DE628664C - Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer VerbindungsleitungenInfo
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- DE628664C DE628664C DES105187D DES0105187D DE628664C DE 628664 C DE628664 C DE 628664C DE S105187 D DES105187 D DE S105187D DE S0105187 D DES0105187 D DE S0105187D DE 628664 C DE628664 C DE 628664C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q5/00—Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
9. APRIL 1936
9. APRIL 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a3 GRUPPE 52
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Schaltungsanordnung für Verbindungsleitungen
Zusatz zum Patent 591
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1932 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 17. Januar 1932.
Das Hauptpatent betrifft eine Schaltungsanordnung, bei welcher in einem Arbeitsgange
der Schalteinrichtungen an einer Zentralstelle die Auswahl mehrerer Abzweigstellen
an verschiedenen Verbindungsleitungen ermöglicht wird, wenn gleichzeitig mehrere
Abzweigstellen an verschiedenen Verbindungsleitungen gekennzeichnet werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Betriebssicherheit derartiger Anlagen zu
verbessern.
So soll durch die erfindungsgemäße Anordnung insbesondere folgender, bei den bisherigen
Anlagen auftretender Übelstand vermieden werden.
Wenn die gewünschten, an den verschiedenen Verbindungsleitungen liegenden Abzweigstellen
nacheinander gewählt und unmittelbar nach jeweils erfolgter Wahl angerufen
werden, kann leicht der Fall eintreten, daß die zuerst ausgewählte und angerufene Abzweigstelle
sich schon meldet, während die Wahl der übrigen Stellen noch nicht beendet
ist. Die Zeitspanne zwischen dem Melden der zuerst und der zuletzt angerufenen und gewählten
Stelle kann beträchtliche Werte erreichen, wenn die Zahl der an die Zentralstelle
angeschlossenen Verbindungsleitungen und der an diesen liegenden Abzweigstellen
hoch ist.
Infolgedessen besteht beispielsweise, da die Zentralstelle sich erst nach Beendigung des
Wahlvorganges meldet, die Gefahr, daß die zuerst angerufenen und in die zugehörige
Verbindungsleitung eintretenden Abzweigstellen, wenn sie längere Zeit hindurch nichts
hören, in dem Glauben, es liege ein Fehlanruf vor, ihren Hörer wieder anhängen und so den
Anruf unwirksam machen.
Diese Nachteile werden nun erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß entweder die
Steuereinrichtungen in der Zentralstelle den Anruf der gewünschten Abzweigstellen erst
nach Auswahl aller anzurufender Stellen vornehmen oder daß die gewünschten Abzweigstellen
an den verschiedenen Verbindungsleitungen durch die Schalteinrichtungen der Zentralstelle gleichzeitig ausgewählt werden.
Der Anruf der gewünschten Abzweigstellen nach beendigter Auswahl kann erfindungsgemäß
entweder über alle Verbindungsleitungen gleichzeitig oder kurz aufeinanderfolgend
vor sich gehen.
Bei gleichzeitiger Auswahl der an den verschiedenen Verbindungsleitungen liegenden
Abzweigstellen mit unmittelbar nach Been-
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Walter Pinell in Falkensee b. Berlin und Walter Kusche in Berlin-Steglitz*
digung der Auswahl erfolgendem Anruf der gewünschten Abzweigstellen kann zwar auch
eine gewisse Zeitdifferenz zwischen dem Anruf der einzelnen Stellen liegen, jedoch ist
diese jetzt unabhängig von der Zahl der Verbindungsleitungen und im Höchstfall gleich
der Zeitdifferenz zwischen der Wahl der ersten und der letzten an einer Verbindungsleitung liegenden Abzweigstelle. Durch die
ίο gleichzeitige Auswahl erreicht man somit auch bei Vorhandensein vieler Verbindungsleitungen stets eine praktisch ausreichende
Verminderung der zwischen dem Anruf der einzelnen Stellen liegenden Zeitspanne, wenn
die Zahl der Abzweigstellen an den einzelnen Verbindungsleitungen nicht zu groß ist.
Die gleichzeitige Auswahl aller gewünschten Abzweigstellen der verschiedenen Verbindungsleitungen
hat noch den besonderen Vorteil, daß die Herstellung der Verbindungen ganz bedeutend beschleunigt wird.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Die Erfindung ist auf diese Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. ' Auf den
Zeichnungen sind nur die für das Verständnis der Erfindung notwendigen Einzelheiten
gezeigt.
In den beiden Zeichnungen Fig. 1 und 2 sind Schaltungsanordnungen für eine Zentralstelle
einer Zugleitungsanlage dargestellt, an der z. B. drei Leitungen (Leitung 1, 2, 3) zusammengefaßt
werden. An jeder dieser Leitungen können bis zu 22 Abzweigstellen Hegen, welche in bekannter Weise von der Zentralstelle
wahlweise angerufen werden können., um Befehle der Zentralstelle entgegenzunehmen
oder Meldungen zu erstatten. Die Abzweigstellen können untereinander im allgemeinen
nicht verkehren, sondern haben nur - ' die Möglichkeit, durch Hineinrufen in das
Mikrophon oder durch Betätigen einer Anruftaste Anrufseinrichtungen in der Zentralstelle
zur Wirkung zu bringen.
Fig. 3 zeigt die Schaltungsanordnung für eine der an einer Verbindungsleitung liegenden
Abzweigstellen. Für jede derartige Abzweigstelle ist an der Zentralstelle eine Taste
■ vorgesehen, bei deren Betätigen eine der Anrufnummer der gewählten Abzweigstelle entsprechende
Zahl von Stromstößen ausgesandt wird, und zwar nur in die der gewählten Abzweigstelle
entsprechende Verbindungsleitung, während die übrigen Verbindungsleitungen
von diesen Stromstößen nicht beeinflußt werden.
Will man von der Zentralstelle aus eine
oder mehrere Abzweigstellen an einer oder mehreren Leitungen anrufen, so braucht man
nur die zum Anruf der gewünschtenAbzweigstelle vorgesehene Taste zu betätigen.
Es soll nun die Wirkungsweise der in Fig. ι und 3 dargestellten Anlage beschrieben
werden, und zwar zunächst für den Fall, daß nur Abzweigstellen an einer Leitung angerufen
werden sollen. Will man z. B. die Abzweigstellena und 3 an der Leitung 1 anrufen,
so drückt man die Tasten T12 und T13. Dadurch
kommt ein Stromkreis für das der Leitung ι zugeordnete Relais An1 zustande;
Relais ^4% spricht an über: Erde, Batterie,
Widerstand W4,, Relais An1, Taste T12, Erde
bzw. Taste T13, Erde. Relais An1 hält sich
weiterhin über den Kontakt 1 a%. Über den Kontakt 47 ant wird ein Stromkreis für das
RelaisAb -gebildet über: Erde, Batterie, Relais Ab, Kontakt 70 qII, Widerstand W1,
Kontakt 780, Kontakt 47 an±, Erde. Der Widerstand W1 ist so bemessen, daß das
Relais Ab in diesem Stromkreise nicht ansprechen kann. Über den Kontakt 2,Cm1
kommt ein Stromkreis für das Relais B zustande, in dem Relais B erregt wird: Erde,
Batterie, Relais B, Stellung 1 des Steuerschalters St, Einschalttaste ET, Kontakt 2 aiii,
Erde. Über Kontakt 4 & und Stellung 1 des Steuerschalters wird das Relais!7 erregt:
Erde, Batterie, Widerstand Ws, Relais F, Steuerschalterstellung 1, Kontakt 4b, Erde.
Über den Kontakt 5 / des Relais F wird der Drehmagnet Λ des Steuerschalters eingeschaltet,
so daß der Steuerschalter von Stellung ι in die Stellung 2 geschaltet wird. Mittels
des Kontaktes 6st des Steuerschaltermagneten wird das Relais F kurzgeschlossen,
so daß Kontakt 5 / abfällt und der Magnet St des Steuerschalters wieder stromlos wird. Da
das Relais An1 erregt ist, ist Kontakt 1OtZiI1
offen, so daß das Relais F in Stellung 2 zunächst keine Erde findet und der Steuerschalter
infolgedessen in dieser Stellung stehenbleibt.
