß für die getätigten Verkäufe Karten an einem entfernten Ort gelocht werden müssen, um eine bleibende Registrierung der Verkäufe zu gewinnen. Diesem Verwendungszweck entspricht die Tatsache, daß nach der Darstellung der Fig. 5 und 6 die Lochmaschine eine selbständige Maschine bildet, die von der Kontrollkasse oder sonstigen Registriermaschine räumlich getrennt ist, obgleich beide Maschinen elektrisch miteinander verbunden sind, um eine Überwachung der Tätigkeit der einen durch die andere Maschine zu ermöglichen.
In den Fig. 7 a und 7 b ist, wenn sie nebeneinandergelegt werden, ein Arbeitsstromkreisschema für die Verbundmaschine veranschaulicht. Wenn ein Betrag in einer Karte gelocht werden soll, dann drückt die Bedienungsperson für die Registrierkasse oder den sonstigen Registrierapparat eine Anlaßtaste ST, welche in der letzterwähnten Maschine vorgesehen ist, die aber nur in dem Schaltschema der Fig. 7 b erscheint. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen, welcher wie folgt verläuft: Hauptstromleiter 60, Kontakt der Anlaßtaste ST, Draht 62, Magnet 63, Hauptstromleiter 61. Die Erregung des Magneten veranlaßt die Schließung von Kontakten 63H, 63». 63,. und 63rf.
Der Stromkreis für den Motor M der Lochvorrichtung ist jetzt geschlossen, da der Motor dann sowohl in stromleitender Verbindung mit dem Hauptleiter 61 als auch über den Kontakt 63& in stromleitender Verbindung mit dem Hauptleiter 60 steht. Der Stromkreis für den Motor N der Registrierkasse ist ebenfalls geschlossen, da dieser Motor unmittelbar an den Hauptleiter 61 und über den Kontakt 6$b an den Stromleiter 60.
angeschlossen ist. Durch das Anschlagen der Anlaßtaste ST werden also die Motoren M und N beider Maschinen eingeschaltet.
Der Magnet 63 stellt für sich bei seiner Erregung einen Haltestromkreis her, welcher über den Kontakt 63,,, den Draht 64 und den Nockenkontakt CC-2 verläuft. Ein zweiter Haltestromkreis für den Magneten 63 geht über den Kontakt 63a, den Stromleiter 65, den Kontakt 66C, welcher geschlossen ist, wenn der Magnet 66 erregt ist, zum Hauptleiter 60. Wie die Erregung des Magneten 66 zustande kommt, wird später angegeben werden.
Die zu lochenden Leerkarten werden in einen Kartenbehälter 67 der Lochmaschine (Fig. 5) eingelegt, wobei die unterste Karte einen Kartenhebel 68 betätigt und durch diesen einen Kontakt MCL schließt. Die Schließung dieses Kontaktes hat, wie aus Fig. 7 a ersehen werden kann, die Schließung des Stromkreises eines Magneten 69 zur Folge, wobei infolge Erregung dieses Magneten der Kontakt 6qa geschlossen wird.
Wenn der Nockenkontakt CC-i sich schließt, dann wird ein Stromkreis für den Kartentransportkupplungsmagneten 70 geschlossen, welcher wie folgt verläuft: Hauptstromleiter 61, Magnet 70, Kontakt 63C, der jetzt geschlossen ist, Kontakt 69a, der ebenfalls geschlossen ist, da sich Karten im Magazin 67 befinden, Kontakt 66;,, der für gewöhnlich durch. eine an ein Kontaktblatt angreifende Feder geschlossen gehalten wird, Nockenkontakt CC-i, Hauptstromleiter 60.
Aus Fig. 6 kann ersehen werden, daß der Motor M eine Riemenscheibe 72 treibt, mit der ein Zahntrieb 93 verbunden ist, welcher in Eingriff mit einem Zahnrad 73 steht, an ioo dem ein Zahntrieb 74 sitzt, der seinerseits in ein Zahnrad 75 eingreift, welches lose auf eine Welle 76 aufgesetzt ist, auf der ein weiterer Zahntrieb JJ lose angeordnet ist. Mit dem Zahnrad 75 und dem Zahntrieb yj ist eine mit Aussparungen versehene Scheibe 78 verbunden, welche daher ebenfalls lose auf der Welle 76 sitzt. Neben der Scheibe 78 befindet sich ein fest an der Welle 76 sitzender Arm 79, welcher eine Kupphmgsklinke 80 trägt. Die Klinke vermag in eine Aussparung der Scheibe 78 einzufallen und steht unter der Einwirkung einer Feder 81, welche sie in Eingriffsstellung zu halten sucht. Die Klinke 78 wird jedoch für gewöhnlich durch den Anker 82 des Magneten 70 außer Eingriff mit der Aussparung der Scheibe 78 gehalten, da der Anker 82 einen Ansatz der Klinke 80 zu erfassen vermag. Wenn der Kartentransportkupplungsmagnet 70 erregt wird, dann zieht er den Anker 82 an, so daß dieser eine Schwingbewegung um seinen Drehpunkt 83
ausführt, wobei die Klinke 80 ausgelöst wird, so daß die Welle 76 an ihren Antrieb angekuppelt wird.
Der Zahntrieb JJ, welcher dauernd umläuft, steht in Eingriff mit einem Zahnrad 84, das sich seinerseits in Eingriff mit einem Zahnrad 85 befindet, welches fest auf einer Welle 86 sitzt. Die Welle 86 trägt mehrere Kontaktnocken, welche dazu dienen, eine Reihe von Kontakten
to zu betätigen, die im Stromkreisschema mit CC unter Beifügung einer Ziffer bezeichnet sind. Diese Kontakte werden daher in einem gewissen Zeitpunkt eines Maschinenspiels geschlossen und veranlassen dann jeder die Erregung des Kupplungsmagneten 70.
Wenn die Welle j6 in Drehung versetzt wird, dann tritt ein Paar Nocken 87, 88 (Fig. 9), welche fest auf der Welle sitzen, in Wirkung. Gegen die Randbegrenzung der
Nocken legen sich zwei Rollen, welche an den Enden eines zweiarmigen Hebels sitzen, der in fester Verbindung mit einer Welle 90 steht, daß die Drehung der Welle j6 eine
so
Schwingbewegung der Wellego zur Folge hat. Auf der Wellego sitzen auch Zahnsektorarme 91 (Fig. 5), deren Verzahnung in die Verzahnung eines Schiebers 92 eingreifen, an dem ein Abgreifmesser 93 für die jeweilig unterste der im Behälter 6j befindlichen Karten sitzt. Jede Hinundherschwingung der Welle 90 hat somit den Vorschub einer Karte aus dem Vorratsbehälter 67 zur Folge, und zwar erfolgt die Bewegung der Karten in der Richtung der Kartenspalten.
Die Riemenscheibe 72 und das mit dieser verbundene Zahnrad 93, welches das Zahnrad 73 antreibt, sitzen fest auf einer Welle 94, welche somit dauernd umläuft, wenn der Motor M eingeschaltet ist. Auf dem Zahnrad 93 sitzt ein Zapfen mit einer Rolle 95, welche das Mittel zum unterbrechungsweisen Antrieb eines Genfer-Schaltrades 96 bildet. Das Genfer-Schaltrad 96 sitzt fest auf einer Welle 97 und wird in jeder Stillstandslage durch einen Nabenteil 99 auf der Welle 94 gesperrt, welcher in eine kreisbogenförmig begrenzte Aussparung in einem Arm des Genfer-Schaltrades 96 eingreift. Die Rolle 95 läuft während eines größeren Teils der Bewegung um die Welle 94 leer, bis sie in einen der Schlitze 100 des Genfer-Schaltrades 96 eintritt. Dieses Rad wird dann mit zunächst allmählich zunehmender und dann wieder allmählich abnehmender Geschwindigkeit bewegt und gelangt zum Stillstand, wenn die Rolle 95 aus dem Schlitz 100 heraustritt. Das Schaltrad 96 wird für jeden von ihm auszuführenden Bewegungsschritt dadurch freigegeben, daß die auf der Welle 94 sitzende Nabe mit einem der Rolle 95 gegenüberliegenden Randausschnitt in die Aussparung eines Armes des Sperrrades 96 eintritt; das geschieht nur, wenn die Rolle 95 in einen Schlitz 100 des Rades 96 eintritt. Auf der Welle 97 sitzt auch ein Zahnrad 102, welches sich in Eingriff mit den Zahnrädern 103 und 104 befindet. Das Zahnrad 104 sitzt auf einer Welle 105, welche einen Zahntrieb 106 (Fig. 6) trägt, der sich in Eingriff mit einem Zahntrieb 107 befindet, welcher auf der Welle 108 sitzt. Wie aus Fig. 5 ersehen werden kann, ist ein Paar Walzen 109 auf den Wellen 105 und 108 befestigt, durch welche eine aus dem Behälter 67 in das Walzenmaul eingeführte Karte vorgeschoben wird, so daß sie in den Bereich einer Reihe von Lochstempeln 110 gelangt, wobei die Kartenbewegung sich schrittweise vollzieht. Um die Karte nach dem Vorbeigang an den Lochstempeln weiterzubefördern, ist ein Paar Rollen in (Fig. 5) vorgesehen, welche auf Wellen 112 sitzen. Die Wellen 112 sind durch Zahntriebe 113 miteinander gekuppelt, und der obere Zahntrieb 113 wird durch das Zahnrad 103 angetrieben. Die Karte wird somit schrittweise unter der Lochstempelreihe hinwegbewegt.
