DE646124C - Telegraphenanlage, bei der die Rueckmeldung ueber die vollstaendige Bereitschaft des angerufenen Teilnehmers zur Aufnahme des Telegraphierbetriebes in Abhaengigkeit von der Drehzahl des Motors des angerufenen Teilnehmers erfolgt - Google Patents
Telegraphenanlage, bei der die Rueckmeldung ueber die vollstaendige Bereitschaft des angerufenen Teilnehmers zur Aufnahme des Telegraphierbetriebes in Abhaengigkeit von der Drehzahl des Motors des angerufenen Teilnehmers erfolgtInfo
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- DE646124C DE646124C DE1930646124D DE646124DD DE646124C DE 646124 C DE646124 C DE 646124C DE 1930646124 D DE1930646124 D DE 1930646124D DE 646124D D DE646124D D DE 646124DD DE 646124 C DE646124 C DE 646124C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L12/00—Data switching networks
- H04L12/02—Details
- H04L12/06—Answer-back mechanisms or circuits
-
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04L12/00—Data switching networks
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- Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
Description
Im Hauptpatent ist eine vom Stationsmotor mechanisch angetriebene Rückmeldeeinrichtung
für Telegraphenapparate beschrieben, bei der die Rückmeldeeinrichtung nach Anlaufen
des Apparates des angerufenen Teilnehmers erst dann mit der Aussendung der Rückmeldezeichen beginnt, wenn der Motor
fast seine normale Drehzahl erreicht hat.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Weiterbildung einer derartigen Anlage, um in einfacher Weise eine Rückmeldung über die tatsächliche Betriebsbereitschaft des angerufenen Teilnehmers zu erzielen. Es wird zu diesem Zweck ein von der Zentrifugalkraft des Motors abhängiger Kontakt benutzt, der den die Schleife der beiden Teilnehmer durchfließenden Strom einmalig, z. B. durch Kurzschluß eines Widerstandes, ändert. Beiliegende Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens. Derselbe ist aber auf die in der Abbildung dargestellte Ausführungsform nicht beschränkt. In der Abbildung sind zwei Teilnehmerstellen Tn und Tn1 dargestellt. Dieselben sind mit den an sich bekannten Einrichtungen ausgerüstet, die aus dem Telegraphenapparat bestehen, von welchem in der Abbildung der Sendekontakt Sk und der Empfangsmagnet BM bzw. Sk1 und BM1 dargestellt sind. Weiter sind an den Telegraphenstellen je eine Einschaltetaste B bzw. E1 vorgesehen, außerdem eine Stromstoßsendeeinrichtung, von welcher in der Abbildung die Kontakte k, k2, i bzw. A1, k3, I1 gezeigt sind. Ferner sind die Kontakte m bzw. W1 zum Einschalten des Motors dargestellt. Die Kontakte ö bzw. O1 sind Schleppkontakte und dienen zur Auslösung der Verbindung. Zwecks Überwachung des Motors Mo bzw. Mo1 ist der Rückmeldekontakt χ bzw. X1 angeordnet, dem parallel ein hochohmiger Widerstand Wi5 bzw. Wi6 liegt. Zur Überwachung der Verbindung ist an den Telegraphenstellen ein Meßinstrument M bzw. M1 vorhanden. Der Motor Mo bzw. Mo1 dient in der bekannten Weise zum Betrieb des Telegraphenapparates.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Weiterbildung einer derartigen Anlage, um in einfacher Weise eine Rückmeldung über die tatsächliche Betriebsbereitschaft des angerufenen Teilnehmers zu erzielen. Es wird zu diesem Zweck ein von der Zentrifugalkraft des Motors abhängiger Kontakt benutzt, der den die Schleife der beiden Teilnehmer durchfließenden Strom einmalig, z. B. durch Kurzschluß eines Widerstandes, ändert. Beiliegende Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens. Derselbe ist aber auf die in der Abbildung dargestellte Ausführungsform nicht beschränkt. In der Abbildung sind zwei Teilnehmerstellen Tn und Tn1 dargestellt. Dieselben sind mit den an sich bekannten Einrichtungen ausgerüstet, die aus dem Telegraphenapparat bestehen, von welchem in der Abbildung der Sendekontakt Sk und der Empfangsmagnet BM bzw. Sk1 und BM1 dargestellt sind. Weiter sind an den Telegraphenstellen je eine Einschaltetaste B bzw. E1 vorgesehen, außerdem eine Stromstoßsendeeinrichtung, von welcher in der Abbildung die Kontakte k, k2, i bzw. A1, k3, I1 gezeigt sind. Ferner sind die Kontakte m bzw. W1 zum Einschalten des Motors dargestellt. Die Kontakte ö bzw. O1 sind Schleppkontakte und dienen zur Auslösung der Verbindung. Zwecks Überwachung des Motors Mo bzw. Mo1 ist der Rückmeldekontakt χ bzw. X1 angeordnet, dem parallel ein hochohmiger Widerstand Wi5 bzw. Wi6 liegt. Zur Überwachung der Verbindung ist an den Telegraphenstellen ein Meßinstrument M bzw. M1 vorhanden. Der Motor Mo bzw. Mo1 dient in der bekannten Weise zum Betrieb des Telegraphenapparates.
