DE548628C - Kartoffelerntemaschine mit Rost und ueber diesem angeordneter Foerdervorrichtung - Google Patents
Kartoffelerntemaschine mit Rost und ueber diesem angeordneter FoerdervorrichtungInfo
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- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D17/00—Digging machines with sieving and conveying mechanisms
- A01D17/02—Digging machines with sieving and conveying mechanisms with conveyors arranged above the sieving device
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Description
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Kartoffelerntemaschine ist mit einem Aufnahmerost
versehen, auf den die Kartoffeln durch ein Schar aufgegeben werden und auf welchem sie durch eine Fördervorrichtung,
beispielsweise durch ein in aufrechter Ebene umlaufendes Schleuderrad oder durch ein
liegendes Zinkenrad, weiterbewegt werden. Der Rost hat den Zweck, die Kartoffeln von
anhaftendem Erdreich und von' Kraut zu befreien, gleichzeitig aber das Erdreich und das
Kraut schnell abzuführen, und zwar so, daß das Kraut nicht an dem Rost sich festsetzen
kann.
Es sind Auffangroste bei Kartoffelerntemaschinen bekannt, die aus einzelnen Stabgruppen
bestehen, die in wechselnder Folge auf und nieder schwingend bewegt werden und dadurch die durch ein Schar auf sie gebrachten
Kartoffeln vom Erdreich und vom Kraut befreien. Dabei sollen die Kartoffeln über den
Rost hinweggeführt werden, die Erde und das Kraut aber zwischen den Stäben durchfallen.
Bei einer anderen bekannten Kar-· toffelerntemaschine mit einem ähnlichen
Aufnahmerost sind oberhalb des letzteren Fingergruppen an einer endlosen Kette angeordnet,
die in Längsrichtung des Rostes mit ihren Fingern über letzteren hinweggeführt werden, so daß sie bei ihrer Vorbewegung
zwischen die sich bewegenden Finger oder Stäbe eingreifen. Bei beiden bekannten Ausführungen wird der beabsichtigte
Zweck durchaus nicht erreicht; es findet im Gegenteil infolge der Bewegung der Finger
oder Stäbe das Festsetzen des Krautes und des Erdreiches in dem Rost in erhöhtem
Maße statt.
Bei der Kartoffelerntemaschine gemäß der Erfindung besteht der Rost ebenfalls aus in
der Bewegungsrichtung der über ihn hinwegzuführenden Kartoffeln aufeinanderfolgenden
Stabgruppen. Die Stäbe sind jedoch unbeweglich angeordnet, und sie sind so ausgeführt,
daß der Rost einesteils anstatt einer hindernislosen eine das Erschüttern oder Rütteln der ausgehobenen und auf dem Rost
sich vorschiebenden, aus Kartoffeln und Erdreich bestehenden Masse bewirkende, Anstoßgelegenheiten
bietende Oberfläche bildet.
Erfindungsgemäß sind bei dem Rost die in an sich bekannter Weise an unterhalb der
Rostfläche liegenden Ouerstäben befestigten Stäbe der einzelnen Stabgruppen fest mit
dem Rostträger verbunden, und es werden die an den Ouerstäben befestigten Enden der
Roststäbe von den freien Enden der in der Bewegungsrichtung der Kartoffeln zurückliegenden
Stabgruppe überdeckt oder seitlich überragt.
Hierbei können die Stäbe der einzelnen Gruppen in einer Linie liegend aufeinanderfolgen
oder in wirksamerer Weise zueinander versetzt angeordnet sein. Bei dieser Ausführung
ergibt jeder zwischen zwei Stäben befindliche, von dem Ouerstab der folgenden
Stabgruppe aufsteigende Roststab eine wirksamere Anstoßgelegenheit für das sich vorschiebende
Gut.
Besonders günstig wirkt ein solcher Rost in Verbindung mit einem liegenden oder
stehenden Wurf- oder Schleuderrad; er bildet dann entweder einen Teil einer ebenen Kreisfläche
oder einer Zylinderfläche.
Die Erfindung ist in Ausführungsbeispielen auf der Zeichnung dargestellt. Die
Abb. i, 2 und 3, 4 und 5 zeigen einen ebenen Aufnahmerost; Abb. 6 zeigt einen solchen
Rost in Verbindung mit einem stehenden Wurfrad und Abb. 7 einen solchen in Verbindung
mit einem liegenden Zinkenrad; Abb. 8 stellt eine Sonderausführung dar.
