DE6441C - - Google Patents
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- DE6441C DE6441C DENDAT6441D DE6441DA DE6441C DE 6441 C DE6441 C DE 6441C DE NDAT6441 D DENDAT6441 D DE NDAT6441D DE 6441D A DE6441D A DE 6441DA DE 6441 C DE6441 C DE 6441C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C1/00—Dobbies
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C2700/00—Shedding mechanisms
- D03C2700/01—Shedding mechanisms using heald frames
- D03C2700/0127—Program-controlled heald frame movement
- D03C2700/0133—Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission
- D03C2700/0138—Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission using hooks or lifters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
1878.
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JACOB ANDREAS FRERICHS in BRADFORD (England). Neuerungen an Schaftmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. December 1878 ab.
Der Zweck meiner Erfindung ist, die Schäfte in Webstühlen, wobei dieselben durch Federn,
Gewichte oder Hebel in Spannung gehalten werden, derart zu reguliren, dafs der Apparat
vereinfacht wird und sicherer wirkt, als die jetzt angewendete Maschine.
Werden Federn oder Gewichte angewendet, um die Schäfte gespannt zu halten, verfahre
ich wie folgt:
Ein Rahmenstück wird an dem Webstuhl in einer ähnlichen Lage wie bei dem jetzt angewendeten
Apparate befestigt. In diesem Rahmenstück werden zwei Wellen angebracht, auf welche Hebel befestigt werden, die mit der
Kurbel der untersten Welle des Webstuhls in Verbindung stehen.
Auf den erwähnten Wellen und an jeder Seite des Rahmenstückes sind andere Hebel
angebracht, welche mit zwei Messern in Verbindung stehen. Diese Messer sind über einander
gelagert und schieben sich in passenden Einschnitten im Rahnienstück. Eine cylindrische
Welle wird an dem Rahmenstück angebracht. Auf dieser Welle sitzt ein Hebel, welcher
in Verbindung mit dem auf der oberen oder gekrümmten Welle des Webstuhls angebrachten
Excenter steht. Auf der cylindrischen Welle werden zwei weitere Hebel befestigt, auf
deren Enden das Kartenprisma, welches eine verticale oscillirende Bewegung besitzt, und das,
wie üblich, bei jedem Schufs gedreht wird, angebracht ist.
In verticaler Richtung über dem Kartenprisma und in geeigneten Führungen ist eine
Anzahl Nadeln angebracht.
Die Zahl dieser Nadeln stimmt mit der Zahl der für das betreffende Stück nothwendigen
Schäfte überein und hat jede dieser Nadeln zwei Vorsprünge. Die Räume zwischen je zwei
dieser Nadeln bilden eine Art Gitter und dienen als Führung für zwei übereinanderliegende Platinen.
Diese Platinen sind an dem einen Ende stärker wie ari dem anderen und sind ebenfalls
an dem starken Ende mit Einkerbungen versehen. Die entgegengesetzten Enden jedes
Paares dieser Platinen sind mit einander durch eine Schnur, einen Riemen oder eine Kette
verbunden. Diese Schnur, Riemen oder Kette läuft um eine Rolle, welche an der obersten
Stange des Webstuhls befestigt ist. Diese Platinen sind, wie üblich, mit Winkelhebeln und
den Schäften verbunden. Wird der Apparat angewendet, so bewegen sich die Messer rück-
und vorwärts in den vorerwähnten Rinnen.
Das obere Messer bewegt sich nach der Mitte des Webstuhles zu, während das untere
nach rückwärts gleitet und umgekehrt.
Sobald die Messer das Ende ihres Hubes erreicht haben, wird das Kartenprisma gehoben
und mit ihm diejenigen Nadeln, welche den Löchern der Karte am oberen Theile des Prismas
nicht gegenüber stehen. Die Vorsprünge der gehobenen Nadeln kommen mit den Einschnitten
der oberen oder unteren Platinen in Berührung und heben dieselben von den Messern
hinweg. Bei der entgegengesetzten Bewegung des Messers gleitet dasselbe von den gehobenen
Platinen ab, so dafs die mit denselben in Verbindung stehenden Schäfte nicht bewegt werden.
Beim nächsten Schufs hat sich das Kartenprisma schon gedreht, die Karte ist gewechselt
und das Prisma wird wieder gehoben. Diejenigen Nadeln, welche mit den zu wechselnden
Schäften in Verbindung stehen, werden nicht gehoben, sondern gehen durch die Löcher
der Karte hindurch. Beim Zurückgehen des Messers werden die nicht gehobenen Platinen
zurückgeschoben und die Schnüre, Riemen oder Ketten, welche an den entgegengesetzten Enden
der Platinen befestigt sind, laufen um die Rollen der oberen Platinen, ziehen dieselben an und
heben die damit verbundenen Schäfte. Bei der umgekehrten Bewegung des unteren Messers
ist die Karte nochmals gewechselt worden. Sollen einige der zuletzt bewegten Schäfte still
stehen, so werden die damit verbundenen Nadeln nicht gehoben, sondern sie treten nochmals
in die Durchlochungen der Karte. Das obere Messer schiebt die obere Platine zurück,
während die untere nach der Mitte des Webstuhles hingleitet. Die Schnüre, Riemen oder
Ketten bewegen sich um die Rollen der oberen Stangen, wodurch die Schäfte still stehen bleiben.