Das Relais B hält sich in Stellung 2 des Steuerschalters auf folgendem Wege: Erde,
Batterie, Relais B, ,Kontakt 18 b, Stellung 2
des Steuerschalters, * Erde. Kontakt 3 b schließt über: Erde, Batterie, WiderstandW15,
Wicklung II des Übertragers Ü, Ruhestellung r des Kontaktes 10 i, Kontakt 3 b, Erde
einen Stromkreis über die Primärwicklung des Übertragers. Über Kontakt 190% spricht
das Relais L1 an (Erde, Batterie, Wicklung I des Relais L1, Stellung 2 des Steuerschalters,
Kontakt 190%, Erde), das mit seinen Kontakten
2Oi1 und 21Z1 die Anschaltung der
Leitung 1 an die Sekundärwicklung III des Übertragers vorbereitet. Weiter spricht über
Stellung 2- und einen Kontakt 7 a% des Relais
An1 das Relais U an: Erde, Batterie, Widerstand
W9, Relais U, Steuerschalterstellung 2, Kontakt 7 Cm1, Erde. Mittels des Kontaktes
iyu wird die Leitung 1 jetzt zum Über-
trager Ü durchgeschaltet. Über Kontakt 8 u
spricht das Impulsrelais/ an: Erde, Batterie, Relais / mit dem parallel geschalteten Widerstand
W10, Steuerschalterstellung 2, Ruhestellung
des Kontaktes 9 c, Arbeitsstellung des Kontaktes 8 m, Erde. Der Kontakt 10 i wird
aus der Ruhestellungr in die Arbeitsstellung« umgelegt. Der Kontakt 10 i ist als Schleppkontakt
ausgebildet, so daß zunächst einmal in der Primärwicklung I des Impulsübertragers
Ü ein Strom eingeschaltet wird, welcher in seiner Richtung dem Strom, der
durch die Wicklung II fließt, entgegengerichtet ist. Der Einschaltstromstoß in der
Wicklung I induziert in der sekundären Wicklung III eine Spannung, welche durch den Ausschaltstromstoß, der beim Verlassen
der Ruhestellungr seitens des Kontaktes ioi
in der Wicklung II wirksam wird, noch verstärkt wird, da die Richtungen der induzierten
Spannungen übereinstimmen, so daß ein kräftiger Stromstoß über die Leitung 1 verläuft.
Dieser Stromstoß (z. B. eine positive Halb welle mit großer Amplitude und nachfolgender
unbedeutender negativer Halbwelle) bewirkt an allen an der Leitung Ί liegenden,
entsprechend Fig. 3 geschalteten Abzweigstellen die Umlegung der Kontakte 1 p der
ihnen zugeordneten polarisierten Relais P aus der Ruhestellung r in die Arbeitsstellung o,
wodurch die Relais W an den Abzweigstellen erregt werden über: Erde, Batterie, Relais W,
Kontakt Xp, Wicklung des Besetztschauzeichens SZ, Erde. Es sind jetzt alle Wählwerke an den Abzweigstellen der Leitung 1
zur Wahl vorbereitet und gleichzeitig die Besetztschauzeichen SZ an allen Abzweigstellen
eingeschaltet worden.
"Die Aussendung der Wahlstromstöße zur Auswahl der gewünschten Abzweigstelle geschieht
nun in folgender Weise: Durch das Ansprechen des Relais / (Fig. 1) ist der Kontakt
11i umgelegt worden und dadurch ein
Stromkreis für das Relais C zustande gekommen : Erde, Batterie, Relais C1 Kontakte 11 i,
12/, Erde, wobei sich das Relais C über die Kontakte 13 c, 140, 15 b und 12/ einen Haltestromkreis
unabhängig vom Relais / bildet.
Außerdem wird durch den Kontakt 22 c ein Stromkreis für das Relais G vorbereitet, der
aber erst geschlossen wird, wenn das Relais J abfällt; dies geschieht durch Umlegen des
Kontaktes gc} welcher den Stromkreis für das
Relais / öffnet. Dabei spricht das Relais G an: Erde, Batterie, Relais G, Widerstand PF11,
Kontakt 22 c, Kontakt 23 i, Erde. Inzwischen ist durch den Kontakt 10 i, der aus der Arbeitsstellung
α in die Ruhestellung r umgelegt worden ist, ein Impuls über die Leitung 1
geschickt worden, durch den alle polarisierten Relais, die an dieser Leitung liegen, aberregt
worden sind.
Die Relais W (Fig. 3) in den Abzweigstellen halten sich über Erde, Batterie, Wicklung
des Relais W1 Kontakt 2w, Schauzeichen,
Erde. Infolgedessen bleiben die Kontakte 3 w
geschlossen, so daß· jetzt die Drehmagnete D der Wählwerke an den Abzweigstellen über
die in die Ruhestellungr umgelegten Kontakte ι p erregt werden: Erde, Batterie, Drehmagnet
D, Kontakte 3«/, xp (Ruhestellungr),
Schauzeichen 6"Zj Erde. Alle Wählwerke
werden dadurch aus der Stellung ο in die Stellung 1 weitergeschaltet.
In der Zentralstelle wird über Kontakt 24 g· (Fig. 1) der Drehmagnet D eines dort befindlichen
Wähl Werkes erregt: Erde, Batterie, Drehmagnet D, Kontakt 24g, Erde. Dieses
Wählwerk, welches dazu dient, die gedrückte Kennzeichnungstaste aufzusuchen,
wird daher um einen Schritt weitergeschaltet, so daß es ebenso wie die Wählwerke
an den Abzweigstellen auf Kontakt 1 steht. j
Über den Kontakt 29 d des Drehmagneten D
kommt das Relais 7 wieder zum Ansprechen: Erde, Batterie, Relais /, Steuerschalterstellung
2, Kontakt 29^ Erde. Der Kontakt ιοί
wird wieder in die Arbeitsstellung α umgelegt; der dabei über die Leitung 1 gesandte
Stromimpuls legt alle polarisierten Relais an der Leitung 1 in die Arbeitsstellung. Infolgedessen
wird der Stromkreis für die Drehmagnete der den einzelnen Abzweigstellen zugeordneten
Wählwerke durch die in die Arbeitsstellung α umgelegten Kontakte ip
(Fig. 3) unterbrochen. Während der Erregungsdauer des Drehmagneten D wird· Relais
ff7 durch Kontakt 11 d kurzgeschlossen.
Da Relais W aber ein Verzögerungsrelais ist und der Drehmagnet nur kurze Zeit erregt
war, fällt Relais W nicht ab.
In" der Zentralstelle ist zugleich mit Kontakt 10 i (Fig. i) auch der Kontakt 23 t in die
Arbeitsstellung gelegt und damit der Strom für Relais G unterbrochen worden. Weiterhin
unterbricht Kontakt 24g- den Stromkreis für den Drehmagneten D und Kontakt 29 d
den Stromkreis für das Relais I, wodurch dieses abfällt. Der Kontakt 10 i kommt in
die Ruhestellung. Dabei wird ein Stromstoß über die Leitung 1 gegeben, durch den die
Kontakte aller polarisierten Relais P (Fig. 3) in die Ruhestellungr umgelegt werden. Die
Drehmagnete D der an der Leitung 1 liegenden Abzweigstellen sprechen wieder an über:
Erde, Batterie, Drehmagnet D, Kontakte 3 w, xp (Ruhestellungr), SchauzeichenSZ, Erde,
so daß alle an der Leitung 1 befindlichen Wählwerke in die Stellung 2 geschaltet werden.
In der Zentralstelle wird. Relais G (Fig. r) . über den Kontakt 23 i und weiterhin der Drehmagnet
D über Kontakt 24g wieder erregt. Der Drehmagnet D schaltet das an der Zentrale
^befindliche Wählwerk von dem Kontakt ι weiter auf den Kontakt 2. Über den
Kontakt 29 d des Drehmagneten spricht Relais/ wieder an, wobei Kontakt 10 i einen
Stromstoß über die Leitung 1 schickt, der die Kontakte aller polarisierten Relais in die Arbeitsstellung
umlegt, so daß die Stromkreise für die Drehmagnete der an den Abzweigstellen
befindlichen Wählwerke unterbrochen werden.
Beim ersten Ansprechen des Relais G (Fig. 1) war über Kontakt 25 g das Relais V
erregt worden: Erde, Batterie, Widerstand W12, Relais V1 Kontakt 25 g-, Erde. Über
Kontakt 26» und Steuerschalterstellung 2
ao hatte das Relais V sich einen Haltekreis gebildet;
Erde, Batterie, Widerstand W12, Relais
V1 Kontakt 26 V1 Stellung 2 des Steuerschalters,
Erde. Über Kontakt 27 z/ war ein Prüfkreis für das Relais R vorbereitet worden.
Sobald nun das Wähl werk an der Zentrale auf den Kontakt 2 weitergeschaltet worden
ist, spricht das Relais R an über: Erde, Batterie, Relais R1 Kontakt 27?;., Arm 28 d des
Wählwerkes, Kontakt 2, die in Arbeitsstellung befindliche Taste T12, Kontakt 30Z1, Erde.
Über Kontakt 31 r bleibt ein Stromkreis für Relais T bestehen, so daß Relais G und damit
der Drehmagnet D zunächst noch nicht wieder ansprechen kann. Mittels des Kontaktes
32 r wird Relais V kurzgeschlossen und damit verzögert aberregt. Die durch das Ansprechen
und Abfallen der Relais R und V bestimmte längere Pause im Weiterschalten
des Wählwerkes dient dazu, in der gewählten Abzweigstelle (in unserem Falle in der Abzweigstelle
2) ein Verzögerungsrelais T (Fig. 3) über Erde, Batterie, Relais T1 Kontakt
6 d, Stellung 2 des Wählwerkes an der Abzweigstelle, Arm X4-d, Kontakt 4to,- den
in Ruhestellung befindlichen Hakenumschalter 12,HU1 Erde zum Ansprechen zu bringen.
