DE2400547B2 - Bunker mit austragvorrichtung - Google Patents
Bunker mit austragvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bunker mit Austragvorrichtung, insbesondere für staubförmiges, spanförmiges
oder schnitzeiförmiges Gut, mit einem Bunkerboden mit wenigstens einer Austragöffnung und einer unter dieser
angeordneten Rinne od. dgl. zum Ableiten des ausgetragenen Gutes sowie einem auf dem Bunkerboden
geführten und etwa senkrecht zur Austragöffnung linear hin- und herverschiebbaren Austragorgan mit mehreren
langgestreckten Austragelementen, welche wenigstens teilweise auf einer Längsseite durch eine steil zum
Bunkerboden gerichtete Mitnehmerkante und auf der anderen Längsseite durch eine zum Bunkerboden hin
unter einem spitzen Winkel geneigte Abschrägung begrenzt sind.
Bei trockenen Austraggütern ist in der unter dem Bunkerboden angeordneten Rinne in der Regel ein
Förderorgan, wie Förderschnecke od. dgl., angeordnet.
Für Bunker mit im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt ist es bekannt, in der Mitte des Bunkers ein
rotorförmiges Austragelement anzuordnen. Dieses besteht aus einem zentralen Tragkörper an dem z. B.
Blattfedern oder andere in Umfangsrichtung nachgiebige und sich radial erstreckende Austragarme angeordnet
sind. Durch kontinuierliche Rotation des Austragelementes wird das auszutragende Gut in Umfangsrichlung
über den Bunkerboden zu einer oder mehreren radial verlaufenden Austragöffnungen im Bunkerboden
befördert. Das Gut fällt durch die Austragöffnung in die darunter befindliche Rinne, in der das Gut abgefördert
wird.
Grundsätzlich werden Bunker mit kreisförmigem oder polygonalem Umriß aus verschiedenen bekannten
Gründen bevorzugt. Die Austragung mit rotierenden Austragelementen hat sich in den meisten Fällen auch
als zufriedenstellend bewährt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei einer ganzen Reihe von Materialien
eine gleichförmige Absenkung des im Bunker gespeicherten Gutes mit einem rotierenden Austragelement
nicht möglich ist. Insbesondere tritt bei verschiedenen Materialien in der Nähe des Bunkerumfangs eine
Materialverdichtung auf, welche die Austragarme mehr und mehr elastisch nach rückwärts ausweichen läßt.
Dies ergibt schließlich eine nahe dem Bunkerboden liegende äußere, ringförmige, festgepackte Gutschicht,
die nicht mehr ausgetragen werden kann. Es ist auch eine gleichmäßige Austragung, wie sie für eine dosierte
Entnahme des Gutes aus dem Bunker notwendig ist mit den rotierenden Austragelementen in den meisten
Fällen nicht zu erreichen.
Es sind auch Bunkeraustragvorrrichtungen für rechteckige oder quadratische Bunker bekannt, bei denen auf
dem Boden des Bunkers mehrere nebeneinander angeordnete und gegenläufig bewegbare leiterartige
Förderelemente angeordnet sind, deren Sprossen als in
■to einer Bewegungsrichtung der Leitern fördernde Mitnehmer
ausgebildet sind. Hierbei erfolgt der Rückhub aufgrund der Profilgebung ohne nennenswerte Förderwirkung,
so daß trotz der hin- und hergehenden Bewegung der Förderelemente eine Förderung vor-
•*5 nehmlich in einer bestimmten Richtung erfolgt.
Rechteckige oder quadratische Bunker werden jedoch in wesentlich geringerem Umfang in der Praxis
eingesetzt.
Es sind andererseits Bunker mit kreisrundem Querschnitt bekannt, bei denen der Boden als
rostartiger Siloboden ausgebildet ist (vgl. DT-PS 1 60 982 sowie die FR-PS 16 04 821). Um bei solchen
Rostböden die Austrittsspalte freizuhalten, ist jedem Rostspalt ein Rakelelement zugeordnet, das durch den
Spalt zwischen zwei benachbarten Roststäben nach oben ragt oder nach oben wirksam ist und in Richtung
der Roststäbe verschoben werden kann. Dabei sind die nach oben in das Innere des Bunkers weisenden
Schmalseiten der Roststäbe dachförmig abgeschrägt, so daß das Material unter der Auflockerungswirkung der
Rakelelemente auf den Schrägflächen der Roststäbe der Schwerkraft folgend abrutschen und durch die Rostspalten
nach unten austreten kann. Bei derartigen Vorrichtungen muß selbstverständlich unterhalb des
Rostbodens noch ein das durch die Rostspalten tretende Gut vom größeren Querschnitt des Bunkers auf einen
wesentlich engeren Austrittsquerschnitt zusammenführender Sammeltrichter od. dgl. vorgesehen sein.
