DE649134C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

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Publication number
DE649134C
DE649134C DEF68197D DEF0068197D DE649134C DE 649134 C DE649134 C DE 649134C DE F68197 D DEF68197 D DE F68197D DE F0068197 D DEF0068197 D DE F0068197D DE 649134 C DE649134 C DE 649134C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
exchange
call
connection
line
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Expired
Application number
DEF68197D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Brendel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Normalzeit Lehner & Co
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Normalzeit Lehner & Co
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Normalzeit Lehner & Co, Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Normalzeit Lehner & Co
Priority to DEF68197D priority Critical patent/DE649134C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE649134C publication Critical patent/DE649134C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. AUGUST 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a3 GRUPPE 54 οι
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1929 ab
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen, bei welchen für ankommende Amtsgespräche und für abgehende Verbindungen getrennte Verbindungswege vorgesehen sind. In solchen Nebenstellenanlagen ist es bekannt, die Schaltmittel für die Umschaltung auf Rückfrage der Amtsleitung fest zuzuordnen. Diese Schaltmittel bewirken eine Umschaltung der Amtsleitung, so daß auch bei ankommenden Amtsverfoindungen das Rückfragegespräch über dasjenige Verbindungsorgan verläuft, welches die Amtsleitung mit der Teilnehmeranschlußleitung verbindet. Für jede Amtsleitung muß ein Rückfrageanschluß vorgesehen sein, welcher entsprechende Vorwahlorgane in den Verbindungseinrichtungen für Hausgespräche fordert. In Nebenstellenanlagen, in denen für Amtsgespräche und Hausgespräche getrennte Verbindungen vorgesehen sind, ist es ferner bekannt, den Teilnehmern je ein Anruftrennrelais für die Amtsanlage und für die Hausanlage zuzuordnen. Das Anruftrennrelais für die Amtsanlage kann während eines Amtsgesprächs unter dem Einfluß einer Schaltmaßnahme des Teilnehmers durch ein der Amtsleitung zugeordnetes Schaltmittel abgeworfen werden, wodurch die Anschlußleitung auf das Anruftrennrelais der Hausanlage umgeschaltet wird.
Das Schaltmittel der Amtsleitung veranlaßt unter Zuhilfenahme weiterer Schaltmittel währenddessen »die Haltung der Amtsverbindung. Die Zuordnung je eines Rückfrageanschlusses' zu jeder Amtsleitung bzw. je eines Anruftrennrelais für Amts- und Hausgespräche zu jeder Anschlußleitung stellt einen unwirtschaftlichen Aufwand dar, den die Erfindung vermeidet.
Andererseits sind Fernsprechnebenstellenanlagen bekannt, bei denen der in einem ankommenden Amtsgespräch angerufene Teilnehmer durch Wahl einer bestimmten Ziffer die Amtsleitung auf eine besondere Halteleitung schalten kann, über welche die Amtsverbindung für die Dauer einer Rückfrage gehalten wird. Der Teilnehmer kann sodann durch Einhängen seines Hörers eine Verbindung mit der Amtsleitung lösen und nach Wiederaushängen seines Hörers eine Hausverbindung herstellen. Bei dieser Anordnung .ist der Teilnehmeranschlußleitung nur ein einziges Anruf- und ein einziges Trennrelais zugeordnet, jedoch muß der Teilnehmer zwecks Herstellung einer Rückfrageverbindung eine Reihe von Schaltmaßnahmen ausführen. Diese umständliche Betriebsweise vermeidet die Erfindung.