Das Relais T hält sich über Erde, Batterie, Relais T1 Kontakte 7 w, St1 Erde. Durch den
Kontakt 91 des Relais T wird der Stromkreis
der Anrufeinrichtung vorbereitet. Der Anruf selbst erfolgt erst später,und zwar erst
dann, wenn das Wählwerk in der gewählten Abzweigstelle synchron mit dem Wählwerk
in der Zentralstelle die Rufstellung 23 erreicht hat.
Nach Beendigung der Pause, die durch das Abfallen des Relais R (Fig. 1, Kontakt27f geöffnet)
gekennzeichnet wird, kommt auch das Impulsrelais / wieder zum Abfallen, so daß
das Relais G und damit der Drehmagnet D wieder eingeschaltet und das Wählwerk von
Kontakt 2 auf den Kontakt 3 weitergedreht wird. Durch die vom Relais 7 mittels des
Kontaktes 10 i erzeugten Stromimpulse sind inzwischen die an der Leitung 1 liegenden
Wählwerke ebenfalls auf den Kontakt 3 weitergeschalteli worden. Da TasteT13 gleichfalls
gedrückt ist, spricht über Kontakt 3 des Wählwerkes in der Zentralstelle Relais R erneut
an, so daß abermals eine Pause in der fo Impulsgabe eintritt. Während dieser Pause
spricht in der Abzweigstelle 3 ebenfalls ein Relais an, welches für diese Abzweigstelle
den Stromkreis für die Anruf einrichtung vorbereitet.
Sind keine weiteren Tasten in der Zentralstelle betätigt, so wird das Wählwerk durch
das Wechselspiel zwischen den Relais J und G und dem Drehmagneten D ohne weitere Stillsetzung
in die Stellung 23 gebracht. Wenn diese Stellung> ereicht ist, wird an allen-* Abzweigstellen,
an denen entsprechend den in der Zentralstelle gedrückten Tasten der Anrufkreis vorbereitet worden ist, das Anruforgan,
z.B. ein Wecker Wk (Fig. 3), über: Erde, Batterie, Wecker Wk, Kontakt 9t, Stellung
23 des Wählwerkes an der Abzweigstelle, Arm 1^d1 Kontakt 4a/, Hakenumschalter
13 HU1 Erde eingeschaltet.
In der Zentralstelle (Fig. 1) spricht in Stellung
23 des Wählwerkes über: Erde, Batterie, Relais R, Kontakt 27 v, Arm 28 d des Wählwerkes,
Kontakt 23, Relais Z, Erde das Relais R' und Z an. Relais Z hält sich über:
Erde, Batterie, Widerstand W7, Kontakte 73 x, 72 z, Relais Z, Erde und schaltet mit
seinem Kontakt 742 die Leitung 1 vom Stpomst'oßübertrager. Es wird somit verhindert,
daß die beim Weiterschalten des Wählwerkes an der Zentralstelle in die Stellung ο loo
erzeugten Stromstöße auf die Leitung 1 gelangen. Die an ihr liegenden Wählwerke
bleiben also in Stellung 23, der Rufstellung, stehen.
Das an der Zentralstelle befindliche Wählwerk wird mit einer durch das. Ansprechen
des Relais R bedingten Verzögerung in die Nullstellung weitergeschaltet. In der Nullstellung,
in welcher die Nockenkontakte 90 dn und 35 dm geschlossen sind, spricht über die
Kontakte 34<2 und 35 dn das Relais X an. Durch dessen Kontakt 73 χ wird der'Haltekreis
für Relais Z unterbrochen. Durch Schließen des Kontaktes 36^ wird das Relais
U, welches während der ganzen Stromstoßgabe erregt war, kurzgeschlossen und
fällt ab. Kontakt 17« trennt die Leitung 1
vom Impulsübertrager ab. Damit ist der Wahlvorgang für die Leitung 1 zunächst beendet.
Die Anrufeinrichtungen an den gewählten Abzweigstellen 2 und 3 sind eingeschaltet
und bleiben eingeschaltet, bis. der
Auslösestromstoß von der Zentralstelle erfolgt oder der Hörer an der Abzweigstelle abgenommen
wird.
Da das Relais U abgefallen ist, wird nun über Kontakt 38 u in Ruhestellung, Kontakt
37 χ in Arbeitsstellung und Stellung 2 des Steuerschalters das Relais F erregt, welches
über Kontakt 5 / den Magnet des Steuerschalters St erregt, so· daß der Steuerschalter von
Stellung 2 in die Stellung 3. weitergeschaltet wird. Gleichzeitig wird wieder durch Schließen
des Kontaktes 6 Ji das Relais F kurzgeschlossen.
Da keine der den Leitungen 2 und 3 zugeordneten Tasten gedrückt sind,
J.5 sind die Relais An2 und An3- nicht erregt, so
daß das Relais F in Stellung 3 des Steuerschalters über den Kontakt 3gan2 wieder erregt
wird: Erde, Batterie, Widerstand Ws, Relais F, Steuerschalterstellung 3, Kontakt
39OM2, Erde. Der Steuerschalter wird also
durch Relais F und Drehmagnet St nach Stellung 4 weitergeschaltet. Hier findet Relais F
wiederum Erde über Kontakt 4OaM3, so daß
der Steuerschalter weiter nach Stellung 5 geschaltet wird.
Da die folgenden Kontakte 5 bis 12 ebenfalls an Erde liegen, durchläuft der Steuerschalter
auch diese Stellungen. Nach einer gewissen Zeit, deren Dauer durch das verzögert
arbeitende Relais F bestimmt ist, erreicht der Steuerschalter die Stellung 13. Das
Relais L1 wurde s'tromlos, sobald die Steuerschalter
die Stellung 2 verlassen hatte. Während der Steuerschalter die Stellungen 3 bis 13 durchlief, lag somit die Leitung 1
(ebenso wie die Leitungen 2 und 3) an der Abfrage- und Anrufapparatur. Die Zentralstelle
kann also einen etwa inzwischen schon einlaufenden Anruf entgegennehmen.
Auch das Relais B, welches über die Stellungen 2 bis 4 des Steuerschalters noch an
Erde lag, ist während der weiteren Schritte des Steuerschalters abgeschaltet, damit nicht
unnötig viel Strom, der bei langen Leitungen
♦5 und viel Abzweigstellen eine bedeutende Stärke haben muß, dauernd über die Primärseite
des Impulsübertragers fließt. Gelangt der Steuerschalter in Stellung 12, so wird
auch das Relais B wieder eingeschaltet, um den Schlußimpuls zur Auslösung der Wählwerke
an den Abzweigstellen vorzubereiten. In Stellung 13 des Steuerschalters spricht
das Relais L1 wieder an: Erde, Batterie,
Wicklung I des Relais L1, Steuerschalterstellung
13, Kontakt 19Cw1, Erde. Das Relais B
hält sich in Stellung 13 des Steuerschalters und den folgenden Stellungen 14 und 15 über
Kontakt 18b. Relais/ spricht in folgendem
Stromkreise an: Erde, Batterie, Relais /?
Kontakt 57 ii, Stellung 13 des Steuerschalters,
Kontakte 7erwi, Erde. Kontakt ioi wird in
die Arbeitsstellung gelegt, ohne jedoch die an der Leitung liegenden Wählwerke zu beeinflussen,
da die Wicklung III des Übertragers durch Kontakt 1711 noch kurzgeschlossen ist.
Über Kontakt 11 i spricht das Relais C an und weiterhin über Kontakt 58 c das Relais
U: Erde, Batterie, Widerstand W9, Relais U, Kontakt 58 c, Stellung 13 des Steuerschalters,
Kontakt 7»%, Erde. Kontakt 57 u
wird in die Arbeitsstellung umgelegt und unterbricht damit den Stromkreis für das
Relais /, der über die Ruhestellung des Kontaktes 57 u verlief. Der Kontakt 10 i des Relais
/ wird aus der Arbeitsstellung in die Ruhestellung umgelegt, dabei kommt ein Stromstoß über die Leitung zustande, durch
den alle an der Leitung liegenden polarisierten Relais in die Ruhestellung zurückgelegt
werden, wodurch die Drehmagnete D (Fig.3) über Erde, Batterie, Drehmagnet D, Kontakte
2,-dü, Ip (Ruhestellung), Schauzeichen
SZ, Erde erregt werden. Die Wählwerke an den Abzweigstellen werden in die Nullstellung
geschaltet, so daß der Stromkreis der eingeschaltet gewesenen Anruforgane unterbrochen
wird. Die Relais W werden durch Kontakt 11 d kurzgeschlossen und fallen ab,
wodurch alle Abzweigstellen in den Ruhezustand versetzt werden.
Über Kontakt 59Ji (Fig. 1) wird Relais X
wieder erregt: Erde, Batterie, Relais X, Stellung 13 des Steuerschalters, Kontakt 61 f,
Kontakt 59M, Erde. Relais X hält sich über Kontakt 60 χ unabhängig von dem Relais U.
