DE628480C - Vorrichtung zum Buersten von Feinblechen mittels zweier hintereinander angeordneter, staendig umlaufender Buerstenwalzenpaare - Google Patents

Vorrichtung zum Buersten von Feinblechen mittels zweier hintereinander angeordneter, staendig umlaufender Buerstenwalzenpaare

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DE628480C
DE628480C DESCH103744D DESC103744D DE628480C DE 628480 C DE628480 C DE 628480C DE SCH103744 D DESCH103744 D DE SCH103744D DE SC103744 D DESC103744 D DE SC103744D DE 628480 C DE628480 C DE 628480C
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rollers
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brush roller
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DESCH103744D
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HEINRICH SCHAD
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B45/00Devices for surface or other treatment of work, specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bürsten von Feinblechen mittels zweier hintereinander angeordneter, ständig umlaufender Bürstenwalzenpaare Es ist bekannt, Bleche auf beiden Seiten mittels zweier übereinander angeordneter parallel gelagerter Bürstenwalzen zu bürsten, denen das Blech durch Förderwalzen zugeleitet wird. Hierbei ist es jedoch vom Nachteil, daß die Enden von dünnen Blechen infolge des Bürstendruckes und der Reibung, hervorgerufen durch den Unterschied- der Umfangsgeschwindigkeit zwischen den Förderwalzen und der mit höherer Umfangsgeschwindigkeit laufenden Bürstenwalzen, umgeschlagen werden, wodurch Betriebsstörungen eintreten.
  • Es ist weiter bekannt, dünne Bleche beiderseitig mittels zweier hintereinander angeordneter, ständig umlaufender Bürstenwalzenpaare, wovon das erste Paar in Richtung und das zweite Paar entgegengesetzt oder das erste Paar entgegengesetzt und das zweite Paar in Richtung des Arbeitsgutes umlaufen und denen das Blech durch Förderwalzen zugeleitet wird, zu bürsten. Hierbei werden entsprechend dem Bürstvorgang die Bürstwalzenpaare vom Arbeitsgut durch geeignete Vorrichtungen in Arbeits- oder Leerlaufstellung gebracht.
  • Die Bearbeitung dünner Bleche kann auch durch andere Vorrichtungen erfolgen. Erfindungsgemäß werden zwei hintereinandergeschaltete Bürstenwalzenpaare, die entgegen oder in Richtung des Blechdurchganges umlaufen, mit mehreren Führungsringen versehen, die in Arbeitsrichtung aufeinander und mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie die der FZrdexwalzen umlaufen und die bei jedem Bürstenwalzenpaar versetzt angeordnet sind, so daß die Bleche auf ihrer gesamten Fläche gleichmäßig gebürstet werden. Die Führungsringe sind im Durchmesser größer als die Bürstenwalzen; es wird somit das Arbeitsgut zuerst von den Führungsringen erfaßt und dann gebürstet und erst dann von den Führungsringen freigegeben, wenn .die Blechenden gebürstet sind; ein Umschlagen kann nicht stattfinden.
  • Die Abbildungen stellen schematisch einige Ausführungsbeispiele dar.
  • Abb. i zeigt den Querschnitt der Maschine, deren Führungsringe mit einer gegenüber ihrer Arbeitsfläche zurückliegenden Außenverzahnung versehen sind.
  • Abb. 2 zeigt die Draufsicht, Abb. 3 den Seitenschnitt I-I nach Abb. i, Abb. q. den Schnitt II-II nach Abb. 3 und Abb. 5 den Schnitt III-III nach Abb. q.. Abb. 6 zeigt einen Teilquerschnitt der Maschine, deren Führungsringe mit Innenverzahnung versehen sind. .
  • Abb. 7 zeigt den Schnitt V-V nach Abb. 6 und Abb. 8 den Schnitt VI-VI nach Abb. 6.
  • In Abb. i bis 5 ist eine Bürstmaschine mit einem, vorderen i, 2 und einem hinteren 3, .4 Bürstenwalzenpaar dargestellt, deren Drehsinn entgegen oder in Durchgangsrichtung des Bleches 5 gerichtet sein kann. Der Drehsinn der einzelnen ständig umlaufenden Förderwalzenpaare 6, .7, 8,-9, i o, 112 122 13, der Führungsringe 14 und 15, der Führungswalzen 16 und 17, der Antriebswalzen 18 und die Durchgangsrichtung des zu bearbeitenden Bleches 5 sind in der Zeichnung durch Pfeile angegeben.
  • Die Umfangsgeschwindigkeit dar umlaufenden Bürstenwalzenpaare i, 2 und 3, 4 ist gegenüber der Geschwindigkeit des Arbeitsgutes 5 .sehr hoch. Die Praxis hat gezeigt, daß durch den Unterschied dieser Umfangsgeschwindigkeiten und dem kleinen Widerstand von dünnen Blechen 5 diese bei der Bürstarbeit von den schnell umlaufenden Bürstenwalzenpaaren i, 2 und 3, 4 nach oben oder nach unten mitgerissen werden, wödurch die Bürsten und die Bleche empfindlichen Schaden erleiden.