In der Vermittlungsstelle VM sind die Wähler vorgesehen, die zur selbsttätigen Herstellung
der Verbindung dienen. Dieselben bestehen im Ausführungsbeispiel aus dem Anrufsucher AS und dem Leitungswähler LW.
Der Anrufsucher AS besitzt drei Schaltarme a, b, C Der Leitungswähler LiF ist mit
fünf Schaltarmen O1, bv C1, dv ex ausgerüstet.
Im folgenden wird die Herstellung einer Verbindung, die von dem Teilnehmer Tn zum
Teilnehmer Tm1 ausgebaut wird, beschrieben:
Ist die Teilnehmerstelle Tn in Ruhe, so fließt über dieselbe Strom über Erde, Batterie,
Wicklung des Relais R, Ruhekontakt ι f, Abgleichwiderstand
Wi, Sendekontakt Sk, Wicklung des Empfangsmagneten EM, Ruhekontakt
k, Einschaltetaste E, Auslösekontakt ö, Widerstand IFi5 Meßinstrument M, Impulskontakt
i, Ruhekontakt 21, Erde. In diesem Stromkreis sind das Relais R und der Empfangsmagnet
EM angesprochen. Die Kontakte des Relais R sind in der Abbildung in
ihrer Ruhestellung dargestellt. Derselbe Ruhestromkreis ist auch für die Teilnehmerstelle
Tn1 gebildet:
Will der Teilnehmer Tn eine Nachricht der Teilnehmerstelle Tn1 übersenden, so unterbricht
ersterer seinen Stromkreis, indem er kurze Zeit die Einschaltetaste E betätigt.
*5 Durch vorübergehendes Öffnen der Einschaltetaste E wird der Empfangsmagnet EM sowie
Relais R für kurze Zeit stromlos, wodurch folgender Stromkreis für das Relais An gebildet
wird: Erde, Ruhekontakt 2r, Wicklung des Relais An, Batterie, Erde. Durch
Ansprechen des Relais A wird ein Stromkreis für das Relais C geschlossen, der wie folgt
verläuft: Erde, Arbeitskontakt 4ml, Wicklung des Relais C, Schaltarm e1 des Leitungswählers
LW, Ruhekontakt 15 v, Wicklung des Drehmagneten D1 des Leitungswählers LiF,
Batterie, Erde. In diesem Stromkreis kann nur das Relais C ansprechen, während der
Drehmagnet D1 des Leitungswählers LW infolge
des hochohmigen Relais C nicht genügend Strom erhält. Das Relais C spricht an
und betätigt seine Kontakte. Durch Öffnen des Kontaktes 6 c wird verhindert, daß ein
weiterer Stromkreis für das Relais C über einen anderen Anrufsucher zustande kommt,
und außerdem wird der Stromkreis für das Relais C aufrechterhalten. Durch Schließen
des Kontaktes 7 c ist folgender Stromkreis für den Drehmagneten D des Anrufsuchers AS
gebildet: Erde, Batterie, Wicklung des Drehmagneten D, Ruhekontakt 11 q, Ruhekontakt
Si, Arbeitskontakt yc, Ruhekontakt 14v,
Ruhekontakt 10 p, Unterbrecher Un, Erde. Der Anrufsucher AS wird nun so lange weitergeschaltet,
bis seine Schaltarme auf die anrufende Teilnehmerstelle Tn eingestellt sind.
