DE646124C - Telegraphenanlage, bei der die Rueckmeldung ueber die vollstaendige Bereitschaft des angerufenen Teilnehmers zur Aufnahme des Telegraphierbetriebes in Abhaengigkeit von der Drehzahl des Motors des angerufenen Teilnehmers erfolgt - Google Patents

Telegraphenanlage, bei der die Rueckmeldung ueber die vollstaendige Bereitschaft des angerufenen Teilnehmers zur Aufnahme des Telegraphierbetriebes in Abhaengigkeit von der Drehzahl des Motors des angerufenen Teilnehmers erfolgt

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DE646124C
DE646124C DE1930646124D DE646124DD DE646124C DE 646124 C DE646124 C DE 646124C DE 1930646124 D DE1930646124 D DE 1930646124D DE 646124D D DE646124D D DE 646124DD DE 646124 C DE646124 C DE 646124C
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relay
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telegraph
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Standard Elektrik Lorenz AG
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
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    • HELECTRICITY
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    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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Description

Im Hauptpatent ist eine vom Stationsmotor mechanisch angetriebene Rückmeldeeinrichtung für Telegraphenapparate beschrieben, bei der die Rückmeldeeinrichtung nach Anlaufen des Apparates des angerufenen Teilnehmers erst dann mit der Aussendung der Rückmeldezeichen beginnt, wenn der Motor fast seine normale Drehzahl erreicht hat.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Weiterbildung einer derartigen Anlage, um in einfacher Weise eine Rückmeldung über die tatsächliche Betriebsbereitschaft des angerufenen Teilnehmers zu erzielen. Es wird zu diesem Zweck ein von der Zentrifugalkraft des Motors abhängiger Kontakt benutzt, der den die Schleife der beiden Teilnehmer durchfließenden Strom einmalig, z. B. durch Kurzschluß eines Widerstandes, ändert. Beiliegende Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens. Derselbe ist aber auf die in der Abbildung dargestellte Ausführungsform nicht beschränkt. In der Abbildung sind zwei Teilnehmerstellen Tn und Tn1 dargestellt. Dieselben sind mit den an sich bekannten Einrichtungen ausgerüstet, die aus dem Telegraphenapparat bestehen, von welchem in der Abbildung der Sendekontakt Sk und der Empfangsmagnet BM bzw. Sk1 und BM1 dargestellt sind. Weiter sind an den Telegraphenstellen je eine Einschaltetaste B bzw. E1 vorgesehen, außerdem eine Stromstoßsendeeinrichtung, von welcher in der Abbildung die Kontakte k, k2, i bzw. A1, k3, I1 gezeigt sind. Ferner sind die Kontakte m bzw. W1 zum Einschalten des Motors dargestellt. Die Kontakte ö bzw. O1 sind Schleppkontakte und dienen zur Auslösung der Verbindung. Zwecks Überwachung des Motors Mo bzw. Mo1 ist der Rückmeldekontakt χ bzw. X1 angeordnet, dem parallel ein hochohmiger Widerstand Wi5 bzw. Wi6 liegt. Zur Überwachung der Verbindung ist an den Telegraphenstellen ein Meßinstrument M bzw. M1 vorhanden. Der Motor Mo bzw. Mo1 dient in der bekannten Weise zum Betrieb des Telegraphenapparates.
In der Vermittlungsstelle VM sind die Wähler vorgesehen, die zur selbsttätigen Herstellung der Verbindung dienen. Dieselben bestehen im Ausführungsbeispiel aus dem Anrufsucher AS und dem Leitungswähler LW.