Nach den Abb. 1 bis 6 und 8 besteht der Rostträger aus einem Rahmen a, dessen
Längsteile durch Ouerstäbe b verbunden sind, die in gleichen Abständen voneinander angeordnet
sind. An den Querstäben b ist je eine Gruppe von Roststäben c befestigt, wobei
die letzteren nach der gleichen Seite sich erstrecken und zunächst schräg aufwärts,
dann aber so gerichtet sind, daß die Stäbe c aller Roststabgruppen in einer gemeinschaftlichen,
die Rostfläche bildenden Ebene liegen. Die freien Enden der Stäbe c übergreifen die
Stäbe c der folgenden Roststabgruppe. Die Roststäbe c sind bei allen Gruppen so angeordnet,
daß sie in Längsrichtung unmittelbar hintereinander in einer Linie liegen, wie es
Abb. 2 zeigt. Das freie Ende eines Roststabes befindet sich also unmittelbar über
dem schräg aufwärts führenden Ende eines Roststabes der vorauf gehenden Gruppe, jedoch
höher liegend.
Bei dem in Abb. 3 und 4 dargestellten Rost sind die Stäbe c der einen Gruppe ver-
4.0 setzt zu den Stäben der anderen Gruppe angeordnet, so daß mit Ausnahme der Roststäbe
am Vorderende des Rostes die freien Enden aller Roststäbe sich zwischen zwei Roststäben der folgenden Gruppe befinden.
Die freien Enden erstrecken sich bei dieser Ausführung weiter zwischen die voraufgehenden
Roststäbe, so daß sie mit diesen in gleicher Höhe liegen. Die Ouerstäbe b liegen
aber auch hier in einem Abstand unterhalb der Roststäbe c, und letztere sind mit
abwärts gebogenen Enden an sie angeschlossen.
Beide beschriebenen Roste besitzen infolge der Unterbrechungen der Rostfläche durch
die freien Enden der Roststäbe bzw. durch die zu den Querstäben b abwärts führenden
Enden der Roststäbe die Fähigkeit, das über die Rostfläche hinweggeführte Erdreich mit
den Kartoffeln zu stoßen und zu erschüttern. Infolge der sich überdeckenden oder übergreifenden
Anordnung der Ouerstäbe b kann das Erdreich und das Kraut frei durchfallen,
ohne daß ein Festsetzen des Krautes an den Stabenden eintreten kann.
Bei der Ausführung des ebenen Aufnahmerostes nach Abb. 5 sind die Roststäbe c der
einen Gruppe zu denen der anderen Gruppe in der Rostebene verschieden bzw. entgegengesetzt
schräg gerichtet und bilden so, wie bereits bekannt, eine Zickzacklinie. Auch
können die einzelnen Roststäbe c für sich zickzackförmig, wellenförmig oder krummlinig
ausgeführt sein.
Abb. 6 zeigt einen Rost, dessen Ebene einen Teil eines Zylindermantels bildet und
über dem ein stehendes Wurfrad d angeordnet ist. Das Schar e ist seitlich in der Fahrtrichtung
vor dem Rost an dem Schaft/ so befestigt, daß es das ausgehobene Erdreich mit Kartoffeln auf den Rost überführt. Der
Rost ist mit Hilfe der Tragstangen g an der Achse h des Schleuderrades aufgehängt und
kann zu dem Schar e seitlich verschwenkt werden. Zu dem Zweck ist bei seinem einen
Ende eine Schiene i befestigt, die an einem festen Arm k der Maschine in verschiedenen
Stellungen festgestellt werden kann und den Rost dadurch mit verstellt.
