DE657124C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen

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DE657124C
DE657124C DES112134D DES0112134D DE657124C DE 657124 C DE657124 C DE 657124C DE S112134 D DES112134 D DE S112134D DE S0112134 D DES0112134 D DE S0112134D DE 657124 C DE657124 C DE 657124C
Authority
DE
Germany
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relay
connection
circuit
contact
switching
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Expired
Application number
DES112134D
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English (en)
Inventor
Johannes Stich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen bestehende Verbindungen auf eine in Rückfrage angerufene Anschlußstelle umgeschaltet werden können.
Es ist vorgeschlagen worden, daß eine in Rückfrage angerufene Anschlußstelle die Umschaltung zwecks Umlegung einer bestehenden Verbindung veranlaßt. Hierbei tritt der Nachteil auf, daß die die Rückfrageverbindung herstellende Anschlußstelle bei Besetztsein der in Rückfrage angerufenen Anschlußstelle bis zu deren Freiwerden warten muß. Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß Schaltmittel vorgesehen sind, welche die Umschaltung einer Verbindung zwecks Umlegung von der rückfragenden auf die rückgefragte Anschlußstelle sowohl durch die in Rückfrage angerufene als auch durch die die Rückfrageverbindung herstellende Anschlußstelle ermöglichen.
Von besonderem Vorteil ist die erfindungsgemäße Anordnung, wenn die die Rückfrageverbindung herstellende Anschlußstelle zur Überwachung von Verbindungen bei Abwesenheit einer Beamtin vorgesehen ist. Diese Anschlußstelle wird für weitere Vermittlungstätigkeit frei, ohne auf die endgültige Herstellung einer weitergeleiteten Verbindung warten zu müssen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei der die ankommenden Gespräche durch eine Beamtin vermittelt werden.
Die Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Teilnehmern der Nebenstellenzentrale erfolgt in bekannter Weise über den Anrufsucher AS und den Leitungswähler LW.
Bei abgehenden Amtsverbindungen wählt ein anrufender Teilnehmer eine bestimmte Kennziffer. Hierdurch wird über den Leitungswähler LW das Relais An erregt, das die Einstellung des der Amtsleitung zugeordneten Wählers AS1 auf den anrufenden Teilnehmer veranlaßt. Hiernach wird der Verbindungsweg AS-LW ausgelöst.
Ankommende Verbindungen werden über den Wähler AS1 aufgebaut.
Rückfragen
Wünscht z. B. der Teilnehmer Te2 während der hergestellten Amtsverbindung mit dem Teilnehmer Te1 eine Rückfrage zu halten, so drückt er seine Taste Ta2 und erdet somit die Leitung 42, wodurch das Differenzrelais X erregt wird. Relais X schließt einen Stromkreis für das Relais Z über Erde, Kontakte 125 A, 124/e, 61 C1, 62.x, 633;, Wicklung I des Relais Z, Batterie, Erde. Das Relais Z spricht an und bereitet am Kontakt 643 einen Strom-
*.' Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Johannes Stich in Brieselang, Osthavelland.