Der Anrufsucher AS besitzt drei Schaltarme a, b, C Der Leitungswähler LiF ist mit fünf Schaltarmen O1, bv C1, dv ex ausgerüstet. Im folgenden wird die Herstellung einer Verbindung, die von dem Teilnehmer Tn zum Teilnehmer Tm1 ausgebaut wird, beschrieben: Ist die Teilnehmerstelle Tn in Ruhe, so fließt über dieselbe Strom über Erde, Batterie, Wicklung des Relais R, Ruhekontakt ι f, Abgleichwiderstand Wi, Sendekontakt Sk, Wicklung des Empfangsmagneten EM, Ruhekontakt k, Einschaltetaste E, Auslösekontakt ö, Widerstand IFi5 Meßinstrument M, Impulskontakt i, Ruhekontakt 21, Erde. In diesem Stromkreis sind das Relais R und der Empfangsmagnet EM angesprochen. Die Kontakte des Relais R sind in der Abbildung in ihrer Ruhestellung dargestellt. Derselbe Ruhestromkreis ist auch für die Teilnehmerstelle Tn1 gebildet:
Will der Teilnehmer Tn eine Nachricht der Teilnehmerstelle Tn1 übersenden, so unterbricht ersterer seinen Stromkreis, indem er kurze Zeit die Einschaltetaste E betätigt. *5 Durch vorübergehendes Öffnen der Einschaltetaste E wird der Empfangsmagnet EM sowie Relais R für kurze Zeit stromlos, wodurch folgender Stromkreis für das Relais An gebildet wird: Erde, Ruhekontakt 2r, Wicklung des Relais An, Batterie, Erde. Durch Ansprechen des Relais A wird ein Stromkreis für das Relais C geschlossen, der wie folgt verläuft: Erde, Arbeitskontakt 4ml, Wicklung des Relais C, Schaltarm e1 des Leitungswählers LW, Ruhekontakt 15 v, Wicklung des Drehmagneten D1 des Leitungswählers LiF, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis kann nur das Relais C ansprechen, während der Drehmagnet D1 des Leitungswählers LW infolge des hochohmigen Relais C nicht genügend Strom erhält. Das Relais C spricht an und betätigt seine Kontakte. Durch Öffnen des Kontaktes 6 c wird verhindert, daß ein weiterer Stromkreis für das Relais C über einen anderen Anrufsucher zustande kommt, und außerdem wird der Stromkreis für das Relais C aufrechterhalten. Durch Schließen des Kontaktes 7 c ist folgender Stromkreis für den Drehmagneten D des Anrufsuchers AS gebildet: Erde, Batterie, Wicklung des Drehmagneten D, Ruhekontakt 11 q, Ruhekontakt Si, Arbeitskontakt yc, Ruhekontakt 14v, Ruhekontakt 10 p, Unterbrecher Un, Erde. Der Anrufsucher AS wird nun so lange weitergeschaltet, bis seine Schaltarme auf die anrufende Teilnehmerstelle Tn eingestellt sind. Ist dies der Fall, dann ist folgender Stromkreis gebildet: Erde, Arbeitskontakt 12 c, Wicklung I und II des Relais Q, Schaltarm c des Anrufsuchers AS, Ruhekontakt 1 r, Wicklung des Relais T, Batterie, Erde. Die Relais Q und T sprechen in diesem Stromkreise an und führen folgende Schaltvorgänge aus: Durch Schließen des Kontaktes 14* wird ein Haltestromkreis für das Relais T gebildet, der über Erde, Arbeitskontakt 12 c, Wicklung I und II des Relais Q, Schaltarm c des Anrufsuchers AS, Arbeitskontakt 14*, Wicklung des Relais T, Batterie, Erde verläuft. Durch Umlegen der Kontakte 11 und 21 wird die Teilnehmerstation Tn von dem Relais R abgeschaltet. Durch Umlegen des Kontaktes 21 wird ein Haltestromkreis für das Relais R über Erde, Arbeitskontakt 21, Wicklung des Relais R, Batterie, Erde gebildet. Das Relais Q schließt die Kontakte 12 q, 155 und 16 g, wodurch folgender Stromkreis für das Impulsrelais / geschlossen wird: Erde, Batterie, Widerstand Wi2 und parallel Erde, Batterie, Widerstand Wi3, Schaltarm d\ des Leitungswählers LlV, Arbeitskontakt ι Sq, Schaltarm α des Anruf suchers AS, Abgleichwiderstand Wi, Sendekontakt Sk, Empfangsmagnet EW, Ruhekontakt k, EinschaltetasteE, Auslösekontakt ö, Widerstand