DE629170C - Abhaeutevorrichtung - Google Patents
AbhaeutevorrichtungInfo
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- DE629170C DE629170C DESCH106635D DESC106635D DE629170C DE 629170 C DE629170 C DE 629170C DE SCH106635 D DESCH106635 D DE SCH106635D DE SC106635 D DESC106635 D DE SC106635D DE 629170 C DE629170 C DE 629170C
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- knife
- disks
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- Expired
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 241000283690 Bos taurus Species 0.000 description 1
- 210000000795 conjunctiva Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B5/00—Accessories for use during or after slaughtering
- A22B5/16—Skinning instruments or knives
- A22B5/163—Skinning knives with disc-shaped blades
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Knives (AREA)
Description
- Abhäutevorrichtung Bei der mechanischen Enthäutung von Schlachtvieh kommt es bekanntlich darauf an, daß ohne Rücksicht auf das Halten der Vorrichtung beim Enthäuten keinerlei Schnitte in die Haut hineinkommen dürfen. Dies bedingt die Verwendung von beweglichen gezahnten Scheiben, -welche außen stumpf und an den. Seitenkanten der Zähne aber schnitthaltig sein müssen. Die Art und Form des Antriebs der gezahnten Scheiben kann mannigfaltig sein.
- Es sind umlaufende runde Einzelscheiben, schwingende runde Einzelscheiben, gegeneinanderschwingende Doppelscheiben, in Form eines Säbels gekrümmte Einzelscheiben mit hin und her gehender Bewegung und bogenförmig schwingende, säbelartige, gleichgeformte, gegeneinander bewegte, gezahnte Scheiben bekanntgeworden.
- Von diesen Ausführungen haben sich in der Praxis als am besten runde, gezahnte, gegeneinander schwingende Messerscheiben er--wiesen, und zwar aus dem Grunde, weil die an der Zahnspitze stumpfen Scheiben in ihrer gegenläufigen Bewegung den Zutritt der Bindehaut zu den scharfen Seitenkanten der Zähne beim Abhäuten bedeutend erleichtern und dadurch eine größere Leistung als rein umlaufende Scheiben oder säbelartig gekrümmte oder hin und her bewegte Scheiben ergeben. Die Schärfung dieser hin und her schwingenden Scheiben an den Seitenkanten der Zähne, die in verhältnismäßig kurzen Zeitabständen vorgenommen werden muß, um die Anstrengung beim Abhäuten möglichst klein zu halten, hat insofern zu Unzuträglichkeiten geführt, weil diese Messer verhältnismäßig schwer genau zu schleifen sind und weil die Messer, welche sehr teuer in der Herstellung sind, nach verhältnismäßig -wenig häufigem Nachschleifen durch neue ersetzt werden müssen.
- Um diesem Übelstand abzuhelfen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die gezahnten schwingenden Scheiben nicht mehr an den Seitenkanten der Zähne anzuschärfen, sondern an diese jeweils ein ausgestanztes, der Form der Messer entsprechendes Stahlblech anzubringen, welches, sobald es den Schnitt verloren hat, durch ein neues Einsatzmesser ersetzt werden kann.
- Die verhältnismäßig schwer und teuer herzustellenden gezahnten Scheiben sind also dauernd gebrauchsfähig.. Es ist nur noch notwendig, diese Messereinlagen, da sie aus Stahlblech einfach ausgestanzt tverden, an den in Betracht kommenden Stellen leicht anzuschärfen oder nicht anzuschärfen, wenn die Einsatzmesser ganz dünn sind. Es ist wohl klar, daß diese .Messereinlagen in der Herstellung außerordentlich billig sind. Ein Ausführungsbeispiel der neuen Anordnung ist aus der beiliegenden Zeichnung (Abb.I und II) ersichtlich.
- Die gezahnte Scheibe r, welche beispielsweise als ein Stück eines gegeneinander schwingenden Messerpaares gedacht ist, besitzt auf der Seite, wo sich die Messer berühren, eine ausgestanzte, der Form der gezahnten Scheibe angepaßte dünne Stahlblechscheibe 2, welche durch Stifte 3 gegen Verdrehung gesichert ist.
- Die Form des Stahlblechmessers ist aus -der Abb.II ersichtlich. Dort ist die gezähnte Scheibe wieder mit i, das Stahlblechmesser mit z bezeichnet. .
- Aus dem Schnitt b-b durch die :Zahnung ist zu ersehen, wie das Stahlblechmesser an der Stelle ¢ stärk angeschärft ist.
- Aus dem Schnitt a-a kann man -ersehen, daß an der Stelle 5 der Spitze der Zahnung die Messerscheibe schon nahezu stumpf ist. Sie wird gegen die Spitze zu, also von der Stelle 6 an, überhaupt ganz stumpf, um ein Einschneiden in die Haut zu vermeiden.
- Es ist schon erwähnt worden, daß erfindungsgemäß auch vorgeschlagen wird, den Messereinsatz an den Seitenflanken der Zahnung nicht anzuschärfen, sondern so dünnes Stahlblech zu verwenden, daß eine Anschärfung gar nicht mehr notwendig ist und .die Seitenkanten dann sowieso wie ein. 1GIesser wirken. In diesem Fall wird erfindungsgemäß noch vorgesehen, däß dann der Messereinsatz 7 (Abb.III) nicht bis an die Spitze der gezahnten Scheibe 8 vorgeht, sondern die Spitze an der Stelle 9_ dann über »den Messereinsatz reicht, welche vollständig stumpf gehalten ist.
- Für die Form der gegeneinander schwingenden Scheiben sowie der Zahnung soll das Ausführungsbeispiel der Abbildung nicht maßgebend sein. Erfindungsgemäß wird der Schutz beansprucht auch für bogenförmig schwingende Scheiben und für alle Arten von Zähnformen, einerlei, ob sie in Form eines sog. Sägezahnes oder eines vollständig abgerundeten Zahnes usw. sind; für alle diese Formen können solche Ersatzmesserscheiben verwendet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Abhäutevorrichtung mit gezahnten, umlaufenden oder schwingenden oder im Bogen sich bewegende Einzel- oder Doppelscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß an den Scheiben entsprechend geformte, aus dünnem Stahlblech hergestellte Messerscheiben leicht auswechselbar befestigt sind.
- 2. Abhäutevorrichtung mit gezahnten, umlaufenden oder schwingenden oder im Bogen sich .bewegende Einzel- oder Doppelscheiben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die dünne Messerscheibe kleiner lInD Durchmesser gehalten ist als die Tragscheibe dieser Messerscheibe, so daß die Tragscheibe die- Messerscheibe überdeckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH106635D DE629170C (de) | 1935-03-26 | 1935-03-26 | Abhaeutevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH106635D DE629170C (de) | 1935-03-26 | 1935-03-26 | Abhaeutevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE629170C true DE629170C (de) | 1936-12-11 |
Family
ID=7448212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH106635D Expired DE629170C (de) | 1935-03-26 | 1935-03-26 | Abhaeutevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE629170C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4615119A (en) * | 1984-04-26 | 1986-10-07 | Jhj Enterprises | Blade for a vibratory cutter |
-
1935
- 1935-03-26 DE DESCH106635D patent/DE629170C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4615119A (en) * | 1984-04-26 | 1986-10-07 | Jhj Enterprises | Blade for a vibratory cutter |
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