kreis für das Relais Y vor, Läßt der Teil nehmer die Taste los, .so wird Relais X wieder wirkungslos, und somit wird auch der Kontakt 62 χ geöffnet. Der durch diesen Kontakt bestehende Kurzschluß für die Wicklung II des Relais Y und für die Wicklung II des Relais Z wird aufgehoben, so daß nunmehr über Erde, Kontakte 125^, 124Z1, 61C1, Wicklung II des Relais Y, Wicklung II des
ίο Relais Z, Kontakte 645, 633», Wicklung I des Relais Z, Batterie, Erde ein Stromkreis für die Relais Z und Y besteht. Durch Relais Y wird der Kontakt 63 y geöffnet und der Kontakt 653/ geschlossen. Es verläuft jetzt der Stromkreis für Relais Y und Z über Erde, Kontakte 125^, 124/^, Wicklung II des Relais Y, Wicklung II des Relais Z, Kontakte 642, 65 y, Wicklung I des Relais Y, Batterie, Erde und parallel zur Wicklung I des Relais Y ein Stromkreis für das Relais T3, und zwar über Kontakte 6531, 66 i3, Wicklung I des Relais T8, Batterie, Erde. Durch Relais Y werden die Kontakte 67 y und 68 y geöffnet und die Kontakte 69y und yoy geschlossen, wodurch eine Umschaltung von der Amtsleitung AL auf die Leitungen 71 und 72 herbeigeführt wird. Durch Schließen des Kontaktes 73/y wird die Amtsverbindung über den Widerstand W2 aufrechterhalten. Wie bereits beschrieben, wird Relais T3 erregt. Relais T3 ist ein Stufenrelais, das durch Schließen des Kontaktes 74 f3 die Einstellung des Anrufsuchers AS herbeiführt, und zwar auf folgende Weise: Durch Schließen des Kontaktes 74i3 wird Relais V über Erde, Kontakte 74 i3,
75 ^s. Wicklung I des Relais V, Schaltarm e des Leitungswählers LW, Drehmagnet DLW, Batterie, Erde erregt. Durch Relais V wird der Drehmagnet DAS durch Schließen des Kontaktes 6 ν betätigt, bis nach Auf prüf en des Anrufsuchers AS auf die Leitungen 71/72 folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais T3, Kontakt
76 i3, Leitung 77, Schaltarm c des Anruf suchers AS, Kontakte nc, ioz/, g.pu Wicklung I des Relais A, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais A an, das durch öffnen des Kontaktes 7 α den Stromkreis des Drehmagneten DAS unterbricht und durch Schließen des Kontaktes 12a Relais C erregt. Relais C öffnet den Kontakt nc und schließt den Kontakt 13 c, so daß über folgenden Sperrstromkreis das Relais T3 in zweiter Stufe erregt wird: Erde, Kontakt 13 c, Schaltarm c des Anrufsuchers AS, Leitung yj, Kontakt 76 ts, Wicklung II des Relais T3, Batterie, Erde. Relais T3 öffnet den Kontakt 75 ts und unterbricht somit den Stromkreis des Relais V, während durch öffnen des Kontaktes 66 i3 der Stromkreis1 über die Wicklung I des Relais T3 geöffnet wird.
Die Einstellung des Leitungswählers LW durch den rückfragenden Teilnehmer Te., erfolgt in der bekannten Weise. Der Leitungswähler LW wird jetzt auf den Teilnehmer Te1 eingestellt. Im Prüfstromkreis des Leitungs-Wählers über Schaltarm c wird nur Relais/1 erregt.
Nach beendetem Rückfragegespräch besteht nun die Möglichkeit, daß der Teilnehmer Te2 sich wieder auf die Amtsleitung zurückschaltet oder der Teilnehmer Te1, mit dem eine Rückfrage durch den Teilnehmer Te2 gehalten worden ist, übernimmt das Amtsgespräch. Ist ersteres der Fall, so drückt der Teilnehmer Te2, nachdem das Rückfragegespräch beendet ist, erneut die Taste Ta2, so daß Relais X nochmals erregt wird. Durch Relais X werden durch Schließen des Kontaktes 62 χ die Wicklungen II der Relais Z und Y kurzgeschlossen. Das Relais Z fällt ab, öffnet den Kontakt 64 s, so daß nunmehr ein Stromkreis über Erde, Kontakte 125 A, 124/^, 62 x, 65 y, Wicklung I des Relais Y, Batterie, Erde besteht. Läßt der Teilnehmer die Taste los, so wird Relais X wirkungslos und öffnet den Kontakt 62 .τ, so daß auch der Stromkreis über die Wicklung I des Relais Y geöffnet wird und auch dieses Relais seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Hierdurch erfolgt die Rückumschaltung von den Leitungen 71/72 auf die Amtsleitung AL durch Öffnen der Kontakte 69 y und 703; und Schließen der Kontakte 6731 und 683). Die Haltebrücke über den Widerstand W2 wird durch Kontakt 73 31 geöffnet. Der Teilnehmer Te2 ist nunmehr wieder mit der Amtsleitung AL verbunden. Durch die Zurückschaltung fällt das Relais A ab. Relais A öffnet am Kontakt 12 a den Stromkreis für Relais. Relais C -bewirkt, wie bereits beschrieben, die Zurückführung des Leitungswählers LW in die Ruhelage. Ferner öffnet Relais C den Stromkreis für Relais T3 am Kontakt 13 c und für Relais P am Kontakt 18 c.
