DE634103C - Verfahren zur Herstellung harzartiger Kondensationsprodukte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung harzartiger Kondensationsprodukte

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DE634103C
DE634103C DEG86564D DEG0086564D DE634103C DE 634103 C DE634103 C DE 634103C DE G86564 D DEG86564 D DE G86564D DE G0086564 D DEG0086564 D DE G0086564D DE 634103 C DE634103 C DE 634103C
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DE
Germany
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oil
parts
condensation products
halogen
preparation
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Expired
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DEG86564D
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Inventor
Dipl-Ing Richard Weithoener
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Glasurit Werke M Winkelmann GmbH
Original Assignee
Glasurit Werke M Winkelmann GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G63/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain of the macromolecule
    • C08G63/68Polyesters containing atoms other than carbon, hydrogen and oxygen
    • C08G63/682Polyesters containing atoms other than carbon, hydrogen and oxygen containing halogens
    • C08G63/6824Polyesters containing atoms other than carbon, hydrogen and oxygen containing halogens derived from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G8/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08G8/28Chemically modified polycondensates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

  • Verfahren zur Herstellung harzartiger Kondensationsprodukte Es ist vorgeschlagen worden, harzartige Kondensationsprodukte aus mehrwertigem Alkohol und mehrwertiger Säure mit einem trocknenden Öl und einbasischen organischen Säuren herzustellen, indem man auf das Gemisch vor der Kondensation eine geringe Menge eines Halogens einwirken läßt, z. B. Fluor, Chlor, Brom oder Jod. Hierdurch entsteht ein ganz oder teilweise halogeniertes Öl. Das Halogen kann in dem zur Anwendung gelangenden trocknenden Öl zunächst fein verteilt und dann mit den übrigen Bestandteilen gemischt werden. Ebenso kann man das Halogen mit einem inerten Gas, wie Kohlensäure odccr Stickstoff, gemischt in das trocknende Öl oder in das zu kondensierende das trocknende Öl enthaltende Gemisch einleiten.
  • Auf diese Weise gelingt es, ein Kunstharz ohne die sonst bei der Herstellung auftretenden Schwierigkeiten mit einem hohen Gehalt an Holzöl oder Leinöl zu gewinnen, das überaus günstige Trocknungs- und Löseeigenschaften aufweist, außerordentliche Wetterfestigkeit besitzt und chemischen und mechanischen Einwirkungen hohen Widerstand bietet.
  • Weitere Versuche haben nun ergeben, daß sich die günstige Wirkung des Halogenzusatzes nicht auf seine Anwendung vor bzw. während der Kondensation beschränkt, d. h. also, daß die Kondensation zur Erreichung der gewünschten Wirkung in Gegenwart von Halogen durchgeführt werden muß. Es gelingt vielmehr, nach den bekannten Verfahren hergestellte Kunstharze, die mit Holzöl oder Leinöl nicht verschmelzbar sind, mit diesen Ölen zu verschmelzen, sobald sie eine geringe Menge Halogen enthalten.
  • So lassen sich beispielsweise Kunstharze für die Ausführung dieses Verfahrens anwenden, die durch Zusammenschmelzen von 184 Teilen Glycerin mit 29l Teilen Phthalsäureanhydrid bei Zoo bis 210'C bis zur Beendigung der Gasentwicklung und Verschmelzen des so gewonnenen Kondensationsproduktes bei 21o bis 225'C mit 1 t 8 'Teilen Bernsteinsäure oder von 24o Teilen des Kondensationsproduktes mit 279 Teilen Kolophonium erhalten werden.
  • Ebenso kann z. B. ein in folgender Weise gewonnenes Kunstharz für die Ausführung der Erfindung Verwendung finden.
  • 92 Teile Glycerin werden mit 148 Teilen Phthalsäureanhydrid allmählich auf 200° C erwärmt; dann wird die Temperatur so lange auf Zoo bis 21o° C gehalten, bis die Gasentwicklung beendet ist. Hierauf wird Ölsäure öder eine Mischung von Ölsäure und Phthalsäureanhydrid hinzugefügt, z. B. i41 Teile Ölsäure und 37 Teile Phthalsäureanhydrid, und weiter auf 22o bis 230'C erhitzt. Schließlich erfolgt noch ein Zusatz von Rizinusöl, und zwar 5 bis I o % des Gewichts der Masse. Das Rizinusöl kann jedoch auch mit der Ölsäure zusammen zugegeben werden.
  • Die nach diesen bekannten Verfahren hergestellten Kunstharze können unmittelbar mit einem halogenhaltigen trocknenden Öl ver= schmolzen werden, beispielsweise 6o Teile Kunstharz mit 4o Teilen Holzöl, welches- 20/0 Brom enthält. Man schmilzt bis auf '''etwa 300°C und ,darüber, bis sich eine blanke Schmelze ergibt. Das Kunstharz kann dann in geeigneten Lösungsmitteln gelöst werden, z. B. in einer Mischung von 6o % Mineralöl vom spez. Gewicht 0.780, I4% amerikanischem Terpentinöl und 26 0%o Lösungsbenzol 1 und darauf Zusätze von Sikkativen oder Farbkörpern erhalten, um als farbloser Lack oder als Farbe zu Anstrichen Verwendung zu finden.
  • Das Verfahren beschränkt sich jedoch nicht auf die Gewinnung von leicht löslichen, trocknende Öle enthaltenden Kunstharzen, die durch Kondensation von Phthalsäureanhydrid mit mehrwertigen Alkoholen entstehen. Es hat sich vielmehr ergeben, daß die halogenhaltigen trocknenden Öle auch eine vorzügliche Wirkung auf Phenolaldehydharze auszuüben vermögen. Diese Phenolaldehydharze sind zwar auch mit gewöhnlichem Holzöl und Leinöl verschmelzbar; bei Anwendung von halogenhaltigem Holzöl oder Leinöl wird aber die Schmelzbarkeit ganz wesentlich verbessert. Ausführungsbeispiel - Zur Herstellung von Lacken aus Phenolkunstharz werden z. B. 5o Teile eines durch Phenolformaldehydgehärteten:Harzestersund 5oTeile Holzöl, das 2 o/o Chlor enthält, bei etwa 28o° C miteinander erhitzt. Die auf diese Weise gewonnene blanke Schmelze wird nach dem Abkühlen bei etwa 120'C mit 7o Teilen Mineralöl vom spez. Gewicht 0,780 oder mit einer gleichen Menge Terpentinöl verdünnt. Nach Zusatz eines Trockenstoffes und gegebenenfalls von Farbkörpern kann die Lösung als farbloser Lack oder als Lackfarbe Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCI3: Verfahren zur Herstellung harzartiger Kondensationsprodukte, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zusammenschmelzen von mehrwertigem Alkohol und mehrwertiger Säure mit einbasischen organischen Säuren gewonnene Kunstharze oder öllösliche Phenolaldehydharze mit 'einem halogenhaltigen trocknenden Öl verschmolzen werde.
DEG86564D 1933-10-08 1933-10-08 Verfahren zur Herstellung harzartiger Kondensationsprodukte Expired DE634103C (de)

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