Werden Federn oder Gewichte angewendet, so halte ich die Schäfte durch Anwendung
einer Modification der vorerwähnten Platinen gespannt.
Die Platinen werden, wie vorher beschrieben, zwischen den Nadeln angebracht. An den der
Mitte des Webstuhles zunächst liegenden .Enden
jeder Platine sind drehbare Zughaken angebracht. Jedes Paar dieser Zughaken steht mit
einer an den Winkelhebeln und Schäften angebrachten Platine in Verbindung. Die Nadeln
werden, wie vorher beschrieben, bewegt und sobald die Platinen durch die Nadeln gehoben
werden, bleiben die mit denselben in Verbindung stehenden Schäfte still stehen.
Gehen einige der Nadeln durch die Durchlochungen der Karte hindurch, so werden sie
nicht gehoben und das Messer wird nun die Platinen und die damit verbundenen Schäfte
bewegen. Sollen einige der Schäfte beim nächsten Schufs in ihrer früheren Lage bleiben, so
treten die Nadeln in die Durchlochungen der Karte, das untere Messer bewegt die unteren
Platinen und Haken, die Haken greifen die oberen Platinen, nachdem die ersten die Schäfte
bis zur Mitte der Maschine heruntergelassen haben, und ziehen dieselben nochmals in die
Höhe.
Meine Erfindung kann auch da angewendet werden, wo Federn und Gewichte die Schäfte
nicht gespannt halten. Hierzu wende ich andere Platinen an. Dieselben werden zwischen
den Messern angebracht und die Nadeln, welche von gewöhnlicher Construction sind, werden
vom Kartenprisma bewegt. Jedes Paar Platinen ist mit einander verbunden. Die langen Platinen
werden an dem einen Ende einer Reihe von Winkelhebeln angebracht; ein Stift dient
diesen dreiarmigen Hebeln als Drehpunkt.
Diese Hebel stehen mit einer Reihe Winkelhebel, mit den Schäften und mit den gewöhnlichen
Hebeln an den unteren Seiten der Schäfte in Verbindung.
Die Messer und das Kartenprisma werden durch die obere Welle der Maschine bewegt.
Werden einige der Nadeln durch die Karte gehoben, so werden die kurzen Platinen in Berührung
mit den oberen Messern gebracht. Die Messer bewegen sich und ziehen die gehobenen
Platinen nach der Mitte der Maschine. Hierdurch werden die mit den bewegten Platinen
in Verbindung stehenden Schäfte heruntergelassen und bleiben gespannt. Sollen die noch
unten stehenden Schäfte für den nächsten Schufs unverändert bleiben, so werden die mit den
Schäften in Verbindung stehenden Platinen nochmals gehoben; sollen sie jedoch verändert
werden, so werden die Platinen nicht von den Nadeln gehoben, sondern durch das untere
Messer zurückgeschoben, wodurch die Schäfte gehoben werden.
Fig. ι ist eine Seitenansicht meines Apparates und stellt die Verbindung mit den
Schäften, wenn dieselben durch Federn oder Gewichte in Spannung gehalten werden, dar.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Apparates mit Hinweglassung der einen Seite des Gestelles.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht.
Fig. 4 ist eine vergröfserte Ansicht der verbesserten Nadel.
Fig. 5 ist eine Vorderansicht derselben.
Fig. 6 stellt die Platine dar.
Fig. 7 ist eine Oberansicht derselben.
Fig. 8 ist eine Ansicht des Apparates mit abgeänderten Platinen und Haken, welcher
Apparat angewendet werden kann, wenn die Schäfte durch Federn oder Gewichte gespannt
werden.
Fig. 9 und io sind Details der Platinen und
des Hakens.
A ist das Gestell, welches wie üblich an der Maschine befestigt wird. B B sind zwei im
Gestell angebrachte Wellen, auf welchen die Hebel C und C sitzen. Die Hebel C und C
sind durch die Stange D mit einander verbunden. Der Hebel C1 steht durch die Stange D'
mit einer an der unteren Welle der Maschine angebrachten Kurbel so in Verbindung, dafs
die Hebel C und C1 eine reciproke Bewegung erhalten. Auf den Wellen B B sitzen die Hebel
E und -£', welche durch die Stangen F
und F* mit den sich in den Schlitzen H rück- und vorwärts bewegenden Messern G und G1 in
Verbindung stehen. Eine andere Welle J wird im Gestell angebracht, auf welcher Welle die
Hebel K und K1 sitzen. Der Hebel K steht
durch die Stange K1 mit einem auf der gekröpften Welle der Maschine befestigten Excenter
in Verbindung. An dem einen Ende des Hebels K ist das Kartenprisma L angebracht;
dasselbe besitzt eine vertical oscillirende Bewegung und wird bei jedem Schufs der
Maschine wie gewöhnlich gedreht. Oberhalb dieses Prismas sind die Nadeln M angebracht.
