DE636313C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen zur UEbermittlung von UEberwachungssignalen an eine Beamtin - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen zur UEbermittlung von UEberwachungssignalen an eine Beamtin

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DE636313C
DE636313C DES83383D DES0083383D DE636313C DE 636313 C DE636313 C DE 636313C DE S83383 D DES83383 D DE S83383D DE S0083383 D DES0083383 D DE S0083383D DE 636313 C DE636313 C DE 636313C
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  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Übermittlung von Überwachungssignalen an eine Beamtin.
Sie zeigt einen besonders zweckmäßigen und betriebssicheren Weg, derartige Überwachungssignale am Platz der Beamtin hervorzurufen, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß sowohl für die signalisierende Stelle als auch für die Beamtin je eine Sendeeinrichtung für voneinander verschiedene Frequenzen vorgesehen ist, durch deren Interferenz am Platz der Beamtin das Überwachungssignal hervorgerufen wird.
ig Besondere Vorteile bietet die Anordnung bei einer akustischen Erzeugung des Überwachungssignals am Arbeitsplatz der Vermittlungsstelle, da die Verständlichkeit des Gespräches durch die Betätigung der zur Signalerzeugung dienenden Einrichtungen nicht herabgesetzt wird.
Einen weiteren Vorteil bietet die Verwendung des Erfindungsgedankens in Anlagen, in denen das Überwachungssignal derjenigen Stelle, von der der Anreiz zur Aussendung gegeben wird, nicht zu Gehör kommen soll, damit diese das Überwachungssignal nicht nachahmen und so eine bestimmte Kennzeichnung (Verkehrsberechtigung,Tarif klasse usw.) fälschlicherweise vornehmen kann.
Die Abb. 1 bis 4 stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, und zwar zeigen sie, wie in Anlagen mit Anschlußstellen verschiedener Klassen die Klassenzugehörigkeit der anrufenden Stelle der Beamtin kenntlieh gemacht wird. Auf diese Ausführungsbeispiele ist jedoch die Erfindung nicht beschränkt.
Die Anordnung arbeitet in folgender Weise:
Zunächst seien die Stromläufe der Abb; 1 und 2 beschrieben.
Will der Teilnehmer N einer Münzfernsprechstelle eine Verbindung über einen Vermittlungsplatz herstellen, so reizt er beim Abnehmen seines Hörers seinen Vorwähler VW über Erde,Wicklung des Relais R1 Kontakt 21, Mikrophon, Übertrager Ue1, Stromstoßkontakt/, Hakenumschalter H U1 Kontakt ι t, Widerstand Wi, Batterie, Erde zur freien Wahl eines Gruppenwählers an. Nach der freien Wahl des Vorwählers spricht das Relais T über Erde, Batterie, Wicklung des Relais T1 c-Arm des Vorwählers VW, Kontakt 5 m, Widerstand Wi, Erde (parallel dazu über Wicklung I des Relais C1 Kontakt 6 k, Erde) an und schaltet die Verbindungsleitung an den Kontakt 3 t und 41 zum Gruppenwähler durch, so daß außer Relais C auch die Relais A und B ansprechen. Über den Kontakt 9 c wird das Relais V1 erregt (Erde, Batterie, Kontakt 9 c, Wicklung II des Relais C, Kontakt 8 a, Relais V1, Erde). Durch Einwurf einer Münze wurde der Münzeinwurfkontakt
MBK geöffnet, so daß durch Betätigung des Stromstoßkontaktes! / das Relais A des belegten Gruppenwählers stoßweise in bekannter, Weise aberregt wird. Den Stromstößen ept sprechend wird der Hubmagnet H des Grtjgft penwählers über Erde, Kontakte 12ze/, 11«, 10 v{, Hubmagnet H, Batterie, Erde erregt. Fällt nach der Stromstoß reihe das Relais V2, das beim Abfallen des Relais^ durch Aufhebung des Kurzschlusses erregt wurde, durch Kurzschluß über den Kontakt 8 α wieder ab, so erfolgt eine freie Wahl des Gruppenwählers, indem der Drehmagnet D über Erde, Kontakte 18^ iyp, i6vt, 15^, 13d, Drehmagnet D, Batterie, Erde erregt wird. Hat der Gruppenwähler einen freien Vermittlungsplatz gefunden, so spricht das Relais P über Erde, Wicklung II und I des Relais P, Kontakt 20 V1, C1-ArHi des Gruppenwählers, c2-Ader, Relais A1, Batterie, Erde an und sperrt durch Kurzschluß seiner Wicklung II über den Kontakt 19 p die Verbindungsklinke gegen jede weitere Belegung. Am Vermittlungsplatz leuchtet die Anruflampe AL über Erde, Kontakt 24O1, Klinkenkontakt if, Anruf lampe AL, Batterie, Erde auf. Beim-Einstecken des Abfragestöpsels wird die Anruflampe AL am Klinkenkontakt K abgeschaltet. Fragt die Beamtin ab, so legt sie den Abfrageschalter in Richtung 1 um und drückt gleichzeitig die Taste Ta, wodurch die Heizbatterie der Kathode des Schwingungserzeugers R2 eingeschaltet und somit eine Hilfsschwingung über den Übertrager Ue3 auf die Verbindungsleitung gesandt wird. Diese Schwingung, die außerhalb des Hörbereiches liegt, erzeugt nun im Zusammenwirken mit der in der Münzkassierstelle durch den Schwingungskreis LC erzeugten Grundschwingung, die sich von der Hilfsschwingung um ein geringes (z. B. S 000 Schwingungen) unterscheidet, aber noch außerhalb des Hörbereiches liegt, eine Interferenzschwingung innerhalb des Hörbereiches. Durch diesen Ton wird der Beamtin am Vermittlungsplatz der Anruf der besonderen Sprechstelle gekennzeichnet.
Gibt die Beamtin die Taste Ta frei, so wird die Hilfsschwingung abgeschaltet. Da die vom Münzfernsprecher ausgesandte Schwingung außerhalb des Hörbereiches liegt, findet keine nachteilige Beeinflussung der Sprechverständigung statt. Die akustische Signalgabe hängt also von zwei Faktoren ab, von denen der eine unter dem Einfluß der besonderen Sprechstelle und der andere unter dem Einfluß der Vermittlungsbeamtin steht. Wird einer der beiden Faktoren unterdrückt, so kommt keine Wirkung zustande. Es ist daher ohne Verwendung besonderer Schaltmittel, die auf die Signaleinrichtung der besonderen Sprechstelle zurückwirken, möglich, das die Verständlichkeit des Gespräches beeinflussende Signal aufzuheben.
.^ Stellt die Beamtin über ihre Verbindungsiiiftrichtung, die in der Abb. 2 nur unvoll-..,St|hdig dargestellt ist, da sie für den Eryiiidungsgedanken keine Bedeutung hat, eine 'Verbindung her, die eine Gebühr verlangt, so fordert sie den Teilnehmer auf, eine oder mehrere Münzen einzuwerfen. Hierdurch werden, je nach der Münzsorte, die verschiedenen Münzkontakte (z. B. MK1, MK2) betätigt, so daß infolge der Frequenzänderung im Schwingungserzeuger der Beamtin durch verschiedene Signale der Münzeinwurf kenntlieh gemacht wird.
Nach Beendigung des Gesprächs erfolgt die Auftrennung der Verbindung in bekannter Weise.
Anstatt die Einrichtungen für die Erzeugung der Grundschwingung an den Münzfernsprecher zu legen, können dieselben auch im Amt am ersten Vorwähler, wie dies beispielsweise in der Abb. 1 durch die beiden strichpunktierten Linien an den Kontakten 3 t und 41 gezeigt ist, angeschaltet werden.
Die Abb. 3 zeigt eine Anordnung, in der die zur Kennzeichnung der Anschlußstellen verschiedener Klassen für die Beamtin notwendigen Einrichtungen an der Dienstleitung angeordnet sind.