Bei einem anderen Bunker mit kreisförmigem Querschnilt ist der Bunker so ausgebildet, daß die
Kreisform nicht über die ganze Üunkerhöhe reicht. Vielmehr wird der Kreisquerschnitt nahe dem Austragbereich
in einen quadratischen Querschnitt überführt, und zwar mit Hilfe von im Abstand oberhalb des
Bunkerbodens angeordneten Übergangsbereichen. Diese weisen gegenüber der Senkrechten geneigte Wände
auf. Im Abstand unterhalb des quadratischen Austrittsquerschnittes des Übergangsbereiches des Bunkers ist
ein Boden mit zwei sich entlang von parallelen Längskanten verlaufenden geneigten Bodenabschnitten
vorgesehen. Im Bereich der Langskanten sind Austrittsspalte angeordnet, die normalerweise durch Sperrorgane
geschlossen werden können. Unter den Austrittsspalten sind Sammelrinnen angeordnet. D.t Sperrorgane
werden von Druckmittelzylindern betätigt, die so angeordnet sind, daß die Kolbenstangen der Druckmittelzylinder
über die ganze Schräge der Bodenfläche ragen und mehrere quer zur Neigung verlaufende und in
Richtung der Schräge im Abstand angeordnete Austragelemente mit einer steilen Mitnehmerkante und
einer zum Boden spitzwinklig geneigten Rückkante aufweisen. Diese leistenförmigen Austragelemente
werden ebenso wie das Ve/schlußorgan mit Hilfe der Druckmittelzylinder entlang der schrägen Bodenfläche
in Richtung der Fallinie um eine Strecke hin- und herbewegt, wobei die Hubstrecke etwa der Breite der
Austragelemente entspricht. Die von den Austragelementen überstrichene Fläche des dachförmigen Bodens
ist somit klein gegenüber der Gesamtfläche des Bodens (vgl.GB-PS10 69 334).
Es ist weiterhin bekannt, den Materialfluß in Schüttgutsilos dann, wenn der Fluß zum Stillstand
kommt, wieder in Gang zu setzen. Zu diesem Zweck ist es bekannt, in einem Bunker von rundem Querschnitt
ein Vibrationskreuz in merklichem Abstand über einem Zwischenboden anzuordnen und elastisch auf dem
Boden abzustützen. Die Arme des Kreuzes, die durch weitere Rahmenglieder miteinander zur Aussteifung
verbunden sind, lassen sich in Vibrationsschwingungen versetzen. Diese sind auf eine sehr kleine Amplitude
beschränkt, so daß diese Schwingungen allein den Zweck erfüllen können, das über dem konvex nach oben
gewölbten Boden liegende Gut aufzulockern und fließfähig zu halten, so daß dieses über eine Vielzahl von
gleichmäßig über die Ausdehnung des gewölbten Bodens verteilte Austrittsöffnungen abfließen kann.
Unterhalb des Bodens ist ein Sammeltrichtei notwendig,
mit dessen Hilfe das über die Vielzahl von öffnungen im Boden austretende Gut von dem
Querschnitt des Bunkers auf einen wesentlich kleineren Austrittsquerschnitt zusammengeführt werden kann.
Die Arme des Vibrationskreuzes können hohl ausgebildet sein, um durch diese Arme zur Unterstützung der
Fließfähigkeit des Gutes ein Druckmittel zu leiten, das in feinen Strahlen in das Gut eingeblasen werden kann.
Die Vibrationsschwingungen können lineare Schwingungen oder aber auch Kreisschwingungen sein (vgl.
DT-AS 14 56 544). Derartige in einem Bunker schwingfähig angeordnete Schwinggitter haben sich in zahlreichen
Anwendungsfällen als Austraghilfe bewährt. Sie können jedoch lediglich dazu dienen, das Gut selbst
aufzulockern und dadurch fließfähiger zu halten. Die eigentliche Austragung erfolgt durch eine trichterförmige
Verengung des Auslasses des Bunkers, durch den das Gut nur dann austreten kann, wenn es zuvor in den
fließfähigen Zustand überführt worden ist. Ein solches Schwinggitter verhindert wirksam Brückenbildung und
verslopfungen und locken d;<s Gut, das unter der Last
der darüberliegenden Gutsäule steht. Dadurch wird der Austritt aus der trichterförmigen Auslaßverengung des
Bunkers erleichtert.