Wi5, Meßinstrument M, Ruhekontakt i, Schaltarm b des Anrufsuchers AS, Arbeitskontakt 16 q, Impulsrelais/, Arbeitskontakt 12 g, Erde. Das Impulsrelais I kommt zum Ansprechen, und es wird durch Schließung des Arbeitskontaktes &i ein Stromkreis für das Verzögerungsrelais V gebildet über: Erde, Batterie, Wicklung des Drehmagneten D des Anrufsuchers AS, Wicklung des Verzögerungsrelais V, Arbeitskontakt 8i, Erde. Das Verzögerungsrelais V spricht an, während der Drehmagnet D des Anrufsuchers AS infolge des hochohmigen Verzögerungsrelais V nicht genügend Strom erhält. Das Verzögerungsrelais V betätigt die Kontakte \iv und 12v, wodurch die Kontakte 15 g und 16 q überbrückt werden. Durch Umlegen des Kontaktes ijv wird ein Stromkreis für das Verzögerungsrelais U vorbereitet, das nur während der Stromstoßgabe anspricht und nach derselben durch den Kurzschluß vom Arbeitskontakt 8i abfällt. Durch Umlegen des Kontaktes ιζν wird der Stromkreis für das Relais C unterbrochen. An Hand der vorstehend beschriebenen Stromkreise wird das Meßinstrument M des anrufenden Teilnehmers Tn einen bestimmten Ausschlag erfahren, was darauf schließen läßt, daß der Anrufsucher AS auf seine Leitung aufgeschaltet ist.
Der Teilnehmer Tn kann nun mit der Aus-Sendung von Stromstößen zur Einstellung des Leitungswählers beginnen. Im Ausführungsbeispiel ist der Leitungswähler ein Drehwähler. Selbstverständlich kann an Stelle des Dreh Wählers auch ein Hebedreh wähler treten, iao und zur Auswahl einer bestimmten Telegraphenstelle müßten dann zwei Stromstoßreihen
ausgesandt werden. Ist der Leitungswähler LW ein Drehwähler, so genügt eine Stromstoßreihe für die Herstellung einer Verbindung zu einem bestimmten Teilnehmer. Das Stromstoßrelais ist das Relais /, das die durch den Stromstoßkontakt i erzeugten Stromstöße auf den Drehmagneten D1 des Leitungswählers LW überträgt. Der Stromkreis ist folgender: Erde, Stromstoßkontakt 191, Ruhekontakt 20 p, Arbeitskontakt ΐζν, Drehmagnet D1 des Leitungswählers LW, Batterie, Erde. Der Drehmagnet D1 des Leitungswählers LW wird stromstoßweise erregt und schaltet dadurch die Schaltarme S1, bv C1, d± und et entsprechend den von der Teilnehmerstelle Tn ausgesandten Stromstößen weiter. Während der Stromstoßgabe ist das Verzögerungsrelais U angesprochen, und zwar in folgendem Stromkreis: Erde, Ruhekontakt p, Arbeitskontakt 17 v, Wicklung des Verzögerungsrelais U, Ruhekontakt 8i, Ruhekontakt 11 q, Wicklung des Drehmagneten D, Batterie, Erde. Da. das Relais U als Verzögerungsrelais ausgebildet ist, kann es beim Umlegen des Stromstoßkontaktes 8i, wodurch es kurzgeschlossen wird, nicht sofort abfallen und bleibt somit während "der Stromstoßgabe erregt. Das Verzögerungsrelais V ist während der Stromstoßgabe ebenfalls erregt. Ist der Leitungswähler LW auf die bestimmte Anschlußleitung eingestellt, so fällt das Verzögerungsrelais U wiederum ab, und der Kontakt 26« schaltet den Prüfstromkreis wie folgt ein: Erde, Arbeitskontakt I2>v, Ruhekontakt 26 u, Wicklung I und II des Prüf relais P, Schaltarm C1 des Leitungswählers LW, Relais T1, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais P und T1 an. Der Kontakt/? schaltet das Relais U ab, so daß letzteres während der Abgabe der Telegraphierimpulse nicht erregt werden kann. Mit dem Kontakt 21 ρ wird die Wicklung I des Relais P zur Sperrung kurzgeschlossen. Durch den Kontakt 11p sowie τον wird die Wicklung I und II des Relais Q kurzgeschlossen, wodurch der Ruhekontakt 12 g vorübergehend geschlossen wird. Außerdem werden die Kontakte 8 p, γ p und gp in ihre Arbeitsstellung gelegt.
