DE643572C - Apparat zur Kontrolle der Bestellungen in Gaststaetten und aehnlichen Betrieben - Google Patents
Apparat zur Kontrolle der Bestellungen in Gaststaetten und aehnlichen BetriebenInfo
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- DE643572C DE643572C DESCH108509D DESC108509D DE643572C DE 643572 C DE643572 C DE 643572C DE SCH108509 D DESCH108509 D DE SCH108509D DE SC108509 D DESC108509 D DE SC108509D DE 643572 C DE643572 C DE 643572C
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Kontrollapparat für Gaststätten und ähnliche Betriebe
zur Überwachung und Anzeige der an der Ausgabestelle aufgegebenen und zu erledigen-S
den Bestellungen der Bedienung, insbesondere zur Kontrolle der in Einheiten ausgegebenen
Getränke oder anderen Genußmittel.
Dem gleichen Zweck dienende Kontrollapparate, bei denen entweder von Hand bestimmte
Aufzeichnungen auf einem fortlaufenden Papierstreifen vorgenommen werden müssen oder durch Tastenbetätigung Gutscheine
(Bons) mit entsprechendem Aufdruck zur Ausgabe kommen oder bei denen mit einzuwerfenden Kontrollmarken gearbeitet
wird, sind bekannt. Diese bekannten Apparate haben den Nachteil, daß sie einerseits verhältnismäßig
umständlich und daher teuer sind und andererseits doch noch eine besondere Schreibarbeit bzw. nach Dienstschluß
nochmals eine zeitraubende Abrechnung mit Abzählen der Marken oder Sammeln der Bons erfordern.
Durch die Erfindung ist demgegenüber ein Gerät geschaffen, dessen Herstellungskosten
gering sind, so daß es auch für kleinere Betriebe in Betracht kommt, und das im übrigen
ohne jede Schreibarbeit auch alle Überwachungsmöglichkeiten bietet, die praktisch
von Bedeutung sind, wobei auch für die Abrechnung keinerlei mühevolles Auswerten von
Gutscheinen oder Marken nötig ist.
Die Aufgaben, die der neue Kontrollapparat zu erfüllen hat, sind, daß jede in Einheiten
aufgegebene Bestellung zunächst eindeutig angezeigt wird, ferner, daß diese Bestellanzeige
dann bis zu ihrer Erledigung gegen jede Änderung sperrbar ist, und schließlich, daß unmittelbar vorhergehende Bestellungen
jederzeit nachträglich nochmals in ihrer Anzeige kontrolliert werden können.
Erfindungsgemäß wird dies mittels eines Kontrollapparates erreicht, bei dem zwei unter
gleichzeitiger Weiterschaltung eines Zählers mittels einer Taste fortschaltbare Anzeige-Vorrichtungen
vorgesehen sind, die in der ihnen erteilten Einstellage festgehalten werden und von denen die eine bei ihrer Entsperrung
selbsttätig in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt, während die zweite Anzeige-Vorrichtung
mehrere aufeinanderfolgende Bestellungen ablesebereit festhält.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren Einzelheiten in einer als Beispiel dienenden
Ausführungsform an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt
Fig. ι einen Kontrollapparat nach der Erfindung
in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Teilschnitt nach X-X der Fig. i,
Fig. 3 eine Abwicklung der Zahlentrommel der Hauptanzeigevorrichtung und
Fig. 4 den Apparat im Gehäuse, schaubildlich dargestellt.
Der Kontrollapparat der Erfindung besteht im wesentlichen aus drei in sich zusammengefaßten
Teilen, nämlich der Hauptanzeigevorrichtung A, der Kontrollanzeigevorrichtung
B und dem als Steuersystem dienenden Mittelteil C. Diese Teile sind auf der Apparatgrundplatte
ι mit ihren Tragplatten 2 und 3 befestigt. Auf der Tragplatte 2 der Hauptanzeigevorriehtung^
ist eine Zahlentrommel 4 mit ihrem Fortschaltezahnrad 5 auf der Achse 6 drehbar gelagert. Zur schrittweisen
Weiterschaltung der Trommel 4 dient die mit einer drehbar angeordneten Fortschalteklinke 7
versehene Zugstange 8, welche durch die auf der Tragplatte 2 festgeschraubte Platte 9 geführt
ist. Der Antrieb dieser Zugstange 8 (■rfolgt durch die mit ihrem Drehbolzen 10
gleichfalls auf der Platte 2 sitzende Bedienungstaste 11. bei deren Niederdrücken die
Zugstange 8 mittels der Stiftlanglochverbindung 12 jedesmal nach unten geführt und so
die Zahlentrommel 4 um einen Schritt weitergeschaltet wird. Den selbsttätigen Rückgang
der Taste und der Zugstange bewirkt die auf der Lasche 9 angebrachte Rückzugsfeder 13.