Durch Kontakt %6x wird Relais U kurzgeschlossen, und dadurch wird Relais F wieder
erregt über: Erde, Batterie, Widerstand Ws, Relais F, Kontakt 13 des Steuerschalters,
Kontakt 37 x, Kontakt 38 n, Erde. Der Steuerschalter wird in die Stellung 14 weitergeschaltet,
wo Relais F von neuem anspricht, da Kontakt Z9ant geschlossen ist, und der
Steuerschalter wird weitergeschaltet nach Stellung 15. Da Kontakt 40CM3 ebenfalls geschlossen
ist und F in dieser Stellung somit wieder erregt wird, geht der Steuerschalter
weiter in die Stellung 16.
In Stellung i6- des Steuerschalters spricht
der Auslösemagnet M an, der durch Freigabe einer Sperrung alle gedrückten Tasten in
ihre Ruhelage zurückgehen läßt. Außerdem werden in Stellung 16 des Steuerschalters
sämtliche Anlaßrelais An1, An2, An3 kurzgeschlossen,
so daß die Kontakte 63 Wn1, &4an2
und 65 CWi8 (sofern sie vorher geöffnet waren)
geschlossen werden. Ist dieses geschehen, dann wird zum letzten Male bei diesem Umlauf
des Steuerschalters das Relais F erregt. Es bringt den Steuersehalter in die Grundstellung
1. Damit ist der Ruhezustand der Anlage wieder hergestellt. Sämtliche Lei-
tungen sind über die Ruhestellungen der Kontakte der Relais L mit der Abfrage- und der
Anrufapparatur verbunden, und die Zentralstelle kann die Meldungen der angerufenen
Stelle entgegennehmen.
Werden nun an verschiedenen Leitungen liegende Abzweigstellen angerufen, so soll
verhindert werden, daß schon unmittelbar nach Beendigung der Auswahl ■ der an der
ίο ersten Leitung liegenden Abzweigstellen (beim Durchgang durch Stellung 23 des
Wählwerkes in der Zentralstelle) die den gewünschten Stellen zugeordneten Anruforgane
eingeschaltet werden. Die Einschaltung der Anruforgane soll erfindungsgemäß erst erfolgen,
wenn die Auswahl sämtlicher Abzweigstellen beendet ist. Es sei angenommen, daß die Station 3 an der Leitung 1 und die Station
2 an der Leitung 3 angerufen werden soll. Die Schaltvorgänge verlaufen in diesem
Falle folgendermaßen:
In der Zentrale werden die Tasten T13
' und T32 gedrückt. Über Erde, Batterie,
Widerstand Wit Relais An1, die gedruckte
Taste T13, Erde spricht das Relais An1 und
über Erde, Batterie, Widerstand W6, Relais
An3, gedruckte Taste T32, Erde spricht Relais
An3 an. Über die Kontakte 2 c% bzw.
40aw3 spricht Relais\B an (Erde, Batterie,
Relais B, Stellung 1 des Steuerschalters, Einschalttaste
ET, Kontakt 20-M3 bzw. 4.6ana,
Erde). Über die Kontakte 47Wn1 und 490%
wird ein Stromkreis für das Relais Ab geschlossen. Da die beiden Vorwiderstände W1
und W5 jetzt parallel geschaltet sind und der Gesamtwiderstand dadurch um die Hälfte
vermindert ist, kann das Relais Ab jetzt ansprechen über: Erde, Batterie, Relais Ab,
Kontakt 704H1 Widerstand W1, Kontakte
780 und 47GWi1, Erde bzw. Widerstandes,
Kontakte 80 0 und 4gans, Erde. Wie oben
beschriebem, spricht jetzt wieder über Kontakt
4 b und Steuerschalterstellung 1 das Relais F an, durch welches der S teuerschaltermagnet
St erregt wird, so daß der Steuerschalter in die Stellung 2 gelangt.
In der Stellung 2 des Steuerschalters spricht wieder das Relais U- (Erde, Batterie,
Widerstand W9, Relais U, Steuerschalterstellung
2, Kontakt 7 an1; Erde) und das Relais
L1 (Erde, Batterie, Wicklung I des Relais
L1, Steuerschalterstellung 2, Kontakt 1OiWi1, Erde) an. Die Kontakte 20 I1, 2111
und 17« schalten die Leitung 1 an die Sekundärwicklung
III des Impulsübertragers Ό an. Über Kontakt 8 u spricht Relais / an (Erde,
Batterie, Relais 7, Steuerschalterstellung 2, Kontakte 9 c, &u, Erde). Der Kontakt ioi
schickt einen Einschaltstromstoß über die Primärwicklung I des Übertragers (Erde,
Batterie, Widerstand ^F1S,- Wicklung I des
Übertragers, Kontakt τοί in Arbeitsstellung,
Kontakt 3 b, Erde) und einen Ausschaltstromstoß über Wicklung II, so daß wieder
. ein Induktionsstromstoß auf die Leitung 1 übertragen wird und sämtliche an dieser liegenden
polarisierten Relais in die Arbeitsstellung gebracht werden. Über Kontakte I ι i spricht Relais C an, durch dessen Kontakt
9c 7 stromlos gemacht wird, so daß das Relais G über den vorbereitend geschlossenen
Kontakt 22 c und den in die Ruhelage zurückkehrenden Kontakt 23 i ansprechen kann
(Erde, Batterie, Relais G, Widerstand W11,
Kontakte 22c und 232", Erde). Mittels des
Kontaktes 24 g wird der Drehmagnet des an der Zentralstelle befindlichen Wählwerkes erregt,
so daß dieses in die Stellung 1 weitergeschaltet wird.. Beim Abfall des Relais 7
wurde, wie schon oben beschrieben, ein Induktionsstoß in der Leitung 1 erzeugt, durch
den die polarisierten Relais aberregt und die Drehmagnete aller an den Abzweigstellen befindlichen
Wählwerke erregt wurden. Die Wählwerke an den Stationen sowohl als auch das an der Zentralstelle befindliche Wählwerk
stehen also auf dem Kontakt 1. Das Wechselspiel
zwischen den Relais J und G und dem Drehmagneten D an der Zentralstelle geht" so
lange weiter, bis das Wählwerk an der Zentralstelle die gedruckte Taste T13 erreicht hat.
In dieser Stellung des Wählwerkes spricht Relais R an (Erde, Batterie, Relais R, Kontakt
27 ν — Relais V ist über Kontakt 25 g erregt worden und hält sich über Kontakt
26 υ —, Arm 28 d des Wählwerkes, Kontakt 3, gedrückte Taste T13, Kontakt 30 I1,
Erde). Durch Kontakt 32r wird V kurzgeschlossen,
über Kontakt 31?- bleibt Relais 7 erregt, so daß eine Weiterschaltung des
Wählwerkes so lange unterbunden ist, bis V verzögert abgefallen ist und den Stromkreis
für R unterbrochen hat. Die Pause in der Stromstoßgabe bewirkt an der Abzweigstelle
3 der Leitung 1 durch Einschaltung des Relais T (Fig. 3) die Vorbereitung eines
Stromkreises für das Anruforgan dieser Stelle.. Nachdemi? (Fig. 1) stromlos geworden
ist, fällt 7 ebenfalls ab, G wird über 231
wieder eingeschaltet, durch Kontakt 24g· wird D erregt, und das Wählwerk an der Zentralstelle
wird auf Kontakt 4 geschaltet. Da keine weiteren der Leitung 1 zugeordneten
Tasten mehr gedruckt sind, läuft das Wählwerk und synchron mit ihm die Wählwerke
an der Leitung 1 bis in die Stellung 22. Sobald in dieser Stellung das Relais 7 wieder
anspricht, wird Kontakt ιοί in die Arbeitsstellung
gelegt, so daß alle polarisierten Reais an der Leitung 1 ebenfalls in die Arbeitsstellung
umgelegt werden. Da das Relais Ab erregt war, spricht in der Zentralstelle in
Stellung 22 des Wählwerkes außer dem Relais R das Verzögerungsrelais Z an (Erde,
Batterie, Relais R, Kontakt 27 v, Arm 28 d des "Wähl werkes, Kontakt 22, Kontakt J ι ab,
Relais Z, Erde). Bevor das Relais / wieder aberregt worden und ein die Weiterschaltung
der an den Abzweigstellen befindlichen Wählwerke nach Stellung 23 veranlassender
Stromstoß über Leitung 1 geschickt worden ist, hat der Kontakt 74 s die Leitung 1 vom
übertrager abgetrennt, so daß die weiteren durch das Relais / erzeugten Impulse jetzt
ohne Wirkung auf die an der Leitung befindlichen Wahleinrichtungen bleiben. Nachdem
Relais / abgefallen ist, spricht Relais G wieder an. Über Kontakt 24 g· wird der
Drehmagnet D erregt. Das Wählwerk geht in Stellung 23 und in der oben beschriebenen
Weise weiter nach Stellung o. Das Relais Z hält sich inzwischen über Erde, Batterie,
Widerstand W1, Kontakte 73.1-, 722, Relais
Z, Erde. Da die Wählwerke an den Abzweigstellen der Leitung 1 in der Stellung 22
stehengeblieben sind, wird die Einschaltung der Anruforgane an den Stellen, an denen die
Stromkreise für sie vorbereitet waren, zunächst unterdrückt.