Während der Einstellung des Leitungswählers LW ist das Relais I nicht allein über den Widerstand Wi2, Batterie, Erde erregt, sondern außerdem über den zu Wi2 dann parallel gelegten Widerstand Wi5, Batterie, Erde. Der Widerstand Wi2 hat einen höheren Widerstand als der Widerstand Wi3. An dem Ausschlag des Meßinstrumentes M erkennt der rufende Teilnehmer Tn, ob die Prüfung stattgefunden hat oder nicht. Das Meßinstrument M zeigt wiederum denselben Ausschlag an, ähnlich wie beim Auflaufen des Anrufsuchers AS, und der anrufende Teilnehmer Tn weiß, daß er mit dem gewünschten Teilnehmer Tn1 verbunden ist. Ist dagegen das Relais P nicht angesprochen, so weiß der Teilnehmer Tn an dem Ausschlag seines Meßinstrumentes M, daß derselbe besetzt ist. Das Relais T1, welches dem gerufenen Teilnehmer Tm1 zugeordnet ist, betätigt seine Kontakte 29h> 3°h und 31 tt. Es besteht nun folgender Stromkreis: Erde, Arbeitskontakt gp, Schaltarm O1 des Leitungswählers LW, Ruhekontakt I1, Meßinstrument M1, Widerstand Wie, Auslösekontakt O1, Einschaltetaste E1, Ruhekontakt k1; Wicklung des Empfangsmagneten EM1, Sendekontakt Sk1, Abgleichwiderstand Wi1, Schaltarm Ci1 des Leitungswählers LW, Arbeitskontakt 8 p, Ruhekontakt 25 u, Ruhekontakt 12 q, Wicklung des Relais /, Arbeitskontakt 12 V, Schaltarm b des Anruf Suchers AS, Impulskontakt i, Meßinstrument M, Widerstand Wi5, Auslösekontakt ö, Einschaltetaste E, Ruhekontakt k, Empfangsmagnet EM, Sendekontakt Sk, Abgleichwider stand Wi, Schaltarm α des Anruf Suchers AS, Arbeitskontakt 11 v, Schaltarm (I1 des Leitungswählers der Raststelle 23, Widerstand Wi3, Batterie, Erde. Durch das Ansprechen des Relais P ist die Wicklung I des Relais P über den Arbeitskontakt 21p kurzgeschlossen und wird über den Arbeitskontakt 13 z/ der Pluspol an die Prüfader des Lei tungs Wählers LW angeschaltet. Durch das vorübergehende Öffnen des Kontaktes 12 g entsteht eine kurze Unterbrechungszeit für den Stromkreis des Empfangsmagneten EM1, wodurch ein Schließen des Kontaktes Wi1 bewirkt wird und somit der Motor Mo1 angelassen wird. Da nun der MOtOrMo1 durch die Wirkung der Zentrifugalkraft den Rückmeldekontakt X1 geschlossen hat, erfolgt seine Kurzschließung des hochohmigen Widerstandes Wia. Hierdurch erhält das Meßinstrument M der Teilnehmerstelle Tn einen großen Ausschlag, was erkennen läßt, daß der Motor der Teilnehmerstelle Tn1 angelaufen ist. Der Motor Mo an der Teilnehmerstelle Tn wird angelassen, wenn bei Einleitung der Herstellung einer Verbindung von Seiten des Teilnehmers Tn die Einschaltetaste £ gedrückt wird. Dadurch wird für eine kurze Zeit der Empfangsmagnet EM stromlos, der Kontakt m geschlossen und der Motor Mo an das Netz angeschaltet. In bekannter Weise vollzieht sich die Wirkung der beiden Kontakte m und m± derart, daß, wenn nach "einer gewissen Zeit keine Nachricht ausgesandt bzw. empfangen wird, infolge einer zur Wirkung kommenden Verzögerungseinrichtung der Kontakt m bzw. Wi1 wiederum geöffnet wird. Die Verzögerungseinrichtung hat eine Zeitdauer von 30 Sekunden. Während dieser Zeit kann der an-
rufende Teilnehmer Tn seine Verbindung zu dem gewünschten Teilnehmer Tm1 herstellen. Der anrufende Teilnehmer Tn kann nun mit der Aussendung der Nachricht zu dem gewünschten Teilnehmer Tn1 beginnen. Der Stromkreis der anrufenden Teilnehmerstelle Tn verläuft nun wie folgt: Erde, Batterie, Widerstand Wi3, Schaltarm dv Arbeitskontakt 11 v, Schaltarm α des Anruf Suchers AS,