Nach Beendigung des Gespräches fällt durch Auflegen des Hörers das Relais 6* ab. Durch Schließen des Kontaktes 585 wird die Wicklung I des Relais C1 über Kontakte 58.9 und 59 b kurzgeschlossen. Das Relais C1 fällt 1 to ab und öffnet am Kontakt 38 C1 den während der hergestellten Verbindung bestehenden Stromkreis für die Relais C1 und T2- .Durch Abfall des Relais C1 wird am Kontakt IHc1 der Stromkreis der Lampe ÜL unterbrochen. 1x5 Der Kontakt 11OC1 wird geschlossen und somit für den Drehmagneten DAS1 folgender Stromkreis hergestellt: Erde, Relaisunterbrecher RU1, Kontakte 33/, no C1, 60A des Abfrageschalters, Schaltarm e des Anrufsuchers AS1 in Arbeitsstellung, Wicklung I des Relais V1, Drehmagnet DAS1, Batterie,
Erde. Der Drehmagnet DAS1 wird so lange betätigt, bis die Schaltarme des Anrufsuchers AS1 die Ruhestellung erreicht haben und somit der vorgenannte Stromkreis für den Drehmagneten DAS1 am Schaltarm e unterbrochen wird. Während der Betätigung des Drehmagneten DAS1 ist Relais V1 erregt. Durch Öffnen des Kontaktes 43 s wird auch nach einiger Zeit das Relais B und durch öffnen des Kontaktes 44s das Relais DR stromlos, so daß die Amtsleitung AL nunmehr für die Herstellung einer neuen Verbindung zur Verfügung steht.
Umlegen
Soll aber die bestehende Amtsverbindung vom Teilnehmer Te2 auf den Teilnehmer Te1 umgelegt werden, so hat nach Herstellung einer Rückfrageverbindung der Teilnehmer Te1 seine Taste Ta1 zu drücken, wodurch das an der Umschalteste]Ie für Rückfragen liegende Differenzrelais U, welches bei hergestellter Amtsverbindung durch Schließen der Kontakte 78 dr und 79 dr angeschaltet wird, erregt wird. Relais U öffnet den Kontakt 80 u und schließt den Kontakt 8im, wodurch die Wicklung II des Relais R an die Leitung Jl angelegt und die Wicklung· II des Relais U abgeschaltet wird. Durch Schließen des Kontaktes 82« bleibt die Wicklung I des Relais U an der Leitung 72 angeschaltet, so daß Relais U und das Relais R über Erde, Batterie, Kontakt 8211, Wicklung I des Relais U, Leitung 72, Schaltarm a, Anrufsucher AS, Kontakt22/>, Schaltarm α des Leitungswählers LW, Leitung 83 über Teilnehmer Te1, Leitung 84, Schaltarm b des Leitungswählers LW, Kontakt 21 p, Schaltarm b des Anrufsuchers ^S", Leitung 71, Kontakt 81 u, Wicklung II des Relais R, Erde erregt sind. Durch Relais U wird das Relais U1 über Erde, Kontakt 141 u, Wicklung I des Relais U1, Batterie, Erde erregt. Über Erde, Batterie, Widerstand WS, Kontakte 140/, 137M1, Wicklung II des Relais R, Erde besteht ein Haltestromkreis für Relais R. Durch Erregen von Relais U1 und R wird der über den c-Arm des Anrufsuchers AS1 bestehende Prüfstromkreis an den Kontakten 391*1 und 55?' aufgetrennt. Die Relais T2 und C1 fallen ab. Die Lampe UL wird durch öffnen des Kontaktes in C1 ausgeschaltet. Durch Öffnen der Kontakte 36 Ci und 37 C1 wird der bisherige Stromkreis für das Relais 5 unterbrochen. Relais S fällt ab. Relais 61 öffnet den Stromkreis für Relais B am Kontakt 43 j und den Stromkreis für DR am Kontakt 44 s. Durch Öffnen des Kontaktes 61 C1 wird der über Erde, Kontakt 61 C1, Wicklung II des Relais Y, Wicklung I des Relais F, Batterie, Erde bestehende Stromkreis unterbrochen. Es fällt aber lediglich das Relais Z