In Stellung ο des Wählwerkes spricht, wie oben schon näher beschrieben, das Relais X
an. Mittels des Kontaktes 73 χ wird der Haltekreis für das Relais Z unterbrochen.
Durch Kontakt 36 χ wird Relais U kurzgeschlossen,
und über die Kontakte 38 u und 37 χ
spricht Relais F an, wodurch der Steuerschalter in die Stellung 3 weitergeschaltet
wird. Da, wie angenommen, keine der Leitung 2 zugeordneten Tasten gedrückt sind und somit das Relais An2 stromlos ist, befindet
sich Kontakt 39 an2 in der Ruhelage, so daß das Relais F in Stellung 3 wieder anspricht
und der Steuerschalter weiter nach Stellung 4 geschaltet wird. Da Relais ^iM3 erregt
und Kontakt 40 ans somit geöffnet ist, bleibt der Steuerschalter in der Stellung 4
stehen.
Jetzt wiederholen sich ähnliche Vorgänge wie in Stellung 2 des Steuerschalters. Über
Kontakt 44aw3 und Stellung 4 des Steuerschalters
spricht das Relais L3 an. Über Kontakt42 GfW3 und Steuerschalterstellung4 spricht
das Relais U an, durch dessen Kontakt 8 u
über Stellung4 des Steuerschalters ein Stromkreis für das Relais / gebildet wird. Die
durch Kontakt 10 i während des Wechselspieles
zwischen den Relais G und / und dem Drehmagneten D erzeugten Impulse werden
über die Sekundärwicklung III des Übertragers und die Kontakte 17«, 54Z3 und 55Z3 auf
die Leitung 3 übertragen. Synchron mit dem Wählwerk an der Zentralstelle werden alle an
der Leitung 3 liegenden Wählwerke eingestellt. Beim Durchgang durch die Stellung 2
des Wählwerkes verursacht die gedrückte Taste T32, wie oben beschrieben, eine kurze
Pause in der Impulsgabe, durch welche ein Stromkreis für das an der Abzweigstelle 2
der Leitung 3 liegende Aufruforgan vorbereitet wird.
Das Wählwerk- an der Zentralstelle und synchron mit ihm die Wählwerke an der Leitung
3 laufen sodann weiter bis zum Kontakt 22, wo das Relais Z über den Kontakt 71 ab
wieder erregt wird. Kontakt 74s schaltet die Leitung L3 vom Übertrager ab, so daß auch
die an der Leitung 3 liegenden Wählwerke in der Stellung 22 stehenbleiben. Das Wählwerk
an der Zentralstelle läuft wieder nach Kontakt o, wo das Relais X anspricht. Nacheinander
werden die Relais Z, U und / stromlos, und über die Kontakte 3 7.ν und 38 a
spricht F an und schaltet den Steuerschalter nach Stellung 5.
Die Stromkreise für die Anruforgane an den gewünschten Stationen sind nun zwar
vorbereitet, aber noch nicht durchgeschaltet. Diese Durchschaltung erfolgt in Stellung 5
des Steuerschalters folgendermaßen; In dieser Stellung spricht das Relais O an über:
Erde, Batterie, Relais O, Kontakt 75 ab, Steuerschalterstellung 5, Erde. Die über Kontakt
56 0 an dem Kontakt 5 des Steuerschalters liegende Erde wird abgetrennt, so daß
das Relais F nicht ansprechen kann und der Steuerschalter in der Stellung 5 stehenbleibt.
Über Kontakte 88 0 spricht Relais B an (Erde, Batterie, Relais B, Kontakt 880, Erde), und
über Kontakt 77 ο wird Relais / erregt (Erde, Batterie, Relais 7, Kontakte ^7 ti und 770,
Erde). Der Kontakt 11 i bringt das Relais C
(Erde, Batterie, Relais C, Kontakte iii, 12 f,
Erde). Da die Kontakte 78 0, 79 ο und 80 a
geöffnet sind, spricht Relais L1 an (Erde,
Batterie, Relais Ab, Kontakt 70 q II, Widerstand W1, Wicklung II des Relais L1, Kontakt
47 (MZ1, Erde). Das Relais L3 spricht noch
nicht an, da seine Wicklung II durch den Steuerschalter in der Stellung 5 kurzgeschlossen
ist, Über Kontakt 58 c spricht Relais U an (Erde, Batterie, Widerstand W9, Relais U,
Kontakte 58 c und 770). Die Leitung 1 ist
nunmehr über die Kontakte 20Z1, 21Z1 und
17 u an die Sekundärwicklung III des Übertragers
Ü angeschlossen (der Kontakt 74s befindet sich in der Ruhestellung, da Relais Z
stromlos ist). Durch das Umlegen des Kontaktes 57 u wird das Relais / stromlos. Der
Kontakt ιοί wird aus der Arbeitsstellung in die Ruhestellung umgelegt, und es wird ein
Stromstgß über die Leitung 1 gesandt, der so gerichtet ist, daß alle polarisierten Relais in
die Ruhestellung umgelegt werden. Dabei werden die Drehmagnete D an der Leitung 1
62S664
erregt und über die Kontakte ι p (Fig. 3) in
die Stellung 23 weitergeschaltet. In dieser Stellung der Wählwerke werden an den Abzweigstellen,
in denen bei der vorhergehenden Wahl die Stromkreise für die Anruforgane durch Kontakte der Relais T vorbereitet
waren (in unserem Beispiel Abzweigstelle 3), diese jetzt über Erde, Batterie, Wecker Wk (Fig. 3), Kontakt 91, Stellung 23
des Wählwerkes, Arm 14 ^, Kontakt 4.W, Hakenumschalter
13 HU, Erde eingeschaltet.
In der Zentralstelle spricht das Stufenrelais Q (Fig. 1) in erster Stufe an über:
Erde, Batterie, Relais Q, Kontakt 83 i des inzwischen abgefallenen Relais /, Kontakt §4.11,
Widerstand W13, Kontakt 75 ab, Steuerschalterstellung
S, Erde. Über den Kontakt 85 g I spricht Relais / wieder an (Erde, Batterie, Relais /, Kontakte 85 g L 58c und 770, Erde).
Der Kontaktlos wird in die Arbeitsstellung
umgelegt, und über die Leitung 1 wird ein Stromstoß geschickt, durch den alle polarisierten
Relais in die Arbeitsstellung umgelegt werden. Durch den Kontakt 872' wird der
Widerstand W13, der vor dem Relais Q lag,
ausgeschaltet, so daß Relais Qs jetzt in zweiter
Stufe anspricht über: Erde, Batterie, Relais Q, Kontakte 86? I, 871 und 880, Erde.
In dieser zweiten Stufe wird außer den Kontakten q I noch der Kontakt 70 q II betätigt.
Dadurch wird der Stromkreis für die Relais Ab und L1 unterbrochen. Kontakt 75 ab
unterbricht den Stromkreis für das Relais O und Kontakt 77 0 den Stromkreis für die Relais
■/ und U. Der Kontakt 56 0 wird wieder geschlossen und legt über Steuerschalterstellung
S Erde an Relais F1 wodurch der Steuerschalter
in die Stellung 6 geschaltet wird. Da inzwischen durch öffnen des Kontaktes
880 auch das Relais Q stromlos geworden ist, wird der Stromkreis für das Relais Ab
durch den Kontakt 70 q II wieder geschlossen.
Relais Ab spricht an, und über Kontakt 75 ab und Stellung 6 des Steuerschalters
+5 spricht Relais O an (Erde, Batterie, Relais 0,
Kontakt 7$ab, Steuersghalterstellungo, Erde).
Kontakt 56 0 wird geöffnet, so daß das Relais F in der Stellung 6 des Steuerschalters
zunächst nicht ansprechen kann und der Steuerschalter in Stellung 6 stehenbleibt.
Jetzt verlaufen wieder ähnliche Vorgänge wie vorher, in Stellung 5. Relais / spricht an.