Viele Materialien lassen sich jedoch auf solche Weise aus Bunkern nicht austragen. Hierzu sind vielmehr
häufig zwangsweise arbeitende Austragvorrichtungen notwendig.
ίο Ausgehend von einem Bunker mit einer solchen
zwangsweise arbeitenden Austragvorrichlung ist es Aufgabe der Erfindung, mit der Austragung das Gut
über den ganzen Bunkerquerschnitt gleichförmig zu erfassen und somit eine gleichmäßige Absenkung der
Gutsäule im Bunker über den ganzen Bunkerquerschniti während der Austragung zu erreichen, und /war mit
Hilfe einer robusten, einfachen Austragvorrichtung, mit deren Hilfe sich das Gut mit großer Gleichförmigkeit
und Genauigkeit in die unter der Bodenöffnung angeordnete Rinne austragen läßt, so daß das Gut über
die Rinne in einer zur Dosierung oder Portionierung ausreichenden Gleichförmigkeit und Genauigkeit abgeleitet
werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei rundem oder polygonalem Querschnitt des
Bunkers die Austragelemente einen auf dem senkrecht zur Bunkerachse verlaufenden und mit einer entlang
eines Durchmessers langgestreckten Austragöffnung versehenen Bunkerboden geführten Gleitrahmen bilden,
dessen Umrißgestalt annähernd der Querschnittsform des Bunkers entspricht, und daß die Fläche, die bei
der Verschiebung des Gleitrahmens von den Austragelementen überstreichbar ist, der Querschnittsfläche des
Bunkers etwa gleicht.
Da die von den Austragelementen überstrichene Fläche praktisch der gesamten Querschnittsfläche des
Bunkers entspricht, erfolgt eine zwangsweise Mitnahme und Austragung des Gutes gleichförmig in Abhängigkeit
von der Bewegung der Austragelemente über den
•♦o ganzen Bunkerquerschnitt, was zur Folge hat. daß die im
Bunker befindliche Gutsäule während der Austragung über den ganzen Querschnitt auch gleichförmig nach
unten abgesenkt werden kann. Man erreicht damit eine vollständige und ständig gleichförmige Füllung des
Förderelementes in der Austragrinne. Eine örtliche Verdichtung des Gutes erfolgt trotz der zwangsweisen
Austragung an keiner Stelle des Bunkerquerschnittes. Der Aufbau des durch die Austragelemente gebildeten
Gleitrahmens ist außerordentlich einfach und robust.
Die zur Bewegung des Gleitrahmens aufzuwendende Energie ist relativ gering, wobei der Antriebsmechanismus
besonders einfach und robust ausgebildet sein kann. Die Vorrichtung benötigt nur eine geringe Wartung, die
leicht und schnell ausgeführt werden kann, da keine komplizierten Lagerungen u. dgl. notwendig sind.
Vorteilhafterweise besitzt der Gleitrahmen einen kreisförmigen oder polygonalen Umriß von in Gleitrichtung
geringerer Ausdehnung als in Richtung quer dazu. Da der Gleitrahmen im wesentlichen mit seinen
Austragelementen die gesamte Bunkerfläche bestreicht, ist ein Ausgleich der geringeren Abmessungen oder
Ausdehnungen in Gleitrichtung durch einen größeren Gleithub notwendig, was leicht mit den üblichen
Antrieben möglich ist.
Zweckmäßigerweise bilden die Austragelemente des Gleitrahmens ein geschlossenes Gitterwerk, wobei die
Austragselemente schräg sowohl zur Schubrichtung als auch zur Längsrichtung der Austragrinne verlaufen.
Dabei sind die Mitnehmerkanten der Austragöffnung zugewandt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 den unteren Abschnitt eines Bunkers mit einer Austragvorrichtung gemäß der Erfindung im senkrechten
Schnitt,
F:ig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach
Fig. 1.
Im dargestellten Beispiel ist angenommen, daß der Bunker 1 einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
Statt dessen kann er auch einen anderen runden oder polygonalen Querschnitt besitzen.