Ist dies der Fall, dann ist folgender Stromkreis gebildet: Erde, Arbeitskontakt 12 c,
Wicklung I und II des Relais Q, Schaltarm c des Anrufsuchers AS, Ruhekontakt 1 r, Wicklung
des Relais T, Batterie, Erde. Die Relais Q und T sprechen in diesem Stromkreise
an und führen folgende Schaltvorgänge aus: Durch Schließen des Kontaktes 14* wird
ein Haltestromkreis für das Relais T gebildet, der über Erde, Arbeitskontakt 12 c, Wicklung
I und II des Relais Q, Schaltarm c des Anrufsuchers AS, Arbeitskontakt 14*, Wicklung
des Relais T, Batterie, Erde verläuft. Durch Umlegen der Kontakte 11 und 21 wird
die Teilnehmerstation Tn von dem Relais R abgeschaltet. Durch Umlegen des Kontaktes
21 wird ein Haltestromkreis für das Relais
R über Erde, Arbeitskontakt 21, Wicklung
des Relais R, Batterie, Erde gebildet. Das Relais Q schließt die Kontakte 12 q, 155
und 16 g, wodurch folgender Stromkreis für das Impulsrelais / geschlossen wird: Erde,
Batterie, Widerstand Wi2 und parallel Erde, Batterie, Widerstand Wi3, Schaltarm d\ des
Leitungswählers LlV, Arbeitskontakt ι Sq,
Schaltarm α des Anruf suchers AS, Abgleichwiderstand Wi, Sendekontakt Sk, Empfangsmagnet EW, Ruhekontakt k, EinschaltetasteE,
Auslösekontakt ö, Widerstand Wi5, Meßinstrument
M, Ruhekontakt i, Schaltarm b des Anrufsuchers AS, Arbeitskontakt 16 q, Impulsrelais/,
Arbeitskontakt 12 g, Erde. Das Impulsrelais I kommt zum Ansprechen, und
es wird durch Schließung des Arbeitskontaktes &i ein Stromkreis für das Verzögerungsrelais
V gebildet über: Erde, Batterie, Wicklung des Drehmagneten D des Anrufsuchers
AS, Wicklung des Verzögerungsrelais V, Arbeitskontakt 8i, Erde. Das Verzögerungsrelais
V spricht an, während der Drehmagnet D des Anrufsuchers AS infolge
des hochohmigen Verzögerungsrelais V nicht genügend Strom erhält. Das Verzögerungsrelais
V betätigt die Kontakte \iv und 12v,
wodurch die Kontakte 15 g und 16 q überbrückt
werden. Durch Umlegen des Kontaktes ijv wird ein Stromkreis für das Verzögerungsrelais
U vorbereitet, das nur während der Stromstoßgabe anspricht und nach derselben durch den Kurzschluß vom Arbeitskontakt 8i abfällt. Durch Umlegen des Kontaktes
ιζν wird der Stromkreis für das Relais
C unterbrochen. An Hand der vorstehend beschriebenen Stromkreise wird das Meßinstrument
M des anrufenden Teilnehmers Tn einen bestimmten Ausschlag erfahren, was
darauf schließen läßt, daß der Anrufsucher AS auf seine Leitung aufgeschaltet ist.
Der Teilnehmer Tn kann nun mit der Aus-Sendung
von Stromstößen zur Einstellung des Leitungswählers beginnen. Im Ausführungsbeispiel ist der Leitungswähler ein Drehwähler.