Wenn eine Karte den Behälter 67 verläßt, so veranlaßt sie die Schließung eines Kartenhebelkontaktes DCL (Fig. 7 a), wodurch der Hauptstromleiter 60 in stromleitende Verbin- 9" dung mit einem Kommutatorring 115 eines Stromstoßverteilers 119-121 der Lochmaschine gelangt, der mit Nr. 1 bezeichnet ist. Wie aus Fig. 6 ersehen werden kann, steht das Zahnrad 85 mit einem Zwischentrieb 116 in Eingriff, welcher seine Bewegung auf ein Zahnrad 117 überträgt, das auf der Welle 118 des Stromstoßverteilers der Lochmaschine sitzt. - Die Bürste 119 steht in Berührung mit dem Kontaktsegment 115, i°° während die Bürste 120 sich in Anlage mit einem der Kontaktstücke 121 des Stromstoßverteilers befindet. Durch die dargestellte Getriebeverbindung werden die Kontaktbürsten 119, 120 so angetrieben, daß die Bürste 10S 120 die Kontaktstücke 121 in der Reihenfolge überschleift, in welcher die Zählpunktstellen der zu lochenden Karte den Lochstempeln 110 der Lochmaschine dargeboten werden. Von den Kontaktstücken 121 führen Leitungs- »" drähte, die zu einem Kabel 122 zusammengefaßt sind, zu der entfernt stehenden Registriermaschine, deren Stromkreisschema in Fig. 7 b dargestellt ist. Wenn z. B. die Kontaktbürste 57 einer Stelle der Registriermaschine (Fig. ι) auf da's der Ziffer 9 entsprechende Kontaktstück 58 eingestellt ist, dann wird auch die- Karte in der 9. Zählpunktstelle der dieser Stelle zugeordneten Spalte gelocht. Wenn nämlich die 9. Zählpunktstellen der Karte sich unter der Reihe der Lochstempel 110 befinden, dann berührt die Bürste 120 das
Kontaktstück 121 Nr, 9, welches durch einen Draht im Kabel 122 mit den Kontaktstücken 58 Nr. 9 (Fig. 7b) verbunden ist. Dadurch, daß eine der Bürsten 57 die Verbindung zwisehen einem Kontaktstück 58 Nr. 9 und dem zugehörigen Konimutatorkontaktsegment 59 herstellt, entsteht ein Stromweg zu einer zugeordneten Steckhülse 123.
Durch eine Steckverbindung 124 setzt sich die Stromleitung über einen Draht 125 zu einer Steckhülse 126 und von dieser über eine Steckverbindung zu einem Lochstempelwählermagneten 128 fort, welcher Anschluß an den zweiten Hauptstromleiter 61 der Leitung besitzt. Es ist nur ein Stromstoßverteiler Nr. 1 für eine Reihe von Wertentnahmeeinrichtungen der Registriermaschine und für die Tastatur der letzteren erforderlich, wodurch die Auswahl der Lochstempelwählermagnete über die Steckhülsen 123 beherrscht wird. Durch Steckverbindungen 127 kann auch eine Auswahl der Kartenspalten herbeigeführt werden. Wenn dann die zu lochende Karte schrittweise an den Lochstempeln vorbeibewegt wird, dann wird sie in den ausgewählten Spalten gelocht.
Die dauernd umlaufende Welle 94, welche die Bewegung des Genfer-Getriebes 96 beherrscht, trägt ein Exzenter 135 mit einem Exzenterbügel 136 (Fig. 8). Das obere Ende dieses Exzenterbügels ist gelenkig mit einem Arm 137 verbunden, der auf der Welle 138 sitzt, die außerdem noch ein weiteres Armpaar 139 trägt. Zwischen den beiden Armen 139 und einem Stanzbügel 140, welcher die Lochstempel niederdrückt, befindet sich eine Schraubverbindung, bestehend aus zwei Gewindebuchsen 141 und 143, von denen die erstere bei 142 gelenkig mit einem Arm 139 und die letztere bei 144 gelenkig mit dem Stanzbügel 140 verbunden ist. In jede der Buchsen greift das eine Ende eines Schraubbolzens 145 ein, durch dessen Drehung die beiden Buchsen einander genähert und voneinander entfernt werden können, wodurch eine Einstellung des Stanzbügels 140 möglich ist.
Der Stanzbügel 140 ist drehbar auf einer Achse 146 im Maschinengestell. Er trägt eine Schiene 147, über deren Rand Aussparungen 148 von Kupplungsklinken 149 zu greifen vermögen. Jeder Lochstempel 110 ist mit einer solchen Kupplungsklinkehi49 durch einen Gelenkzapfen 150 verbunden. Für gewöhnlich wird die Kupplungsklinke 149 eines Lochstempels außerhalb der Bewegungsbahn der Schiene 147 gehalten, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist, wobei der Lochstempel durch eine an die Kupplungsklinke 149 angreifende Feder 151 aufwärts bis über die Lochmatritzenplatte 131 gezogen wird. Wenn jedoch ein Lochstempelwählermagnet 128 erregt wird, dann wird durch dessen,Anker die diesem zugeordnete Kupplungsklinke 149 in Eingriff mit der Schiene 147 gebracht, und der zügehörige Lochstempel wird darauf durch den nach unten bewegten Stanzbügel 140 niedergedrückt und bewirkt eine Lochung der Karte. Der Anker 152 jedes Lochstempelwählermagneten 128 bildet einen Teil eines Hebels I53> welcher bei 154 drehbar gelagert ist. Das untere Ende des Hebels 153 ist gelenkig mit einem Zugdraht 155 verbunden, dessen anderes Ende bei 156 gelenkig an die Kupplungsklinke 149 angreift. Für jede Klinke 149 ist eine solche Verbindung vorgesehen, welche für" sämtliche Klinken durch geeignete versetzte Anordnung der Magnete 128 ermöglicht wird. Die Magnete sitzen reihenweise am Halter 157, der einen Arm 158 trägt, an dem sich eine Isolierschiene 159 befindet.
Wenn ein Magnet 128 erregt wird und seinen Anker 152 anzieht, dann erteilt dieser seinem Hebel 153 eine Schwingbewegung im Drehsinn des Uhrzeigers, (Fig. 8), so daß er den Draht 155 nach links zieht, wodurch die Aussparung 148 der Kupplungsklinke 149 über die Kante der Schiene 147 geschoben wird. Die Drähte 155 sind in einer Schlitzplatte 160 geführt, während die Klinken 148 sich in Schlitzen einer Platte 161 führen, welche auf einem Stützbalken 162 befestigt ist. Die Platte 161 dient gleichzeitig dazu, das eine Ende der an die Kupplungsklinken angreifenden Federn 151 zu befestigen. Die den Kupplungsklinken 149 zugekehrte Fläche des Stützbalkens 162 dient dazu, die durch Magneterregung ausgewählten Klinken bei der Abwärtsbewegung der Schiene 147 in Eingriff mit dieser zu halten, indem-sie sich gegen die Flächen 163 der Klinken legt.
Mit den oberen Enden der Klinken 149 tritt bei ihrer Aufwärtsbewegung eine Schrägfläche 164 einer festen Schiene 165 in Eingriff und veranlaßt deren Drehung im Drehsinn des Uhrzeigers, wodurch sie außer Eingriff mit der hochgehenden Schiene 147 gelangen. Um die Klinken außer Eingriff mit der Schiene zu halten, ist jede Klinke mit einer Nockenfläche 166 ausgerüstet. Die Abwärts- no bewegung- der Lochstempel 171 wird durch eine Schiene 167 begrenzt, welche in eine seitliche Aussparung 168 der Lochstempel eingreift. Die Lochstempel werden oberhalb der Lochmatrize 131 in Löchern einer festen Schiene 169 und in der Platte 130 geführt, durch welche das Abziehen der gelochten Karte von den Lochstempeln beim Hochgang der Stempel erfolgt.
Der Lochvorgang ist zeitlich so überwacht, daß er während jedes Stillstandes der Karte bei ihrem unterbrechungsweisen Vorschub er-
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folgt, nämlich wenn das Genfer-Schaltrad 96 sich in Ruhestellung befindet. Das Exzenter J35 (Fig· 8) ist auf die Welle 94 so aufgesetzt, daß der Stanzbügel 140 sich auf und ab bewegt, während sich die Rolle 95 außer Eingriff mit dem Schaltrad 96 befindet. Wenn der Stanzbügel 140 seine obere Stellung einnimmt, dann kann jede der Klinken 149 durch den mit ihr verbundenen Zugdraht 155 mit der Schiene 147 gekuppelt werden. Die mit der Schiene 147 gekuppelten Klinken werden dann zugleich mit den mit ihnen verbundenen Lochstempeln abwärts bewegt, so daß die Karte gelocht wird, worauf die Lochstempel schnell aus dem Kartenloch herausgezogen werden, um den Weitertransport der Karte zu ermöglichen.
Es wrar bereits erwähnt worden, daß die Erregung des Magneten 63 bei Schließung des Kontakts der Anlaßtaste *ST die Schließung des Kontakts 63,, zur Folge hat, welche dann auch aufrechterhalten bleibt, da das Anschlagen der Anlaßtaste ST jedenfalls so lange anhält, bis der Nockenkontakt CC-2 geschlossen worden ist. Da der Kontakt CC-I bei Beginn des nächsten Maschinenspiels geschlossen ist, so erfolgen alle Vorgänge einschließlich der Erregung des Kartentransportmagneten 70 in dem für den Betrieb richtigen Zeitpunkt, auch wenn die Nocken auf der Welle 86 sich beim Anschlagen der Anlaßtaste ST nicht in einer bestimmten Ausgangsstellung befinden.
Nach Einleitung eines Kartentransports schließt sich der Nockenkontakt FC-I. Die Schließung dieses Kontakts wird, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, durch einen Nocken veranlaßt, welcher auf der angetriebenen Welle 76 sitzt und daher, wie aus Fig. 7 entnommen werden kann, die Erregung des Relaismagneten 66 und die Schließung des Kontakts 66,. veranlaßt, wodurch ein Haltestromkreis für den Relaismagneten 63 hergestellt wird. Um die Erregung des Magneten 63 aufrechtzuerhalten, ist folgender Haltestromkreis für den Magneten 66 vorgesehen: Hauptstromleiter 61, Magnet 66, Relaiskontakt 66a, linksseitiger Kontakt 243;„ der jetzt geschlossen ist, Kartenauswerfkontakt ECL-1, der jetzt geschlossen ist, Hauptstromleiter 60. Der Kontakt 66U bleibt daher geschlossen so lange, als der letzterwähnte Haltestromkreis geschlossen ist. Die Motore M und iV bleiben dauernd in Betrieb, weil der Kontakt 63^ durch die anhaltende Erregung des Relaismagneten 63 geschlossen gehalten wird.