ab, da Relais Y über Erde, Batterie, Wicklung III des Relais Y, Kontakt 92 U1, Relais AB, Erde erregt gehalten wird. Durch Relais Y bleibt die Amtsverbindung durch die Haltebrücke über Kontakt 733;, Widerstand W2 gehalten, während durch Erregen von Relais AB der Kontakt 96 ab geöffnet wird und somit die Amtsleitung AL gegen Belegung durch einen anderen Nebenstellenteilnehmer gesperrt ist, da die Wicklung I des Relais R durch Relais An, welches bei Wahl der Kennziffer für eine Amtsleitung erregt wird, nicht zur Wirkung gebracht werden kann.
Durch Relais U1 wird ferner Erde an den Schaltarm d des Anrufsuchers AS gelegt, und zwar durch Kontakt 85 U1. Durch Relais R wird in der bereits beschriebenen Weise durch Schließen des Kontaktes 32 r der Drehmagnet DAS1 des Anrufsuchers AS1 betätigt und Relais V1 erregt, und zwar so lange, bis folgender Prüf Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Wicklung I des Relais P, Kontakt 34»', Schaltarm d des Anrufsuchers AS1, Leitung 86, Schaltarm d des Leitungswählers LW, Wicklung II des Relais P1, Schaltarm d des Anrufsuchers AS, Leitung 142, Kontakt 85 U1, Erde.
Im vorgenanntem Strömkreis spricht das Relais F an und hält sich über Erde, Batterie, Wicklung II des Relais F, Kontakte 108 jf, 107C1, Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 33 f1 wird der Stromkreis des Drehmagneten DAS1 des Wählers AS1 unterbrochen und somit der Wähler AS1 stillgesetzt. Über Kontakt 105/ wird der Prüfstromkreis des Wählers AS1 vorbereitet. Über Kontakt 109/ wird die Haltebrücke über den Widerstand W2 zwischen die Adern der Amtsleitung AL gelegt. Am Kontakt 140/ wird der eine Haltekreis für Relais R aufgetrennt.
In dem Stromkreis über die Schaltarme d der Wähler AS1, LW und AS wird das Relais P1 erregt. Das Relais P1 öffnet den Stromkreis für Relais A am Kontakt 87^1. Über Erde, WicklungI des Relais^!, Kontakt 27 ^1, Schaltarm d des Leitungswählers LW, Leitung 86, Schaltarm ei des Wählers AS1, Kontakt 347-, Wicklung I des Relais F, Batterie, Erde besteht zwar ein Stromkreis für Relais A. In diesem Stromkreis kann sich das Relais A nicht halten. Das Relais A fällt ab. Relais A unterbricht am Kontakt 12 a den Stromkreis des Relais C. Relais C öffnet am Kontakt 13 c den Sperrstromkreis über Relais T3. T3 fällt ab. Ferner wird durch Relais C, und zwar durch öffnen des Kontaktes 18 c, der Stromkreis des Relais P unterbrochen. Relais P öffnet die Kontakte 21/> und 22 p, so daß der Haltestromkreis für die Relais U und R geöffnet wird. Die Relais U -
und R fallen ab. Am Kontakt 34 r wird der Stromkreis für Relais P1 unterbrochen. Der Abfall des Relais C bewirkt die Zurückfuhr rung des Leitungswählers LW in die Ruhelage. Nach Aufhebung der Sperrung am Kontakt 13c und Abfall der Relais U und R kann nunmehr folgender Stromkreis für die Relais C1 und T1 zustande kommen: Erde Schaltwerk HW, Kontakte 105/, 55»·, 56 b, 57 vv Wicklungenil und I des Relais C1, Schaltarm c des Wählers AS1, Leitung 88, Relais T1, Batterie, Erde. Am Kontakt 138C1 wird der Haltekreis für das Relais U1 unterbrochen. Das Relais U1 öffnet den Stromkreis für die Relais Y und AB. Diese Relais fallen ab. Es erfolgt die Rüokschaltung von den Leitungen 71/72 auf die Amtsleitung.