to Abgleichwiderstand Wi, Sendekontakt Sk, Wicklung des Empfangsmagneten EM, Ruhekontakt k, Einschaltetaste E, Auslösekontakt ö, Rückmeldekontakt x, Meßinstrument M, Ruhekontakt i, Schaltarm b des Anrufsuchers AS, Arbeitskontakt 12V, Wicklung des Impulsrelais /, Ruhekontakt 12 q und 25«, Arbeitskontakt 8 p, Schaltarm ex des Leitungswählers LW, Abgleichwiderstand W1, Sendekontakt Sk1, Wicklung des Empfangsmagneten EiIi1, Ruhekontakt K1, Einschaltetaste E1, Auslösekontakt O1, Rückmeldekontakt X1, Meßinstrument M1, Schaltarm O1 des Leitungswählers LW, Arbeitskontakt gp, Erde.
Nach Beendigung der Aussendung einer Nachricht wird die Auslösung der Verbindung durch die anrufende Teilnehmerstelle Tn eingeleitet, indem kurze Zeit vorübergehend auf mechanische Weise der Kontakt ö geöffnet wird und hierdurch der Telegraphierstromkreis unterbrochen, indem der Kontakt ö an Erde gelegt wird. Durch öffnen des Kontaktes ö, der in Reihe mit der Einschaltetaste E, dem Meßinstrument M und dem Impulsrelais / liegt, kommt dasselbe zum Abfallen. Durch das Abfallen des Relais I kommen die zum Aufbau der Verbindung betreffenden Relais wieder zum Abfallen, und die Anordnung kehrt somit in ihre Ruhestellung zurück.
Die mechanische Einrichtung der Telegraphenapparate in der Teilnehmerstelle Tn bzw. Tm1 wird nicht näher beschrieben, da dieselbe für den Erfindungsgedanken nicht wesentlich ist. Der Druclivorgang an der Teilnehmerstelle Tm1 durch den Empfangsmagnet EM1 vollzieht sich in irgendeiner bekannten Weise.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Telegraphenanlage, bei der die Rückmeldung über die vollständige Bereitschaft des angerufenen Teilnehmers zur Aufnahme des Telegraphierbetriebes in Abhängigkeit von der Drehzahl des Motors des angerufenen Teilnehmers erfolgt, nach Patent 627471, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Zentrifugalkraft des Motors abhängiger Kontakt (X1) den die Schleife der beiden Teilnehmer (Tm, Tn1) durchfließenden Strom einmalig, z. B. durch Kurzschluß eines Widerstandes, ändert.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromänderung in der Schleife an einem Meßinstrument (M) des anrufenden Teilnehmers (Tm) angezeigt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930646124D 1930-01-15 1930-01-24 Telegraphenanlage, bei der die Rueckmeldung ueber die vollstaendige Bereitschaft des angerufenen Teilnehmers zur Aufnahme des Telegraphierbetriebes in Abhaengigkeit von der Drehzahl des Motors des angerufenen Teilnehmers erfolgt Expired DE646124C (de)

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DE627471T 1930-01-15
DE646124T 1930-01-24

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DE884959C (de) * 1950-10-13 1953-07-30 Lorenz C Ag Teilnehmerschaltung fuer Fernschreibanlagen

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DE884959C (de) * 1950-10-13 1953-07-30 Lorenz C Ag Teilnehmerschaltung fuer Fernschreibanlagen

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FR706795A (fr) 1931-06-29
GB371376A (en) 1932-04-20
GB364264A (en) 1932-01-07
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