Wenn der Kontakt 66ft als Folge der
Erregung des Magneten 66 geöffnet wird, dann wird auch der Stromkreis für den Kartentransportkupplungsmagneten 70 geöffnet, so daß eine wiederholte Erregung dieses Magneten verhindert wird, selbst wenn sich der Kontakt CC-i während des nächsten Maschinenspiels schließt. Demzufolge kann während des planmäßigen Ablaufs der Reihe von Maschinenspielen immer nur eine einzige Karte dem Vorratsbehälter 67 entnommen werden. Das Walzenpaar in setzt seine Drehung fort und befördert die gelochte Karte an den Abfühlbürsteni33 vorbei. Während des ersten Maschinenspiels entsprechend einer Umdrehung der Nockenwelle 86 gelangt die dem Vorratsbehälter 67 entnommene Karte mit ihrer vorderen Kante bis zur Lochstempelreihe. Während des zweiten Maschinenspiels erfolgt die Lochung, und die vordere Kante der Ka-rte gelangt bis zu den Abfühlbürsten 133, bei welcher Lage der Kartenhebelkontakt RCL geschlossen wird. Aus Fig. 7a ist zu entnehmen, daß die Schließung des Kartenhebelkontakts RCL während des zweiten Maschinenspiels die Erregung des Relaismagneten 170 zur Folge hat, der dann die ihm zugeordneten Kontakte 170,, und 170^ schließt.
Da beim Kartenvorschub aus dem Behälter 67 der Kartenhebelkontakt DCL, wie bereits erwähnt, geschlossen wird, kommt, wenn am Ende des zweiten Maschinenspiels der Nokkenkontakt CC-4 geschlossen wird, folgender Stromkreis zustande: Hauptstromleiter 61, Kartentransportkupplungsmagnet 171, Draht 172, Nockenkontakt CC-4, Kartenhebelkontakt DCL, Hauptstromleiter 60. Die Erregung des Magneten 171 hat zur Folge, daß HiI fstransport walzen während des dritten Maschinenspiels wirksam werden, währenddessen die gelochte Karte abgefühlt wird.
Aus Fig. 6 kann ersehen werden, daß das Zahnrad 103 sich in Getriebeverbindung mit einem Zahnrad 172· befindet, welches lose auf einer Welle 173 sitzt, aber in fester Verbindung mit einer Scheibe 173 steht, welche an ihrem Rande mit einer Aussparung versehen ist. Auf der Welle 173 ist ein Arm 175 befestigt, welcher die übliche Kupplungsklinke 176 trägt. Auf der Welle 173 sitzt auch fest ein Zahnrad 177 (Fig. 9), welches sich in Eingriff mit einem größeren Zahnrad 178 befindet. Der Anker des Kupplungsmagneten 171 ist mit 179 bezeichnet. Die Wirksamkeit dieser Kupplung ist ähnlich derjenigen, welche von dem Magneten 70 überwacht wird, so daß hier eine nähere Beschreibung der Kupplungseinrichtung nicht gegeben zu werden braucht. Bei Beginn des dritten Maschinenspiels fällt die Kupplungsklinke 176 in die Aussparung am Rande der Scheibe 174 ein, und es erfolgt dann ein schrittweiser Antrieb des Zahnrades 178, da der Antrieb 120. dieses Zahnrades durch das Genfer-Sperrad überwacht wird. Das Zahnrad 178 sitzt
fest auf einer Welle 179 und treibt durch in Eingriff miteinander stehende Zahnräder 180 ein Transportwalzenpaar 181 (Fig. 5). Ein Zahnrad1182, welches sich in Eingriff mit einem der Zahnräder 180 befindet, treibt eines von zwei in Zahneingriff stehenden Zahnrädern 183, welche ihrerseits ein Transportwalzenpaar 184 antreiben (Fig. 5). Mit dem Zahnrad 178 steht ein Zahnrad 185 in Eingriff, welches seinerseits in Eingriff mit einem Zahnrad 186 steht, das fest auf einer Welle 187 sitzt. Die Welle 187 trägt einen Zahntrieb 188, der in Eingriff mit einem Zahntrieb 189 steht, welche letztgenannten Zahntriebe ein Transportwalzenpaar 190 (Fig. 5) antreiben. Der Zahntrieb 188 treibt über einen Zwischentrieb 191 einen Zahntrieb, welcher zu einem Zahntriebpaar 192 gehört, das ein letztes Transportwalzenpaar 193 so (Fig. 5) antreibt.
Es ist-zu beachten, daß der Magnet 171 nach der ersten Umdrehung der Scheibe 174 erregt bleibt, um eine Entkupplung der Klinke 176 von der Scheibe 174 nach der ersten Umdrehung dieser Scheibe zu verhindern. Das geschieht, weil die gewählten Übersetzungsverhältnisse eine weitere Umdrehung der Welle 173 während des mittleren Teils des dritten Maschinenspiels verlangen, damit die Karte vollkommen an den Abfühlbürsten 133 vorbeibewegt wird. Aus dem Stromkreisschema der Fig. 7a und aus Fig. 6 ist zu entnehmen, daß der Anker des Kupplungsmagneten 171 einen Kontakt, 194 schließt, wenn der Magnet erregt wird. Während des letzten Teils des zweiten Maschinenspiels schließen sich sowohl der Kontakt CC-4. als auch der Kontakt CC-16, und der letztere erhält die Erregung des Magneten 171 während des dritten Maschinenspiels aufrecht, indem er für den Magneten 171 einen Haltestromkreis über den Kontakt 194 schafft. Der Kontakt CC-16 wird zeitlich so überwacht, daß er sich bei Beendigung der ersten Umdrehung der Welle 173 schließt, um die Klinke 176 in Eingriff mit der Aussparung der Scheibe 174 zu halten. Wenn die Klinke 176 eingerückt bleibt, dann vollführt die Scheibe 174 eine zweite Umdrehung. Der Kartenhebelkontakt DCL öffnet sich infolge des Vorbeigangs der Karte an demselben am Ende des dritten Maschinenspiels, so daß am Ende des letzteren auch bei geschlossenen Kontakten CC-4 -und CC-16 der Stromkreis des Magneten 171 nicht geschlossen ist und die Karte demgemäß zwischen den Transportwalzen 181 und 184 zum Stillstand gelangt.
Während des dritten Maschinenspiels wird
die Karte an den Abfühlbürsten 133 schrittweise vqrbeibewegt. Da während des dritten Maschinenspiels der Kartenhebelkontakt RCL, wie früher erwähnt, geschlossen ist, ist auch der Magnet 170 erregt, so daß er seinen Kontakt 17O6 geschlossen» hält, welcher einerseits Anschluß an den Hauptstromleiter 60 besitzt und andererseits über einen Stromstoßsender ID und einen Draht 194, an eine. Kontaktbürste 195 angeschlossen ist, die sich dauernd in Berührung mit der Kontaktwalze 134 befindet, welche auch von den Bürsten 133 berührt wird, wenn diese auf Kartenlocher treffen. Durch Steckverbindungen 196 werden ausgewählte Kartenspalten mit Drähten 197 verbunden, welche zu jetzt geschlossenen Relaiskontakten 198 führen, die an Magnetwicklungen 199 angeschlossen sind, welche sämtlich in stromleitender Verbindung mit dem Hauptstromleiter 61 stehen. Wenn Kartenlocher beim Vorbeigang der Karte abgefühlt werden, werden somit die Magnete 199 in verschiedenen Zeitpunkten erregt. Die Magnete 199 bilden, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, einen Teil der in der Lochmaschine vorgesehenen Werteinsteil- und Entnahmevorrichtung.
Aus Fig. 6 ist zu entnehmen, daß das dauernd umlaufende Zahnrad 84 sich in Eingriff mit einem Zahnrad 200 befindet, das seinerseits in Eingriff mit einem Zahnrad 201 steht, welches auf einer Welle 202 befestigt ist. Die Welle 202 treibt, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, eine Welle 203 vermittels eines Zahnrades 204, welches auf der Welle 202 befestigt ist und sich in Eingriff mit einem Zahnrad 205 befindet, das seinerseits auf der Welle 203 befestigt ist. Die Welle 203 läuft ununterbrochen synchron mit der Welle 173 (Fig. 6) um, welche letztere die Transportwalzen antreibt, welche die Karte an den Abfühlbürsten 133 vorbeibewegen.
Die Magnete 199 dienen dazu, Kontaktbürsten'206 einer Entnahmevorrichtung für Lochwerte, die in der Lochmaschine abgefühlt werden, in einer Weise einzustellen, welche derjenigen entspricht, die aus der 105. amerikanischen Patentschrift 1 921 454 entnommen werden kann. Jeder Magnet 199 vermag durch Anziehen seines Ankers einen Kupplungssteuerhebel 207 auszulösen, so daß dieser eine Kupplung 208 einrückt. Durch 11Q diese Kupplung wird die Welle 203 mit einem Zahnrad 209 gekuppelt, so daß letzteres anfängt, sich zu drehen, wenn der Magnet 199 erregt wird.
Diese Drehung setzt ein, wenn ein Loch in der Karte abgefühlt wird, und endigt, indem die Kupplung durch die Maschine ausgerückt wird, wenn die Nullzählpunktstelle der Karte abgefühlt wird, so daß ein Bürstenkörper mit Bürste 206, der mit dem Zahnrad 209 verbunden ist, eine von der Lage des abgefühlten oches auf der Karte abhängige Einstell-
bewegung ausführt. Eine Bürste 206 des der Einstellung unterliegenden Bürstenkörpers überschleift Kontaktstücke 210 einer Kommutatorvorrichtung, während die andere Bürste 211 des Bürstenkörpers sich über ein Kontaktsegment 212 hinweg bewegt. Auf diese Weise wird der Lochwert aus der vorher gelochten und dann abgefühlten Karte entnommen und auf die von der Kommutatoreinrichtung gebildete Entnahmevorrichtung übertragen.