Das Relais C1 bewirkt wiederum die Unterbrechung des Stromkreises für Relais F, die Durchschaltung an den Kontakten 36C1 und 2,7 C1 und bei Einschalten der Lampe ÜL über Kontakt 111 C1. Da der Teilnehmer Te1 seinen Hörer abgenommen hat, spricht gleichzeitig mit der Durchschaltung das Relais S an.
Über Kontakt 44s wird das zwischen den Adern der Amtsleitung liegende Relais DR erregt, das die Durchschaltung der Amtsleitung an den Kontakten 4.$dr und 46 dr herbeiführt. Das Relais 5 schaltet über Kontakt 436" den Stromkreis für Relais B ein. Es ist jetzt derselbe Zustand hergestellt wie nach Herstellung einer .abgehenden oder ankommenden Amtsverbindung.
' 35 Nachtverbindungen
Verläßt die Beamtin z.-B. während der Nachtzeit ihren Arbeitsplatz, so legt sie den Nachtschalter 127ΛΓ um, wodurch ein Stromkreis für ein Relais N vorbereitet ist. Durch das Relais Arwird bei Einlaufen des Anrufes über die Amtsleitung ein bestimmter Teilnehmer, z. B. der Teilnehmer Te1, mit der anrufenden Amtsleitung verbunden, so daß dieser Teilnehmer Te1 die Weiterleitung ankommender Anrufe vornehmen kann. Die einzelnen Schaltvorgänge bei einem Anruf über die Amtsleitung AL während der Abwesenheit der Beamtin sind folgende: Durch das Relais A1 wird außer den bei ankommenden Amtsverbindungen während der Anwesenheit, einer Beamtin herbeigeführten Schaltvorgängen das Relais iV über Erde, Kontakte 126%, 127.ZV des Nachtschalters, Relais N, Batterie, Erde erregt. Das Relais JV hält sich unabhängig vom Kontakt 12Oa1 über Erde, Kontakte 128 U1, 129 M, 127 N, Relais N, Batterie, Erde. Durch das Relais N wird folgender P ruf Stromkreis geschlossen: Erde, Schalt- werkHW, Kontakte 130?!, 55?- oder 39M, 56 b, 57V1, Wicklungen II und I des Relais C1, Schaltarm c in der Ruhestellung, Kontakt 131», Leitung 88, ReIaIsT1, Batterie, Erde. Ist die Sprechstelle Te1 besetzt, so kann in vorgenanntem Stromkreis das Relais C1 nicht ansprechen. Über die Kontakte 132», 133C1 wird aber ein Tickerzeichen an die α-Ader angeschaltet, so daß der Teilnehmer Te1 von dem Vorliegen eines Anrufes benachrichtigt ] wird. Der Teilnehmer Te1 kann dann die bestehende Verbindung so schnell wie möglich erledigen. Legt der Teilnehmer Te1 auf und löst somit seinen bestehenden Verbindungsweg aus, so wird auch die Sperrung aufgehoben, und das Relais C1 kann über den vorgenannten Stromkreis ansprechen. Es erfolgt nach der Durchschaltung an den Kontakten 36C1 und 37C1 der Anruf der Sprechstelle Te1 in irgendeiner bekannten, nicht näher dargestellten Art und Weise. Meldet sich die Sprechstelle Te1, so spricht das Relais 6" über folgenden Weg an: Erde, Batterie, Wicklung I des Relais S, Wicklung I des Relais X. Kontakt 37 C1, Schaltarm α des Wählers AS1 in der Ruhelage, Kontakt 134«, Leitung 89 über die Teilnehmerschleife des Teilnehmers Te1, Leitung 90, Kontakt 135», Schaltarm b des Wählers AS1 in der Ruhestellung, Kontakt 36 C1, Wicklung II des Relais X, Wicklung II des Relais 61, Erde. Die Sprechstelle Te1 ist nun an Stelle_über einen Arbeitskontakt der Schaltarme a, b über die Kontakte 134?t und 135 w mit der Amtsleitung verbunden. Die durch die Relais C1 und. S bewirkten Schaltvorgänge sind die gleichen, wie bereits beschrieben. -
