DE644696C - Schlaegermuehle - Google Patents
SchlaegermuehleInfo
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- DE644696C DE644696C DEA72681D DEA0072681D DE644696C DE 644696 C DE644696 C DE 644696C DE A72681 D DEA72681 D DE A72681D DE A0072681 D DEA0072681 D DE A0072681D DE 644696 C DE644696 C DE 644696C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/13—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft and combined with sifting devices, e.g. for making powdered fuel
Landscapes
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- Food Science & Technology (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Es sind Schlägermühlen vorgeschlagen worden, deren Schlägerrad dem Flügelrad
von Kreiselpumpen entspricht und derart ausgebildet ist, daß die Schläger einseitig von
der Schlagradscheibe entspringen und zweckmäßig auf der anderen Seite durch einen
Ring zusammengehalten werden. Derartige Schlägermühlen haben, den wichtigen \'orteii,
daß das Schlägerrad eine beträchtliche Ventilatorwirkungaufweist, so daß man den erzeugten
Staub ohne besonderen Ventilator auf verhältnismäßig große Entfernungen fördern kann.
Bei derartigen Mühlen zeigte es sich jedoch, daß der vom Schlägerrad abgehende
und in den Sichter eintretende Gemischtstrom hinsichtlich der Verteilung von Kohle und
Luft über den Strömungsquerschnitt nicht gleichförmig ist. Zufolge der größeren Massenträgheit der Kohle tritt beim Durchgang
durch das Schlagrad eine Entmischung ein. Während die Luft mit einem spitzen Winkel nach dem Eintritt in die Mahlkammer
umgebogen wird, beschreibt die Kohle einen größeren Bogen und wird zu einem wesentlichen Teil λόπ der Schlagradscheibe
umgelenkt, so daß in der Nähe der Schlagradscheibe ein dichteres, auf der anderen
Seite ein dünneres Gemisch das Schlagrad verläßt. Der wesentliche Nachteil dieser Erscheinung
ist in einer ungleichmäßigen Sichtung zu sehen. Entspringen mehrere Entnahmeleitungen
aus dem Sichter, dann hat die ungleichmäßige Verteilung der Kohle und Luft zur Folge, daß in die nebeneinanderliegenden
Entnahmeleitungen ein verschieden dichtes Gemisch eintritt.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß bei Schlägermühlen
der oben gekennzeichneten Art die Anordnung so getroffen ist, daß sich der Sichter unmittelbar an die Mahlkammer anschließt
und die Schlagradscheibe auf der den Schlägern abgekehrten Seite Flügel trägt, die
durch eine in der Xähe der Welle befindliche Öffnung Luft ansaugen, welche sich mit dem
das gemahlene Gut in den Sichter schleudernden Luftstrom, der von dem Schlagrad erzeugt
wird, vereinigt. Auf diese Weise wird also ein zusätzlicher Luftstrom erzeugt, der
es bewirkt, daß die das Schlagrad verlassende Kohleschicht auch auf der der Gutaufgabe
abgekehrten Seite von Luft umgeben ist. Durch entsprechende Einstellung des Luftstromes
hat man es in der Hand, die Sichtung im Windsichter vollkommen symmetrisch zu gestalten. Darüber hinaus besteht
jedoch die Möglichkeit, eine absichtliche Ungleichmäßigkeit durch Schwächung oder Verstärkung
des zusätzlichen Luftstromes herbeizuführen, wenn es zu Regelzwecken erwünscht ist, daß durch die Entnahmeleitungen ein \'erschieclen
dichtes Gemisch abströmt.
Es ist schon eine Mühle bekanntgeworden, die ein fliegend angeordnetes Flügelrad besitzt,
welches das zu zerkleinernde Gut zentral ansaugt und gegen die Panzerung des Gehäuses schleudert. Zur Fortschaltung des
Gutes sind an den äußeren Seiten der Radscheiben weitere Flügel vorgesehen. Demgegenüber
erfolgt bei der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Ausbildung die Zerkleine-Hing
durch Zusammenprall des Gutes mit den Schlägern, und das Schlagrad selbst schleudert das zerkleinerte Gut unmittelbar
in den Sichter, während die Ventilatorflügel die Aufgabe haben, einen zusätzlichen Luftstrom
zu erzeugen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Die
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch die Mahlanlage. Die Abb. 2 gibt einen Querschnitt
durch den Sichter wieder, während die Abb. 3 eine besondere Konstruktion des Schlägerrades zeigt.
Wie aus der Abb. 1 ersichtlich ist, erfolgt die Rohgutaufgabe durch die Schurre α. Das
Gut gelangt dann in die Mahlkammer b, in welcher das Schlagrad umläuft. Das Schlagrad
ist auf der Welle c fliegend angeordnet und wird vom Elektromotor rf angetrieben.
Die Schläger e entspringen von der Schlagradscheibe / und werden auf der anderen
Seite durch den Ringg zusammengehalten. Zufolge dieser Ausbildung ist das Schlägeriad
geeignet, eine wesentliche Druckdifferenz zu erzeugen. Der die Mahlkammer verlassende
Gutstrom gelangt durch den kurzen, düsenförmigen Kanal k in den Sichter und
wird hier gegen die Prallplatte 1 geschleudert. Xach mehrfachen l'mlenkungen, die
eine Abscheidung der noch nicht genügend zerkleinerten Teilchen zur Folge haben,
strömt das Gemisch zu den vier Entnahmeleitungen wi, die von der Decke des Sichters
entspringen.