Gemäß der Erfindung bewirken in Fernsprechnebenstellenanlageri, in denen für an-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben ivorden:
Karl Brendel in Prankfurt, Main.
kommende Amtsgespräche und für abgehende Verbindungen getrennte ■ Verbindungswege vorgesehen sind, der Amtsleitung zugeordnete Schaltmittel unter dem Einfluß lediglich einer Schaltniaßnahme an der Teilnehmerstelle die Haltung der Amtsverbindung. Diese Schaltmittel wirken hierbei derart auf das tier Teilnehmerleitung für beide Rufrichtungen gemeinsam zugeordnete Anruftrennrelais ein, ίο daß Rückfragegespräche in ankommenden Amtsverbindungen über einen der Teilnehmerstelle zugänglichen Verbindungsweg für abgehende Verbindungen geführt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Das Ausführungsbeispiel zeigt unter Fortlassung aller für das Verständnis der Erfindung unwesentlichen Teile eine Schaltungsanordnung, bei der "bei ankommenden Amtsgesprächen, die manuell vermittelt werden. Rückfrage über die Selbstanschlußhauszentrale gehalten werden kann. Es ist dabei unwesentlich, ob abgehende Amtsgespräche selbsttätig oder ebenfalls unter Vermittlung einer Beamtin hergestellt werden.
Trifft am Beamtinnenpl'atz ein Anruf ein, so wird in bekannter Weise ein Anrufrelais An erregt und die Anruf lampe AL eingeschaltet. Die Beamtin fragt durch Umlegen ihres Abfrageschalters ab und stöpselt die Klinke Kl der gewünschten Nebenstelle. Dabei wird der Stromkreis geschlossen:
—, Wicklung Ts des Anruftrennrelais, f-Ader der Klinke Kl und des Stöpsels St, IHi1, Relais £, +.
Das Anruftrennrelais spricht in zweiter Stufe an und legt seine Kontakte um, öffnet insbesondere mit den Kontakten ts den Stromkreis für die Speisung des Teilnehmers über die Anrufwicklung T/ des Relais, der beim Abheben des Hörers der Nebenstelle geschlossen werden würde. Die Nebenstelle wird von der Beamtin durch Umlegen des Rufschlüssels oder automatisch über die inzwischen ge- *5 schlossenen Kontakte e angerufen. Hebt der Teilnehmer seinen Hörer ab, so wird durch den über die Amtsleitung fließenden Speisestrom das Relais S der Amtsleitung erregt, das mittels des Kontaktes J1 durch Kurzschließen eines Teiles der Wicklung des Relais E den Anschluß der angerufenen Nebenstelle sperrt. Über die dritte Ader der Anschlußleitung L und den Widerstand Wi1 an der Nebenstelle wird das Relais M der Amtsleitung in erster Stufe erregt:
+ , Wi1, Taste MT, Uu3, Ader 3 der Amtsleitung L, ci-Ader der Klinke Kl und des Stöpsels St, Relais M, —.
Der Kontakt ml öffnet den Stromkreis einer Meldelampe Ml am Beamtinnenplatz; diese Lampe kann durch Unterbrechen der Stromkreise für Relais M mittels der Taste MT eingeschaltet werden:
+, s2, ml, Lampe ML, —. Das Aufleuchten der Lampe fordert die Beanitin auf, in die Verbindung einzutreten. .'/ Der Teilnehmer besitzt eine weitere Taste •RT, die selbstsperrend ausgebildet ist. Sie dient zur Einleitung der Rückfrage. Wird die Taste RT betätigt, so wird durch Kurz-Schluß des Widerstandes Wi1 der Stromfluß über das Relais M verstärkt. Relais M wird in zweiter Stufe erregt. Sein Kontakt msx öffnet den Stromkreis für Relais E und für die Wicklung Ts des Anruftrennrelais des Teilnehmers; sein Kontakt ms2 legt die Drossel Dr in Brücke in die Amtsschleife zur Haltung der Amtsverbindung.