Nach der Abb. 7 ist oberhalb des Rostes ein liegendes Schleuderrad d angeordnet, go
welches in strichpunktierten Linien angedeutet ist. Bei diesem Aufnahmerost, dessen
Stäbe naturgemäß kreisbogenförmig sind, sind die die Stäbe c tragenden Ouerstäbe b
als Arme ausgebildet, die mit einem Ende an einer Scheibe I befestigt sind. Diese Scheibe I
sitzt drehbar auf der Achse m des Schleuderrades d, wobei diese Achse den Aufnahmerost
trägt. Der letztere kann durch Drehen um die Achse m zum Schar e eingestellt und festgestellt
werden. Zu diesem Zwecke ist die Scharträgerscheibe η vorgesehen, welche die
Achse m durchläßt und sich unterhalb der Scheibe I des Rostes befindet. Durch eine
Reihe von Löchern in der Scheibe I und einen Stecker in der Scheibe η kann der Rost verstellt
und dadurch seine Leistung bzw. die Wurfweite geregelt werden.
Bei allen Ausführungen und Anordnungen des Aufnahmerostes werden zweckmäßig die
Roststäbe c so angeordnet, daß die Rostspalten an dem Ende, an welchem die Kartoffeln
den Rost verlassen, enger sind als an dem Rostende, an welchem das Erdreich mit den Kartoffeln aufgegeben wird. In Abb. 8
ist diese Einrichtung dargestellt. Die größere Breite der Rostspalten am Aufnahmeende
des Rostes und geringe Breite derselben am Abgabeende bewirkt, daß, weil am Aufnahmeende
die Erdreichmenge größer ist als am Ablegeende, das Durchfallen des Erdreiches am Aufnahmeende auch in stärkerem
Maße stattfindet. Infolge der plötzlichen Bewegungsänderung des langsam aus einer"
anderen Richtung (Scharrichtung) ankommenden Gutes werden auch auf Grund der den Massen innewohnenden Trägheit die von
einem Erdklumpen losgeschlagenen feinen Teilchen sofort loisfallen, während die größeren
Massen, Kartoffeln und Steine, über den Rost getrieben werden, ohne daß sie in der
-o kurzen Zeit die Möglichkeit hätten, durchzufallen.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Kartoffelerntemaschine mit einem in der Bewegungsrichtung des Erntegutes in einzelne Stabgruppen unterteilten Rost, dessen Stäbe an unterhalb der Rostfläche liegenden Ouerstäben befestigt sind, und über diesem Rost angeordneter Fördervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe (b) fest mit dem Rostträger (a) verbunden sind und die freien Enden der Stäbe (c) die an den Ouerstäben (b) befestigten Enden der in bezug auf die Bewegungsrichtung des Gutes folgenden Stäbe überdecken oder diese seitlich überragen.
- 2. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (c) als Teil einer ebenen Kreisfläche unterhalb eines in etwa waagerechter Ebene kreisenden Zinkenrades oder als Teil einer Zylinderfläche unterhalb eines seitwärts werfenden Wurfrades angeordnet ist.
- 3. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost um die Achse (m) des Wurf- oder Zinkenrades (d) unabhängig von der Einstellung des Schares (e) schwenkbar ist.
- 4. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe (c) an dem Ablegeende des Rostes geringeren gegenseitigen Abstand haben als an dem Aufnahmeende.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH79701D DE548628C (de) | 1926-08-08 | 1926-08-08 | Kartoffelerntemaschine mit Rost und ueber diesem angeordneter Foerdervorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH79701D DE548628C (de) | 1926-08-08 | 1926-08-08 | Kartoffelerntemaschine mit Rost und ueber diesem angeordneter Foerdervorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548628C true DE548628C (de) | 1932-04-15 |
Family
ID=7441919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH79701D Expired DE548628C (de) | 1926-08-08 | 1926-08-08 | Kartoffelerntemaschine mit Rost und ueber diesem angeordneter Foerdervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548628C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962943C (de) * | 1948-10-02 | 1957-05-02 | Dipl Landw Hugo Schillert | Kartoffelerntemaschine |
| DE1053837B (de) * | 1956-02-18 | 1959-03-26 | Troester A J Fa | Siebfoerdervorrichtung an Hackfruchterntemaschinen |
-
1926
- 1926-08-08 DE DESCH79701D patent/DE548628C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962943C (de) * | 1948-10-02 | 1957-05-02 | Dipl Landw Hugo Schillert | Kartoffelerntemaschine |
| DE1053837B (de) * | 1956-02-18 | 1959-03-26 | Troester A J Fa | Siebfoerdervorrichtung an Hackfruchterntemaschinen |
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