Der kurz vorher erwähnte Stromstoßsender ID, welcher in Fig. ya. erscheint, besitzt eine übliche Einrichtung und besteht aus einem umlaufenden, mit Kontaktstücken besetzten Ring·, welcher sich synchron mit der der Abfühlung unterliegenden Karte bewegt. Der Draht 194,, ist mit einem Kontaktring des umlaufenden Stromstoßsenders ID verso bunden, welcher seineiseits in leitender Verbindung mit allen am Stromstoßverteiler vorgesehenen Kontaktstücken steht, während der Kontakt 171O6 den Stromkreis des Stromstoßsenders so lange schließt, als die Zählpunktstellen der Karte von den Ab fühlbürsten 133 abgefühlt werden. Wenn daher an einer Zählpunktstelle ein Loch in der Karte vorhanden ist, dann wird einStromstoß zu dem der Zählpunktstelle zugeordneten Magneten 199 geleitet.
Während des dritten Maschinenspiels wurde,' wie erwähnt, der Kartenhebelkontakt RCL (Fig. 5) geschlossen und veranlagte die Erregung des Relaismagneten 170 und dadurch die Schließung von dessen Kontakt 170«.
Wenn der Nockenkontakt CC-ζ sich am Ende dieses Maschinenspiels schließt, dann wird, wie aus Fig. 7a ersehen werden kann, ein Stromkreis für einen Relaismagneteni2i3 geschlossen, welcher über den Kontakt 17O3 läuft. Der Relaismagnet 213 stellt sich zugleich einen Haltestromkreis über einen ihm zugeordneten Kontakt 213a her, welcher über einen Kontakt 214^ (Fig. 7b1) zum Hauptstromleiter 60 führt. Der Kontakt 214^ und der diesem zugeordnete Relaismagnet 214 sind in der Registrierkasse angeordnet.
Wenn der Relaismagnet 213 erregt wird, dann schließt sich auch der Kontakt 2136. Der Relaismagnet 214 und ein weiterer Relaismagnet 215 (Fig. 7b) stehen beide in stromleitender Verbindung mit dem Hauptstromleiter 61 und sind in Reihe mit dem Kontakt 2136 (Fig. 7a) geschaltet. Der Anschluß der beiden Magnete an den zweiten Hauptleiter 60 erfolgt über einen Nockenkontakt RCC-i in der Registrierkasse. Beide Magnete 214, 215 werden also erregt, wenn sich der Nocken RCC-X beim Beginn eines Maschinenspiels schließt, währenddessen dieEntnähme eines in der Registrierkasse eingestellten Betrages erfolgt.
Aus Fig. 3 kann entnommen· werden, daß der Motor N, welcher zu diser Zeit ununterbrochen läuft, eine Welle 316 vermittels eines Schneckenradgetriebes 317 dreht. Die Welle 316 dreht eine Reihe von Nocken zur Schließung von Kontakten in der Registrierkasse, welche Kontakte mitRCC-x bis RCC-4 bezeichnet sind. Die Welle 316 läuft so lange um, als der Motor TV in Betrieb ist. Während der Magnet 213 zu einem beliebigen Zeitpunkt eines Umlaufs der Welle 316 erregt werden kann, schließt sich der Nockenkontakt RCC-i am Ende eines Umlaufs der Welle 316 und bleibt bis zum Beginn des nächsten Umlaufs geschlossen, um gewisse Vorgänge in der Registrierkasse in bestimmter zeitlicher Überwachung während des Maschinenspiels herbeizuführen. Das entspricht dem Anschlagen der Anlaßtaste ST, wenn die Kontaktnocken der Lochmaschine sich nicht in ihrer Grundstellung befinden und gleichwohl in ganz bestimmten Zeitpunkten des ersten Maschinenspiels wirksam werden müssen.
Wenn der Relaismagnet 214 erregt wird, dann öffnet sich 'der Relaiskontakt 214?,. Um zu verhindern, daß durch eine solche öffnung des Relaiskontakts 2146 der Haltestromkreis für den Magneten 213 unterbrochen wird, ist ein Nebenschluß vorgesehen, wodurch der Haltestromkreis des Magneten 213 während der»öffnung des Kontakts 214^ und während einer kurzen Zeit darüber hinaus geschlossen gehalten wird, so daß die Aberregung der Relaismagnete 214 und 215 durch die Öffnung des Kontaks 2ΐ"3δ verhindert wird.
Für die Relaismagnete 214 und 215 ist ein Haltestromkreis vorgesehen, welcher über den Nockenkontakt RCC-2 läuft, der geschlossen ist, wenn sich der Nockenkontakt RCC-i schließt, und der dadurch wirksam ist, daß bei erregtem Magneten 214 auch der Kontakt 2i4a geschlossen ist. Die Erregung des Magneten 214 wird aufrechterhalten über einen Nockenkontakt RCC-Z und den Konakt 214,, *°5 welcher geschlossen wird, wenn der Nockenkontakt RCC-2 sich schließt. Infolge des soeben beschriebenen Stromkreises für den Relaismagneten 214 wird auch der zum Magneten 214 gehörige Kontakt 214,, geschlossen, no wodurch folgende Vorgänge herbeigeführt werden.
Der Kontakt 214,,, welcher durch die Erregung des Magneten 214, wie erwähnt, geschlossen wird, bleibt unter dem Einfluß des "5 Nockenkontakts RCC-2 geschlossen während der Zeit, daß eine Bürste 216 (Fig. 7b) eines .Stromstoßverteilers Nr. 3 an einer Reihe von neun Kontaktstücken 217 vorbeigeht. Dieser Stromstoßverteiler ist auch in Fig. 3 angedeutet, und der zu ihm gehörige Bürstenkörper wird durch ein Zahnrad 218 gedreht, wel-
ches fest auf der WeIe 316 sitzt und in Eingriff mit einem Zahnrad 219 steht, das seiner-. seits fest auf der Welle 220 sitzt, die auch den Bürstenkörper 216 trägt. Wenn die Bürste 216 an den Kontaktstücken 217 vorbeigeht, dann wird eine Reihe von Stromstößen über Drähte geschickt, die zu einem Kabel221 vereinigt sind (Fig. 7a und 7b), welches Kabel den Stromstoßverteiler der Registrierkasse ίο and die Entnahmevorrichtung der Lochmaschine miteinander verbindet. Die Bürsten 206 der Entnahmevorrichtung für in der Karte gelochte Werte sind verschieden· entsprechend den Lochwerten eingestellt, da ihre Einstellung unter Steuerung durch die Abfühlung der Kartenlöcher vermittels der Bürsten 133 erfolgte. Die Bürsten 206 sind auch in Fig. 7a links unten dargestellt und ebenso auch die Kontaktstücke 210. Die in einer horizontalen Reihe liegenden Kontaktstücke 210, welche der gleichen Ziffer entsprechen, sind stromleitend miteinander verbunden und je an ein der gleichen Ziffer entsprechendes Kontaktstück des Stromstoßverteilers angeschlossen, wie. dies in der bereits weiter obengenannten amerikanischen Patentschrift ι 921 454 erläutert ist, wodurch die Verwendung eines einzigen Stromstoßverteilers zur Beherrschung der Aussendung von Stromstoßen für eine Anzahl von ZahlensteUen einer Entnahmevorrichtung für beliebige Werte ermöglicht wird. Die Verbindung der gleichen Ziffern entsprechenden Kontaktstücke 210 erfolgt durch Drahte 222, welche zu den Kontaktstücken 217 des Stromstoßverteilers Nr. 3 in der Registrierkasse so geführt sind, daß jeder zu einer Reihe von Kontaktstücken 210 gehörige Draht 222 zu einem Kontaktstück 217 geführt ist, welches zum Komplementwert derjenigen Ziffer gehört, welcher die Kontaktstücke 210 entsprechen. Beispielsweise ist das Kontaktstück 217 Nr. 9 durch seinen Anschlußdraht im Kabel 221 mit den Kontaktstücken 210 Nr. 1 und das Kontaktstück 217 Nr. 8 des Stromstoßverteilers der Registrierkasse durch seinen Anschlußdraht mit den Kontaktstücken 210 Nr. 2 verbunden usw. Wenn eine Bürste 206 Nr. ι sich in Berührung mit einem Kontaktstück 210 Nr. ι befindet und die Bürste 216 auf einem Kontaktstück 217 Nr. 9 steht, dann gelangt ein Stromstoß von dem Hauptstromkiter 60 (Fig. 7b) über den Kontakt 214,, und den Stromstoßverteiler durch den Draht 222 Nr. 1 zu den Kontaktstücken 210 Nr. ι und über die Bürste 206 Nr. 1 und das mit dieser in Berührung stehende Kontaktsegment zum. Hauptstromleiter 61. Es wird somit ein Stromstoß in dem neunten Teilintervall des Maschinenspiels anstatt im ersten Teilintervall des Maschinenspiels ausgesandt, ; obwohl die Bürste 210 Nr. 1 so eingestellt ist, daß ihre Einstellung einer 1 entspricht. In ähnlicher Weise werden elektrische Stromstöße zu den Magneten 225 in Zeitpunkten gesandt, welche die Überführung von Werten veranlassen, die komplementär zu den Werten sind, auf welche die verschiedenen Bürsten 206 eingestellt sind.
Wie aus Fig. 7b ersehe» werden kann, werden Kontakte215 Nr. 1 bis iound 215Nr. 11 durch voraufgegangene Erregung des Relaismagneten 215 geschlossen. In der Registrierkasse sind, wie aus Fig. 1 entnommen werden kann, Magnete 225 vorgesehen, welche dazu bestimmt sind, die Drehung der Bürsten 57 aus ihren verschiedenen Einstellagen heraus um einen Winkelwert herbeizuführen, welcher dem Komplement des Einstellwertes der Bürsten 206 der Entnahmevorrichtung der Lochmaschine entspricht. Wenn diese Winkeldrehungen sämtlich im richtigen Ausmaß erfolgen, dann gelangen die Bürsten 57 wieder in ihre Grundstellung, wobei sie alle auf Null stehen.
