DE63440C - Jalousie-Darre - Google Patents

Jalousie-Darre

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Publication number
DE63440C
DE63440C DENDAT63440D DE63440DA DE63440C DE 63440 C DE63440 C DE 63440C DE NDAT63440 D DENDAT63440 D DE NDAT63440D DE 63440D A DE63440D A DE 63440DA DE 63440 C DE63440 C DE 63440C
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DE
Germany
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kiln
rake
prongs
blind
tines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63440D
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English (en)
Original Assignee
R. H. teichel in Mügeln bei Dresden
Publication of DE63440C publication Critical patent/DE63440C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/001Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors
    • F26B17/002Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors with floors which may rotate and turn over as a whole or in part, e.g. around a horizontal axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
J a I ο u s i e-'D a r r e.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. December 1891 ab.
Die Bildung der Hordenflächen für Darren oder Trockenanlagen aus Rechen hat den Zweck, eine Auflagerungsfläche für das Darroder Trockengut zu schaffen, mittelst welcher, unter Wahrung gröfstmöglicher Durchgangsöffnungen für den Luftstrom, die Möglichkeit geboten ist, aufser selbstthätigem Abräumen von einer oberen Horde auf . die darunter liegende, ein Aufbrechen des Darr- oder Trockengutes während seiner Lagerung auf der Hordenfläche vollziehen zu können, um das Zusammenbacken der einzelnen Stücke des Darr- oder Trockengutes unter sich zu vermeiden bezw. zu unterbrechen, um ferner eine veränderte Lagerung des Darr- oder Trockengutes zur Darbietung anderer Flächen desselben an den durchstreichenden Luftstrom herbeizuführen und um schliefslich eine gleichmäfsigere Vertheilung des Darr- oder Trockengutes auf der unteren Hordenfiäche beim Abstürzen desselben von der oberen Hordenfläche zu bewirken.
Die Anordnung ist hauptsächlich für das Trocknen von zerschnittener Zuckerrübe und Cichorienwurzeln getroffen, sie kann aber auch zum Trocknen und Darren von anderem Material benutzt werden, wobei sich der Abstand der Zinken' von einander nach der Gröfse der Körner oder Stücke des Darr- oder Trockengutes zu richten hat.
. Fig. ι ist der Längenschnitt, Fig. 2 der Grundplan, theilweise im Schnitt, einer mit Rechen ausgestatteten Darr- oder Trockenanlage.
Wie aus dem Schnitt in Fig. 2 zu ersehen ist, besteht die Auflagerungsfläche oder Horde aus einer Reihe parallel neben einander angeordneter Rechen.
In den vorzugsweise aus Flacheisen gebildeten und drehbar angeordneten Stäben α sind die waagrechten Zinken b so eingesetzt, dafs sie an beiden Seiten der Stäbe vorstehen.
Dabei sind die Rechen so gegen einander versetzt, dafs die Zinken jedes Rechens in die Zwischenräume zwischen den Zinken der benachbarten Rechen eintreten. Auf diese Weise ist eine Auflagerungsfläche mit gleichmäfsigen Durchgangsöffnungen für den Luftstrom gebildet.
An den Enden der Flächen sind Stäbe a angeordnet, die nur nach einer Seite abstehende Zinken haben. Diese halben Endrechen können fest oder drehbar wie die übrigen Rechen angeordnet werden.
Die Stäbe α sind in bekannter Weise durch Gelenke c mit einer Zugstange d verbunden, durch welche die Bewegung der Rechen von aufserhalb herbeigeführt werden kann.
Die Bewegung kann nun eine zweifache sein: zunächst eine rüttelnde, d. h. eine durch kurzes Hin- und Herschieben der Zugstange d hervorgerufene, so dafs die Zinken aus der waagrechten Fläche in eine etwas geneigte. Stellung versetzt werden.
Durch diese Schwingbewegung nach beiden Seiten wird die ruhige Lagerung des Darroder Trockengutes unterbrochen und ein Aufbrechen des Gutes herbeigeführt, so dafs zusammengebackene Stücke wieder aus einander fallen und an den Zinken anklebende Stücke losgebrochen werden. Zugleich wird eine vollständig veränderte Lage der Stücke durch dieses
Rütteln herbeigeführt, so dafs durch diese veränderte Lage veränderte Luftwege geschaffen werden, wodurch bezweckt wird, die Zuckerrübenbrocken oder die Cichorienwurzeln nach und nach mit allen Flächen dem Luftstrom auszusetzen. Die Stellung der Zinken bei der rüttelnden Bewegung ist in den Horden V und VI angedeutet.
Die Wirkung dieser rüttelnden Bewegung ist mit keiner bisher bekannt gewordenen Jalousie-Darreneinrichtung zu erreichen; es ist bekannt, dafs Rübenschnitzel sich beim Trocknen durch Heifsluftstrom zusammenballen, so zwar, dafs, wenn man die bisher angewendeten Jalousien aufrecht stellte, die zusammengeballten Schnitzel gar nicht durchfielen und erst durch anderweite Zerkleinerung zum Durchfallen veranlafst werden mufsten.
Bei der Rechenanordnung nach vorliegender Erfindung werden solche Zusammenballungen rechtzeitig durch Rüttelbewegung mit der Hordenfläche dadurch zerkleinert, dafs die Zinken benachbarter Rechen beim wiederholten Schwingen nach beiden Richtungen durch einander greifen, wobei die Zusammenballungen zerkleinert und die an den Zinken anhaftenden Stücke abgestreift werden, als zugleich eine Reinigung der Hordenfläche von durch Trocknung anhaftenden Stücken herbeigeführt wird.
Will man das Gut von einer Horde auf die untere fallen lassen, so erfolgt als zweite Bewegung eine gröfsere Bewegung durch die Zugstangen, wie in den Horden I und IH angedeutet. Hierbei tritt nun gegenüber den früheren Jalousiehorden der Vortheil ein, dafs das auf einem beweglichen Theil der Fläche lagernde Quantum nicht einfach auf der schrägen Fläche hinunterrutscht und auf der unteren Horde als Haufen oder Damm sich lagert, der erst wieder ausgebreitet werden mufs, sondern dafs die Zwischenräume der Zinken dann, wenn die Nachbarzinken aus diesen Zwischenräumen herausgetreten sind, genügende Oeffnungen zum Durchfallen eines grofsen Theiles der Stücke darbieten, so dafs letztere in geeigneter Weise über die untere Horde zerstreut ausgebreitet werden. Dieses gleichmäfsige Ausbreiten wird durch volles Ausschwingen der Rechen nach beiden Richtungen unterstützt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Jalousie - Darre, bei welcher die einzelnen Hordenflächen aus drehbaren Rechen mit Zinken nach beiden Seiten bestehen, wobei die Zinken eines jeden Rechens zwischen die Zinken der benachbarten Rechen eingreifen und durch Rüttelbewegung der Rechen ein Aufbrechen der zusammenbackenden oder ein Losbrechen der anbackenden Theile des Darr- oder Trockengutes, sowie durch Schwingbewegung der Rechen ein selbstthätiges, gleichmäfsiges Bestreuen der unteren Hordenflächen beim Entleeren der oberen erfolgt. . .■ .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT63440D Jalousie-Darre Expired - Lifetime DE63440C (de)

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