Eine Rückdrehung der Trommel 4 wird durch die mittels der Feder 14 herangezogene Sperrklinke
15 verhindert, welche bei jedem Schalthub vor Rückgang der Zugstange 8 in die
nächste Zahnlücke einspringt. Da die Klinke 7 •ler Zugstange 8 bei 7« drehbar gelagert ist,
kann sie beim Rückgehen der Zugstange 8 an der Flanke des nächsten Zahnes des Schaltrades
5 sich drehend entlanggleiten. Die obere Schräge 16 der Zugstange 8 bewirkt
dadurch eine sichere Schalthubbegrenzung, daß sie an der nächstkommenden Zahnflanke
in der tiefsten Zugstangenstellung zur Anlage kommt.
Mit 17 ist ein durch das Gehäusefenster 17°
ablesbares Zählwerk bezeichnet, das durch den am Tastenhebel 11 angebrachten Arm 18
fortlaufend in an sich bekannter Weise weitergeschaltet wird und damit jede Tastenbetätigung
zählt.
Die Trommel 4 ist, wie Fig. 3 in ihrer Abwicklung zeigt, auf ihrem L'mfang zweifach
numeriert und so eingestellt, daß in ihrer Ausgangsstellung die Ziffern ο vor den
So beiden Fenstern 19 und 20 des Apparatgehäuses
21 stehen und an diesen Fenstern dann jeweils die der Tastung entsprechende Zahl
erscheint, also, sofern einmal getastet wird, die Ziffer 1, bei zwei Tastungen die Ziffer 2
usw. bis zur höchstmöglichen Schrittzahl, im vorliegenden Beispiel der Zahl 15. Das Fenster
19 wird dabei von der Bedienung und das Fenster 20 von der ausgebenden Stelle
beobachtet. Die Zahlentrommel 4 dient zur Anzeige der von der Gaststättenbedienung am
Büfett jedesmal aufgegebenen Bestellungen, die in Einheiten erfolgen, wie z. B. beim Bierausschenken.
Zur Bedienung der Hauptanzeigevorrichtung A wäre also beispielsweise bei Bestellung von zwei Glas Bier die Taste 11
zweimal, bei drei Glas Bier dreimal usw. niederzudrücken, um die ordnungsgemäße Bestellanzeige
und Zählung zu bewirken. Um, wie später beschrieben, für die nächstfolgende Bestellung die Anzeigetrommel 4 wieder in 7»
die Ausgangsstellung zurückzuführen, ist auf ihrer Drehachse 6 eine sich bei der Drehung
der Trommel entsprechend spannende Feder 22 angeordnet, die den Rücklauf nach Freigabe
des Sperrhebels 15 selbsttätig herbeiführt.
Mit der Entgegennahme der Bestellung bis zu ihrer Erledigung soll die beschriebene
Hauptanzeigevorrichtung A gegen jede Einstellungsänderung gesperrt werden. Dieser
Vorgang wird mittels der Steuerstange 23 erreicht, die mit dem Stellhebel 24 und der an
ihr befestigten Zwischenplatte 25 so weit nach links verschoben wird, daß sie mit ihrem
freien Ende unterhalb der Zugstange 8 zu liegen kommt, wie es gestrichelt in Fig. 1 eingezeichnet
ist, und so vorerst jede weitere Tastung sperrt.