Der Teilnehmer Te1 kann nunmehr den Wunsch des anrufenden Amtsteilnehmers entgegennehmen. Zwecks Weiterleitung an eine andere gewünschte Nebenstelle stellt der Teilnehmer Te1 in der beschriebenen Weise eine Rückfrageverbindung her, und nach Herstellung der Rückfrageverbindung kann der in Rückfrage angerufene Teilnehmer die Umschaltung der Amtsverbindung veranlassen. Ist jedoch der in der Rückfrage angerufene Teilnehmer besetzt, so kann der Teilnehmer Te1 die Umschaltung der Amtsverbindung auf den in Rückfrage angerufenen besetzten Teilnehmer veranlassen, so daß erreicht wird, daß der Teilnehmer Te1 nicht auf das Freiwerden des in Rückfrage angerufenen Teilnehmers zu warten braucht. Zum Zwecke der Umsteuerung des Wählers AS1 durch den Teilnehmer Te1 betätigt der Teilnehmer Te1 längere Zeit die TaStCTa1. Hierdurch wird das im Speisestromkreis der Sprechstelle Te1 liegende Differenzrelais X erregt. Durch Relais X wird folgender Stromkreis für das Thermorelais Th hergestellt: Erde, Kontakte 1.14&, HS«, IT.6A, 117ft, ιι8λ-, Thermorelais Th, Batterie, Erde. Da das Relais Λτ erregt ist, wird durch den längeren Tasten-

Claims (8)

  1. druck nicht mehr das Relais Fl erregt, sondern durch die Umschaltung an den Kontakten 120 λ, 136 λ das Relais U1. Der Stromkrei: für das Relais U1 verläuft über Erde, Kontakte 114ο, H5«, 116A, ligth, 136«, Wicklung II des Relais CZ1, Batterie, Erde. Durch Relais CZ1 wird für das Relais R ein Stromkreis geschlossen über Erde, Batterie, Kontakt 137 Wi, Wicklung III des Relais R, Erde, ίο Durch das angesprochene Relais CZ1 und Relais R wird der Prüfstromkreis über Relais C1 an den Kontakten 55?· und 99Ji1 aufgetrennt. Das Relais C1 fällt ab. Es hält sich nunmehr das Relais CZ1 unabhängig von seinem Erregerkreis über die Wicklung II über Erde, Kontakte 138(T1, 139%, Wicklung I des Relais CZ1, Batterie, Erde. Durch die Relais R und CZ1 werden dieselben Schaltvorgänge hervorgerufen wie bei Umlegung einer Verbindung seitens des in einer Rückfrageverbindung angerufenen Teilnehmers.
    Wie aus vorstehendem hervorgeht, wird der Umschaltanreiz, der von dem in der Rückfrageverbindung angerufenen Teilnehmer auf >das Relais CZ einwirkt, das den Umschaltanreiz auf Relais CZ1 überträgt, auch auf das Relais CZ1 von dem die Rückfrageverbindung herstellenden Teilnehmer über das im Stromkreis dieses Teilnehmers liegende Differenzrelais X übertragen.