Der Bunker 1, dessen Achse mit 2 bezeichnet ist, ruht mit seinem unteren Ende im dargestellten Beispiel auf
einem achteckigen Rahmen 3, der aus einzelnen geradlinigen U-Eisenabschnitten 3a bis 3c besteht, die
miteinander zu dem achteckigen Rahmen verschweißt sein können. Die äußere zylindrische Hüllfläche des
Rahmens 3 ist etwas größer und die innere zylindrische Hüllfläche etwas kleiner als der Bunker 1. Der Rahmen 3
begrenzt mit seiner Innenkante 15 eine Verschiebefläche für das näher zu bezeichnende Austragselement, die
insgesamt etwas größer ist als der Querschnitt des Bunkers. Die Anordnung könnte auch so getroffen sein,
daß die innere Hüllfläche des unteren Rahmens 3 gleich oder größer als die Querschnittsfläche des Bunkers ist.
Zweckmäßigerweise sind die Flächen so gewählt, daß eine vollständige Austragung des Gutes aus dem Bunker
mit dem zu beschreibenden Austragselement möglich ist.
Der Rahmen 3 ist auf den Bunkerboden 4 aufgesetzt, der entlang eines Durchmessers zwei beiderseits der
Achse 2 des Bunkers radial verlaufende Austragsöffnungen 23 und 24 aufweist, an die nach unten ragende und
sich nach unten in Umfangsrichtung erweiternde Zwischenschächte 5 und 6 anschließen. Die unteren
Enden der beiden Schächte 5 und 6 sind durch eine gemeinsame Rinne 7 verbunden, die über das eine Ende
des Bunkers hinaus ragt und eine Antriebseinrichtung 8 für eine in der Rinne 7 in Richtung des Pfeiles 9
arbeitende Förderschnecke aufweist, deren Achse mit 18 und deren Welle mit 20 bezeichnet ist. Im Bereich der
Austragöffnung 23 weist die Förderschnecke Förderflügel 21 geringerer Steilheit und im Bereich der
Austragsöffnung 24 solche Flügel 22 größerer Steilheit auf. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Schnecke
das durch beide Austragsöffnungen herabfallende Gut gleichförmig und ohne Stockungen und Verstopfungen
in Richtung des Pfeiles 9 auszutragen vermag.
Oberhalb der Rinne 7, jedoch unterhalb des Bunkerbodens 5 ist eine weitere Führungsrinne 10
angeordnet die zum Bunkerinneren nach oben hin offen ist. Diese Rinne 10, deren Achse mit 19 bezeichnet ist,
nimmt eine hohlzylindrische Schubstange 11 im dargestellten Beispiel kreisförmigen Querschnitts auf.
Diese Stange 11 ist in der Rinne 10 frei in Richtung der
Achse 19 verschiebbar. Sie ragt über das eine Ende, wie aus F i g. 2 hervorgeht, aus der Rinne hervor und ist an
diesem Ende an die Kolbenstange 17 eines nicht näher gezeigten Druckmittelzylinders angelenkt, der die
Schubstange aus der in F i g. 2 gezeigten Stellung nach beiden Seiten in Richtung des Doppelpfeiles 16 über
eine vorbeslimmte Schubstrecke verschieben kann.
Wie in Draufsicht aus F i g. 2 hervorgeht, schneiden
sich die Achsen 18 und 19 der Förderschnecke und der Hubstange unter einem rechten Winkel, wobei die
projizierte Schnittstelle auf der senkrechten Achse 2 des
Bunkers 1 liegt.
Mit der Schubstange 11, die insgesamt gerade unterhalb der Oberfläche des Bunkerbodens 4 liegt, ist
ein Austragselement 12 starr verbunden, das über oder wie dargestellt unmittelbar auf der Oberfläche des
ίο Bunkerbodens 4 aufliegt. Das Austragelement 12 bildet
einen in sich geschlossenen Rahmen, der im wesentlichen dem Querschnitt des Bunkers bzw. des den Bunker
abstützenden Rahmens 3 angepaßt ist.
Im dargestellten Beispiel weist das Austragelement 12 einen äußeren geschlossenen, im wesentlichen
achteckigen Rahmen 26 und einen in diesen eingelegten, im wesentlichen quadratischen inneren Rahmen 27 auf,
der wiederum durch ein Kreuzelement 28 ausgefüllt ist. Die einzelnen Elemente der Rahmenglieder oder
Rahmenabschnitte weisen einen Querschnitt in Form eines rechtwinkligen Dreiecks auf, der für die einzelnen
Abschnitte in Form von schraffierten Schnittflächen 29 angedeutet ist. Die kurze zum Boden 4 etwa senkrecht
verlaufende Fläche dieses Querschnitts bildet die Mitnehmerfläche, welche je nach der Bewegungsrichtung
der Schubstange 11 das Gut in Richtung auf eine der Austragsöffnungen 23 oder 24 fördert, wie dies
durch kurze Pfeile an den Rahmenelementen angedeutet ist. Die längste Dreiecksseite bildet mit dem
Bunkerboden 4 einen Flachen oder spitzen Winkel, der so gewählt ist, daß in Abhängigkeit von dem im Bunker
zu speichernden Material und bei Bewegung des Rahmens in einer solchen Richtung, daß diese schräge
Fläche die Vorderkante des Rahmengliedes bildet, diese Fläche nahezu ohne nennenswerte Reibung unter das
Material dringen kann, ohne daß eine Mitnahme des Materials oder eine Verdichtung im nennenswerten
Umfange stattfindet.