Der Stellhebel 24 ist an der Tragplatte 3 bei 26 mit seinem unteren Ende drehbar gelagert
und greift mit seinem Zapfen 27 in das Langloch 28 der Zwischenplatte 25 ein, so daß
sein Umlegen in die durch die strichpunktierte Linie 29 dargestellte Stellung die beschriebene
Verschiebung der Platte 25 und der Stange 23 zur Folge hat, die in ihrer Längsbewegung
einerseits durch die auf der Tragplatte 2 aufgeschraubte Lasche 30 und andererseits
durch in ihren Längsschlitzen 31 laufende Schrauben 32 der Platte 3 geführt ist. 33 ist
eine kräftige, an der Lasche 30 befestigte Rückzugsfeder, entgegen welcher die Steuerstangenverstellung
erfolgt und mittels der Nase 34 durch die Einspringklinke 35 gehalten wird (s. gestrichelte Einzeichnung). Erst
beim Niederdrücken der Hilfstaste 36 klinkt die Sperrung 35 wieder aus, so daß unter dem
Einfluß der starken Feder 33 sowohl die Steuerstange 23 als auch der Stellhebel 24
mit der Platte 25 wieder in die dargestellte Normalstellung zurückspringen. An der
Steuerstange 23 ist ferner noch ein Anschlag 37 vorgesehen, der bei Verschiebung
der Stange an dem bei 38 drehbar gelagerten Sperrklinkenhebel 15 anläuft und ihn abhebt,
so daß sich die Trommel 4 unter dem Einfluß ihrer Rückstellfeder 22 in die Nullstellung
zurückdrehen kann und nach Entsperrung des Tasthebels 11 zur Abgabe der nächsten Bestellung
wieder bereitsteht.
Vorstehend ist die Hauptanzeigevorrich- iao tung A des Kontrollapparates zur Aufgabe
der Bestellung und ihre Wirkungsweise sowie
der Verstellmechanismus der Steuerstange 23 beschrieben. Im nachfolgenden wird jetzt der
zur Kontrolle der aufeinanderfolgenden Einzelbestellungen dienende Teil B des Apparates
erläutert. Er besteht aus der Tragplatte 3, einer mit Weiterschaltstiften 39 auf ihrer
Rückseite versehenen Drehscheibe 40 und den auf dieser Scheibe kreisförmig angeordneten
Kontrolleinzelanzeigern 41, die als auf ihrem ίο Umfang der Schrittzahl der Trommel 4 entsprechend
bezifferte Zahlenrollen ausgebildet sind.
Bei jeder Einzelbestellung wird nun der Reihe nach eine solche Zahlenrolle übereinstimmend
mit der Hauptanzeigevorrichtung A eingestellt. Aufgabe dieser Ziffernrollen ist
es dann, ihre erhaltene Einstellung an den drei aufeinanderfolgenden Gehäusefenstern 42,
43 und 44 anzuzeigen, so daß am ersten
so Fenster 42 also die eben vorhergehende, am
zweiten Fenster die vorletzte und schließlich am letzten Fenster die drittletzte Bestellung
noch nachkontrolliert werden kann. Es hat sich gezeigt, daß gerade diese Art der Überwachungsmöglichkeit
in Gaststättenbetrieben immer wieder gewünscht wird. Jede neu erledigte Bestellung muß also unter gleichzeitigem
Weiterrücken der bisherigen Anzeigen mit Verschwinden der im letzten Fenster stehenden Anzeige am ersten Fenster sichtbar
werden, was durch entsprechende Weiterschaltung der Drehscheibe 40 erreicht wird.
Außerdem muß für jede neue Bestellung wieder eine freie Zahlenrolle für die Einzelnachkontrolle
zur Verfugung stehen.
Die Einstellung der Zahlenrollen 41 erfolgt mit Hilfe des auf der verschiebbaren Platte25
angeordneten Vorgeleges, das aus einem Zahn rad 45 besteht, welches starr mit dem Schaltrad
46 verbunden auf der Drehachse 47 angeordnet ist, auf der noch ein Drehhebel 48 mit einer drehbaren Stoßklinke 49 gelagert
ist. Dieser Drehhebel 48 wird bei jedem Niederdrücken der Taste 11 durch seinen Stift
50 vom Tastenhebel ii° in Pfeilrichtung so weit nach oben gedrückt, daß die Stoßklinke
49 das Schaltrad 46 und das Zahnrad 45 um einen Drehschritt im Uhrzeigersinn weiterschaltet.
Wenn der Drehhebel 48 dann unter dem Einfluß der Rückzugsfeder 51 bei Freigabe
der Taste 11 wieder in seine Ruhestellung zurückkehrt, um gegebenenfalls weitere
Schaltschritte bei mehrmaliger Tastung auszuführen, wird ein Rücklaufen des Zahnrades
45 durch die Sperrfeder 52 verhindert. In dieser Weise wird nun durch das Zahnrad 45
die dem Vorgelege gerade gegenüberstehende Zahlenrolle 41 mittels ihres Schaltzahnrades
53 in Übereinstimmung mit derHauptanzeigevorrichtung^
auf die entsprechende Ziffer der Zahlen eingestellt, die auf der Stirnfläche
54 gleichmäßig verteilt der Reihe nach aufgebracht sind. Entsprechend der Abwicklung
nach Fig. 3 sind es nach vorliegendem Beispiel die Zahlen 1 bis 15, wie es der in diesem
Falle möglichen Schrittzahl 15 gleichkommt.
