DE564159C - Elektrische Totalisatoreinrichtung - Google Patents
Elektrische TotalisatoreinrichtungInfo
- Publication number
- DE564159C DE564159C DE1930564159D DE564159DD DE564159C DE 564159 C DE564159 C DE 564159C DE 1930564159 D DE1930564159 D DE 1930564159D DE 564159D D DE564159D D DE 564159DD DE 564159 C DE564159 C DE 564159C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- selector
- relay
- electrical
- totaliser
- armature
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims description 16
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 11
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 9
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 9
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 9
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 7
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 5
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 2
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 claims 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 claims 1
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 50
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 11
- 241000283086 Equidae Species 0.000 description 10
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 9
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 9
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 8
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 2
- 238000012549 training Methods 0.000 description 2
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 2
- TVEXGJYMHHTVKP-UHFFFAOYSA-N 6-oxabicyclo[3.2.1]oct-3-en-7-one Chemical compound C1C2C(=O)OC1C=CC2 TVEXGJYMHHTVKP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 230000003100 immobilizing effect Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 230000029305 taxis Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
15. NOVEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 a GRUPPE
Elektrische Totalisatoreinrichtung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1930 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Totalisatoreinrichtung für Rennbahnen mit elektrischer
Übertragung der Wettsätze und Wettangaben von mehreren Kartenausgabemaschinen an eine zentrale Addiervorrichtung unter Anwendung
umlaufender Sammelwähler. Bei den bekannten Totalisatoranlagen war für jeden Wettbewerber eine besondere Leitung zwischen
der Wettsendemaschine und dem zentralen Addierwerk vorgesehen. Um bei weit voneinander
entfernten Sendestellen die durch die Zahl der Leitungen verursachten Anlage- und
Betriebskosten zu verringern, wird erfindungsgemäß durch Anschluß von Potential in verschiedenen
Kombinationen an eine Gruppe von Leitungen mittels hierdurch gesteuerter Relais die elektrische Verbindung zwischen dem der
gedrückten Wettbewerbertaste zugeordneten Kontakt des Sammelwählers und der Kartenausgabemaschine
hergestellt.
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes reicht
für 80 Wettbewerber aus. Durch die Anwendung der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung
genügen hierbei sieben Leitungen zum Übertragen der Wettimpulse von der Wettsendestelle
nach der zentralen Addiervorrichtung.
Zuerst soll die Gesamtanlage des Systems unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben werden.
Diese veranschaulicht eine Ausgabemaschine SM für 2-Mk.-Zettel sowie eine Ausgabemaschine
PM für 20-Mk.-Zettel. Die Anzahl, in der diese Maschinen angeordnet sind,
muß natürlich dem Bedarf entsprechen, mit dem man je nach der Größe der Rennbahn zu rechnen
hat. Auch lassen sich Maschinen zur Ausgabe von io-Mk.-Zetteln in geeigneter Zahl vorsehen
oder auch 2000-Mk.-Zettel-Maschinen, falls hierfür ein Bedarf sein sollte. Bei der dargestellten,
nachstehend im einzelnen beschriebenen Ausführungsform wird jedoch angenommen, daß nur Maschinen für 2-Mk.-Zettel und
20-Mk.-Zettel vorhanden sind. Alle Maschinen sind für eine Höchstzahl von 80 Pferden sowie
für Gewinn- und Platzwetten eingerichtet, wobei für beide Arten von Wetten völlig getrennte
Addiereinrichtungen verwendet werden. Fig. 2 zeigt ferner die Gewinn- und Platzanzeigevorrichtung
für ein einziges Pferd sowie die Gewinn- und Platzsummenanzeigevorrichtung. Wenn
beispielsweise jemand bei dem Beamten der 2-Mk.-Billett-Ausgabemaschine SM Mk. 2.— auf
das Pferd Nr. 1 setzen will, und zwar auf Gewinn, so verstellt der Beamte die Gewinntaste sowie
die betreffende Pferdetaste der Billettausgabemaschine. Hierdurch wird ein in der Maschine
SM befindlicher umlaufender Wähler ausgelöst, so daß er die der niedergedrückten Taste entsprechende
Stellung einnimmt. Sodann wird ein Schlüsselzeichen über die zur Addieranlage g0
laufenden Leitungen gesandt, um die Entzifferungsrelaisgruppe DCR gemäß dem Schlüssel
für das Pferd Nr. ι zu erregen. Ist dies geschehen,
was in der Regel nur den Bruchteil einer Sekunde in Anspruch nimmt, leuchtet in der
Billettausgabemaschine SM eine dem Pferd Nr. ι zugeordnete Lampe auf. Der Beamte drückt
dann die 2-Mk.-Taste, um die Maschine zur Aufnahme eines von der Addiereinrichtung herkommenden
Zeichens in Betriebsbereitschaft zu setzen, das die Zettelausgabe in Gang setzt. Die
Maschine ist mit neun Werttasten versehen für 2, 4, 6, 8, io, 12, 14, 16 und 18 Mk., und nach
dem Drücken irgendeiner dieser Tasten wird die entsprechende Anzahl von Zetteln gleichen Betrages
ausgegeben, sobald die Pferdetaste und die Gewinn- oder Platztaste einmal betätigt
sind. Durch diese Anordnung wird der Vorgang beschleunigt, da sich die Notwendigkeit erübrigt,
die Pferde-, Gewinn- oder Platztaste für jeden auszugebenden Zettel aufs neue zu drücken.
Was nun die Entzifferungsrelaisgruppe betrifft, so erfolgt deren Erregung in verschiedenen Kombinationen,
wodurch bestimmte Kontakte der Bank des Sammelwählers SS ausgewählt werden. Ein solcher Sammelwähler ist jeder Zettelausgabemaschine
zugeordnet und bleibt während der ganzen Wettperiode in dauerndem Betrieb. Läuft der linke Wählerarm des der Maschine
SM zugeordneten Wählers auf den Bankkontakt auf, der durch die Relaisgruppe DCR
ausgewählt ist, so wird ein' Stromkreis über den rechten Wählerarm und die Leitung 187 geschlossen,
um ein Relais A zu erregen, durch welches der die 2-Mk.-Zettel zählende Wähler
SCS schrittweise angetrieben wird. Dieser ist der Gewinnaddiermaschine für das Pferd Nr. 1
zugeordnet, die die- auf dem Betragsbrett bekanntzumachenden Angaben steuert. Gleichzeitig
wird durch die Entzifferungsrelaisgruppe DCR ein Kontakt in den Bänken eines anderen
Sammelwählers TS ausgewählt, der dem Gesamtgewinnanzeiger zugeordnet ist. Dieser bleibt
ebenfalls während der ganzen Wettperiode in dauerndem Betrieb. Daher wird über die Leitung
191 ein Zeichen gesendet, um das Relais B zu erregen, das den Antriebsmagnet des
2-Mk.-Zettel-Wählers des Gesamtanzeigers in Betrieb setzt, welcher dasselbe Zeichen von der
Maschine SM stets empfängt, gleichgültig, auf welches der betreffenden Pferde gewettet wurde.
Ist das der Pferdeaddiermaschine übermittelte Zeichen ordnungsgemäß registriert, so wird
über eine besondere Leitung der Zettelausgabemaschine SM ein Zeichen zurückgemeldet, um
hierdurch die Ausgabevorrichtung der Maschine anzulassen. Ferner wird die Ausgabe weiterer
Zettel verhindert, wenn der Gesamtgewinnanzeiger nicht richtig registriert hat. Falls die
4-Mk.-Werttaste gedrückt wird, werden die Tasten nach der Ausgabe des ersten Zettels nicht
freigegeben, sondern es wird ein weiterer Betrag von 2 Mk. selbsttätig der Summiereinrichtung
in ähnlicher Weise übermittelt, wie es bereits beschrieben wurde, und es wird dann ein zweiter
2-Mk.-Zettel ausgegeben. Erst dann werden die Tasten und der Ausgabemechanismus in die
Normallage zurückgeführt, so daß die Maschine zur Ausgabe weiterer Zettel für das gleiche
Pferd oder für andere Pferde bereit ist.
Der von der Zettelausgabemaschine ausgegebene Zettel wird in passender Weise mit bestimmten
Einzelangaben bedruckt, deren Inhalt der Beamte nicht zu bestimmen braucht, wie beispielsweise Datum, Bezeichnung der Rennbahn,
Nummer der Maschine, Wert des Wettbetrages und womöglich ein Schlüsselzeichen oder Schlüsselwort, um betrügerischen Mißbrauch
zu verhindern. Unter der Überwachung des Beamten steht der Abdruck der Angabe der
Pferdenummer und der Typen »Gewinn« oder »Platz«, die durch Einstellung einer schwingenden
unter der Steuerung der Gewinn- und Platztasten stehenden Klinke bestimmt werden.
Wäre bei der Wette auf Platz statt auf Gewinn gesetzt worden, so hätte man die Platztaste
und nicht die Gewinntaste gedrückt. Hierdurch wäre dann das Schaltrelais C des Addierwerkes
erregt worden, wodurch alle von der Zettelausgabemaschine abgehenden Schlüssel- go
leitungen zu einer anderen Entzifferungsrelaisgruppe DCR' durchgeschaltet. würden. Hierdurch
würde eine geeignete Auswahl unter den Bankkontakten eines besonderen Sammelwählers
PSS erfolgen, der dann das Zeichen über die Leitung 188 einem anderen, dem Pferd Nr. 1 zugeordneten
Anzeiger weitergeben würde, an dem alle Platzwetten angezeigt werden. In entsprechender
Weise erfolgt eine Auswahl unter den Kontakten der Bank des Platzsammelwäh- xoo
lers TPSS für die Summe der RM 2.—Zettel,
der dann seinerseits ein ähnliches Zeichen an den dargestellten Anzeiger für die Summe der auf
Platz gesetzten Beträge weitergeben würde.
Es sei nun angenommen, daß bei dem Beamten der Ausgabemaschine für RM 20.-—
Zettel RM 20.— auf Gewinn des Pferdes Nr. gesetzt werden. Der Beamte drückt dann die
Gewinntaste und die betreffende Pferdetaste
seiner Maschine sowie die RM 20. Werttaste,
worauf ein entsprechendes Schlüsselzeichen über die Steuerleitungen einer Entzifferungsrelaisgruppe
des der betreffenden Maschine zugeordneten Summierwählers übermittelt wird. Der Sammelwähler SPS, der sich während der ganzen
Wettperiode in dauerndem Betrieb befindet, läuft dann zur gegebenen Zeit auf den ausgewählten
Kontakt seiner Bank auf und erregt das Relais D, das den Zähler PCS zum Zählen der
RM 20.—Zettel steuert, der der Gewinnaddiermaschine für das Pferd Nr. 1 zugeordnet ist.
Die Arme dieses Wählers werden einen Schritt
vorgeschaltet, um die RM 20. Wette zu registrieren und die Wiedergabe der betreffenden
Zahl auf dem Anzeiger zu bewirken. Gleichzeitigwird in der Bank des Sammelwählers TPSS
für die Summe der RM 20.—Zettel, der dem Summenanzeiger der Gewinnwetten zugeordnet
ist, in entsprechender Weise ein Kontakt ausgewählt, um bei diesem Anzeiger den für die
Summierung der RM 20. Zettel vorgesehenen
Wähler um einen Schritt vorzuschalten. Ist die Wette ordnungsgemäi3 registriert, so wird der
Zettelausgabemaschine PM ein Zeichen zugeleitet, damit die Zettelausgabevorrichtung in
Gang kommt. In ähnlicher Weise, wie es bei der Maschine zur Ausgabe von RM 2.—Zetteln
geschehen würde, wenn auf Platz gesetzt wäre, würde dann die Platztaste statt der Gewinntaste
gedrückt werden, wodurch das Schaltrelais E erregt würde, um das Schlüsselzeichen einer Entzifferungsrelaisgruppe
zu übermitteln, die dem
Anzeiger für die auf Platz gesetzten RM 20.
