DE639775C - Verfahren zum Extrahieren von pflanzlichen Stoffen - Google Patents

Verfahren zum Extrahieren von pflanzlichen Stoffen

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DE639775C
DE639775C DESCH102307D DESC102307D DE639775C DE 639775 C DE639775 C DE 639775C DE SCH102307 D DESCH102307 D DE SCH102307D DE SC102307 D DESC102307 D DE SC102307D DE 639775 C DE639775 C DE 639775C
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DESCH102307D
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HEINRICH SCHOLLER DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/02Solvent extraction of solids
    • B01D11/0215Solid material in other stationary receptacles
    • B01D11/0219Fixed bed of solid material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Verfahren zum Extrahieren von pflanzlichen Stoffen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Extrahieren von pflanzlichen Stoffen zwecks Gewinnung der darin enthaltenen wertvollen Extraktstoffe.
  • Der wesentliche Erfindungsgedanke besteht - in Unterscheidung von bisher bekanntgewordenen Extraktionsverfahren -in der Hauptsache darin, daß abwechselnd das Extraktionsgut mit Gasen oder Dämpfen aufgeheizt und darauffolgend von einer Extraktionsflüssigkeit durchströmt wird, deren Temperatur niedriger ist als die des angewärmten Extraktionsgutes.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich für die Extraktion beliebiger pflanzlicher Stoffe anwenden. Als Extraktionsmittel kommen alle für den gegebenen Fall geeigneten Lösungsmittel in Frage, z. B. Wasser, Benzin, Benzol, Tetrachlorkohlenstoff, Trichloräthan.
  • Im folgenden wird der Kürze halber nur von Dämpfen gesprochen statt von Dämpfen oder Gasen. Es kommen zwar erfindungsgemäß sowohl indifferente Gase als auch Dämpfe, insbesondere die Dämpfe .der betreffenden Lösungsmittel in Frage; da es sich aber im Rahmen der vorliegenden Erfindung im wesentlichen nicht um chemische Reaktionen, sondern um -physikalische Vorgänge handelt, ist es verständlich, daß diese Begriffe miteinander ausgewechselt werden können.
  • Als Extraktionsmaterial kommen u. a. insbesondere Gerb- und Farbhölzer wie auch harz- und ölhaltige Materialien in Frage. In den erstgenannten beiden Fällen wird z. B. mit Wasser und Wasserdampf gearbeitet, in den beiden letztgenannten Fällen mit organischen Lösungsmitteln, gegebenenfalls unter Verwendung von Wasserdämpfen oder unter Verwendung der Dämpfe des betreffenden Lösungsmittels oder auch unter Verwendung von inerten Gasen.
  • Grundsätzlich wird bei der Ausübung des Verfahrens die Flüssigkeit auf eine zu extrahierende Schicht von oben aufgegeben.
  • Überraschenderweise haben Versuche er.-geben, daß einzeln aufgegebene Flüssigkeitsmengen leichter durch das Material hindurchdringen und eine bessere Extraktionswirkung haben, wenn sie kälter sind als das Material: Diese Erscheinung findet wahrscheinlich ihre Erklärung darin, daß die jeweils aufgegebene Flüssigkeit infolge ihrer niedrigeren Temperatur in der Lage ist, den in den Zwischenräumen und Poren des Materials vorhandenen Dampf zu kondensieren und in die Zwischenräume selbst einzudringen.
  • Bei den bisher üblichen Formen der Extraktion hat man stets so gearbeitet, daß das zu extrahierende Material vollständig von der Extraktionsflüssigkeit umgeben und bedeckt wurde. Es hat sich gezeigt, daß man im Gegensatz zu dem bisher ausgeübten Extraktionsverfahren mit erheblichem Vorteil arbeitet, wenn man in Zeitabschnitten mit begrenzten Flüssigkeitsmengen extrahiert, die einzeln genommen kleiner sein mögen als es dem Volumen des Extraktionsgutes entspricht und verhältnismäßig rasch durch das Extraktionsgut fließen. Dabei ist es für den Extrak-;' tionsv erlauf von Bedeutung, daß sich na@ii ; Ablauf der jeweils verwendeten Flüssigkeifs7: menge das Material bis zum Eintreffen der nächsten Flüssigkeitsmenge in feuchtem Zustande befindet, wobei es von Dämpfen umgeben ist.