Das Anruftrennrelais des Teilnehmers fällt nach Unterbrechung des Stromflusses über seine Wicklung Ts ab und schließt mittels der Kontakte ts den Stromkreis:
+ , Relais^«, WicklungT/ des Anruftrennrelais, ts, α-Ader der Anschlußleitung L, Teilnehmerschleife, &-Ader, ts, —. Über die Wicklung Tl wird das Anruftrennrelais in erster Stufe erregt und hält seinen Kontakt geschlossen. Relais An läßt in bekannter Weise einen freien Anrufsucher An an, dessen Arme beim Auftreffen auf die über den geschlossenen Kontakt ti gekennzeichnete Leitung L durch Ansprechen des Relais B stillgesetzt werden. Die Verbindung wird an den Kontakten b1 durchgeschaltet; im Verbindungssatz AS-LW wird das Relais / erregt. Relais / schließt mit Kontakt i 'einen Stromkreis für das mit Abfallverzögerung ausgerüstete Relais I:
+ , i, Wi2, Relais I, —.
Relais I spricht infolge des vorgeschalteten Widerstandes Wi2 nur in erster Stufe an und bereitet die Einstellung des Leitungswählers LW in nicht dargestellter Weise vor; über die Kontakte Is und Il wird der Teilnehmer durch Kurzschluß eines Teiles der Wicklung des Relais B gesperrt.
Über die dritte Ader der Anschlußleitung L und den d-Arm des Anrufsuchers AS wird auch Relais A erregt. Sein Kontakt O1 schließt den Widerstand Wi2 kurz, so daß no Relais / nunmehr in zweiter Stufe erregt wird und den Kontakt Jj öffnet. Die Kontakte a2 und Il halten während des weiteren Verbindungsaufbaues die Sperrung aufrecht.
Stellt der Teilnehmer nach Beendigung des Rückfragegespräches seine Taste RT in die Ruhelage zurück, dann wird durch Einschalten des Widerstandes Wi1 der Stromfluß über das Relais A einerseits und das Relais M andererseits geschwächt. Relais A fällt ab und iao unterbricht an seinem Kontakt a2 die Prüfader des Anrufsuchers AS. Hierdurch fällt
Relais B ab und der Verbindungsweg AS-LW fällt zusammen. Durch öffnen des Kontaktes ax wunde auch die Erregung des Relais / geschwächt; jedoch läßt dieses seinen Anker verzögert abfallen, so daß der Kontakt Is erst schließt, nachdem Relais B bereits abgefallen ist.
Durch die Schwächung des Erregerstromes für Relais M fällt dieses wieder in die
ίο erste Erregungsstufe zurück und schließt mittels des Kontaktes msx erneut den Stromkreis für das Relais E und die Wicklung Ts des Anruftrennrelais des Teilnehmers. Der Kontakt/KS2 öffnet die Amtshaltebrücke, und Relais E schaltet die Sprechadern der Anschlußleitung wieder zum Amt durch. Die Auslösung des Amtsgespräches erfolgt in bekannter Weise; sie wird eingeleitet durch den Abfall von Relais S beim Einhängen des Hörers der Nebenstelle.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen, bei welchen für ankommende Amtsgespräche und für abgehende Verbindungen getrennte Verbindungswege vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Amtsleitung zugeordnete Schaltmittel (M) unter dem Einfluß lediglich einer Schaltmaßnahme an der Teilnehmerstelle die Haltung der Amtsveiibindung bewirken und derart auf das der Teilnehmerleitung für beide Rufrichtungen gemeinsam zugeordnete Anruftrennrelais (T) einwirken, daß Rückfragegespräche in ankommenden Amtsvepbindungen über einen der Teilnehmerstelle zugänglichen Verbindungsweg (AS, LW) für abgehende Verbindungen geführt werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (M) in bekannter Weise als Stufen- oder Doppelankerrelais ausgebildet ist und bei Erregung in erster Stufe Flackerzeichen an einem Beamtinnenplatz vorbereitet.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beeinflussung des der Teilnehmerleitung zugeordneten Anruftrennrelais (T) -durch Veränderung des über die Prüfader der Teilnehmerleitung fließenden Stromes ererfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF68197D 1929-04-14 1929-04-14 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen Expired DE649134C (de)

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