Selbstverständlich kann an Stelle des Dreh Wählers auch ein Hebedreh wähler treten, iao
und zur Auswahl einer bestimmten Telegraphenstelle müßten dann zwei Stromstoßreihen
ausgesandt werden. Ist der Leitungswähler LW ein Drehwähler, so genügt eine Stromstoßreihe
für die Herstellung einer Verbindung zu einem bestimmten Teilnehmer. Das Stromstoßrelais ist das Relais /, das die durch
den Stromstoßkontakt i erzeugten Stromstöße auf den Drehmagneten D1 des Leitungswählers
LW überträgt. Der Stromkreis ist folgender: Erde, Stromstoßkontakt 191, Ruhekontakt
20 p, Arbeitskontakt ΐζν, Drehmagnet
D1 des Leitungswählers LW, Batterie, Erde. Der Drehmagnet D1 des Leitungswählers
LW wird stromstoßweise erregt und schaltet dadurch die Schaltarme S1, bv C1, d±
und et entsprechend den von der Teilnehmerstelle
Tn ausgesandten Stromstößen weiter. Während der Stromstoßgabe ist das Verzögerungsrelais
U angesprochen, und zwar in folgendem Stromkreis: Erde, Ruhekontakt p,
Arbeitskontakt 17 v, Wicklung des Verzögerungsrelais U, Ruhekontakt 8i, Ruhekontakt
11 q, Wicklung des Drehmagneten D, Batterie,
Erde. Da. das Relais U als Verzögerungsrelais ausgebildet ist, kann es beim Umlegen
des Stromstoßkontaktes 8i, wodurch es kurzgeschlossen wird, nicht sofort abfallen und
bleibt somit während "der Stromstoßgabe erregt. Das Verzögerungsrelais V ist während
der Stromstoßgabe ebenfalls erregt. Ist der Leitungswähler LW auf die bestimmte Anschlußleitung
eingestellt, so fällt das Verzögerungsrelais U wiederum ab, und der Kontakt
26« schaltet den Prüfstromkreis wie folgt ein: Erde, Arbeitskontakt I2>v, Ruhekontakt
26 u, Wicklung I und II des Prüf relais P, Schaltarm C1 des Leitungswählers LW, Relais
T1, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais P und T1 an. Der
Kontakt/? schaltet das Relais U ab, so daß letzteres während der Abgabe der Telegraphierimpulse
nicht erregt werden kann. Mit dem Kontakt 21 ρ wird die Wicklung I des
Relais P zur Sperrung kurzgeschlossen. Durch den Kontakt 11p sowie τον wird die
Wicklung I und II des Relais Q kurzgeschlossen, wodurch der Ruhekontakt 12 g vorübergehend
geschlossen wird. Außerdem werden die Kontakte 8 p, γ p und gp in ihre Arbeitsstellung
gelegt.
Während der Einstellung des Leitungswählers LW ist das Relais I nicht allein über den
Widerstand Wi2, Batterie, Erde erregt, sondern
außerdem über den zu Wi2 dann parallel gelegten Widerstand Wi5, Batterie, Erde. Der
Widerstand Wi2 hat einen höheren Widerstand als der Widerstand Wi3. An dem Ausschlag
des Meßinstrumentes M erkennt der rufende Teilnehmer Tn, ob die Prüfung stattgefunden
hat oder nicht. Das Meßinstrument M zeigt wiederum denselben Ausschlag
an, ähnlich wie beim Auflaufen des Anrufsuchers AS, und der anrufende Teilnehmer Tn
weiß, daß er mit dem gewünschten Teilnehmer Tn1 verbunden ist. Ist dagegen das Relais
P nicht angesprochen, so weiß der Teilnehmer Tn an dem Ausschlag seines Meßinstrumentes
M, daß derselbe besetzt ist. Das Relais T1, welches dem gerufenen Teilnehmer
Tm1 zugeordnet ist, betätigt seine Kontakte
29h> 3°h und 31 tt. Es besteht nun folgender