  • In manchen Fällen, insbesondere bei temperaturempfindlichem Material, ist es zweckmäßig, bei Unterdruck und Temperaturen unter ioo° zu arbeiten. In solchen Fällen kann die jeweils verwendete Flüssigkeitsmenge von dem Extraktionsgefäß angesaugt werden. Auch die Entfernung der einzelnen Flüssigkeitsmengen aus dem Extraktionsbehälter kann dann unter Anwendung von Vakuum erfolgen.
  • Eine besondere Ausführungsform des Verfahrens ist die Anwendung von Temperaturen, die über ioo° liegen, sofern diese Temperaturen den Verhältnissen entsprechend überhaupt zulässig sind: Die Anwendung von Temperaturen von über ioo° im Zusammenhang mit Extraktion von pflanzlichem Material u. dgl. ist an sich bekannt. Man verfuhr aber bisher in der Art, daß zur Vorbereitung der Extraktion zunächst eine Erhitzung unter Druck vorgeschaltet wurde.
  • Erfindungsgemäß wird die Extraktion mit der Druckerhitzung zu einem einzigen Arbeitsgang vereinigt, mit anderen Worten, die Flüssigkeit passiert während der Druckerhitzung. das Material und entfernt die Extraktstoffe.
  • Von besonderem Vorteil ist es auch in manchen Fällen, das Material anfangs bei niedrigen Temperaturen mit Unterdruck zu behandeln und später dann zur Druckextraktion überzugehen. Auf diese Weise können die ersten Fraktionen sehr schonend entfernt werden.
  • Die Vakuumextraktion und- Druckextraktion können auch miteinander so kombiniert werden, daß man nur während des Hindurchtreibens der Flüssigkeit Überdruck anwendet und während der übrigen Periode bei vermindertem Druck arbeitet.
  • Für die Ausführung des Verfahrens ist es wesentlich, daß das Extraktionsgut, z. B. Eichenholzraspelspäne, gleichmäßig und dicht aufgeschüttet ist, und daß andererseits der Zulauf der Flüssigkeit mit solcher Geschwindigkeit erfolgt, daß die Flüssigkeit sich zurächst im oberen Teil des Extraktionsgefäßes über den Spänen ansammelt, und daß alsdann die Flüssigkeit möglichst als geschlossene Flüssigkeitsmasse durch die Späne nach unten hindurchwandert, bis sie unten aus der Extraktionsschicht wieder austritt. Eine besonders wirksame Ausführung besteht auch darin, die Temperaturen im unteren Teile des Extraktionsbehälters etwas höher -zu halten als im oberen, und zwar jeweils vor ;hintritt der Flüssigkeit. Auf diese Weise .-i#i rd einer Abkühlung durch die kühlere Flüssigkeit entgegengewirkt. Die Einstellung der Temperaturen in der genannten Weise kann durch Dämpfen von unten bzw. Dampfentnahme von oben erfolgen.
  • In der Praxis hat es sich besonders bewährt, sowohl die Temperatur der einzelnen Flüssigkeitsmengen und der Füllungen als auch die Drucke allmählich während des Prozeßverlaufes zu steigern. Das Verhältnis zwischen den Temperaturen und Drucken soll dabei im wesentlichen erhalten bleiben.
  • Das Verfahren eignet sich besonders zur Durchführung in Einzelbehältern oder in solchen Batterien, die aus verhältnismäßig wenig Einzelbehältern von entsprechender Größe bestehen.
  • Um den Vorteil der Konzentrationssteigerung, d. h. der allmählichen Anreicherung der Extraktflüssigkeiten beim Arbeiten mit Einzelkörpern nicht preiszugeben, ist es zweckmäßig, die Anreicherung derart vorzunehmen, daß man die einzelnen Extraktmengen ansammelt und in bekannter Weise dem oder den Extraktionsbehältern derart zuführt, daß immer die am stärksten angereicherten Lösungen auf das frischeste Extraktionsmaterial einwirken, bis zuletzt das fast erschöpfte Material mit frischer Extraktionsflüssigkeit behandelt wird. Hierzu bedarf es entweder einer Gegenstrombatterie oder der Anordnung von entsprechenden Zwischengefäßen, d. h. Vorrats- und Aufsammelgefäßen für die Lösungen verschiedenen Konzentrationsgrades.
  • Was die Apparatur zur Ausführung des Verfahrens anlangt, so kann dies an sich in den üblichen Extraktionsbatterien durchgeführt werden.
  • In der Zeichnung ist in schematischer Darstellung eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens beispielsweise erläutert.