Das Rahmenwerk nimmt im wesentlichen den größeren Teil der Querschnittsfläche des Bunkers ein.
Die Hublänge, mit der das Austragselement aus der in Fig.2 dargestellten Stellung in beiden Richtungen
bewegt werden kann, ist klein. Dennoch wird eine
gleichförmige und zügige Förderung des Materials auch
von den Randbereichen des Bunkers bis hin zu den Austragsöffnungen gewährleistet. Die dabei erfolgende
Räumung der unteren Schicht des Gutes erfolgt
zwangsläufig und mit hoher Wirksamkeit, so daß eine
gleichförmige ständige Füllung der Schneckenflügel
gewährleistet ist. Durch entsprechende Ausgestaltung
des in sich geschlossenen, ein Gitterwerk bildender
Austragselementes 12 und entsprechende Anpassung
des Rahmens 3 kann eine vollständige Räumung des Bunkers von dem eingefüllten Gut gewährleiste
werden. Die Anordnung ist außerordentlich robust unc
wenig störanfällig und läßt sich mit einfachen unc billigen Mitteln herstellen.
Das Austragselement 12 kann auch bei kreisförmigen Querschnitt des Bunkers oder bei anderen Querschnil
bo ten eine andere Anordnung seiner einzelnen Rahmen elemente aufweisen. Von besonderem Vorteil ist e
jedoch, wenn die meisten der Rahmenelemente sowoh mit der Achse 18 der Schnecke als auch mit der Achse I1
der Schubstange 11 einen Winkel einschließen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Bunker mit Austragvorrichtung, .sondere für staubförmiges, spanförmiges oder .nnitzelformiges
Gut, mit einem Bunkerboden mit wenigstens einer Austragöffnung und einer unter dieser
angeordneten Rinne od. dgl. zum Ableiten des abgetragenen Gutes sowie einem auf dem Bunkerboden
geführten und etwa senkrecht zur Austragöffnung linear hin- und herverschiebbaren Austragorgan
mit mehreren langgestreckten Austragelementen, welche wenigstens teilweise auf einer Längsseite
durch eine steil zum Punkerboden gerichtete Mitnehiiierkante und auf der anderen Längsseite
durch eine zum Bunkerboden hin unter einem spitzen Winkel geneigte Abschrägung begrenzt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß bei rundem oder polygonalem Querschnitt des Bunkers (1) die
Austragelemente einen auf dem senkrecht zur Bunkerachse verlaufenden und mit einer entlang
eines Durchmessers langgestreckten Austragöffnung versehenen Bunkerboden (4) geführten Gleitrahmen
(12) bilden, dessen Umrißgestalt annähernd der Querschnittsform des Bunkers entspricht, und
daß die Fläche, die bei der Verschiebung des Gleitrahmens (12) von den Aiistragelementen
überstreichbar ist, der Querschnittsfläche des Bunkers etwa gleicht.
2. Bunker nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
daß der Gleitrahmen (12) einen kreisförmigen oder polygonalen Umriß von in Gleitrichtung
geringerer Ausdehnung als in Richtung quer dazu aufweist.
3. Bunker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragelemente des
Gleitrahmens (12) ein geschlossenes Gitterwerk bilden und schräg sowohl zur Schubrichtung (19) als
auch zur Längsrichtung der Austragrinne (10) verlaufen, wobei die Mitnehmerkanten der Austragöffnung
(24) zugewandt sind.
4. Bunker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragelemente einen äußeren
achteckigen Rahmenabschnitt (26) und einen in diesem angeordneten inneren Rahmenabschnitt (27,
28) bilden.
5. Bunker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Rahmenabschnitt (27, 28) einen
quadratischen Rahmenabschnitt (27) und einen kreuzförmigen Rahmenabschnitt (28) aufweist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |