DE63486C - Anordnung der die Pfeifenventile tragenden Bälge bei pneumatischen Orgelwindladen auf herausnehmbaren Einsatzkörpern - Google Patents

Anordnung der die Pfeifenventile tragenden Bälge bei pneumatischen Orgelwindladen auf herausnehmbaren Einsatzkörpern

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DE63486C
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bellows
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DENDAT63486D
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A. KLUGE, Pfarrer, in Schönfeld, Keg.-Bez. Liegnitz, Kreis Bunzlau
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/06Valves; Sleeves

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
herausnehmbaren Einsatzkörpern.
Durch die vorliegende Erfindung wird bezweckt, jedes Ventil leicht herausnehmen und wieder einsetzen zu können.
. Die Windlade W besteht aus den durch Einsätze ^ gebildeten Einzelkanälen al a,- a% für die einzelnen Register, die durch Sperrventile in bekannter Weise Druckluft empfangen. Für je einen Ton (aller Register) ist unten ein durchlaufender Spielkanal k angeordnet, der sich nach vorn bis unter einen längsdurchlaufenden Druckluftkanal / erstreckt. Zwischen dem mit konischer Oeffnung b versehenen Boden von Z und dem mit eben solcher Oeffnung b1 versehenen Boden von k ist ein Doppelsitzventil c angeordnet, um abwechselnd die Verbindung von / nach k, sowie die Verbindung des Spielkanals mit der freien Atmosphäre zu erzielen.
In der in Fig. 1 gezeichneten Stellung ist das Ventil c mittelst Wickelfeder d nach unten gezogen;, die obere Lage wird durch Einwirkung der Tasten ermöglicht. In jeder Kammer al a2 az sitzt ein kleiner Faltenbalg B, dessen Verschlussdeckel e mit Ventilstange e1 und Ventil f ausgerüstet ist. Letzteres beeinflufst die entsprechende Pfeifenstocköffnung in der Weise, dafs, wenn der Balg durch Druckluft von innen gespannt ist, das Ventil diese Oeffnung verschliefst. Des leichten Auswechselns wegen ist nun jeder Balg auf einen Kegel C gesetzt, der von unten durch den Kanal k bis in die Kammern a1 a2 as reicht. Eine centrale Bohrung im Kegel / in Verbindung mit radialen Oeffhungen nach dem Kanal k zu vermittelt die andauernde Verbindung zwischen letzterem und dem betreffenden Balg. Der Kegel C ist mittelst Belederung gegen die Wandungen abgedichtet und wird durch die Feder g fest und sicher gehalten. Man braucht demnach nur die Feder g von der Grundfläche des Kegels abzudrehen, um jederzeit leicht den betreffenden Balg mit dem Ventil. herausnehmen zu können.
Wird der Führungsstift s des Ventiles c von der Klaviatur aus angehoben, so dafs Kanal Z verschlossen wird, so strömt die in k und den aufgeblasenen Bälgen vorhandene Druckluft in die freie Atmosphäre. Die in der betreffenden Kammer a' α 2 α 3 vorhandene Druckluft wird den Balg B zusammendrücken und das Ventil öffnen, weil der Druck desselben auf den gröfseren Verschlufsdeckel des Balges gröfser ist als der Druck nach oben auf das kleinere Ventil/.. Wird umgekehrt der Stift s nachgelassen, bis das Ventil unten aufsitzt, so wird der betreffende Balg B wieder angeblasen, und das Ventil f schliefst die Pfeifenöffnung.
In der gezeichneten Anordnung werden sich die Ventilbälge B durch Einführen von Orgelwind aus dem Kanal Z in dieselben nur dann anheben, wenn dieser Wind einen gröfseren Druck hat, als der in den Windkastencancellen al a'2 as, wie es z.B. für gröfsere Orgeln der Fall ist. Für kleinere Orgeln, wo für die Cancellen a1 a1 a3 und Kanäle Z k gleich starker Druckwind benutzt wird, mufs die Schwere des Balges B sammt Deckel e und Ventil f durch eine Feder ρ, Fig. 2, ausgeglichen werden, die ständig den Balg aufzuziehen sucht

Claims (1)

  1. und somit bei gleichem Winddruck über und im Balg den Schlufs des Pfeifenloches bewirkt.
    Immerhin mufs aber der Gröfsenunterschied des Ventiles/ und des Balgdeckels e ein solcher sein, dafs bei Entleerung des Luftkanales k ein Drucküberschufs (von oben nach unten) vorhanden ist, der den Balg nach dem Anschlag der Taste zusammendrückt und somit die Pfeifenöffnung freimacht.
    Die Abdichtung der verwendeten, herausnehmbaren Kegel C mufs bei der gezeichneten Anordnung (Fig. ι und 2) eine sorgfältige sein, da sonst ein ziemlicher Windverlust zu erwarten wäre.
    Es kann daher unter Umständen zweckmäfsiger und besser sein, wenn die Kegel oder Scheiben nur in dem inneren Mittelboden eingesetzt und die untersten Kanäle durch ein ganzes Brett geschlossen werden, wie dies die Fig. 3 veranschaulicht. Das Brett wird dann einfach hinweggehoben bezw. geöffnet, ehe man die Kegel mit den aufgesetzten Ventilen (besser dann blos Scheiben C1) aushebt.
    Der cylindrische Ansatz y der Scheiben C1 ist der sicheren Dichtung halber beledert, und treten an Stelle der Federn g zwei Winkelhaken gl gl.
    Statt der Schraubenfeder^, Fig. 2, ist eine Ausgleichung des Balges B mittelst Winkelhebels q und Gegengewichtes q1 vorgesehen.
    Die Verbindung zwischen den Tasten und dem Ventil c kann natürlich in verschiedener Weise hergestellt werden, und zwar entweder durch Winkelhaken, Abstracten oder in der aus der Zeichnung Fig. 1 ersichtlichen Weise.
    Patenτ-Ansprüch:
    An pneumatischen Orgelwindladen, bei welchen die Pfeifenventile von kleinen Bälgen getragen werden, die Anordnung dieser Bälge auf herausnehmbaren Einsatzkörpern C bezw. C1.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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