  • i ist ein Extraktionsbehälter, der fast vollständig mit dem gepreßten Extraktionsmaterial 2 gefüllt ist. Der Behälter besitzt eine Wärmeisolation 3 und ist am unteren Konus mit einem Filter q. ausgerüstet. 5, 6, 7 und 8 sind Vorratsbehälter für Aufnahme von mehr oder weniger angereicherter Extraktionsflüssigkeit. 9 ist ein Behälter für Frischwasser. Die Behälter können ebenfalls wärmeisoliert sein und eine Heizvorrichtung besitzen. Jeder dieser Behälter ist durch die Leitung-io, ii, l-', 13 und 14. und ein darin befindliches Ventil 15, 16,.17, 18 und 19 mit einer Sam-. melleitung 2ö' verbunden, welche zu einer Pumpe 21 führt, die die Extraktionsflüssigkeit durch die Leitung 22, den Wärmeaustauscher 23 und die Leitung 24 einem Zwischenbehälter 25 zuführt. Der Behälter ist mit der Dampfleitung 26 verbunden und gegebenenfalls mit einer zusätzlichen Heizung :27. 27 stellt eine Dampfschlange dar, die dazu dient, die Extraktionsflüssigkeit unmittelbar vor ihrem Eintritt in den Extraktor auf die gewünschte Temperatur zu bringen. An Stelle der Dampfschlange können auch andere sachgemäße Vorkehrungen getroffen sein, wie z. B. eine Inj ektorv orrichtung für das Einblasen von direktem Dampf in den Inhalt des Gefäßes 25. Vom Gefäß 25 aus gelangt die Extraktionsflüssigkeit durch die Leitung 28 mit dem Ventil 29 von oben in den Extraktionsbehälter i. Der Extraktionsbehälter ist am oberen Ende mit der Dampfleitung 3 0 und der Vakuumleitung 3 i und am unteren Konus mit der Dampfleitung 32 und der Vakuumleitung 33 absperrbar verbunden. Die Einführung der Leitung 32/33 kann durch geeignete Verteilervorrichtung und durch das Filter q. erfolgen. Nachdem die Flüssigkeit das Extraktionsmaterial durchströmt und sich mit Extrakt angereichert hat, verläßt sie durch das Filter q. den Extraktionsbehälter, gelangt durch Leitung 34 zum Wärmeaustauscher 23 und von hier zur Verteilerleitung 35, die durch die Drosselventile 36, 37, 38 und 39 absperrbar ist. Von hier aus gelangt die Flüssigkeit je nach Bedarf zu den obengenannten Vorratsbehältern 5, 6, 7 und B.
  • Der Wärmeaustauscher 23 ist so eingebaut, daß bei der Extraktion die durch die Leitung 34 abfließende Extraktionsflüssigkeit die durch 22 neu zufließende Flüssigkeit vorwärmt. Die Pfeile geben die Strömungsrichtung der Extraktionsflüssigkeit an.
  • Die Einschaltung des Gefäßes 25 ermöglicht es, unabhängig von der Leistung der Pumpe 2z für jeden Extraktionsvorgang die erforderliche Flüssigkeitsmenge gewissermaßen in Bereitschaft zu haben; während des Durchtrittes der Flüssigkeitsmenge durch das Extraktionsgut kann dann eine verhältnismäßig schwache Pumpe das Gefäß 25 in Ruhe wieder auffüllen.
  • Die Arbeitsweise zwecks Anreicherung der Flüssigkeit an Extrakt geschieht so, daß wenn der Extraktionsbehälter mit frischem Gut gefüllt ist, derjenige Vorratsbehälter mit der Pumpe in Verbindung gebracht wird, der schon die höchste Konzentration besitzt, darauf der nächsthöchste und so fort bis zu demjenigen, der die frischeste Lösung enthält. Ebenso läßt sich, wie aus der Zeichnung ohne weiteres hervorgeht, durch entsprechende Einstellung der Ventile 36, 37, 38 und 39, der Zulauf des Extraktes zu demjenigen Behälter regeln, der sinngemäß die austretende Flüssigkeit aufnehmen soll.
  • Es ist ohne weiteres möglich statt des in der Zeichnung wiedergegebenen einen Extraktionsbehälters zwei oder mehrere unter Verwendung entsprechender Regulierventile in das Leitungssystem einzuschalten. Dabei können die Behälter sowohl nebeneinander als auch hintereinander geschaltet werden.
  • Im reinen Gegenstrombatterieverfahren läßt sich die neue Arbeitsweise durchführen derart, daß die einzelnen Flüssigkeitsmengen unmittelbar ohne Vorratsbehälter von einem Extraktionsgefäß in das andere eintreten. Ausführungsbeispiel Gewinnung von Gerbstoff aus Eichenholz: Zunächst wird die Holzfüllung im Extraktionsgefäß durch Dämpfen von unten auf 6o° C angewärmt und zweckmäßig noch während des Dampfeinströmens -eine Flüssigkeitsmenge mit einer Temperatur von 45 ° C von oben aufgegeben. Dieses Aufgeben hat möglichst rasch zu erfolgen. Nach Abstellung der Dampfzufuhr von unten läßt man die Flüssigkeit durch das Holz nach unten hindurchfließen. Durch Dämpfen von unten wird nach dem Ablassen der Flüssigkeit die gesunkene Temperatur des Holzes wieder erhöht, und zwar auf etwa 65' C, alsdann wieder eine neue Flüssigkeitsmenge aufgegeben, die 15 bis 2o° C kälter ist als die Holzfüllung. Nach dem Durchlaufen dieser Flüssigkeitsmenge und ihrer Entfernung aus dem Extraktionsgefäß wird wieder aufgeheizt, und zwar abermals etwa 5° C höher als vor der Aufgabe der letzten Flüssigkeitsmenge, eine neue Flüssigkeitsmenge aufgegeben, die wiederum 15 bis 2o° C kälter ist als die Holzfüllung usf., bis die Temperatur der Holzfüllung gegen ioo° C und die Flüssigkeitstemperatur gegen 8o° C beträgt.
  • Dabei wird zur Extraktion nicht stets frisches Wasser benutzt, sondern bereits vorbenutzte Flüssigkeiten, die allmählich im Sinne einer systematischen Auslaugung angereichert werden, und erst zum Schluß wird das bereits stark erschöpfte Holz mit frischem Wasser behandelt.
  • Die Vorteile des neuen Verfahrens sind u. a. folgende: i. Es besteht die Möglichkeit, mit einem einzigen Behälter zu arbeiten. Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn an eine Verarbeitung des Rückstandes in dem betreffenden Behälter gedacht wird.
  • 2. je nachdem die Extraktion mehr oder weniger lange fortgesetzt wird, können höhere oder. niedrigere Ausbeuten erhalten werden. Auf alle Fälle werden durch die neue Arbeitsweise höhere Konzentrationen erzielt als sie bisher in der Gerbstoff industrie erhalten wurden. Der Gerbstoffgehalt des zur Verarbeitung kommenden Rohextraktes läßt sich bis zu 2,8 °/o bei der Verarbeitung von Eichenholz steigern, während bisher in der Gerbstoffindustrie Konzentrationen von nur 1,5 bis 2 °la anfallen.
  • 3. Die Zeit der Extraktion ist durch das abwechselnde Einwirken von Flüssigkeit und Dampf und durch das verhältnismäßig rasche Durchfließen erheblich abgekürzt.
  • q.. Man erhält infolgedessen auch Extrakt von besonders guter Qualität. Das Verhältnis von Gerbstoff zu Nichtgerbstoff in den Extrakten ist günstiger als bei den bisherigen Handelsprodukten und die erzielten Ausbeuten mindestens so groß wie bei den bisher in Anwendung stehenden Verfahren.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Extrahieren von pflanzlichen Stoffen in Druckbehältern unter erhöhter Temperatur, wobei nach erfolgter Behandlung mit Gasen oder Dämpfen mit einer Flüssigkeit extrahiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnd das Extraktionsgut mit Gasen oder Dämpfen aufgeheizt und darauffolgend von einer Extraktionsflüssigkeit durchströmt wird, deren Temperatur niedriger ist als die des angewärmten Extraktionsgutes.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils verwendete Flüssigkeitsmenge kleiner ist als das vom Extraktionsgut eingenommene Volumen.
DESCH102307D 1933-09-28 1933-09-29 Verfahren zum Extrahieren von pflanzlichen Stoffen Expired DE639775C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982002149A1 (fr) * 1980-12-22 1982-07-08 Hussmann Peter Procede d'extraction et dispositif pour sa mise en oeuvre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1982002149A1 (fr) * 1980-12-22 1982-07-08 Hussmann Peter Procede d'extraction et dispositif pour sa mise en oeuvre

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