Jedes Ziffernrollenzahnrad 53 besitzt eine selbsttätig einfedernde drehbare Sperrklinke
55, die ein Rücklaufen, der Rolle infolge der auf ihrer Lagerachse vorgesehenen Rückführfeder
56 verhindert. Die Ziffernrollen 41 behalten ihre Einstellung daher so lange bei, bis
bei der unten beschriebenen Einstellungslöschung die Sperrklinken 55 aus ihrer Sperrstellung herausgedreht werden, so daß
die Rollen 41 durch die Federn 56 in die Nullstellung zurückgeführt werden. Diese ist
im übrigen so gewählt, daß in ihr die Ziffer ο der Rollen 41 am Umfang gerade nach
außen steht und ebenso jede Einstellungsziffer in dieser Stellung erscheint, so daß
diese Ziffer dann bei der Weiterschaltung der Scheibe 40 allein vor dem Beobachtungsfenster
zu stehen kommt.
Die Weiterschaltung der Drehscheibe 40 zusammen mit den der Einzelnachkontrolle
dienenden eingestellten Zahlenrollen 41, die auf dieser Scheibe einzeln drehbar gelagert
sind, erfolgt mittels der auf ihrer Rückseite angeordneten Schaltstifte 39, die mit den
Schaltklinken 57 und 58 der Steuerstange 23 zusammenarbeiten. Wird die Steuerstange 23
nach erfolgter Tastung der Bestellungsaufgabe durch Umlegen des Stellhebels 24 in der oben
beschriebenen Weise nach links verschoben, so gibt die als Drehsperrarm wirkende Klinke
57 den Schaltstift 39s einerseits frei, und
andererseits wird dabei durch die Stoßklinke
58 der Stift 39* erfaßt und um jenen Betrag
weitergedreht, der der Entfernung der Zahlenrollen 41 entspricht, so daß der Stift 39^ an
die Stelle des Stiftes 39° gelangt, daß die dem Einstellungsvorgelege gegenüberstehende Zahlenrolle,
die eben eingestellt worden ist, in ihrer richtigen Einstellung vor das erste Kontrollfenster 42 gebracht wird, und daß
ferner auch die übrigen Rollen 41 samt der Scheibe 40 um je einen Schritt weitergeführt
werden. Da das Vorgelege 45, 46 während dieses Schaltvorganges durch die Verschiebung
der Platte 25 ausgerückt ist, hindert es die Drehung der Scheibe 40 nicht.
Auf der Tragplatte 3, auf der auch die Drehscheibe 40 auf dem feststehenden Dorn
59 gelagert ist, sitzt ferner noch ein Sperrhebel 60, welcher selbsttätig anfedernd mit
seinen einseitig abgeschrägten Einschnitten zwei Schaltstifte 39 übergreift und so die
Scheibe 40 gegen jede unerwünschte Verstellung sichert. Ihre Weiterschaltung im Uhrzeigersinne
dagegen wird durch den Hebel 60 nicht beeinträchtigt, da die Stifte 39 infolge
4ler vorgesehenen Abschrägung der Einschnitte in dieser Richtung auslaufen können.
Bei Entsperrung der Steuerstange 23 kehrt
diese dann, wie oben erläutert, unter gleichzeitiger Einrückung des \rorgeleges zur nächsten
Weiterschaltung wieder in die gezeichnete Normalstellung zurück, wobei die Stoßklinke
58 infolge ihrer drehbaren x\nordnung unter dem schon für die nächste Weiterschaltung
vorgerückten Schaltstift 39'' hinweggleiten kann.
Zur Löschung der Einstellung der Zahlenrollen 41, bevor sie wieder zur Neueinstellung
dem Vorgelege gegenüberstehen, dient der Auslösestift öi, welcher durch das Zwischenstück
62 an dem Lagerdorn 59 befestigt ist. An diesem Stift 61 läuft jeweils in dieser
Winkelstellung das freie Ende des Zahlenrollensperrhebels 55 an, so daß sich dieser
ausklinkt und die Sperrung der Zahlenrollen 41 zu deren Rücklauf in die Nullstellung freigibt.
Auf diese Weise kommt also jede Rolle 41 wieder frei und einstellungsbereit an der
Einstellstelle gegenüber dem Vorgelege 45, 46 an.