Stromkreis: Erde, Arbeitskontakt gp, Schaltarm O1 des Leitungswählers LW, Ruhekontakt
I1, Meßinstrument M1, Widerstand Wie,
Auslösekontakt O1, Einschaltetaste E1, Ruhekontakt
k1; Wicklung des Empfangsmagneten
EM1, Sendekontakt Sk1, Abgleichwiderstand
Wi1, Schaltarm Ci1 des Leitungswählers LW,
Arbeitskontakt 8 p, Ruhekontakt 25 u, Ruhekontakt 12 q, Wicklung des Relais /, Arbeitskontakt 12 V, Schaltarm b des Anruf Suchers
AS, Impulskontakt i, Meßinstrument M, Widerstand
Wi5, Auslösekontakt ö, Einschaltetaste E, Ruhekontakt k, Empfangsmagnet EM,
Sendekontakt Sk, Abgleichwider stand Wi, Schaltarm α des Anruf Suchers AS, Arbeitskontakt
11 v, Schaltarm (I1 des Leitungswählers
der Raststelle 23, Widerstand Wi3, Batterie, Erde. Durch das Ansprechen des Relais
P ist die Wicklung I des Relais P über den Arbeitskontakt 21p kurzgeschlossen und
wird über den Arbeitskontakt 13 z/ der Pluspol
an die Prüfader des Lei tungs Wählers LW angeschaltet. Durch das vorübergehende Öffnen
des Kontaktes 12 g entsteht eine kurze Unterbrechungszeit für den Stromkreis des
Empfangsmagneten EM1, wodurch ein Schließen des Kontaktes Wi1 bewirkt wird und somit
der Motor Mo1 angelassen wird. Da nun
der MOtOrMo1 durch die Wirkung der Zentrifugalkraft
den Rückmeldekontakt X1 geschlossen
hat, erfolgt seine Kurzschließung des hochohmigen Widerstandes Wia. Hierdurch
erhält das Meßinstrument M der Teilnehmerstelle Tn einen großen Ausschlag, was
erkennen läßt, daß der Motor der Teilnehmerstelle Tn1 angelaufen ist. Der Motor Mo an
der Teilnehmerstelle Tn wird angelassen, wenn bei Einleitung der Herstellung einer
Verbindung von Seiten des Teilnehmers Tn die Einschaltetaste £ gedrückt wird. Dadurch
wird für eine kurze Zeit der Empfangsmagnet EM stromlos, der Kontakt m geschlossen und
der Motor Mo an das Netz angeschaltet. In bekannter Weise vollzieht sich die Wirkung
der beiden Kontakte m und m± derart, daß,
wenn nach "einer gewissen Zeit keine Nachricht ausgesandt bzw. empfangen wird, infolge
einer zur Wirkung kommenden Verzögerungseinrichtung der Kontakt m bzw. Wi1
wiederum geöffnet wird. Die Verzögerungseinrichtung hat eine Zeitdauer von 30 Sekunden.
Während dieser Zeit kann der an-
rufende Teilnehmer Tn seine Verbindung zu dem gewünschten Teilnehmer Tm1 herstellen.
Der anrufende Teilnehmer Tn kann nun mit der Aussendung der Nachricht zu dem gewünschten
Teilnehmer Tn1 beginnen. Der Stromkreis der anrufenden Teilnehmerstelle
Tn verläuft nun wie folgt: Erde, Batterie, Widerstand Wi3, Schaltarm dv Arbeitskontakt
11 v, Schaltarm α des Anruf Suchers AS,
to Abgleichwiderstand Wi, Sendekontakt Sk,
Wicklung des Empfangsmagneten EM, Ruhekontakt k, Einschaltetaste E, Auslösekontakt
ö, Rückmeldekontakt x, Meßinstrument M, Ruhekontakt i, Schaltarm b des Anrufsuchers
AS, Arbeitskontakt 12V, Wicklung
des Impulsrelais /, Ruhekontakt 12 q und 25«, Arbeitskontakt 8 p, Schaltarm ex
des Leitungswählers LW, Abgleichwiderstand W1, Sendekontakt Sk1, Wicklung des Empfangsmagneten
EiIi1, Ruhekontakt K1, Einschaltetaste
E1, Auslösekontakt O1, Rückmeldekontakt
X1, Meßinstrument M1, Schaltarm
O1 des Leitungswählers LW, Arbeitskontakt
gp, Erde.
