DE62673C - Schauvorrichtung mit Drosselhahn für Eismaschinen in der Rohrleitung zwischen Schmutzsammler und Oelabscheidegefäfs - Google Patents

Schauvorrichtung mit Drosselhahn für Eismaschinen in der Rohrleitung zwischen Schmutzsammler und Oelabscheidegefäfs

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DE62673C
DE62673C DENDAT62673D DE62673DA DE62673C DE 62673 C DE62673 C DE 62673C DE NDAT62673 D DENDAT62673 D DE NDAT62673D DE 62673D A DE62673D A DE 62673DA DE 62673 C DE62673 C DE 62673C
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oil
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DENDAT62673D
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maschinenbau-Actien-Gesellschaft Nürnberg in Nürnberg
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B43/00Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 17: Eisbereitung und Aufbewahrung.
in NÜRNBERG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1891 ab.
Gegenstand der Erfindung bilden:
1. die Anwendung von Apparaten, welche die Anwesenheit des abzuführenden OeIs und die Menge des in Abführung begriffenen an einem oder mehreren Punkten sichtbar machen;
2. die Anwendung eines eigenthümlichen Oelabführungsapparates, der zur Ersparung eines besonderen Betriebsmechanismus von der Oelpumpe, welche den Compressor zu schmieren hat, mitbewegt wird;
3. die Verwendung der Wärme des Condensationswassers, welches aus dem Dampfwasserableiter der Dampfmaschine entnommen wird, zur Abscheidung des im abgeführten OeI enthaltenen Ammoniaks oder sonstiger Kälteerzeugungssubstanz.
Die Gesammtanordnung aller Theile, mit welchen das Verfahren ausgeführt wird,, ist in Fig. ι dargestellt.
Fig.. 2, 3, 4 und 5 zeigen in gröfserem Mafsstab und eingehender dargestellt die Oelpumpe mit dem Oelabführungsapparat und die Vorrichtung zur Sichtbarmachung der vorhandenen und in Abfuhr begriffenen Oelmengen.
Der Gang des Verfahrens ist danach folgender:
Das OeI, welches in den Cylinder des Compressors hineingelangt und von der Kälteerzeugungssubstanz in die Druckleitung hinausgenommen wird, sammelt sich in dem bekannten Abscheide- oder Sammelgefäfs A am Boden an. B1 und Bn sind die Ein- und Ausgänge der Druckrohrleitung nach und von A.
Wenn das Verfahren beginnen soll, wird durch Oeffnen des Hahnes C OeI in den Schauapparat D, und zwar zunächst in dessen oberen Theil eingeführt (Fig. 5). Die hier angebrachten Schaugläser d d machen zunächst sichtbar, ob OeI in A überhaupt schon vorhanden ist oder nicht; später im Betrieb sieht man durch diese Gläser auch, ob man zu viel OeI abgelassen hat und nichts mehr abzulassen wäre, was zur Folge hätte, dafs unnützerweise reine Kälteerzeugungssubstanz u. s. w. fortgeht. Bei Vorhandensein von OeI füllt sich also der obere Theil von D und man bewirkt nun durch Drehen des Hahnes E ein Auslaufen von OeI aus diesem Hahn in bestimmter, sehr genau regulirbarer Menge. Die Anordnung' dieses Regulirhahnes ist dieselbe wie bei Oelscbmierapparaten, indem der Hahnwirbel eine spitz auslaufende Furche besitzt; liegen die der Spitze nahen Theile der Hahnfurche bei der Eintrittsöffnung e, so läuft weniger ab, dagegen mehr, sobald die breiteren Furchentheile mit e in Verbindung stehen.
Die aus dem Hahn E unten ablaufende Menge OeI ist durch die Glasfenster ff sichtbar.
Dieser so beschriebene Apparat hat noch die Wirkung, dafs das aus dem Hahn E kommende und durch Rohr G nach dem Abnehmer H geleitete OeI eine viel niedrigere Pressung hat, als der Druck im Sammelgefäfs A beträgt. Es ist dies ein wichtiger Umstand, da die Oelabführer, wie auch H einer ist, bei hoher Pressung des eintretenden OeIs durch unver-
meidliche Undichtheiten mehr Oel abführen, als man beabsichtigt hat.
Der Oelabführungsapparat H besteht aus einem Kolben h, der eine Verlängerung des Oelpumpenkolbens hx ist und gemeinschaftlich mit diesem seine hin- und hergehende Bewegung von einer Kurbel K mit Welle und Schnurlauf erhält. In der Ausführungsform (Fig. 2) hat der Kolben einen Hohlraum, der durch Bohrung Z mit dem Zuführrohr G, durch Bohrung I1 mit Rohr M verbunden ist. In äufserster Stellung links wird sich der Hohlraum von G ausfüllen; dann schneidet Kolben h im Hinübergang nach rechts dieses Quantum von G ab und bringt es in Verbindung mit Rohr M, durch welches es infolge seiner Schwere nach Raum N des Gefäfses O gelangt. Dieser Oelabführungsapparat wird verschiedene Ausfuhrungsformen haben können; z. B. kann der Hohlraum im Kolben so gestaltet werden, wie Fig. 3 zeigt, wobei die Rohreingänge G und M versetzt sein müssen, oder man kann statt eines runden Kolbens einen durch Deckplatte angeprefsten Flachschieber machen, wie Fig. 4 zeigt. In allen diesen Ausführungsformen wird ein hin- und hergehender Schieber abwechselnd einen in ihm befindlichen Hohlraum von der Hochdruckseite mit OeI füllen lassen, dann seinen Inhalt von dieser Leitung abschneiden und mit einem unter niedrigerem Druck stehenden Gefäfs in Verbindung bringen, dem das OeI durch Wirkung der Schwere zufliefst.
Das Gefäfs O, in dessen oberen Theil N das mit Ammoniakdämpfen vermischte OeI gelangt, besitzt im unteren Raum N einen zweiten Raum P, in welchen das aus dem Dampfwasserableiter der Dampfmaschine kommende und auf eine bestimmte Temperatur abgekühlte Condensationswasser durch Rohr ρ eingeführt und durch pi abgeführt wird. Das Condensationswasser kann dann immer noch den Raum N so heizen, dafs die im OeI enthaltenen Ammoniak- oder sonstigen Dämpfe aus demselben entweichen und durch Rohr η vom Compressor mit angesaugt werden. Das so von der Kälteerzeugungsflüssigkeit befreite OeI kann durch Hahn S abgelassen werden. Hinter demselben benutzt man ebenfalls einen Apparat D, der das Vorhandensein von OeI in N anzeigt und die Menge sichtbar werden läfst, welche man abführen will. Das Abführrohr t mündet unter Wasser.
Am Rohr M ist ein Manometer angebracht zur Controle, dafs der in diesem Verbindungsrohr vorhandene Druck gleich der Saugspannung ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Eismaschinen in der Rohrleitung zwischen Schmutzsammler und Oelabscheidegefäfs sowohl, als auch beim Ausgange aus letzterem die Einfügung einer Schauvorrichtung D, welche gleichzeitig mit einem Hahn zur Drosselung der durchgehenden Flüssigkeit versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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