Der Kontrollapparat ermöglicht in der beschriebenen Weise die Überwachung der Bestellungsaufgabe
und eine Nachkontrolle der drei letzten Bestellungsausführungen durch Ablesen der Einzelkontrollfenster 42, 43, 44
unter gleichzeitiger fortlaufender Zählung der ausgegebenen Einheiten an Getränken,
Speisen o. dgl., wenn für jede in Betracht kommende AVarengattung ein solcher Kontrollapparat
vorgesehen ist. Zweckmäßig wird es sein, insbesondere für solche Waren einen Kontrollapparat aufzustellen, die regelmäßig
und in größeren Mengen nach Einheiten verkauft bzw. ausgeschenkt werden, wie z. B. Bier und Kaffee. Bei Verwendung
solcher Kontrollapparate gemäß der Erfindung ist nicht nur eine laufende Kontrolle der
Bedienung vorhanden, wenn jeder Bedienungsperson ein solches Gerät zugewiesen ist, sondem
auch durch Ablesen des Zählers eine Übersicht der in Einheiten verkauften und registrierten Mengen, wobei außerdem der
Zählerstand für die mit dem betreffenden Kontrollapparat erfaßten Waren nach Dienst-Schluß
ein bequemes und rasches Abrechnen ermöglicht, ohne Auswertung von Gutscheinen
o. dgl. ^
Sollen die von dem beschriebenen Kontrollapparat zur Anzeige gebrachten Vorgänge
gegebenenfalls auch noch aufgezeichnet werden, so wäre dies in einfacher Weise z. B.
dadurch zu erreichen, daß jede Zahlenrolleneinstellung vor ihrer Löschung mittels eines
zweckmäßig zugleich durch den Stellhebel 24 zu betätigenden Druckwerkes auf einem fortlaufenden
Papierstreifen abgedruckt wird.
Claims (10)
- Patentansprüche: i. Apparat zur Kontrolle der Bestellungen in Gaststätten und ähnlichen Betrieben, besonders zur Kontrolle der in Einheiten ausgegebenen Getränke oder anderen Genußmittel, gekennzeichnet durch zwei unter gleichzeitiger Weiterschaltung eines Zählers (17) mittels einer Taste (11) fortschaltbare Anzeigevorrichtungen (4, 41), die in der ihnen erteilten Einstellage festgehalten werden und von denen die eine (A) bei ihrer Entsperrung selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückkehrt, während die zweite Anzeigevorrichtung (Z?) mehrere aufeinanderfolgende Bestellungen ablesebereit festhält.
- 2. KontrolIapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genaue Begrenzung des mittels einer durch die Taste (11) bewegten Zugstange (8) bewirkten Schalthubes des Anzeigetrommelschaltrades (5) durch einen an der Zugstange angebrachten schrägen Anschlag (16) erreicht ist, der in der richtigen Schaltstellung an der Nachbarzahnflanke des Schaltrades (5) zur Anlage kommt.
- 3. Kontrollapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrere aufeinanderfolgende Bestellungen zur 9c Kontrolle festhaltende Anzeigevorrichtung (B) aus mehreren Einzelanzeigern (41) besteht, die nacheinander in Übereinstimmung mit der Hauptanzeigevor- richtung (A) den sich folgenden Einzelbestellungen entsprechend fortgeschaltet und mit ihrer Einstellung nacheinander an mehreren Kontrollfenstern (42, 43, 44) des Gehäuses vorbeigeführt werden.
- 4. Kontrollapparat nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollanzeigevorrichtung (B) als eine mit Fortschaltstiften (39) versehene Drehscheibe (40) ausgebildet ist, auf der die Einzelanzeiger als z. B. durch ein Zahnradschaltwerk (46, 45, 53) einstellbare Zahlenrollen (41) kreisförmig angeordnet sind und die nach jeder Bestellung bei der Sperrung des Kontrollapparates um einen Schritt weitergeschaltet wird, so daß no der eben gerade eingestellte Kontrolleinzelanzeiger (41) mit seiner Einstellzahl vor das erste Kontrollfenster (42) gelangt und die vorhergehenden Anzeiger jeweils mit ihren Einstellungen um ein Kontrollfenster weiterrücken.