Das von dem Schlagrad durch die Schurre α angesaugte Gut muß eine scharfe Umlenkung
mitmachen. Zufolge der Fliehkraftwirkung wird die Kohle einen größeren Bogen, Stromlinie
//, die Luft einen kleineren Rogen, Stromlinie i, beschreiben. Dadurch ergibt
sich eine ungleichmäßige Verteilung zwischen Luft und Kohle in dem das Schlagrad verlassenden
Gemischstrom. Entlang der Wand, die auf der Aufgabeseite liegt, wird Luft strömen, während entlang der gegenüberliegenden
Wand der Kohlestrom sich befinden wird. Diese ungleichmäßige Verteilung ergibt eine ungleichmäßige Sichtung und insbesondere
eine ungleichmäßige Dichte in den verschiedenen Entnahmeleitungen m. Um
dies zu verhindern, sind erfindungsgemäß auf M der Rückseite der Schlagradscheibe f Flügel η
vorgesehen, die durch eine in der Nähe der Welle befindliche öffnung ο Luft ansaugen.
Dieser Luftstrom legt sich zwischen den "i-Kohlestrom
und die der Brennstoffaufgabe te abgekehrte Wand, so daß sich eine symmetrische
Verteilung im Gemischstrom ergibt. , Gleichzeitig erhält man die Möglichkeit, die ■ ·.
Sichtung zu beeinflussen, indem man durch J Stärkung oder Schwächung des zusätzlichen 65 "
Luftstroms den Kohlestrom verlagern kann, so daß durch die Entnahmeleitungen m ein
verschieden dichtes Gemisch zu den Verwendungsstellen abströmt.
Die Abb. 3 zeigt eine andere konstruktive 70'
Durchbildung des Schlägerrades. Die Schläger e greifen durch öffnungen in der Schlagradscheibe
hindurch, so daß die auf der Rückseite vorspringenden Schlägerteile p die Flügel
für die Luftförderung bilden. Indessen können bei dieser Konstruktion zusätzlich
auch noch Flügel η gemäß Abb, 1 vorgesehen
werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: ·»i. Schlägermühle mit Windsichter und mit einem Schlagrad, welches im wesentlichen aus einer am Wellenende befestig*- ten Scheibe und von dieser einseitig ab- 85 " gehenden Schlägern besteht, wobei das ■ Gut dem Schlagrad zentral von der att * Antriebswelle gegenüberliegenden Seite ?."-aus zugeführt und allein durch die Ventilatorwirkung des Schlagrades dem Sich- 9» ter zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Sichter unmittelbar an die Mahlkammer (b) anschließt und die Schlagradscheibe (/) auf der den Schlägern abgekehrten Seite Flügel (n oder p) trägt, die durch eine in der Nähe der V Welle befindliche öffnung (0) Luft ansaugen, welche sich mit dem das gemah- *■ lene Gut in den Sichter schleudernden Luftstrom, der von dem Schlagrad er- u» zeugt wird, vereinigt. >-'
- 2. Schlägermühle nach Anspruch i, da- -* durch gekennzeichnet, daß die Schläger : (e) durch öffnungen in der Schlagrad» scheibe (/) hindurchgreifen, so daß die uij| auf der Rückseite vorspringenden Schläger- fc teile (p) die Flügel für die Luftförderung bilden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA72681D DE644696C (de) | 1934-03-07 | 1934-03-07 | Schlaegermuehle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA72681D DE644696C (de) | 1934-03-07 | 1934-03-07 | Schlaegermuehle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE644696C true DE644696C (de) | 1937-05-11 |
Family
ID=6945634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA72681D Expired DE644696C (de) | 1934-03-07 | 1934-03-07 | Schlaegermuehle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE644696C (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767793C (de) * | 1940-07-27 | 1953-07-20 | L & C Steinmueller Fa | Schlaegermuehle |
| DE903410C (de) * | 1949-11-19 | 1954-02-04 | Borsig Ag | Mehrreihige Schlaegermuehle mit axialer Luftansaugung und an den Enden der Schlaegertrommel vorgesehenen Luefterraedern |
| DE904636C (de) * | 1948-10-02 | 1954-02-22 | Bruno Eck Dr Ing | Pumpe zur Foerderung von staubfoermigem Material, insbesondere von Kohlenstaub |
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| DE936904C (de) * | 1951-12-23 | 1955-12-22 | Borsig Ag | Schlaegermuehle mit oberhalb der Schlaegertrommel vorgesehenem Sichterraum |
| DE948751C (de) * | 1951-10-27 | 1956-09-06 | Oskar Domschke | Schlagradmuehle, insbesondere Kohlenmuehle |
| DE1035454B (de) * | 1952-03-19 | 1958-07-31 | Reunis Broyeurs Forplex Atel | Zerkleinerungsmaschine |
| US2868462A (en) * | 1954-04-09 | 1959-01-13 | Combustion Eng | Pulverizing mill with novel outlet |
| DE1128265B (de) * | 1959-06-05 | 1962-04-19 | Babcock & Wilcox Dampfkessel | Schlaegermuehle |
| DE976809C (de) * | 1951-03-02 | 1964-05-06 | Franz Dr-Ing Heller | Schlagrad fuer Schlaegermuehlen |
-
1934
- 1934-03-07 DE DEA72681D patent/DE644696C/de not_active Expired
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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