    Durch Relais U1 wird der Haltestromkreis des Relais N am Kontakt 12Sw1 unterbrochen. Durch Relais R (Kontakt 32?-) erfolgt die Weiterschaltung des Wählers AS1, bis der Wähler AS1 den in Rückfrage angerufenen Teilnehmer erreicht hat.. In diesem Falle kommt ein Stromkreis über den Schaltarm d des Anrufsuchers AS1 zustande, in dem das Relais F erregt wird. Relais F unterbricht den Stromkreis des Drehmagneten DAS am Kontakt 33/. Ferner hält sich Relais F über Kontakt 108/. Relais F hält ferner die Amtsverbindung durch die über Kontakt 109/ verlaufende Brücke. Über Kontaktlos/ wird der Prüfstromkreis des Wählers AS1, der über Schaltarm c verläuft, vorbereitet. Durch Öffnen des Kontaktes 140/ wird der Stromkreis für das Relais R unterbrochen. Das Relais R fällt ab, so daß der Prüfstromkreis über Relais C1 weiterhin über Kontakt 55 r vorbereitet wird. Die Amtsverbindung ist also nunmehr über Kontakt 109/ so lange gehalten und kann der über die Amtsleitung anrufende Amtsteilnehmer so lange warten, bis der in Rückfrage angerufene Teilnehmer, auf den sich nunmehr der Wähler AS1 eingestellt hat, frei ist. Nach Auslösung der Verbindung dieses Teilnehmers und somit Entsperrung kommt ein Stromkreis für das Relais C1 zustände, das die bereits beschriebenen Funktionen, wie Durchschaltung, Rufen, Sperren, veranlaßt. Es ist nunmehr der in Rückfrage angerufene Teilnehmer genau so in der gleichen Weise, wie bei der Herstellung einer abgehenden oder ankommenden Amtsverbindung 6g beschrieben, mit der Amtsleitung AL verbunden. Der Teilnehmer kann nun seinerseits die Schaltfunktionen, wie Rückfragen und Umlegen, veranlassen.
    iJ Αϊΐ: ν τ λ ν s ρ κ ü c η ε :
    ι. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen eine bestehende Ver-. bindung auf eine in Rückfrage angerufene Anschlußstelle umgeschaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (Relais CZ1) vorgesehen sind, welche die Umschaltung einer Verbindung (Amtsverbindung) zwecks Umlegung von der rückfragenden auf die rückgefragte Anschlußstelle sowohl durch die in Rückfrage angerufene als auch durch die die Rückfrageverbindung herstellende Anschlußstelle ermöglichen.
  2. 2. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch 1, 'dadurch gekennzeichnet, daß die die Umschaltung veranlassenden Schaltmittel (Relais CZ1) sowohl durch die in Rückfrage angerufene als auch durch die die Rückfrageverbindung go herstellende Anschlußstelle beeinflußt werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (Relais CZ1) durch die über die 2adrigen Anschluß leitungen gegebenen Anreize beinflußt werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι für Nebenstellenanlagen, bei denen eine bestehende Amtsverbindung auf eine in Rückfrage angerufene Anschlußleitung umgeschaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Amtsverbindungsweg zugeordneter Wähler (AS1) zwecks Umlegung der Amtsverbiu- 10g dung sowohl durch den Rückgefragten als auch durch den Rückfragenden zur Einstellung auf den Rückgefragten veranlaßt werden kann.
  5. S- Schaltungsanordnung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abwesenheit einer Nebenstellenbeamtin die Schaltmittel (Relais CZ1) unter dem Einfluß einer zur Überwachung von Verbindungen gekennzeichneten Anschlußstelle (T1) gebracht werden.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (Relais U1) die Umschaltung der Verbindung auch auf eine besetzte Anschlußstelle veranlassen.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach An- .
    spruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach Umschaltung der Verbindung auf eine besetzte Anschlußstelle Schaltmittel (Relais F) wirksam werden, welche den Verbindungsweg unabhängig von der Überwachungsstelle aufrechterhalten.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (Relais U1) durch Einrichtungen : (Relais H, Th) gesteuert werden, welche bei Anwesenheit der Beamtin zur Flackerzeichengabe dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES112134D 1933-12-16 1933-12-16 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen Expired DE657124C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965996C (de) * 1948-12-17 1957-07-04 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Nebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE965996C (de) * 1948-12-17 1957-07-04 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-Nebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb

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