Nach Beendigung der Aussendung einer Nachricht wird die Auslösung der Verbindung
durch die anrufende Teilnehmerstelle Tn eingeleitet, indem kurze Zeit vorübergehend
auf mechanische Weise der Kontakt ö geöffnet wird und hierdurch der Telegraphierstromkreis
unterbrochen, indem der Kontakt ö an Erde gelegt wird. Durch öffnen des Kontaktes
ö, der in Reihe mit der Einschaltetaste E, dem Meßinstrument M und dem Impulsrelais
/ liegt, kommt dasselbe zum Abfallen. Durch das Abfallen des Relais I kommen
die zum Aufbau der Verbindung betreffenden Relais wieder zum Abfallen, und die
Anordnung kehrt somit in ihre Ruhestellung zurück.
Die mechanische Einrichtung der Telegraphenapparate in der Teilnehmerstelle Tn bzw.
Tm1 wird nicht näher beschrieben, da dieselbe für den Erfindungsgedanken nicht wesentlich
ist. Der Druclivorgang an der Teilnehmerstelle Tm1 durch den Empfangsmagnet EM1
vollzieht sich in irgendeiner bekannten Weise.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Telegraphenanlage, bei der die Rückmeldung über die vollständige Bereitschaft des angerufenen Teilnehmers zur Aufnahme des Telegraphierbetriebes in Abhängigkeit von der Drehzahl des Motors des angerufenen Teilnehmers erfolgt, nach Patent 627471, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Zentrifugalkraft des Motors abhängiger Kontakt (X1) den die Schleife der beiden Teilnehmer (Tm, Tn1) durchfließenden Strom einmalig, z. B. durch Kurzschluß eines Widerstandes, ändert.
- 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromänderung in der Schleife an einem Meßinstrument (M) des anrufenden Teilnehmers (Tm) angezeigt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE627471T | 1930-01-15 | ||
| DE646124T | 1930-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE646124C true DE646124C (de) | 1937-06-09 |
Family
ID=34827975
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930627471D Expired DE627471C (de) | 1930-01-15 | 1930-01-15 | Selbsttaetige, vom Stationsmotor mechanisch angetriebene Rueckmeldeeinrichtung fuer Telegraphenapparate |
| DE1930646124D Expired DE646124C (de) | 1930-01-15 | 1930-01-24 | Telegraphenanlage, bei der die Rueckmeldung ueber die vollstaendige Bereitschaft des angerufenen Teilnehmers zur Aufnahme des Telegraphierbetriebes in Abhaengigkeit von der Drehzahl des Motors des angerufenen Teilnehmers erfolgt |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930627471D Expired DE627471C (de) | 1930-01-15 | 1930-01-15 | Selbsttaetige, vom Stationsmotor mechanisch angetriebene Rueckmeldeeinrichtung fuer Telegraphenapparate |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE627471C (de) |
| FR (1) | FR706795A (de) |
| GB (2) | GB364264A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE884959C (de) * | 1950-10-13 | 1953-07-30 | Lorenz C Ag | Teilnehmerschaltung fuer Fernschreibanlagen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE876699C (de) * | 1941-12-17 | 1953-05-18 | Siemens Ag | Sperranordnung fuer Fernschreibsender mit Tastenwerk |
-
1930
- 1930-01-15 DE DE1930627471D patent/DE627471C/de not_active Expired
- 1930-01-24 DE DE1930646124D patent/DE646124C/de not_active Expired
- 1930-11-20 GB GB34989/30A patent/GB364264A/en not_active Expired
- 1930-12-01 FR FR706795D patent/FR706795A/fr not_active Expired
-
1931
- 1931-01-20 GB GB1956/31A patent/GB371376A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE884959C (de) * | 1950-10-13 | 1953-07-30 | Lorenz C Ag | Teilnehmerschaltung fuer Fernschreibanlagen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR706795A (fr) | 1931-06-29 |
| GB371376A (en) | 1932-04-20 |
| GB364264A (en) | 1932-01-07 |
| DE627471C (de) | 1936-03-16 |
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