  • Dieser Nachteil wird durch Anordnung mehrerer Führungsringe 14 und z5_ in den Ringnuten der Bürstenwalzenpaare i, 2 und 3, 4 beseitigt. Die Führungsringe 14, 15 laufen bei jedem Bürstenwalzenpaar aufeinander, haben gegenüber ihrer Arbeitsfläche eine zurückliegende Außenverzahnung, werden von den Antriebswalzen 18 -angetrieben und wälzen sich mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie die der Förderwalzenpaare 6, 7 8, g, ,io, iz und r2, 13 mit ihrer Arbeitsfläche in den Ringnuten von Führungswalzen 16 und 17 ab, Die Führungswalzen 17 sind federnd gelagert. Bei Abnutzung der Bürsten werden nur die Bürstenwalzen entsprechend verstellt, da die Ringnuten in den Bürstenwalzenpaaren z, _ und. 3, 4 so bemessen sind, daß selbst bei größtem Verschleiß der Bürsten die . Führungsringe noch unbehindert umlaufen.
  • Beim Arbeitsvorgang bringt das Fördervvalzenpaar 6, 7 das Blech 5 zu den Führungsringen 14, die es zwischen das Bürstenwalzenpaar i, 2 zum Bürsten- führen; von den Förderwalzen 8, 9 und zo, ii wird das Blech 5 dann zu den Führungsringen 15 befördert, die es zwischen das Bürstenwalzenpaar 3, 4 zum Bürsten führen, und wird von dem letzten Förderwalzenpaar i2, 13 . aus der Maschine geleitet. Der Drehsinn der Bürstenwalzen-, paare i, 2 und 3, 4 kann entgegen oder in Durchlaufrichtung des Arbeitsgutes 5 gerichtet sein, Bei Bürstenwalzen, die entgegen der Durchlaufrichtung des Arbeitsgutes umlaufen, würde das dünne Blech 5 sofort beim Eintritt zwischen die Bürstenwalzenpaare i, 2 und 3, 4 ohne die Führungsringe 14 und 15 umschlagen. Das Blech wird jedoch unmittelbar vor dem Berühren durch die Bürstenwalzenpaare i, 2 und 3, 4 von den Führungsringen 14, 15 erfaßt und zwangsläufig zwischen die Bürstenwalzenpaare geführt, wodurch ein Umschlagen vermieden wird.
  • Bei Bürstenwalzen, die in der Durchlaufrichtung des Arbeitsgutes umlaufen, wird das dünne Blech 5 ebenfalls unmittelbar vor dem Berühren durch die Bürstenwalzenpaare i, 2 und 3, 4 von den Führungsringen 14, 15 erfaßt und zwischen die Bürstenwalzenpaare i, 2 und 3, 4 geführt. Jedoch ist bei dieser Umlaufrichtung die Gefahr des Umschlagens der Blechenden nicht beim Eintritt, sondern beim Austritt des Bleches aus den Bürstenwalzenpaaren. Hierbei führen auch die Führungsringe 14, 15 das Blechende so lange, bis die Bürstenwalzen das Blech nicht mehr berühren.
  • Die Führungsringe 14 *des Bürstenwalzenpaares i, 2 sind gegenüber den Führungsringen 15 des Bürstenwalzenpaares 3, 4 so zueinander versetzt, daß die gesamte Fläche des Bleches 5 gleichmäßig gebürstet wird.
  • Die Führungsringe 14 und 15 werden nach Abb. i bis 5 durch eine gegenüber den Arbeitsflächen dieser Ringe zurückliegende Außenverzahnung und Zahnräder 18 angetrieben.
  • In Abb. 6 bis 8 ist schematisch nur das vordere Bürstenwalzenpaar i, z der Maschine dargestellt. Die Drehbewegung der Führungsringe i9 wird hiernach vermittels Innenverzahnung eingeleitet. Die Ringe laufen ebenfalls bei jedem Bürstenwalzenpaar i, 2 und 3, 4 aufeinander, werden von den Zahnradachsen 2o angetrieben und wälzen sich mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie die der Förderwalzen 6 bis 13 mit ihrer Arbeitsfläche in den Ringnuten der Führungswalzen 16 und 17 ab, Die Führungswalzen 17 sind federnd gelagert. Die Führungsringe z9 des vorderen Bürstenw alzenpaares i, 2 sind auch hierbei gegenüber den Führungsringen des hinteren Bürstenwalzenpaares 3, 4 so zueinander versetzt, daß die gesamte Fläche des Bleches 5 gleichmäßig gebürstet wird. Bei Abnutzung der Bürsten werden ebenfalls nur die Bürstenwalzen entsprechend verstellt, da die Ringnuten in den Bürstenwalzenpaaren i, 2 und 3, 4 so bemessen sind, daß selbst bei größten Verschleiß der Bürsten die Führungsringe ig noch unbehindert umlaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Bürsten von Feinblechen mittels zweier hintereinander angeordneter, ständig umlaufender Bürstenwalzenpaare, die beide entgegen oder beide in der Arbeitsrichtung des Bleches umlaufen und denen das Blech durch Förderwalzen zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Walzen beider Bürstenwalzenpaare (42, 3,4) mehrere auf ihnen lose laufende Führungsringe (r4, 15) eingesetzt sind, die das Arbeitsgut durch die Bürstenwalzenpaare führen, und die, unabhängig vom Antrieb der Bürstenwalzen, besonders mit einer den Förderwalzen entsprechenden Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden. z. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsringe (1q.) des einen Bürstenwalzenpaares versetzt zu den Ringen (r5) des anderen Paares angeordnet sind, so daß die vom einen Bürstenwalzenpaar nicht gebürsteten Flächen des Arbeitsgutes von dem anderen Bürstenwalzenpaar gebürstet werden. 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Führungsringe durch eine gegenüber den Arbeitsflächen dieser Ringe zurückliegende Außenverzahnung erfolgt. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsringe mit Innenverzahnung versehen sind und von innen angetrieben werden.
DESCH103744D 1934-03-14 1934-03-14 Vorrichtung zum Buersten von Feinblechen mittels zweier hintereinander angeordneter, staendig umlaufender Buerstenwalzenpaare Expired DE628480C (de)

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