' Über Kontakt 11 i wird Relais C erregt. Mittels
des Kontaktes 58 c wird das Relais U eingeschaltet, infolgedessen wird I durch
Kontakt 57μ wieder stromlos gemacht, so daß das Relais Q in erster Stufe über die Kontakte
84 μ und 831 ansprechen kann. Über
Kontakt 85^1 spricht Relais 7 erneut an, so
daß jetzt über Kontakt 87t auch die zweite
Stufe des Relais Q erregt wird. Wieder wird der Stromkreis für das Relais Ab durch den
Kontakt 70#11, der beim Ansprechendes Relais
Q in zweiter Stufe geöffnet wird, unterbrochen, so daß auch Relais 0 stromlos wird
und Relais J7 über: Erde, Batterie, Widerstand Ws, Relais F1 Steuerschalterstellung 6,
Kontakt 560, Erde anspricht und den Steuerschalter
nach Stellung 7 schaltet. Da das Relais An2 stromlos und der Kontakt 48 an2 infolgedessen
geöffnet war, konnte das Relais L2 nicht ansprechen. Die im Übertrager Ü
durch den Kontakt 101 erzeugten Impulse
konnten deshalb in der Leitung 2 keine Schaltvorgänge veranlassen. Die Schaltvorgänge in
Stellung 7 des Steuerschalters sind die gleichen wie in Stellung S und 6. Da das Relais
An3 und damit über Kontakt 49 ans auch
das Relais L3 erregt ist, werden die in Stellung 7 des Steuerschalters erzeugten Impulse
jedoch über die Kontakte 54/3, 55/3 und 1711
auf die Leitung 3 übertragen und bewirken die Weiterstellung aller an dieser Leitung
liegenden Wählwerke auf Stellung 23, wo die Anruforgane der vorher ausgewählten Ab-Zweigstellen
(in unserem Falle Abzweigstelle 2) eingeschaltet werden. Nach Beendigung der Impulsaussendung spricht Relais
Q wieder in zweiter Stufe an und unterbricht mittels Kontaktes 70 q II den Stromkreis
für die Relais Ab und L3. Wieder wird das Relais 0 stromlos durch Öffnen des. Kontaktes
75 ab, und Relais F spricht an über Kontakt
56 0 und Stellung 7 des Steuerschalters, so daß der Steuerschalter nach Stellung 8
und, da das Relais F in den folgenden Steuerschalterstellungen 8 bis 12 Erde findet, weiter
bis Stellung 13 geschaltet wird.
In Stellung 13 des Steuerschalters sprechen (genau so wie es oben für die Auswahl von
an nur einer Leitung liegenden Abzweigstellen beschrieben wurde) die Relais/, L1,
C ■ und U an. Die Leitung 1 liegt über die Kontakte20I1, 2x1 x und 17u an.der Sekundärwicklung
III des Übertragers. Nachdem Relais XJ angesprochen hat, wird / durch Umlegen des Kontakts 57u stromlos gemacht,
so daß der Kontakt 10 i aus der Arbeitsstellung in die Ruhestellung umgelegt und ein
Stromimpuls auf die Leitung 1 geschickt wird, durch den die Wählwerke an den Abzweigstellen
in die Ruhelage gebracht und alle eingeschaltet gewesenen Anruforgane abgeschaltet
werden. Über Kontakt 59« spricht Relais X an (Erde, Batterie, Relais X, Stellung
13, Kontakte 61/ und 59 w, Erde) und
hält sich über Kontakt 60 x. Durch Kontakt 36 χ wird das Relais U kurzgeschlossen, so»
daß F anspricht über die Kontakte 38μ und
37-ar und der Steuerschalter nach Stellung 14
weitergeschaltet wird. In Stellung 14 des Steuerschalters spricht das Relais F sofort
wieder an, da der Kontakt 39 an2 geschlossen
ist. Der Steuerschalter geht nach Stellung 15, wo sich ähnliche Vorgänge wie in Stellung 13
abspielen. Nacheinander sprechen die Relais /, L3, C und U an, so daß die Leitung 3
über die Kontakte 54J3, 55Z3 und iyu an der
Sekundärwicklung III des Übertragers liegt. Der beim Abschalten des Relais / (durch
Kontakt 57 Ji) im Übertrager erzeugte Stromstoß
bewirkt die Abschaltung aller an der Leitung 3 betätigt gewesenen Anruforgane und die Weiterschaltung der Wählwerke an
den Abzweigstellen in die Nullstellung. Über den Arbeitskontakt 59K des Relais U und
Stellung 15 des Steuerschalters spricht das Relais X an, in bekannter Weise wird Relais
U stromlos, und es spricht F über die Kontakte 38« und 37χ an. Der Steuerschalter
geht nach Stellung r6, wo der Auslösemagnet M erregt wird, der alle gedrückten
Tasten freigibt. Die Relais An1 und An3 werden
durch Kurzschluß aberregt, so daß das Relais F über die Kontakte 65 ana, 6^an2 und
630% abermals erregt wird und den Steuerschalter
in die Stellung ο zurückschaltet. Die ganze Anlage befindet sich jetzt in der Ruhestellung,
und alle drei Leitungen sind auf die . Abfrage- und Anrufapparatur durchgeschaltet.
Nach der in Fig. 1 dargestellten Schaltung
werden also zunächst die an der Leitung 1 liegenden Wählwerke (falls eine dieser Leitung
zugeordnete Taste gedruckt ist), dann die an der nächsten Leitung liegenden Wählwerke
eingestellt usw. Dann werden (in Stellung 5 bis 7 des Steuerschalters) kurz hintereinander die Anruforgane der gewählten
Abzweigstellen eingeschaltet und diese schließlich (in Stellung 13 bis 15 des Steuerschalters)
in der gleichen Reihenfolge unmittelbar nacheinander wieder abgeschaltet. Eine Rufverlängerungstaste RV dient dazu,
die Anruforgane an den angerufenen Abzweigstellen beliebig lange zu betätigen: Wird
♦5 Taste RV gedrückt, so bleibt der Steuerschalter
in Stellung 12 stehen, da die Taste die für das Ansprechen des Relais F benötigte
Erde in dieser Stellung abschaltet. Sobald die Taste RV zurückgestellt wird, spricht das
RelaisF über: Erde, Batterie, Widerstands,
Relais F, Steuerschalterstellung 12, Taste RV, Erde wieder an und schaltet den Steuerschalter
weiter in die Stellung 13.
Fig. 2 zeigt nun die Schaltung einer Anlage, bei der die Einschaltung der Anruforgane
in allen drei Leitungen zur gleichen Zeit stattfindet. Eine Zusatzeinrichtung ermöglicht
fernerhin die Auswahl der Abzweigstellen auf allen Leitungen zur gleichen Zeit vorzunehmen, wenn von der Zentralstelle
aus an allen Leitungen die gleichen Abzweigstellen angerufen werden sollen (ziB. eine
Sammelnummer).
Es werde zunächst der Fall betrachtet, daß an allen drei Leitungen verschiedene Abzweigsteilen
angerufen werden sollen. Das an der Zentralstelle befindliche Wählwerk sucht in den Steuerschalterstellungen 2, 3
und 4 die den Leitungen 1, 2 und 3 zugeordneten gedrückten Tasten auf und veranlaßt
die vorbereitende Anschaltung der Anruforgane an den entsprechenden Abzweigstellen
der Leitungen 1, 2 und 3. Die Schaltvorgänge in den Steuerschalterstellungen 1 bis 4
stimmen mit .den für Fig. 1 beschriebenen Schaltvorgängen ■ überein,. so daß sich hier
eine nochmalige Beschreibung dieser Vorgänge erübrigt. Der einzige Unterschied gegenüber der in Fig. 1 gezeigten Schaltung
besteht (bis Steuerschalterstellung 4) darin, daß die Impulse für Leitung 2 und 3 nicht
über die Ubertragerwicklung III, sondern über besondere Wicklungen IV bzw. V übertragen
werden. Diese Übertragerwicklungen IV und V werden benötigt, weil eine gleichzeitige Impulsaussendung auf alle drei
Leitungen über eine Sekundärwicklung wegen der Schwierigkeit der Anpassung einer Wicklung
an drei (u. U. verschieden lange) Leitungen nicht möglich ist. Die Funktion der
Kontakte xyu und 74.3 in Fig. 1 wird bei der
Schaltung nach Fig. 2 durch die Kontakte 66 m und 6j 3 bzw. 68 m und 69 3 übernommen.
Sobald der Wahlvorgang in Steuerschalterstellung 4 beendet ist, spricht das Relais X
an über: Erde, Batterie, Relais X1 Kontakte
35 an und 34d, Erde, und Relais U, das bis
dahin erregt war, wird durch Kontakt 36 λ· kurzgeschlossen. Über die Kontakte 38« und
2,7 x wird der Stromkreis für das Relais F
durchgeschaltet, so daß das Relais F anspricht und der Steuerschalter nach Stellung 5
weitergeschaltet wird. Wie oben schon beschrieben, ist inzwischen das Relais Ab über
die parallel geschalteten Widerstände W1,
W2 und W3 erregt worden (da allen drei Leitungen
zugeordnete Tasten gedrückt sind, sind alle drei Relais An1, An2 und Ans erregt
und somit die Kontakte 47 ant, 48 ans und
49ana geschlossen), so daß das Relais O in
Stellung 5 des Steuerschalters über den Kontakt 7 5 ab' anspricht.