Die Welle 316 (Fig. 1), welche ununterbrochen umläuft, tragt ein Zahnrad 226, das sich in Eingriff mit einem Zahnrad 227 befindet, welches auf der Welle 228 sitzt. Wenn ein Magnet 225 erregt wird, dann stellt er die übliche Kupplung zwischen der . Welle 228 und dem Zahnrad 55 her. Das geschieht so, daß der Magnet 22 5 bei seiner Erregung einen Kupplungshebel 229 freigibt, wodurch er einen Kupplungsteil 230 wirksam macht, der auf der Welle 228 verschiebbar, aber nicht drehbar angebracht ist, so daß dieser in Eingriff mit dem an dem Zahnrad 55 angebrachten, ihm zugeordneten Kupplungsteil gelangt! Diese Art der Kupplung ist bekannt und ist beispielsweise in der Patentschrift 391 468 beschrieben. Wenn die Zahnräder 55 um Winkelwerte gedreht werden, welche komplementär zu den Werten sind, auf welche die Bürsten 57 eingestellt sind, dann gelangen die Bürsten bei dieser Winkeldrehung in ihre Grundstellung, bei der sie sämtlich auf Null eingestellt sind.
Es ist bereits erläutert worden, daß die Einstellung der Bürsten 57 auch von der Re- no gistrierkasse aus erfolgt, wobei in dem dazugehörigen Getriebe zwei Zahnräder 39 und 40, von denen das eine mit dem Zahnsegment 26 der Kasse, das andere mit dem Zählrad in ■ Getriebeverbindung steht, durch ein ausrückbares Zahnrad 45 in Betriebsverbindung gebracht werden, wenn es eingerückt ist. Ist das Zahnrad 45 ausgerückt, dann kann der Antrieb der Bürsten 57 auch über die Kupplung 230 unter Überwachung durch die Ma-' gnete 225 erfolgen.
Wie aus dem unteren Teil der Fig. 7b ent-
nommen werden kann, bewirkt die Erregung, des Relaismagneten 215 die Schließung eines Kontaktes 215 Nr. 11, welcher in Reihe mit einem Nockenkontakt RCC-4 geschaltet ist, der sich schließt, nachdem die Bürsten 57 auf XuIl zurückgestellt worden sind, wodurch der Stromweg zum Hauptstromleiter 60 fortgesetzt wird. Dadurch wird der Stromkreis einer Relaiswicklung 232 geschlossen, welche »ο einerseits unmittelbar mit dem Hauptstromleiter 61 und andererseits durch den Draht
231 mit dem Kontakt 215 Nr. 11 verbunden ist.
Die Erregung des Relais 232 führt die Schließung des Kontakts 232,, herbei, wodurch ein Haltestromkreis für das Relais zustande kommt, welcher vom Hauptstromleiter 61 über den Kontakt 232a und den für gewöhnlich durch Federwirkung geschlossenen Kontakt 233,, (Fig. 7a) zum Hauptstromleiter 60 läuft.
Es mag an dieser Stelle daran erinnert werden, daß die Nocken tragende Welle 86 (Fig. 6) in der Lochmaschine sich zu dieser Zeit dreht, so daß, wenn der Nockenkontakt CC-6 (Fig. 7a) sich durch einen auf der Welle sitzenden Nocken schließt, folgender Stromkreis zur Erregung der Relaismagnete 233 und 234 geschlossen wird: Hauptstromleiter 61, Magnetwicklungen 233, 234, die parallel zueinander geschaltet sind, Nockenkonfakt CC-6, Hauptstromleiter 60. Die Erregung des Magneten 233 veranlaßt die Öffnung seines Kontakts 233,,, welcher indessen über einen Nockenkontakt CC-S kurzgeschlossen werden kann und zu dieser Zeit durch den zugehörigen Nocken tatsächlich geschlossen ist. Demgemäß wird die Aberregung der Relais 233 und 234 durch die Öffnung des Kontakts 2336 verhindert, so daß auch die Relaiswicklung
232 erregt bleibt, die sonst durch Öffnung des Kontakts 233,, aberregt werden würde.
Da nun der Relaismagnet 233 erregt ist, ist der zugehörige Kontakt 233^ geschlossen. Da ferner der Nockenkontakt CC-1J gleichzeitig mit dem Kontakt CC-6 geschlossen wird, so kommt ein Haltestromkreis für die Relaismagnetwicklung 233 und'234 über den Relaiskontakt 233e und den Nockenkontakt CC-1J zustande, welcher jedoch am Ende des Maschinenspiels durch die Öffnung des Kontakts CC-γ geöffnet wird.
Während des Maschinenspiels, in welchem die Kontaktbürsten 206 in ihre Grundstellung zurückkehren, wird der Kontakt RCC-2 nach erfolgter Rückkehr der Kontaktbürsten geöffnet, was zur Folge hat, daß auch die Magnete 214 und 215 aberregt werden. Wenn das geschieht, dann öffnen sich auch die Kontakte 215 Nr. ι bis ii, wodurch eine Abschaltung der Magnete 225 von der Entnahmevorrichtung für die Lochwerte der Karte herbeigeführt wird.
Die Erregung des Relaismagneten 234 ver- · anlaßt die Schließung von zehn Relaiskontakten 234 Nr. 1 bis 10 (Fig. 7 a) und die öffnung der Relaiskontakte 198. Da der Relaismagnet 233 jetzt erregt ist, so ist auch der zu diesem gehörige Kontakt 233t. geschlossen, wodurch der Hauptstromleiter 60 über den Kontakt 233,. Anschluß an ein Kontaktsegment 236 eines Stromstoßverteilers 237 Nr. 2 erhält, welcher im Lochwerk vorgesehen ist (Fig. 73., links unten). Die Einrichtung dieses Stromstoßverteilers ist die gleiche wie diejenige des in Fig. 3 dargestellten Stromstoßverteilers Nr. 3 und auch die gleiche wie die des früher beschriebenen Stromstoßverteilers Nr. ι mit den Kontaktbürsten 119, 120 und den Kontaktstücken 121 (Fig. 7a, Mitte rechts), so daß eine weitere Beschreibung des · Stromstoß Verteilers Nr. 2 nicht erforderlich ist. Die Kontaktstücke 238 des Stromstoßverteilers Nr. 2 sind mit Kontaktstücken 210 der Lochtwertentnahmevorrichtung in kornplementärer Versetzung verbunden. Die zeitlich komplementär versetzten elektrischen Stromstöße werden über Stromleiter 239 auf die Kupplungssteuermagnete 199 der Entnahmevorrichtung für die gelochten Werte übertragen, wobei die Stromstöße über die jetzt geschlossenen Kontakte 234 Nr. 1 bis 10 laufen, da die Kontakte 215 Nr. 1 bis 10 jetzt geschlossen sind. Die Magnete 199 (Fig. 5) werden daher durch die vom Stromstoßverteiler Nr. 2 überwachten Stromstöße erregt und veranlassen Einstellbewegungen der Bürsten 206, so daß diese sich im gleichen Sinne drehen wie bei ihrer Einstellung. Die Bürsten 206 werden daher in ihre Grundstellung. zurückgeführt. Es mag noch erwähnt werden, daß, wenn ein Bürstenkörper einer Wertentnahmevorrichtung um einen zu seinem Einstellweg komplementären Weg gedreht wird, dann die eine seiner beiden Bürsten auf Null zu stehen kommt und daß dieses jedesmal diejenige Bürste ist, welche sich bei der Einstelibewegung auf dem Kontaktsegment 59 der Entnahmevorrichtung der Fig. 1 bzw. auf dem Kontaktsegment 212 der Entnahme- \rorrichtung der Fig. 5 bewegte.
Die Erregung des Relaismagneten 233 hat auch die Schließung des Kontakts 233^ zur Folge, wodurch der Hauptstromleiter 60 über diesen Kontakt Anschluß an einen Nokkenkontakt C'C'-io erhält, welcher durch seinen Steuernocken so überwacht wird, daß er sich schließt, nachdem die Bürstenkörper in ihre Grundstellung zurückbewegt worden sind. Wenn der Kontakt C C-10 geschlossen wird, dann erhält der Hauptstromleiter 60 Anschluß an das Kontaktstück 210 Nr. 0,
welches in Berührung mit einer besonderen Bürste 2θ6α gebracht werden kann. Es mag . hierbei erwähnt werden, daß mit jedem Bürstenkörper 206 (Fig. 5) auch noch ein Hilfsbürstenkörper 2o6„ verstellt wird (Fig. 7 a). Dieser Bürstenkörper befindet sich in seiner Grundstellung in Berührung mit einem Kontaktstück 206 Nr. ο und mit einem zusätzlichen Kontaktsegment 2o6c. Mit anderen Worten, für jede Zahlenstelle der Lochwertentnahmevorrichtung ist die aus Fig. 5 ersichtliche Einrichtung, welche in Fig. 7 a schematisch dargestellt ist, doppelt vorhanden. Die Kontaktsegmente der verschiedenen Zahlenstellen, welche dem Segment 2o6c entsprechen, sind miteinander durch Drähte 2^0 verbunden, und im Hinblick auf die Berührung der Bürsten mit ihren Kontaktsegmenten .2o6c und den Kontaktstücken 206 Nr. ο setzt sich der Stromweg vom Hauptstromleiter 60 über einen Stromleiter 241 zum Kontaktstück Nr. ο der Entnahmevorrichtung für die Registrierkassenwerte (Fig. 7 b, Mitte) fort. Diese Entnahmevorrichtung ist ähnlich eingerichtet wie die Lochwertentnahmevorrichtung", so daß, wenn die Kartenlochung dem in der Registrierkasse eingestellten Wert entspricht, dann der Stromkreis sich über die in der Registrierkasse vorgesehene Entnahmevorrichtung hinweg zu einem Stromleiter 242 fortsetzt, welcher zum Hauptleiter 61 führt, so daß ein Strom geschlossen wird, durch den die Erregung des Relaismagneten 243 herbeigeführt wird.