Beträge zugeordnet ist.
Wenn der Wähler SCS zum Zählen der RM 2.—-Zettel bei irgendeinem Anzeiger zehn
Schritte ausgeführt und dadurch zehn getrennte RM 2.——Wetten registriert hat, so wird ein
Stromkreis für das Relais D geschlossen, das den Antriebsmagnet des zugeordneten Wählers
PCS zum Addieren der RM 20.—Beträge steuert. Hierdurch wird zur Summe ein Betrag
von RM 20.— addiert. Die während dieser
Periode dem Wähler zum Addieren der RM 20.
Beträge für gewöhnlich von den RM 20.
Zettel-Ausgabemaschinen direkt übermittelten Zeichen werden vorübergehend aufgehalten, so
daß nicht etwa die beiden von verschiedenen Quellen herkommenden Zeichen zusammenfallen
und bei der Registrierung Störungen hervorrufen.
Fig. 2 sowie die vorstehende Beschreibung behandeln lediglich den Betrieb der Ausgabemaschinen
für RM 2. und RM 20.—-Zettel.
Gelangen jedoch Maschinen zur Ausgabe von RM200.—--und 2000. Zetteln zur Aufstellung,
so entspricht deren Betrieb im wesentlichen dem vorstehend Beschriebenen, nur werden die von
den Ausgabemaschinen dieser höheren Werte herrührenden Registrierungen unmittelbar den
Addierwählern der betreffenden Ordnung zugeleitet. Hierbei wird wiederum während der
Übermittlung einer Summe von zehn RM 20.-—
Beträgen zum Addierwähler für die RM 200.
Zettel die unmittelbare Betätigung dieses Wählers von den Ausgabemaschinen für RM 200.—·-
Zettel unterbrochen, um ein Zusammenfallen der unmittelbaren und mittelbaren Zeichen zu
verhindern.
Die Gesamtanlage der Anordnung nach der Erfindung ist im vorstehenden angegeben. Nunmehr
werden die Einzelheiten an Hand der Fig. 3 bis 13 erläutert werden, die in der aus
Fig. ι ersichtlichen Weise aneinanderzulegen sind. Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Schaltungsanordnung
einer Ausgabemaschine für RM 2.
Zettel und das Umschaltrelais COR, das beim Niederdrücken einer Pferdetaste der Gruppe 41
bis 80 erregt wird.
Fig. 6 veranschaulicht das Relais PB, das beim Drücken der Platztaste PK erregt wird,
um die Steuerleitungen zum Platztotalisator durchzuschalten, und die Entzifferungsrelaisgruppe
für Gewinnwetten der betreffenden Maschine. Fig. 7 zeigt den zugehörigen Sammelwähler
5S und den dem Pferd Nr. 40 zugeordneten RM 2. Addierwähler SCS. Fig. 11 stellt
den Anzeiger dar, der den auf das Pferd Nr. 40 gesetzten Markbetrag angibt. Fig. 8 veranschaulicht
den Übertragungswähler STS, der
jeweils zehn RM 2. Registrierungen auf den
in Fig. 9 gezeigten RM 20.—Addierwähler PCS
überträgt. In entsprechender Weise werden je
zehn RM 20. Registrierungen auf den aus
Fig. 9 ebenfalls ersichtlichen Addierwähler TPC für die RM 200.-—Beträge übertragen. Dieses
wiederholt sich bei den Addierwählern für die RM 2000.—Beträge (Wähler HPC, Fig. 10) und
die RM 20000. Beträge. Fig. 12 läßt den
RM 2. Sammelwähler TS der Gesamtsummiermaschine
und Fig. 13 den zugehörigen Markaddierwähler TSC und den RM 2.— bis
RM 20. Übertragungswähler TST erkennen.
Der eine Pol der Betriebsbatterie wird der Einfachheit halber durch einen Pfeil veranschaulicht,
der andere Pol hingegen als Erdung dargestellt. An dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird davon ausgegangen, daß die Gesamtanlage mit einer Spannung von 50 Volt betrieben werden soll, wobei lediglich die Anzeigelampen
ausgenommen sind, die an ein Lichtnetz von 230 Volt angeschlossen sind.
Sowohl die Sammelwähler als auch die Addierwähler sind als Drehschritthalter der bei selbsttätigen
Telephonanlagen gebräuchlichen Bauart ausgebildet und werden durch Schaltklinke und
Schaltrad elektromagnetisch angetrieben, und zwar vorzugsweise so, daß die Vorschaltung der
Wählerarme beim Stromloswerden der Triebmagnete erfolgt. Bei ihrer üblichen Ausbildung
weisen diese Wähler eine Kontaktbank oder mehrere Kontaktbänke auf, über die Bürsten
oder Wählerarme in entsprechender Zahl mit einer Geschwindigkeit hinweggeführt werden,
die sich bis auf 60 bis 70 Schaltschritte pro Sekunde belaufen kann. Derartige Wähler werden
zweckmäßig mit zweiarmigen Wählerarmen und einer halbkreisförmigen Kontaktbank mit
25 Kontakten ausgerüstet. Jedoch läßt sich das Aufnahmevermögen des Wählers leicht bis auf
50 Kontakte durch eine Anordnung vergrößern., bei der einarmige Wählerarme verwendet und
paarweise derart verbunden werden, daß die eine Kontaktbank jeweils Kontakt macht, während
der Arm der anderen Kontaktbank eine Leerstellung einnimmt.
Die Sammelwähler, die zu den Ausgabemaschinen für eine bestimmte Zettelsorte gehören,
sind derart angeordnet, daß die Arme des einen Wählers niemals auf dieselben Bankkontakte eingestellt
sind wie die Arme irgendeines anderen Wählers der Gruppe im gleichen Zeitpunkt. Erreicht wird dieses Ergebnis durch eine besondere
Schaltung ihrer Arbeitsstromkreise. Der erste Wähler der Gruppe, der die anderen steuert,
wird nämlich durch Stromstöße angetrieben, die von einer äußeren Quelle her unmittelbar
dem Triebmagnet zugeleitet werden, während alle anderen Wähler örtliche Antriebsstromkreise
aufweisen, die unter Überwachung ihrer Bankkontakte und Wählerarme stehen. So ist
der Bankkontakt 1 des ersten Wählers mit dem Bankkontakt 2 des zweiten Wählers, mit dem
Bankkontakt 3 des dritten Wählers und mit dem Bankkontakt 4 des vierten Wählers und so fort
über die ganze Wählergruppe hin verbunden. Eine entsprechende Schaltung weisen auch die
übrigen Kontakte auf. Überdies sind die Stromkreise so geschaltet, daß die verschiedenen
Wähler alle auf Kontakte eingestellt sind, die an die Wähler der Steuerwählerarme unmittelbar
in Vielfachschaltung angelegt sind. Da eine unmittelbare Vielfachschaltung für die Bänke
vorgesehen ist, über die die Angaben gesammelt werden, sind die Wähler daher stets um einen
Schritt außer Phase. Der Steuerschalter ist nicht dargestellt, jedoch gibt Fig. 7 eine typische
Ausführung hierfür wieder, deren Wirkungsweise in der nachstehenden Beschreibung eingehend
erläutert werden wird.
Es sei nun die Stromkreisschaltung erläutert, die beim Beginn des Wettvorganges vorgenommen
wird. Der Beamte drückt die Summengewinntaste TWK (Fig. 7) und, falls das Wetten
auf Platz zugelassen ist, die nicht dargestellte Platztaste. Ferner drückt er die Anlaßtaste,
z. B. SK (Fig. 7) der den verschiedenen Pferden zugeordneten und deren Nummern entsprechenden
Addiermaschinen. Beim Drücken der Summengewinntaste TWKvnia an einem Federpaket
die zugehörige Kontrollampe TW sowie die an alle Anlaßtasten SK gemeinsam angeschlossene
Leitung geerdet, während am anderen Federpaket an die Leitung 99 Erde eingeschaltet
wird, um das Relais TB (Fig. 12) umzuschalten. Hierdurch wird der Sammelwähler TS der Gesamtsummiermaschine
angelassen. Durch Drükken der Anlaßtaste SK wird durch das eine Federpaket der Stromkreis der zugehörigen
Kontrollampe SL geschlossen, während am anderen Federpaket über die Leitung 158 das Relais
MB (Fig. 7) geerdet wird. Dieses spricht an und öffnet an den Ankern mb^-mb"1 den Eigenstromkreis
der in den Fig. 7, 9 und 10 dargestellten Addierwähler für die Beträge von RM 2.—,
20.—, 200.—, 2000.— und 20000.—. Ferner wird am Anker mb 7 noch ein Stromkreis für
das Relais NC (Fig. 8) geschlossen, das daraufhin den Unterbrecher 301 an den ersten Sammel-
wähler der RM 2. Gruppe anschließt, so daß
alle Wähler der Gruppe angelassen werden. Außerdem wird am Anker mb3 ein Stromkreis
für das Relais K mit einem Magnet STM in Reihe geschaltet, der in diesem Zeitpunkt nicht
erregt ist. Indessen erregt das Relais if an seinem Anker &2 das Relais NB (Fig. 8) über die
Leitung 161, woraufhin der Unterbrecher 303 an den ersten Wähler der RM 20.—-Gruppe angeschlossen
wird, so daß alle Wähler dieser Gruppe angelassen werden. Es ergibt sich also, daß beim
Drücken der Gesamtgewinntaste und aller Anlaßtasten, die zu den den verschiedenen Pferden
zugeordneten Addiermaschinen gehören, die Addiereinrichtung in Gang gesetzt wird, um die
gesetzten Beträge zu registrieren.
Es sei angenommen, daß der Beamte der Ausgabemaschine für die RM 2. Zettel eine Wette
über RM 8.— auf das Pferd Nr. 40, und zwar auf Gewinn, anzunehmen hat. Er drückt dann
die dem Pferd Nr. 40 zugeordnete Taste 40 und die Gewinntaste WK (Fig. 3), worauf ein Stromkreis
geschlossen wird, der von Erde über die Anker se2 und ic3, die Ader 3, die rechts liegenden
Federn der Gewinntaste WK, die links liegenden Federn der Pferdetaste 40 und die Wicklung des
Relais S zur Batterie verläuft. Parallel hierzu verläuft ein Stromkreis über die rechts liegenden
Federn der Taste 40 und die Leitung 10 zum Bankkontakt 40 des in der Zettelausgabemaschine
befindlichen Schlüsselzeichenwählers CS. Ein weiterer Stromkreis verläuft von Erde über
die links liegenden Federn der Gewinntaste WK, die Wicklung des Magnets TCM zur Batterie,
und zwar parallel zur Gewinnlampe WL. Daher leuchtet diese im Gesichtsfeld des Beamten und
des Rennplatzbesuchers auf. Bei der Erregung des Magnets TCM wechselt in der Billettausgabemaschine
eine schwingende Klinke die Drucktypen aus, so daß sie statt auf Platz auf Gewinn stehen. Wird das Relais 5 über den vorstehend
angegebenen Stromkreis erregt, so erdet es an seinem Anker s2 die Leitung 15 und läßt
damit den Motor M der Zettelausgabemaschine an. Am Anker s1 wird ferner Erde von den no
Ruhekontakten der Taste CK, den Ankern tr1
und se1 und der Leitung 2 weitergeschaltet über den Anker z1 zum Relais TS. Am Anker s2
wird die gleiche Erdung auf den Tastensperrmagnet KLM übertragen, der daraufhin anipricht
und sich über seinen Anker klm1, die
Leitung 4, den Anker te2 und die Ruhekontakte der Taste CK über die Erde selbst sperrt. Durch
Erregung des Magnets KLM werden alle Tasten verriegelt, so daß irgendeine niederge- iao
drückte Taste nicht freigegeben und eine andere Taste nicht gedrückt werden kann. Das Re-
lais TS schließt bei seiner Erregung an seinem
Anker ts1 Batterie an die Leitung 14 an, um die
magnetische Kupplung MCA zu erregen, die das Triebrad DW anzieht und die Welle der
S Typenscheibe TW sowie die Wählerarme W1 bis W16 des Schlüsselzeichenwählers CS in Umlauf
versetzt. Die Arme laufen daher über ihre Bankkontakte, und zwar zweckmäßig mit der
Geschwindigkeit von 60 Kontakten pro Sekünde.