An der Seite jeder dieser Nadeln befinden sich zwei Vorsprünge M1 und M'1.
Die Nadeln gehen durch die Bohrungen der Stangen N. Zwischen jedem Paar Nadeln befinden
sich zwei Platinen iV"1 und N'1, deren
Enden N3 durch den Riemen O, welcher um die Rolle O1 läuft, mit einander verbunden
sind. Die Rolle O1 sitzt auf der oberen
Welle O2, welche mit den Winkelhebeln und den Schäften verbunden ist.
Wird die Maschine und der Apparat in Bewegung gesetzt und einige der Nadeln M durch
das Prisma L gehoben, so kommen die Vorsprünge M1 mit dem dickeren Ende Q der
oberen Platine N1 in Berührung. Hierdurch wird dieselbe, bis sie aufser Berührung mit
dem Messer G steht, gehoben, das andere Messer schiebt die unteren Platinen nach der
Mitte der Maschine hin, so dafs die Federn oder Gewichte die Schäfte nach unten ziehen
können. Werden die unteren Platinen N'1 durch die Vorsprünge M'1 gehoben, so ziehen
die Federn oder Gewichte die Schäfte nach unten, wie vorher beschrieben.
Werden einige der Nadeln M nicht gehoben, so bleiben die Schäfte fest stehen, die Platine
JV' geht von der Mitte der Maschine zurück, während die untere Platine JV2 sich nach .
vorn bewegt, also in entgegengesetzter Richtung. Der Riemen O läuft um die Rolle O',
wodurch die damit verbundenen Schäfte nicht bewegt werden. Der Vorsprung P bildet einen
Anschlag sowie eine Stütze für die Platine, wenn sie, wie bei N% der Fall, ausgezogen
werden. Meine abgeänderten Platinen werden, wie vorher beschrieben, bewegt. Sie sind etwas
kürzer, wie die vorher beschriebenen und sind bei P1 mit einem Gelenkstück versehen, in welches
die Zughaken P2 fassen. Diese Haken bewegen
sich in den Führungen R und wird jedes Paar Haken durch die Federn H' in
seiner Lage gehalten. Werden die Platinen durch die Messer bewegt, so kommen die
Haken P2 mit den Stiften P3 auf dem Vorsprung
der oberen Welle C?2 in Berührung, wodurch die damit verbundenen Schäfte gehoben
oder niedergelassen werden. Werden Schäfte durch unten angebrachte Hebel in Spannung gehalten, so wende ich Platinen anderer
Construction an.
Fig. Ii ist eine Seitenansicht des Apparates, die Verbindung zwischen den Schäften und
den unteren Hebeln darstellend.
Fig. 12 ist eine Seitenansicht mit Hinweglassung
der Seite des Gestelles.
Fig. 13 ist eine Ansicht der Platine.
Fig. 14 ist eine Oberansicht der Platine.
Die Messer und Prismen werden, wie vorher beschrieben, bewegt. Zwischen den Messern G
und G1 werden die Platinen T und T' angebracht.
Die Platine T' sitzt auf dem Zapfen T'1
der Platine T. Die Enden der Platine T sind
mit dem dreiarmigen Hebel U verbunden und stehen mit den Winkelhebeln V in Verbindung.
Das eine Ende jedes der dreiarmigen Winkelhebel ist mit den Schäften verbunden. Der dreiarmige Hebel steht bei U1 mit den
gewöhnlichen unteren Hebeln in Verbindung. Wird der Apparat in Thätigkeit gesetzt und
einige der Platinen T1 durch die Nadeln M
mit dem oberen Messer G in Berührung gebracht, so schiebt das Messer die Platine nach
der Mitte der Maschine zu und verursacht, dafs die mit denselben verbundenen Schäfte nach
unten fallen. Werden einige der Platinen T' nicht durch die Nadeln gehoben, so wirkt das
Messer G1 darauf und hebt den Schaft.
Claims (4)
1. Die Anordnung der Zugmesser und Platinen in Combination mit den auf den oberen
Wellen angebrachten Rollen.
2. Die Anordnung von Zugmessern, Platinen und Haken in Verbindung mit den oberen
Wellen.
3. Die Anordnung der Zugmesser und Platinen, in Verbindung mit dreiarmigen
Hebeln. '
4. Die Anordnung der Nadeln mit zwei Vorsprüngen, um die Platinen zu heben, alles
im wesentlichen wie vorher beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6441C true DE6441C (de) |
Family
ID=284595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT6441D Active DE6441C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6441C (de) |
-
0
- DE DENDAT6441D patent/DE6441C/de active Active
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