Reizt der Teilnehmer N durch Abheben seines Höhrers (Abb. 1), wie schon vorher beschrieben, seinen VW zur freien Wahl an, so findet, wenn eine freie \rerbindungsleitung gefunden ist, eine Stillsetzung des VW statt, indem das Relais T über die Wicklung des Relais C (Abb. 3) und den Kopfkontakt 35 k erregt wird. Hierdurch wird über die Kontakte des Relais T die Anschlußleitung auf die a- und fr-Ader (Abb. 3) durchgeschaltet, so daß die Wicklungen I und II des Relais A über die Teilnehmerschleife erregt werden. Nach dem Schließen des Kontaktes 30 α wird das Relais V über Er.de, Kontakt 30 a, Relais V, Batterie, Erde erregt, so daß der Drehmagnet D1 des Dienstwählers DW über Erde, Kontakte 3Ii2, 32 v, 33 P1, 34(U1, Drehmagnet!^, Batterie,Erde solange stoßweise (infolge des Selbstunterbrecherkontaktes 34^1) no erregt wird, bis der Dienstwähler über seinen Arm C2 ein Potential findet, das nach Erregung des Relais C über den Kontakt 46 c an die Prüfader gelegt wurde. In dem Kreise Erde, Kontakt 36 a, Relais V1, Kontakt 37 a±, Batterie, Erde wird das Relais V1 erregt. Das augenblicklich noch kurzgeschlossene Relais V2 wird erst während der Aussendung der Stromstoßreihen bei sfoßweiser Öffnung des Kontaktes Z7ai erregt und bleibt während der Stromstoßreihe angezogen, um erst nach Ablauf der Stromstoßreihe durch Kurzschluß
636BlB
über den Kontakt 37 at wieder zum Abfallen gebracht zu werden. Läuft der Dienstwähler DW auf die belegte Prüf ader auf, so werden die Relais T1 und P1 in dem Kreise Erde, Batterie, Kontakt 46 c, Relais T2, ReIaIsT1, Co-Arm des Dienstwählers DW, Wicklungen I und II des Relais P1, Widerstand Wi, Erde erregt, während das Relais T2 infolge des hohen Widerstandes Wi nicht anspricht. Der Dienstwähler wird durch Auftrennen des Erregerkreises des Drehmagneten D1 am Kontakt ZiPi stillgesetzt. Nach Schließen der Kontakte 39^1, 4.It1 und der Kontakte 44^1 und 45 P1 erfolgt die Anschaltung der Beamtin. Da über die Kontakte 42 ί2 und 43 i2 die in der Abbildung nur schematisch angedeutete Einrichtung zur Schwingungserzeugung, die ebenso wie die Einrichtung R2 in der Abb. 2 geschaltet sein kann, liegt, erfolgt im Zusammenwirken mit der Einrichtung R1 an der Teilnehmerstelle (Abb. 1) die Kennzeichnung der Anschlußstelle; schließt jetzt die Beamtin durch Drücken der Taste Ta den hochohmigen Widerstand Wi kurz, so wird das Relais T2 in dem schon beschriebenen P ruf Stromkreis erregt, so daß der Schwingungserzeuger abgeschaltet wird und beim Abfragen durch die Beamtin keine Herabsetzung der Gesprächsverständlichkeit stattfindet. Hiernach wird die Beamtin durch Betätigung des Zahlengebers, indem durch den Zahlengeber das Relais T3 über Erde, Kontakt 662, c2-Arm, des Dienstwählers DW, Relais T3, Batterie, Erde erregt wird, das Relais A1 stoßweise über den Kontakt 50 t3 zwecks Einstellung des folgenden Wählers erregen, so daß in bekannter Weise die vom Teilnehmer N gewünschte Verbindung hergestellt wird. Da nach der Stromstoßgabe die Relais C (durch Öffnen des Kopfkontaktes 3.5 k beim Heben des Wählers GW) und T3 (durch Öffnen des Zahlengeberkontaktes 66 ζ nach der Stromstoßabgabe) abfallen, wird infolge Öffnen der Kontakte 46c und 47 i3 der Dienstwähler DW freigegeben und die Verbindungsleitung über die Kontakte 49i3 und 5Ii3 durchgeschaltet. Die Auslösung der Verbindung nach Gesprächsschluß erfolgt in der Weise, daß beim Auflegen des Hörers an der Teilnehmerstelle N das Relais A abfällt, so daß das Relais V1 ebenfalls abfällt und nach Kurzschließen der Wicklung I des Relais P über den Kontakt 55W1 der Auslösemagnet M des Wählers OW über Erde, Kopfkontakt 65k, Kontakte 64p, 63^2, 6IW1, Magnet M, Batterie, Erde erregt. Durch Öffnen des Kontaktes bjm wird auch der Vorwähler VW freigegeben.
Anstatt die für die Beamtin vorgesehenen Einrichtungen zur Kennzeichnung der Anschlußstelle an der Dienstleitung anzuordnen, kann dieselbe auch an den in dem Abzweig liegenden Dienstwähler DW angeschaltet werden, wie dies durch die strichpunktierte Linie an den Adern a2 und b2 in der Abb. 3 gezeigt ist.
Die Abb. 4 zeigt eine Anordnung, in der die für die anrufende Anschlußstelle vorgesehenen Einrichtungen zur Schwingungserzeugung an über Schaltmittel der Vorwahlstufe erreichbare Verbindungswege angeordnet sind.
Hebt der Teilnehmer JV seinen Hörer ab, so wird das Relais R über Erde, Batterie, Widerstand Wi, Kontakt 70 t, Teilnehmer N, Kontakt 71 t, Relais R, Erde erregt. Hier- 7S durch wird der Anruf sucher AS1 angelassen, indem der Drehmagnet D desselben über Erde, Kontakte 79 r, 96 d, 80 p; Drehmagnet D, Batterie, Erde infolge des Selbstunterbrecherkontaktes g6d so lange stoßweise erregt wird, bis der Anrufsucher AS1 die anrufende Leitung erreicht hat. In diesem Falle erfolgt eine Erregung der Relais T und P in dem Kreise Erde, Batterie, Widerstand Wi, Kontakt 72 r, Relais T, c3-Arm des Anruf Suchers AS1, Wicklungen I und II des Relais P, Kontakt 77 r, Erde, so daß das Relais R durch öffnen der Kontakte 70 t und 711 aberregt und die Verbindungsleitung über die Kontakte 74 p und 7Sp durchgeschaltet wird. Nach Durchschaltung der Verbindungsleitung erfolgt eine Erregung des Relais yi über Erde, Batterie, Relais A, Kontakt 75 p, &3-Arm des Anrufsuchers AS1, Teilnehmer N, a3-Arm des Anruf Suchers AS1, Kontakt 74p, Widerstand Wi, Erde, so daß die Relais T und P in dem Kreise Erde, Batterie, Widerstand Wi, Kontakt 73 t, Relais T, C3-Arm, Wicklung I des Relais P, Kontakte 76 p, 78 a, Erde gehalten werden. Durch Schließen der Kontakte 74p und 75 £ wird gleichzeitig in der Durchschaltung der Verbindungsleitung die Schwingungserzeugereinrichtung über die Punkte ti und υ angeschaltet. Dieser Schwingungserzeuger entspricht der in der Abb. 1 mit R1 bezeichneten Anordnung.
Der Erregerkreis des Drehmagneten D wird am Kontakt 80 p aufgetrennt. Ist die Verbindungsleitung VL jetzt von der Teilnehmerstelle N belegt, so wird der Anrufsucher AS2 zur Anschaltung einer freien Beamtin angelassen, nachdem das ReIaISA1 über Erde, Widerstand Wi, Kontakt 8 ία, Verbindungsleitung VLf Kontakt 98 tv Relais R1, Batterie, Erde erregt wurde. Der Drehmagnet D1 des Anruf Suchers AS2 wird^über Erde, Kontakte 94 T1, 97 (I1, 95 P1, Drehmagnet D1, Batterie, Erde stoßweise erregt, bis die belegte Verbindungsleitung aufgefunden ist. In diesem Falle erfolgt eine Erregung der Relais T1 und P1 in dem Kreise Erde, Batterie, Widerstand Wi, Kontakt 8Sr1, Relais T1,
eseaia
Cj-Arrn des Anrufsuchers AS2, Wicklungen 1 und II des Relais P1, Kontakt 92 T1, Erde, so daß das Relais R1 durch öffnen des Kontaktes 98 J1 aberregt und über die Kontakte 83 P1, 84 P1 die Verbindungsleitung durchgeschaltet wird. Nach Durchschaltung der Verbindungsleitung erfolgt eine Erregung des Relais A1 über Erde, Batterie, Wicklung I des Relais A1, i>4-Arm des Anrufsuchers AS2, ίο Kontakt 84^1, Verbindungsleitung VL, Kontakt 81 a, Widerstand Wi, Erde, so daß die Relais T1 und P1 in dem Kreise Erde, Batterie, Widerstand Wi3 Kontakt 86 tu Relais Tls c4-Arm des Anruf suchers AS2, Wicklung I ' 15 des Relais P1, Kontakte 91 pu 93 alt- Erde gehalten werden. Der Erregerkreis des Drehmagneten D1 wird am Kontakt 95 P1 aufgetrennt. Durch Schließen des Kontaktes 87 O1 wird die Lampe L über Erde, Kontakte 87 αυ 89 t2, Lampe L, Batterie, Erde zum Aufleuchten gebracht, wodurch die Beamtin ein Anrufzeichen erhält. Das Abfragegerät mit der Einrichtung zur Schwingungserzeugung, wie diese in der Abb. 2 dargestellt ist, liegt an den Punkten χ und y in der Verbindungsleitung. Es folgt jetzt der übliche Vorgang der Anschaltung der Schwingungserzeuger zur Kennzeichnung der Anschlußstelle und des Abfragens. Die Beamtin stellt nun die gewünschte Verbindung über Stöpsel und Klinke weiter her, wobei das Relais T2 über Erde, Batterie, Relais T2, Stöpselteil 3, Klinkenhülse, Erde erregt wird und am Kontakt 8912 die Lampe L abgeschaltet.