Die über Kontakt 56 ο an dem Kontakt 5 des Steuerschalters liegende Erde wird abgetrennt,
so daß das Relais F nicht ansprechen kann und der Steuerschalter in Stellung 5
stehenbleibt. Über Kontakt 880 spricht Relais B an, und durch Kontakt 77 0 wird das
Relais / erregt (Erde, Batterie, Relais I1
Kontakte 57« und 770, Erde. Über Kontakt
11 i spricht das Relais C an. Da die Kontakte
78 O1 79° un(i 8ο ο geöffnet und die Kontakte
47 Cm1, 4SaW2 und 490M3 geschlossen sind,
sprechen die Relais L1, L2 und L3 an. Über
Kontakt 58c ist das RelaisT/ erregt worden (Erde, Batterie, Widerstand W9, Relais U,
Kontakte 58c und yy 0), so daß die Leitung 1
über die Kontakte74ä (in Ruhestellung),
17 u, 20I1 und 2Ii1 an die Wicklung III des
Übertragers, die Leitung 2 über die Kontakte 67z, 66u, 52Z2 und 53/2 an die Wicklung IV
des Übertragers und die Leitung 3 über die Kontakte 692, 68 m, 54Z3 und 55 Z3 an die
Wicklung V des Übertragers geschaltet sind. • Durch Umlegen des Kontakts 57 w wird das
Relais T stromlos. Der Kontakt 10 i wird von seiner Arbeitsstellung in die Ruhestellung
umgelegt. Dadurch geht zu gleicher Zeit über alle drei Leitungen ein Stromimpuls, durch
die die polarisierten Relais an allen drei Leitungen,
die sich bis dahin in der Arbeitsstellung
befanden, jetzt in die Ruhestellung umgelegt werden, wodurch die Wählwerke aller Abzweigstellen der Leitungen 1, 2 und 3
nach Stellung 23 weitergeschaltet werden. In dieser Stellung der Wählwerke werden an den
Abzweigstellen, in denen bei der vorhergehenden Wahl die Stromkreise für die Anruforgane
vorbereitet waren, jetzt dieselben eingeschaltet. Über den in der Ruhestellung befindlichen
Kontakt 83 i des Relais / spricht das Relais Q in erster Stufe an (Batterie,
• .Erde, Relais Q1 Kontakte83 i und 84u, Widerstand PF13, Kontakt 75 ab, Steuerschalterstellung
5, Erde). Über Kontakt 85qI spricht
das Relais J erneut an: Erde, Batterie, Relais T1 Kontakte85gI, 58c und yyo, Erde).
Durch den beim Umlegen des Kontakts 10 i von. der Ruhe- in die Arbeitsstellung über
alle drei Leitungen gesandten Stromstoß werden die polarisierten. Relais an den Leitungen
I, 2 und 3 in die Arbeitsstellung umgelegt. Über den Arbeitskontakt 87 i spricht
das Relais Q in zweiter Stufe anr Erde, Batterie, Relais Q1 Kontakte 86 g I, 87 i und 880,
Erde. Mittels des Kontakts 70 q II wird der Stromkreis für die Relais Ab, L1, L2 und L3
unterbrochen, so daß alle drei Leitungen wieder auf die Abfrage- und Anrufapparatur
durchgeschaltet sind. Durch Kontakt 7506
wird das Relais O stromlos, durch Kontakt 770 die Relais/ und U. Über Kontakt 560
und Steuerschalterstellung 5 spricht Relais F an. Der Steuerschalter läuft nun nach Stellung
6 und, da sowohl in dieser als auch in den folgenden Stellungen bis einschließlich
Stellung 12 Erde am Steuerschalter liegt, weiter in die Stellung 13.
Iri der Steuerschalterstellung 13 spricht das
Relais 7 wieder, wie oben beschrieben, über Kontakt 57 μ an. Durch Kontakt 11 i wird
das Relais C erregt und durch Kontakt 58 c Relais U. Da auch Relais L1 in Steuerschalterstellung
13 erregt worden ist, ist die Leitung ι durch die Kontakte 20Z1, 21I1, 742 und
17 u an die Sekundärwicklung III des Über- 6S
tragers angeschaltet. Durch die Umlegung des Kontakts 57% wird Relais / stromlos.
Durch das Umlegen des Kontakts 10 i aus der Arbeits- in die Ruhestellung wird ein Impuls
über die Leitung 1 geschickt, durch den die polarisierten Relais in die Ruhestellung geschaltet
werden, wodurch die an den Abzweigstellen liegenden Wählwerke in die Nullstellung gebracht und die Stromkreise
für alle an der Leitung 1 eingeschalteten Anruforgane
unterbrochen werden. Über Kontakt 59 u spricht Relais X an, das sich über
Kontakt 60 χ hält und mittels des Kontakts 36χ Relais U kurzschließt. Sobald das Relais
U stromlos geworden ist, spricht über die Kontakte 38 u und 37χ Relais F an, welches
den Steuerschalter nach Stellung 14 weiterschaltet. In Stellung 14 sowohl als auch in
der Stellung 15 des Steuerschalters finden ähnliche Schaltvorgänge statt wie in der
Steuerschalterstellung 13. Über die an die Übertragerwicklung IV bzw. V angeschaltete
Leitung 2 bzw. 3 werden Auslöseimpulse gegeben, durch die sämtliche an der Leitung 2
bzw. 3 angeschaltet gewesene Anruf organe abgeschaltet werden. Nachdem in 'Steuerschalterstellung
15 Relais X wieder erregt und Relais U aberregt worden ist, wird Relais
F wiederum über die Kontakte 38« und 37 χ erregt und der Steuerschalter weitergeschaltet
nach Stellung 16 und weiterhin nach Stellung i, wobei in schon beschriebener
Weise die Abschaltung der Anlage erfolgt. Würde man im Gegensatz zu der in Fig. 1
und 2 dargestellten Anordnung, nach welcher in der Zentralstelle zum Aufsuchen der gedrückten
Taste nur ein Wählwerk für alle • Leitungen vorgesehen ist, für jede Leitung
ein besonderes Wählwerk und eine besondere Stromstoßvorrichtung verwenden, so wäre es
möglich, verschiedene an mehreren Verbindungsleitungen liegende Abzweigstellen gleichzeitig
auszuwählen. Die Forderung, jeder Leitung eine besondere Stromstoßvorrichtung
und ein Wähl werk zuzuordnen, würde aber zu einer erheblichen Verteuerung der Anlage
führen.
Man kann aber auch ohne größere Änderungen der in Fig. 2 gezeigten Schaltung die
gleichzeitige Wahl in allen Leitungen ermögliehen, für den Fall nämlich, daß in allen
Leitungen die gleichen Abzweigstellen angerufen werden sollen. Hierfür seien noch die
Schaltvorgänge beschrieben.
Mit den gleich bezifferten Tasten aller drei Leitungen sind (beispielsweise über Querschienen)
Schalter ST derart mechanisch ge-
kuppelt, daß diese betätigt werden, wenn gleich bezifferte Tasten an allen drei Leitungen
niedergedrückt werden. Es sei angenommen, daß z. B. die Abzweigstelle 2 an allen
drei Leitungen angerufen werden soll. Die Tasten T12, T22 und T32 werden gedruckt, wobei
zugleich auch Schalter ST2 umgelegt wird. In der schon beschriebenen Weise sprechen
die Relais An1, An2 und An3 an. Über die
Kontakte 2 a%, 45 an2, 46 an3 und Steuerschalterstellung
ι spricht das Relais B an, das mittels seines Kontaktes 4 b über Steuerschalterstellung
ι das Relais F erregt, welches den Steuerschalter in bekannter Weise nach
Stellung 2 weiterschaltet. In Stellung 2 spricht nun über Erde, Batterie, Stellung 2
des Steuerschalters, Relais S, Taste .ST2, Erde
das Relais ,S1 an, welches über die Kontakte
95 s, 96 j bzw. 97s die Relais L1, L2 bzw. L3
erregt. Die mechanisch betätigten Schalter St kann man natürlich auch durch in Reihe geschaltete
Kontakte der gleich bezifferten, den verschiedenen Leitungen zugeordneten Tasten
ersetzen. Es werden also alle drei Leitungen über die entsprechenden Kontakte der Relais
L1, L2 bzw. L3 und, da inzwischen Relais U
über Steuerschalterstellung 2 und Kontakt "janl angesprochen hat, über die entsprechenden
Kontakte des Relais U an die drei sekundären Übertragerwicklungen angeschaltet. Die
nun vom Relais / in Wechselwirkung mit dem Drehmagneten D und dem Relais G erzeugten
Impulse werden also gleichzeitig über alle drei Leitungen gesandt. In Stellung 2
des Wählwerkes an der Zentralstelle spricht, da die Taste T12 gedrückt ist, in der oben beschriebenen
Weise das Relais R an. In der Impulsgabe tritt eine kurze Pause auf, die bewirkt,
daß an den Abzweigstellen 2 aller drei Leitungen die Anschaltung der Anruforgane
vorbereitet wird. Sind keine weiteren Tasten gedruckt, so läuft das Wählwerk an der Zentralstelle
und synchron mit ihm die Wählwerke an den drei Leitungen weiter. Da der Stromkreis für das Relais AB durch Kontakt
82 s unterbrochen ist, bleibt Kontakt 71 ab geöffnet, so daß. das Relais Z in Stellung 22
des Wählwerkes an der Zentralstelle nicht ansprechen kann. Die Kontakte 74s, 672 und
69 3 bleiben also in ihrer Ruhelage, so daß die Wählwerke an allen drei Leitungen ungehindert bis in die Stellung 23 geschaltet werden,
wo die Anruforgane der Abzweigstellen 2 eingeschaltet werden. Hat das Wählwerk an
der Zentralstelle die Stellung ο erreicht, so spricht das Relais X über den Kontakt 34 d
und den in der Nullstellung geschlossenen Nockenkontakt 35 dn an. Über Kontakt 36.1;
wird Relais U kurzgeschlossen, und über die Kontakte 381/ und 37 χ und Stellung 2 des
Steuerschalters spricht das Relais F an, so daß der Steuerschalter in die Stellung 3 geht.