Wenn der Wählerarm W9 auf den Bankkontakt
40 aufläuft, der durch Druck auf die Taste 40 geerdet wurde, wird ein Stromkreis vom
Arm W9 über die Leitung 11 und den parallel
»5 zum Kondensator CC geschalteten Widerstand χ
zur Wicklung des Relais Z (Fig. 3) geschlossen. Infolge der Wirkung des Kondensators spricht
das Relais Z sehr schnell an und öffnet an seinem Anker z1 den Stromkreis des Relais TS, wodurch
der Kupplungsstromkreis unterbrochen und ein Stromkreis geschlossen wird, der über
die Leitung 13 verläuft und den Stoppmagnet SM des Typenrades erregt. Dieser Magnet zieht
daraufhin den Stopparm SA an und drückt ihn an das Typenrad an, um dieses in der erreichten
Stellung zu verriegeln. Das Relais Z schaltet weiterhin mit dem Anker z2 Erde über die Leitung
5, Wählerarm W16 des Schlüsselzeichenwählers CS, die Lampe 40L, die Leitung 28 und
den an die Batterie angeschlossenen Anker cor10,
so daß die Lampe zur Beleuchtung der Ziffer 40 aufleuchtet, die sowohl dem Beamten als auch
dem die Wette abschließenden Rennplatzbesucher sichtbar ist. Daher wird nach dem Drükken
der Pferdetaste und der Gewinntaste an der Zettelausgabemaschine durch ein sichtbares
Zeichen angegeben, daß auf das Pferd Nr. 40 für Gewinn gesetzt worden ist. Überdies wird der
zum Wählerarm TF16 gehörige Arbeitskontakt 40 an die den Wählerarmen W11, W19, W12, W11
und TF10 zugeordneten Kontakte 40 über eine die Bänke verbindende Leitung angeschlossen,
und dieser Anschluß wird durch die Wählerarme über die Leitungen 21, 22, 23, 24 und 25
und die Ruhekontakte der Anker cor2"6, pb1^5
und $/·~β zu den Wicklungen der Speicherrelais
AA, AB, AC, AD und AE der in Fig. 6 dargestellten Entzifferungsgruppe durchgeschaltet.
Über ihre unteren in Reihe mit dem Relais BF geschalteten Wicklungen sprechen diese
Relais an und schließen an den Ankern aa1, ab1,
ac1, ad1 und ae1 Stromkreise für ihre oberen
Haltewicklungen über die Leitung 93 zur Erde bei Anker«2 (Fig. 12). Das Relais BF spricht
an und schaltet an seinem Anker bf1 über die Leitung 78 Erde zur oberen Wicklung des Relais
Si? durch, woraufhin das Relais Si?, ein mit zwei Schaltschritten arbeitendes Relais,
seinen leichten Anker sr1 anzieht und einen Stromkreis für seinen später erfolgenden zweiten
Schaltschritt vorbereitet.
Das Aufleuchten der Lampe 401. gibt dem
Beamten an der Zettelausgabemaschine und dem Rennplatzbesucher an, daß die Wette richtig
registriert ist, und daß nunmehr die Werttaste niedergedrückt werden kann. Bei dem beschriebenen
Beispiel wird die in Fig. 4 dargestellte RM 8. Taste niedergedrückt, worauf
der an der Seite liegende Federschalter X mechanisch geschlossen und Erde von der Leitung 4
(Fig. 3) über die Kontakte des Federschalters X und die Wicklung des Schlüsselverriegelungsmagnets
VKM zur Batterie durchgeschaltet wird. Durch Erregung dieses Magnets werden
alle Werttasten in einem Stromkreis verriegelt, der durch den Anker te2 oder die Taste CK gesteuert
wird. Auf der linken Seite wird an den Kontaktfedern der RM 8.—Werttaste Erde
zum Bankkontakt 5 des Wertwählers VSW durchgeschaltet, während an den rechts liegenden
Kontaktfedern der Taste Erde von der Leitung 5 durchgeschaltet wird über die Leitung 32, die
vom Nockenmagnetarm CMA gesteuerten Ruhekontaktfedern, die Leitung 31, den Anker te1
und die Wicklung des Relais SC zur Batterie. Das Relais SC spricht daraufhin an und schließt
einen Sperrstromkreis für sich selbst am Anker se5. Außerdem wird die Erde am Anker se1 von
den Leitungen 2 und 5 und am Anker se2 von der Gewinntaste und somit von der Pferdetaste 40 go
abgeschaltet. Am Anker se3 wird ein Stromkreis für das Relais Ti? vorbereitet und am
Anker se4 ein Stromkreis geschlossen, der zum
Triebmagnet VDM des Wertschalters VSW führt, woraufhin der Magnet erregt wird, aber
seine Wählerarme noch nicht vorschaltet. Nunmehr werden die Relais S und Z stromlos, aber
das Relais SC und die Tastenverriegelungsmagnete KLM und VKM bleiben an der
Taste CK verriegelt. too
Um die Beschreibung nicht unnötig verwickelt zu gestalten, soll die weitere Arbeitsweise
der Zettelausgabemaschine zunächst nicht erläutert, sondern die Stromkreisschaltungen
der Summieranlage dargelegt werden. Wie ersichtlich, umfaßt die in den Fig. 7 bis Ii veranschaulichte
Anlage nur die Gewinnaddiermaschine für das Pferd Nr. 40. Es sind ähnliche Addiermaschinen für die anderen Pferde vorhanden,
zu denen der Anschluß über die Wählerarme IF21 und W22 des Sammelwählers SS
(Fig. 7) durchgeschaltet wird. Während die Bänke der Wählerarme W21 und W22 in Vielfachschaltung
mit allen Sammelwählern der Gruppe verbunden sind, verläuft der Anschluß der Arme W23 und W2i natürlich nur bis zu der
Entzifferungsrelaisgruppe, die der dargestellten Zettelausgabemascnine zugeordnet ist.
Es sei nun weiter beschrieben, wie sich die Registrierung einer sich auf RM 2.— belaufenden
Gewinnwette auf das Pferd Nr. 40 abspielt. Da die Erde nun von dem Wählerarm W16 des
Schlüsselzeichenwählers CS (Fig. 5) und somit auch von den anderen Wählerarmen PF10, PF11,
PF12, TF13 und PF14 abgeschaltet ist, werden die
Stromkreise für die unteren Wicklungen der in Fig. 6 dargestellten Entzifferungsrelais getrennt,
worauf das Relais BF ausgelöst wird und an seinem Anker bf1 die Erdung von der Leitung 78
abschaltet, die sich zur Verbindungsstelle der Wicklungen des Relais SR erstreckt. Daher
wird dieses über beide Wicklungen in Reihenschaltung erregt und trennt dann an seinen
Ankern sr2 bis sr7 und sr9 die Verbindungen der
Zettelausgabemaschine mit der Entzifferungsrelaisgruppe, während ein Stromkreis geschlossen
wird, der von Erde über die obere Wicklung des Relais C (Fig. 12), den Anker «4, die Leitung
75, den Anker sr8 (Fig. 6), die Anker «α2,
ab2, die Leitung 94, die Anker ac2, ae2 und die
Leitung 100 zum Bankkontakt 40 des Sammeiao Wählers SS verläuft, der zu dieser betreffenden
Entzifferungsrelaisgruppe gehört. Der Wähler SS, der in Fig. 7 gezeigt ist, stellt einen der abhängigen
Wähler dar und ist so angeordnet, daß die Zusammenwirkung des Relais G mit dem
Magnet SDM den Wähler selbsttätig in Umlauf versetzt, bis seine Arme PF25 oder PF26 auf
den durch den Steuerwähler der Gruppe geerdeten Bankkontakt auflaufen. Dann wird das
Relais G kurzgeschlossen, so daß die Wählerarme stillgesetzt werden. Wenn der Steuerwähler
einen Schritt vorrückt, rücken daher alle von ihm abhängigen Wähler ebenfalls vor, weil die
betreffenden Relais G nicht mehr kurzgeschlossen sind. Da diejenigen Bänke, die den von den
Armen PF25 und Wze bestrichenen Kontaktbänken
entsprechen, in der zuvor erläuterten Weise miteinander verbunden sind, kann es nicht eintreten, daß die den Armen W21 und PF22
entsprechenden Wählerarme von je zwei Wählern gleichzeitig auf in Vielfachschaltung miteinander
verbundene Bankkontakte auflaufen, obgleich die Wähler synchron betrieben werden.
Dieser Umstand ermöglicht die nachstehend beschriebene Anordnung, mit deren Hilfe die
RM 2. Registrierungen aller Sammelwähler
der Gruppe zur Steuerung eines einzigen Schrittschaltrelais dienen, das zu der Addiermaschine
des betreffenden Pferdes gehört.
Um nun wieder auf die Betriebsweise des Sammelwählers SS zurückzukommen, so bleibt
das Relais G nicht länger kurzgeschlossen, wenn beim Anlassen des Sammelwählers die Erdung
vom Bankkontakt 1 des Armes W26 abgeschaltet wird, und spricht daher an und schließt an
seinem Anker g2 den Stromkreis für den Triebmagnet SDM. Dieser öffnet an den Federn
sdm1 den Stromkreis des Relais G, das daher abfällt und den Stromkreis des Magnets unterbricht.
Die Wählerarme werden daher um einen Schritt vorgeschaltet, und das Relais G ist dann
wiederum kurzgeschlossen, bis der Steuerwähler von neuem vorrückt. In dieser Wreise werden
die Wählerarme über die Bankkontakte in Umlauf versetzt. Wenn der Wählerarm W2S auf
den Bankkontakt 40 aufläuft, so wird der zuvor verfolgte, von der Erde über die Wicklung des
Relais C (Fig. 12) verlaufende Stromkreis über
den Wählerarm PF23 (Fig. 7), die Leitung 305, den Anker g1, die Leitung 306, den Wählerarm
PF21, den Bankkontakt 40, die Leitung 98 und den Anker mb2 zur Wicklung des Stromstoßrelais
MA und der Batterie durchgeschaltet. Das Relais MA wird daraufhin erregt und
schließt an seinem Anker ma1 den Erregungsstromkreis des Triebmagnets SCM des RM 2.
Addierwählers SCS. Das Relais C (Fig. 12) ist
in Reihe mit dem Relais MA (Fig. 7) geschaltet und schließt an seinem Anker c2 den Stromkreis
des Verzögerungsrelais B und verriegelt sich mittels des Ankers l·2 und seiner unteren Wicklung.
Während der Erregungsperiode des Relais B wird über den Anker δ3, die Leitung 198,
den Anker ta2 und die untere Wicklung des Relais TA Erde zur Batterie durchgeschaltet,
woraufhin das Relais TA, das in zwei Schaltschritten erregbar ist, seinen leichten Anker ta1
anzieht, um den Stromkreis für seine volle Erregung in einem späteren Zeitpunkt vorzubereiten.