Nach Gesprächsschluß erfolgt die Trennung der Verbindung in der Weise, daß nach Auflegen des Hörers an der Teilnehmerstelle N das Relais A abfällt, so daß am Kontakt 78 a der Haltekreis der Relais P und T aufgetrennt wird. Außerdem erfolgt durch öffnen der Kontakte 81 α und 82 α eine .Aberregung des Relais A1. Hierdurch wird auch der Haltekreis der ReIaIsP1 und T1 geöffnet, so daß die Verbindungsleitung für den Verkehr frei wird, nachdem nach Aufleuchten der Lampe L über Erde, Kontakte 88 CL1, 90 t2, Lampe L, Batterie, Erde, die Beamtin das Schlußzeichen erhalten hat, so daß sie den Stöpsel aus der Klinke herauszieht. Hiernach fällt das Relais T2 ab, und die Lampe erlicht durch öffnen des Kontaktes 90 t2. Die Verbindung ist also jetzt vollständig aufgetrennt.

Claims (17)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Übermittlung von Überwachungssignalen an eine Beamtin, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl für die signalisierende Stelle als auch für die Beamtin je eine Sendeeinrichtung für voneinander verschiedene Frequenzen vorgesehen ist, durch deren Interferenz am Platz der Beamtin das Überwachungssignal hervorgerufen wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen elektrische Schwingungen verschiedener Frequenzen erzeugen, deren Interferenz im Bereich der Tonfrequenzen liegt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden Einrichtungen nur vorübergehend bei Herstellung einer Verbindung wirksam wird, um eine Störung der Sprechverbindung durch dauerndes Zusammenwirken beider Einrichtungen zu verhindern.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Beamtin vorgesehene Einrichtung durch eine Schaltmaßnahme der Beamtin ein- oder ausgeschaltet wird, während die andere Einrichtung dauernd an die Verbindung angeschaltet ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Beamtin vorgesehene Einrichtung am Arbeitsplatz angeordnet ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruchs, dadurch, gekennzeichnet, daß die am Arbeitsplatz angeordnete Einrichtung mehreren Verbindungseinrichtungen (Schnurstromkreisen) gemeinsam ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung dem Sprechapparat der Beamtin zugeordnet ist.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die 1^o für die Beamtin vorgesehene Einrichtung an einer Dienstleitung angeordnet ist, die von dem für die Sprechverbindung der Teilnehmer zu benutzenden Verbindungsweg abzweigt. 1OS
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung an einem in dem Abzweig liegenden Dienstwähler angeordnet ist.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach An- »o spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der zur Kennzeichnung einer bestimmten Klassenzugehörigkeit erforderlichen Einrichtungen an den Anschlußstellen einer Klasse angeordnet ist.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung bei Einleitung einer Verbindung (Abheben des Hörers) seitens der Anschlußstelle in Tätigkeit gesetzt wird.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach An-
    Spruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung von der Vermittlungsstelle aus über die Anschlußleitung gespeist wird.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Anschlußstellen zugeordneten Einrichtungen den Anschlußleitungen dieser Sprechstelle in der Vermittlungsstelle, zugeordnet sind.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung bei Durchschaltung der Anschlußleitung angeschaltet wird.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für anrufende Anschlußstellen vorgesehenen Einrichtungen an über Schaltmittel· der Vorwahlstufen erreichbaren Verbindungswegen angeordnet sind.
  16. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 für Fernsprechanlagen mit Sprechstellen, die mit Selbstbelastungseinrichtungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Schwingungserzeuger in der Selbstbelastungseinrichtung hervorgerufene Frequenzen mit einer am Platze der Beamtin erzeugten Frequenz derart zusammenwirken, daß durch die im Bereich der Tonfrequenz liegende Interferenz beider Schwingungen der Beamtin die Betätigung der Selbstbelastungseinrichtung kenntlich gemacht wird.
  17. 17. Schaltungsanordnung nach An-Spruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß je nach Art der Betätigung der Selbstbelastungseinrichtung (Einwurf verschiedener oder mehrerer Münzen) durch den dieser Einrichtung zugeordneten Schwingungserzeuger verschiedene Frequenzen hervorgerufen und mit der am Platz der Beamtin erzeugten Frequenz infolge Interferenz der zusammenwirkenden Schwingungen entsprechend verschiedene Töne der Beamtin übermittelt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DES83383D 1927-12-30 1927-12-30 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen zur UEbermittlung von UEberwachungssignalen an eine Beamtin Expired DE636313C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760243C (de) * 1936-05-27 1953-06-15 Int Standard Electric Corp Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Alarmmeldungen ueber ein Fernsprechnetz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE760243C (de) * 1936-05-27 1953-06-15 Int Standard Electric Corp Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Alarmmeldungen ueber ein Fernsprechnetz

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DE637452C (de) 1936-10-29

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