Relais X bleibt weiterhin über den Kontakt 34 d erregt, da auch der Drehmagnet D über
Kontakt 81 ί eingeschaltet bleibt (Erde, Batterie,
Drehmagnet D, Kontakte 91 d, 90 dn, 81 s, Erde). Der Kontakt 3 7 jtr bleibt mithin
zunächst noch in der Arbeitsstellung, so daß Relais F in der Stellung 3 wieder erregt wird
und den Steuerschalter nach Stellung 4 schaltet. Da Relais 5" und damit auch der Drehmagnet
D in den Steuerschalterstellungen 2 bis 5 weiter erregt bleiben, läuft der Steuerschalter
von Stellung 4 weiter nach 5. Da Kontakt 82 s den Stromkreis für das Relais Ab
auch in Stellung 5 des Steuerschalters noch geöffnet hält und der Kontakt 75 ab somit
ebenfalls geöffnet ist, kann auch das Relais O nicht ansprechen. Es liegt in Stellung 5 des
Steuerschalters über Kontakt 560, Erde am Relais F, welches wieder anspricht. Der
Steuerschalter geht nach Stellung 6 und läuft, weil an den Kontakten 6 bis 12 ebenfalls
Erde liegt, weiter bis nach Stellung 13. Die Vorgänge in den Steuerschalterstellungen
13 bis 15, welche nacheinander die Impulse
für die Abschaltung der Anruforgane an den Abzweigstellen der Leitungen 1, 2 und 3
geben, ebenso wie die in Stellung ιό des Steuerschalters entsprechen wieder vollständig
den für den Fall des Anrufes verschieden bezifferter Abzweigstellen beschriebenen
Schaltvorgängen, da Relais S1 nach Verlassen
der Steuerschalterstellung 5 stromlos geworden ist. Es kann hier somit auf eine Wiederholung
der Beschreibung dieser Schaltvorgänge verzichtet werden. Der die Anrufeinrichtung
der gewählten Abzweigstelle ausschaltende Schlußstromstoß wird über alle
drei Leitungen zu gleicher Zeit gesandt, wenn die Schaltung nach Fig. 2 entsprechend, den
gestrichelt gezeichneten Zusätzen (Steuerschalterstellungen 13, 14, 15 im Stromkreis
des Relais .S", Steuerschalterstellungen 14, 15
und Kontakt 99 j im Stromkreis des Relais Z) abgeändert wird. In der so abgeänderten
Schaltung wird das Relais 6" in den Stellungen 13 bis 15 des Steuerschalters wieder
erregt. Der in Steuerschalterstellung 13 in der oben beschriebenen Weise erzeugte Auslösestromstoß
wird, da die Relais L1, L2 und
L3 über die Kontakte 95 s, 96 s und 97 s erregt
sind, somit über alle drei Leitungen gesandt. Die Aussendung weiterer Stromstöße
über die drei Leitungen wird dadurch verhindert, daß das Relais Z in Steuerschalterstellung
14 und 15 über Kontakt 99 s anspricht und die drei Leitungen so durch die Kontakte
743, 67z und 6g2 vom Übertrager abgetrennt
werden. Die übrigen Schaltvorgänge unterscheiden sich von den oben beschriebenen
nicht.
Claims (19)
- Patentansprüche:ι. Schaltungsanordnung für Verbindungsleitungen mit mehreren Abzweigstellen zugeordneten Zentralstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen nach Patent 591683, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen in der Zentralstelle nach Auswahl mehrerer Abzweigstellen verschiedener Verbindungsleitungen den Anruf der gewählten Abzweigstellen veranlassen.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen nach Beendigung der Wahl aufeinanderfolgend den Anruf der gewählten Abzweigstellen an den verschiedenen Verbindungsleitungen veranlassen.ao
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen nach Beendigung der Wahl den gleichzeitigen Anruf der gewählten Abzweigstellen an den verschiedenen Verbindungsleitungen veranlassen.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen die Aussendung des die Einschaltung der Anrufeinrichtungen an den gewählten Anschlußstellen herbeiführenden Stromstoßes in sämtlichen Verbindungsleitungen, an denen gewählte Abzweigstellen liegen, gleichzeitig veranlassen.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen die Verbindungsleitungen während der Pausen zwischen den Stromstoßsendungen bei der Wahl von Abzweigstellen verschiedener Verbindungsleitungen von dem Stromstoßsender abschalten.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen die Verbindungsleitungen während der Pausen zwischen den Stromstoßsendungen an die Signalempfangseinrichtungen (Anruf- bzw. Abfrageapparatur) der Zentralstelle anschalten.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen die Beendigung des Anrufes der gewählten Abzweigstellen an den verschiedenen Verbindungsleitungen gleichzeitig veranlassen.
- 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen die Aussendung des die Ausschaltung der Anruf einrichtungen an den gewählten Abzweigstellen herbeiführenden Schlußstromstoßes in sämtlichen Verbindungsleitungen, an denen gewählte Abzweigstellen liegen, gleichzeitig veranlassen.
- 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι für Anlagen, bei denen die Wahleinrichtungen an den Abzweigstellen außer der die zugehörende Abzweigstelle kennzeichnenden Schaltstellung eine besondere Rufstellung besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zentralstelle Schaltmittel vorgesehen sind, welche bei der Wahl von Abzweigstellen verschiedener Verbindungsleitungen die Einstellung der Wahleinrichtungen an den Abzweigstellen in die Rufstellung vor Beendigung der Wahl aller Abzweigstellen, verhindern.
- 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9', dadurch gekennzeichnet, daß eine die Auswahl von Abzweigstellen verschiedener Verbindungsleitungen kennzeichnende Schalteinrichtung (Ab) Sperrmittel (Z) steuert, welche die Aussendung von zur Erreichung der Rufstellung an den Wahleinrichtungen erforderlichen Stromstößen verhindert.
- 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromstoßerzeugungseinrichtung die Sperrmittel (Z) beherrscht,
- 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß über einen Mitläufer an der Zentralstelle ein die weitere Stromstoßgabe verhinderndes Sperrelais erregt wird.
- 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Auswahl von Abzweigstellen verschiedener Verbindungsleitungen kennzeichnende Schalteinrichtung (Ab) nach Beendigung der Auswahl sämtlicher Abzweigstellen ein die Einleitung des Anrufes der gewählten Abzweigstelle einleitendes Schaltmittel (O) beeinflußt.
- 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrmittel (Z) für sämtliche Wahlen in den verschiedenen Verbindungsleitungen vorgesehen ist. no
- 15. S chaltungsanor dnung nach Anspruch 12 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitläufer während jeder Auswahl von Abzweigstellen einer Verbindungsleitung einen Kreislauf von Schaltschritten (z. B. einen Umlauf bei Schrittschaltwerken oder einmalige Erregung der Relaiskette bei Relaiswählern) ausführt und bei Beendigung dieses Kreislaufes das Sperrmittel außer Wirkung gesetzt wird.
- 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 und 15, dadurch gekennzeichnet,daß bei Beendigung eines Kreislaufes von Schaltschritten des Mitläufers durch Beeinflussung von Hilfseinrichtungen die Abschaltung der Verbindungsleitung von dem Stromstoßsender und die Außerwirkungsetzung des Sperrmittels erfolgt.
- 17. Schaltungsanordnung für Verbindungsleitungen mit mehreren Abzweigstellen zugeordneten Zentralstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen nach Patent 591 683, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zentralstelle Schaltmittel (S) vorgesehen sind, welche bei Kennzeichnung der Auswahl mehrerer Abzweigstellen verschiedener Verbindungsleitungen die gleichzeitige Auswahl sämtlicher gewünschter Abzweigstellen der verschiedenen Verbindungsleitungen durch die Schalteinrichtungen der Zentralstelle veranlassen.
- 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel die Einschaltung der Sperrmittel (Z) verhindern.
- 19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel nur bei Kennzeichnung gleich bezifferter Abzweigstellen an verschiedenen Verbindungsleitungen wirksam werden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105187D DE628664C (de) | 1932-06-25 | 1932-06-25 | Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105187D DE628664C (de) | 1932-06-25 | 1932-06-25 | Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628664C true DE628664C (de) | 1936-04-09 |
Family
ID=7526381
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES105187D Expired DE628664C (de) | 1932-06-25 | 1932-06-25 | Schaltungsanordnung fuer Verbindungsleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628664C (de) |
-
1932
- 1932-06-25 DE DES105187D patent/DE628664C/de not_active Expired
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