Überdies wird am Anker b1 ein Stromkreis für die untere Wicklung eines weiteren
Verzögerungsrelais A geschlossen, das sich bei seiner Erregung über seine untere Wicklung,
den Anker a3, die Leitung 73 und die Erdung beim Anker sr10 verriegelt. Das Relais B ermöglicht
bei Einschaltung seines Ankers δ3 dem
Relais TA (Fig. 12) die volle Erregung über beide Wicklungen in Reihenschaltung und über
die Erde am Anker tb1 und die Leitung 200. Das Relais TB ist bei Beginn der Wettregistrierungen
mittels der Summengewinntaste TWK ioo
erregt worden. Das Relais TA bereitet bei seiner Erregung die Auswahl eines Kontaktes aus der
Bank des RM 2.·—Summensammelwählers TS vor, dessen Wirkungsweise später beschrieben
wird.
Um nun auf die Wirkungsweise des Sammelwählers SS zurückzukommen, so wird der Stromkreis
des Relais G unterbrochen, wenn der Triebmagnet SDM seinen Anker sdm1 einschaltet,
woraufhin das Relais G abfällt und am Anker g1 den Stromkreis für das Relais MA (Fig. 7)
öffnet. Dieses Relais wurde, wie erwähnt, in Reihenschaltung mit dem Relais C (Fig. 12)
erregt. Das Relais MA fällt daher ab und öffnet den Stromkreis des Triebmagnets SCM des
RM 2.—-Addierwählers SCS der dem Pferd zugeordneten Addiermaschine, woraufhin die
Wählerarme auf die zweite Kontaktgruppe der Bänke vorgerückt werden. In dieser Stellung
wird die Erdung vom Bankkontakt 1 des Wählerarmes PF31 nicht mehr über die Leitung 141
durchgeschaltet, und daher fällt das Relais LA
(Fig. ii) ab, das zum Wähler SDS für die Anzeige
der RM 2. Beträge gehört. Ferner wird
am Anker la2 Erdung, die vom Anker mb1 aus
über die Leitung 140 durchgeschaltet ist, mittels der Schaltfedern sdsm1 an die Wicklung des
Triebmagnets SDSM angelegt. Infolgedessen werden die Arme des Wählers SDS auf die Bankkontakte
2 vorgeschaltet, während das Relais LA von der Erdung über die Leitung 142 wiederum
erregt wird. Daher wird der WTähler in dieser Lage stillgesetzt, bis das Relais MA den nächsten
Stromstoß empfängt. Bei der Wiedererregung des Relais LA wird wiederum Erde an
die Wählerarme TF121 bis PF125 und TF127 bis
J-F131 angeschaltet, woraufhin über die zweiten Kontakte der betreffenden Bänke Stromkreise
für die Lampen 3,7,11,15,19 und 23 geschlossen
werden (Fig. 11), um den Rennplatzbesuchern bekanntzugeben, daß eine RM 2. Wette auf
das betreffende Pferd registriert worden ist. In ähnlicher Weise werden beim Fortgang des
Wettens die Arme des Markanzeigewählers SDS
in Übereinstimmung mit den Armen des RM 2·
Addierwählers SCS vorgerückt, wodurch andere Kombinationen von Lampen nacheinander aufleuchten
und die Zahl der RM 2. Wetten
angeben, die auf das betreffende Pferd gesetzt sind. Da die Einstellung des AnzeigewählersSDS
durch die Erdung eines bestimmten Bankkontaktes und nicht durch seine Belieferung
mit Stromstößen überwacht wird, ist es ersichtlich, daß, wenn aus irgendeinem Grunde die
Stromzufuhr unterbrochen werden sollte, die Arbeitsweise dennoch ihren ordnungsgemäßen
Fortgang nehmen würde sowie die Stromzufuhr wieder einsetzt, so daß eine Falschanzeige,
etwa durch Verlust eines oder mehrerer Stromstöße, nicht vorkommen könnte. Auch kann
der Anzeiger zufolge dieser Anordnung als eine selbständige, in sich geschlossene Einheit ausgebildet
sein, die sich als Ganzes zum Zweck der Einstellung herausnehmen läßt, wobei die elektrischen
Verbindungen über Federkontakte hergestellt werden. Man könnte das Anzeigegerät sogar während seines Betriebes vorübergehend
herausnehmen, da es nach seinem Einbau nach erfolgter Einstellung sofort richtig die Zahl anzeigen
würde, die bekanntzugeben ist.
Zweckmäßig sind die von den verschiedenen Addierwählern zu den zugehörigen Anzeigegeräten verlaufenden zehn Leitungen unmittelbar an Meldelampen angeschlossen, wie sie bei Telephonschränken üblich sind. Diese Meldelampen befinden sich an der Hinterseite der Anzeigegeräte und geben dem Beamten die angezeigte Ziffer an. Ähnliche Lampen lassen sich in der Zentrale anbringen, um den dort befindlichen Beamten über den Stand der Wetten zu unterrichten.
Zweckmäßig sind die von den verschiedenen Addierwählern zu den zugehörigen Anzeigegeräten verlaufenden zehn Leitungen unmittelbar an Meldelampen angeschlossen, wie sie bei Telephonschränken üblich sind. Diese Meldelampen befinden sich an der Hinterseite der Anzeigegeräte und geben dem Beamten die angezeigte Ziffer an. Ähnliche Lampen lassen sich in der Zentrale anbringen, um den dort befindlichen Beamten über den Stand der Wetten zu unterrichten.
Der Einfachheit halber wurde von der Annahme ausgegangen, daß der Anzeiger einfach
die Zahl der RM 2.—Wetten statt des tatsächlichen Markbetrages anzeigt, da dann alle Anzeiger
die gleiche Schaltung erhalten können. Es dürfte aber ohne weiteres ersichtlich sein,
daß sich ebensogut Einrichtungen zur Anzeige des tatsächlichen Markbetrages treffen ließen.
Fig. 14 veranschaulicht die Lampen, die zur Wiedergabe der verschiedenen Ziffern erleuchtet
werden. Für jede Stelle ist ein Lampenfeld mit 24 Lampen vorgesehen, das sich aus vier senkrechten
Reihen zu je sechs Lampen zusammensetzt, wie es Fig. 11 im einzelnen zeigt. Die
Anordnung ist natürlich ganz willkürlich gewählt und läßt sich ohne weiteres durch Wechsel
der Schaltung der Bankkontakte des Wählers SDS umändern. Die verwendeten Lampen entsprechen
den auch sonst für elektrische Anzeiger üblichen, doch wird zur klareren Wiedergabe
der Zahl jede Lampe vorzugsweise in ein zylindrisches
Rohr gesteckt, das über das Ende der Lampe etwas hervorsteht und das innen mattschwarz ist, um eine Lichtreflektion zu verhindern.
Es hat sich weiter als'zweckmäßig herausgestellt, die Fläche des Anzeigers mit einem
Schirm aus feiner Drahtgaze abzudecken, um bei starkem Sonnenlicht die Lesbarkeit zu verbessern.
Wenn die Arme des Wählers 5CS auf den zehnten Bankkontakt auflaufen, wird die an
den Arm W33 angeschlossene Erdung über die
Leitung 151, den Anker ax2, die untere Wicklung
des Zweischrittrelais AX und einen Widerstand zur Batterie durchgeschaltet, so daß das
Relais seinen leichten Anker ax1 anzieht und den Stromkreis für seine volle Erregung vorbereitet.
Gehen dann die Wählerarme von der zehnten Stellung aus auf die Registrierung einer weiteren
RM 2. Wette hin weiter vor, so wird das
Relais AX vollständig erregt, und zwar über den Stromkreis: Erde, Anker mb3, Leitung 152, Anker
ax1, beide Wicklungen des Relais AX und Batterie. Das Relais AX schaltet daraufhin an
seinem Anker ax2 die Leitung 151 an ein ähnliches
Zweischrittrelais AY, um die nächste RM 20.-—Registrierung vom RM 2. Addierwähler
aufzuspeichern und schaltet weiterhin am Anker ax3 die Erdung vom zweiten Bankkontakt
der unteren Bank des Übertragungswählers STS ab. Wenn die beiden Relais AX
und AY erregt sind, werden dementsprechend
zwei getrennte RM 20. Registrierungen auf
den Bänken des Markübertragungswählers STS eingestellt. Da der Arm Wis des Wählers STS
in diesem Zeitpunkt auf den ersten Bankkontakt eingestellt ist, wird das Relais K in Reihenschaltung
mit dem Triebmagnet STM in der zuvor erläuterten Weise erregt und schließt an
seinem Anker k2 den Stromkreis für das Relais NB, das an seinem Anker nb1 Erdungs-Stromstöße
mit einer Frequenz von beispielsweise 40 pro Sekunde dem Magnet des Steuer-
Sammelwählers der RM 20. Gruppe zuführt.
Die Sammelwähler der RM 20. Gruppe ähneln
dem Wähler SS, und ihre Kontaktbänke sind mit den Entzifferungsrelaisgruppen der Zettel-
ausgabemaschinen für die RM 20. Beträge
verbunden. Diese Wähler werden in ähnlicher Weise gesteuert wie die RM 2. Sammelwähler,
so daß sie in Gleichlauf umlaufen, ohne jedoch im gleichen Augenblick auf den gleichen
Kontakt eingestellt zu werden. Da die Arme
des RM 20. Sammelwählers ständig umlaufen,
werden die RM 20. Registrierungen von den
an die Entzifferungsrelaisgruppen angeschlossenen Kontakten aufgenommen und bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel weitergeschaltet über die Leitung 400 (Fig. 7), (es sei angenommen,
daß diese an den Bankkontakt 40 aller
RM 20. Sammelwähler angeschlossen ist), den
Anker ml·8, die Leitung 157, den Anker k3
(Fig. 8), die Leitung 162 und die Wicklung des Relais OA (Fig. 9) zur Batterie. Das Relais OA
spricht daraufhin in Reihenschaltung mit einem dem Relais C entsprechenden Relais (Fig. 12)
an und schließt am Anker oa1 den Stromkreis für
den Triebmagnet PCM des RM 20. Addierwählers PCS (Fig. 9). Wenn die Arme des betreffenden
RM 20.—Sammelwählers den Kontakt 40 verlassen, so wird das Relais OA ausgelöst,
und dementsprechend werden die Arme des RM 20.—Addierwählers PCS auf die zweiten
Bankkontakte vorgerückt. In dieser Stellung wird durch den Arm W51 über die an den zweiten
Bankkontakt angeschlossene Leitung Erde zu einem ähnlichen Anzeigewähler durchgeschaltet,
wie er in Fig. 11 dargestellt ist. Dieser bewirkt daraufhin die Schließung der Stromkreise für
die zur Anzeige erforderlichen Lampen des RM 20.—Anzeigegeräts. Der im RM 20.—Addierwähler
stehende Betrag wird somit in sichtbarer Weise angegeben.
Wie bereits erwähnt, sind Einrichtungen getroffen, um zu verhindern, daß die vom RM 2.—
Übertragungswähler ausgehenden RM 20. Registrierungen denjenigen überlagert werden,
die unmittelbar von den RM 20.—Sammelwählern herkommen. Zu diesem Zweck werden
die unmittelbaren RM 20. Registrierungen
in bestimmten Zeiträumen zurückgehalten,
damit die RM 20. Beträge der Zehnerüber-
tragung ordnungsgemäß dem RM 20. Addierwähler zugeführt werden können. Wenn die
Arme des Steuersammelwählers der RM 20.
Gruppe einen Umlauf vollendet haben, so wird von dem fünfzigsten Bankkontakt dieses Wählers
Erde über die Leitung 160 und den Anker k1
zu der einen Klemme der Wicklung des Relais K durchgeschaltet. Gleichzeitig wird die Erdung
über die den Bankkontakten gemeinsame Leitung und den ersten Bankkontakt und den
Arm W43 des MarkübertragungswählersSTS, die
Unterbrecherfedern stm1 und die Wicklung des Triebmagnets STM zur Batterie durchgeschaltet,
wodurch das Relais K kurzgeschlossen und der Magnet STM erregt wird. Beim Abfallen
des Magnets infolge der Öffnung seines Stromkreises werden die Arme TF41, W42 und T^F43 des
Wählers STS auf die zweiten Bankkontakte vorgeschaltet. Am Anker k2 wird der Stromkreis
des Relais NB (Fig. 8) unterbrochen, so daß dieses abfällt und den Impulsstromkreis
des Steuersammelwählers der RM 20. Gruppe
trennt, wodurch alle Wähler stillgesetzt werden. Beim Anker k3 wird ein Kontakt in dem Stromkreis
geöffnet, über den die RM 20. Registrierungen unmittelbar dem RM 20.—Addierwähler
zugeleitet werden. Es sei nun angenommen, daß nur das eine der Übertragerrelais AX in
diesem Zeitpunkt erregt sei. Wenn dann der Arm W11 auf den zweiten Bankkontakt aufläuft,
so wird von dem Anker ax3 über den zweiten Bankkontakt und den Arm W41 sowie die Wicklung
des Relais PC Erde zur Batterie durchgeschaltet. Das Relais PC wird erregt und schließt
mit seinem Ankerte2 einen Stromkreis für den
Triebmagnet STM, während an seinem Anker pe3 Erde über die Leitung 162 zur Erregung
des dem RM 20.—Addierwähler PCS zugeordneten Relais OA durchgeschaltet wird. Gleichzeitig
wird am Ankerte1 mittels des Wählerarmes Wiz und des zweiten Bankkontaktes die 90 '
linke Klemme der unteren Wicklung des Relais AX geerdet. Das Relais AX ist nun kurzgeschlossen,
so daß es abfällt und daher am Anker ax3 den Stromkreis des Relais PC trennt, das
ebenfalls abfällt und seinerseits den Stromkreis des Magnets STM und des Relais OA des
RM 20. Addierwählers unterbricht. Infolgedessen werden die Arme des Wählers STS auf
die dritten Kontakte vorgerückt, während die
Arme des RM 20. Addierwählers einen weite-
ren Schritt vorgehen, um somit die vom Anzeigegerät angegebene Zahl um eins zu vermehren.
Das Anzeigegerät wird hierbei über die Arme W51 und WB2 gesteuert. Da von der Annahme
ausgegangen war, daß das zweite Übertragerrelais AY in diesem Zeitpunkt nicht erregt
ist, so wird das Relais PC beim Auflaufen der Wählerarme auf die dritten Bankkontakte
nicht erregt werden, so daß am Anker ays
Erdung über den Bankkontakt, den Wähler- nc arm WiS und die Unterbrecherfedern stm1 zur
Wicklung des Magnets STM durchgeschaltet wird, 'wodurch der Magnet wiederum erregt
wird, um die Arme einen weiteren Schritt vorzuschalten. Langt der Wählerarm Wi3 in seiner
vierten Stellung an, so wird durch den Magnet STM Batterie zur Wicklung des Relais K durchgeschaltet
und bei der Leitung 152 an Erde angeschlossen. Das Relais K wird daher wieder
erregt, so daß auch das Relais NB (Fig. 8) wiederum anspricht und den Schrittschaltstromkreis
der RM 20. Sammelwähler schließt. Am
Anker &3 wird das Impulsrelais OA des RM. 20.
Addierwählers wiederum unmittelbar an den vierzigsten Bankkontakt des RM 20. Addierwählers
angeschlossen. Diese Wähler gelangen nun in Umlauf, um weitere Registrierungen von
den RM 20.—Entzifferungsrelaisgruppen aufzunehmen. Wenn die Wählerarme des steuernden
Sammelwählers wiederum auf den Kontakt 50 auflaufen, so wird die Leitung 160 geerdet,
so daß das Relais K abfällt und der Markübertragungswähler STS auf den RM 20. Addierwähler
weitere Registrierungen übertragen kann, die sich inzwischen angesammelt haben können.
Es ist darauf hinzuweisen, daß Stromkreise für das Relais NB in der dargestellten Weise in
Parallelschaltung durch alle in Betrieb befindlichen Addiermaschinen geschlossen werden. Es
" dürfte daher ohne weiteres verständlich sein, daß ein Zehnerübertragerwähler, ζ. B. der Wähler
STS (Fig. 8), der keine aufgespeicherten Registrierungen zu übertragen hätte, seinen
Arbeitsgang vollenden und die Sammelwähler wieder anlassen würde, bevor ein anderer Übertragerwähler,
der der Zehnerübertragung wegen etwas langsamer läuft, seine Ausgangsstellung erreicht hätte. Hieraus würden sich aber irgendwelche
Nachteile nicht ergeben. Denn die Schließung des unmittelbaren Stromstoßkreises hängt von der Erregung des zugehörigen RelaisK
ab, und daher könnte kein Stromstoß auf die Addiermaschine übertragen werden, auch dann
nicht, wenn sich die Sammelwähler in Umlauf befinden. Die Ausgabe eines Zettels würde daher
bis zum nächsten Umlauf verzögert werden.
Die Anordnung ließe sich nach Wunsch auch so treffen, daß die Steuerung der Sammelwähler
durch die ii-Relais in Reihenschaltung bewirkt würde, statt in Parallelschaltung, wie es dargestellt
ist. Jedoch ist es nicht unbedingt erforderlich, daß der Umlauf der Sammelwähler
überhaupt unterbrochen wird.
Wenn der Arm Wss des RM 20.—Addierwählers
PCS zehn Schaltschritte ausgeführt hat, wird über den betreffenden Bankkontakt Erde
zur Erregung des Relais P durchgeschaltet, das seinerseits einen Stromkreis für das Verzögerungsrelais
Q schließt und beim weiteren Vorrücken des Armes W5a abfällt. Während der
Verzögerungsperiode, nach der das Relais Q abfällt, wird Erde über die Anker p1, q1, die
Leitung 404, die Wicklung des Stromstoßrelais NA des RM 200.—Addierwählers zur Batterie
durchgeschaltet. Wie ersichtlich, wird hierdurch bewirkt, daß das Relais NA nach je zehn Schrit-
ten des RM 20. Addierwählers einen Stromstoß empfängt und daß am Anker na1 diese
Stromstöße wiederholt und zum Triebmagnet TPM für die Schrittschaltung der Wählerarme
TF61 bis Wes übertragen werden. Die Arme W61
und W62 steuern ein Anzeigegerät, das dem in
Fig. 11 dargestellten entspricht, während die Arme W6S und W6i die Erregung des Relais PX
nach je zehn Schaltschritten bewirken, um eine
RM 2000. Registrierung zum Magnet HPM
des RM 2000. Addierwählers zu übertragen.
In entsprechender Weise ist der RM 2000.
Addierwähler so angeordnet, daß er mit seinen Armen PF71 und TF72 ein Anzeigegerät steuert.
Laufen seine Arme W3 und TF74 auf den zehnten
Bankkontakt auf, wird das Relais PY erregt, um einen Stromstoß zum Magnet ThPM des
RM 20000. Addierwählers ThPC zu übertragen. Es lassen sich natürlich weitere, in entsprechender
Weise gesteuerte Wähler hinzufügen, falls die Anlagehierzu hinreichend groß ist.
Falls Bedarf für Zettelausgabemaschinen besteht, die Wertscheine über RM 200.— ausgeben,
wird ein Übertragerwähler benötigt, der dem Wähler STS entspricht und zwischen dem
RM 20.-—Addierwähler PCS und dem RM
200. Addierwähler TPC einzuschalten wäre.
Die Schaltung dieses Wählers erfolgt derart,
daß die die RM 200. Maschinen bedienenden
Sammelwähler vorübergehend stillgesetzt werden, um die Zehnerübertragung von den
RM 20. Addierwählern aus zu ermöglichten.
Entsprechendes gilt für etwa vorzusehende Zettelausgabemaschinen für Wertscheine über
RM 2000.—.
Nunmehr sollen die Anordnungen beschrieben werden, die den Betrieb der Gesamtaddiermaschine
bewirken. Wie leicht verständlich, braucht für diesen Zweck ein Unterschied zwischen
den auf die verschiedenen Pferde gesetzten Beträgen nicht gemacht zu werden, sondern es
kommt nur auf die Gesamtsumme der Beträge der ausgegebenen Wertscheine oder Zettel an.
Was beispielsweise den RM 2. Sammelwähler
TS der in Fig. 12 dargestellten Gesamtaddiermaschine
anbetrifft, so war bereits ausgeführt worden, daß das Relais TA durch Erdung der
Leitung 198 beim Relais C erregt und dann über den Anker ta1 an der vom Anker tbx geerdeten
Leitung 200 verriegelt wird. Am Anker ta2 wird Erde über die Leitung 199 von dem betreffenden
Kontakt der Bank des Wählerarmes W92 zu dem entsprechenden Kontakt in der Bank des
Wählerarmes PF91 durchgeschaltet. Der Sammelwähler TS läuft dauernd über einen Stromkreis
um, der von Erde beim Anker ίο1 aus über
den Anker tb2, die Leitung 199, die Ruhekontakte
von 25 Relais, entsprechend dem Relais TA, zu den Bankkontakten des Armes W9Z
verläuft und sich außerdem über Ruhekontakte von 25 Relais, die dem Relais TJ entsprechen,
zu der Bank des Wählerarmes TF96 erstreckt,
so daß die gesamten fünfzig Kontakte der Bank geerdet sind, wenn keine Zettel ausgegeben
werden. Diese Erdung erfolgt über den Arm W92, die Leitung 204, die Schalterfedern tsm1
und die Wicklung des an die Batterie angeschlossenen Triebmagnets TSM. Solange da-
IO
her der Arm W93 oder der Arm W96 auf geerdete
Bankkontakte auflaufen, wird der Triebmagne TSM in einem Selbstunterbrecherstromkreis erregt,
um die Arme in Umlauf zu halten. Da im S vorliegenden Fall das Relais TA erregt wird
wenn der Arm PF92 auf den ersten Bankkontakt aufläuft, trifft dieser auf keine Erdung, jedoch
wird Erde von der Leitung 199 und dem erregten Anker ta3 aus über den ersten Bankkontakt und
den Arm PP91, die Leitung 205 und die Wicklung des Relais TD zur Batterie durchgeschaltet.
Das Relais TD spricht an und schaltet an seinem Anker ta1 Erdung über die Leitung 207 und den
Anker tf1 zur Wicklung des Relais TE des RM 2. Gesamtaddierwählers TSC zur Batterie
durch. Am Anker td2 wird ein Sperrstromkreis für das Relais TD geschlossen, der von
dem an den Arm PF93 angeschlossenen Relais TA überwacht wird. Am Anker td3 wird Erde über
die Leitung 203, den Arm PF94 und den ersten Bankkontakt zur linken Klemme der unteren
Wicklung des Relais TA durchgeschaltet. Das Relais TA wird daher kurzgeschlossen und ermöglicht
bei seinem Abfallen dem Relais TD ebenfalls abzufallen, woraufhin der Wähler TS
seinen Umlauf infolge der Selbstunterbrechung wieder beginnt, bis er eine weitere Registrierung
aufnimmt. Das Relais TD öffnet beim Abfallen den Stromkreis des Relais TE (Fig. 13), das
seinerseits den Stromkreis des Triebmagnets TSCM trennt und somit die Vorrückung der
Wählerarme W'101 bis PF106 auf die nächsten
Bankkontakte veranlaßt.
Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, überwachen die Wählerarme W105 und W10B das
Anzeigegerät des Gesamtanzeigers, und zwar in einer Weise, die der mit Bezug auf Fig. 7 und
11 beschriebenen Wirkungsweise im großen und ganzen entspricht. Das Relais TA schaltet
beim Abfallen die Erdung von der Leitung 74 ab, die zum Sperrstromkreis des Trennrelais SR
verläuft, das zu der betreffenden RM 2. Entzifferungsrelaisgruppe gehört. Daher bleibt
das Relais SR erregt, bis die Registrierung der Wette auf den Gesamtaddierwählern erfolgt ist.
Die Ausgabe eines weiteren Zettels ist daher unmöglich. Wenn die RM 2.—Wetten ordnungsgemäß
beim Gesamtaddierwähler für die Markbeträge TSC registriert sind, wird von dem
Arm W101 Erde über die Leitung 405, den Anker bwz und die untere Wicklung des Zweischrittrelais
BW zur Batterie über einen Widerstand durchgeschaltet. Das Relais BW zieht seinen
leichten Anker bw1 in diesem Stromkreis an, und wenn der Arm W101 einen weiteren Schritt
vorgeht, wird das Relais BW vollständig über Erde, Anker tf2, Leitung 117, Anker bw1, beide
Wicklungen des Relais BW und Batterie in Reihenschaltung erregt. Wenn der Wählerarm
TF101 des Wählers TSC weitere zehn Schaltschritte
zurückgelegt hat, wird in entsprechender Weise wiederum die Leitung 405 geerdet, um das
zweite Speicherrelais BX zu erregen, während die dritten und vierten Speicherrelais BY und
BZ nacheinander erregt werden, sobald der 6g Wähler TSC weitere zehn Schritte zurückgelegt
hat. Wenn vier RM 20.—Zehnerübertragungen eingestellt worden sind und das Relais BZ erregt
wird, wird am Anker bzi Erde über die Leitung 406 zur Erregung des Relais TO durchgeschaltet,
das darauf am Anker to1 Erdung von der gemeinsamen Leitung 199 abtrennt und dadurch
die Sammeltätigkeit des Wählers TS unterbricht. Am Anker to2 wird Erde über die
Leitung 407 und den Anker th1 zur rechten Klemme des Relais TH durchgeschaltet, das
beim Drücken der Anlaßtaste TWK auf folgendem Wege erregt wurde: Erde, Anker tf2, Leitung
117, Wicklung des Relais TH, erster Bankkontakt
des Wählerarmes IfF114 des Gesamtübertragerwählers
TST für die Markbeträge, Unterbrecherfedern tstm1, Wicklung des Magnets
TSTM und Batterie. Da nun an die nach der Batterie hin gelegene Seite der Wicklung des
Relais TH Erde unmittelbar angelegt ist, wird dieses Relais kurzgeschlossen und fällt ab,
während der Magnet TSTM ansprechen kann und die Arme PF111 bis W114£ auf die zweiten
Bankkontakte vorschaltet. Nach Abfallen des Relais TH wird am Anker th2 der Stromstoß-
kreis für den RM 20. Sammelwähler (nicht
dargestellt) geöffnet, der zur Gesamtaddiermaschine gehört. Am Anker th3 wird ferner die
Verbindung getrennt, über welche die Stromstöße unmittelbar zum Stromstoßrelais des
RM 20.—Addierwählers der Gesamtaddiermaschine übermittelt werden. Es entsteht nun
folgender Stromkreis: Von der Erdung beim Anker bw3 über den zweiten Bankkontakt und den
Arm PF113 und die Wicklung des Relais TG zur Batterie. Dieses Relais wird erregt und schaltet
an seinem Anker tg1 Erde über die Leitung 208
zum Stromstoßrelais des RM 20. Addierwählers durch, der dem Wähler PCS für die Pferdeaddiermaschine
entspricht. Überdies wird am Anker tg2 der Arm PF111 geerdet, um das Relais
BW zu überbrücken. Am Anker tg3 wird ein Stromkreis für den Triebmagnet TSTM geschlossen.
Wenn das Relais BPF abfällt, öffnet s den Stromkreis des Relais TG, das daher eben- no
falls abfällt und am Anker ig1 den Stromkreis
des Stromstoßrelais des RM 20. Addierwählers trennt. Am Anker tg3 wird der Erregerstromkreis
des Triebmagnets TSTM geöffnet. Daher
wird der RM 20. Addierwähler der Gesamt-
addiermaschine einen Schritt vorgerückt, um die betreffende Zahl auf dem RM 20. Anzeigegerät
zu erleuchten. Beim Stromloswerden des Magnets TSTM werden die Arme des Wählers
TST auf die dritten Bankkontakte vorgeschaltet. In dieser Lage wird das Relais TG wiederum
erregt, und zwar von der Erde am Anker hx3
aus, und dadurch wird ein weiterer Stromstoß dem RM 20.—Addierwähler der Gesamtaddiermaschine
übermittelt. In entsprechender Weise werden die Registriermarkierungen der Relais
BY und BZ ebenfalls gesammelt und dem RM 20.—Addierwähler zugeführt. Ist dies erfolgt,
so ruht der Arm Wxli auf dem sechsten
Bankkontakt. In dieser Stellung wird wiederum durch den Magnet TSTM Batterie durchgeschaltet
zur Wicklung des Relais TH, das daraufhin wieder erregt wird, um den RM 20. Sammelwähler
anzulassen und den Stromstoßkreis für den RM 20.—Addierwähler zu schließen.
Überdies hat der Abfall des Relais BZ das Stromloswerden des Relais TC zur Folge, so daß der
Wähler TS seinen Umlauf fortsetzen kann.
Es kann nun aber vorkommen, daß bei Beendigung der Wettperiode drei der Speicherrelais
erregt sein können. Deshalb wird die An-
ao Ordnung so getroffen, daß der Übertragerwähler TST eine besondere Bewegung ausführt, um
diese Registrierungen zu sammeln und eine unrichtige Summierung zu verhindern. Die notwendigen
Stromkreise für die Herbeiführung dieses Vorganges sind nicht dargestellt, jedoch
bietet ihre Ausbildung keinerlei Schwierigkeiten, da es nur erforderlich ist, Vorsorge zu treffen,
daß der Wähler TS T bei Freigabe der Taste TWT in die Arbeitsstellung gebracht wird.
Nunmehr sollen die weiteren Arbeitsgänge der Zettelausgabemaschine beschrieben werden, als
deren Ergebnis die Ausgabe eines Wertscheines über RM 2.— in Verfolg der im vorstehenden
beschriebenen Vorgänge erfolgt. Wie erinnerlich, wurde beim Auflaufen des Sammelwählers SS
auf einen markierten Kontakt das Relais C in Reihenschaltung mit dem zum RM 2. Addierwähler
der Pferdeaddiermaschine gehörigen Stromstoßrelais MA erregt. Daraufhin wird ein
Stromkreis geschlossen, der von Erde über den Anker c1 (Fig. 12), die Leitung 72, den Anker
pb8, die Leitung 54, den Anker cw9, die Leitung 20, den Anker cc3 und die Wicklung des Relais
TR zur Batterie verläuft. Das Relais TR wird daraufhin erregt und öffnet am Anker tr1 den
Stromkreis des Relais SC und schaltet Erdung von den Ruhekontaktfedern der Freigabetaste
CK über die Leitung 17 zum Nockenmagnet CM (Fig. 4) durch. Dieser zieht daraufhin seinen
Anker CMA an, um das zugehörige Federpaket umzuschalten. An einer Federkontaktgruppe
wird der Motor M wieder eingeschaltet und an der anderen die Batterie an die Magnetkupplung
MCB angeschlossen, die das Triebrad DW anzieht. Dieses führt die Drehung des Nockenmechanismus
herbei, um den Abdruck und die Ausgabe eines Zettels zu bewirken. Der Nockenmagnet
CM hebt den Anker CMA aus einer Nut der Nockendruckplatte TP heraus, und während
öo der dann folgenden Drehung dieser Platte läuft der Anker auf der Oberfläche auf und hält dadurch
das zugehörige Federpaket unabhängig von der Erregung des Nockenmagnets eingeschaltet.
Dieser wird stromlos, wenn das Relais TR infolge der Öffnung seines Stromkreises
beim Stromloswerden des Relais SC abfällt. Der bedruckte Zettel wird daraufhin an den
Rennplatzbesucher ausgegeben. Es könnte die Anordnung, falls gewünscht, auch ohne weiteres
so getroffen werden, daß durch Unterbrechung des Ganges der Abschneidevorrichtung die vier
vom Rennplatzbesucher geforderten Zettel in Gestalt eines zusammenhängenden Streifens
ausgegeben werden.
Die Reihenfolge der im vorstehenden beschriebenen Vorgänge hat die Ausgabe eines bedruckten
Zettels an den Rennplatzbesucher und die Registrierung des gesetzten Betrages in der
betreffenden, dem Pferde zugeordneten Addiermaschine und in der Gesamtaddiermaschine zur
Folge gehabt. Da der Triebmagnet des Betragwählers VSW beim Abfallen des Relais SC
ebenfalls stromlos wird, werden die zugehörigen Wählerarme T^901 und TF902 auf die zweiten
Bankkontakte vorgeschaltet. Weiterhin wird beim Abfallen des Relais SC wiederum Erdpotential
vom Anker se2 über Anker te3, Leiter 3
und die eingeschalteten Federn der Gewinntaste zur Pferdetaste 40 durchgeschaltet. Von dort
wird der Kreis zur Batterie über den vierzigsten go Bankkontakt des Schlüsselzeichenwählers CS,
den Arm Wa und die Wicklung des Relais Z geschlossen. Das Relais Z wird daher wiederum
erregt und schließt zusammen mit dem Relais S, das ebenfalls wiedererregt wird, den Stromkreis
des Stoppmagnets SM für das Typenrad. Außerdem wird Erde von der Leitung 2 über den
Anker z2, die Leitung 5, den Wahlerarm W16
und den Bankkontakt 40 zu der betreffenden, das Pferd kennzeichnenden Lampe durchgeschaltet.
Sodann wird über die Bankkontakte und die Arme W1*, W1S, W™, W^ und W10
Erde zur Erregung der Relais AA, AB, AC, AD und AE der zugehörigen Entzifferungsrelaisgruppe
durchgeschaltet, wodurch wiederum Stromkreise für die Markierung des betreffenden
Kontaktes in der Bank des Sammelwählers vorbereitet werden.
Ist die Ausgabe des Zettels beendigt, so kehrt die Nockendruckplatte TP in ihre Ausgangsstellung
zurück und gibt den Nockenmagnetanker CMA frei, so daß er die zugehörigen Kontaktfedern
ebenfalls in die Ausgangsstellung zurückkehren läßt. Daraufhin werden die Stromkreise des Kupplungsmagnets MCB und n5
des Motors M getrennt, so daß die Druck- und Ausgabemechanismen stillgesetzt werden. Das
Relais SC wird dann wiederum über das unterste Kontaktfederpaar erregt und bereitet einen
Stromkreis für das Relais TR vor, das bei seiner Erregung mittels eines von der Gesamtaddiermaschine
gelieferten Stromes die Ausgabe eines
weiteren Zettels gestattet. Das Relais SC bewirkt wiederum, wie vorher, die Trennung der
Erdung von den Steuerleitungen, die zu den Entzifferungsrelaisgruppen führen, so daß das
Relais BF abfällt und das Relais SR erregt wird. Da der Rennplatzbesucher, der den Betrag
von RM 8.— setzen wollte, insgesamt vier Zettel zu erhalten hat, müssen sich die im vorstehenden
beschriebenen Vorgänge viermal abspielen, bis die Zettelausgabemaschine zur Abgabe
weiterer andersartiger Wertscheine oder Zettel bereitsteht. Sind die vier Zettel ausgegeben
worden, so werden die Arme TF901 und
Pf902 des Betragwählers VSW auf die fünften
Bankkontakte vorgeschaltet und erden in dieser Stellung über die eingeschalteten Federkontakte
der RM 8.—Wertbetragstaste das Relais TC. Dieses spricht an und trennt an seinem Anker te1
einen im Erregungsstromkreis des Relais SC liegenden Kontakt. Am Anker ic2· wird der
Stromkreis des Tastenverriegelungsmagnets KLM und VKM geöffnet, um die Taste des
Pferdes Nr. 40, die Gewinntaste WK und die Betragstaste für RM 8.— freizugeben. Am
Anker tcs wird ein weiterer Kontakt geöffnet, der in dem geerdeten, zu den vorgeschalteten
Kontakten der Gewinntaste WK führenden Stromkreis liegt.
Da die Betragstaste nun wieder in ihre gewohnliche Stellung übergegangen ist,-fällt das
Relais TC ab und schließt am Anker te2 einen
Stromkreis von Erde an den Federn der Freigabetaste über die Leitung 4 und die sich in
ihrer Normalstellung befindenden Federn X um hierdurch den Wähler FSl-F in seine Ausgangslage
zurückzuführen. Dies geschieht durch Selbstunterbrechung über die Bank des Armes
Waoz. Wenn daher die Nockendruckplatte
wiederum ihre Normalstellung nach der Ausgabe des letzten Zettels der zuletzt ausgegebenen
Zettelgruppe erreicht, werden die zugehörigen Federn freigegeben; aber da die Betragstaste
nicht mehr niedergedrückt ist, kann das Relais SC nicht wieder erregt werden. Die Zettelausgabemaschine
ist daher wieder vollständig in ihren Ausgangszustand versetzt.
Nunmehr soll die Ausgabe mehrerer Prüfscheine für den Zweck beschrieben werden, die
Arbeitsweise der Einrichtung zu prüfen, ohne die Einrichtungen in der Zentrale zu beeinflussen.
Dies erfolgt durch Drücken der Gewinntaste WK oder der Platztaste PK, der Prüftaste
TKund der einen oder der anderenBetragstaste.
Wenn die Prüftaste TK gedrückt wird, sowirdErdung über die Anker sc2undfc3, dieLeitung
3, die eingeschalteten Federn der Gewinnoder Platztasten, die eingeschalteten Federn der
Prüftaste TK und die Leitung 408 zum fünfzigsten Bankkontakt des Schlüsselzeichenwählers
CS (Fig. 5) durchgeschaltet. Über andere eingeschaltete Federn der Prüftaste TK wird
Erdung zur Wicklung des Anlaßrelais S durchgeschaltet. Dieses Relais spricht in der vorher
beschriebenen Weise an und schließt am Ankers2 einen Stromkreis für den Verriegelungsmagneten
KLM und am Anker s1 einen Stromkreis für das
Relais TS, das erregt wird und seinerseits die Kupplung MCA einschaltet, und am Anker s3
den Stromkreis für den Motor M, der daraufhin die Typenradwelle und die Arme W1 bis W16 antreibt,
bis der Arm W9 auf den Bankkontakt 50 aufläuft. In dieser Stellung wird Erde über den
Arm W9 und die Leitung 11 zum Relais Z (Fig. 3)
durchgeschaltet, das anspricht und am Anker z1 den Stromkreis von TS öffnet, um hierdurch
die Kupplung MCA stromlos zu machen und den Stromkreis des Stoppmagnets SM für das
Typenrad zu schließen. Auf diese Weise wird das Typenrad in der fünfzigsten Stellung verriegelt.
Das Relais Z bereitet außerdem am Anker z3 einen Stromkreis für das Relais TR vor und
schaltet am Anker z2· Erde von der Leitung 2
über den Anker z2, die Leitung 5, die Kontakte der eingeschalteten Betragstaste, die Leitung 32,
die zur Nockendruckplatte gehörigen Ruhekontaktfedern, die Leitung 31 und den Anker te1
zur Wicklung des Relais SC durch. Das Relais SC spricht daraufhin an und verriegelt sich
an seinem Anker sc5.über den Anker tr1 an der
Freigabetaste und schließt ferner folgenden go Stromkreis: Erde, Ankern3, eingeschaltete Federn
der Prüftaste TK, Leitung 409, Anker scs,
Wicklung des Relais TR und Batterie. Das Relais TR wird daraufhin erregt und stellt
einen Erregerstrornkreis für den Nockenmagneten CM her, um den Druckmechanismus in
Gang zu setzen, der dann in der beschriebenen Weise den Zettel ausgibt. Da die Wählerarcne
und das Typenrad in die fünfzigste Stellung des Schlüsselzeichenwählers vorgerückt sind, der
nicht angeschlossen ist, werden keine Verbindungen mit der in Fig. 6 dargestellten Entzifferungsrelaisgruppe
geschlossen. Die Anlage in der Zentrale bleibt daher unbeeinflußt. Das Typenrad wird zweckmäßig in der fünfzigsten Stellung
mit dem Wort »Prüfzettel« statt mit der üblichen Pferdenummer versehen, so daß. die Ausgabe
der Zettel unter Überwachung durch die Prüftaste deutlich gekennzeichnet wird und diese
Zettel nicht etwa versehentlich für Wettzettel für bestimmte Pferde gehalten werden können.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, dauert die Ausgabe von Prüfzetteln so
lange an, bis die Arme des Betragswählers VSW auf denjenigen Kontakt auflaufen, der durch
Drücken der Betragstaste markiert ist. Daraufhin erfolgt dann die Schließung eines Stromkreises
für das Relais TC und die Trennung des Erregungsstromkreises des Relais SC am Anker
te1. Außerdem werden die Stromkreise der Tastenverriegelungsmagnete KLM und VKM
geöffnet.
Nunmehr soll der Freigabemechanismus beschrieben werden, mit dessen Hilfe der Beamte
in der Zettelausgabemaschine eine bereits registrierte Wette rückgängig machen kann, solange
die Betragstaste noch nicht gedrückt ist. Wenn die Freigabetaste CK, die in Fig. 3 dargestellt
ist, unter diesen Bedingungen gedrückt wird, so wird an den linken Federkontakten. Erde von
dem Tastenverriegelungsmagnet KLM abgeschaltet, während an seinen anderen Federkontakten
die Erdung von den Gewinn- oder Platztasten und damit von den Pferdetasten und den Armen des Schlüsselzeichenwählers CS abgetrennt
wird. Die Stromkreise der unteren Wicklungen der betreffenden Relais der Entzifferungsgruppe
(Fig. 6) werden daher geöffnet. Weiterhin wird an den eingeschalteten Kontaktfedern
der Freigabetaste Erde über die Leitung 16, den Anker cqr"'', die Leitung 52, die Anker pbe
und sr7, die Wicklung 76 und die untere Wicklung des Relais A (Fig. 12) zur Batterie durchgeschaltet.
Das Relais A wird daher erregt und öffnet am Anker a2· den Sperrstromkreis der
Speicherrelais der Entzifferungsrelaisgruppe und am Anker a1 den Stromkreis des Relais SR.
Auf diese Weise werden alle Relais und Tasten in ihre Normalstellung übergeführt und keiner
der Bankkontakte der zugehörigen Sammelwähler durch Erdung markiert, da ja das Relais C am
Anker a* getrennt hat.
Was nun die Registrierung der Wetten auf • die Pferde 41 bis 80 betrifft, so ist darauf hinzuweisen,
daß die diesen Pferden zugeordneten Tasten mit zusätzlichen Arbeitskontakten versehen
sind, mit deren Hilfe über eine Leitung 6 Umschaltrelais COR geerdet sind, die daher ansprechen
und die von der Zettelausgabemaschine ausgehenden Schlüsselleitungen auf eine besondere
Entzifferungsrelaisgruppe umschalten, der ein eigener Sammelwähler zugeordnet ist. Dieser
leitet die Registrierungen in seiner Kontaktbank den Pferdeaddiermaschinen 41 bis 80 zu. Daher
können durch diezusätzliche Leitung zwischen der Zettelausgabemaschine und der in der Zentrale
gelegenen Addieranlage die erforderlichen Schaltvorgänge so vorgenommen werden, daß die Kapazität
die doppelte Anzahl von Pferden umfaßt. Die Arbeitsweise bei der Ausgabe eines Zettels
oder Wertscheines für die Wette auf »Platz« erfordert keine Beschreibung im einzelnen. Es
ist nur zu bemerken, daß durch das Drücken der Platztaste PK statt der Gewinntaste WK
die schwingende Klinke in ihrer Normalstellung verbleibt, die Platzlampe PL aufleuchtet und
Erde über die Leitung 12, den Anker cor1 und
Leitung 46 zum Relais PB durchgeschaltet wird. Dieses Relais schaltet beim Ansprechen an seinen
Ankern pb1 bis pb8 die Betriebsleitungen zum
Platztotalisator um, auf dem der gesetzte Betrag in derselben Weise registriert wird, wie es zuvor
für den Gewinntotalisator beschrieben wurde.
Die verschiedenen Nullstellstromkreise, die vorgesehen sind, um die Wähler in ihre Ausgangsstellung
zurückzuführen, wenn sie nicht mehr verriegelt sind, sollen nun beschrieben werden. 6s
Will man die dem Pferd zugeordneten Addiermaschinen und die Gesamtaddiermaschine in die
Ausgangsstellung zurückführen, so werden die niedergedrückten Tasten, z. B. die Taste SK,
die Gesamtgewinntaste TWK (Fig. 7) und die Gesamtplatztaste (nicht dargestellt), freigegeben,
woraufhin das Relais MB stromlos wird. Daraufhin werden an den Ankern mb3 bis mb7 die
den verschiedenen Addierwählern der Pferdeaddiermaschine 40 zugeordneten Nullstellstromkreise
geschlossen, und am Anker mb1 wird die Erdung von den Wählerarmen getrennt, die das
Anzeigegerät des Markaddierwählers SCS überwachen. Am Anker wo2 wird der Stromkreis
des Stromstoßrelais MA und am Anker mb7
einer der parallelen Stromkreise des gemeinsamen Relais NC (Fig. 8) geöffnet, das den Antrieb
der RM 2. Sammelwähler steuert. Zu
erwähnen ist, daß ein dem Anker mb1 entsprechender
Anker so angeordnet werden kann, daß die Arme der Addierwähler für die RM 20.—,
RM 200.—, RM 2000.-— und RM 20000.-—Beträge
von ihm geerdet werden, um jede Anzeige zu verhindern, während die Wählerarme zurückgestellt
werden oder die ganze Anlage nicht in Betrieb ist. Weiterhin wird durch Freigabe der
Taste TWK der Stromkreis des Relais TB (Fig. 12) geöffnet, das seinerseits das Abfallen
des Relais TF (Fig. 13) bewirkt, wodurch am Anker tf1 der Stromkreis des Stromstoßrelais
TE getrennt und am Anker tf2 ein Rückstellstromkreis
für den Wähler TSC geschlossen wird. Die übrigen Addierwähler, die zur Gesamtaddiermaschine
gehören, werden in entsprechender Weise in die Nullstellung übergeführt, wobei die hierzu dienenden Stromkreise durch weitere
Anker des Relais TF geschlossen werden.
Claims (25)
1. Elektrische Totalisatoreinrichtung für Rennbahnen mit elektrischer Übertragung
der Wettsätze und Wettangaben von mehreren Kartenausgabemaschinen an eine zentrale
Addiervorrichtung unter Anwendung umlaufender Sammelwähler, dadurch gekennzeichnet,
daß durch Anschluß von Potential in verschiedenen Kombinationen an eine Gruppe von Leitungen (21 bis 26)
mittels hierdurch gesteuerter Relais (AA, AB, AC, AD, AE, AF) die elektrische Verbindung
zwischen dem der gedrückten Wettbewerbertaste zugeordneten Kontakt des Sammelwählers (SS) und der Kartenausgabemaschine
herstellbar ist.
2. Elektrischer Totalisator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ankerkontakte der Auswählrelais (AA bis AF) die Stromkreisverbindungen zu den
Bankkontakten des Sammelwählers (SS) steuern.
3. Elektrischer Totalisator nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Drücken der dem Wettbewerber (Pferd) zugeordneten Taste (40) einen Wähler (CS)
in Gang setzt, dessen Drehung so lange andauert, bis der Wählerarm (PF9) auf einen
Kontakt aufläuft, der durch Niederdrücken der Wettbewerbertaste (40) markiert ist,
woraufhin über andere Arme (PF10 bis W15) des Wählers (CS) Stromkreise über die Leitungen
(21 bis 26) in einer den jeweiligen Wettbewerber kennzeichnenden Kombination
geschlossen werden.
4. Elektrischer Totalisator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Unterscheidung zwischen auf »Sieg« und »Platz« gesetzten Wettbeträgen Potential an
eine Steuerleitung (12) angeschlossen wird, die zu einem Umschaltrelais (PB) in der
Zentrale führt.
5. Elektrischer Totalisator nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übertragung der Wettbeträge oder Wettangaben von der Kartenausgabemaschine
auf unabhängigen Stromkreisen einerseits zu einer Addieranlage für die Summe der Wettsätze des jeweiligen Wettbewerbers
und andererseits zu einer Addieranlage für die Gesamtsumme der Wettbeträge erfolgt,
wobei beide Addieranlagen rückwirkend den Gang der Kartenausgabemaschine überwachen.
6. Elektrischer Totalisator nach den Ansprüchen ι bis 5, gekennzeichnet durch Drehwähler
(TS und TPSS), deren Bankkontakte den verschiedenen Kartenausgabemaschinen
zugeordnet sind und die zum Sammeln aller Wettsätze auf »Sieg« und »Platz« ohne Rücksicht auf den Wettbewerber
dienen.
7. Elektrischer Totalisator nach den Ansprüchen ι bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kartendruck- und -ausgabevorgang durch einen Stromstoß eingeleitet wird, der
von der zentralen Addiervorrichtung ausgeht, wenn über einen Wählerarm (PF24) und
bestimmte Kontakte des der Kartenausgabemaschine zugeordneten Sammelwählers (SS)
ein Stromkreis für ein Relais (C) geschlossen wird.
8. Elektrischer Totalisator nach den Ansprüchen ι bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kartenausgabevorgang durch Drükken einer Wertbetragstaste steuerbar ist, die
niedergedrückt wird, nachdem die Tasten für die Wettart (Sieg oder Platz) und den
Wettbewerber (Pferd) gedrückt sind.
9. Elektrischer Totalisator nach den Ansprüchen ι bis 8, gekennzeichnet durch ein
Lampenfeld (1 bis 24), das in verschiedenen Kombinationen erleuchtet werden kann, die
durch einen umlauf enden Sucherwähler (SDS) ausgewählt werden.
10. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch ein mit dem
Arm (PF126) des Wählers (SDS) verbundenes Relais (LA), das den Stromkreis des Antriebsmagnets (SDSM) des Wählers (SDS) am
Anker (la2) öffnet, wenn der Arm (W126) auf den markierten Leiter (141) aufläuft, und
den Stromkreis der Anzeigelampen am Anker (la1) schließt.
11. Elektrischer Totalisator nach Anspruch
i, dadurch gekennzeichnet, daß Kartenausgabemaschinen für die doppelte Anzahl
von Wettbewerbern mit' einer Zusatzleitung (6) ausgerüstet sind, die zur Steuerung
eines Umschaltrelais (COR) dient.
12. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arme der den verschiedenen Kartenausgabemaschinen zugeordneten Sammelwähler (SS)
in Gleichlauf, aber mit einer bestimmten Phasenverschiebung umlaufen.
13. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwei go
Arme (Tf21, PF23) jedes Sammelwählers (SS)
am Anker (g1) zusammengeschaltet sind und
die Bankkontakte des einen Armes (W23) an die Leitungen (100) angeschlossen sind,
welche die von der zugehörigen Kartenausgabemaschine übermittelten verschiedenen
Angaben übertragen, während die Bankkontakte des anderen Armes (FF21) mit der entsprechenden
Bank der den anderen Kartenausgabemaschinen zugeordneten Sammelwähler an die verschiedenen Addiermaschinen
in Vielfachschaltung angeschlossen sind.
14. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
einer der Wähler (SS) von einer fremden Stromquelle angetrieben wird und die Schrittschaltung
der anderen Wähler mittels eines Steuerarmes (PF25, PF26) überwacht, dessen
Bank mit den anderen Bänken der Wählergruppe durch Schlüpfungsschaltung ver- n0
bunden ist.
15. Elektrischer Totalisator nach den Ansprüchen ι bis 14, gekennzeichnet durch ein
Speicherrelais (AX, AY), das bei seiner Erregung in der Bank eines zu gewissen Zeit- ng
punkten in Gang gesetzten Zehnerübertragungswählers (STS) einen Kontakt schließt,
wodurch die Wettangaben zu der diesem Wähler zugeordneten Addieranlage (Wähler
PCS) übertragen werden.
16. Elektrischer Totalisator nach den Ansprüchen ι bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu den Ausgabemaschinen für höherwertige Wettkarten (RM 20.-—) gehörigen
Sammelwähler (SPS) in geeigneten Zeitabständen zum Stillstand gebracht werden
(durch Öffnen des Ankers k2 oder th2) oder
daß ihr Sammelkreis geöffnet wird (durch Öffnen des Ankers k3 oder th3), damit Angaben
entsprechend der Ausgabe einer vorgegebenen Zahl (io) von Scheinen geringeren
ίο Wertes (RM 2.—) ohne Störung zu der zugehörigen
Totalisatoreinrichtung (WählerPCS) übertragen werden können.
17. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anker (kz) und (A;3) des Relais (K) geöffnet
werden, wenn das Relais (K) beim Auflaufen des Wählerarmes eines Sammelwählers (SPS)
für höhere Werte auf einen bestimmten Kontakt seiner Kontaktbank kurzgeschlossen
wird.
18. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
nach Aufspeicherung einer vorgegebenen Anzahl von Anzeigen zur Zehnerübertragung
ein Relais (TO) erregt wird, das die Stillsetzung der Sammelwähler niederen Wertes
durch ein Relais (TH) die Stillsetzung der Sammelwähler höheren Wertes bewirkt.
19. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 15 und 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Übertragungswähler (STS) beim Stillsetzen der Sammelwähler (SPS) angelassen
wird und deren weitere Bewegung verhindert, bis er wieder seine Normalstellung erreicht.
20. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
die Weiterbewegung des Übertragungswählers (STS) aus einer bestimmten Stellung
von dem Abfallen des dieser Stellung zugeordneten Speicherrelais (AX, AY) abhängt.
21. Elektrischer Totalisator nach den Ansprüchen ι bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß durch Drücken einer bestimmten Werttaste (RM 8.—Taste) aus einer Werttastengruppe
ein Stromkreis für einen Sperrmagneten geschlossen wird, der die gedrückte Taste eingeschaltet hält und dadurch bewirkt,
daß die Maschine fortlaufend Wertzettel ausgibt, bis eine durch die Ausgabe einer
jeden Karte weitergeschaltete Zähleinrichtung in eine dem besonderen Wert der gedrückten
Taste entsprechende Stellung gelangt, worauf der Stromkreis des Sperrmagnets geöffnet und die Kartenausgabe
unterbrochen wird.
22. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zählvorrichtung einen drehbaren Wähler (VSW) enthält, dessen Arm (TF901) bei jeder
Ausgabe einer Karte um einen Schritt vorrückt, bis er den durch die gedrückte Betragstaste
markierten Kontakt erreicht, durch den der Stromkreis eines Relais (TC)
geschlossen wird, das den Tastensperrmagnet stromlos macht, worauf der Arm (TF901) in
seine Normalstellung zurückkehrt.
23. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Freigabetaste
(CK), mit Hilfe derer die Registrierung der Wette und die Ausgabe der Wettkarte zu verhindern ist, solange noch
nicht die Betragstaste niedergedrückt ist.
24. - Elektrischer Totalisator nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Lampe
(/\oL), deren Aufleuchten dem Beamten und dem wettenden Rennplatzbesucher die Nummer
des Wettbewerbers und die Wrettart (Sieg oder Platz) vor Einleitung des Kartenausgabevorganges
anzeigt.
25. Elektrischer Totalisator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Welle des Wählers (CS) ein Typenrad (TW) trägt, -dessen Angaben über die Wettbewerber
auf die auszugebende Karte gedruckt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB564159X | 1929-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE564159C true DE564159C (de) | 1932-11-15 |
Family
ID=10476560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930564159D Expired DE564159C (de) | 1929-04-30 | 1930-03-18 | Elektrische Totalisatoreinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE564159C (de) |
-
1930
- 1930-03-18 DE DE1930564159D patent/DE564159C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE583598C (de) | Fernbediente Kartenlochmaschinenanlage | |
| DE1524572B2 (de) | Anordnung zum betrieb von frankiermaschinen | |
| DE544645C (de) | Elektrische Fernbedienungsanlage | |
| DE650634C (de) | Multiplikationsmaschine | |
| DE937064C (de) | Muenzfernsprecher | |
| DE564159C (de) | Elektrische Totalisatoreinrichtung | |
| AT129437B (de) | Elektrischer Totalisator. | |
| DE729543C (de) | Divisionsmaschine | |
| DE699366C (de) | Selbsttaetige Aufzeichnungsvorrichtung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| AT236151B (de) | Verkaufsautomat für Fahrkarten | |
| DE1474756C3 (de) | Vorrichtung zur Ausgabe von Wechselgeld auf die Aufnahme von zu wechselndem Münzgeld | |
| DE513320C (de) | Geschaeftsmaschine | |
| DE1449272C (de) | Fahrkartenautomat mit einer Kartenwählvorrichtung | |
| DE643594C (de) | Vorrichtung fuer die Auswertung von durch Lochsymbole dargestellten Wertangaben | |
| DE578811C (de) | Vorrichtung zum Registrieren von Wettsaetzen | |
| DE574522C (de) | Boersenkursanzeigeeinrichtung | |
| AT159007B (de) | Vorrichtung zur selbsttätigen Aufzeichnung von Daten für Nachrichtenübermittlungsanlagen. | |
| DE570406C (de) | Schaltungsanordnung fuer eine Totalisiereinrichtung | |
| DE569764C (de) | Totalisator | |
| DE1524572C (de) | Anordnung zum Betrieb von Frankiermaschinen | |
| DE642813C (de) | Elektrischer Totalisator | |
| DE544737C (de) | Maschine zum Drucken und Ausgeben von Wettkarten fuer elektrische Totalisatoreinrichtungen | |
| DE655853C (de) | Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen | |
| DE577382A (de) | ||
| DE260510C (de) |