Nachdem die Entnahmevorrichtung für die Registrierkasse in die Grundstellung zurückgeführt worden ist, vollzieht sich in der Lochmaschine das vierte Maschinenspiel. -Wäh- - rend dieses vierten Maschinenspiels erfolgt die Nullstellung der Lochwertentnahmevorrichtung und in Verbindung damit die Erregung des Magneten 171 (Fig. 6), welcher die Drehung der Transportwalzen 181, 184, 190 und 193 während des fünften Maschinenspiels herbeiführt.
Wenn der Magnet 243 (Fig. 7 a) erregt wird, dann schließt er seinen Kontakt 243fl und stellt dadurch für sich einen Haltestromkreis her, welcher über den rechtsseitigen Kontakt 243^, der bei Erregung des Magneten 243 geschlossen wird, und über den jetzt geschlossenen Kartenhebelkontakt ECL-z . verläuft, der mit dem Hauptstromleiter 60 verbunden ist. Dieser Stromkreis erhält den Magneten 243 ununterbrochen erregt, bis der Kartenhebelkontakt ECL-2 sich öffnet.
Es mag hierbei daran erinnert werden, daß
der Magnet 66 noch erregt ist. Derselbe würde aber durch die Umstellung des Kontakts 243& bei Erregung der Magnetwicklung 243 geöffnet werden. Um dies zu verhindern, ist der Nockenkontakt CC-3 vorgesehen, welcher einen Nebenschluß um den linksseitigen Kontakt 243& herum herstellt und sich zusammen mit dem Nockenkontakt CC-10, aber ein wenig früher als dieser, schließt. Der Haltestromkreis für den Magneten 66 verläuft somit über den Kontakt 66H, den Nockenkontakt CC-Z, den Kartenhebelkontakt ECL-1 zum Hauptstromleiter 60. Wenn sich dann der rechtsseitige Kontakt 2436 schließt, dann geht der Haltestromkreis für die Magnetwicklung 66 über den rechtsseitigen Kontakt 2435, der nun einen gemeinsamen Haltestromkreis für die Magnetwicklung 66 und 243 herstellt.
Bei Beginn des vierten Maschinenspiels schließt sich der Nockenkontakt CC-J, wodurch die Erregung der Relaiswicklung 234 aufrechterhalten wird, so daß auch der Kontakt 234 Nr. 11 geschlossen bleibt. Wenn dann der Nockenkontakt CC-9 geschlossen wird, dann wird ein Stromkreis für den Kupplungskontrollmagneten 171 geschlossen, der über den Kontakt 234 Nr. 11 geht. Der Nockenkontakt C C-16 ergibt in Verbindung mit dem Kontakt 194, welcher bei Erregung des Magneten 171 geschlossen wird, den üblichen Haltestromkreis für den Magneten 171, so daß die Erregung dieses Magneten bei Beginn des fünften Maschinenspiels noch anhält. Zu dieser Zeit fällt die Kupplungsklinke 176 in die Aussparung der Scheibe 174 ein, so daß eine Bewegung der Transportwalzen 181, 184, 190 und 193 zustande kommt. Der Nockenkontakt CC-16 erhält die Erregung des Magneten 171 während des fünften Maschinenspiels über die Mitte desselben hinaus aufrecht, so daß eine weitere Drehung der Welle eintritt, deren Notwendigkeit früher erwähnt wurde. too
Wenn der Nockenkontakt CC-16 sich öffnet, dann wird der Magnet 171 aberregt. Indessen schließt sich der Nockenkontakt CC-9 wenig später, und da der Kontakt 243c jetzt geschlossen ist, weil auch der Kartenhebelkontakt ECL-2 geschlossen ist, so erfolgt eine weitere Erregung des Älägneten iji, und diese Erregung bleibt bestehen und wird durch den Nockenkontakt CC-16 während des, sechsten Maschinenspiels aufrechterhalten. Der Nockenkontakt CC-1J öffnet sich am Ende des fünften Maschinenspiels und veranlaßt die Aberregung der Magnete 233, 234. Dadurch wird der Relaiskontakt 234 Nr. 11 geöffnet, weshalb der Kontakt 243,. vorgesehen ist, um eine Erregung des Magneten 171 herbeizuführen, wenn sich der Nockenkontakt CC-9 schließt. Der Kontakt 243,. liegt in einem Nebenschluß zum Kontakt 234 Nr. 11.
Bei Beginn des fünften Aiaschinenspiels befindet sich die Karte zwischen den Transportwalzenpaaren 181, 184 (Fig. 5) und am
Ende des fünften λίaschίnenspiels zwischen den Transportwalzenpaaren 193, 184. Bei Beginn des sechsten Maschinenspiels befindet sich die Karte noch in Bewegung und wird, wenn sie richtig gelocht war, durch das Walzenpaar 193 in den Behälter 245 überführt. Bei Beginn des sechsten Maschinenspiels öffnet sich auch der Kartenhebelkontakt ECL-2, wodurch die Aberregung der Magnete
ίο 243 und 66 herbeigeführt wird.
Die Aberregung des Magneten 66 hat eine öffnung des Haltestromkontakts 66C zur Folge. Für den Kontakt 66C besteht aber ein Nebenschluß über den Nockenkontakt CC-2, wodurch der Relaismagnet 63 trotz der öffnung des Kontakts 66C erregt gehalten wird. Dadurch wird der Stromkreis für den Motor M hinreichend lange aufrechterhalten, um die Transportwalzen 193 so lange in Betrieb
ao zu halten, daß die Karte in den Behälter 245 überführt werden kann.
Wenn der Kontakt 63^ bei Beginn des Lochmaschinenbetriebes geschlossen wird, dann wird auch ein Stromkreis für den Handkurbelsperrmagneten.247 der Kontrollkasse durch einen Draht 246 geschlossen. Der Magnet 247 ist aus Fig. 4 ersichtlich. Wenn dieser Magnet erregt wird, dann bewegt er einen Hebel 248, wodurch eine Aussparung 249 desselben in Eingriff mit einem Zapfen 250 am Zahnrad 31 gelangt. Dadurch wird jede Betätigung der Registrierkasse so lange verhindert, als die Lochmaschine wirksam ist. Da der Kontakt 63,, während der sechs Maschinenspiele der Lochmaschine geschlossen bleibt, so hält auch der Magnet 247 den Hebel 248 während dieser sechs Maschinenspiele in der Sperrlage. Wenn sich danach der Kontakt 63d öffnet, dann kann auch die Handkurbel 29 wieder gedreht werden, und es kann die Einführung einer neuen Zahlengröße in die Registrierkasse erfolgen.
Die Wiederingangsetzung der Registrierkasse setzt voraus, daß die Karte richtig gelocht war, daß also der Lochwert jeder Kartenspalte mit dem in der gleichen Zahlenstelle in die Registrierkasse eingeführten Wert übereinstimmt. Wenn dagegen die Karte nicht mit dem in die Registrierkasse eingeführten Wert gelocht war, dann wird trotzdem dieser unrichtige Wert in die Lochwertentnahmevorrichtung der Lochmaschine überführt, und es wird diese in ihre Grundstellung zurückgestellt. Der in die Registrierkasse eingeführte Wert, welcher in der Karte hätte gelocht werden sollen, wird dagegen in der Entnahmevorrichtung der Registrierkasse eingestellt, und da diese Vorrichtung ihre Rückstellung unter Steuerung durch die
6a falsch eingestellte Lochwertentnahmevorrichtung der Lochmaschine erhält, so wird der eine oder der andere Bürstenkörper 57 nicht in die Nullage zurückkehren. Demgemäß wird in diesem Fall auch der Relaismagnet 243 nicht erregt werden, wenn der Nockenkontakt CC-io sich am Ende der Rückstellung der Lochwertentnahmevorrichtung der Lochmaschine schließt. Auch unter gewissen anderen Bedingungen wird der Relaismagnet 243 beim Schließen des Nockenkontakts CC-io nicht geschlossen werden. Beispielsweise kann der in die Registrierkasse eingeführte Wert in der Karte richtig gelocht sein, aber es könnte wegen irgendeiner Störung der eine oder der andere Bürstenkörper 207 der Lochwertentnahmevorrichtung der Lochmaschine nicht in die Grundstellung zurückgekehrt sein. Es könnten auch die Bürstenkörper 57 der Entnahmevorrichtung für die in die Registrierkasse eingeführten Werte wegen gewisser mechanischer oder elektrischer Störungen nicht in ihre Grundstellung zurückkehren, obwohl die Lochwertentnahmevorrichtung richtig auf den in die Registrierkasse eingeführten Wert eingestellt war.
Es ist wünschenswert, daß in jedem Fall einer der genannten oder sonstigen möglichen Störungen die Bedienungsperson Kenntnis von dem Vorliegen eines Fehlers oder einer Störung erhält, da die Richtigkeit der späteren Karten! och vorgänge durchaus davon abhängt, ob die Entnahmevorrichtungen für die in die Registrierkasse eingeführten und in Karten gelochten Werte sich bei Beginn eines neuen Betriebsvorgangs durch Einführung einer Zahlengröße in die Registrierkasse in ihrer Grundstellung befinden. Nachstehend werden daher auch Einrichtungen beschrieben, welche dazu dienen, unrichtig gelochte Karten getrennt von den richtig gelochten in einen besonderen Auswerfbehälter, der <n Fig. 5 mit 251 bezeichnet ist, abzulegen.
Während des vierten Maschinenspiels der Lochmaschine, währenddessen, wie weiter oben erläutert wurde, die Lochwertentnahme- i°5 vorrichtung der Lochmaschine in ihre Grundstellung zurückgeführt wird, schließt sich der Nockenkontakt CC-10. Da indessen der Stromkreis zum Relaismagneten 243 nicht geschlossen wird, wenn die Bürstenkörper der Wertentnahmevorrichtungen in beiden Maschinen sich nicht in der Grundstellung befinden, so bleibt der Kontakt 243^ in diesem Fall geschlossen.
Die Erregung des Kupplungskontrollmagneten 171 erfolgt jedoch auch in diesem Fall, wie dies vorstehend beschrieben worden ist, so daß die unrichtig gelochte Karte während des fünften Maschinenspiels der Lochmaschine vorgeschoben wird.
Wenn die Karte eine geringe Verschiebung erfährt, wird der im Sinne der Fig. 7 a linke
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Kartenhebelkontakt ECL-i geschlossen, und da in diesem Zeitpunkt der Kontakt 243^ geschlossen ist, so wird auch ein Stromkreis für einen Relaismagneten 252 geschlossen, welcher vom Hauptstromleiter 61 durch die Wicklung 152 des Magneten über den jetzt geschlossenen Kontakt 243^ und den jetzt ebenfalls geschlossenen Kartenhebelkontakt ECL-i zum Hauptstromleiter 60 führt. Die Erregung des Magneten 252 veranlaßt die Schließung des Relaiskontakts 252,,, wodurch für den Magneten ein Haltestromkreis über den Kontakt .252,,, den Stopptastenkontakt SP1 der Lochmaschine und den Stopptastenkontakt 5'P2 der Registrierkasse hergestellt wird. Die Erregung des Magneten 252 bleibt bestehen, bis der eine oder der andere dieser Stopptastenkontakte von Hand geöffnet wird. Die Öffnung des Kartenhebelkontakts ECL-i veranlaßt die Öffnung des Stromkreises des Magneten 66. Das hat zur Folge, daß der Kontakt 66e sich öffnet und der Relaismagnet 63 aberregt wird, sobald der Nockenkontakt CC-2 geöffnet wird. Die durch die Öffnung des Nockenkontakts CC-2 veranlaßte Aberregung des Magneten 63 gestattet die Öffnung des Kontakts 63,,, wodurch normalerweise der Sperrmagnet 247 aberregt werden würde, so daß die Registrierkasse für eine neue Werteinführung frei wäre. Beim Vorliegen der angenommenen Störung, z. B. einer falschen Kartenlochung, muß indessen die Registrierkasse gesperrt bleiben, und sie wird im Sperrzustande erhalten unter dem Einfluß des Kontakts 252^ (Fig. 7 a, oben rechts). Wenn der Sperrmagnet 247 erregt wird, dann schließt er seinen Kontakt 247«. Der Stromkreis des Sperrmagneten setzt sich dann über diesen Kontakt und den Kontakt 252rf zum Hauptstromleiter 61 fort. Es wurde bereits früher erwähnt, daß der Magnet 252, welcher seinen Kontakt 252,; schließt, erregt bleibt, bis der Stopptastenkontakt der Registrierkasse oder derjenige der Lochmaschine von Hand durch Anschlagen der Taste geöffnet wird. Das Anschlagen der einen oder der anderen Taste bewirkt daher die Freigabe der Registrierkasse für die Einführung einer neuen Zahlengröße.
Es sollen nunmehr noch einige Vorgänge beschrieben werden, welche eintreten, nachdem die Lochwertentnahmevorrichtung der Lochmaschine in die Grundstellung zurückgeführt worden ist, was, woran erinnert sein mag, während des vierten Maschinenspiels geschieht.
Wenn die Rückführung der Lochwertentnahmevorrichtung nicht ordnungsgemäß erfolgt, dann ist der Magnet 243 nicht erregt, so daß sein Kontakt 243,, geschlossen bleibt. Wenn sich dann der Nockenkontakt CC-11 schließt, wobei der Nockenkontakt CC-y ebenfalls geschlossen und auch infolge Erregung des Magneten 233 der Kontakt 233,, geschlossen ist, dann besteht folgender Stromkreis: Hauptstromleiter 60, geschlossene Relaiskontakte233eund243e, Nockenkontakt CC-11, Magnetwicklung 256, Hauptstromleiter 261. WTenn der Magnet 256 erregt wird, dann stellt er durch Schließung seines Kontaktes 25O0 einen Haltestromkreis für sich über diesen Kontakt und die Kontakte 257,, und den Nockenkontakt CC-12 zum Hauptstromleiter 60 für sich her. Der Nockenkontakt CC-12 ist zeitlich so überwacht, daß er sich schließt, wenn gleichzeitig auch die Nockenkontakte CC-7 und CC-11 geschlossen sind. Der Nockenkontakt CC-12 veranlaßt daher die Fortdauer der Erregung des Magneten 256 über den Anfang des fünften Maschinenspiels des Lochwerks. Bei Beginn dieses Maschinenspiels drehen sich die Kartentransportwalzen 184, welche die vordere Kante der Kai'te erfassen. Wenn der Magnet 256 erregt wird, dann zieht er seinen Anker 258 an (Fig. 6) und veranlaßt eine Schwingbewegung der Welle 259, auf welcher der Anker 258 sitzt. Auf der Welle
259 sitzt, wie aus Fig. 5 entnommen werden kann, eine Weiche 260. Bei Erregung des Magneten 256 wird somit das freie Ende der Weichenzunge 260 ein wenig angehoben, und da die falsch gelochte Karte in diesem Zeitpunkt durch das Walzenpaar 184 bewegt wird, so gelangt die Karte unter der Weichenzunge
260 vorbei während des fünften Maschinenspiels in den Ablegebehälter 251.
Es ist wünschenswert, daß der Magnet 256 während dieses Maschinenspiels und auch während eines Teils des nächsten Maschinenspiels erregt bleibt, um sicherzustellen, daß die Karte richtig in den Ablegebehälter gelangt. Diesem Zweck dienen die nachstehend beschriebenen Stromkreise.
Während des fünften Maschinenspiels schließt sich der Nockenkontakt CC-13, und da der Kontakt CC-12 dann geschlossen ist, erhält der Hauptstromleiter 60 über diese beiden Kontakte und über die Kontakte 257,, und 256a Anschluß an eine Relaiswicklung 257, deren andere Seite mit dem Hauptstromleiter 61 verbunden ist. Die Erregung des Relais 257 veranlaßt die Öffnung des Kontakts 257e, für den jedoch ein Nebenschluß besteht, so daß weder der Relaismagnet 256 noch der Relaismagnet 257 aberregt werden. Dieser Nebenschluß zum Kontakt 257,, geht vom Kontakt CC-12. über den jetzt geschlossenen Nockenkontakt CC-14.
Wenn der Relaismagnet 257 erregt wird, dann schließt er seinen Kontakt 2575, wodurch der Stromweg vom Hauptleiter 60 über den Nockenkontakt CC-15, der sich schließt, wenn
sich der Kontakt CC-14 öffnet, einen Draht 261, den Relaiskontakt 257^ und den Kontakt 256,,, Magnetwicklung 256 zum Hauptstromleiter 61 geführt wird. Die Erregung des Weichenstellmagneten 256 steht somit jetzt unter Steuerung durch den Nockenkontakt CC-15. Da der Nockenkontakt CC-15 geschlossen ist, wenn sich der Nockenkontakt CC-i3 schließt, so wird der Magnet 257 unter Steuerung durch den Nockerikontakt CC-15 erregt gehalten. Wenn der Magnet 257 erregt wird, dann schließt er seinen Kontakt 257C, welcher in Reihe mit dem Nockenkontakt CC-15 liegt. Die Erregung des Magneten 257 bleibt dann unter Überwachung durch den Nockenkontakt CC-15 bestehen, nachdem sich der Kontakt CC-13 geöffnet hat.
Wenn sich der Nockenkontakt CC-15 öffnet, dann werden die Relaismagnete 256 und 257 aberregt, und die Weichenzunge 260 kehrt wegen der Aberregung des Magneten 256 unter dem Einfluß einer an den Anker 258 angreifenden Feder 262 in ihre in Fig. 5 dargestellte normale Lage wieder zurück.
Nachdem im vorstehenden eine Ausführungsform der Erfindung nach ihren für die Erfindungszwecke wesentlichen Merkmalen beschrieben worden ist, sollen nunmehr noch einige zusätzliche Einrichtungen beschrieben werden, die sich auf Signalvorrichtungen beziehen, welche die Bedienungspersonen über das ordnungsgemäße oder nichtordnungsgemäße Arbeiten der Maschinen auf dem laufenden halten.
Die verschiedenen Signaleinrichtungen, die bei der Maschine vorgesehen sind, sind nur in dem Arbeitsstromkreisschema der Fig. 7 a und 7 b angedeutet. Mit 263 und 264 sind elektrische Lampen mit farbigen, z. B. grünen Glocken bezeichnet. Die Lampe 263 ist an der Lochmaschine vorgesehen und ist von der Bedienungsperson dieser Maschine im Auge zu behalten, während die Lampe 264 die Bedienungsperson der Registrierkasse über den ordnungsmäßigen Ablauf des Maschinenbetriebes unterrichtet. Der Stromkreis für die Lampen 263 und 264 läuft wie folgt: Hauptstromleiter 61, Kontakt 63^, welcher bei Erregung des Relaismagneten 63 geschlossen ist. Kontakt 2526, welcher geschlossen ist, wenn der Magnet 252 aberregt ist, Lampen 263, 264, deren anderes Glühfadenende mit dem Hauptstromleiter 60 verbunden ist. Wenn der Lochvorgang ordnungsgemäß erfolgt ist und die Wertentnahmevorrichtungen beider Maschinen in ihre Nullstellung zurückgeführt worden sind, dann bleibt der Magnet 63 erregt, während der Relaismagnet 252 aberregt wird, so daß die zu den Magneten gehörigen Kontakte 63^ bzw. 2526 geschlossen werden.
Wenn die Anlaßtaste ST der Registrier- ' kasse angeschlagen wird, dann leuchten somit die Lampen 263 und 264 zunächst auf und bleiben brennen bis zum Ende des sechsten Maschinenspiels der Lochmaschine. Das Erlöschen der Lampen zeigt den Bedienungspersonen beider Maschinen an, daß die Lochmaschine richtig gearbeitet hat.
Lampen mit farbigen Glocken,, deren Färbung verschieden von derjenigen der Lampen 263 und 264 ist und beispielsweise rot sein kann, welche im Stromschema bei 265 und 266 angedeutet sind, zeigen den Betriebspersonen beider Maschinen an, daß eine Störung vorliegt. Die Lampen 265 und 266 leuchten auf während des Betriebes der Lochmaschine, wenn ein unrichtiger Lochvorgang stattgefunden hat. Die Stromkreise beider Lampen 265 und 266 werden durch einen Kontakt 255,, überwacht, der geschlossen wird, wenn der Relaismagnet 252 erregt wird. Diese Erregung findet statt, woran erinnert werden mag, wenn entweder die Lochwertentnahmevorrichtung der Registrierkasse oder diejenige der Lochmaschine nicht in die Nullstellung zurückgekehrt ist.
Es ist wünschenswert, daß die Bedienungspersonen beider Maschinen davon verständigt werden, wenn sich keine Karte im Behälter 67 der Lochmaschine befindet.
Der Kartenhebelkontakt MCL (Fig. 5) ist nur geschlossen, wenn im Behälter Karten vorhanden sind. Die Schließung des Kontakts MCL veranlaßt die Erregung eines Relaismagneten 69, der dann seinen Kontakt Oa6 öffnet, welcher im Stromkreis von Signallampen liegt. Diese Lampen, welche den Bedienungspersonen durch ihr Aufleuchten anzeigen, daß sich im Behälter 67 keine Karten befinden, erhalten zweckmäßig gelbe Glocken und sind im Stromschema bei 267 und 268 angedeutet.
Das eine Ende der Leuchtfäden dieser Lampen ist mit dem Hauptstromleiter 61 und i°5 das andere Ende über den Kontakt 6% mit dem zweiten Hauptstromleiter verbunden. Wenn die letzte Karte aus dem Magazin entnommen wird, dann leuchten beide Lampen auf und zeigen dadurch den Bedienungs- no personen an, daß neue Karten in den Behälter 67 eingelegt werden müssen. Wenn das geschieht, dann erlöschen die Lampen wieder.
Es ist bisweilen wünschenswert, die zu lochenden Karten in einer oder mehreren Spalten mit einer Kennzeichnungslochung zu versehen, welche sich in verschiedenen Karten wiederholt und z. B. einen Verkäufer bezeichnet, der Wertangaben in die Registrierkasse hineingibt. Wenn der gleiche Verkäufer die Registrierkasse wiederholt betätigt, dann
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ist es wünschenswert, daß bei der Wiederholung die Kennzeichnungsiochung selbsttätig" erfolgt, ohne daß es des wiederholten Anschlagens der gleichen Taste bedarf. Aus der Darstellung der Fig. 2 ist zu entnehmen, daß beim Anschlagen einer Taste deren Ansatzstück 13 angehoben wird und in dieser Lage durch eine übliche unter Federzug stehende Sperrschiene 270 festgehalten ία wird, welche beim Anschlagen einer Taste zurückspringt, so daß ihr Ansatz 271 den unteren Teil des Segments 13 erfaßt. Die Maschine ist mit einer üblichen Schlüsselsperrung 272 versehen, und wenn der Schlüssei 273 durch den Verkäufer gedreht wird, dann'tritt ein Klinkenteil 274 der Taste in eine Aussparung 275 des angehobenen Ansatzes 13 ein. Dadurch wird die angeschlagene Taste 10 dauernd in ihrer Tief stellung gehalten und veranlaßt die gleiche Einstellung ihres Zahnrades 36 für jede von mehreren aufeinanderfolgenden Registrierkassenbetätigungen. Beim Anschlagen der Tasten, welche darauf durch die beschriebene Vorrichtung gesperrt werden, wird natürlich der zugehörige Bürstenkörper 57 für die aufeinanderfolgenden Registrierkassenbetätigungen in gleicher Weise eingestellt. Vermittels der Steckverbindungen 123 und 127 können diese Stellen der Wertentnahmevorrichtung der Registrierkasse so geschaltet werden, daß sie die Erregung eines der Lochstempelwählermagnete 128 veranlassen.
Durch diese Einrichtung kann erreicht werden, daß für eine Anzahl aufeinanderfolgender Betätigungen der Registrierkasse in einer ausgewählten Kartenspalte die gleichen Angaben gelocht werden, ohne daß für diese Lochung.eine besondere Tastenbetätigung in der Registriermaschine erforderlich ist.
Weiterhin ist es vielfach erwünscht, jede Karte mit einer Lochung zu versehen, welche die Nummer der Maschine angibt, mit der die Karte hergestellt worden ist. Dadurch wird die Möglichkeit der Feststellung der die Karte herstellenden Maschine gegeben. LTm auch diesem Bedürfnis zu genügen, kann die Lochmaschine gemäß der Erfindung mit einer besonderen Einstellvorrichtung ausgerüstet sein, welche vorzugsweise für vier Stellen eingerichtet ist, so daß Nummern festgestellt werden können, welche zwischen 0000 und 9999 liegen.
Die Einstellvorrichtung ist mit einer Entnahmevorrichtung verbunden, so daß jeder Bürstenkörper 276 für jede Lochspalte von Hand eingestellt wird. Zu diesem Zweck ist ein jeder mit einer Einstellscheibe 277 mit gekerbtem Rand verbunden, so daß die eine der beiden zu einem solchen Bürstenkörper gehörigen Bürsten auf ein bestimmtes
Kontaktstück 278 eingestellt werden kann, welches einer an der Einstellscheibe angezeigten Ziffer entspricht. Diese Bürstenkörper 276 bleiben dann in der Stellung, welche ihnen 65 durch die Einstellscheiben 277 gegeben ist. Der Stromstoßverteiler Nr. 1 der Fig. 7 a ist mit seinen Kontaktstücken durch in einem Kabel 279 vereinigte Drähte an die verschiedenen Kontaktstücke der Entnahmevorrich- 7° tung in der bereits beschriebenen Weise angeschlossen, abgesehen davon, daß jedes Kontaktstück 121 des Stromstoßverteilers, welches sich auf eine bestimmte Ziffer bezieht, mit den gleichbezifferten Kontaktstücken ver- 75 bunden ist, welche zu mehreren Einstellscheiben 277 gehören. In diesem Falle besteht die Absicht, die vermittels der Scheiben 267 eingestellten Ziffern zu lochen, so daß keine komplementäre Zusammenschaltung der Kon- 80 taktstücke erforderlich ist. Mit Hilfe von Steckverbindungen 280 (Fig. 7 a) kann die Entnahmevorrichtung so geschaltet werden, daß Lochstempel wählermagnete 128 ausgewählter Kartenspalten erregt werden. Diese 85 Magnete steuern dann die Lochung der eingestellten Zahl für jede durch die Lochmaschine laufende Karte, welche z. B. die Nummer der Lochmaschine angibt oder auch ein Datum oder eine sonstige für eine ganze 90 Kartenreihe wiederkehrende Angabe sein kann.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verbindung einer Registriermaschine mit einer Kartenlochmaschine mit Lochwertabfühl- und Einstell- und Registriervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Registriervorrichtung derLochmaschine mit einer Entnahmevorrichtung für die eingestellten Werte verbunden ist und die Entnahmevorrichtungen (57-59 bzw. 206, 209, 210) beider Maschinen so zusammengeschaltet sind, daß sie in Abhängigkeit von der Übereinstimmung oder Abweichung der durch die Registriermaschine bzw. Lochwertabfühleinrichtung gegebenen Einstellungen den Betrieb der Registriermaschine überwachen.
2. Maschinenverbindung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die Registriermaschine mit einer Sperrvorrichtung (247-250) ausgerüstet ist, welche bei Feststellung einer unrichtigen Wertübertragung auf eine gelochte Karte mit Hilfe der Überwachungseinrichtung die Registriermaschine gegen Betätigung sperrt.
3. Maschinenverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß· die Lochmaschine mit einer Einrichtung (256-260) zum getrennten Ablegen der
richtig gelochten Karten von den falsch gelochten versehen ist, welche von einem der Betriebsüberwachung der Registriermaschine dienenden Stromkreis beherrscht wird.
4. Maschinenverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in der Registriermaschine als auch in der Lochmaschine die Entnahmevorrichtungen mit diesen zugeordneten Stromstoßverteilem gleich ausgebildet sind und ein zur Betriebsüberwachung dienender Stromkreis über die Nullkontakte der Entnahmevorrichtungen verläuft.
5. Maschinenverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmevorrichtung der Lochmaschine derart mit einem Stromstoßverteiler (mit Kontaktstücken 217 und Bürsten 216) zusammenschaltbar ist, daß durch den Stromstoß verteiler Steuerimpulse zur Einstellvorrichtung der Registriermaschine veranlaßt werden, durch welche in dieser Einstellbewegungen erfolgen, deren Ausmaß komplementär zu den abgefühlten Lochwerten ist, so daß bei richtiger Kartenlochung die Entnahmevorrichtung der Registriermaschine auf XuIl gestellt wird.
6. Maschinenverbindung nach An- 3" spruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmevorrichtung der Lochmaschine (mit Kontaktstücken 210 und Bürsten 206) so mit einem Stromstoßverteiler (mit Kontaktstücken 238) zusammenschaltbar ist, daß bei Betätigung des Stromstoßverteilers Einstellbewegungen in der Einstellvorrichtung ausgelöst werden, deren Ausmaß zu den jeweiligen Einstellwerten komplementär ist und welche die Nullstellung der Einstellvorrichtung herbeiführen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEI55310D 1935-06-21 1936-06-21 Verbindung einer Registriermaschine mit einer Kartenlochmaschine Expired DE657266C (de)

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