- 5. Kontrollapparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Kontrolleinzelanzeigers (41) durch den Bestelltastenhebel (11) mittels eines durch eine Stoßklinke (49) angetriebenen Zahn- und Schaltradvorgeleges (46,45) erfolgt, welches das an seiner Rückdrehung durch eine Sperrklinke (55) gesperrte Zahlenrollenzahnrad (53) entgegen einer Rückführfeder schrittweise so weiterschaltet, daß die der Schrittzahl entsprechende Zahl der Rolle an den Rand der Drehscheibe (40) gelangt. ;
- 6. Kontrollapparat nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß dieto auf der Drehscheibe (40) angeordneten Zahlenrollen (41) jeweils beim Weiterschalten der Drehscheibe (40) vor Erreichung ihrer Schaltstelle gegenüber dem Vorgelege (46,45) zur Rückkehr in die Nullstellung dadurch freigegeben werden, daß ihre Sperrklinken (55) durch Anschlag ihres freien Hebelendes an einen festen Stift (61) abgehoben werden.
- 7. Kontrollapparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen aus dem Apparatgehäuse ragenden Stellhebel (24), durch den nach dem Eintasten (11) der Bestellung die Verschiebung einer Steuerstange (23) entgegen einer Spannfeder (33) bewirkt wird und hierbei einerseits die weitere Tastenbenutzung gesperrt und andererseits die Drehscheibe (40) für die Kontrolleinzelanzeiger (41) unter Wegrücken des zu deren Einstellung dienenden Vorgeleges (46, 45) um einen Drehschritt weitergeschaltet wird.
- S. Kontrollapparat nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (23) zur Sperrung der Einstelltaste (11) in den Weg der Klinkenzugstange (8) des Schaltrades (5) der Hauptanzeigevorrichtung (A) gebracht und in dieser Stellung mittels einer Sperrnase (34) und einer Klinke (35) entgegen der Rückzugsfeder (33) gehalten wird, bis diese Sperrung durch eine besondere Frei-, gabetaste (36) ausgelöst wird, wobei durch die Verschiebung der Steuerstange (23) mittels eines Anschlages (37) und eines Auslösehebels (15) zugleich die Rücklaufhemmung des Schaltrades (5) der Hauptanzeigevorrichtung (A) ausgelöst wird.
- 9. Kontrollapparat nach Anspruch 1, 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (23) am hinteren Ende ein Klinkensystem (57, 58) trägt, das so ausgebildet und den Schaltstiften (39) der Drehscheibe (40) gegenüber so angeordnet ist, daß bei der Verschiebung der Steuerstange (23) die Drehscheibe (40) mit den Zahlenrollen (41) um den Abstand der Zählenrollenacnsen weitergeschaltet wird.
- 10. Kontrollapparat nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Schaltstiften (39) der Drehscheibe (40) ein Sperrhebel (60) zugeordnet ist, der zwei dieser Schaltstifte federnd mit Aussparungen übergreift, die nach der einen Seite so abgeschrägt sind, daß ein Verstellen der Scheibe nur in der normalen' Schaltrichtung möglich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH108509D DE643572C (de) | 1935-11-19 | 1935-11-19 | Apparat zur Kontrolle der Bestellungen in Gaststaetten und aehnlichen Betrieben |
| DESCH110110D DE653043C (de) | 1935-11-19 | 1936-06-04 | Apparat zur kontrolle der Bestellungen in Gaststaetten und aehnlichen Betrieben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH108509D DE643572C (de) | 1935-11-19 | 1935-11-19 | Apparat zur Kontrolle der Bestellungen in Gaststaetten und aehnlichen Betrieben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE643572C true DE643572C (de) | 1937-04-12 |
Family
ID=7448657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH108509D Expired DE643572C (de) | 1935-11-19 | 1935-11-19 | Apparat zur Kontrolle der Bestellungen in Gaststaetten und aehnlichen Betrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE643572C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030078B (de) * | 1956-06-23 | 1958-05-14 | Max Matthiesen Registrierkasse | Steuereinrichtung fuer die Lagerungstrommel von Addierwerken |
| DE3403507A1 (de) * | 1984-02-02 | 1985-08-14 | Martin Fuchs Metallwarenfabrik GmbH & Co, 8502 Zirndorf | Spielzeug-registrierkasse |
-
1935
- 1935-11-19 DE DESCH108509D patent/DE643572C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030078B (de) * | 1956-06-23 | 1958-05-14 | Max Matthiesen Registrierkasse | Steuereinrichtung fuer die Lagerungstrommel von Addierwerken |
| DE3403507A1 (de) * | 1984-02-02 | 1985-08-14 | Martin Fuchs Metallwarenfabrik GmbH & Co, 8502 Zirndorf | Spielzeug-registrierkasse |
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